Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 7432
Eingetragen
22.3.2011
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Handel mit Bezügen für Fahrzeugsitze und damit im Zusammenhang stehende Logistikdienstleistungen sowie alle Geschäfte, die damit im Zusammenhang stehen und dem Interesse der Gesellschaft dienen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Bolten
seit 25.9.2024
Geschäftsführer
Cesur Sünnetcioglu
seit 22.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
P**** B*****
0.00%
M****** B*****
0.00%
C******* B*****
0.00%

Ungelöste Beteiligungen (8)

NameAnteil
AUNDE Group SEEigenbeteiligung
0.00%
AUNDE Group SEEigenbeteiligung
0.00%
AUNDE Group SEEigenbeteiligung
0.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
AUNDE C & S GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AUNDE GmbH

Lemgo

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.455,00 13.992,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.862.201,09 823.422,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.363,00 12.621,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.950,00 50.340,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 11.341.514,09 9.739.678,87 10.626.062,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.810.488,87 5.907.688,87
15.184.457,96 16.547.743,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 4.162.005,35 3.390.541,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- bis auf II. 2. mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.372.413,47 7.929.808,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 5.576.729,96
3. Sonstige Vermögensgegenstände 952.039,09 10.324.452,56 8.062,31 13.514.601,12
III. Guthaben bei Kreditinstituten 755.148,85 627.475,55
15.241.606,76 17.532.617,87
30.426.064,72 34.080.361,49

Passiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.108.004,08 934.357,93
III. Jahresüberschuss 643.249,02 2.173.646,15
3.776.253,10 3.133.004,08
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.083.639,36 1.586.205,00
2. Sonstige Rückstellungen 120.312,00 127.953,83
1.203.951,36 1.714.158,83
C. Verbindlichkeiten
- sämtlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 24.470.655,84 28.022.319,12
2. Sonstige Verbindlichkeiten 975.204,42 1.210.879,46
- davon aus Steuern EUR 974.623,59 (i. Vj. EUR 1.206.659,49) -
25.445.860,26 29.233.198,58
30.426.064,72 34.080.361,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

2020 2019
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 77.138.062,12 104.918.465,49
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.173.207,04 1.181.187,92
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren 63.023.542,36 83.370.736,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 7.186.736,79 70.210.279,15 9.698.004,59 93.068.741,34
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.253.063,18 1.991.457,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 433.825,15 2.686.888,33 431.156,48 2.422.613,49
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 521.559,62 48.259,84
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.025.079,53 7.538.318,90
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 92.579,83 57.329,96
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.781,88 10.703,65
9. Ergebnis vor Steuern 937.260,48 3.068.346,15
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 294.011,46 894.700,00
11. Ergebnis nach Steuern 643.249,02 2.173.646,15
12. Jahresüberschuss 643.249,02 2.173.646,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

A. Allgemeine Angaben

Die AUNDE GmbH, nachfolgend "Gesellschaft", hat ihren Sitz in Lemgo und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lemgo (Register-Nr. HRB 7432).

Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zu erwartende Investitionszuschüsse wurden von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gekürzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennbeträgen bilanziert. Risiken im Bestand der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände wurden durch die Bildung ausreichender Wertberichtigungen kompensiert.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet worden. Es wurden individuelle Risikoeinschätzungen zugrunde gelegt. Von dem Abzinsungswahlrecht wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Posten in fremder Währung bestanden nicht.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2020 werden in der Anlage zum Anhang (Anlagengitter) gezeigt.

Zum 31. Dezember 2020 stellt sich der Anteilsbesitz gemäß § 285 Nr. 11 HGB wie folgt dar:

Gesellschaft Sitz
AUNDE C & S AUTOMOTIVE S.R.L Sintana/Rumänien

Bezüglich weiterer Angaben zu der Tochtergesellschaft wird von der Befreiungsmöglichkeit nach § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 5.522) eine erwartete Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sie resultierten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr (i. Vj. Liefer- und Leistungsverkehr TEUR 55, Darlehen TEUR 5.522).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen.

Die Umsatzerlöse wurden fast vollständig im Inland erzielt.

Es fielen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 27 (i. Vj. TEUR 10) sowie von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 1.168) an.

Im Vorjahr fielen periodenfremde Aufwendungen für Kostenbelastungen Vorjahre in Höhe von TEUR 563 an.

D. Nachtragsbericht

Es waren keine wesentlichen Ereignisse nach dem Stichtag zu verzeichnen.

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Kfz-Leasingverträgen sowie Bestellobligo. Ihre Fristigkeit gliedert sich wie folgt:

EUR
Fällig innerhalb eines Jahres 1.186
Fällig zwischen einem und fünf Jahren 70
1.256

Darüber hinaus bestehen wesentliche Dienstleistungslieferantenverträge, insbesondere für die Abnahme von Logistikleistungen, welche Kündigungsmöglichkeiten mit der Einhaltung bestimmter Fristen vorsehen.

Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt wurden ohne die Geschäftsführer 42 (i. Vj. 37) Angestellte beschäftigt.

Abschlussprüferhonorar

Im Geschäftsjahr fielen Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 19 und Steuerberatungsleistungen in Höhe von TEUR 6 an.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2020 waren:

Herr Rolf Königs

Herr Cesur Sünnetcioglu

Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft hat einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 643.249,02 (i. Vj. TEUR 2.174) erwirtschaftet.

Über die Ergebnisverwendung wird im Rahmen der nächsten Gesellschafterversammlung entschieden.

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen ist die AUNDE C & S GmbH, Mönchengladbach.

 

Lemgo, den 22. November 2021

AUNDE GmbH

Rolf Königs, Geschäftsführer

Cesur Sünnetcioglu, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.114,30 23.870,30 0,00 0,00 64.984,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 824.651,07 1.091.539,24 431,04 9.291.061,03 11.206.820,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 78.660,53 0,00 0,00 0,00 78.660,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.967,75 140.482,53 0,00 448.617,84 913.068,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.739.678,87 0,00 0,00 -9.739.678,87 0,00
10.966.958,22 1.232.021,77 431,04 0,00 12.198.548,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.907.688,87 0,00 2.097.200,00 0,00 3.810.488,87
16.915.761,39 1.255.892,07 2.097.631,04 0,00 16.074.022,42
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.122,30 5.407,30 0,00 32.529,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.228,19 343.403,95 12,93 344.619,21
2. Technische Anlagen und Maschinen 66.039,53 10.258,00 0,00 76.297,53
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.627,75 162.490,37 0,00 436.118,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
340.895,47 516.152,32 12,93 857.034,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
368.017,77 521.559,62 12,93 889.564,46
Buchwerte
31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.455,00 13.992,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.862.201,09 823.422,88
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.363,00 12.621,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 476.950,00 50.340,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.739.678,87
11.341.514,09 10.626.062,75
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.810.488,87 5.907.688,87
15.184.457,96 16.547.743,62

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die AUNDE GmbH, Lemgo (im Folgenden auch "Gesellschaft"), beliefert auf Basis langjähriger Kundenverträge einen großen Automobilhersteller mit Sitzbezügen für einzelne Modelle.

Der Einkauf der Sitzbezüge erfolgt dabei vollständig über ein Unternehmen der AUNDE Gruppe in der Türkei. Zusätzlich werden seit dem Geschäftsjahr 2018 für diesen Kunden logistische Sequenzierungsdienstleistungen erbracht, für die überwiegend externe Dienstleister eingesetzt werden.

Weiterhin werden für Gesellschaften der AUNDE Gruppe Forschungs- und Entwicklungsleistungen erbracht.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Weltweites Wachstum und Situation der Automobilproduktion in 2020

Die Weltwirtschaft war, ähnlich wie im Vorjahr, auch 2020 weiterhin durch geopolitische Unsicherheiten geprägt. Im Jahresverlauf wurde die gesamte wirtschaftliche Lage zunehmend schwieriger. Die Konjunktur entwickelte sich aufgrund der globalen Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus mit abnehmender Dynamik. Das globale Bruttoinlandsprodukt ist um 3,5 % gefallen, im Vergleich zum Vorjahr, als es noch +2,8 % betrug. Das ist der höchste Rückgang seit der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009.

In Deutschland verringerte sich das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 4,8 %. Deutschlands exportabhängige Wirtschaft hat unter der Verlangsamung des Welthandels aufgrund der Pandemie und der damit einhergehenden Shutdowns der Wirtschaft gelitten.

Die Produktion von Fahrzeugen ging ebenfalls deutlich zurück - nachdem bereits im Jahr 2019 ein Rückgang von etwa 5 % bei der Produktion von Autos zu verzeichnen war, sorgte die Corona-Pandemie für eine Verschärfung. Nur etwa 55,8 Mio Pkw wurden 2020 (i. Vj. 67,1 Mio) weltweit produziert.

Beschaffung

Anstieg der Rohstoffpreise im Jahr 2020

Während die Preise für Energie im Rahmen der Pandemie historische Tiefstwerte erreichten und zum Jahresende noch unter dem Vorjahresniveau geblieben sind, erhöhten sich die Preise für Industrierohstoffe nach dem Beginn der Pandemie stark, sodass sie zum Jahresende weit über dem Niveau vor der Krise lagen.

Mitarbeiter

Im Kalenderjahr 2020 waren bei der Gesellschaft im Durchschnitt 42 Angestellte beschäftigt (i. Vj. 37).

Umwelt und Qualität

Die logistischen Prozesse werden bei der Gesellschaft entsprechend den Anforderungen des Hauptkunden betrieben, um eine sequenzgerechte Belieferung mit Sitzbezügen sicherzustellen.

2.2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.2.1 Ertragslage

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 konnte die Gesellschaft bei dem wesentlichen Leistungsindikator Umsatzerlöse eine Höhe von TEUR 77.138 erzielen. Im vorigen Berichtszeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 wurden Umsätze in Höhe von TEUR 104.918 verbucht. Diese Entwicklung erklärt sich insbesondere durch den Lockdown im Frühjahr 2020.

Die Personalkosten erhöhten sich leicht aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen durch die Reduzierung der Mietaufwendungen einer Halle für die erbrachten Sequenzierungsdienstleistungen in Wolfsburg.

Das Ergebnis vor Steuern als weitere wesentlicher Leistungsindikator hat sich im Wesentlichen aufgrund des Umsatzrückgangs auf TEUR 937 (i. Vj. TEUR 3.068) vermindert.

2.2.2 Finanzlage

Die Gesellschaft hatte, wie bereits im Vorjahr, zum 31. Dezember 2020 keine Bankverbindlichkeiten und unterliegt auch keinen Covenants. Zum Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 755 (i. Vj. TEUR 627).

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

2.2.3 Vermögenslage

Die langfristigen immateriellen Vermögensgegenstände und das langfristige Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt TEUR 11.374 erhöhte sich im Berichtszeitraum aufgrund von Investitionen in das neue Betriebsgebäude in Königslutter um insgesamt TEUR 734.

Das im Vorjahr noch im Bau befindliche Betriebsgebäude sowie die Betriebseinrichtungen am Standort Königslutter wurden im Kalenderjahr 2020 fertiggestellt, aktiviert und werden über die planmäßigen Nutzungsdauern abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen ist aufgrund der Veräußerung der Anteile an der AUNDE Portugal auf TEUR 3.810 gesunken (i. Vj. TEUR 5.908). Die Veräußerung führte zu keinen wesentlichen Gewinnen oder Verlusten.

Im Vorratsvermögen sind im Wesentlichen Sitzbezüge, die zur Kommissionierung und Auslieferung vorbereitet werden, enthalten. Der Wert betrug TEUR 4.162 per 31. Dezember 2020 (i. Vj. TEUR 3.391).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf TEUR 9.372 (i. Vj. TEUR 7.930).

Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 Prozentpunkte auf 12,4 % angestiegen.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich zum Bilanzstichtag um TEUR 3.787 auf TEUR 25.446, was im Wesentlichen auf niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Im Vorjahr waren in erheblichem Umfang noch Verbindlichkeiten für den Neubau Königslutter enthalten.

2.3. Gesamtaussage

Mit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung sind wir unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht zufrieden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Trotz der anhaltenden Corona-Pandemie hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine globale Konjunkturprognose für dieses und kommendes Jahr angehoben. Angetrieben von einem Aufschwung in den Industrieländern soll die Weltwirtschaft 2021 um 6 % und im kommenden Jahr 2022 um weitere 4,4 % wachsen. Bei der letzten Prognose im Januar 2021 hatte der IWF für 2021 ein Wachstum von 5,5 % und von 4,2 % für 2022 erwartet.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 um 2,6 % gegenüber dem Vorjahr wachsen. Nach dem massiven Einbruch im Jahr 2020 aufgrund der SARS-CoV-2-Pandemie soll die Wirtschaft sich in den Jahren 2021 und 2022 erholen.

Für die Entwicklung des weltweiten Pkw-Marktes 2021 wird ebenfalls eine Erholung erwartet.

Bedeutende Risiken sehen wir in steigenden Rohstoffpreisen, welche u. U. nicht an die Kunden weitergegeben werden können, sowie dem Halbleitermangel.

Im Geschäftsjahres 2021 ist es aufgrund von Lieferengpässen bei Halbleiterbauteilen teilweise zu Kurzarbeit in der Automobilindustrie gekommen. Die daraus entstandenen Produktionsausfälle führten zu einem Rückgang der Umsätze. Nach Einschätzung von Experten wird der Halbleitermangel noch weit über das Kalenderjahr 2021 hinausreichen, da die Automobilindustrie aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Halbleitern in Konkurrenz mit der Computer- und Smartphone-Industrie steht.

Des Weiteren sehen wir Risiken in den weltweit anhaltenden Handels- und Zollkonflikten.

Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr sind zunehmend negativ getrübt durch politische und wirtschaftliche Unwägbarkeiten vor allem durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Lieferengpässe auf die Weltwirtschaft.

Wesentliche Chancen sehen wir in der starken Marktposition unseres Hauptkunden bzw. der von uns belieferten Modelle sowie in der möglichen Ausweitung der Kundenbeziehungen zu Tochterfirmen unseres Hauptkunden. Weitere Chancen sehen wir in der erfolgreichen Akquisition von Neukunden.

Das bedeutendste Risiko besteht in der Abhängigkeit von unserem Hauptkunden. Auch der Markterfolg der von uns ausgestatteten Modelle und die weltweite Konjunkturentwicklung sind bedeutende Risiken für unsere Geschäftstätigkeit. Die Beauftragung durch weitere Neukunden mindert die Abhängigkeit von unserem Hauptkunden.

Die Gesellschaft ist darüber hinaus im Hinblick auf ihre Geschäftsprozesse, Produkte sowie ihre interne und externe Kommunikation in hohem Maße von zentralisierten und standardisierten Informationstechnologiesystemen abhängig. Diese Systeme und Netzwerke sowie die Produkte an sich sind potenziell dem Risiko verschiedenster Formen von Cyber-Kriminalität sowie Schäden und Störungen, die eine Vielzahl anderer Ursachen haben können, ausgesetzt.

Im Bereich der Entwicklung geht es um die Stärkung des Know-how bei der Gesellschaft und die positive Beeinflussung der Kundenbindung. Bei der Entwicklung handelt es sich in der Regel um konkrete Kundenaufträge. Die Tätigkeit bezieht sich hierbei insbesondere auf die Entwicklung von Sitzbezügen und Sitzstrukturen bis zur serienreifen Produktion.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2021

Eine Prognose basiert immer auf unterschiedlichen Annahmen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit naturgemäß mit Unsicherheit behaftet ist.

Bei unserem Hauptkunden sollen durch neue Logistikdienstleistungen im Bereich Sequenzierung von Sitzbezügen die bisherigen Dienstleistungen ersetzt werden und durch weitere Entwicklungsprojekte als Dienstleistung die Kundenbeziehung intensiviert werden. Im laufenden Geschäftsjahr 2021 wurden neue Entwicklungsprojekte mit weiteren OEMs vereinbart.

Insgesamt erwarten wir für 2021 einen leichten Rückgang der Umsätze und des Ergebnisses vor Steuern.

 

Lemgo, den 22. November 2021

AUNDE GmbH

Die Geschäftsführung

Rolf Königs

Cesur Sünnetcioglu

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die AUNDE GmbH, Lemgo

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AUNDE GmbH, Lemgo, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AUNDE GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter-falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 23. November 2021

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