HGC Hamburg Gas Consult GmbH
Hamburg
Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum
31.12.2023
Bilanz zum 31. Dezember 2023
A k t i v a
P a s s i v a
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2023
A. Allgemeine Grundlagen
Die HGC Hamburg Gas Consult GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg
in der Abteilung B unter der Nummer 11491 im Handelsregister geführt.
Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
(HGB) in der aktuellen Fassung, des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und des Energiewirtschaftsgesetzes
(EnWG) aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.
Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt, die Beträge werden im Anhang zur
besseren Übersicht teilweise in Tausend Euro (T€) angegeben.
Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 1 HGB teilweise
in Anspruch. Die Gesellschaft macht von der Möglichkeit des § 266 Abs. 1 S. 3 HGB
Gebrauch und stellt nur eine verkürzte Bilanz auf.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Darstellung nach dem Gesamtkostenverfahren
gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.
Die HGC Hamburg Gas Consult GmbH ist eine hundertprozentige Tochter der E.ON Beteiligungen
GmbH, Essen, (HRB 30582). Die E.ON Beteiligungen GmbH wird in den Konzernabschluss
der E.ON SE, Essen, (HRB 28196) einbezogen. Die E.ON SE ist das Mutterunternehmen,
das den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den größten und kleinsten
Kreis von Unternehmen aufstellt. Die E.ON SE stellt den Konzernabschluss nach den
internationalen Rechnungslegungsvorschriften auf, wie sie von der Europäischen Kommission
für die Anwendung in der Europäischen Union übernommen wurden ("IFRS"). Der Konzernabschluss
und der Konzernlagebericht der E.ON SE werden nach § 325 HGB beim Betreiber des Unternehmensregisters
digital eingereicht und dort offengelegt. Diese Unterlagen sind im Internet unter
www.unternehmensregister.de oder unter www.eon.com zugänglich.
Die HGC Hamburg Gas Consult GmbH wird gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss
einbezogen.
Mit Wirkung zum 01.01.2016 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag
mit der E.ON Beteiligungen GmbH, Essen. Er wurde am 01.12.2016 im Handelsregister
beim Amtsgericht Hamburg eingetragen.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
I. Aktiva
Anlagevermögen
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig linear abgeschrieben.
Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern entsprechen, soweit nicht anders erläutert, der
betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Bei den Immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um Software bzw. Software-Lizenzen, die zwischen 3 und 5 Jahren linear
abgeschrieben werden.
Abnutzbare Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu € 250 werden im
Zugangsjahr voll aufwandswirksam erfasst. Für Anlagenzugänge wird ein Sammelposten
gebildet, wenn die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand mehr als
€ 250 und weniger als € 1.000 betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der
Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.
Umlaufvermögen
Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung
des strengen Niederstwertprinzips. Sie betreffen noch nicht abrechnungsfähige Leistungen
aus Dienst- und Werkverträgen und beinhalten neben den Einzelkosten in Form angefallener
Fremdleistungen, Materialaufwendungen und Stundenverrechnungssätzen auch einen angemessenen
Teil der Gemeinkosten.
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Beachtung
des strengen Niederstwertprinzips bilanziert. Der Wertberichtigungsbedarf bei den
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde anhand kundenindividueller Einschätzungen
vorgenommen.
Die flüssigen Mittel werden zu Nennbeträgen angesetzt.
Alle übrigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit den Nennbeträgen bewertet.
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt,
soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.
II. Passiva
Eigenkapital
Das Gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag des Stammkapitals angesetzt.
Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Ausschüttungssperre des abzinsungsbedingten
Unterschiedsbetrags bei den Rückstellungen für Pensionen nach § 253 Abs. 6 Satz 1
HGB ohne gleichzeitige Abführungssperre aufgestellt. Der Gewinn wird gemäß § 14 Abs.
1 Satz 1 KStG i.V.m. § 301 AktG vollständig an den Organträger abgeführt.
Rückstellungen
Die Bewertung der Pensionen und pensionsähnlichen Verpflichtungen erfolgt nach dem
international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode).
Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der
zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung künftiger Gehaltssteigerungen.
Für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen, die Altersversorgungscharakter haben,
wird aufgrund des § 253 Abs. 2 HGB in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie
und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften seit 2016 der von der Deutschen Bundesbank
veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre
bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt. Weiterhin sind
ein Gehaltstrend und eine Rentendynamik berücksichtigt. Den versicherungsmathematischen
Rückstellungsberechnungen liegen als Rechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018 G von
K. Heubeck zugrunde.
Die Berechnung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgt ebenfalls nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren
unter Anwendung der nach internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen üblichen Projected
Unit Credit Methode. Für die Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen wird der von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen
sieben Geschäftsjahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zugrunde gelegt.
Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken
und ungewissen Verpflichtungen in angemessenem Umfang Rechnung tragen. Der Ansatz
erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages,
wobei dessen langfristiger Anteil einer Abzinsung unterliegt.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag zum Bilanzstichtag ausgewiesen.
C. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz
(1) Vorräte
Der Gesamtbestand in Höhe von T€ 934 (Vj. T€ 2.114) betrifft mit T€ 257 verbundene
Unternehmen (Vj. T€ 1.047) und besteht zum größten Teil aus Projekten aus dem Bereich
Energietechnik. Aus der verlustfreien Bewertung ergab sich analog zum Vorjahr kein
Abwertungsbedarf.
(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit T€ 2.038 (Vj. T€ 1.726)
Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, mit T€ 1.196 (Vj. T€ 1.496) Forderungen
gegen die Gesellschafterin aus dem Finanzclearing und mit T€ 195 (Vj. T€ 8 Verbindlichkeit)
Forderungen an die Umsatzsteuerträgerin E.ON SE, Essen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
sowie die sonstigen Vermögengegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
(3) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen Vorauszahlungen für
gemietete Software.
(4) Stammkapital
Das Stammkapital beträgt im Berichtsjahr unverändert T€ 500. Alleingesellschafterin
ist die E.ON Beteiligungen GmbH, Essen.
(5) Gewinnrücklagen
Die Anderen Gewinnrücklagen betragen im Berichtsjahr unverändert T€ 2.000.
(6) Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn enthält den vororganschaftlichen Gewinnvortrag i. H. v. € 551.052,44.
(7) Rückstellungen
Der angewandte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtung beläuft sich
im Geschäftsjahr 2023 auf 1,82 % p.a. (im Vorjahr 1,78 % p.a.). Bei der Rückstellung
für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde eine Rentensteigerung von jährlich
2,20 % (Vj. 2,00 %) zugrunde gelegt.
Der durchschnittliche Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen
aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ergibt, beträgt 1,82 %. Ohne Berücksichtigung
der Änderungen des § 253 Abs. 2 HGB hätte sich ein durchschnittlicher Marktzinssatz,
der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelt hätte, von 1,74 % ergeben.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen
nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen
zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt
T€ 1 (Vj. T€ 1). Dieser Betrag unterliegt keiner Abführungssperre.
Bei den Jubiläumsverpflichtungen wird ein Rechnungszinssatz von 1,76 % p. a. (im Vorjahr
1,44 % p. a.) herangezogen. Weiterhin wurde ein Gehaltstrend von 2,95 % p. a. (Vj.
2,75 % p. a.) zugrunde gelegt.
(8) Verbindlichkeiten
In den Verbindlichkeiten von T€ 1.214 (Vj. T€ 2.295) sind im Wesentlichen erhaltene
Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 1.014 (Vj. T€ 2.118) enthalten.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 96 (Vj. T€ 103) bestehen aus den Verbindlichkeiten
gegenüber dem Finanzamt für die Abführung der Lohn- und Kirchensteuer der Belegschaft
des Monats Dezember.
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung
(9) Materialaufwand
(10) Personalaufwand
Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach Gruppen ergab
im Geschäftsjahr folgendes Bild:
(11) Finanzergebnis
In den Zinserträgen sind Zinserträge für die Teilnahme am Cashpool der E.ON SE, Essen,
in Höhe von T€ 83,0 (Vj T€ 3,2) enthalten. Die Zinsaufwendungen T€ 1,0 (Vj. T€ 1,9)
resultieren aus der Aufzinsung von Rückstellungen. E. Sonstige Angaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich auf T€ 4.184. Der Anteil
gegenüber verbundenen Unternehmen hieran über T€ 3.367 resultiert aus einem Personaldelegationsvertrag
mit einer Laufzeit bis zum 31.10.2035. Die übrigen zukünftigen finanziellen Verpflichtungen
stammen aus einem Mietvertrag über die Anmietung der Geschäftsräume bis zum 30.06.2027
und betragen T€ 816.
Angaben gemäß § 6b EnWG
Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder
assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG:
| ― |
Finanzclearingvereinbarung mit der E.ON SE zu marktüblichen Konditionen - Der Saldo zum Bilanzstichtag beträgt T€ 1.196 (Vj. T€ 1.496) zugunsten der HGC Hamburg
Gas Consult GmbH. - Die Zinserträge für das Geschäftsjahr belaufen sich auf insgesamt T€ 83,0 (Vj. T€
3,2).
|
| ― |
Erbringung von Ingenieur- und Planungsleistungen mit verbundenen Unternehmen im Volumen
von T€ 7.351 (Vj. T€ 5.822). Hiervon entfallen auf die - HanseWerk Natur GmbH T€ 2.763 (Vj. T€ 1.242) - ElbEnergie GmbH T€ 1.566 (Vj. T€ 112) - Schleswig-Holstein Netz AG T€ 1.497 (Vj. T€ 2.142) - E.ON Business Solutions Deutschland GmbH, ehemals E.ON Business Solutions GmbH T€
988 (Vj. T€ 1.373) - E.ON Energy Solutions GmbH T€ 108 (Vj. T€ 272) - Avacon Netz GmbH T€ 100 (Vj. T€ 95) - E.ON Bioerdgas GmbH T€ 79 (Vj. T€ 174) - HanseGas GmbH T€ 75 (Vj. T€ 109) - e.distherm Energielösungen GmbH T€ 60 (Vj. T€ 107) - E.ON Gruga Objektgesellschaft mbH & Co. KG T€ 33 (Vj. T€ 0) - Bayernwerk Natur GmbH T€ 11 (Vj. T€ 112)
|
Hauptberufliche Geschäftsführung
Dipl.-Ing. Martin Ebel, Wentorf Dipl.-Ing. Peter Uhl, Buxtehude
Hamburg, den 30. April 2024
HGC Hamburg Gas Consult Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Die Geschäftsführung
Martin Ebel
Peter Uhl
Tätigkeitsabschlüsse der HGC Hamburg Gas Consult GmbH zum 31. Dezember 2023
A Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung
und Gasverteilung B Erläuterungen von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der gemäß § 6b EnWG
abzubildenden Tätigkeiten Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung A 1 Bilanz der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung zum 31.12.2023
A 2 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Elektrizitätsverteilung für das Geschäftsjahr
2023
A 3 Bilanz der Tätigkeit Gasverteilung zum 31.12.2023
A 4 Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit Gasverteilung für das Geschäftsjahr
2023
B Erläuterungen von Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen der gemäß § 6b EnWG
abzubildenden Tätigkeiten Gasverteilung und Elektrizitätsverteilung
1. Grundlagen
Die HGC Hamburg Gas Consult GmbH erbringt energiespezifische Dienstleistungen und
ist gemäß § 6b Abs. 3 EnWG in den nachfolgend aufgeführten Bereichen tätig.
Katalogtätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 1 und 2 EnWG:
| ― |
Elektrizitätsverteilung
|
| ― |
Gasverteilung
|
Sonstige Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Satz 3 und 4 EnWG:
| ― |
Sonstige Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors
|
Entsprechend der Festlegungen BK8-19/00002-A sowie BK9-19/613-1 der Beschlusskammern
8 & 9 der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahn
(BNetzA) vom 25. November 2019, erstellt die HGC Hamburg Gas Consult GmbH im Berichtsjahr
2023 nachgelagert zum Jahresabschluss die Tätigkeitsabschlüsse für die Bereiche Elektrizitätsverteilung
und Gasverteilung. Die von der BNetzA festgelegten Prüfungsschwerpunkte wurden im
Einklang mit Tenorziffer 4 der Festlegungen erstellt und gemäß IDW EPS 611 (Institut
der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V.) geprüft.
Im Zusammenhang mit dem derzeit im Entwurf vorliegenden IDW – Rechnungslegungsstandards
IDW ERS EFA 1 (Energiefachausschuss) vom 12. November 2021 werden die Tätigkeitsabschlüsse
für energiespezifische Dienstleistungen, die an verbundene Netzbetreiber erbracht
werden, für das Geschäftsjahr 2023 direkt zusammen mit dem Jahresabschluss der HGC
Hamburg Gas Consult GmbH aufgestellt und im Rahmen der Prüfung für gesonderte Angaben
für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.
Die Tätigkeitsabschlüsse werden unter Berücksichtigung der im Anhang der Gesellschaft
dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Ausgangspunkt für
die Kontentrennung aller Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie die Aufstellung der
Tätigkeitsabschlüsse bildet der handelsrechtliche Jahresabschluss der HGC Hamburg
Gas Consult GmbH.
2. Grundsätze der Zuordnung in den Tätigkeitsabschlüssen
2.1 Erläuterungen der Bilanzen
Die Posten der Bilanzen wurden, soweit wie möglich, direkt den Tätigkeiten zugeordnet.
War eine eindeutige Zuordnung nicht möglich, wurden die Posten mit jeweils einem geeigneten
Schlüssel verteilt.
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden anhand eines sachgerechten Investitionsschlüssels
zugeordnet.
2. Sachanlagen
Die Sachanlagen wurden anhand eines sachgerechten Investitionsschlüssels zugeordnet.
3. Vorräte
Die Vorräte wurden über die Kostenträgerrechnung direkt den Tätigkeiten zugeordnet.
4. Forderungen
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden über die Kostenträgerrechnung
direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die übrigen Forderungen wurden anhand eines sachgerechten
Erfolgsschlüssels zugeordnet.
5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde anhand eines sachgerechten Ressourcenschlüssels
zugeordnet.
6. Stammkapital
Das Stammkapital wurde anhand eines sachgerechten Erfolgsschlüssels zugeordnet.
7. Gewinnrücklage
Die Gewinnrücklagen wurde anhand eines sachgerechten Erfolgsschlüssels zugeordnet.
8. Bilanzgewinn
Der Bilanzgewinn wurde anhand eines sachgerechten Erfolgsschlüssels zugeordnet.
9. Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden über die Kostenträgerrechnung, soweit wie möglich, den Tätigkeiten
direkt zugeordnet und im Wesentlichen anhand eines sachgerechten Verteilungsschlüssels
verteilt.
10. Verbindlichkeiten
Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden über die Kostenträgerrechnung den
Tätigkeiten direkt zugeordnet. Die Zuordnung der übrigen Verbindlichkeiten erfolgte
mithilfe eines sachgerechten Ressourcenschlüssels.
11. Kapitalausgleichsposten
Um die Tätigkeitsbilanzen auszugleichen, werden auf den Aktivseiten der Tätigkeitsbilanzen
jeweils Kapitalausgleichsposten direkt unter dem Rechnungsabgrenzungsposten als Posten
eigener Art erfasst.
2.2 Gewinn- und Verlustrechnungen
2.2.1 Vorbemerkungen
Ausgangspunkt für die Erstellung der Tätigkeiten – Gewinn- und Verlustrechnungen ist
der Jahresabschluss der HGC Hamburg Gas Consult GmbH.
Die wesentlichen Aufwendungen und Erträge werden der Unternehmenstätigkeit direkt
zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich oder mit unverhältnismäßig
hohem Aufwand verbunden ist, erfolgt grundsätzlich eine Verrechnung nach sachgerechten
Schlüsselungen, die eine möglichst verursachungsgerechte Zuordnung gewährleistet.
Korrespondierende Posteneinhalte der Bilanzen und Gewinn- und Verlustrechnungen werden
der Tätigkeit unter Berücksichtigung dieser Zusammenhänge zugewiesen.
Es wurde im Wesentlichen ein Ressourcenschlüssel genutzt. Dieser Ressourcenschlüssel
basiert auf den kontierten Stunden der operativ tätigen Mitarbeiter und berücksichtigt
den Bedarf an Betriebsmitteln und Overhead-Leistungen.
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse wurden über die Kostenträgerrechnung direkt der Tätigkeit zugeordnet.
2. Bestandsveränderung
Die Minderung bzw. Mehrung des Bestands an unfertigen Leistungen wurden mithilfe der
Kostenträgerrechnung direkt der Tätigkeit zugeordnet.
3. Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge wurden anhand des Ressourcenschlüssels sachgerecht
verteilt.
4. Materialaufwand
Der Materialaufwand wurde über die Kostenträgerrechnung direkt der Tätigkeit zugeordnet.
5. Personalaufwand
Die Zuordnung des Personalaufwands erfolgte überwiegend über eine interne Zeiterfassung
in die Kostenträgerrechnung direkt zu den Tätigkeiten. Die übrigen Leistungen wurden
anhand eines Overheadschlüssels verteilt.
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen
Die Abschreibungen wurden entsprechend des Investitionsschlüssels sachgerecht verteilt.
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden über den Ressourcenschlüssel sachgerecht
verteilt.
8. Finanzergebnis
Die Zuordnung des Finanzergebnisses erfolgte über den Ressourcenschlüssel.
9. Gewinnvortrag
Der Gewinnvortrag wurde anhand des Erfolgsschlüssel sachgerecht verteilt.
Hamburg, 30. April 2024
Die Geschäftsführung
Martin Ebel
Peter Uhl
Feststellung des Jahresabschlusses
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. August 2024 festgestellt.
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