Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRA 502343
Eingetragen
21.7.2011
Branche
Veredlung von HolzwarenHerstellung von PolstermöbelnGroßhandel mit Anstrichmitteln

Historie

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Management

NameRolle
Barbara Endepols
seit 21.7.2011
Vollhaftender Gesellschafter
Thomas Endepols
seit 21.7.2011
Vollhaftender Gesellschafter

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Name
Rolle
Ort
Thomas Endepols
Persönlich haftender Gesellschafter
Barbara Endepols
Persönlich haftender Gesellschafter

Konzern- und Jahresabschlüsse

Endepols OHG

(vormals: Endepols GmbH)

Mühlhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 46.303,50 97.655,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,50 0,50
II. Sachanlagen 46.303,00 61.036,00
III. Finanzanlagen 0,00 36.619,00
B. Umlaufvermögen 229.317,45 223.637,61
I. Vorräte 214.761,38 209.172,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.478,23 10.988,28
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.077,84 3.476,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.701,00 6.566,63
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 982,44 0,00
E. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 79.664,41 75.287,20
Bilanzsumme, Summe Aktiva 358.968,80 403.146,94

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 61.355,03 61.355,03
II. Kapitalrücklage 17.000,00 17.000,00
III. Verlustvortrag 153.642,23 117.094,93
IV. Jahresfehlbetrag 4.377,21 36.547,30
V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 79.664,41 75.287,20
B. Rückstellungen 13.400,00 46.713,00
C. Verbindlichkeiten 345.568,80 356.433,94
Bilanzsumme, Summe Passiva 358.968,80 403.146,94

Anhang für das Geschäftsjahr 2010

Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Endepols GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs.1 HGB.

Durch die erstmalige Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) haben sich Veränderungen bei den Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden ergeben.

Auf die Anpassung der Vorjahreszahlen wurde gem. § 67 Abs.8 EGHGB verzichtet.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn-und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB. Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn-und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn-und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben.

Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet. (Ausnahme: Saldierungsgebot

Von Pensionsverpflichtungen und Planvermögen gem. § 246 Abs.2 HGB)

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs.1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,Finanz-und Ertragslage.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Bilanzierung

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenz-

ungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes be-

stimmt ist.

Bewertung

Die angewendeten Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Dem stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gründe entgegen.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden. Namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst, wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Anlagevermögen

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet.

Das abnutzbare Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen, das nicht abnutzbare Anlagevermögen zu Anschaffungskosten bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear oder degressiv vorgenommen.

Auf die lineare Methode wird übergegangen, sobald sie zu höheren Abschreibungsbeträgen im Geschäftsjahr führt.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu Euro 410,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten von mehr als Euro 150,00 bis Euro 1.000,00 werden in einen Sammelposten

analog § 6 Abs.2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Der Sammelposten ist insgesamt von untergeordneter Bedeutung für den vorliegenden Jahresabschluss.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind nach den folgenden Grundsätzen aktiviert worden:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Anschaffungsnebenkosten. Das Niederstwertprinzips wurde beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe des Nennwerts angesetzt.

Rückstellungen

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angaben zur Aktivseite

Anlagenentwicklung

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres in der Anlageentwicklung dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als
1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 Euro 0,00 Euro 0,00 0,00 Euro
Sonstige Vermögensgegenstände 11.478,23 Euro 0,00 Euro 10.988,28 Euro 0,00 Euro

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Forderungen gegen Gesellschafter auszuweisen.

Rechnungsabgrenzungsposten

Zum Zwecke der periodengerechten Gewinnermittlung wurden Ausgaben oder Einnahmen

vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen oder Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem

Bilanzstichtag darstellen, in Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt.

Zum Bilanzstichtag des Geschäftsjahres war ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

i.H.v. 2.701,00 Euro zu bilden.

Im Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: 3.009,00) enthalten.

Angaben zur Passivseite

Eigenkapital / Ergebnisverwendung

Das Stammkapital von Euro 61.355,03 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Geschäftsführung der Endepols GmbH schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2010 in Höhe von Euro -4.377,21 mit dem bestehenden Verlustvortrag aus dem Vorjahr zu verrechnen und den dann verbleibenden Verlustvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Der Jahresabschluss weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von

Euro 79.664,41 aus.

Der aktivische Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung, nicht jedoch mit der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts.

Zur Beseitigung der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts sind folgende Maßnahmen vorgenommen worden:

Mit Durchreiche-Kreditvertrag vom 13.11.1995 zwischen Barbara Endepols und Thomas Endepols

einerseits und der Endepols GmbH andererseits haben die Gesellschafter Barbara und Thomas Endepols die persönlich bei der Deutschen Ausgleichsbank aufgenommenen EKH-Darlehen i.H.v. ursprünglich 2 x 170.260,00 Euro zu den gleichen Kreditkonditionen an die Firma Endepols GmbH weitergereicht. Für Teilbeträge in Höhe von 2 x 60.000,00 Euro der o.g. Gesellschafter-Darlehen haben Herr und Frau Endepols einen Rangrücktritt erklärt.

Somit haften die beiden Nachfolgedarlehen, die ebenfalls auf B. u. Th. Endepols persönlich valutieren, mit einem Teilbetrag i.H.v. insgesamt 120.000,00 Euro unbeschränkt und erfüllen somit Eigenkapitalfunktion, obwohl sie in der vorliegenden Bilanz zum 31.12.2010 mit insgesamt 186.312,24 Euro als Fremdkapital ausgewiesen sind.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Pensionsrückstellungen

Bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurden zum Stichtag 31.12.2010 folgende Bewertungprämissen verwendet:

Biometrische Annahmen Richttafeln 2005G von Klaus-Heubeck

Rechnungszins 5,15%

Bewertungsverfahren Projected Unit Method (PUC-Methode)

Fluktuation Berücksichtigung

Anwartschaftstrend keine Berücksichtigung (Festzusage)

Rententrend keine Berücksichtigung

Pensionierungsalter 65 Jahre

Gemäß § 246 Abs.2 HGB wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

Pensionsverpflichtungen mit dem Erfüllungsbetrag: 36.930,00 Euro

Planvermögen (Rückdeckungsversicherungen) -37.912,44 Euro

Bilanzansatz 982,44 Euro

verrechnete Aufwendungen und Erträge

Aufwand aus Pensionsverpflichtungen: Zinsanteil: 1.677,00 Euro

Ertrag aus Planvermögen: 1.293,44 Euro

Zinsaufwand GuV: 383,56 Euro

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Zinsverpflichtungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge, Urlaubsverpflichtungen und Jahresabschlusskosten.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Bilanzjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 245.115,54 Euro 245.115,54 Euro 0,00 Euro
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 70.540,70 Euro 70.540,70 Euro 0,00 Euro
Sonstige Verbindlichkeiten 29.912,56 Euro 29.912,56 Euro 0,00 Euro

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind als Gesellschafterdarlehen durchgereichte EKH-Darlehen in Höhe von 186.312,24 Euro enthalten.

Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten

Die Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Die Besicherung der Darlehen erfolgt durch Grundschuldeintragung im Grundbuch von Mühlhausen, Blatt 15043, Abt. III Nr.2., durch persönliche Bürgschaften der Gesellschafter Barbara und

Thomas Endepols sowie durch Abtretung von Rechten aus Lebensversicherungen im Todesfall.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Neben den aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB zu vermerken:

Die VR-Bank Westthüringen e.G. hat für die im Objekt in Erfurt, Anger 1 angemieteten Ladenlokale Bankbürgschaften in Höhe von 18.114,46 Euro und 16.767,31 Euro gewährt.

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Die Geschäftsführung oblag während des Geschäftsjahres Frau Barbara Endepols, Handelsassistentin und Herrn Thomas Endepols, Diplom Ingenieur.

Angaben in Fortführung des Jahresergebnisses

In Fortführung des Jahresergebnisses erfolgt die nachfolgende Darstellung:

Posten der Ergebnisverwendung Betrag

Jahresfehlbetrag im Geschäftsjahr 4.377,21 Euro

+ Verlustvortrag aus Vorjahr 153.642,23 Euro

= Vortrag auf neue Rechnung 158.019,54 Euro

Mühlhausen, den 20.04.2011

Endepols GmbH

Geschäftsführung

Barbara Endepols Thomas Endepols

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.4.2011.

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