Transcom Rostock GmbH
Selbe AdresseWiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Schwiegelshon seit 24.9.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Transcom WorldWide AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
E-Plus Customer Support GmbHPotsdamJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der E-Plus Customer Support GmbH, Potsdam, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 15. März 2016 Ernst
& Young GmbH
Dahmen, Wirtschaftsprüfer Vogel, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2015I. Allgemeine Informationen zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der E-Plus Customer Support GmbH, Potsdam, (nachfolgend "ECS" oder "Gesellschaft") für das Geschäftsjahr 2015 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH-Gesetz) aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 Satz 1 HGB auf. Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 11. Juli 2011 als E-Plus Customer Support GmbH mit Sitz in Potsdam gegründet und am 09. August 2011 in das Handelsregister beim Amtsgericht Potsdam unter der Nr. HR B 24473 P eingetragen. Alleinige Gesellschafterin ist die E-Plus Mobilfunk GmbH, Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf, HR B 74152; nachfolgend "EPM"; vormals E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG, Amtsgericht Düsseldorf, HR A 22776, welche bis zur Eintragung der Firmenänderung im Juni 2014 unter E-Plus Transition GmbH & Co. KG firmierte). Mit der E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG (nachfolgend "EPM alt", Amtsgericht Düsseldorf, HR A 19031), welche in 2014 die Firmierung in KPN Mobile Germany GmbH & Co. KG in 2014 geändert hat, wurde am 26. August 2011 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen mit der EPM alt als herrschendem Unternehmen. Diesem hat die Gesellschafterversammlung durch Beschluss vom 13. Dezember 2011 zugestimmt. Aufgrund der Ausgliederung wesentlicher Vermögenswerte und Schulden der EPM alt in die EPM zum 1. Januar 2014 besteht der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag nunmehr mit der EPM. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und AusweismethodenDie bei der Erstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2015 angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden entsprechen den Vorschriften des §§ 242 bis 256a und 264 bis 288 HGB, sowie den einschlägigen Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden, soweit nicht anders vermerkt, beibehalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Abschluss wurde in Euro aufgestellt. Folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden bei der Erstellung der Bilanz zugrunde gelegt. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Ansatz planmäßiger Abschreibungen über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer. Alle immateriellen Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, die der betrieblichen Nutzung zugeführt sind, werden linear pro rata temporis über die nachfolgenden Nutzungsdauern abgeschrieben.
Mietereinbauten werden auf die Nutzungsdauer oder die kürzere Mindestvertragslaufzeit abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu Anschaffungskosten von 410,00 EUR netto werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben; gleichzeitig wird der Abgang vollzogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich angemessener Wertberichtigungen bilanziert. Auf nicht einzelwertberichtigte Netto Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Auszahlungen, die vor dem Bilanzstichtag geleistet werden, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Ansatz erfolgt zum Nominalwert. ECS ist Organgesellschaft einer ertragsteuerlichen Organschaft. Die laufenden und latenten Steuern der Organschaft werden, der formalrechtlichen Betrachtungsweise folgend, bei der Organträgerin ausgewiesen. Der Ansatz und Ausweis des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Kapitalrücklage besteht vollständig aus einer freiwilligen Zuzahlung (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB). Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,89 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,6 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,0 % zugrunde gelegt. Für die Berücksichtigung der Fluktuation wurden branchenübliche Werte unterstellt. Die Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen sind nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übriger Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden sofern vorhanden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls eingebucht. Kursänderungen finden im Zeitpunkt der Zahlung Berücksichtigung. Zum Bilanzstichtag findet eine Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs statt. Aufwendungen für IT-Services für Call Center werden abweichend zum Vorjahr nicht mehr unter Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit allen anderen Aufwendungen für IT-Services ausgewiesen. Im Vorjahr wurde noch ein Betrag in Höhe von T€ 6.345 für IT-Services für Call-Center unter dem Materialaufwand ausgewiesen. III. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Der Anlagespiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 10.948 (Vorjahr T€ 10.993) betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen die Gesellschafterin EPM aus Dienstleistungen in Höhe von T€ 24.542 (Vorjahr: T€ 36.962) sowie aus Ergebnisabführungen in Höhe von insgesamt T€ 10.804 (Vorjahr: T€ 6.280), die mit Verbindlichkeiten aus Cash Pooling in Höhe von T€ 23.899 (Vorjahr: T€ 32.413) saldiert wurden. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 248 (Vorjahr: T€ 0) Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 340 (Vorjahr: T€ 0). Dieser wurden mit Deckungsvermögen in Höhe von T€ 92 (Vorjahr: T€ 0) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Anschaffungskosten dieses Deckungsvermögens entsprechen dem Zeitwert. Vorausbezahlte Direktversicherungsbeiträge wurden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 383 (Vorjahr: T€ 419) abgegrenzt. Zusätzlich wurden in 2015 Auszahlungen für IT-Aufwendungen für 2015 in Höhe von T€ 204 (Vorjahr T€ 299) abgegrenzt. Das gezeichnetes Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 25 (Vorjahr: T€ 25) und ist voll eingezahlt. In 2014 wurden T€ 3.000 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB durch die Gesellschafterin EPM eingezahlt. Der auf das Berichtsjahr entfallende Betrag der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 8.008 (Vorjahr: T€ 7.880) betrifft im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen T€ 6.424 (Vorjahr: T€ 5.630). Darüber hinaus wurden personalbezogene Rückstellungen in Höhe von T€ 1.584 (Vorjahr: T€ 1.433) für Bonifikationen für Mitarbeiter, Mehrarbeit und Urlaub sowie Zeitarbeit gebildet. Die Restrukturierungsrückstellungen des Vorjahres wurden im Berichtsjahr vollständig in Anspruch genommen (Vorjahr T€ 817). Sämtliche Verbindlichkeiten sind kurzfristig innerhalb eines Jahres fällig und nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vorjahr von T€ 645 betrafen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von der E-Plus Customer Operations GmbH. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen T€ 444 (Vorjahr T€ 617) auf Steuerverbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern. Die Gesellschaft hat latente Steuern entsprechend § 274 HGB ermittelt; der formalrechtlichen Betrachtungsweise folgend, werden diese jedoch nicht auf Ebene der ECS (Organgesellschaft) abgebildet, da eine ertragssteuerliche Organschaft mit der EPM besteht, die ihrerseits wiederum seit 2015 in eine Organschaft mit der Telefónica Germany OHG eingebunden ist. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse in Höhe von T€ 65.542 (Vorjahr: T€ 71.396) betreffen Kundendialog- und Beratungsdienstleistungen, welche im Wesentlichen mit der EPM vollständig im Inland erzielt wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 2.011 (Vorjahr: T€ 3.049) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Erbringung von Dienstleistungen für verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.818 (Vorjahr: T€ 2.107), periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 14 (Vorjahr: T€ 517), sowie Erträge aus Weiterbelastung von Kosten an Walter Services GmbH in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 130),Erträge aus Insolvenzquoten der Walter Services GmbH und Walter Services Berlin GmbH in Höhe von T€ 160 (Vorjahr: T€ 294), Erträge aus Schadensersatz in Höhe von T € 10 (Vorjahr T€ 0) und Erträge aus Forderungen vom Arbeitsamt T€ 9 (Vorjahr T€ 1). Es sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung im Berichtsjahr erzielt worden. Bei dem Materialaufwand-Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 3.076 (Vorjahr: T€ 6.881) handelt es sich um bezogene Fremdleistungen für den Betrieb von Customer Service-Centern. Im Vorjahr wurde noch ein Betrag in Höhe von T€ 6.345 für IT-Services für Call-Center hierunter ausgewiesen, welcher nun in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert wurde. Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 743 (Vorjahr T€ 799). In den Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2015 sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 52 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von T€ 34.871 (Vorjahr: T€ 31.023) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für extern beauftragte Arbeiten T€ 7.359 (Vorjahr: T€ 9.380), Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen mit verbundenen Unternehmen T€ 10.083 (Vorjahr: T€ 8.534), Aufwendungen für Porto T€ 2.638 (Vorjahr: T€ 2.726), Aufwendungen aus EDV-Dienstleistungen T€ 10.165 (Vorjahr: T€ 1.929) und Mietaufwendungen inkl. Nebenkosten T€ 1.486 (Vorjahr: T€ 1.748). Es sind keine Aufwendungen aus der Währungsumrechnung im Berichtsjahr und im Vorjahr entstanden. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 61) sowie die Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 61) Beträge aus Geschäften mit verbundenen Unternehmen. Zudem wurden Rückstellungen für Pensionen im Berichtsjahr in Höhe von T€ 13 aufgezinst und Zinserträge aus Ansprüchen aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 4 verrechnet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Verlust des Geschäftsjahres 2015 in Höhe von T€ 10.804 (Vorjahr T€ 6.280) gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag von der EPM übernommen. V. Sonstige AngabenOrgane der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Weiterhin besteht ein Aufsichtsrat. Geschäftsführung
Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Mitglieder des Aufsichtsrates der ECS
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Geschäftsjahr für ihre Aufsichtsratstätigkeit T€ 9 (Vorjahr T€ 9) von der Gesellschaft erhalten. Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Berichtszeitraum im Durchschnitt 1.321 Personen (Vorjahr: 1.423); es handelte sich ausschließlich um Angestellte aus dem Callcenter-Bereich. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus wesentlichen langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in folgender Höhe:
Von diesen Beträgen entfallen auf verbundene Unternehmen T€ 9.251 mit einer Fälligkeit unter einem Jahr. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Telefónica Deutschland Holding AG einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe Prüferhonorar Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers erfolgt entsprechend § 285 Nr. 17 2. Halbsatz HGB im Konzernabschluss der Telefónica Deutschland Holding AG. Gesellschafter und Konzernabschluss Die Gesellschaft, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den der Abschluss der ECS im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen wird, ist die Telefónica Deutschland Holding AG, München. Der Konzernabschluss der Telefónica Deutschland Holding AG wird im elektronischen Bundesanzeiger unter www.bundesanzeiger.de veröffentlicht und ist dort einsehbar. Der Konzernabschluss der Telefónica Deutschland Holding AG wird in den Konzernabschluss der spanischen Muttergesellschaft Telefónica, S.A. (Madrid, Spanien) einbezogen. Die Telefónica, S.A. (Madrid, Spanien) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist bei der Telefónica S.A. (Madrid, Spanien) erhältlich und wird im Internet unter www.telefonica.com veröffentlicht.
Potsdam, 29. Februar 2016 E-Plus Customer Support GmbH Geschäftsführung Michael Havas Tobias Juchmes Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2015
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015A. Grundlagen des Unternehmens1. Konzernstruktur der Telefónica Deutschland Group Die E-Plus Customer Support GmbH (nachfolgend "ECS") ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der E-Plus Mobilfunk GmbH (vormals E-Plus Mobilfunk GmbH & Co. KG), Düsseldorf (nachfolgend "EPM"). Oberstes Mutterunternehmen ist die Telefónica, S.A., Madrid, Spanien. Zum 31. Dezember 2015 waren die im Konzernabschluss der Telefónica Deutschland Group enthaltenen Gesellschaften entsprechend dem nachfolgenden Organigramm organisiert:
2. Geschäftstätigkeit Geschäftsgrundlage der ECS ist die Ausführung von Marketing-Dienstleistungen, speziell auf den Sektoren Telefon-Marketing, Direkt-Marketing und Customer Relationship Management (CRM) für die EPM. Seit Ende des Geschäftsjahres 2013 erbringt die ECS ihre Dienstleistung für die EPM im Verbund mit der E-Plus Customer Operation GmbH, Düsseldorf (ECO). Dabei zeigt die ECS unverändert die durch den Verbund an die EPM erbrachte Gesamtleistung in ihren Umsatzerlösen, wohingegen die von der ECO an die EPM erbrachten Leistungen über die ECS abgerechnet werden. B. Wirtschaftsbericht1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Im deutschen Telekommunikationssektor sind neben einer anhaltenden Kundennachfrage nach mehr Bandbreite verschiedene weitere Trends zu beobachten. Die starke Nachfrage nach der mobilen Datennutzung und die steigende Smartphone- und Tablet-Penetration eröffnen den Mobilfunknetzbetreibern weitere Wachstumschancen. Dieser Trend wird auch in Zukunft anhalten. Smartphones und Tablets sind Wegbereiter des digitalen Wandels in Deutschland. Gleichzeitig wird für Mobilfunkanbieter die Monetarisierung des mobilen Datengeschäfts weiter stark im Fokus sein. Die steigende Verfügbarkeit von Cloud-Diensten sorgt laut dem Branchenverband BITKOM für einen tief greifenden Umbruch in der Informationstechnologie. Beim Cloud Computing erfolgt die Nutzung von IT-Leistungen nach Bedarf über dezentrale Rechner, die über Datennetze angebunden sind (in der "Wolke") statt auf lokalen Rechnern. Ein weiterer Trend ist der wachsende Markt der M2M-Vernetzung/-Kommunikation mit zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten. Die Nachfrage nach mobilen Datendiensten treibt die Marktentwicklung mit 113,4 Mio. Kunden (SIM-Karten) Ende September 2015 ist der deutsche Mobilfunkmarkt der größte innerhalb der EU. Die rechnerische Mobilfunk-Penetration betrug 141 %, d. h. jeder deutsche Bundesbürger hat durchschnittlich 1,4 Mobilfunkkarten. Das Kundenwachstum im Zeitraum von Januar bis September 2015 war vor allem auf den werthaltigeren Postpaid-Sektor zurückzuführen. Insgesamt machten die Postpaid-Kunden Ende September 2015 52,0 % der gesamten Anschlüsse aus. Ende Dezember 2014 hatte der Anteil noch bei 50,5 % gelegen. Der Mobilfunkmarkt entwickelte sich in 2015 weiterhin dynamisch und war von einem intensiven Wettbewerb geprägt, vor allem getrieben durch die starke Nachfrage nach Smartphones und die steigende Anzahl von attraktiven Smartphone-Tarif-Angeboten. Laut einer Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom nutzen 2015 rund zwei Drittel der Deutschen ein Smartphone. Vor einem Jahr waren es noch 55 %. Auch die Nutzung von Tablet-PCs in Deutschland ist von 28 % in 2014 auf 40 % in 2015 gestiegen. Für 2015 erwartete die Bitkom, dass 7,7 Mio. Tablet-PCs in Deutschland verkauft werden. Die mobile Mediennutzung sorgt für ein weiteres Ansteigen der mobilen Datennutzung sowie für steigende Absätze und Umsätze insbesondere bei Smartphones und Tablets. 2015 wurden laut Dialog Consult 510 Mio. GB an Daten über die Mobilfunknetze übertragen. Das sind 29 % mehr als in 2014 (395 Mio. GB). Die zunehmende Verbreitung von mobilen internetfähigen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets sowie die zunehmende Nutzung von mobilen Datendiensten schlagen sich auch im starken Wachstum der Umsatzerlöse aus mobilen Daten auf dem deutschen Markt nieder: 2015 sind laut Schätzungen von Analysys Mason die mobilen Datenumsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um über 14 % gestiegen. Die Umsätze aus mobiler Telefonie und SMS dagegen entwickelten sich rückläufig, getrieben durch Preisverfall, Regulierungseffekte sowie ein verändertes Kundenverhalten. Nach dem Zusammenschluss der Telefónica Deutschland Group mit der E-Plus Gruppe besteht der deutsche Mobilfunkmarkt aus drei Netzbetreibern und mehreren Service Providern bzw. MVNOs. Ende September 2015 hielt die Telefónica Deutschland Group mit insgesamt rund 43 Mio. Anschlüssen einen Marktanteil von 38,2 %. Damit ist sie der größte deutsche Mobilfunknetzbetreiber gemessen an Kundenanschlüssen.
2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsgrundlage der ECS ist - im Verbund mit der ECO - die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich des Marketings, speziell auf den Sektoren Telefon-Marketing, Direkt-Marketing und Customer Relationship Management (CRM) für die EPM, durch die sie einen positiven Beitrag zum Gesamterfolg der E-Plus Gruppe und der Telefónica Deutschland Group leistet. Der Geschäftsverlauf der ECS ist im Geschäftsjahr 2015 geprägt von der voranschreitenden Integration der E-Plus Gruppe in die Telefónica Deutschland Group. Auch nach Übertragung der Postpaid-Kunden von der E-Plus Gruppe auf die Telefónica Deutschland Group erbringt ECS im Auftrag der EPM weiterhin Dienstleistungen in diesem Bereich. Durch die voranschreitende Migration der Kunden auf die Systeme der Telefónica Deutschland Group, ist derzeit eine Reduzierung des Geschäftsvolumens bei der ECS festzustellen, die kurzfristig nicht mit Neugeschäft für die Telefónica Deutschland Group kompensiert werden konnte. Hierdurch lagen die im Verbund mit der ECO an die EPM erbrachten Dienstleistungen unter dem Vorjahresniveau und führten zu T€ 5.854 geringeren Umsatzerlösen. 3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich leicht reduziert. Allerdings sind die Bilanzrelationen relativ konstant im Vergleich zum Vorjahr geblieben. Im Geschäftsjahr 2015 wurden T€ 451 (Vorjahr T€ 1.326) in das Anlagevermögen planmäßig investiert. Es handelte sich dabei überwiegend um Investitionen in materielle Vermögensgegenstände im Bereich der Mietereinbauten. Bei Abschreibungen in Höhe von T€ 1.313 (Vorjahr T€ 850) verbleibt ein Anlagevermögen von T€ 1.565 Mio. Der Überschuss der Abschreibungen über die Investitionen war die wesentliche Ursache für die Minderung der Aktiva. Die Rückstellungen und die Verbindlichkeiten veränderten sich stichtagsbedingt etwas. 3.2 Finanzlage ECS ist in ein Cashpooling mit der Gesellschafterin EPM eingebunden, bei dem bestehende Mittelüberschüsse bei der Gesellschafterin konzentriert werden bzw. bestehende Bankverbindlichkeiten täglich ausgeglichen werden. Aufgrund des Cashpoolings ist der Finanzmittelbestand der ECS nur auf den Kassenbestand der Hauptverwaltung beschränkt und beträgt zum Stichtag T€ 3 (Vorjahr T€ 3). Aufgrund der Übernahme des Verlustes von T€ 10.804 durch die EPM wird das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr unverändert in Höhe von T€ 3.025 ausgewiesen. Aufgrund des seit 2011 bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages und der Einbindung in den Konzernverrechnungsverkehr mit der EPM ergeben sich auch bei künftigen Verlusten keine bestandsgefährdenden Risiken für die ECS. 3.3 Entwicklung wesentlicher Kennzahlen und Ertragslage Die Geschäftsführung überwacht die handelsrechtlichen Abschlüsse anhand der folgenden wesentlichen Key Performance Indicators Umsatzerlöse sowie EBITDA. Die ECS erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von T€ 65.542 (Vorjahr T€ 71.396), der unverändert ausschließlich im Verbundbereich mit der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Marketing und Customer Relation erzielt wurde. Der Rückgang ist durch die voranschreitende Migration der auf die Telefónica Deutschland Group übertragenden Postpaid-Kunden auf die Systeme der Telefónica Deutschland Group verbunden und konnte kurzfristig nicht mit Neugeschäft für die Telefónica Deutschland Group kompensiert werden. Der Rückgang verteilt sich auf alle Umsatzbereiche, so dass sich die mit EPM vereinbarte Basisvergütung in Abhängigkeit der Kundenanzahl von T€ 51.835 auf T€ 50.332, die Umsatzerlöse aus Unterstützungsleistungen im Rahmen von neuen Kampagnen von T€ 9.158 auf T€ 7.078 und die Vertriebsprovisionen von T€ 10.403 auf T€ 8.132 reduzierten. Dem Umsatz stehen Materialaufwendungen von T€ 3.076 (Vorjahr T€ 6.881) und Personalaufwendungen von insgesamt T€ 39.088 (Vorjahr T€ 41.971) gegenüber. Im Berichtsjahr wurden IT-Services für Call-Center nicht mehr unter den Materialaufwendungen sondern unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit allen anderen Aufwendungen für IT-Services ausgewiesen. Im Vorjahr wurden noch T€ 6.345 für IT-Services für Call-Center unter dem Materialaufwendungen gezeigt. Gegenläufig entwickelten sich die Materialaufwendungen für betriebsfremde Arbeitskräfte in den Call Centern. Ihr Anteil hat sich deutlich erhöht und führten zu einem Anstieg der Materialaufwendungen von T€ 536 auf T€ 3.076. Gegenläufig zum Anstieg der Aufwendungen für betriebsfremde Arbeitskräfte in den Call Centern haben sich die Personalaufwendungen um T€ 2.883 reduziert. Die Mitarbeiterzahl der ECS betrug im Berichtsjahr durchschnittlich 1.216 Vollzeitäquivalente (Vorjahr 1.292 Vollzeitäquivalente). Durch die Ausweisänderung bei den IT-Kosten haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf T€ 34.871 (Vorjahr T€ 31.023) erhöht. Der Anstieg durch die Ausweisänderung wurde durch Kosteneinsparungen bei Verwaltungsaufwendungen von T€ 642 sowie bei extern beauftragten Dienstleistungen im Customer Care Bereich von T€ 2.021 teilweise kompensiert. Letztere Kosteneinsparungen konnten vor allem durch im Vorjahr erfolgte Investitionen in die Prozessoptimierung realisiert werden. So ergab sich insgesamt ein negatives EBTIDA von T€ 9.481 (Vorjahr T€ 5.430). Der Anstieg des negativen EBITDA um T€ 4.052 resultiert aus dem Rückgang des Umsatzes um T€ 5.854, der nur teilweise durch Kosteneinsparungen in den Verwaltungsaufwendungen und extern beauftragten Dienstleistungen im Customer Care Bereich von insgesamt T€ 2.663 kompensiert werden konnte. Die Erwartung für das Geschäftsjahr 2015 war ursprünglich hingegen, dass mit einem verbesserten negativen EBITDA im Vergleich zum Vorjahr gerechnet wurde. Aufgrund der hohen Investitionen in das Anlagevermögen in der zweiten Hälfte des Vorjahres sind die Abschreibungen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 463 gestiegen. Das negative Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 10.804 wurde aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages vollständig von der EPM übernommen. 3.4 Entwicklung wesentlicher Kennzahlen und Ertragslage Aufgrund der weiteren Reduzierung des Arbeitsvolumens und der abgeschlossenen Restrukturierung war der Mitarbeiterbestand im Berichtsjahr weiter rückläufig. Unabhängig von diesen Kapazitätsanpassungen wird die ECS auch weiterhin in Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren, deren Entwicklung weiter im Fokus steht D. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken1. Finanzrisiken und Liquidität Aufgrund des mit der EPM seit 2011 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ergeben sich auch bei künftigen Verlusten hieraus keine unmittelbaren bestandsgefährdenden Risiken. Sollten die erwarteten Umsatzerlöse aufgrund äußerer Einflüsse auf den Mobilfunkmarkt ausbleiben, so stellen etwaige Jahresfehlbeträge auch weiterhin kein bestandsgefährdendes Risiko für die ECS dar. Ein bestandsgefährdendes Risiko könnte sich für die Gesellschaft lediglich bei einem Ausfall der EPM ergeben. Die EPM erwirtschaftet positive Cashflows, so dass auch hieraus keine bestandsgefährdenden Risiken für die ECS erkennbar sind. Für das Geschäftsjahr 2016 stehen damit der ECS weiterhin ausreichend Mittel aus dem Cash Pooling zur Finanzierung der weiteren Geschäftstätigkeit zur Verfügung. 2. Chancen und Risiken der weiteren Geschäftsentwicklung Das wesentlichste Risiko für die Gesellschaft betrifft den deutlich gestiegenen Wettbewerb und Preisdruck, dem die E-Plus Gruppe und die Telefónica Deutschland Group ausgesetzt sind. Dieser Wettbewerb und Preisdruck kann dazu führen, dass die geplanten Absätze und erwarteten Margen nicht erreicht werden. Dies hat direkten negativen Einfluss auf den Umsatz, da sich die Prämien für Telefon- und Direkt-Marketing in entsprechendem Umfang reduzieren würden. Zusätzlich könnten durch die Einführung neuer Produkte, die nicht durch die ECS angeboten und betreut werden, weitere Vermarktungspotentiale aus dem Kundenbestand nicht von der ECS erschlossen werden. Die Chancen bestehen dahingehend, weiteres Geschäft von der Telefónica Deutschland Group zu bekommen und dadurch höhere Umsätze zu generieren. Risiken für das aktuelle Geschäftsmodell werden durch eine vereinbarte Basisvergütung mit dem Gesellschafter begrenzt. Für den Erfolg maßgeblich sind die Mitarbeiter der ECS, insbesondere jener in Schlüsselpositionen, deren Verlust die Entwicklung beeinträchtigen könnte. Diesem Risiko wird durch Personalentwicklungsprogramme und Fortbildungsmaßnahmen entgegengewirkt. E. NachtragsberichtNach dem Ablauf des Geschäftsjahres haben sich keine besonderen Ereignisse ergeben. F. Aussichten für das Geschäftsjahr 2016Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015 ist durch den Rückgang der Umsatzerlöse, die nur teilweise durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten, geprägt. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet die Geschäftsführung eine Stabilisierung der Umsatzerlöse. Die Geschäftsführung plant mehr Geschäft mit der Telefónica Germany Group, was den erwarteten Umsatzrückgang mit der E-Plus Gruppe kompensieren soll. Weitere Kosteneinsparungen sollen im Geschäftsjahr 2016 realisiert werden. So erwartet die Geschäftsführung eine Reduzierung der Personalaufwendungen, da sich der Personalabbau im Rahmen der Restrukturierung erst in 2016 erstmalig vollständig auf das Ergebnis positiv auswirken wird. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2016 mit einem leicht verbesserten negativen EBITDA im Vergleich zum Vorjahr gerechnet. Die Vermögens- und Finanzlage wird sich erwartungsgemäß nicht wesentlich verändern. |
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