MÄC GEIZ Handelsgesellschaft mbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-Nahrungsmittel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Rolf Neubert seit 10.5.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marcus LinnepePfennigpfeiffer Holding GmbH+1 | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbHLandsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2022 bis zum 28.02.2023Lagebericht1. Entwicklung des Unternehmens Der Nahversorger um's Eck nimmt vor allem in ländlichen und kleinstädtischen Regionen, aber auch in Innenstadtlagen und Fachmarktzentren, nach wie vor eine große Rolle ein: Auch in Zeiten stark wachsenden Online-Handels hat das Konzept des Fach-Discounts in unmittelbarer Nähe Tradition, wichtig für den Erfolg sind allerdings ein modernes Sortiment und ein überzeugendes Einkaufserlebnis. Mit dieser Strategie ist das Unternehmen PFENNIGPFEIFFER seit Jahren erfolgreich am Markt und versorgt täglich rund 22.000 Kunden mit Produkten aus den Bereichen Papier, Büro, Basteln, Dekoration und Haushalt. Saisonal wechselnde Angebote für Arbeit, Heim und Garten sowie eine ausgewogene Mischung aus Marken- und Eigenmarkenprodukten ergänzen das breite Sortiment des Nahversorgers für die ganze Familie. Als Discounter ist es das Ziel von PFENNIGPFEIFFER, bei allen Produkten mit einem günstigen Preis zu überzeugen. Der Fachmarkt-Discounter ist derzeit mit 97 Filialen in Deutschland vertreten, der Schwerpunkt liegt auf den Neuen Bundesländern. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde wiederum in das Filialnetz investiert, um das Einkaufserlebnis für den Kunden nachhaltig zu prägen und die Kernkompetenzen klar zu positionieren. 2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2022 gekennzeichnet durch die steigende Inflationsrate und den Folgen des Russland-Ukraine-Konflikts. Preisbereinigt konnte die Wirtschaftsleistung in der Jahressicht um gut 1,8 % zulegen. Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland setzten im Jahr 2022 nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes real -0,6 % und nominal +7,8 % um als im Jahr 2021. Im Dezember 2022 setzten die Einzelhandelsunternehmen preisbereinigt real 6,4 % weniger und nominal 4,2 % mehr um als im Vorjahresmonat. Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Dezember 2022 preisbereinigt 6,6 % unter und nominal 3,9 % über den Werten des Vorjahresmonats. Die Ergebnisse des Statistischen Bundesamts belegen zudem, dass der Einzelhandel im Bereich Nicht-Lebensmittel in 2022 ein nominales Umsatzplus von 8,8 % erzielte. Real betrug dieser Wert ein Plus von 2,0 %. Parallel dazu stiegen die gesamten Verbraucherpreise um 7,9 %. Der Reallohnindex in Deutschland ist nach den Ergebnissen der vierteljährlichen Verdiensterhebung im Jahr 2022 um 3,1 % gesunken. Für PFENNIGPFEIFFER ausschlaggebend ist neben der gesamtdeutschen Wirtschaftsentwicklung speziell jene der Neuen Bundesländer, in denen das Unternehmen hauptsächlich vertreten ist: Mit einer nach wie vor überdurchschnittlich hohen Arbeitslosenrate in 2022 von 6,7 % (Deutschland gesamt: 5,3 %; Stand: März 2023) sowie einer Kaufkraft von 89,3 % des bundesdeutschen Durchschnitts ist hier der Markt für Unternehmen mit einer Discounter-Strategie sehr offen. 3. Kennzahlen zum Unternehmensergebnis 3.1 Ertragslage Als Fachmarkt-Discounter stellt die Umsatzkennzahl den finanziellen Leistungsindikator aus Sicht von PFENNIGPFEIFFER dar, der auch zur internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen wird. Die Umsatzerlöse des Unternehmens PFENNIGPFEIFFER belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/23 auf TEUR 75.057 (Vorjahr: TEUR 60.724). Die Umsätze wurden zum Stichtag 28.02.2023 mit 97 Filialstandorten (Vorjahr: 96) erzielt. Der Materialaufwand (Wareneinsatz) des Unternehmens PFENNIGPFEIFFER beläuft sich auf TEUR 37.683 (Vorjahr: TEUR 31.514), die Wareneinsatzquote liegt demnach bei 50,2 % (Vorjahr: 51,9 %); der sich daraus ergebende Rohertrag beläuft sich auf TEUR 37.374 bzw. 49,8 % (Vorjahr: TEUR 29.210 bzw. 48,1 %) vom Umsatz. Die Gesamtkosten des Unternehmens PFENNIGPFEIFFER belaufen sich auf TEUR 40.070 bzw. 53,4 % (Vorjahr: TEUR 36.495 bzw. 60,1 %) vom Umsatz. Ausgehend von einem Rohertrag von TEUR 37.374 ergibt sich somit ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR -2.240 bzw. eine Umsatzrentabilität von -3,0 % (Vorjahr: TEUR -2.840 bzw. -4,8 %). Der Finanzerfolg beläuft sich auf TEUR -438 (Vorjahr: TEUR -491). Es ergibt sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von TEUR -2.678 bzw. -3,6 % (Vorjahr: TEUR -3.331 bzw. -5,6 %) vom Umsatz. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR 1.929 (Vorjahr: TEUR 2.942). Ausgehend vom Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von TEUR -849 (Vorjahr: TEUR -1.223) beläuft sich der Cashflow aus dem Ergebnis auf TEUR -472 (Vorjahr: TEUR -1.383). 3.2 Finanzlage Die Entwicklung der Cash Flows lässt sich wie folgt darstellen:
3.3 Vermögens- und Kapitalstruktur Die Bilanz zum 28. Februar 2023 weist Anlagevermögen von TEUR 4.563 (Vorjahr: TEUR 5.052) auf, diese Position entspricht 16,0 % (Vorjahr: 16,0 %) der Bilanzsumme. Das Vorratsvermögen liegt bei TEUR 20.130 (Vorjahr: TEUR 19.983). Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 31.605 auf TEUR 28.570 reduziert. Wesentlicher Grund hierfür ist auf der Aktivseite die Reduzierung der liquiden Mittel und der sonstigen Forderungen. Auf der Passivseite gab es eine Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie eine Verringerung bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 28. Februar 2023 TEUR 3.106 bzw. 10,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr: TEUR 5.035 bzw. 16,0 %). 3.4 Investitionstätigkeit Die Investitionen des Geschäftsjahrs 2022/23 im Ausmaß von TEUR 910 (Vorjahr: TEUR 1.013) betrafen vorwiegend Investitionen in den Sachanlagebereich im Zuge von allgemeinen Filialausstattungen, Investitionen in den Online-Shop, in die IT Infrastruktur und in das Konzept PP Kompakt. Die Finanzierung der Investitionen wurde im Wesentlichen durch den Gesellschafter sichergestellt. 4. Eigentümerstruktur/Beteiligungen Die MTH Retail Group Holding GmbH ist Eigentümerin aller Anteile an der PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH. 5. Mitarbeiter Der Personalstand des Unternehmens PFENNIGPFEIFFER beträgt per 28.02.2023 666 Mitarbeiter (Vorjahr: 676); im Jahresdurchschnitt waren 657 (Vorjahr: 651) Mitarbeiter beschäftigt, dies entspricht 411 Vollzeitäquivalenten (Vorjahr: 417). 6. Erklärung zur Unternehmensführung Die Geschäftsführung hat für sich und die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung für den Frauenanteil jeweils eine Zielgröße von 33 % festgelegt. 7. Forschung und Entwicklung Im Wirtschaftsjahr fielen keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an. 8. Risikoberichterstattung Die Firma PFENNIGPFEIFFER ist im Rahmen ihrer Gesamttätigkeit in den Beschaffungs- und Absatzmärkten zahlreichen Risiken ausgesetzt, die das Unternehmen in seiner Vermögens-, Finanz- und Ertragssituation beeinträchtigen können. Deshalb gehört die Risikoanalyse zu einer der Grundvoraussetzungen in allen Führungs- und Entscheidungsebenen. Das Erkennen und die Bewertung von Risiken, die Risikovorsorge und das Festlegen von Gegenmaßnahmen ist durch die entsprechende Kommunikation in allen Entscheidungsebenen gesichert. Das Berichtswesen ist das wesentliche Element zur internen Kommunikation von Chancen und Risiken. Die laufende Überwachung der Risikofelder erfolgt mit Hilfe festgelegter Indikatoren (Balanced Score Cards). Werden Schwellenwerte überschritten, wird durch die Berichterstattung die Aufmerksamkeit des zuständigen Managements auf relevante Entwicklungen gelenkt. Risiken in der Branche Starker Wettbewerb im Einzelhandel und die Konkurrenz von Vertriebskonzepten kennzeichnen die Handelsbranche. Dabei kommt auch der typischen Abhängigkeit des Handels von der Ausgabenneigung der Verbraucher (Konsum) erhebliche Bedeutung zu. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Liquiditätsrisiko wird kontinuierlich überwacht und die Liquidität mit Kreditlinien, die saisonale Liquiditätsbelastungen abdecken, von mehreren kreditgebenden Banken sichergestellt. Die offene und zeitnahe Informationspolitik mit den finanzierenden Instituten sowie die Eigenmittelausstattungen haben eine stabile Vertrauensbasis bei den Kreditgebern geschaffen. Risiken durch IT Ein effektives IT-Management sichert die stetige Verfügbarkeit der EDV-Systeme im Unternehmen. Externen Angriffen wird vielseitig vorgebeugt, indem die Kassensysteme in den Märkten keinen Internetzugang haben und der Datenaustausch zwischen den Filialen und dem zentralen Serversystem über DSL-Wahlleitungen erfolgt. Einem Datenverlust, verursacht durch defekte Hardware, wird mit redundanten Serversystemen und einer täglichen Datensicherung aller relevanten Systeme vorgebeugt. Beschaffungsmarktrisiken Ein mögliches Risiko stellt der Ausfall von Lieferanten dar. PFENNIGPFEIFFER minimiert dieses Risiko durch eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten inkl. Bonitätsprüfung, durch eine hohe Lieferantenstreuung und durch einkaufspolitische Maßnahmen. Zins- und Währungsrisiken Sowohl Zinsrisiken als auch Währungsrisiken bestehen bei PFENNIGPFEIFFER nur in geringfügigem Umfang, daher werden diese operativ gesteuert. Gesamtrisiko Es sind keine Risiken, die den Geschäftsbetrieb gravierend schaden könnten bzw. den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, für die Gegenwart und Zukunft ersichtlich. Für äußere Risiken und Haftungsprobleme besteht ausreichend Deckungsschutz von Versicherern. Die Risikobemessung sowie das Risikobewusstsein werden zudem durch stetige Betriebsunterbrechungsanalysen fortwährend aktualisiert und weiterentwickelt. 9. Chancenberichterstattung Das Sortiment orientiert sich vor allem an den Stärken und Kernkompetenzen von PFENNIGPFEIFFER: Papier, Büro, Basteln, Dekoration und Haushalt. Kunden werden bereits beim Betreten der Ladenfläche gut über das zur Verfügung stehende Sortiment informiert und können sich durch das intelligente Leitsystem gut orientieren. Die Entwicklung der Mietpreise sowie in weiterer Folge die des Immobilienmarktes erschweren die Suche nach potenziellen Expansionsflächen im Kerngebiet. Das Kleinflächen-Projekt "PP Kompakt" soll diesem Problem entgegenwirken, indem dem Kunden ein eingeschränktes Sortiment mit der gewohnten kompakten und klaren Gestaltung des Point of Sale (POS) präsentiert wird. Aufgrund der vorgenommenen Investitionen, der Fokussierung auf die Kernkompetenzfelder sowie der Einbindung in die gruppenübergreifende Warenbeschaffung ergeben sich weiterhin Chancen im Hinblick auf Umsatz- sowie Rohertragssteigerungen. 10. Ausblick/Prognosebericht Die Konzentration auf die eigenen Stärken ist die klare Strategie: Das Unternehmen wird sich weiter stark auf seine Rolle als Fachmarkt mit Discountelementen konzentrieren und dabei seine Aktionsartikel und Kernkompetenzen weiter in den Mittelpunkt rücken - Produkte für Schule, Büro, Basteln, Dekoration und Haushalt mit einem überzeugenden Preis-Leistungsverhältnis anzubieten. Eine wichtige Rolle spielt dabei die kontinuierliche Entwicklung des Sortiments. Darüber hinaus wurde die Kundenbindung und -Neugewinnung im vergangenen Jahr durch die Einführung weiterer Serviceleistungen gefestigt. Mit der Aufschaltung des Lottoservices, über die Bestellung von Gravuren, die Bereitstellung eines Foto- und Kopierservices sowie das Angebot eines "Waschmal"-Services wird dem Kunden ein umfangreicher Mehrwert für seinen Einkauf angeboten, welcher durch das bereits in den Vorjahren eingeführte PAYBACK System sowie die neu eingerichteten Social-Media Kanäle eine umfangreiche Vermarktung erfährt. Für das Geschäftsjahr 2023/24 gehen wir daher unter der Annahme einer Stabilisierung des Geschäfts von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse aus.
Landsberg/Halle, den 17. März 2023 PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle Susanne Schürz Klaus Neubert BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Der Jahresabschluss der PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle, für das Geschäftsjahr 01. März 2022 bis 28. Februar 2023 wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Aufgrund der Größenklasseneinteilung gilt die Gesellschaft als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stendal unter der HRB 15070 eingetragen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ausgehend vom Grundsatz der Fortführung des Unternehmens sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Anlagevermögen a) Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über den voraussichtlichen Werteverzehr. Der Werteverzehr für Rechte beträgt 5-13 Jahre, für Software 3-10 Jahre. b) Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 2 und 33 Jahren linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden zusätzlich vorgenommen, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, eintreten. c) Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung angesetzt. 2. Umlaufvermögen a) Vorräte Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Handelswaren sind mit den um Boni und Skonti bereinigten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von niedrigeren Verkaufspreisen und Reichweitenabschlägen bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte jeweils nach dem Durchschnittsverfahren. b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Im Falle erkennbarer Einzelrisiken wird der niedrigere beizulegende Wert ermittelt und angesetzt. c) Liquide Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bewertet. 3. Latente Steuern Für abweichende Wertansätze der Pensionsrückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz wurden latente Steuern abgegrenzt (Steuersatz: 29,83 %). Daneben wurden latente Steuern auf körperschaftsteuerliche Verlustvorträge (Steuersatz: 15,83 %) und gewerbesteuerliche Verlustvorträge (Steuersatz: 14,00 %) erfasst. 4. Rückstellungen Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Dabei werden sowohl die am Bilanzstichtag erworbenen Anwartschaften als auch die künftig zu erwartenden Rentensteigerungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips für alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 6. Fremdwährungsumrechnung Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währungen lauten oder auf fremde Währungen lauteten, erfolgt die Umrechnung in Euro zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Aufwendungen und Erträge sind in die Gewinn- und Verlustrechnung zum jeweiligen Kurs der Zahlung bzw. mit dem Kurs zum Zeitpunkt zum Bilanzstichtag eingegangen. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Aufgliederung der Abschreibungen nach einzelnen Posten sind im angeschlossenen Anlagenspiegel ersichtlich. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Anlagenzugänge betreffen Software sowie einen Webshop. Sachanlagen Die Zugänge bei den Sachanlagen beinhalten im Wesentlichen Einrichtungen und Ausstattungen von Verkaufsstellen, Kommissionierer und Fahrzeuge. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen sind bis auf eine Kautionsforderung (TEUR 11/Vorjahr: TEUR 11) kurzfristig und innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von TEUR 79 sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 592 enthalten. 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 28. Februar 2023 TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 1.000) und ist zur Gänze eingezahlt. Unter Berücksichtigung der Kapitalrücklagen in Höhe von TEUR 12.250 (Vorjahr: TEUR 12.250), der Gewinnrücklagen in Höhe von TEUR 334 (Vorjahr: TEUR 334), des Verlustvortrags in Höhe von TEUR 8.549 (Vorjahr: TEUR 5.607) und des Jahresfehlbetrages in Höhe von TEUR 1.929 (Vorjahr: TEUR 2.942) ergibt sich zum 28. Februar 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 3.106 (Vorjahr: TEUR 5.035). 4. Pensionsrückstellung Die Pensionsrückstellungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen unter Einrechnung dynamischer Entwicklungen nach versicherungsmathematischen Verfahren berechnet. Hinsichtlich des Abzinsungsfaktors wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre auf Basis der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Basisdaten verwendet. Als Rechnungsgrundlagen wurden daher die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszins von 1,79 % zugrunde gelegt. Die Entwicklung der Renten wurde mit 0,00 % angenommen (Gehaltstrend 0,00 %). Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 statt 10 Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 2. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen aus sonstigen Personalverpflichtungen (TEUR 519; Vorjahr: TEUR 505), Rückstellungen für Berufsgenossenschaften (TEUR 80; Vorjahr: TEUR 70), Betriebskostennachzahlungen und Mietindexzahlungen (TEUR 306; Vorjahr: TEUR 62), ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 200; Vorjahr: TEUR 194). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten weisen folgende Zusammensetzung und Fälligkeit aus:
Werte in Klammern geben die Vorjahreswerte an. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Waren bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 7.437 (Vorjahr: TEUR 8.274) ausgewiesen. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die künftigen Miet- und Leasingverpflichtungen auf Basis zum Bilanzstichtag geschlossener Verträge betragen:
Von den im folgenden Geschäftsjahr fälligen Verpflichtungen betreffen TEUR 36 Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Umsatzerlöse Die Bruttoumsätze gliedern sich wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. Erträge aus Pönalen und Schadensersatz sowie Skontoerträge. Abschreibungen Die Abschreibungen auf Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 S. 5 HGB in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 36). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Aufwendungen für Zinsen sind Zinsen an Gesellschafter in Höhe von TEUR 231 (Vorjahr: TEUR 141) sowie Zinsen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 15) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die wesentlichen Bestandteile des Ertragsteueraufwandes setzen sich wie folgt zusammen:
V. Sonstige Angaben Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 01.03.2022 - 28.02.2023 an: Frau Susanne Schürz Herr Klaus Neubert Auf die Angabe der im Geschäftsjahr an die Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer gezahlten Gesamtbezüge nach § 285 Nr. 9 a und b HGB wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter Die Anzahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt:
*) full-time equivalents Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH gehört als größter Kreis dem Konsolidierungskreis der MTB Beteiligungen AG mit Sitz in Wien an und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuchnummer FN 304137k hinterlegt. Des Weiteren gehört die Gesellschaft dem Konsolidierungskreis der Management Trust Holding AG mit Sitz in Wien an und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss ist beim Handelsgericht Wien unter der Firmenbuchnummer FN 106825x hinterlegt. Die Gesellschaft gehört dem Konsolidierungskreis des freiwilligen Teilkonzernabschlusses der MTH Retail Group Holding GmbH, Wien, an (kleinster Konsolidierungskreis). Honorar des Abschlussprüfers Die gemäß § 285 Nr. 17 HGB erforderlichen Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers unterbleiben, da diese im Konzernanhang des die Gesellschaft einbeziehenden Konzernabschlusses der MTB Beteiligungen AG, Wien/Österreich enthalten sind. Betrag nach § 268 Abs. 8 HGB Der nach § 268 Abs. 8 HGB abführungsgesperrte Betrag in Höhe von TEUR 1.981 (Vorjahr: TEUR 1.263) resultiert aus dem Ansatz aktivierter latenter Steuern (TEUR 1.979) sowie aus dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (TEUR 2). Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen.
Landsberg/Halle, den 17. März 2023 PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle Susanne Schürz Klaus Neubert Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle - bestehend aus der Bilanz zum 28. Februar 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PFENNIGPFEIFFER Handelsgesellschaft mbH, Landsberg/Halle, für das Geschäftsjahr vom 01. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 28. Februar 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. März 2022 bis zum 28. Februar 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rheine, den 04. April 2023 Stolze
- Dr. Diers - Beermann GmbH
W. Beermann, Wirtschaftsprüfer J. Fink, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses und ErgebnisverwendungsbeschlussAuf der Geselleschafterversammlung vom 21.06.2023 wurde beschlossen, den Jahresabschluss zum 28. Februar 2023 festzustellen und den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. |
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