Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 5829
Vorher
Actebis International Distribution GmbH
Eingetragen
16.2.1996
Branche
Großhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Im- und Export von Computern, Computerkomponenten, Computerzubehör und Software.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

TARGA GmbH

Soest

Jahresabschluss zum 31.07.2015

Lagebericht 2014 / 2015

Geschäftsmodell

Die TARGA GmbH liefert Consumer- und Haushaltselektronik für die internationalen, großvolumigen und punktuellen Verkaufsaktionen eines paneuropäischen Discounters.

Geschäftsentwicklung in 2014/2015

Der TARGA GmbH gelang eine wesentliche Umsatzsteigerung auf 78,6 Mio. € und damit ein Ergebnis von über 1,3 Mio. € zu erwirtschaften.

Ergebnisentwicklung in 2014/2015

Das zurückliegende Geschäftsjahr schließt die TARGA GmbH mit einem operativen Gewinn vor Steuern von 1,9 Mio. € ab. Der Umsatz lag mit 78,6 Mio. € über dem Budget von 76,6 Mio. €. Die DB2-Marge lag leicht über Plan.

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag 2,4 Mio. € und haben damit einen Anteil von 13% an der Bilanzsumme. Durch die für August 2016 vereinbarte Auslieferung einiger Projekte und aufgrund geleisteter Anzahlungen an die Lieferanten für unterwegs befindliche und inspizierte Waren weißt die Position Geleistete Anzahlungen einen Wert von 5,1 Mio. € aus, was zu einem Anstieg der Vorräte gegenüber Vorjahr um 2,2 Mio. € auf 7,2 Mio. € führt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind demgegenüber von 5,0 Mio. € auf 1,9 Mio. € gesunken.

Die Kredite der Lieferanten sind durch Akkreditive abgesichert. Zum Bilanzstichtag sind 26 Akkreditive mit einem Gesamtvolumen von 12,7 Mio. USD eröffnet. Das Eigenkapital entspricht 47,5% der Bilanzsumme.

Voraussichtliche Entwicklung in 2015/2016

Die bei der Erstellung des Lageberichts vorliegenden Geschäftsabschlüsse reichen nunmehr teilweise bis zum Ende des Geschäftsjahres 2015/2016, so dass das im September 2015 erstellte Budget für das Geschäftsjahr 2015/2016 für den Umsatz und Ertrag abgesichert erscheint.

Targa wird im Geschäftsjahr 2015/2016 einen auf Vorjahresniveau liegenden Umsatz von ca. 79,9 Mio. € erwirtschaften. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2015/2016 einen Gewinn vor Steuern von ca. 1,55 Mio. €.

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Das Portfolio hat sich weiter in Richtung kostengünstige Mitnahmeartikel für spontane Kaufentscheidungen entwickelt. Die Fokussierung auf die neuen Geschäftsfelder im Küchen- und Haushaltsbereich und die Umstellung der logistischen Prozesse führen zu einer starken Umsatz-steigerung im Projektgeschäft. Damit verbunden sind anderseits starke Belastungen der vorhandenen Liquidität, die durch Anpassung der Kreditrahmenlinien abgefedert werden. Die für Logistik und Service notwendigen Dienstleistungsverträge enthalten keine Mengen- oder Umsatzgarantien.

Targa verfügt über eine vollständige Transparenz der Serviceprozesse und der damit verbundenen Kosten. Alle Dienstleistungsaufwendungen werden mit Bezug zur Seriennummer des Gerätes erfasst und erlauben umfangreiche Auswertungen zur Entwicklung der Serviceaufwendungen eines Projektes. Wir besitzen die Systeme, das Wissen und die Mittel zur Aufrechterhaltung der für den Vertriebskanal erforderlichen Serviceleistungen. Die umfangreiche, für jedes Projekt durchgeführte Überprüfung der Servicekostenrückstellung anhand von Ausfallmengen und Kostensätze hat die zugrunde liegenden Modelle bestätigt. Die ausreichende Vorsorge für die eingegangenen Garantieversprechen basieren auf gesicherten Erkenntnissen.

Auch in der Herstellung von Produkten sowie in der Abwicklung logistischer Prozesse greift Targa auf externe Partner und Dienstleister zurück. Die Kostenübernahme für vom Hersteller verursachte, epidemische Fehler ist durch Verträge gewährleistet. Durch unsere Mitarbeiter in Asien sind wir in der Lage, Vor-Ort-Inspektionen durchzuführen, um das Liefer- und Qualitätsrisiko zu reduzieren. Darüber hinaus unterstützen uns akkreditierte Labore und Dienstleister bei unseren Qualitätsuntersuchungen.

Targa kauft einen Großteil der Produkte im USD-Raum. Deshalb kommt dem Währungs-management eine sehr große Bedeutung zu. Durch die Geschäftsführung sind hierbei Leitlinien definiert, die die Absicherung von Fremdwährungsrisiken regeln. Zur Überwachung der Grundsätze - insbesondere im Devisenmanagement - stehen effiziente Kontrollmechanismen zur Verfügung. Ziel des Währungsmanagements ist es, den bei einem Projektabschluss zugrunde liegenden Fremdwährungskurs durch Termingeschäfte und damit die kalkulierte Rohgewinnmarge abzusichern. Dabei werden sowohl das Volumen als auch die Fälligkeit auf die zu leistende Fremdwährungs-zahlung an den Lieferanten in Einheit gebracht. Zur Ermittlung des Währungsrisikos werden Bewertungseinheiten unter Einbeziehung der abgeschlossenen Devisentermingeschäfte und Projekte gebildet. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Entstehungskurs, in Fremdwährung geführte Banksalden zum Stichtagskurs umgerechnet. Zur Absicherung des verbleibenden Fremdwährungsrisikos wurde zum Stichtag eine Rückstellung in Höhe von T€ 1.061 gebildet.

Gegen PC-Hersteller werden derzeit verschiedene Urheberrechtsansprüche geltend gemacht. Nach Einschätzung unserer Rechtsberater ist nicht auszuschließen, dass derartige Ansprüche auch gegenüber Targa geltend gemacht und verfolgt werden. Für einen Teil dieser Ansprüche sind daher Rückstellungen zu bilden. Für die nach unserer rechtlichen Auffassung begründeten Ansprüche, sowie für die unter Berücksichtigung der bislang ergangenen Urteile sowie Einigungsvorschläge der Beteiligten sich ergebenden weitergehenden Risiken haben wir Rückstellungen gebildet. Nach unserer Einschätzung sind daher weder zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch für die Zukunft Risiken erkennbar, die die Substanz oder den Bestand des Unternehmens gefährden können.

Nachtragsbericht

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts lagen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und Bedeutung für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben.

 

Soest, 8. Oktober 2015

TARGA GmbH

Matthias Klauke, Geschäftsführer

Bilanz zum 31.07.2015

AKTIVA

31.07.2015 31.07.2014
EUR EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   26.589,81 3
II. Sachanlagen      
Betriebs- und Geschäftsausstattung   161.661,00 167
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen   108.636,66 109
    296.887,47 278
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Waren 2.102.303,74   4.990
2. Geleistete Anzahlungen 5.081.815,36   0
    7.184.119,10 4.990
II Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.934.616,01   4.736
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00   63
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.320.413,06   202
    9.255.029,07 5.001
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   2.422.888,03 7.582
    18.862.036,20 17.574
C. RECHZNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   30.383,72 26
D. AKTIVE LATENTE STEUERN   54.331,54 40
    19.243.638,93 17.919

PASSIVA

     
  31.07.2015 31.07.2014
  EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   7.700.000,00 7.700
II. Gewinnvortrag   98.375,94 70
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag   1.335.769,93 28
    9.134.145,87 7.798
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Steuerrückstellungen 479.243,08   73
2. sonstige Rückstellungen 7.005.274,01   4.765
    7.484.517,09 4.837
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.920.741,67   5.025
2. Sonstige Verbindlichkeiten 704.234,30   258
davon aus Steuern EUR 682.675,47 (Vj. TEUR 198)      
davon im Rahmn der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 33)      
    2.624.975,97 5.283
    19.243.638,93 17.919

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.08.2014 - 31.07.2015

EUR EUR 01.08.2013 - 31.07.2014
TEUR
1. Umsatzerlöse 78.552.811,54   37.011
2. Sonstige betriebliche Erträge 779.588,69   491
    79.332.400,23 37.502
3. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für bezogene Waren 56.112.850,48   19.766
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.708.662,20   10.920
4. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 3.126.112,93   2.427
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, davon für Altersversorgung EUR 4.062,37 (Vj. TEUR 5) 467.463,61   401
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 58.308,24   43
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.762.848,00   3.847
    77.236.245,46 37.406
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.111,87   42
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 203.947,91   97
davon für Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 38.240,55 (Vj. TEUR 47)      
    -159.836,04 -55
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.936.318,73 41
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   600.548,80 13
davon Ertrag aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern EUR 14.207,08 (Vj. TEUR 4)      
11. Jahresüberschuss   1.335.769,93 28

Anhang für 2014 / 2015

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (GWG) bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 150,00 (bis zum 31. Dezember 2007 EUR 410,00) sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis zu EUR 410,00 werden seit dem 1. August 2010 wieder sofort abgeschrieben. Ein Sammelposten wurde nicht mehr gebildet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigen beizulegenden Werten angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe-und -entlastung nicht abgezinst. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung:

Ökonomische Sicherungsbeziehungen für das USD und CNY-Fremdwährungsrisiko werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten im Rahmen eines macro hedges bilanziell nachvollzogen. Hierbei wird die "Einfrierungsmethode", bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, angewandt. Die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit sich ein Überhang der negativen Wertveränderungen über die positiven Wertveränderungen ergibt, wird diese Differenz als nicht realisierter Verlust als sonstige Rückstellung erfasst. Der Ausgleich der gegenläufigen Wertänderungen erfolgt im nachfolgenden Geschäftsjahr.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich aus der Bewertungseinheit zur Absicherung des USD- und CNY-Fremdwährungsrisikos ein Risiko, für das eine Rückstellung gebildet wurde. In der Bewertungseinheit wurden im Wesentlichen Verbindlichkeiten inklusive Ware auf See (-4,2 Mio. USD), offene Devisengeschäfte (32,9 Mio. USD) sowie offene Projekte (38,4 Mio. USD) einbezogen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Am 5. Februar 2010 wurde die Targa International Trade (Shenzhen) Co., Ltd., Shenzhen (China) gegründet. Die TARGA GmbH hat als alleiniger Gesellschafter das Stammkapital in Höhe von CNY 1.000.000 (EUR 108.636,66) voll eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2014 (1. Januar bis 31. Dezember) erzielte die Gesellschaft einen Verlust von TCNY 299,6 (VJ Gewinn TCNY 394).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.07.2015
TEUR
31.07.2014
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.935 4.736
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 63
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.320 202
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0 0
  9.255 5.001

Liquide Mittel

Bei der Commerzbank sind Akkreditive in Höhe von 11,5 Mio. EUR durch Geldanlagen besichert.

Rechnungsabgrenzungsposten

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten i.H.v. TEUR 30 wurden im Wesentlichen Beiträge und Urlaubsentgelte abgegrenzt, die sich auf Zeiträume nach dem Bilanzstichtag beziehen.

Übrige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, ausstehende Urheberrechtsabgaben, Währungsrisiken, Leistungsprämien und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

in TEUR 31.07.2015 31.07.2014
Restlaufzeit Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre gesamt bis 1 Jahr gesamt
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.921 0 0 1.921 5.025 5.025
2. Sonstige Verbindlichkeiten 704 0 0 704 258 258
- davon aus Steuern 683 0 0 683 198 198
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0 33 33

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen: Der Mietvertrag vom 1. April 2013 für die Büroflächen in Soest (Mietzins TEUR 90 p. a.) hat eine Mindestlaufzeit von 3 Jahren. Der Mietvertrag für den Service hat ein Jahr Laufzeit (Mietzins TEUR 72 p. a.). Fremdbezogene Dienstleistungen für Personalverwaltung und IT beträgt TEUR 92 p. a. Die Laufzeit für diese fremdbezogenen Dienstleistungen betragen jeweils 6 Monate zum Jahresende (Rahmenvertrag).

Darüber hinaus bestehen drei Leasingverträge für Fahrzeuge mit einer Restbelastung von TEUR 14. Zweck ist der optimale Einsatz von Finanzierungsmitteln. Aus Lieferantenbestellungen besteht eine Verpflichtung i.H.v. TEUR 32.729. Dem gegenüber stehen Kundenaufträge i.H.v. TEUR 41.096.

Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung bereits abgeschlossener Projekte wurden Währungssicherungsgeschäfte vorgenommen. Im Einzelnen bestehen hierbei zum Bilanzstichtag Devisentermingeschäfte über USD 32,9 Mio. (Kauf USD) mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von vier Monaten.

Diese Devisentermingeschäfte werden im Rahmen einer Bewertungseinheit (siehe oben) berücksichtigt.

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 64) sowie um die Weiterberechnung von Aufwendungen an Lieferanten (TEUR 606).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Verwaltungsaufwand i.H.v. TEUR 1.075, Vertriebsaufwand i.H.v. TEUR 2.513 und Weiterbelastung Dienstleistungen von Lieferanten i.H.v. TEUR 363.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern entfallen in Höhe von TEUR 601 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Dipl. Ing. Matthias Klauke, Soest

Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des §286 (4) HGB in Anspruch.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2015 2014
Produktmanagement / Einkauf 16,4 14,6
Vertrieb 5,3 4,6
Technologie-Center 7,4 7,0
After Sales Service 8,8 8,5
Verwaltung 15,0 14,1
Gesamt 52,9 48,8

Ausschüttungssperre

In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich gemäß § 268 Abs. 8 HGB aus Aktivierungen eine Gewinnausschüttungssperre:

aus der Aktivierung TEUR
latenter Steuern 54

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Emirates Investment & Development P.S.C. mit Sitz in Dubai einbezogen.

 

Soest, 8. Oktober 2015

TARGA GmbH

Matthias Klauke, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2014 /2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.08.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.07.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.619.566,41 28.567,40 0,00 4.648.133,81
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 568.896,89 56.847,65 27.063,34 598.681,20
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 108.636,66 0,00 0,00 108.636,66
  5.297.099,96 85.415,05 27.063,34 5.355.451,67
Kumulierte Abschreibungen
01.08.2014
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.07.2015
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.616.842,41 4.701,59 0,00 4.621.544,00
II. Sachanlagen        
Betriebs- und Geschäftsausstattung 401.813,89 53.606,65 18.400,34 437.020,20
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.018.656,30 58.308,24 18.400,34 5.058.564,20
Buchwerte
31.07.2015
EUR
31.07.2014
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.589,81 3
II. Sachanlagen    
Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.661,00 167
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 108.636,66 109
  296.887,47 279

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TARGA GmbH, Soest, für das Geschäftsjahr vom 1. August 2014 bis 31. Juli 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, 17. Dezember 2015

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Spielmann, Wirtschaftsprüfer

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