sunny-tableware GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Keßler seit 20.8.2020 | Geschäftsführer |
Gerd Willi Mühlich seit 6.8.2019 | Prokura |
Christoph Buhl seit 5.12.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 90.53% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buhl-PaperForm GmbHBurbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023der buhl-paperform GmbHGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Ertragslage 4. Vermögens- und Finanzlage 5. Finanzielle Leistungsindikatoren 6. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die buhl-paperform GmbH gehört zu den führenden Unternehmen in dem Bereich der Verpackungspolster auf Altpapierbasis. Das Unternehmen mit Sitz in Burbach entwickelt, produziert und vertreibt Produkte für technische Verpackungen europaweit, in Teilen auch darüber hinaus. * Wir befassen uns seit 1996 mit der Entwicklung und Herstellung von Verpackungspolstern auf Altpapierbasis und verstehen uns als der Lösungsanbieter für unsere Kunden. Unsere Absatzmärkte finden wir in allen Branchen, die Produkte für den Transport verpacken. Durch einen fachlich hoch spezialisierten Vertrieb können wir Projekte generieren, zu denen unsere Marktbegleiter noch keinen Zugang erhalten. * Mit dem Produktmix aus kundenspezifischen Lösungen für mittlere und hohe Auflagen, welche direkt vertrieben werden, und Standardartikel für Kleinstbedarfe, welche über Handelspartner vermarktet werden, können wir einen sehr großen Teil des Marktes bedienen. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklung gliedern sich in 3 wesentliche Schwerpunkte:
In allen 3 Schwerpunkten sind wir erfolgreich unterwegs. In 2023 wurde der Bereich der Substitute zu Kunststoff-Tiefziehteilen besonders ausgebaut und erste Projekte für 2D und 3D- gestanzte Teile bei Pilotkunden platziert. Dabei wurde in Großversuchen festgestellt, dass sich die kundenseitige Automatisierungstechnologie der Tiefziehteile 1:1 mit unseren Fasergussteilen nutzen lässt und somit für den Kunden keine Umstellungskosten entstehen. Es zeigt sich schon heute eine gute Resonanz am Markt, erste Umsätze konnten schon generiert werden und aufgrund der Referenzprojekte, sind aktuell eine Vielzahl an Neuprojekten angefragt. Insgesamt können wir unseren Kunden in allen Branchen immer wieder sehr gute Lösungen anbieten, welche in vielen Fällen zu weiteren Projekten führen. Die Optimierungen der Technologieentwicklungen werden insbesondere am neuen Produktionsstandort (Haiger-Kalteiche) eingeführt und werden nach dem Anlauf, ca. Mitte 2024, zu sinkenden Prozesskosten sowie einer breiter verfügbaren Rohmaterialbasis führen. Die Prozesse und Abläufe werden auch mit IT-Unterstützung auf das zukünftige Wachstum sowie die damit einhergehende Strukturanpassung ausgerichtet. Zusätzlich wird der Standort Ewald-Sahm-Straße zum Ende 06.2024 komplett am Standort Carl-Benz-Straße integriert, wodurch sich erhebliche Synergien, wie z.B. den Wegfall von Umfuhren Ware, Werkzeuge und die vereinfachte Betreuung durch die Zusammenfassung von technologiegleichen Anlagen an einem Standort abzeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir 2 Vollzeitstellen sowie projektspezifische Arbeitsgruppen im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage entwickelte sich, über die verschiedenen Branchen und Quartale hinweg, sehr uneinheitlich. Die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands wurde 2023 spürbar durch die Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine belastet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank gegenüber dem Vorjahr um 0,1 %. Die Mengen wurden in allen Segmenten erheblich reduziert und erst gegen Ende 2023 zeigte sich das Erreichen der Talsohle und erste Signale einer partiellen Trendumkehr. Die allgemeine Teuerung stagnierte und erste Tendenzen von Preisreduzierungen, insbesondere im Sektor Material und Energie wurden spürbar. Die Inflationsrate reduzierte sich mit 5,9 % um rd. 1 % gegenüber dem Vorjahr. Zu Jahresbeginn war die Wirtschaftsleistung noch auf dem Vorjahreslevel. Insbesondere die voranschreitende Erholung der Dienstleistungsbranche nach dem pandemiebedingten Einbruch in 2020 sowie die wieder steigende Verfügbarkeit der Rohstoffe machten sich bemerkbar. Im weiteren Jahresverlauf verschlechterte sich die Konjunktur aber deutlich, was unter dem Strich in eine Leistungsreduktion am Jahresende mündete. Hauptgrund für die Verschlechterung waren die wirtschaftlichen Begleiterscheinungen des Ukrainekrieges, wie unsichere Energie- und Rohstoffpreise und enorme Unsicherheiten auf der Nachfrageseite. Dadurch wurde der Gesamtmarkt, mit einer Kombination aus hohen Lager-/ Sicherheitsbeständen aus vorangegangenen Lieferkettenprobleme bei gleichzeitig überdurchschnittlicher sinkender Nachfrage konfrontiert. Der Gesamtumsatz der papierverarbeitenden Industrie konnte sich gegenüber dem Vorjahr nicht weiter erhöhen. Der Produktionsindex lag nur noch bei 86,8 (2015=100). Der Erzeugerpreisindex blieb mit einem Durchschnittswert von 138,9 hoch. Die Umsätze in der Verpackungsbranche sind in 2023, ausgelöst durch die aus dem privaten Sektor resultierende sinkende Konsumnachfrage, gegenüber dem Vorjahr, geprägt durch temporäre Produktionsstillstände an bestehenden Kapazitäten, rückläufig. 2. Geschäftsverlauf Die Gesamtleistung im Jahr 2023 reduzierte sich um rund 8,4 % gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür war der Umstand, dass sich die Nachfrage unserer Bestandskunden im Premiumbereich, auf Grund der wirtschaftlichen Situation, deutlich reduziert hatte. Wir konnten dies durch Neukundengewinnung und der Umsatzsteigerung bei den Standardprodukten nicht vollständig ausgleichen. Im Jahr 2023 wurde die Branche durch insgesamt hohe Kosten in allen Bereichen belastet wie z.B. Altpapierpreise, Energie- sowie Logistikkosten, was insbesondere in dem 1. Quartal, bei noch akzeptabler Auslastung, zu einer Schmälerung der Margen geführt hat. Ab dem 2. Quartal sind, durch zusätzlich einbrechende Auslastung, die Kosten überproportional gestiegen und erst im 4. Quartal wurde der Tiefpunkt der Auslastungsdelle wahrgenommen. Durch die weltweite Regulatorik wurden zunehmend Unternehmen motiviert, ihre erdölbasierenden Verpackungskonzepte zu überdenken, was für uns, als Hersteller von Fasergussteilen, zu einem Anfrageschub geführt hat, welcher sich bis heute fortsetzt. Es konnten daher einige Neukunden gewonnen werden, welche neue Entwicklungen direkt auf Fasergussteile umgestellt haben oder beabsichtigen, dies in der nächsten Zeit durchzuführen. Für diese Neuentwicklungen wurden zum Teil Schutzrechte wie z.B. Patente und Geschmacksmuster angemeldet, welche die innovativen Neuheiten auf die nächsten Jahre zu einem sicheren Wachstumspotential werden lassen *. 3. Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 10 % vermindert. Dies lag insbesondere daran, dass unsere Premiumkunden mit deutlich weniger Bedarf auf den Konsumverzicht ihrer Endkunden reagiert haben. Der Materialaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 17,5 % vermindert. Das lag an den sich im Vorjahresvergleich wieder normalisierenden Preisen für Rohstoffe und Energie. Der deutliche Anstieg der Personalkosten resultiert aus einem Personalaufbau für unser neues Werk in Haiger-Kalteiche. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Das Jahresergebnis hat sich auf Grund des Umsatzrückganges und der Kostensteigerung bei den Personalkosten um rd. T€ 1.000 verschlechtert und beträgt T€ 100. Das negative Finanzergebnis hat sich auf Grund der planmäßigen Tilgung der Darlehn weiter deutlich verbessert. Das Steuerergebnis hat sich in Einklang mit dem sinkenden Betriebsergebnis verringert. 4. Vermögens- und Finanzlage
Das Aktivvermögen von T€ 2.839 setzt sich zu 20 % aus langfristig und zu 80 % aus kurzfristig gebundenem Vermögen zusammen. Die größten Positionen der Aktivseite bilden die fertigen Erzeugnisse und Waren sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen der Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Verbesserung der IT-Technik, Werkzeuge und Infrastruktur. Die Eigenkapitalquote beträgt 47,9 %. (Vorjahr: 52,9 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich auf Grund planmäßiger Tilgung um rund T€ 71 verringert und betragen zum Stichtag T€ 48. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist weiterhin positiv. Das kurzfristige Fremdkapital in Höhe von T€ 1.307 ist durch die liquiden Mittel in Höhe von T€ 407 und die Vorräte in Höhe von T€ 1.100 gedeckt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten, mit Skontovereinbarung, durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die Finanzlage der buhl-paperform zeigt sich insgesamt stabil. Das Unternehmen verfügt über eine konstante, komfortable Liquiditätssituation. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow heran. Die Umsatzrendite ist auf Grund der bereits erwähnten Kostensteigerungen im Personal und dem niedrigeren Umsatz gesunken. Der Cashflow ist positiv. 6. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der nach wie vor schwierigen Rahmenbedingungen sind wir mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden. III. Prognosebericht Aktuell wird im gesamten Verpackungsmarkt, auf Grund von geänderten Gesetzgebungen, der Fokus auf erdölfreie Verpackungsmaterialien gelegt. Dies zeigt sich sowohl in einem wachsenden Anfragevolumen als auch durch eine deutlich gestiegene Besucherzahl auf Fachmessen, wie. z.B. der EMPACK in Dortmund. Das Jahr 2024 wird aufgrund von allgemeiner leichter Aufhellung der Wirtschaft, einhergehend mit der Verlagerung von EPS (expandiertes Polystyrol) auf Fasergussteile, bisher als positiv für die Auslastung der Produktion angesehen. Zusätzlich zeigen die o.a. Maßnahmen des Vertriebs bereits eine positive Wirkung, sodass wir für 2024, trotz der weiter bestehenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen, mit einer leicht positiven Entwicklung von Umsatz und Betriebsergebnis rechnen. Dies wird untermauert durch Entscheidungen von Großunternehmen in allen Branchen, welche bestehende Verpackungen aus EPS möglichst schnell auf altpapierbasierende Verpackungssysteme umstellen möchten und damit den hohen Entsorgungskosten, in einzelnen Absatzmärkten sowie den Nachteilen von nicht kreislauffähigen Verpackungen der eigenen Nachhaltigkeitsbilanzen, entgegentreten möchten. Weiter tragen die sich auf einem normalen Niveau einpendelnden Altpapierkosten (Euwid), sowie gegenüber Ende 2023 weiter stabile Energiekosten zu einer kalkulierbaren Lage bei. Wir erwarten eine stabile Entwicklung des EBITDA, was durch einen ansteigenden Auftragseingang in allen Produktbereichen in Verbindung mit den Ausweitungen der Kapazitäten, insbesondere durch das Werk Kalteiche, begründet ist. Mit dem Werk Kalteiche ist eine Grundlage geschaffen, ein erhebliches Wachstum innerhalb der nächsten Jahre zu generieren. * IV. Chancen- und Risikobericht Als potenzielle Risiken sehen wir insbesondere die Entwicklungen auf dem Personalmarkt. Dem wirken wir entgegen, indem wir vermehrt Ausbildungsplätze anbieten sowie die interne Weiterbildung und Qualifizierung forcieren. Aus einem zunehmenden Wettbewerb in Südeuropa ergeben sich Chancen und Risiken zugleich. Südeuropäische Kunden suchen derzeit verstärkt den Kontakt zur buhlpaperform. Hier sehen wir weiterhin die Chance, Neuprojekte wie bisher zu platzieren. Aktuell wird im gesamten Verpackungsmarkt, aufgrund von geänderten Gesetzgebungen, der Fokus auf erdölfreie Verpackungsmateriealien gelegt. Diese bietet die buhl-paperform sowohl in kundenspezifischen Lösungen, wie der neuen Homepage zu entnehmen ist, sowie auch durch angepasste Standards, welche in der Breite durch ein weiter auszubauendes Händlernetz vertrieben werden. In den ersten Monaten ist die Stückzahlentwicklung bei Bestandskunden als noch verhalten mit leicht positiven Tendenzen zu beurteilen, was sich insbesondere ab Juni 2024 durch steigende Absätze ausweiten wird. Mit der Erfahrung der buhlpaperform, unserer Referenzkunden und Referenzprojekten für verschiedene Verpackungsarten, ist die buhlpaperform ein gefragter Lösungsanbieter. * Gleichzeitig wird mit der Entscheidung zu einem neuen Produktionsstandort der wachsenden Nachfrage sowie der optimierten Prozesstechnik Rechnung getragen und die Grundlage für weiteres Wachstum gelegt. Der neue Standort beinhaltet eine Erweiterung der Fertigungs- und Lagerkapazitäten sowie eine Verbesserung der Rohstoff- und Energienutzung und damit einen erweiterten Zugang und größere Unabhängigkeit bei der Beschaffung des Rohmaterials Altpapier. * Die buhlpaperform hat einen guten Angebotsmix aus Standardartikeln, welche über Händlernetze vertrieben werden, aufgebaut und die nachhaltig wachsenden Umsätze zeigen, dass solche FasergussLösungen ohne Werkzeugkosten, für Kunden mit kleineren Bedarfen, ein guter Weg ist. * Der derzeit größere Bereich ist die Herstellung kundenspezifischer Produkte, welcher durch die Abkehr von erdölbasierten Produkten, wie EPS oder Tiefziehteile, einen Nachfrageboom erzeugt, welcher von Kundenzielen bis 2025 erdölbasierte Verpackungen zu ersetzen, zusätzlich angetrieben wird. Vor dem Hintergrund unserer Stärke in allen Bereichen und des abzusehenden Wachstums sehen wir keine Risiken, die unsere Entwicklung negativ beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Mit * gekennzeichnete Angaben sind ungeprüft.
Burbach, den 31. Mai 2024 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BUHL-PAPERFORM GMBH, BURBACHAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Firma Buhl-PaperForm GmbH hat ihren Sitz in Burbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Siegen unter HR B 2119 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 238 ff., §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Ausweiswahlrechte zwischen Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang wurden weitestgehend zugunsten des Anhangs ausgeübt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt und um den Posten "Ergebnisausschüttung" ergänzt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz wurde unter Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Es wurde gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (going concern Prinzip). Im Einzelnen gilt Folgendes: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis zu fünf Jahren, abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode, bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünfzehn Jahren zur Anwendung. Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs oder Herstellungskosten 800 Euro nicht übersteigen. Bei den Finanzanlagen werden die Genossenschaftsanteile zum Nominalwert bewertet. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkosten bewertet. Erforderliche Abwertungen wurden vorgenommen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten unter Berücksichtigung angemessener Gemeinkosten bewertet. Erhaltene Anzahlungen wurden, soweit möglich, aktivisch abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen angesetzt. Das allgemeine Zins- und Ausfallrisiko wurde durch eine pauschale Wertberichtigung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 359.000,00 (Nennwert) und ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.402.083,61 (Vorjahr: EUR 1.269.498,76). Mit Gesellschafterbeschluss vom 04.12.2023 wurde am 12.12.2023 eine ordentliche Gewinnausschüttung vorgenommen. Der verbleibende Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. Die Rückstellungen wurden in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Rückstellung für die Pensionszusage an den ehemaligen Gesellschafter-Geschäftsführer wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Als Berechnungsgrundlage diente ein Gutachten der Allianz LebensversicherungsAG. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze auf Basis der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Die Abzinsung erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre, der bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren 1,82 % (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %) beträgt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Handelt es sich um Rentenverpflichtungen, sind diese zum Barwert unter Verwendung eines fristadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Die Umrechnung der kurzfristigen Forderungen, flüssigen Mittel sowie der kurzfristigen Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie der kumulierten Abschreibungen haben wir nachfolgend in einem Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, (CBI GmbH) betragen EUR 11.821,31 (Vorjahr: EUR 22.610,74). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in gleicher Höhe Forderungen gegen Gesellschafter gem. § 42 Abs 3 GmbHG. Alle anderen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben ebenfalls eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zwischen dem Ansatz mit dem zehnjährigen durchschnittlichen Zinssatz und dem siebenjährigen durchschnittlichen Zinssatz beträgt gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB EUR 1.100,00. Dieser Betrag ist für Gewinnausschüttungen gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (CBI GmbH) betragen insgesamt EUR 59.062,18 (Vorjahr: EUR 72.610,85). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in gleicher Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern gem. § 42 Abs. 3 GmbHG. Die Restlaufzeiten ergeben sich aus der Bilanz. Haftungsverhältnisse Es besteht eine Bankbürgschaft in Höhe von EUR 1.000.000,00 für ein Darlehen der CBI GmbH bei der Sparkasse Burbach-Neunkirchen. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag mit EUR 500.000,00. Für die Absicherung von 3 weiteren Darlehn der CBI GmbH bei der Sparkasse Burbach - Neunkirchen besteht eine Bankbürgschaft in Höhe von EUR 2.390.000,00. Für ein Darlehn der CBI GmbH bei der Sparkasse Siegen besteht eine Bankbürgschaft in Höhe von EUR 13.506.000,00. Für die Absicherung von 3 weiteren Darlehn der CBI GmbH bei der Sparkasse Siegen besteht eine Bankbürgschaft in Höhe von EUR 2.390.000,00. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen insgesamt EUR 2.463.201,00 davon EUR 185.867,00 aus Leasingverträgen. Bestellobligos bestehen im üblichen Rahmen zum Stichtag. V. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Zur Geschäftsführung der Gesellschaft war im Berichtsjahr bestellt: Christoph Buhl, Neunkirchen Johannes Keßler, Burbach. An den Geschäftsführer Herrn Christoph Buhl wurde ein Darlehen in Höhe von EUR 50.000,00 gewährt, welches in 2023 mit 1 % verzinst wurde. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Anzahl der Mitarbeiter
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag vor. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, unter Berücksichtigung der im Dezember erfolgten Gewinnausschüttungen, das Ergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Burbach, den 31. Mai 2024 Christoph Buhl Johannes Keßler Datum der Feststellung des Jahresabschlusses: 14. Juni 2024 Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des UNABHÄNGIGEN AbschlussprüfersAn die Buhl-PaperForm GmbH, Burbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buhl-PaperForm GmbH, Burbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buhl-PaperForm GmbH, Burbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, 31.05.2024 8P
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. S. Schäfer, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschluss (Auszug) Buhl-PaperForm GmbH, 57299 Burbach Unter Verzicht auf alle Frist und Formerfordernisse halte ich als Gesellschafter der Buhl-PaperForm GmbH, 57299 Burbach eine Gesellschafterversammlung ab und beschließe folgendes: Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 1.002.036,14 wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Burbach, den 14. Juni 2024 CBI GmbH Der Geschäftsführer Christoph Buhl |
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