I-SEC Academy Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Milorad Abramovic seit 14.9.2015 | Prokura |
Robert van Breugel seit 16.4.2013 | Prokura |
Marc Terpstra seit 1.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Fast Forward Freight Holding B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fast Forward Freight GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023Fast Forward Freight GmbH Transport und Logistik, Frankfurt/MainAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Fast Forward Freight GmbH Transport und Logistik, Frankfurt/Main
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft:
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB (insbesondere der §§ 264 ff. HGB) aufgestellt. Nach den am Abschlussstichtag gegebenen Größenordnungen gelten für die Gesellschaft die Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Ergänzende Bestimmungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. Die Bilanz wird gemäß § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem gemäß § 275 Abs. 2 HGB vorgesehenen Gesamtkostenverfahren. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind an den handelsrechtlichen Vorschriften ausgerichtet und unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Das erworbene Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Ansatz einer Nutzungsdauer von zwei bis dreizehn Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter zwischen € 250 und € 1.000 werden gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und auf fünf Jahre verteilt abgeschrieben. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Für das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1% angesetzt. Zweifelhafte Forderungen sind zu 50% bzw. 100% einzelwertberichtigt. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Auf fremde Währung lautende Forderungen, Bankguthaben und Verbindlichkeiten haben zum Abschlussstichtag eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 284 Abs. 3 HGB ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Fast Forward Freight GmbH Transport und Logistik, Frankfurt/Main
Anlagevermögen Technische Anlagen und Maschinen bestehen in Höhe von € 5.293.150,00. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen in Höhe von € 91.753,00. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von € 1.586.578,14. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von € 65,00. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von € 2.473.437,07. Verbindlichkeitenspiegel Der Verbindlichkeitenspiegel der Gesellschaft stellt sich dar wie folgt: Verbindlichkeitenspiegel per 31.12.2023
Haftungsverhältnisse Globale Abtretungsvereinbarung mit ABN AMRO Commercial Finance N.V. v. 7.8.2017, wonach Fast Forward Freight GmbH alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen abgetreten hat zur Sicherung aller Ansprüche von ABN AMRO Commercial Finance N.V. aus der Gruppenfinanzierungsvereinbarung vom 7.8.2017 zwischen ABN AMRO Commercial Finance N.V. und Fast Forward Freight B.V., Fast Forward Freight Belgium BvbA und Fast Forward Freight GmbH bzw. aus der Gruppenfinanzierungsvereinbarung vom 7.5.2021 (unterzeichnet am 1.6.2021) zwischen ABN AMRO Asset Based Finance N.V. und Fast Forward Freight B.V., Fast Forward Freight Belgium N.V. und Fast Forward Freight GmbH. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Abschlussstichtag aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von € 6.491.780. IV. Sonstige Angaben Beschäftigte Im Durchschnitt des Geschäftsjahres wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt:
Die Beschäftigtenzahl setzt sich aus 37 Vollzeitkräften und 12 Teilzeitkräften zusammen. Gesellschaftsorgane Geschäftsführer der Gesellschaft ist
Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB unterbleiben unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB. Konzernangaben Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt: EVCH UK LIMITED, Phoenix House, Oxford Road, Gerrards Cross, England, SL9 7AP. Name und Sitz des Mutterunternehmens der Gesellschaft, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt: Fast Forward Freight Holding BV, Contour Avenue 91, 2133 LD Hoofddorp, Niederlande. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, 20. Dezember 2024 Marc Terpstra Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 GESCHÄFTSMODELL 1.2 ZIELE UND STRATEGIEN 2 Wirtschaftsbericht 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF 3 Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. PROGNOSEBERICHT 3.2. RISIKO- UND CHANCENBERICHT 4 Bericht über Zweigniederlassungen Sehr geehrte Damen und Herren, dieser Lagebericht gewährt einen umfassenden Einblick in die Entwicklung unseres Unternehmens für das Geschäftsjahr 2023. Neben der transparenten Darstellung unserer finanziellen Situation analysieren wir operative Tätigkeiten, bewerten die Branchensituation, den Branchenverlauf und identifizieren zukunftsorientierte Chancen und Risiken. Ziel ist es, vergangene Ereignisse zu reflektieren, genauso wie einen klaren Ausblick auf die Zukunft zu bieten. Durch die Analyse finanzieller Kennzahlen geben wir nicht nur Einblick in die wirtschaftliche Lage, sondern auch in unsere finanziellen Perspektiven. Wir sprechen nicht nur Erfolge an, sondern auch mögliche Risiken, um Orientierung zu bieten und unsere Verantwortung gegenüber Partnern, Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu unterstreichen. Die Zusammenstellung basiert auf einer gründlichen Analyse unserer Geschäftstätigkeit im Kontext globaler wirtschaftlicher Bedingungen. Wir hoffen, dass dieser Lagebericht Ihre Fragen beantwortet, Vertrauen schafft und die Einleitung für eine erfolgreiche Zukunft stellt. Vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Vertrauen. Mit freundlichen Grüßen,
Marc Terpstra, Geschäftsführer Registergericht / Commercial register: Frankfurt, HRB 79472 Wir arbeiten ausschließlich auf Grundlage der Allgemeinen Deutschen Spediteur-bedingungen 2017 - ADSp 2017 -, Hinweis: Die ADSp 2017 weichen in Ziffer 23 hinsichtlich des Haftungshöchstbetrages für Gülerschäden (§ 431 HGB) vom Gesetz ab, indem sie die Haftung bei multimodalen Transporten unter Einschluss einer Seebeförderung und bei unbekanntem Schadenort auf 2 SZR/kg und im Übrigen die Regelhaftung von 8,33 SZR/kg zusätzlich auf 1,25 Millionen Euro je Schadenfall sowie 2,5 Millionen Euro je Schadenereignis, mindestens aber 2 SZR/kg, beschränken. We operate exclusively in accordance with the Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen 2017 - ADSp 2017 - (German Freight Forwarders' General Terms and Conditions 2017). Note: In clause 23 the ADSp 2017 deviates from the statutory liability limitation in section 431 German Commercial Code (HGB) by limiting the liability for multimodal transportation with the involvement of sea carriage and an unknown damage location lo 2 SDR/kg and, for the rest, the customary liability limitation of 8,33 SDR/kg additionally to Euro 1,25 million per damage claim and EUR 2,5 million per damage event, but not less than 2 SDR/kg. 1 Grundlagen des Unternehmens 1.1 GESCHÄFTSMODELL Die Fast Forward Freight GmbH erbringt als Teil der Unternehmensgruppe unter Führung der Fast Forward Freight Holdings B.V. Speditionsdienstleistungen und fungiert als zentraler Abwicklungspunkt für den deutschsprachigen Raum. Die Aktivitäten von Fast Forward Freight umfassen im weitesten Sinne hauptsächlich die Vermittlung von Gütertransporten und -speditionen für den See-, Luft- und Landverkehr, die Zollabfertigung sowie die Vertretung Dritter bei der Frachtabwicklung. Die Auftragsabwicklung erfolgt dabei weltweit unter Rückgriff auf langfristig etablierte Geschäftspartner. Die Umsätze werden dabei durch Vermittlung der Dienstleistungen mit Aufschlägen erreicht bzw. durch den Einbehalt entsprechender Entgelte für die erbrachten Dienstleistungen. Zur Erfüllung der Dienstleistungen wird auf ein verlässliches Netz aus gruppeninternen und gruppenexternen Geschäftspartnern mit langjähriger Expertise zurückgegriffen. Die Geschäftspartner sind dabei besonders den Grundsätzen Zuverlässigkeit und Kundenorientierung verschrieben, da dies die Kernanforderung an alle Geschäftspartner von Fast Forward Freight ist. Zur Erbringung der Dienstleistung unterhält das Unternehmen Standorte in München, Hamburg und Frankfurt am Main. 1.2 ZIELE UND STRATEGIEN Unser Leitbild ist die Bereitstellung unumschränkt zuverlässiger Dienstleistungen und das Ziel, Europas kundenorientierteste Logistikorganisation zu werden. Compliance ist ein Schlüsselelement für den Erfolg unseres Handelns und unseres zugrunde liegenden Unternehmenswertes. Wir sind fest davon überzeugt, dass unsere Integrität und Zuverlässigkeit für unsere Kunden, ein Schlüsselelement unseres Erfolges sind. Zur Erreichung der Zielsetzung wird dabei der Ausbau der Expertise durch eine konsequente Personalpolitik der letzten Jahre fortgesetzt und die Zuverlässigkeit durch eine konsequente Auswahl der Geschäftspartner sichergestellt. Fast Forward Freight nutzt dabei auch die Flexibilität eines mittelständischen Unternehmens, um kundenindividuellere Lösungen anbieten zu können, die durch größere Mitbewerber nicht erbracht werden können. Die Strategie besteht somit darin, einen soliden Wachstumskurs und Geschäftsausbau fortzuführen und dabei gerade in einem volatilen Wirtschaftsumfeld durch Zuverlässigkeit und Individualität den Stellenwert des Unternehmens weiter zu kräftigen. Unter Rückgriff auf Synergieeffekte soll die Kostenstruktur zusätzlich optimiert werden. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN Das Geschäftsjahr 2023 war durch erhebliche Veränderungen in der globalen Wirtschaft und politischen Landschaft geprägt. Der anhaltende Konflikt zwischen Russland und der Ukraine führte weiterhin zu Unsicherheiten und Beeinträchtigungen in den globalen Lieferketten, wobei einige Handelswege inzwischen alternative Routen gefunden haben. Sanktionen gegen Russland blieben bestehen und beeinflussten die Marktverfügbarkeit und Preisdynamik in bestimmten Sektoren, insbesondere in Europa. Die gesamtwirtschaftliche Lage war im Jahr 2023 weiterhin von hoher Inflation geprägt, auch wenn sich die Inflationsrate für das Jahr 2023 in Höhe von 5,9% gegenüber dem Vorjahr in Höhe von 6,9% (Quelle: destatis.de "Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024") leicht abschwächte. Haupttreiber blieben hohe Energie- und Lebensmittelpreise, obwohl sich die Energiepreise im Jahresverlauf von März bis Dezember 2023 stabilisierten und teilweise leicht zurückgingen. Die europäische Produktion war jedoch nach wie vor durch die anhaltenden Energiepreisschwankungen und Unsicherheit in den Energiemärkten belastet, was die Nachfrage und Konsumkraft der Verbraucher beeinflusste. Die Europäische Zentralbank hielt im Jahr 2023 an einer restriktiven Zinspolitik fest, um die Inflation unter Kontrolle zu halten (Quelle: Europäische Zentralbank "Jahresrückblick"). Die erneut angehobenen Leitzinsen erhöhten die Fremdkapitalkosten für Unternehmen und führten zu einer weiterhin erschwerten Finanzierungslage, was sich dämpfend auf das Wirtschaftswachstum in Europa auswirkte. Die Logistikbranche, eng mit der Industrieproduktion verbunden, blieb von den gesamtwirtschaftlichen Bedingungen betroffen. Die gestiegenen Treibstoffkosten erhöhten die Ausgaben für Transportdienstleistungen und belasteten das Branchenwachstum. Die anhaltende Energiepreisproblematik in Europa führte demnach zu einer verminderten Transportnachfrage und einem Rückgang der Aufträge in der Logistikbranche Während sich der Welthandel infolge einer Normalisierung nach der Pandemie stabilisierte, führte ein Produktionsrückgang global zu einer Verlangsamung des Warenverkehrs. Der Containerumschlag-Index des Leibnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik sank Ende 2023 auf 125,1, nachdem er Anfang 2023 bei 123,1 lag (Quelle: isl.org "Containerumschlag trotz Störungen im Roten Meer stabil"). Besonders nordeuropäische Häfen verzeichneten dabei Rückgänge im Umschlag (Quelle: statista.com "Größte Häfen in Nordeuropa* nach Containerumschlag in den Jahren 2010 bis 2023" vom April 2024"). 2.2 GESCHÄFTSVERLAUF In diesem Jahr wurde unser Fokus auf die Kontrolle unserer eigenen Frachtdienste und die Abkehr von der Konsolidierung durch Dritte hin zum Markt durch die Bewältigung der Herausforderungen dieser Krisen verstärkt. Die erneute Fokussierung gab uns die Möglichkeit, Frachttransportkapazitäten und qualitativ hochwertigen, zuverlässigen Service zu bieten und sogar neue Kunden zu gewinnen. Wir gehen davon aus, dass die konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Kunden auch künftig an Bedeutung gewinnen wird. Nicht nur, um unsere Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten, sondern auch, um unseren Kundenstamm im kommenden Geschäftsjahr und darüber hinaus weiter zu vergrößern. Wir waren somit trotz steigender Energie- und Transportkosten in der Lage in einem schwierigen Branchenumfeld unsere Marktposition zu stärken und durch Stärkung unserer Kundenbindungen auch eine Absicherung unserer Position für ein weiterhin angespanntes Branchenumfeld zu schaffen. Das Mutterunternehmen von Fast Forward Freight Deutschland - Fast Forward Freight Holdings B.V. - wurde von der in Großbritannien ansässigen Speditionsgruppe EV Cargo Global Forwarding übernommen. Das Netzwerk an Geschäftspartner hat sich somit insbesondere in Asien deutlich erweitert und die steigende Diversifikation hat zu einer weiteren Stabilisierung der Auftragszahlen beigetragen und wird dies sicherlich auch in Zukunft tun. Gleichzeitig sind wir durch die neuen Geschäftspartner und -netzwerke in der Lage, unsere Kundenherkunft weiter international zu diversifizieren und somit Ertragschancen international zu nutzen. Dies trägt dazu bei, die Abhängigkeit der Ertragslage von Risiken auf einzelnen Märkten oder Bereichen zu reduzieren. 2.3 LAGE 2.3.1. VERMÖGENSLAGE Das Unternehmen hat Investitionen in Anlagen, Fahrzeuge, sonstige Ausrüstung und IT- Lösungen getätigt. In den kommenden Jahren wird das Unternehmen weiterhin in die Förderung von Innovationen investieren, die die betriebliche Leistung und Compliance verbessern. Der Kurs ist Teil der Strategie als zuverlässiger Geschäftspartner wahrgenommen zu werden. Das Anlagevermögen hat sich von 91.153,00 € auf 5.384.903,00 € erhöht und basiert auf der Anschaffung von Ausstattung unseres Batterielagerhauses für unseren größten Kunden, das durch ein weiteres Konzernunternehmen betrieben wird. Die unfertigen Erzeugnisse betragen 3.526.123,62 € und stammen aus Aufträgen, die zwar bereits begonnen aber noch nicht vollendet worden sind. Dies ist in der Logistikbranche üblich, da die Transporte in bestimmten Bereichen, insbesondere der Seefracht, einige Wochen betragen können. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich von 8.122.703,83 € auf 14.854.300,99 € erhöht. Die Erhöhung stammt aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Geschäftsjahr ist der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme um 9,24 % auf 22,33 % gesunken. Das Eigenkapital stieg von 2.987.107,46 € im Jahr 2022 auf 5.476.809,84 € im Jahr 2023. Der Kurs der konsequenten Stärkung der Eigenkapitalbasis und somit Erhöhung der Krisenresistenz ist somit stringent beibehalten worden und ist Teil der Strategie als zuverlässiger Geschäftspartner wahrgenommen zu werden. Die Rückstellungen haben sich von 2.709.554,82 € auf 4.461.016,39 € im Jahr 2023 erhöht. Die Erhöhung resultiert daraus, dass zusätzliche Vorsorgen für potenzielle Risiken und Verpflichtungen getroffen wurden, um zukünftige finanzielle Belastungen besser abzusichern und den gestiegenen Anforderungen aus rechtlichen und betrieblichen Verpflichtungen gerecht zu werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stammen mit 3.302.807,89 € überwiegend aus der operativen Tätigkeit des Unternehmens und bestehen gegenüber Geschäftspartnern aus laufenden Aufträgen und sind somit kurzfristiger Natur. In der Regel steht den Verbindlichkeiten ein entsprechender Auftrag eines Kunden gegenüber, sodass ein Zufluss der Mittel zur Begleichung sichergestellt ist. Das Geschäftsmodell der Fast Forward Freight führt dazu, dass die Laufzeitstruktur bei Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung relativ kohärent ist. Die weitere Gruppe der Verbindlichkeiten besteht gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.473.437,07 €. Die Verbindlichkeiten stammen unter anderem aus der gruppeninternen Auftragsabwicklung und es existieren somit Forderungen aus korrespondierenden Kundenaufträgen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von 97.693,07 € auf 6.222.812,95 € zum Ende 2023 erhöht. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Inanspruchnahme von Cash-Pooling- Kreditlinien aus einer Gruppenfinanzierungsvereinbarung zurückzuführen. Bei dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 2.585.069,40 € handelt es sich um den Teil eines im Geschäftsjahr vereinnahmten privaten Investitionszuschusses, der als Vorleistung des Zuschussgebers auf die noch nicht erfüllten zeitbezogenen Gegenleistungsverpflichtungen entfällt; diese Gegenleistungsverpflichtungen sind voraussichtlich bis Ende August 2025 zu erfüllen. 2.3.2. FINANZLAGE Die Zahlungsmittel belaufen sich zum 31.12.2023 auf T€ 509 (Vorjahresstichtag: T€ 832). Wesentliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Fast Forward Freight ist somit in der Lage, seine laufenden Verpflichtungen zu erfüllen und gleichzeitig eine finanzielle Unabhängigkeit zu bewahren. Die Gesellschaft hat mit weiteren Gesellschaften der Unternehmensgruppe und ABN AMRO Asset Based Finance N.V. eine Gruppenfinanzierungsvereinbarung abgeschlossen; das max. Finanzierungsvolumen beträgt 10 Mio. €. Bankguthaben werden zur Gruppenfinanzierung dem Cash-Pool zugeführt. Mit ABN AMRO Asset Based Finance N.V. besteht eine globale Abtretungsvereinbarung, wonach Fast Forward Freight GmbH alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen abgetreten hat zur Sicherung aller Ansprüche von ABN AMRO Asset Based Finance N.V. gegen die an der Gruppenfinanzierungsvereinbarung beteiligten Gesellschaften. 2.3.3. ERTRAGSLAGE Das Ergebnis nach Steuern 2023 für das Unternehmen beläuft sich auf 2.489.702,38€, was eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahresergebnis von 706.372,20 € darstellt. Die Umsatzerlöse stiegen im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 150,24 %, was auf eine Erweiterung der Umsatzquellen und eine gestiegene Nachfrage zurückzuführen ist. Trotz weiterhin herausfordernder wirtschaftlicher Bedingungen konnte das Unternehmen erfolgreich neue Märkte und Kunden erschließen, was zu einer signifikanten Umsatzsteigerung beitrug. Bestehende Kundenbeziehungen wurden gefestigt, während neue Kunden gewonnen wurden, was das Wachstum auch langfristig stützen soll. Die Bruttomarge (Umsatzerlöse zuzügl. Bestandserhöhung abzügl. Aufwendungen für bezogene Leistungen) stieg im Jahr 2023 im Vergleich zu 2022 um 148,29% auf 9.855.987,49 €. Das Ergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 2.489.702,38 €, was 5,36 % des Umsatzes entspricht. Der Ergebnisanstieg belegt die stabile Profitabilität des Unternehmens nach Berücksichtigung aller Kosten und Erträge. Die Personalkosten sind von 2.171.821,29 € im Jahr 2022 auf 2.797.563,28 € im Jahr 2023 gestiegen. Die Entwicklung basiert zum einen auf Neueinstellungen und zum anderen auf Anpassungen der Gehälter an die allgemeine Inflationsentwicklung. Wesentliche Kostenblöcke innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind: Raumkosten (T€ 347, Vorjahr: T€ 240), Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (T€ 77, Vorjahr: T€ 89), Fahrzeugkosten (T€ 128, Vorjahr: T€ 86), EDV-Kosten (T€ 102, Vorjahr: T€ 84), Werbe- & Reisekosten (T€ 74, Vorjahr: T€ 73) sowie Forderungsverluste und Wertberichtigungen (T€ 212, Vorjahr: T€ 55). Die finanzielle Performance der Jahre 2022 und 2023 des Unternehmens zeigt eine solide Entwicklung. Mit einem Anstieg der Eigenkapitalrentabilität von 706.372,20 € / 2.987.107,46€ = 23,65 % im Jahr 2022 auf 2.489.702,38€ / 5.476.809,84€ = 45,46 % im Jahr 2023, weist dies nach wie vor eine florierende Geschäftsführung des Unternehmens auf, die sowohl das Erwirtschaften vom Gewinn als auch den effizienten Einsatz von finanziellen Ressourcen spiegelt. Die im Jahr 2023 erwirtschaftete Eigenkapitalquote von 5.476.809,84€ € / 24.525.750,80 € = 22,33 % und ein Return on Investment von 5.476.809,84€ € / 24.525.750,80 € = 10,15 % veranschaulichen die wirtschaftliche Stabilität und finanzielle Gesundheit des Unternehmens. 3 Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 3.1. PROGNOSEBERICHT Trotz der leichten Reduzierung der erwarteten Umsätze im Jahr 2024 bleiben wir zuversichtlich, dass die gruppeninternen Geschäfte langfristig weiteres Wachstumspotenzial bieten. Wir rechnen damit, dass sich über die Eingliederung in die Gruppe auch weitere Geschäftsmöglichkeiten mit externen Kunden ergeben. Bereits abgeschlossene Verträge geben hierfür eine positive Indikation. Während wir für 2024 eine stabile Umsatzlage erwarten, geht die Planung für 2025 von einem leichten Anstieg des Umsatzes um knapp 6 % aus. Wir rechnen jedoch für die Jahre 2024 und 2025 auch mit einem kurzfristigen Anstieg der Kostenpositionen, da aufgrund der Erweiterung der Gruppe eine Konsolidierung der Geschäftstätigkeiten in Deutschland erforderlich ist. Diese kann unter anderem aufgrund der Ablösung von Verträgen und Ablösungen von Personal zu einmaligen Aufwandsanstiegen führen. Auf Basis der aktuellen Planung erwarten wir für das Jahr 2024 einen Rückgang des Jahresüberschusses im Vergleich zu 2023. Für das Jahr 2025 rechnen wir hingegen mit einem deutlichen Anstieg des Jahresüberschusses, der über dem Niveau von 2023 liegt. Als innovatives, anpassungsfähiges und international agierendes Unternehmen streben wir danach, uns von unseren Mitbewerbern abzuheben. Wir werden daher weiter gezielt an der Stärkung unserer Kundenbindung arbeiten und unsere Prozesse weiter hinsichtlich der Kosten und Digitalisierung optimieren, um unsere Position in einem Umfeld steigender Kosten und Wettbewerbsdruck zu stärken. 3.2. RISIKO- UND CHANCENBERICHT Es besteht eine gesunde Risikobereitschaft, was bedeutet, dass das Unternehmen bereit ist, Risiken einzugehen, die mit Chancen verbunden sind, die sich auf dem Markt ergeben. Dies entspricht der Tatsache, dass das Unternehmen ein Nischenanbieter ist, der weltweit in einer Vielzahl von Märkten tätig ist und hauptsächlich den Non-Commodity-Markt bedient. Zur Bewältigung der damit verbundenen Risiken verfügt das Unternehmen über Systeme zur Sicherstellung der Compliance. Darüber hinaus ist die Überwachung der mit diesen Tätigkeiten verbundenen Hauptrisiken gewährleistet, da das Unternehmen über entsprechend qualifizierte Arbeitskräfte verfügt, die bedeutsame Erfahrung mit Spezialtransporten mitbringen. Ein internes Kontrollsystem ist im Unternehmen implementiert. Auf operativer Ebene besteht grundsätzlich das Risiko, dass das Wachstum aufgrund eines fehlenden Angebots an qualifiziertem Personal gefährdet wird. Das Unternehmen verfügt jedoch über eine gute Vergütungs- und Anreizstruktur, um diesem Risiko entgegenzuwirken. Die Fast Forward Freight GmbH zeichnet sich durch langfristige Mitarbeiterbindung und einen Ruf als solider Arbeitgeber aus. Unsere IT-Systeme befinden sich auf dem neusten Stand der Sicherheit und wir sehen das Risiko eines Ausfalls oder Sicherheitsvorfalls daher als branchenüblich an. Wir gehen davon aus, dass wir nicht zu den zentralen Unternehmen gehören, die Gegenstand von Cyberangriffen sind, da die Möglichkeiten zum Abschöpfen monetärer Mittel aufgrund der kleinen Unternehmensgröße und engen Kontrollmechanismen wenig vielversprechend sind. Unsere Mitarbeiter werden auch regelmäßig in den Gefahren von Phishing-Versuchen und andere Formen des Social Engineerings geschult. Wir haben gerade für den Bereich der Finanztransaktionen eine Überwachung durch mehrere Personen etabliert, um einen Missbrauch von Zahlungssystemen zu vermeiden. Regelmäßige Änderungen der Zugangsdaten sind ebenfalls etablierter Standard in der Kultur der Fast Forward Freight Gruppe. Im Bereich der rechtlichen Risiken sehen wir ebenfalls eine geringe Gefährdung, da unsere Mitarbeiter regelmäßig in allen relevanten Rechtsbereichen der Logistik geschult werden und wir weiter bei der Abwicklung von Aufträgen verschiedene prozessuale und softwareseitige Kontrollen etabliert haben. Rechtliche Dispute sind daher nur im branchenüblichen Rahmen durch das tägliche Geschäft zu erwarten. Weiterhin verfügen wir über verlässliche Rechtsberater, die uns im Zweifel in einer Streitigkeit zuverlässig vertreten. Es gab im Geschäftsjahr 2023 keine besonderen rechtlichen Vorkommnisse mit Auswirkungen auf das zukünftige Geschäft. Das Unternehmen nutzt keine komplexen Finanzinstrumente, wie Devisentermingeschäfte und Zinsswaps. Das Unternehmen ist einem Zinsrisiko bei verzinslichen Vermögenswerten und verzinslichen (langfristigen) Verbindlichkeiten nur begrenzt ausgesetzt. Die Höhe unserer Schuldner und Gläubiger ist über die Monate hinweg stabil und wir sehen keine Cashflow-Risiken. Aufgrund der ausreichenden Streuung der Forderungen und der aktiven Rolle der Vertriebsabteilung beim Kreditmanagement ist das Debitorenrisiko normal. Die meisten Transaktionen der Fast Forward Freight Group werden in Euro abgewickelt. Das Risiko bei Transaktionen zum Zwecke des Handels in Fremdwährungen ist aufgrund der Zusammenarbeit mit Partnern/Agenten und stabilen Wechselkursen gering. Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit des Unternehmens entsteht ein Kredit, Zins- und Währungsrisiko. Beim Management finanzieller Risiken geht das Unternehmen keine spekulative Position ein. Das Risikomanagementsystem des Unternehmens wurde im Vergleich zum Vorjahr weiterentwickelt, um auf die veränderten globalen Rahmenbedingungen noch flexibler reagieren zu können. Die Finanzierungsstruktur des Unternehmens bleibt stabil, und die vorhandenen Kapital- und Liquiditätsreserven sind weiterhin ausreichend, um potenzielle Risiken zu decken. Ein zentrales Risiko stellt nach wie vor die geopolitische Lage dar. Der anhaltende Krieg zwischen der Ukraine und Russland beeinträchtigt die globalen Lieferketten, insbesondere in der Seefracht, und birgt das Risiko zusätzlicher Störungen. Gleichzeitig haben Erfahrungen gezeigt, dass solche Disruptionen zeitweise zu höheren Margen führen können, was eine Chance für die Erzielung zusätzlicher Gewinne darstellt. Diese Entwicklung ist jedoch schwer kalkulierbar und von zahlreichen externen Faktoren abhängig. Darüber hinaus bleibt die politische Instabilität im Nahen Osten ein potenzielles Risiko. Eine weitere Eskalation in dieser Region könnte die Handelsrouten im Mittelmeerraum beeinflussen und zu einer Verschlechterung der Auftragslage führen. Das Unternehmen beobachtet die Situation aufmerksam, um bei Bedarf schnell reagieren zu können und die Auswirkungen auf das Geschäft zu minimieren. Ein weiterer Risikofaktor für die zukünftige Geschäftsentwicklung ist in der weiteren Dynamik der Handelspolitik der EU, der USA und China zu sehen, da die Erhebung von Zöllen naturgemäß eine negative Auswirkung auf das internationale Handelsvolumen hat, auf der anderen Seite können wir jedoch durch unsere Expertise in Zollabwicklung zum Teil auch positiv hiervon profitieren. Wir sehen insoweit eine globale protektionistische Entwicklung, die die kommenden Jahre prägen wird. 4 Bericht über Zweigniederlassungen Die Geschäftsleitung und Hauptsitz befinden sich in Frankfurt am Main. Die bestehenden Zweigniederlassungen in Hamburg und München bleiben integraler Bestandteil der operativen Strategie. Beide Standorte bilden eine solide Basis für nationale und internationale Präsenz und unterstützen effektiv die logistischen Dienstleistungen in Deutschland und weltweit.
Frankfurt am Main, den 27.12.2024 Marc Terpstra, Geschäftsführer Gesonderte Berichterstattung des Abschlussprüfers über die Prüfung der zutreffenden Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahressabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Abschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erstellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Fast Forward Freight GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Fast Forward Freight GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fast Forward Freight GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 30. Januar 2025 DORNBACH
GmbH
Petra Fischbeck-Lohr, Wirtschaftsprüferin Catherine Dentler, Wirtschaftsprüferin Datum Feststellung Jahresabschluss 2023: 6.2.2025 Gewinnverwendung: [X] Vortrag auf neue Rechnung [ ] Einstellung € in Gewinnrücklage [ ] Gewinnausschüttung € |
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