Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 35148
Eingetragen
8.10.2012
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenHerstellung von Futtermitteln für NutztiereTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
der Ankauf, der Verkauf sowie die Vermittlung und die Verarbeitung von Produktionsrückständen zu Futtermitteln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robin Gerard Weening
seit 15.5.2025
Geschäftsführer
Michael Dahlen
seit 22.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Brokking Holding B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Brokking Holding B.V.
Netherlands
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bongardt GmbH

Wesel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Bongardt GmbH wurde am 08.10.2012 in das Handelsregister eingetragen und hat ihren Sitz in Wesel. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Brokking`s Beheer B.V., Almere einbezogen. Alleiniger Gesellschafter ist die Brokking's Beheer B.V.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Bongardt GmbH liegt im Ankauf, im Verkauf, in der Vermittlung und in der Verarbeitung von Produktionsrückständen aus der Lebensmittelindustrie zu Futtermitteln sowie Spezialfuttermitteln.

Unser Produktionsprogramm besteht aus energiereichen Spezialfuttermitteln für die Ernährung von Jungtieren und Masttieren. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht.

Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Weltwirtschaft und des Euro-Raums

Der Sachverständigenrat hat in seinem Jahresgutachten 2023/24 die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begutachtet. Dieses trägt den Titel: "Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft investieren".

Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat gegenüber dem Frühjahr nachgelassen. Stützende Impulse für die Weltkonjunktur kamen lediglich von der starken Binnennachfrage in den USA. In vielen anderen Regionen der Welt, wie im Euro-Raum, in Japan und im Vereinigten Königreich, belasteten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Die schwache Binnennachfrage sowie der fragile Immobiliensektor in China dämpfen das Wachstum in der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Da die Inflationsraten weltweit zurückgehen, dürfte die geldpolitische Straffung durch die Zentralbanken in den USA, im Euro-Raum und im Vereinigten Königreich ihren Höhepunkt nahezu erreicht haben. Trotzdem verbessern sich die Konsumaussichten in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften lediglich graduell. Insgesamt bleibt der globale konjunkturelle Ausblick verhalten.

In der Kurzfrist-Prognose dominieren die Abwärtsrisiken. So ist die Entwicklung der Weltwirtschaft schwer abzusehen, insbesondere aufgrund der Binnenkonjunktur in China. Darüber hinaus könnten geopolitische Risiken wie eine Eskalation des Nahost-Konflikts nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel oder eine weitere Verknappung des Energieangebots im Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu neuen Energiepreisschüben führen.

Für das laufende Jahr erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum des globalen BIP um 2,7 %. Im Jahr 2024 dürfte es um 2,2 % steigen.

Im Vergleich zum Niveau vor der Pandemie im 4. Quartal 2019 lag das BIP im Euro-Raum im 2. Quartal 2023 um 3,1 % höher, gegenüber dem 4. Quartal 2021 hat es um 2,0 % zugenommen. Das Wachstum war in den Mitgliedstaaten jedoch recht unterschiedlich. Die verschiedenen Volkswirtschaften und Wirtschaftsbereiche waren von der Corona-Pandemie und der Energiekrise asymmetrisch betroffen. Während Faktoren wie etwa die nachwirkenden Effekte der Lockerungen der Corona-Maßnahmen zeitnah auslaufen sollten, dürften strukturelle Produktionsveränderungen infolge der höheren Energiepreise noch länger andauernde Effekte haben.

Insgesamt erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2023 im Euro-Raum ein BIP-Wachstum von 0,6 %, wobei der statistische Überhang des Vorjahres 0,4 % Prozentpunkte dazu beitragen dürfte. Im Jahr 2024 dürfte sich das gesamtwirtschaftliche Wachstum im Euro-Raum etwas beschleunigen und im Jahresdurchschnitt 1,1 % betragen.

Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren.

Entwicklung in Deutschland

Der Sachverständigenrat erwartet, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,4 % zurückgeht. Hierfür ist insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch den starken Rückgang der staatlichen Konsumausgaben zu Jahresbeginn 2023. Im Prognosehorizont bis Ende 2024 dürften sich die privaten Konsumausgaben angesichts der wieder steigenden realen Einkommen erholen. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft, insbesondere Chinas, dürfte sich aber fortsetzen und auch im Jahr 2024 die deutschen Exporte bremsen. Dementsprechend dürfte der Außenbeitrag negativ sein.

Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt.

Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Monat Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023.

Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %.

Die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials deutet auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Durch die demografische Alterung wird das inländische Arbeitsvolumen sinken. Gleichzeitig sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten rückläufig. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis. Um das Wachstumspotenzial zu stärken, gilt es, beiden Entwicklungen entgegenzuwirken, durch verbesserte Erwerbsanreize, Reformen der Zuwanderungspolitik, sowie Innovationsund Investitionstätigkeit, um die Wirtschaft zu modernisieren und das Produktivitätswachstum zu steigern. Unterstützt werden sollte dies durch eine Stärkung und Integration der europäischen Kapitalmärkte.

Entwicklung der Branche

Die Futtermittelbranche ist bedeutender Bestandteil des Agribusiness und der Ernährungsindustrie. Sie ist mittelständisch geprägt und wird von einer Vielzahl an Unternehmen präsentiert, sodass ein intensiver Wettbewerb stattfindet.

Laut aktuellen Zahlen des Deutschen Verbandes für Tiernahrung (DVT) wurde in Deutschland im vergangenen Jahr rund 1,6 % weniger Mischfutter erzeugt als 2022. Absolut entspricht dies einem Rückgang um rund 360.000 Tonnen auf 21,7 Mio. Tonnen. Damit konnte der starke Abwärtstrend der Vorjahre etwas abgeschwächt werden.

Die Rückgänge betreffen insbesondere das Schweinesegment: Mit einer Reduzierung um rund 500.000 Tonnen (gesamt: 8,0 Millionen Tonnen) stellt dieser Bereich den Großteil der gesamten Abnahme dar. In den weiteren großen Segmenten Wiederkäuer (+100.000 Tonnen / 6,5 Mio.) und Geflügel (+80.000 Tonnen / 6,3 Mio.) sind hingegen leichte Zuwächse zu verzeichnen.

Die Umsätze der deutschen Mischfutterhersteller sanken im Kalenderjahr 2023 von rund 10,5 Mrd. Euro auf 9,4 Mrd. Euro. Nach dem Anstieg der Rohstoff- und Energiekosten und den damit verbundenen direkten Auswirkungen auf die Futtermittelpreise und den Umsatz im Vorjahr führen der Preis- und Wettbewerbsdruck sowie die ausreichende Rohstoffverfügbarkeit auf dem Weltmarkt nun zu einem Umsatzrückgang. Mit insgesamt 276 Mischfutterbetrieben sind fünf weniger als im Vorjahr auf dem Markt.

Geschäftsverlauf / Einschätzung der Unternehmensleitung

Das Geschäftsjahr 2023 verlief im Rahmen der Branchenverhältnisses zufriedenstellend. Es wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 952 TEuro erwirtschaftet.

Die Entwicklung des Geschäftsjahres 2024 ist derzeit mit einigen Unsicherheiten behaftet. Aus heutiger Sicht erwarten wir jedoch ein im Branchenverhältnis zufriedenstellendes Jahresergebnis.

Die Bongardt GmbH war in jüngster Vergangenheit von den Auswirkungen der Energiepreissteigerungen betroffen, die sich unmittelbar auf die Produktionskosten auswirkten. Die Situation bleibt vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung zu beobachten, damit notwendig werdende Maßnahmen und Strategien stets überprüft und umgesetzt werden können.

Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Das Rohergebnis ist im Berichtsjahr um 595 TEuro bzw. 9,3 % auf 5.781 TEuro gesunken. Der Rückgang resultiert vornehmlich aus dem Rückgang der Umsatzerlöse.

Die Personalaufwendungen befinden sich mit 395 TEuro auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Abschreibungen des Berichtsjahres betragen 374 TEuro und haben sich damit um 63 TEuro gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 78 TEuro auf 3.995 TEuro erhöht. Sie umfassen im Wesentlichen Frachtkosten, Aufwendungen für Fremdarbeiten und Mietaufwendungen.

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von 172 TEuro verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 952 TEuro. Dieser hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 291 TEuro vermindert.

Finanzlage

Der Cashflow aus operativer Tätigkeit beträgt im Berichtszeitraum 382 TEuro (Vorjahr: 2.078 TEuro). Er enthält Veränderungen, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zugeordnet werden können. Im Einzelnen beinhaltet er neben dem Jahresergebnis und den Abschreibungen im Wesentlichen die Veränderungen der Rückstellungen sowie die positiven Veränderungen im Bereich des Working-Capital sowie das Zinsergebnis und die Ertragsteuerzahlungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt im Berichtszeitraum -377 TEuro (Vorjahr: 3.675 TEuro. Darin sind vornehmlich Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 548 TEuro sowie erhaltene Zinsen in Höhe von 107 TEuro enthalten.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich im Berichtsjahr auf 0 TEuro (Vorjahr: -9 TEuro).

Unter Berücksichtigung des Finanzmittelbestands am Anfang der Periode in Höhe von 2.756 TEuro ergibt sich unter Berücksichtigung der vorstehenden Ein- und Auszahlungen zum Ende der Periode ein Finanzmittelbestand von 2.762 TEuro.

Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 10.125 TEuro. Sie erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 538 TEuro. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Zunahme der Lieferforderungen um 361 TEuro und der Verbundforderungen um 251 TEuro. Demgegenüber steht eine Abnahme des Vorratsvermögens um 137 TEuro.

An der Bilanzsumme hat das langfristig gebundene Vermögen einen Anteil von 12,6 % (Vorjahr 12,1 %). Maßgeblichen Anteil hieran hat das Sachanlagevermögen mit 979 TEuro. Das kurzfristig gebundene Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag 8.852 TEuro (Vorjahr: 8.423 TEuro). Dies entspricht einem prozentualen Anteil an der Bilanzsumme von 87,4 % (Vorjahr: 87,8 %).

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 61,6 % (Vorjahr 55,1 %) gekennzeichnet. Der Anstieg des Eigenkapitals ist auf den Jahresüberschuss 2023 zurückzuführen. Das Eigenkapital beläuft sich insgesamt auf 6.235 TEuro (Vorjahr: 5.282 TEuro).

Das Fremdkapital vermindert sich insgesamt um 415 TEuro auf 3.890 TEuro. Hier ist vor allem auf die Verminderung der Steuerrückstellungen um 883 TEuro sowie auf die gestiegenen Verbundverbindlichkeiten um 371 TEuro hinzuweisen.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Wesentlichen auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung unter anderem die Kennzahlen Absatzmengen / Warenumschlag, Marge je Artikel, Umsatzrendite sowie den Cashflow heran.

Durch ein konsequent umgesetztes Produktcontrolling sowie Kostenmanagement werden aktuelle Entwicklungen in der Futtermittelbranche zeitnah erkannt und analysiert, um entsprechend reagieren zu können.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität. Auch die vorhandenen Zertifikate Q & S VLOG und die Zulassung nach Bioverordnung werden ebenfalls fortgeführt.

Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Das Geschäftsjahr 2023 verlief für die Bongardt GmbH im Branchenverhältnis zufriedenstellend. Es konnte ein positives Jahresergebnis von 952 TEuro erwirtschaftet werden.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bongardt GmbH ist aufgrund der Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr zudem zufriedenstellend. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Bongardt GmbH bei konstanten Umsatzerlösen mit einem gleichbleibenden Ergebnis.

Das Finanzmanagement der Bongardt GmbH ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in das Anlagevermögen (548 TEuro) getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich bei den Zugängen um den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie um betriebsnotwendige Technischen Anlagen und Maschinen und von Betriebs- und Geschäftsausstattungen.

Das Unternehmen beschäftigte im Jahresdurchschnitt 10 Mitarbeiter.

2 Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung ist mit Unsicherheiten der Entwicklung der Rohstoffpreise für Getreide behaftet. Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen zu beeinflussenden Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

Die Gesamtentwicklung im Geschäftsjahr 2024 lässt sich nur schwer vorhersehen. Stetiges Bevölkerungswachstum und die damit verbundene erhöhte Nachfrage nach Milchprodukten sind für die Entwicklung der Branche förderlich und können die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft positiv beeinflussen. Aufgrund der Folgen des Ukraine-Kriegs ist zudem weiterhin mit Energiepreissteigerungen zu rechnen, die sich unmittelbar auf die Produktionskosten niederschlagen können. Wie sehr die Bongardt GmbH im bevorstehenden Geschäftsjahr davon betroffen sein könnte, lässt sich aktuell nicht konkret abschätzen.

Eine Prognose über die Geschäftsentwicklung 2024 ist zudem aufgrund der volatilen Weizenpreisentwicklung nicht möglich. Der Futterpreis bestimmt sich maßgeblich durch die jährlichen Erntepreise. Trotz der vorstehenden Prognoseunsicherheit gehen wir nach derzeitigen Planungen von einem im Branchenverhältnis zufriedenstellendem Ergebnis aus. In Abhängigkeit von der Marktentwicklung kann es jedoch erforderlich sein ggfls. Kapazitätsanpassungen vorzunehmen.

Im Geschäftsjahr 2024 werden Anstrengungen zur Kosteneinsparung und Effizienzverbesserung weiter forciert und umgesetzt, um die finanzielle Stabilität - und damit die geordnete Vermögens- und Kapitalstruktur - nachhaltig zu gewährleisten.

Im Bereich des Personals soll vereinzelt auf qualitativ hohem Niveau aufgestockt werden.

Im kommenden Geschäftsjahr werden lediglich Ersatzinvestitionen getätigt, die entweder aus dem erwirtschafteten Cash-Flow oder fristenkongruent durch die Aufnahme zusätzlicher Fremdmittel finanziert werden sollen.

Chancenbericht

Die Bongardt GmbH beabsichtigt auch in den kommenden Jahren die vorhandene Marktposition zu festigen bzw. weiter auszubauen. Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:

• der Erschließung neuer Einkaufs- sowie Absatzmärkte

• der Gewährleistung einer hohen Produktqualität

• der Steigerung der Produktionseffizienz

• dem Abschluss "strategischer" Partnerschaften mit Lieferanten und Kunden

Allgemein kann festgehalten werden, dass viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschriebenen sind, dem Unternehmen auch Chancen bieten.

Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Bongardt GmbH ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und wirksame Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Zur Steuerung von Geschäftsrisiken existieren Instrumente, um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem trägt dazu bei, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken.

Zu einem internen Überwachungssystem gehören:

• die Anwendung einheitlicher Richtlinien

• der Einsatz zuverlässiger Software

• die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals

• Abweichungsanalysen

• Arbeitsanweisungen

• Regelungen zur Vertretungsvollmacht

• Maßnahmen zur Funktionstrennung

Die obenstehenden Überwachungssysteme sind alle installiert und werden monatlich ausgewertet.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende Maßnahmen reduziert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken und Bonitätsrisiken werden durch das eingerichtete Risikomanagementsystem - soweit möglich - reduziert. Die Aufrechterhaltung der zur Verfügung gestellten Kreditlinien ist weiterhin Voraussetzung dafür, alle finanziellen Verpflichtungen erfüllen zu können.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen bei den Frachtkosten können zu einer weiteren Reduzierung der zu entsorgenden Menge führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken. Das Unternehmen führt deshalb ständig Rationalisierungsinvestitionen durch. Zudem ergeben sich weiterhin Risiken aus dem Ukraine-Krieg, welche sich auf die Umsatz- und Ergebnisziele auswirken können.

Beschaffungsmarktrisiken

Mit der Beschaffung von Waren sind grundsätzliche Risiken hinsichtlich Liefertreue, Qualität und sonstige Kosten verbunden. Eine sorgfältige Auswahl der Lieferanten, gute Rahmenbedingungen und langjährige gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit wirkt diesen Risiken entgegen. Abzuwarten bleiben hier auch weiterhin die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine.

Produktrisiken

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, qualitativ hochwertige Produkte zu entwickeln.

Personalrisiken

Die Bongardt GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die stetige Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals.

IT-Risiken

In einer IT-Umgebung besteht die Gefahr, dass man sich von einem System oder einem Systemanbieter zu sehr abhängig macht. Ein Systemausfall hat dann unter Umständen gravierende Folgen für das gesamte Unternehmen. Wir haben diverse Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, die dieses Risiko minimieren. Dazu gehören u. a. Zutrittskontrollsysteme, die unterbrechungsfreie Stromversorgung wichtiger Systeme und Datenspiegelungen. Gegen Datensicherheitsrisiken durch unberechtigte Zugriffe auf die IT-Systeme setzen wir u. a. Firewallsysteme und Virenscanner ein.

Bestandsgefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder andere bestandsgefährde Risiken sind derzeit nicht ersichtlich.

3 Sonstige Angaben

Bericht über Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung wird durch verschiedene Personen abgedeckt. Im Wesentlichen werden diese Tätigkeiten durch die Geschäftsführung, sowie von Mitarbeitern aus dem Produktmanagement/Labor, der Betriebsleitung und der technischen Leitung abgedeckt. Zusätzlich unterstützt die Brokking`s Beheer (Konzernmutter) die Tätigkeiten mit Personal aus dem Konzern.

Bericht über bestehende Zweigniederlassungen

Die Bongardt GmbH unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Wesel, 30. Januar 2024

gez. Michael Dahlen, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.273.358,00 1.163.755,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 890,00 1.557,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 890,00 1.557,00
II. Sachanlagen 978.948,00 1.162.198,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.414,00 57.019,00
2. technische Anlagen und Maschinen 821.523,00 1.018.336,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.011,00 86.843,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
III. Finanzanlagen 293.520,00 0,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 293.520,00 0,00
B. Umlaufvermögen 8.832.618,20 8.405.360,71
I. Vorräte 514.679,11 651.602,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.556.067,80 4.997.756,06
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.291.050,16 4.040.290,82
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.265.017,64 957.465,24
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 17.760,00 17.760,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.761.871,29 2.756.001,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.550,00 17.400,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.124.526,20 9.586.515,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.234.570,95 5.282.471,12
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 6.209.570,95 5.257.471,12
B. Rückstellungen 686.403,72 1.668.691,16
C. Verbindlichkeiten 3.203.551,53 2.635.353,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.482.527,67 1.111.763,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.482.527,67 1.111.763,07
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.721.023,86 1.523.590,36
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.721.023,86 1.523.590,36
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.124.526,20 9.586.515,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.781.080,09 6.375.845,76
2. Personalaufwand 395.425,96 394.129,84
a) Löhne und Gehälter 319.381,93 318.654,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 76.044,03 75.475,04
3. Abschreibungen 373.743,80 310.943,29
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 373.743,80 310.943,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.994.594,05 3.916.476,42
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 106.762,23 60.831,34
davon aus verbundenen Unternehmen 106.762,23 69.400,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 1,79
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 171.978,68 572.355,63
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 460.000,00 73.000,00
8. Ergebnis nach Steuern 952.099,83 1.242.770,13
Jahresüberschuss 952.099,83 1.242.770,13

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Bongardt GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Wesel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Duisburg
Register-Nr.: HRB 35148

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewerungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbaren zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie passive latente Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben:

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

- Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 4.291.050,16. Es handelt sich dabei in Höhe von Euro 820.130,86 um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von Euro 3.470.919,30 um sonstige Vermögensgegenstände.

- Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in der Bilanz mit Euro 1.482.527,67. Es handelt sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Die Geschäftsjahresabschreibung ist dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 17.760,00 (Vorjahr: Euro 17.760,00). Es handelt sich um Kautionsforderungen.

Angaben zu Forderungen gegen Gesellschafter

Der Betrag der Forderungen gegen Gesellschafter beläuft sich auf Euro 3.488.269,30 (Vorjahr: Euro 3.487.852,30).

Angabe und Erläuterungen zu Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit von
31.12.2023 < 1 Jahr > 1 Jahr
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.699.979,73 1.699.979,73 0,00
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 1.482.527,67 1.482.527,67 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 21.044,13 21.044,13 0,00
3.203.551,53 3.203.551,53 0,00

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beläuft sich auf Euro 0,00.

Die Verbindlichkeiten sind zu Euro 1.699.979,73 durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 3.417,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von Euro 211.598,28 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 10.

Konzernzugehörigkeit

Die Bongardt GmbH wurde in den Konzernabschluss der Brokking's Beheer B.V., Transistorstraat 71 K, 1322 CK Almere einbezogen.

Die Brokking's Beheer B.V. stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Michael Dahlen ausgeübter Beruf: Kaufmann
Herr Otto van der Linden ausgeübter Beruf: Kaufmann (bis 06.03.2023)
Herr Jeroen Rossy ausgeübter Beruf: Kaufmann (seit 06.03.2023)

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Wesel, 30. Januar 2024

gez. Michael Dahlen, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.608,70 0,00 0,00 0,00 20.608,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 20.608,70 0,00 0,00 0,00 20.608,70
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 66.039,20 0,00 0,00 0,00 66.039,20
technische Anlagen und Maschinen 1.709.611,91 123.360,30 0,00 19.090,00 1.852.062,21
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 117.518,37 47.376,50 3.788,03 0,00 161.106,84
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 83.999,33 64.909,33 -19.090,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.893.169,48 254.736,13 68.697,36 0,00 2.079.208,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 293.520,00 0,00 0,00 293.520,00
Summe Finanzanlagen 0,00 293.520,00 0,00 0,00 293.520,00
Summe Anlagevermögen 1.913.778,18 548.256,13 68.697,36 0,00 2.393.336,95
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 19.051,70 667,00 0,00 19.718,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 19.051,70 667,00 0,00 19.718,70
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.020,20 6.605,00 0,00 15.625,20
technische Anlagen und Maschinen 691.275,91 339.263,30 0,00 1.030.539,21
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.675,37 27.208,50 3.788,03 54.095,84
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 730.971,48 373.076,80 3.788,03 1.100.260,25
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 750.023,18 373.743,80 3.788,03 1.119.978,95
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 890,00 1.557,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 890,00 1.557,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 50.414,00 57.019,00
technische Anlagen und Maschinen 821.523,00 1.018.336,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.011,00 86.843,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 978.948,00 1.162.198,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 293.520,00 0,00
Summe Finanzanlagen 293.520,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.273.358,00 1.163.755,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um eine nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke gekürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bongardt GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bongardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bongardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ahaus, 22. November 2024

KRP audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Bachelor of Laws, LL.B. Thomas Terhaar, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Betriebswirt, FH Jörg Brands, Wirtschaftsprüfer

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