Fotouri GmbH HandelshausLiquidiert

22397 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 63915
Eingetragen
26.3.1997
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit Fleisch und FleischwarenEinzelhandel mit Fisch, Meeresfrüchten und Fischerzeugnissen
Gegenstand
Handel mit Tiefkühllebensmitteln, schwerpunktmäßig der Import und Vertrieb von Meeresspezialitäten und Fisch sowie die Dienstleistung und der Handel mit Waren aller Art, ausgenommen erlaubnispflichtige Gegenstände.

Historie

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Management

NameRolle
Ramin Reza Fotouri
seit 4.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ramin Reza FotouriFotouri Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hamburg
1.250.000 €
50.00%
Germany
1.250.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fotouri GmbH Handelshaus

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. März 2017

Lagebericht

Die Fotouri GmbH Handelshaus ist seit 1997 im Bereich Handel mit Waren aller Art und Dienstleistungen, insbesondere im Bereich von Fischen und Meeresfrüchten (Schwerpunkt tiefgefrorene Produkte) tätig. Zu unseren Kunden zählen die Lebensmittelindustrie, Einzelhandelsketten sowie namenhafte internationale Großhändler. Wir sind zertifiziert von MSC und ASC und seit diesem Geschäftsjahr auch nach IFS Broker higher Level und GLOBALG.A.P.

Nachhaltigkeit in der Fischerei und in der Produktion spielen für uns eine wichtige Rolle.

Als Importeur und Großhändler kaufen wir in Eigenmarke Fisch und Seafoodprodukte, aber auch in Private Label im Namen unserer Kunden.

I. Darstellung des Geschäftsverlaufes

Wirtschaftliches Umfeld

EUROPA:

"Euroraum trotz vieler Unwägbarkeiten im Aufwind"

"Die konjunkturelle Erholung im Euroraum bleibt insgesamt moderat. Verschiedene Stimmungsindikatoren haben sich in den vergangenen Monaten zwar verbessert und deuten auf eine beschleunigte konjunkturelle Grundtendenz hin. Allerdings sind wichtige harte (nicht umfragebasierte) Indikatoren zuletzt hinter den gestiegenen Erwartungen zurückgeblieben, allen voran die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts im vierten Quartal 2016. So gibt es derzeit noch wenig belastbare Evidenz für eine spürbare Belebung der bis zuletzt verzeichneten moderaten Expansionsdynamik. Diese ist im Prognosezeitraum weiterhin einer Fülle politischer Risiken ausgesetzt. Zu diesen Unwägbarkeiten zählen die bevorstehenden EU-Austrittsverhandlungen mit dem Vereinigten Königreich, wichtige Wahlen in vier der fünf größten Mitgliedsländer, sowie die schwer kalkulierbare Wirtschafts- und Handelspolitik der neuen US-Administration. Alles in allem sind die Auftriebskräfte im Euroraum gleichwohl intakt - die Arbeitslosigkeit ist weiter rückläufig, viele Frühindikatoren sind erkennbar aufwärts gerichtet und die Konjunktur wird weiterhin durch niedrige Zinsen und den geringen Außenwert des Euro unterstützt; zudem wird die Finanzpolitik im Prognosezeitraum voraussichtlich leicht expansiv ausgerichtet sein.

Das moderate Expansionstempo des Bruttoinlandsprodukts dürfte im Großen und Ganzen beibehalten werden. Wir erwarten für das laufende Jahr eine Zunahme um 1,8 und für das kommende Jahr um 1,7 Prozent. Im Euroraum ohne Deutschland wird das Expansionstempo wohl geringfügig schwächer ausfallen."

(Quelle: Institut für Weltwirtschaft; Kieler Konjunkturberichte Nr.28, 09.03.2017)

DEUTSCHLAND:

"Konjunkturprognose: Aufschwung in Deutschland auf breiter Basis

Der Aufschwung Deutschlands geht mit reichlich Schwung in sein fünftes Jahr. Verschiedene Frühindikatoren zeigen deutlich nach oben, die Auftragsbücher der Industrie sind voll. Der BIPZuwachs dürfte im Jahr 2017 1,7 Prozent und im Jahr 2018 2,0 Prozent betragen. Treibende Kraft ist nicht mehr nur der Konsum, der an Dynamik verliert, sondern auch Exporte und Investitionen. Die Inflation dürfte bereits in diesem Jahr auf 1,8 Prozent steigen.

Da 2017 verhältnismäßig viele Feiertage auf einen Werktag fallen, wird die jährliche Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) mit einem Wert von 1,7 Prozent hinter der des Vorjahres zurückbleiben. Arbeitstäglich bereinigt, erhöht sich die konjunkturelle Dynamik aber leicht. 2018 dürfte das BIP mit 2,0 Prozent zulegen. Dies geht aus der heute veröffentlichten Konjunkturprognose des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) bis 2018 hervor. "Insgesamt setzt sich die robuste Aufwärtsentwicklung fort, wobei die Expansionskräfte nun breiter angelegt sind. Die Normalauslastung der Produktionskapazitäten ist bereits erkennbar überschritten, und die deutsche Wirtschaft driftet nach und nach in die Hochkonjunktur", sagte Stefan Kooths, Leiter des IfW-Prognosezentrums.

"Konsum legt weniger stark zu als bislang, Exporte nehmen dagegen deutlich zu"

Der Konsum legt mit 1,6 Prozent (in 2018; Anm. Autor zum besseren Verständnis) nicht mehr so stark zu wie bisher. Grund ist der Anstieg der Energiepreise, der Kaufkraft kostet, und das Auslaufen der Impulse seitens der öffentlichen Ausgaben für Flüchtlinge. Die realen Einkommen dürften nach Zuwächsen von 2,1 Prozent (2016) nur noch um 1,2 Prozent in diesem und um 1,4 Prozent im nächsten Jahr zulegen.

Dagegen werden die Exporte im Prognosezeitraum mit 3,7 Prozent im laufenden und knapp 5 Prozent im kommenden Jahr deutlich zulegen. Maßgeblich sind die lebhafte Konjunktur in den Vereinigten Staaten, die anhaltende Erholung im Euroraum sowie die sich nach und nach bessernden Aussichten in den Schwellenländern. Der Leistungsbilanzüberschuss dürfte sich in Relation zum Bruttoinlandsprodukt um einen Prozentpunkt auf 7,5 Prozent zurückbilden und den Grenzwert des europäischen Ungleichgewichteverfahrens weiterhin überschreiten.

"Die politischen Unsicherheiten rund um den Globus bleiben beträchtlich", so Kooths. Die Gefahr eines Handelskonflikts zwischen der EU und den USA sehen die Forscher allerdings als eher gering an, da US-Unternehmen mit Direktinvestitionen im europäischen Binnenmarkt sehr hohe Umsätze von 2,5 Billionen US-Dollar erwirtschaften. "Auch US-Firmen haben also ein vitales Interesse daran, eine gravierende Störung der transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen zu verhindern", so Kooths."

(Quelle: Institut für Weltwirtschaft; Kieler Konjunkturberichte Nr.29, 09.03.2017 -Medieninformation-)

Branchenentwicklung

Umsatzentwicklung der Branche Seafood

"Die Wertschätzung der Verbraucher gegenüber Fisch und Meeresfrüchten war weiterhin positiv. Nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die Ausgaben für Fischereierzeugnisse im Jahr 2015 rund Euro 3,7 Milliarden erreicht und das gute Vorjahresergebnis um 3,1 % übertroffen.

Innerhalb der "Wertschöpfungskette Fisch" haben die verschiedenen Branchen einen unterschiedlich großen Anteil an der Versorgung des Fischmarktes in Deutschland. Einzelne Branchen können ihre Fischerei- und Aquakulturerzeugnisse auch mit großem Erfolg außerhalb Deutschlands vermarkten. So erzielte z. B. die fischverarbeitende Industrie im Jahr 2015 rund 20,7 % ihres Umsatzes durch Verkäufe ins Ausland."

(Quelle: Fisch-Informationszentrum e.V., www.fischinfo.de, Daten und Fakten Stand: 12.06.2017)

Geschäftsentwicklung

Der Geschäftsverlauf war insgesamt positiv und auch besser als im letzten Lagebericht erwartet. Die Umsätze der Fotouri GmbH stiegen im Geschäftsjahr um Euro 30,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Der Rohertrag stieg auch um Euro 2,4 Mio.

Insbesondere die Strategie der gezielten Einkaufspositionen für industrielle Großkunden führte zu der sehr guten Entwicklung.

Vermögenslage

Die Erhöhung der Bilanzsumme um Euro 9,3 Mio. auf Euro 26,3 Mio. beruht im Wesentlichen auf der Erhöhung der Vorräte (Euro 3,5 Mio.), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Euro 1,6 Mio.), der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (Euro 3,2 Mio.) und der Sonstigen Vermögensgegenstände (Euro 1,0 Mio.). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um Euro 5,1 Mio. auf Euro 10,2 Mio. und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um Euro 1,7 Mio. auf Euro 4,1 Mio. Die Sonstigen Verbindlichkeiten fielen um Euro 0,2 Mio. auf Euro 0,6 Mio.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss beträgt TEuro 2.238 im Vergleich zu TEuro 974 im vorangegangenen Geschäftsjahr. Der höhere Jahresüberschuss resultiert insbesondere aus dem gestiegenen Rohgewinn aus der typischen operativen Tätigkeit. Zudem fielen keine außerordentlichen Aufwendungen an (Vorjahr TEuro 206).

Das Finanzergebnis ohne Beteiligungserträge fiel von - TEuro 155 auf - TEuro 183.

Das Ergebnis nach Steuern ist um TEuro 1.264 auf TEuro 2.238 gestiegen, was im Wesentlichen auf eine Erhöhung des Rohergebnisses ohne sonstige betriebliche Erträge (+ TEuro 2.440) zurückzuführen ist, welches deutlich stärker stieg als der Personalaufwand (+ Euro 275), die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (+ TEuro 4), die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (+ TEuro 258) sowie die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (+ TEuro 570) zusammen.

Finanzlage

Durch den Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2016/2017 stieg das Eigenkapital auf TEuro 7.442 (im Vergleich zu TEuro 5.204 am 31.03.2016). Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. März 2017 28,3 %. Der Fotouri GmbH von Banken eingeräumte Kreditrahmen ließ im gesamten Geschäftsjahr ausreichend freien Handlungsraum. Zum Bilanzstichtag wurden Euro 10,2 Mio. bar in Anspruch genommen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Nach einem leichten Rückgang im Geschäftsjahr 2015/2016 kann die Gesellschaft im Berichtsjahr wieder eine hohe Eigenkapitalrentabilität (=Jahresüberschuss nach Steuern / Eigenkapital) von 30,1 % (Vorjahr: 18,7 %; 2014/2015: 27,4 %) vorweisen. Dies ist vor allem auf den, im Vergleich zum Vorjahr, deutlich gestiegenen Jahresüberschuss zurückzuführen. Auch das Working Capital (= Umlaufvermögen - Kurzfristige Verbindlichkeiten) zeigt im Vergleich zum Vorjahr weiterhin eine positive Entwicklung und steigt im Vergleich zu 2015/2016 noch einmal um 35,4% auf TEuro 10.299. Das Umlaufvermögen deckt somit vollständig die kurzfristigen Verbindlichkeiten ab.

Die Umschlaghäufigkeit der Vorräte (= Umsatzerlöse / Vorräte) ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (8,8 im Vergleich zum Vorjahr 9,4). Dies ist im Wesentlichen auf den hohen Vorratsbestand zum Ende des Geschäftsjahres zurückzuführen. Dieser ergab sich aufgrund eines größeren Bestellauftrages, welcher erst nach dem Stichtag durch den Kunden abgenommen wurde.

Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist geordnet und gemessen an der gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Entwicklung positiv zu bewerten.

II. Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Wettbewerbs- und Marktrisiken

Um das Risiko von außergewöhnlichen Umsatzeinbußen im Großkundengeschäft vorzubeugen, betreibt die Fotouri GmbH Handelshaus eine aktive Diversifikation im Kunden- und Produktportfolio.

Durch das eigene Qualitätsmanagement, das permanent Analysen in allen Produktionsbereichen vornimmt, wird eine gleichbleibend hohe Güte aller Produkte gewährleistet und das Risiko von Ausschusskosten minimiert.

Grundsätzlich besteht auch bei Fisch- und Seafoodprodukten das Risiko von Lebensmittelskandalen und damit verbunden das Risiko von Imageschäden. Die Branche kämpft mit weiteren Siegeln und Verbänden gegen Billigimporte von Rohstoffen und Fertigwaren.

Finanzielle Risiken

Das hinsichtlich der Bankkredite bestehende Zinsrisiko durch die kurzfristige Finanzierung wird durch die laufende Beobachtung der Märkte und den engen Kontakt zu Banken minimiert. Der überwiegende Teil unserer Importe wird in US-Dollar gehandelt. Alle Einkäufe in Fremdwährungen werden durch Devisentermingeschäfte abgesichert. Ein erheblicher Wertverlust des Euros gegenüber dem US-Dollar ebenso wie ein Einbrechen des wirtschaftlichen Aufschwungs oder eine noch deutlicher als bislang wachsende Nachfrage - auch aus dem asiatischen Erzeugerraum - könnten unser Geschäft dahingehend negativ beeinflussen, dass stark verteuerte Produkte zu einem Rückgang des deutschen Konsumverhaltens führen. In diesem Fall würde es für die Gesellschaft schwieriger werden, sich auf den Bezugs- und Absatzmärkten zu behaupten und bezahlbare Preise für die Kunden durchzusetzen. Aufgrund des breiten Sortiments und der guten Lagerfähigkeit und Haltbarkeit der Produkte konnten solche Schwankungen bisher relativ gut ausgeglichen werden. Insofern ssehen wir ein solches Risiko weniger kritisch.

Kostenmanagement

Ein detailliertes Controllingsystem und die intensive Auseinandersetzung mit den Kosten sollen die Möglichkeit der Reduktion von Kosten frühzeitig aufzeigen und Risiken reduzieren.

Voraussichtliche Unternehmensentwicklung

Die Perspektiven für unsere Geschäftsentwicklung beurteilen wir als positiv, auch wenn das in dem Geschäftsjahr 2016/2017 erzielte Wachstum schon außerordentlich war. Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Fischen und Meeresfrüchten in Deutschland auch bei steigenden Preisen kurzfristig stabil bleiben und langfristig weiter zunehmen wird. Der Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten wird von allen Experten auf breiter Ebene empfohlen, wenn es um Fragen einer gesunden Ernährung geht. In Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern bemühen sich nun auch Krankenkassen verstärkt, das Gesundheitsbewusstsein ihrer Mitglieder zu verbessern, um so den ernährungsbedingten Krankheiten Einhalt zu gebieten.

Rohwarenpreise, Importvorschriften, Zölle, Wechselkursentwicklung des Euros zum US-Dollar und Qualitätssicherung sind vor diesem Hintergrund wichtige Aspekte für unser unternehmerisches Handeln, denn sie haben direkte Auswirkungen auf unseren Umsatz und Rohertrag. Aber auch das konjunkturelle Umfeld in Deutschland und die Stimmung der Verbraucher spielen eine Rolle, wenn es um die Durchsetzbarkeit von Ein- und Verkaufspreisen geht.

Diese gesamtwirtschaftliche Entwicklung sollte sich auch positiv auf die Fotouri GmbH auswirken.

Sonstige Risiken

Mögliche Risiken in den Bereichen Lagerung sind mit einer Betriebshaftpflichtversicherung abgedeckt. Darüberhinausgehende, den Bestand des Unternehmens gefährdende Risiken in den Bereichen Umwelt, EDV und Rechtsstreitigkeiten sind nicht erkennbar.

III. Sonstige Angaben

Forschung und Entwicklung

Die Fotouri GmbH tätigt nur im branchenüblichen Umfang eigene Forschung und Entwicklung.

Ausblick auf das nächste Geschäftsjahr

Die Nachfrage nach Lebensmittel-Spezialitäten wächst weiter. Es wird erwartet, dass insbesondere das Preis-/Produktsegment der "gehobenen Mitte" im In- und Ausland steigen wird.

Daher rechnet die Fotouri GmbH für das Geschäftsjahr 2017/2018 insgesamt mit Umsatz- und Roherlössteigerungen, allerdings wird das Wachstum nicht gehalten werden können. Trotzdem ist unser Ziel eine Wiederholung mit leichter Steigerung und damit auch Stabilisierung des außerordentlich guten Geschäftsjahres 2016/2017.

Für das Geschäftsjahr 2017/2018 wird aufgrund der Unsicherheit in den Wechselkursen zwar wieder von einem deutlich positiven operativen Ergebnis ausgegangen, aber die Unsicherheit in den Wechselkursen und der wirtschaftlichen Entwicklung erschwert eine klare Prognose.

 

Hamburg, 21. Juli 2017

Fotouri GmbH Handelshaus

Ramin Fotouri, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8.737,50 1.730,00
II. Sachanlagen 64.106,00 83.556,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 661.125,78 661.125,78
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 333.372,00 333.372,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 10.612.512,21 7.123.325,65
2. Geleistete Anzahlungen 409.692,47 383.164,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.840.609,11 2.240.182,29
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 9.235.353,48 6.058.955,19
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.118.283,97 109.595,64
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 451,25 0,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.498,39 13.754,29
  26.298.742,16 17.008.760,85

PASSIVA

   
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500.000,00
II. Gewinnvortrag 2.703.770,43 1.729.748,15
III. Jahresüberschuss 2.237.840,00 974.022,28
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 389.989,00 325.709,00
2. Steuerrückstellungen 770.295,86 598.300,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.779.170,66 2.574.708,10
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.218.471,88 5.135.298,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.088.598,00 2.344.355,15
3. Sonstige Verbindlichkeiten 610.606,33 826.619,86
  26.298.742,16 17.008.760,85

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse 81.407.716,94 51.431.897,05
2. Sonstige betriebliche Erträge 192.729,79 271.036,81
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 75.223.905,45 47.856.722,56
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 173.455,24 190.952,09
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 1.042.683,13 792.768,64
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 173.455,24 148.571,41
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 28.368,30 24.257,07
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.371.759,71 1.320.426,93
7. Erträge aus Beteiligungen 124.193,01 292.111,18
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222.261,01 153.343,33
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 405.178,05 307.842,79
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.102.137,30 531.810,13
12. Ergebnis nach Steuern 2.239.387,37 975.036,75
13. Sonstige Steuern 1.547,37 1.014,47
14. Jahresüberschuss 2.237.840,00 974.022,28

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

I. Allgemeine Angaben

Die Fotouri GmbH Handelshaus mit Sitz in Hamburg stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 63915 im Register des Amtsgerichts Hamburg eingetragen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Im Berichtsjahr waren erstmals die Regelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vollumfänglich anzuwenden; entsprechende Anpassungen sind erfolgt. Das Stetigkeitsprinzip war insoweit nicht zu beachten.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden Davon-Vermerke zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung und zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB) in den Anhang aufgenommen.

Die Vorjahreswerte sind angegeben. Soweit wesentliche Umgliederungen vorgenommen wurden, erfolgt ebenfalls eine Umgliederung der Vorjahreswerte.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, aktiviert.

Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet.

Im Fall geringwertiger Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis zu Euro 150,00 erfolgt die Buchung sofort in den Aufwand.

Im Fall geringwertiger Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über Euro 150,00 bis zu Euro 410,00 wird im Jahr des Zugangs von der Bewertungsfreiheit gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Zeitwert ausgewiesen.

Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Sofern erforderlich wurden Wertberichtigungen vorgenommen.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgte zum Nennwert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen "projected unit credit method" auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittes, eines Rechnungszinsfußes von 3,94 % (Vorjahr 4,24 %), einer Rentendynamik von 1,5 %, einer Gehaltsdynamik von 1,5 % und unter Verwendung der Rententafeln 2005 G von Heubeck angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig ist.

Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Die Abzinsungssätze werden entsprechend der Laufzeit mit den durchschnittlichen Marktzinsen verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die übrigen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Nennwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

B. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten

I. Posten der Bilanz

1. Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie der Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage zu diesem Anhang eingefügt ist.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sämtliche Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von Euro 1.044.347,97 (Vorjahr: Euro 45.423,64) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von Euro 73.936,00 (Vorjahr: Euro 64.172,00) von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Euro 885.983,14 (Vorjahr Euro 0,00) Forderungen gegen Gesellschafter, welche mit 5,0 % verzinst werden.

3. Rückstellungen

Die Pensionsverpflichtungen von Euro 558.762,00 wurden mit dem vorhandenen Deckungsvermögen von Euro 168.773,00 gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet.

Aus der Abzinsung der Rückstellung der Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von Euro 127.832,00, welcher in den Zinsaufwendungen erfasst wird. In Höhe dieses Unterschiedsbetrages ist die passivierte Pensionsrückstellung und der Zinsaufwand niedriger angesetzt. Der abzinsungsbedingte Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB n.F. für die Ausschüttung gesperrt.

Die im Berichtsjahr im Zusammenhang mit den Pensionsverpflichtungen angefallenen Aufwendungen in Höhe von Euro 74.327,00 wurden mit den im Zusammenhang mit dem dazugehörigen Deckungsvermögen angefallenen Erträgen von Euro 10.047,00 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet.

Die Steuerrückstellungen bestehen für erwartete Steuernachzahlungen der Jahre 2016 und 2017 sowie für Steuernachzahlungen auf gesondert und einheitlich festzustellende Gewinnanteile aus einer Beteiligung an einer Personenhandelsgesellschaft.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

TEuro
Gewährleistung 1.902
Schadensersatz 568
Personal 62
Ausstehende Rechnungen 11
Boni und Rückvergütungen 34
Abschluss- und Prüfungskosten 35
Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 29
Übrige 138
SUMME 2.779

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 519.932,19 (Vorjahr: Euro 283.423,00) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 440,93).

II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufwendungen und Erträge aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Euro 147.492,45 (Vorjahr Euro 147.219,71) Erträge aus Währungsumrechnung enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Euro 73.275,73 (Vorjahr Euro 107.253,74) Aufwendungen aus Währungsumrechnung.

2. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen Euro 96.921,49 (Vorjahr: Euro 84.946,00).

3. Außergewöhnliche Aufwendungen

Außergewöhnliche Aufwendungen sind im Geschäftsjahr in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr TEuro 206) angefallen.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Von den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen betreffen Euro 190.492,72 (Vorjahr Euro 122.433,13) Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

Die Zinsen und ähnlichen Erträge enthalten Euro 19.400,00 (Vorjahr Euro 30.200,00) Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Euro 30.000,00 (Vorjahr Euro 48.200,00) Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

C. Sonstige Pflichtangaben

I. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen mit einer jährlichen Gesamtbelastung in Höhe von TEuro 34,4. Der Mietvertrag hat eine unbefristete Laufzeit

Außerdem bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen gegenüber Kreditinstituten aus Akkreditivgeschäften in Höhe von TEuro 862.

Weiterhin bestehen Treuhandverhältnisse, aus welchen sich die finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten mit TEuro 1.000,0 der Höhe und Art nach gleichwertig gegenüberstehen.

II. Nachtragsbericht

Es wurden Zertifizierungen nach IFS Broker higher Level sowie GLOBALG.A.P erfolgreich erstmalig bestanden.

Des Weiteren sind keine Vorgänge von wesentlicher Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Schluss des Geschäftsjahres bis zur Erstellung des Jahresabschlusses aufgetreten.

III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Durchschnitt des Wirtschaftsjahres waren folgende nach Gruppen differenzierte Mitarbeiter beschäftigt:

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2016/2017 2015/2016
Angestellte 9 9
davon männlich 6 6
Aushilfe(n) 1 1
Zwischensumme 10 10
Geschäftsführer 1 1
Insgesamt 11 11

IV. Derivative Finanzinstrumente und Sicherungsgeschäfte

Zur Absicherung des Wechselkursänderungsrisikos eines Einkaufgeschäftes in USD bestand am Bilanzstichtag ein offenes Devisenswapgeschäft in Höhe von TEUR 64. Der Abschluss des Geschäftes erfolgte am 31. März 2017. Die Laufzeit bestand bis zum 19. April 2017. Der beizulegende Zeitwert betrug ebenfalls TEUR 64. Aus dem schwebenden Geschäft waren somit keine Rückstellungen für drohende Verluste zu bilden.

V. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird bezüglich der Angaben gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB in Anspruch genommen.

VI. Anteilsbesitz

Unter den Finanzanlagen des Anlagevermögens werden Beteiligungen mit einem Anteil von mindestens 20 % ausgewiesen.

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB wird bezüglich der Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Anspruch genommen.

VII. Angaben zu den Organen

Im Geschäftsjahr 2016/2017 erfolgte die Geschäftsführung der Fotouri GmbH Handelshaus durch den Geschäftsführer

Herrn Ramin Fotouri.

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Hamburg, 21. Juli 2017

Fotouri GmbH Handelshaus

Ramin Fotouri, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fotouri GmbH Handelshaus für das Geschäftsjahr vom 1. April 2016 bis 31. März 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Hamburg, 21. Juli 2017

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