Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 9195
Eingetragen
13.6.1994
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit Kraftfahrzeugen und den erforderlichen Zubehörteilen sowie die Reparatur von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Olaf Konrad Salomon
seit 19.2.2018
Prokura
Michael Burkard
seit 10.5.2002
Geschäftsführer
Peter Burkard
seit 10.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Heinz Burkard
04416 Markkleeberg, Colkwitzer Weg 9
36.816 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
8.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Burkard GmbH

Liebertwolkwitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT

Das Autohaus wurde 1977 durch Heinz Burkard gegründet. In seiner jetzigen Form, als Autohaus Burkard GmbH, besteht die Gesellschaft seit 1994. Der Standort der Gesellschaft ist seit 1995, Am Niederholz 45, in Leipzig. In verschiedenen Ausbaustufen wurde das Autohaus ständig erweitert und den Erfordernissen der Technik und des Marktes angepasst.

Die Autohaus Burkard GmbH hält Händlerverträge für den Vertrieb von Neufahrzeugen der Marken Volkswagen PKW und Volkswagen Nutzfahrzeuge, seit diesem Jahr inklusive der Sparte BEV sowie PHEV, mit der Volkswagen AG in Wolfsburg. Dazu gehören die entsprechenden Serviceverträge sowie zusätzlich ein Audi - Servicevertrag mit der Audi AG, Ingolstadt.

Die Ziele und Strategien der Autohaus Burkard GmbH richten sich nach der ehrgeizigen Strategie der Gesellschaft und an den Zielen der Hersteller aus. So möchten wir weiterhin der kompetenteste Partner für unsere Kunden in der Region Leipzig werden. Gleichzeitig wollen wir uns als attraktiver Arbeitgeber präsentieren. Durch die jährliche Auditierung nach DIN ISO 9002, hat die Gesellschaft einen hohen Standard der Qualitätssicherheit erreicht und arbeitet mit fest definierten Prozessabläufen.

Derzeit arbeiten im Autohaus 62 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Bereichen. Als Team nehmen wir an diversen sportlichen Highlights der Region teil. Die sportlichen Ambitionen zeigen sich auch in der Unterstützung von Vereinen und Veranstaltungen im regionalen Bereich. So unterstützen wir den Sportverein SV Kickers Markkleeberg, SV Liebertwolkwitz und den Sportverein Eiche Wachau e.V.

Daneben erhalten auch weitere kleine regionale sowie internationale Projekte finanzielle Unterstützung durch uns.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Pkw-Markt 2023 gewachsen - Elektro-Neuzulassungen deutlich im Minus - Vorkrisenniveau bleibt bei Produktion und Markt weiterhin unerreicht.

Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert.

Der Export lag im Dezember leicht unter dem Vorjahresniveau. Mit 214.100 Pkw sank das Exportvolumen im vergangenen Monat verglichen mit dem Vorjahresmonat um 1 Prozent. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 Prozent mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden.

Im Dezember sank der Auftragseingang aus dem Inland bei den deutschen Herstellern um 14 Prozent. Insgesamt gingen die Inlandsorder 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurück.

Besser entwickelte sich der Auftragseingang aus dem Ausland: Dieser legte im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 5 Prozent zu. Im Gesamtjahr waren aber auch die ausländischen Auftragseingänge rückläufig. Sie sanken um 3 Prozent. Insgesamt wurden im Gesamtjahr 2023 5 Prozent weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 Prozent weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken.

Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019.

Im Dezember 2023 wurden 72.550 Elektrofahrzeuge neu registriert. Dies entspricht einem Rückgang von gut 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen sowohl PHEV (-74 Prozent), als auch BEV (-48 Prozent) unterhalb des Vorjahresniveaus. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 Prozent zulegten, während der Markt für PHEV um 51 Prozent schrumpfte. (VDA Berlin, 04. Januar 2024)

Europa und USA noch weit unter Vorkrisenniveau - China mit Rekordjahr - Verkäufe in Mexiko, Japan, Indien und Brasilien legen deutlich zu

Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten.Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirken sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus.

Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verläuft jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt liegt aktuell noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang ist der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Elektrosegment im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent).

Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 Prozent. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Im Monat Dezember lag das Wachstum bei 24 Prozent. Ein weiterer Rekord: Die knapp 2,8 Mio. verkauften Pkw waren das höchste jemals in einem Monat erreichte Absatzniveau.

Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im Monat Dezember stiegen die Verkäufe im Vergleich mit dem Vorjahresmonat kräftig um 13 Prozent auf ein Volumen von 1,4 Mio. Einheiten.

Der Absatz auf dem mexikanischen Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) ist im Jahr 2023 deutlich gestiegen. Mit knapp 1,4 Mio. neu registrierten Einheiten wurden rund ein Viertel (+25 Prozent) mehr Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahr 2022. Bemerkenswert ist, dass sich der Markt damit bereits wieder 3 Prozent oberhalb des Vorkrisenniveaus von 2019 befindet. Im Dezember wurden insgesamt gut 142.800 Light Vehicle abgesetzt, 18 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

In Japan zeigte sich der Pkw-Markt im Jahr 2023 dynamisch. Insgesamt konnte im Jahresverlauf ein Volumenwachstum in Höhe von 16 Prozent realisiert werden. Es wurden 4,0 Mio. Pkw neu zugelassen. Der japanische Markt ist damit der viertgrößte Pkw-Einzelmarkt weltweit. Die Absatzlücke zum Vorkrisenniveau von 2019 beträgt allerdings noch rund 7 Prozent. Im Dezember wurden 301.600 Pkw abgesetzt. Das sind gut 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

Auf dem indischen Pkw-Markt schwächte sich das Wachstum zuletzt etwas ab, verblieb aber weiterhin positiv. Im Gesamtjahr 2023 legten die Pkw-Verkäufe um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Es wurden 4,1 Mio. Neufahrzeuge registriert. Damit kann der indische Pkw-Markt den dritten Platz der weltweit größten Pkw-Einzelmärkte behaupten, den er im vergangenen Jahr erstmals von Japan übernommen hatte. Im Monat Dezember wurde ein verhaltenes Wachstum in Höhe von gut 3 Prozent auf 242.900 Pkw erreicht.

Der brasilianische Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich positiv. Insgesamt wurden im Jahresverlauf knapp 2,2 Mio. Einheiten abgesetzt, 11 Prozent mehr als noch im Jahr 2022. In Relation zum Vorkrisenniveau liegt der Markt allerdings noch um gut 18 Prozent im Minus. Im Monat Dezember wurde ein Verkaufsvolumen in Höhe von 236.700 Light Vehicle erreicht. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

 

VDA Berlin, 18. Januar 2024

Die Wettbewerbssituation der Gesellschaft hat sich gegenüber den Vorjahren nicht verändert. Weiterhin befindet sich - neben zwei Fremdmarkenhändlern und drei freien Werkstätten im unmittelbaren Umfeld - auch ein Volkswagenhändler in 8 Kilometer Entfernung. Diese haben jedoch bisher keinen großen Einfluss auf die Marktanteile der Gesellschaft.

Die Gesellschaft hat die dargestellten Trends erfasst und analysiert, sie richtet ihre Außenwirkung und Strategien daran aus. Deshalb setzt die Gesellschaft auch weiterhin auf hervorragende Service- und Verkaufsleistungen. Es werden wie bisher alle Anstrengungen unternommen, die Kundenzufriedenheit auf einem hohen Niveau zu halten.

Umsatz - und Auftragsentwicklung

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist im Vergleich zum Vorjahr um 13,55 % auf TEUR 17.939 gestiegen. Die Gesamtumsätze verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsfelder:

Fahrzeughandel

Die Nettoerlöse aus Neuwagenverkäufen stiegen auf TEUR 5.792 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.448). Der erzielte Rohertrag beträgt TEUR 1.078 (Vorjahr: TEUR 966). Es wurden 263 Neufahrzeuge verkauft (Vorjahr: 279 Fahrzeuge).

Im Gebrauchtwagenbereich sank die Anzahl der verkauften Fahrzeuge im Vergleich zum Vorjahr. Es wurden 382 Fahrzeuge verkauft (Vorjahr: 397 Fahrzeuge), der Umsatz betrug TEUR 5.745 (Vorjahr: TEUR 5.730). Der erzielte Rohertrag beträgt TEUR 995 (Vorjahr TEUR 998).

Der Umsatz im Fahrzeugbereich hat sich in den letzten drei Jahren wie folgt entwickelt:

2023 2022 2021
TEUR Stück TEUR Stück TEUR Stück TEUR
Neuwagen 5.792 263 4.448 279 3.860 251
Gebrauchtwagen 5.745 382 6.092 397 6.092 456

Durch Angebote der Volkswagenbank GmbH, der Volkswagen Leasing GmbH und der Volkswagen Versicherungsdienst GmbH konnten auch dieses Jahr wieder Aktionspakete im Bereich Neuwagenverkauf und dem Verkauf junger Gebrauchter angeboten werden. Durch Unterstützung des Herstellers, mit Verkaufshilfen und Inzahlungnahmeprämien, stieg der Rohertrag im Neuwagenbereich um TEUR 296.

Kundendienst

Das Kunden- und Teiledienstgeschäft entwickelte sich auch in diesem Geschäftsjahr stabil. Der Nettoumsatz stieg auf TEUR 6.000 (Vorjahr: TEUR 5.165), damit bildete dieser im Geschäftsjahr wieder die starke Basis für unseren Erfolg. Um kontinuierlich an die Erfolge der Vorjahre anschließen zu können, ist es wichtig, die Kundenbindung im hohen Maße zu fördern und auf hohem Niveau zu stabilisieren. Dazu nutzen wir die vom Hersteller gegebenen Hilfen, wie Kundenzufriedenheitsbefragungen und Werkstatttests, als Feedbackmonitor für unsere tägliche Arbeit.

Weitere Bereiche

Diese beinhalten zum einen die Vermietung von Fahrzeugen und den Verkauf der Mietfahrzeuge. Der Umsatz in diesem Geschäftsbereich sank auf TEUR 339 (Vorjahr: TEUR 391). Dies lässt hauptsächlich sich auf weniger Fahrzeugverkäufe im Mietwagenbereich zurückführen, TEUR 183 im Vergleich zu TEUR 239 im Vorjahr. Die übrigen Erlöse aus der Vermietung für Werkstatt- und Unfallersatz sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen (TEUR 156; Vorjahr: TEUR 152).

Sonstige Erlöse

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 13 enthalten. Diese resultieren aus Nachzahlungen der Hersteller von Boni aus dem Jahr 2022. Außerdem sind diverse andere Erlöse, wie der geldwerte Vorteil für die Pkw-Nutzung, Marketinggebühr für Werbung von dritten Unternehmen auf unserem Grundstück und Vermittlungsprovisionen von Sushi Bikes verbucht.

Geschäftsergebnis

Die betriebswirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft gilt für das Geschäftsjahr als stabil. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 823 (Vorjahr: TEUR 486) erzielt.

Beschaffung

Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen, sie betrugen TEUR 11.788 (Vorjahr: TEUR 10.409), dies ist zurückzuführen auf den gestiegenen Umsatz. Die Materialaufwandsquote ist mit 65,46 % leicht gesunken.

Der Rohertrag beträgt TEUR 6.220 (Vorjahr: TEUR 5.449) und ist somit gegenüber dem Vorjahr um 14,14 % gestiegen.

Der Bezug von Neufahrzeugen von Volkswagen ist durch das mit dem Hersteller vereinbarte Margensystem geregelt. Durch Volkswagen werden in diesem Bereich die Strukturen, die Vorratskriterien und die Qualitätskennziffern vorgegeben.

Der Wareneinsatz im Bereich Gebrauchtfahrzeuge ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 414 gesunken, dies resultiert aus den geringeren Umsätzen der Abteilung. Der Gebrauchtwagenmarkt ist auf Grund der fehlenden Neuwagenauslieferungen geschrumpft.

Im Ersatzteilbereich ist die Optimierung der Wareneinsatzquote über Sammelbestellungen in einem gewissen Rahmen möglich.

Investition

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 1.474 getätigt. Diese entfallen mit TEUR 1.445 vorwiegend auf die Bereiche Vorführ- und Mietwagen, dem stehen im gleichen Zeitraum Abgänge in Höhe von TEUR 1.602 gegenüber. Für die im Vorjahr, im Rahmen des Projektes "Digitaljetzt", angeschaffte Software, erhielt das Autohaus im Geschäftsjahr Fördermittel in Höhe von TEUR 18,5.

Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Die Gesellschaft finanziert ihren Bestand an Neuwagen, Vorführ- und Mietfahrwagen über die Herstellerbank. Für das bestehende Darlehen für Betriebsmittel bei der Herstellerbank wurden bis zum Jahresende TEUR 9 zurückgezahlt, das Darlehn ist somit getilgt.

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen aufgrund von Mietaufwendungen gegenüber der Heinz Burkard & Söhne OHG mit jährlich ca. TEUR 275 sowie Mietverpflichtungen gegenüber Ricoh Kopierer und der Grenke Leasing von jährlich TEUR 20. Des Weiteren bestehen Leasingverpflichtungen für E-Fahrzeuge, diese beliefen sich auf TEUR 17, für die Folgejahre betragen diese weiterhin TEUR 19.

Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittlichen Pro-Kopf Personalkosten der letzten drei Jahre zeigen folgendes Bild:

2023 2022 2021
Personalkosten ohne Tantieme TEUR 3.064 TEUR 2.941 TEUR 2.540
Anzahl Beschäftigte 61 64 64
Personalkosten pro Beschäftigter TEUR 52 TEUR 46 TEUR 40

Die Personalkosten sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen. Dies ist zurückzuführen auf Erhöhungen der Löhne und Gehälter bei einzelnen Mitarbeitern sowie Rückstellungen für Resturlaub aus 2023 (TEUR 20), damit höher als im Vorjahr (TEUR 15), auch die Provisionen für die Abteilung Verkauf erhöhte sich um TEUR 6.

Die Arbeitnehmer werden durch den Hersteller aus- und weitergebildet, um auch in Zukunft schnell auf Veränderungen der Marktsituation, der Produktpalette sowie der Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Dies ist ein wichtiger Bestandteil des Vertrages mit der Volkswagen AG. Diese Weiterbildungen erfolgten dieses Jahr überwiegend digital.

Kundenzufriedenheit

Die Gesellschaft verfolgt sehr aufmerksam die Kundenzufriedenheit. Zufriedenheit ist ein weit gespanntes Thema - über alle Abteilungen. Vom Hersteller werden dazu verschiedene Tools angeboten, um sowohl im Verkauf als auch im Service zeitnah die Empfindungen unserer Kunden zu erfragen. Dort werden neben Tatsachen wie: - Wie oft sind Sie mit Ihrem Wagen liegen geblieben? - Wie hoch ist der Verbrauch? - auch "weiche" Faktoren abgefragt. Zum Beispiel: Wie gefällt Ihnen das Design? - Wie beurteilen Sie die Marke? Die Gesellschaft kann dabei Werte aufweisen, welche im Bundesdurchschnitt liegen. Daraus resultierend, sehen wir die weitere Entwicklung der Gesellschaft als positiv.

Umweltschutz

Durch die bewusste Umweltpolitik des VW-Konzerns werden die Händler mit zentralen Maßnahmen zur Beseitigung von Abfällen unterstützt. Die Gesellschaft setzt die hohen Umweltforderungen des Konzerns im Rahmen der Zertifizierung DIN ISO 9002 konsequent um.

Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Im Jahr 2023 gab es einige Veranstaltungen in unserem Einzugsbereich, welche wir wieder nutzten, um mit unseren Kunden ins Gespräch zu kommen. Wir waren präsent auf den Neuseenlandtagen im Pösna Park und dem Markkleeberger Stadtfest, liefen als Team beim 1. Team Run Leipziger Land Zwenkau, zeigten uns beim Fußballfest Großpösna und unterstützten damit wieder den Kinder- und Jugendsportbereich. Auch beim Meusdorfer Stadtfest, dem Heimatfest Liebertwolkwitz und dem Kinder Erntedankfest Threna waren wir dabei und präsentierten uns und unsere Fahrzeuge. Auch die Markteinführung für den neuen Amarok und den ID 7 brachte uns intensive Kommunikation mit unseren Kunden. Wir nutzten auch weiterhin die Digital- und Printmedien, um unseren Kunden die neuen Produkte und Ideen zu präsentieren.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 283 auf TEUR 1.368. Dabei stehen den Investitionen in Höhe von TEUR 1.474, Anlagenabgänge in Höhe von TEUR 1.602 und Abschreibungen in Höhe von TEUR 331 gegenüber. Die Zugänge und Abgänge des Geschäftsjahres betreffen hauptsächlich die Vorführwagen und Mietfahrzeuge.

Das Umlaufvermögen stieg um TEUR 1.722 auf TEUR 7.474. Dies resultiert aus verschiedenen Veränderungen der Positionen im Umlaufvermögen. Die Lagerbestände stiegen um TEUR 955, dies vorwiegend im Neuwagenbereich. Gleichzeitig stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 382, die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen stiegen um TEUR 5, die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen um TEUR 33. Die Kassenbestände und Bankguthaben erhöhten sich um TEUR 348.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist auf TEUR 6.074 gestiegen, die Eigenkapitalquote beträgt 68,60 %. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 823 erwirtschaftet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren ausschließlich aus der Finanzierung des Neuwagenbestandes und sind durch die Erhöhung des Neuwagenlagerbestandes, stichtagbedingt, um TEUR 300 gestiegen. Die Gebrauchtwagenfinanzierung bei der Volkswagenbank wurde auch 2023 nicht in Anspruch genommen.

Finanzlage

Die Gesellschaft verfügt über folgende Liquiditätsgrade:

Liquiditätsgrade 2023 2022
Liquiditätsgrad I 114,21 % 115,59 %
Liquiditätsgrad II 213,50 % 210,00 %
Liquiditätsgrad III 329,10 % 296,00 %

Basierend auf dem Bestand freier liquider Mittel zum Geschäftsjahresbeginn in Höhe von TEUR 2.246 ist es der Gesellschaft jederzeit gelungen alle fälligen Verpflichtungen rechtzeitig zu bedienen, so dass am Geschäftsjahresende freie liquide Mittel in Höhe von TEUR 2.593 zur Verfügung standen.

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft lässt sich durch verschiedene Kennzahlen darstellen. Folgende Kennzahlen stellen das Geschäftsjahr und das Vorjahr gegenüber:

Kennzahl 2023 2022
Eigenkapitalrentabilität 13,55 % 9,25 %
Gesamtrentabilität 9,64 % 6,55 %
Umsatzrentabilität 4,57 % 3,07 %

Gesamtaussage der Geschäftsführung zur wirtschaftlichen Entwicklung

Der Geschäftsverlauf und damit die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben die Erwartungen der Geschäftsleitung erfüllt.

3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Prognosebericht

Was erwarten wir für das kommende Jahr (Konzernbericht VW AG 2023)?

Unseren Planungen liegt die Annahme zugrunde, dass die globale Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 insgesamt mit einer im Vergleich zu 2023 verringerten Dynamik wachsen wird. Die anhaltend hohe Inflation in wichtigen Wirtschaftsregionen und die daraus resultierenden restriktiven geldpolitischen Maßnahmen der Zentralbanken sollten sich weiterhin negativ auf die private Nachfrage auswirken. Risiken sehen wir weiterhin in protektionistischen Tendenzen, in Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie in strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern. Die Wachstumsaussichten werden zudem von anhaltenden geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet; Risiken bergen insbesondere der Russland-Ukraine-Konflikt sowie die Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Wir gehen davon aus, dass sowohl die fortgeschrittenen Volkswirtschaften als auch die Schwellenländer im Durchschnitt eine positive Dynamik aufweisen werden, wenngleich mit unterdurchschnittlichen Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts (BIP).

Wir rechnen außerdem damit, dass sich die Weltwirtschaft im Jahr 2025 erholen und bis 2028 mit stabilen Veränderungsraten weiterwachsen wird.

Europa/Übrige Märkte

In Westeuropa erwarten wir für 2024 ein vergleichsweise niedriges Wirtschaftswachstum. Eine große Herausforderung für Konsumenten und Unternehmen besteht in der insgesamt relativ hoch bleibenden, über den Jahresverlauf aber voraussichtlich weiter abnehmenden Inflation sowie dem vergleichsweise hohen Zinsniveau. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte daher bereits im Jahr 2024 erste Leitzinssenkungen durchführen, um die wirtschaftliche Lage im Euroraum zu unterstützen.

In Zentraleuropa erwarten wir für das Jahr 2024 ebenfalls eine gegenüber dem Vorjahr höhere Wachstumsrate bei anhaltenden, aber weniger dynamischen Preisanstiegen, während sich die wirtschaftliche Leistung Osteuropas nach dem starken Einbruch im Jahr 2022 infolge des Russland-Ukraine-Konflikts und dem vergleichsweise kräftigen Anstieg des Jahres 2023 weiter erholen sollte.

Für die Türkei erwarten wir ein positives, wenngleich geringeres Wachstum des BIP im Vergleich zum Berichtsjahr bei hoher Inflation und einer schwachen inländischen Währung. Die südafrikanische Wirtschaft dürfte im Jahr 2024 weiterhin von politischen Unsicherheiten und sozialen Spannungen geprägt sein, die sich auch aus der hohen Arbeitslosigkeit ergeben. Das Wachstum wird voraussichtlich höher sein als im Vorjahr, aber weiter auf niedrigem Niveau bleiben.

Deutschland

Wir erwarten, dass das BIP in Deutschland im Jahr 2024 nur schwach wächst, während die Inflation im Jahresdurchschnitt weiter sinkt, aber vergleichsweise hoch bleibt. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt wird sich voraussichtlich verschlechtern.

Entwicklung der Märkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

Die Entwicklung der Automobilbranche ist eng an den Verlauf der Weltwirtschaft gekoppelt. Wir rechnen auf den internationalen Automobilmärkten mit einer weiter zunehmenden Wettbewerbsintensität. Krisenbedingte Unterbrechungen der globalen Versorgungskette und dadurch resultierende Auswirkungen auf die Fahrzeugverfügbarkeit können das Neuzulassungsvolumen belasten. Zudem können sich Unsicherheiten aus Engpässen bei Vorprodukten und Rohstoffen ergeben. Diese können sich zusätzlich durch die Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts und der Auseinandersetzungen im Nahen Osten verstärken und zu insbesondere steigenden Materialpreisen und sinkender Verfügbarkeit von Energie führen.

Wir erwarten, dass sich die Märkte für Pkw im Jahr 2024 in den einzelnen Regionen uneinheitlich, aber überwiegend positiv entwickeln werden. Insgesamt wird das weltweite Verkaufsvolumen von Neufahrzeugen voraussichtlich leicht über dem des Vorjahres liegen. Für die Jahre 2025 bis 2028 rechnen wir weltweit mit einer wachsenden Nachfrage nach Pkw.

Die Märkte für leichte Nutzfahrzeuge werden sich in den einzelnen Regionen unterschiedlich entwickeln; insgesamt rechnen wir für 2024 mit einem Verkaufsvolumen leicht über dem Niveau des Vorjahres. Für die Jahre 2025 bis 2028 gehen wir von einer weltweit wachsenden Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen aus.

Europa/Übrige Märkte

In Westeuropa rechnen wir für 2024 mit einem Neuzulassungsvolumen von Pkw, das leicht über dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird. Versorgungsengpässe bei Vorprodukten sowie Rohstoffen und die daraus resultierende eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit können das Neuzulassungsvolumen weiter belasten. Für die großen Einzelmärkte Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien rechnen wir in 2024 mit einem Wachstum in unterschiedlich starken Ausprägungen zwischen leicht und spürbar.

Bei den leichten Nutzfahrzeugen gehen wir in Westeuropa für das Jahr 2024 von einem Neuzulassungsvolumen spürbar über dem Vorjahresniveau aus. Versorgungsengpässe bei Vorprodukten sowie Rohstoffen und die daraus resultierende eingeschränkte Fahrzeugverfügbarkeit können das Neuzulassungsvolumen weiter belasten. In Frankreich und Großbritannien rechnen wir mit einem spürbaren bis deutlichen Anstieg. In Italien erwarten wir einen leichten Rückgang, in Spanien dagegen ein leichtes Wachstum.

Auf den Pkw-Märkten in Zentral- und Osteuropa wird die Zahl der Verkäufe 2024 den Vorjahreswert insgesamt voraussichtlich deutlich übertreffen - vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Russland-Ukraine-Konflikts. In den wesentlichen Märkten dieser Region erwarten wir eine heterogene Entwicklung.

Die Zulassungen von leichten Nutzfahrzeugen auf den Märkten in Zentral- und Osteuropa werden 2024 den Vorjahreswert voraussichtlich leicht verfehlen - vorbehaltlich der weiteren Entwicklung des Russland-Ukraine-Konflikts.

Das Pkw-Neuzulassungsvolumen in der Türkei wird 2024 das hohe Vorjahresniveau voraussichtlich sehr stark verfehlen. In Südafrika dürfte das Marktvolumen spürbar höher als im Vorjahr sein.

Die Zahl der Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen 2024 sollte in der Türkei stark unter, in Südafrika spürbar über dem jeweiligen Vorjahresniveau liegen.

Deutschland

Für den deutschen Pkw-Markt gehen wir für 2024 davon aus, dass das Volumen der Neuzulassungen leicht über dem Vorjahresniveau liegen wird.

Bei den leichten Nutzfahrzeugen erwarten wir ebenfalls, dass die Zahl der Zulassungen 2024 den Vorjahreswert leicht übertrifft. (Konzernbericht Volkswagen AG 2023)

Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken und Chancen

Risiken, die ein positives Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung verhindern beziehungsweise dämpfen könnten, ergeben sich aus unserer Sicht vor allem aus einer weiteren Eskalation des Russland-Ukraine-Konflikts und der Auseinandersetzungen im Nahen Osten, Turbulenzen an den Finanz-, Energie- und sonstigen Rohstoffmärkten sowie Versorgungsengpässen im Zusammenhang mit Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage. Des Weiteren ergeben sich diese Risiken auszunehmend protektionistischen Tendenzen und strukturellen Defiziten, die die Entwicklung einzelner fortgeschrittener Volkswirtschaften und Schwellenländer gefährden. Hinzu kommen verstärkt ökologische Herausforderungen, die in unterschiedlicher Intensität belastend auf einzelne Länder und Regionen wirken. Auch der weltweite Übergang von einer expansiven zu einer restriktiveren Geldpolitik in Verbindung mit anhaltend hoher Inflation birgt Risiken im gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die vielerorts hohe Verschuldung im privaten und öffentlichen Sektor trübt die Wachstumsperspektiven und kann ebenfalls zu negativen Marktreaktionen führen. Zudem kann der demografische Wandel eine wachstumshemmende Wirkung haben. Wachstumsrückgänge in wichtigen Ländern und Regionen wirken sich oft unmittelbar auf die Weltkonjunktur aus und sind somit ein zentrales Risiko.

Die wirtschaftliche Entwicklung einiger Schwellenländer wird vor allem durch die Abhängigkeit von Energie- und Rohstoffpreisen sowie von Kapitalimporten, aber auch durch sozio-politische Spannungen gehemmt. Darüber hinaus können sich Risiken aus Korruption, ineffektiven staatlichen Strukturen und fehlender Rechtssicherheit ergeben.

Geopolitische Spannungen und Konflikte sowie Anzeichen einer Fragmentierung der Weltwirtschaft sind ein weiterer wesentlicher Risikofaktor für die Entwicklung einzelner Länder und Regionen. Angesichts der bestehenden starken globalen Verflechtungen können auch lokale Entwicklungen die Weltkonjunktur belasten. Beispielsweise kann eine Eskalation der Konflikte im Nahen Osten oder in Afrika sowie seit Februar 2022 insbesondere zwischen Russland und der Ukraine Verwerfungen auf den weltweiten Energie- und sonstigen Rohstoffmärkten auslösen sowie Migrationstendenzen verstärken. Belastungen können sich auch aus einer Verschärfung der Situation in Ostasien ergeben. Gleiches gilt für gewaltsame Auseinandersetzungen, terroristische Aktivitäten, Cyber-Attacken oder die Verbreitung von Infektionskrankheiten, die kurzfristig zu unerwarteten Marktreaktionen führen können.

Insgesamt gehen wir für 2024 davon aus, dass die Weltwirtschaft mit einer verringerten Dynamik wachsen wird. Aufgrund der genannten Risikofaktoren sowie von zyklischen und strukturellen Aspekten ist jedoch auch ein Einbruch des Weltwirtschaftswachstums oder eine Phase mit unterdurchschnittlichen Zuwachsraten möglich.

Aus dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld können sich für den Volkswagen Konzern auch Chancen ergeben, falls die tatsächliche Entwicklung positiv von der erwarteten abweicht. (Konzernbericht Volkswagen AG 2023)

Chancenbericht

Die Gesellschaft ist bereit, den oben dargelegten Weg mit zu beschreiten. Es wurde ein MEB-Vertrag als Vertriebspartner für Elektrofahrzeuge abgeschlossen. Die Vorbereitungen für die Ausweitung der Elektromobilität wurden getroffen, Lademöglichkeiten sind im Autohaus vorhanden. Die Gesellschaft hat die Chance für sich erkannt und bereitet sich auf den Wandel vor. Die neue ID Familie steht für die Kunden zur Verfügung.

Des Weiteren arbeiten wir verstärkt an der konsequenten Entwicklung der Gesellschaft zur Marke "Burkard". Dies soll die Kundenbindung erhöhen und die Gesellschaft am Markt stärken. Die Sparte Neuseenland-Wohnmobile ist dabei ein wichtiger Schritt. Die Nachfrage nach Wohnmobilen wird auch in den nächsten Jahren Bestand haben, deshalb wurden auch größere Wohnmobile - Grand California, auf der Basis des VW Crafter, für die Mietflotte erworben und können in 2024 von unseren Kunden genutzt werden. Durch den Bereich Fahrzeugvermietung können auch neue Kunden erreicht werden, der Verkauf von Fahrzeugen in dieser Kategorie konnte erheblich gesteigert werden.

Im Servicebereich werden verschiedene Aktionen vorbereitet, um die Kunden weiterhin an unser Unternehmen zu binden. So sollen verstärkt Anschlussgarantien für Gebrauchtfahrzeuge und komplette Servicepakte angeboten werden. Damit soll erreicht werden, dass es für die Kunden nicht zu hohen finanziellen Belastungen bei Reparaturen und Wartungen kommt und die Kundenzufriedenheit weiter steigt.

Die Gesellschaft hat sich entschieden wieder mehr Leasingfahrzeuge ohne Restwertoption durch den Hersteller zu veräußern. Dadurch trägt die Gesellschaft nicht mehr das Risiko, dass der verfügbare Gebrauchtwagenbestand in der Altersstruktur drei bis vier Jahre verringert wird. Es stehen damit wieder mehr Fahrzeuge für die Eigenvermarktung bereit.

Sollten sich bedingt durch den weiter anhaltenden Ukraine-Krieg, sowie die Entwicklungen im Nahen Osten die wirtschaftlichen Folgen für die Weltwirtschaft, das Käuferverhalten, insbesondere der Absatzeinbruch und die Lieferfähigkeit stärker auswirken als prognostiziert, könnte im Geschäftsjahr 2024 auch eine Verlustsituation eintreten. Auch die derzeitige Zinsentwicklung ist für das Wachstum der Kaufanreize nicht förderlich.

Als Risiko in den kommenden Geschäftsjahren sieht die Geschäftsleitung weiterhin die Thematik "Die Position der Politik zu alternativen Antrieben" sowie das gesteigerte Umweltbewusstsein sowie sinkende Jahresfahrleistungen. Die starke Ausrichtung des Herstellers auf Elektromobilität birgt, aus Sicht der Gesellschaft, auch Umsatzrisiken - für alle Geschäftsbereiche der Gesellschaft.

Die Gesellschaft ist auf die oben beschriebenen Risiken vorbereitet, sieht aber auch Vorteile für den Bereich Service (älterer Fahrzeugbestand) und versucht weiterhin durch hohe Kundenzufriedenheit die Loyalität der Kunden für das Autohaus Burkard und die Marke Volkswagen zu sichern.

 

Leipzig, 30. Mai 2024

Peter Burkard, Geschäftsführer

Michael Burkard, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.119,00 28.333,00
I. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 118.637,00 138.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 120.370,00 144.736,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.504,00 47.920,00
4. Vorführwagen 468.008,00 723.640,00
5. Mietwagen 612.762,00 567.512,00
1.360.281,00 1.622.485,00
II. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.051,02 1.051,02
1.368.451,02 1.651.869,02
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 239.499,56 204.394,58
2. Unfertige Leistungen 13.024,97 7.246,37
3. Waren 2.373.070,09 1.458.630,02
2.625.594,62 1.670.270,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 789.617,86 408.096,74
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 1.273.484,70 1.268.185,67
3. Sonstige Vermögensgegenstände 191.586,32 159.087,08
2.254.689,32 1.835.369,49
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.593.478,14 2.245.943,12
7.473.762,08 5.751.583,58
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 12.207,80 12.062,54
8.854.420,90 7.415.515,14

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital
1. Ausgegebenes Kapital 153.400,00 153.400,00
2. Nennbetrag eigener Anteile -12.272,00 -12.272,00
141.128,00 141.128,00
II. Kapitalrücklage 2.213.250,00 2.213.250,00
III. Gewinnvortrag 2.896.800,89 2.411.208,20
IV. Jahresüberschuss 822.926,98 485.592,69
6.074.105,87 5.251.178,89
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 219.629,00 221.273,00
2. Steuerrückstellungen 181.654,00 27.885,00
3. Sonstige Rückstellungen 537.285,51 570.462,42
938.568,51 819.620,42
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.143.079,32 843.114,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.143.079,32 (Vorjahr: EUR 843.114,96)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59.054,40 37.206,63
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 59.054,40 (Vorjahr: EUR 37.206,63)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173.167,65 35.105,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 173.167,65 (Vorjahr: EUR 35.105,73)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 466.445,15 429.288,51
- davon aus Steuern: EUR 44.314,3 (Vorjahr: EUR 105.166,49)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 110.933,12 (Vorjahr: EUR 88.474,67)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 466.445,15 (Vorjahr: EUR 429.288,51)
1.841.746,52 1.344.715,83
8.854.420,90 7.415.515,14

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 17.938.841,46 15.798.397,88
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 5.778,60 -2.313,34
3. Sonstige betriebliche Erträge 63.156,48 62.133,83
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.487.537,91 -10.148.932,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -300.527,03 -260.279,39
-11.788.064,94 -10.409.211,51
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.627.052,44 -2.531.839,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -481.453,08 -454.512,65
- davon für Altersversorgung: EUR 19.256,00 (Vorjahr: EUR 6.078,00)
-3.108.505,52 -2.986.352,51
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -331.030,42 -298.385,87
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.633.869,55 -1.463.197,87
8. Erträge aus Beteiligungen 165,15 163,85
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.757,62 30.556,46
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 24.935,03 (Vorjahr: EUR 27.784,20)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -30.922,62 -13.721,55
- davon aus der Aufzinsung: EUR 5.231,00 (Vorjahr: EUR 6.321,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -389.315,08 -225.422,85
12. Ergebnis nach Steuern 829.991,18 492.646,52
13. Sonstige Steuern -7.064,20 -7.053,83
14. Jahresüberschuss 822.926,98 485.592,69

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeines

Die Autohaus Burkard GmbH hat ihren Firmensitz in Leipzig und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Leipzig unter der Nummer HRB 9195 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist gemäß § 242 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Autohaus Burkard GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Die Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB werden teilweise in Anspruch genommen.

Gemäß § 265 Abs. 5 HGB wurde die Untergliederung des Posten A.II. Sachanlagen zur besseren branchenbezogenen Darstellung um die Posten Vorführwagen und Mietwagen ergänzt. Des Weiteren wurde das Gliederungsschema der Position B.II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände um die Position Forderungen gegen nahestehende Unternehmen erweitert. Als nahestehende Unternehmen werden Unternehmen der Hauptgesellschafter ausgewiesen.

Bilanzierung- und Bewertungsmethoden

Sachanlagen

Zur Entwicklung der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs-/Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800 werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben, gem. § 6 Abs. 2 EStG; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren erfolgt mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungskostenminderung, sofern den Vermögensgegenständen nicht am Abschlussstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist. Die Ermittlung des beizulegenden Wertes der Neu- und Gebrauchtfahrzeuge erfolgt durch verlustfreie Bewertung, d.h. von den voraussichtlichen Verkaufserlösen werden Abschläge für noch anfallende Aufwendungen vorgenommen.

In der Position "Unfertige Leistungen" sind noch nicht vollständig abgeschlossene und somit abgerechnete Leistungen der Werkstatt enthalten. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, dazu gehören die Material- und Fertigungseinzelkosten und Material- und Fertigungsgemeinkosten, abzüglich notwendiger Wertberichtigungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Den Zinsverlusten und Mahnkosten wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand sowie das Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Aktive latente Steuern

Vom Wahlrecht zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern wird kein Gebrauch gemacht.

Pensionsrückstellungen

Die Bewertung erfolgt nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellung werden gemäß einem versicherungsmathematischen Gutachten künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentenanpassungen berücksichtigt. Zur Ermittlung der Verpflichtung werden die Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" zugrunde gelegt. Die Bewertung erfolgt mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung des Gesamtbestandes und der folgenden Parameter:

Anwartschaftstrend 0,00 %
Rententrend 2,00 %
Fluktuation 0,00 %
Zinssatz 10-Jahres-Ø) 1,82 %
Zinssatz 7-Jahres-Ø) 1,74 %

Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag EUR 1.065,00, der sich aus einer Bewertung mit einem Zinssatz von 1,74 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre) ergibt.

Die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Bewertung der Rückstellung für drohende Verluste aus Leasingrückläufern basiert auf dem durchschnittlich realisierten Verlust pro Fahrzeug im Berichtsjahr sowie auf der Quote der mit Verlust veräußerten Fahrzeuge im Berichtsjahr.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

TEUR
Drohverluste für Leasingrückläufer 138
Ausstehende Rechnungen 50
Tantiemen 45
Rückstellung VTI, RAN 2.0 u. Leasingbörse Absicherung 131
Gewährleistungen 81
Ausstehende Provisionen 37
Ausstehende Reparaturen innerhalb 3 Monate 20
Abschluss- und Prüfungskosten 10
Rückstellung Personalkosten 25
537

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamt Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1 bis 5 Jahre
TEUR
> 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.143 1.143 0 0
(Vorjahr) 843 843 0 0
0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 59 59 0 0
(Vorjahr) 37 37 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173 173 0 0
(Vorjahr) 35 35 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 466 466 0 0
(Vorjahr) 429 429 0 0
Verbindlichkeiten gesamt 1.842 1.842 0 0
(Vorjahr) 1.334 1.334 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind gesichert durch Sicherungsübereignung von Sachanlagen und Vorräten, Forderungsabtretungen, selbstschuldnerische Bürgschaften der Gesellschafter sowie Raumsicherungsübereignungen gebrauchter Fahrzeuge.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den periodenfremden Erträgen wurden TEUR 13 verbucht, diese resultieren aus zusätzlichen nachträglichen Bonuszahlungen des Herstellers aus 2022.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 3,2 für nachträglich berechnete Kosten durch Audi, Volkswagen und Nutzfahrzeuge sowie TEUR 3,4 für die Nachzahlung der BG für 2022 enthalten. Des Weiteren mussten TEUR 20 für einen Prozess als Schadenersatz für eine Kundenklage verbucht werden.

Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus langfristigen Pacht- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.429.

2. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt 50.

3. Als Geschäftsführer sind bestellt:

Herr Peter Burkard, Kfz-Lackierer

Herr Michael Burkard, Kfz-Elektriker

Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Zugunsten früherer Geschäftsführer bestehen Rückstellungen für laufende Pensionen im Betrag von TEUR 220.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 823 ab. Gemäß § 9 (2) des Gesellschaftervertrages werden die Gesellschafter in einer Gesellschafterversammlung über die Gewinnverwendung entscheiden. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Leipzig, 30. Mai 2024

Peter Burkard, Geschäftsführer

Michael Burkard, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten:

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 75.870,36 -18.544,80 0,00 0,00 57.325,56
75.870,36 -18.544,80 0,00 0,00 57.325,56
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 443.793,63 15.034,74 0,00 0,00 458.828,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 528.510,75 13.844,88 0,00 0,00 542.355,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 358.222,22 18.982,60 0,00 0,00 377.204,82
4. Vorführwagen 778.976,98 996.439,53 -1.267.236,62 0,00 508.179,89
5. Mietwagen 623.254,49 448.282,47 -335.138,60 0,00 736.398,36
2.732.758,07 1.492.584,22 -1.602.375,22 0,00 2.622.967,07
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.051,02 0,00 0,00 0,00 1.051,02
1.051,02 0,00 0,00 0,00 1.051,02
2.809.679,45 1.474.039,42 -1.602.375,22 0,00 2.681.343,65

Abschreibungen:

01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 47.537,36 2.669,20 0,00 47.537,36
47.537,36 2.669,20 0,00 47.537,36
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 305.116,63 35.074,74 0,00 340.191,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 383.774,75 38.210,88 0,00 421.985,63
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 310.302,22 26.398,60 0,00 336.700,82
4. Vorführwagen 55.336,98 119.410,53 -134.575,62 40.171,89
5. Mietwagen 55.742,49 109.266,47 -41.372,60 123.636,36
1.110.273,07 328.361,22 -175.948,22 1.262.686,07
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
1.157.810,43 331.030,42 -175.948,22 1.312.892,63

Restbuchwerte:

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 28.333,00 28.333,00
28.333,00 28.333,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 118.637,00 138.677,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 120.370,00 144.736,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.504,00 47.920,00
4. Vorführwagen 468.008,00 723.640,00
5. Mietwagen 612.762,00 567.512,00
1.360.281,00 1.622.485,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1.051,02 1.051,02
1.051,02 1.051,02
1.368.451,02 1.651.869,02

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Burkard GmbH, Leipzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Burkard GmbH, Leipzig - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Burkard für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

SCHLUSSBEMERKUNG

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts der Autohaus Burkard GmbH, Leipzig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 in einer von der als Anlage zu diesem Bericht beigefügten, bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird hingewiesen.

 

Leipzig, 30. Mai 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Uwe Ehrsam, Wirtschaftsprüfer

Niels Bahr, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

1 nahegelegene Organisation

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.