SWS Stadtwerke Stralsund GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Kläranlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anselm Drescher seit 17.1.2023 | Geschäftsführer |
Ralf Bernhardt seit 10.1.2019 | Geschäftsführer |
Harald Sauter seit 8.9.2006 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SWS Energie GmbHStralsundJahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des GmbHG und des EnWG wurden beachtet. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung werden nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Soweit Posten vom gesetzlichen Wortlaut abweichen, wurde der Ausweis in Übereinstimmung mit § 265 Abs. 6 HGB von uns vorgenommen. Im Einklang mit § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB wurde die Gliederung erweitert. Die SWS Energie GmbH hat ihren Sitz in Stralsund und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stralsund unter HRB 2209 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Fortführung des Unternehmens aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die SWS Energie GmbH ist im Bereich der Elektrizitätsversorgung, der Gasversorgung, der Wärmeversorgung und der Wärme- und Stromerzeugung tätig. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern bei den immateriellen Vermögensgegenständen liegen zwischen 3 und 15 Jahren und bei Gebäuden und beweglichen Sachanlagen zwischen einem und 30 Jahren. Bei den planmäßigen Abschreibungen werden Immobilien und Mobilien linear abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis einschließlich 250,00 EUR (netto) werden im Jahr des Zuganges in voller Höhe als Aufwand behandelt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 251,00 EUR (netto) und bis 800,00 EUR (netto) werden als Zugang im Anlagevermögen behandelt und im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten über 800,00 EUR (netto) werden als Anlagevermögen erfasst und über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Vorräte für Lagermaterial, Heizöl und Wallboxen sind zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Die entgeltlich erworbenen Emissionsrechte sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen sind zu Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich werden Wertberichtigungen vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nominalbetrag bewertet. Die debitorischen Kreditoren (821,3 TEUR, Vorjahr 1.080 TEUR) sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen und die kreditorischen Debitoren (9.759,8 TEUR, Vorjahr 15.070 TEUR) unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesenen Fördermittel sind mit dem Zuführungsbetrag, abzüglich der Auflösung über die Nutzungsdauer der geförderten Anlagen, bewertet. In den empfangenen Ertragszuschüssen sind Baukostenzuschüsse für die Wärmeerzeugung ausgewiesen. Die empfangenen Baukostenzuschüsse werden analog der Nutzungsdauer des dazugehörigen Anlagegutes zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank abgezinst. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde berücksichtigt. Für die Rückstellungen der Altersteilzeit-Arbeitsverhältnisse, die Rückstellungen für Pensionen, die Rückstellungen für Betriebsvereinbarungen sowie für die Jubiläumsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Gutachten vor. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. ,Projected-Unit-Credit-Methode‘ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: scroll
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung der Rückstellung mit dem nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelten Abzinsungssatzes beträgt 16 TEUR. Für die Bewertung der Altersteilzeitverpflichtungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlage die "Heubeck- Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: scroll
Die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen berücksichtigen die vollen Aufstockungsbeträge. In den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen sind die Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung zum 31. Dezember 2023 mit dem Erfüllungsbetrag in Höhe von 144 TEUR mit dem beizulegenden Zeitwert (= Anschaffungskosten) des Deckungsvermögens in Höhe von 96 TEUR zu verrechnen. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen ergeben einen Zinsaufwand von 3 TEUR. Die Bewertung der Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen und Betriebsvereinbarungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. , Projected-Unit-Credit-Methode‘ (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde: scroll
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. III. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) aufgezeigt. Unter den Finanzanlagen ist die 100 %ige Beteiligung mit 722 TEUR an der SWS Telnet GmbH, Stralsund, und die 100 %ige Beteiligung an der SWS Netze GmbH, Stralsund, mit 9.897 TEUR ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 hat die SWS Netze GmbH ein Eigenkapital in Höhe von 9.897 TEUR ausgewiesen. Für die SWS Telnet GmbH beträgt das Eigenkapital zum Bilanzstichtag 996 TEUR. Die SWS Netze GmbH weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag vor Gewinnabführung in Höhe von 530 TEUR aus. Die SWS Telnet GmbH weist einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von 292 TEUR aus. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Ausnahme bildet die Sicherheitszahlung ZV90690563 für das lkwk-Gebot mit einer Höhe von 315 TEUR und einer Laufzeit bis 2025. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in Höhe von 528 TEUR und Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 171 TEUR ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag werden mit 12.100 TEUR ausgewiesen. Hierin enthalten sind Forderungen aus dem Cash Pool-Guthaben von 10.027 TEUR. Die Gewinnabführung 2023 der SWS Telnet GmbH aufgrund des Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrages an die SWS Energie GmbH beträgt 292 TEUR. Der Verlustausgleich der SWS Netze GmbH beläuft sich auf 530 TEUR und wird unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Unter den sonstigen Forderungen stehen neben den Vorsteuern, die im Folgejahr abziehbar sind, die Istversteuerung von Guthaben, die debitorischen Kreditoren und die Körperschaftssteuer 2021. Die sonstigen Forderungen enthalten eine Sicherheitszahlung für das iKWK-Gebot an die BNetzA - ZV90690563 mit einer Höhe von 315 TEUR. Der Kassen- und Bankbestand wird zum Bilanzstichtag mit einem Nominalbetrag in Höhe von 48 TEUR ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird mit 176 TEUR bilanziert. Das Stammkapital beträgt 3.000 TEUR; die Kapitalrücklage ist mit 7.668 TEUR und die Gewinnrücklagen sind mit 4.752 TEUR dotiert. Im Sonderposten für Investitionszuschüsse sind die erhaltenen Fördermittel für eine Klima- bzw. Kälteanlage in der Energiezentrale „Ozeaneum Stralsund“, die Zuschüsse nach § 6a KWKG - Ausbau des Wärmenetzes und Zuwendungen für die Errichtung öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge des Bundes und die Gewährung einer Zuwendung des Landes Mecklenburg-Vorpommern über Fördermittel für die Schnellladesäulen passiviert. Des Weiteren sind im Berichtsjahr Fördermittel in Höhe von 172 TEUR für den Neubau eines Wärme- bzw. Kältespeichers gem. § 24 KWKG 2023 in den Sonderposten eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens für Zuwendungen erfolgt über die Nutzungsdauer der Anlagen und beträgt für das Berichtsjahr 107 TEUR. Die empfangenen Baukostenzuschüsse der Wärmeerzeugung erhöhen sich um 253 TEUR. Diesen Zugängen stehen ertragswirksame Auflösungen von 26 TEUR gegenüber. Die Höhe der gebildeten Pensionsrückstellungen beträgt 1.810 TEUR. Unter den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende CO2 -Zertifikate mit 2.224 TEUR, Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen in Höhe von 235 TEUR, Rückstellungen für Einmalzahlungen in Höhe von 135 TEUR sowie Rückstellungen für Altersteilzeit abzüglich Rückdeckdeckungsansprüche in Höhe von 48 TEUR ausgewiesen. Des Weiteren sind Rückstellungen für sonstige Arbeitnehmeransprüche in Höhe von 107 TEUR, Rückstellungen für Jahresabschlusskosten, Kosten für Steuererklärungen sowie sonstige Beratungskosten mit 90 TEUR zum Bilanzstichtag gebildet worden. Die Verbindlichkeiten untergliedern sich wie folgt: scroll
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Eine gesonderte Besicherung durch die Gesellschaft neben bestimmten Verhaltenserklärungen erfolgte nicht. Die Gesellschaft ist aufgrund der strukturierten Beschaffung für die Geschäftsjahre 2024 bis 2029 im Einkauf Preisrisiken im Rahmen von schwebenden Geschäften ausgesetzt. Auf der Basis von Absatzprognosen wurden mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Absatzmengen gemäß § 254 HGB mit diesen schwebenden Geschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. Der Wert der Transaktionen beträgt 115.417 TEUR. Aufgrund der Deckungsbeitragsrechnungen wird davon ausgegangen, dass eventuell drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nicht realisiert werden. Die Umsatzerlöse, abzüglich Strom- und Erdgassteuer, in Höhe von 150.432 TEUR enthalten 64.056 TEUR Stromerlöse, 53.352 TEUR Gaserlöse, 24.693 TEUR Erlöse aus Fernwärmeverkauf und 8.304 TEUR Erlöse aus Nebengeschäften. 26 TEUR Erlöse ergeben sich aus der Auflösung von empfangenen Ertragszuschüssen. Darüber hinaus sind aperiodische Nebengeschäftserlöse in Höhe von 2 TEUR in den Umsatzerlösen enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge von 2.936 TEUR beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 1.159 TEUR, Erträge aus Preisbremsen (StromPBG und EWPBG) in Höhe von 252 TEUR sowie Erträge aus der Auflösung von Investitionszuschüssen in Höhe von 107 TEUR. Periodenfremde Erträge werden in Höhe von 1.296 TEUR ausgewiesen und enthalten im Wesentlichen (1.000 TEUR) Erträge aus dem mit der AXA-Versicherung geschlossenen Vergleich bezüglich einer Schadensersatzleistung sowie die Erträge aus der Energiesteuerentlastung aus Vorjahren. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beziehen sich hauptsächlich auf den Strombezug, den Erdgasbezug, den Netznutzungsaufwand Strom und Gas, den Wärmebezugskosten sowie die CO2 Zertifikate für die Herkunftsnachweise. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen werden im Wesentlichen Aufwendungen für die Instandhaltung/Instandsetzung sowie Fremdleistungen erfasst. Der Personalaufwand beläuft sich auf 5.169 TEUR. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf das Sachanlagevermögen betragen im Geschäftsjahr 2.424 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen berücksichtigen unter anderem Miet- /Pacht- und Leasingaufwendungen in Höhe von 500 TEUR, Beratungsleistungen und Aufwendungen für Dienstleistungen in Höhe von 4.791 TEUR sowie periodenfremde Aufwendungen von 43 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2023 wird aufgrund der Ergebnisabführungsverträge für die Tochtergesellschaft SWS Telnet GmbH eine Gewinnabführung in Höhe von 292 TEUR unter den Erträgen aus Ergebnisabführungsverträge ausgewiesen. Für die Tochtergesellschaft SWS Netze GmbH wird ein Verlustausgleich unter den Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 530 TEUR ausgewiesen. Das negative Zinsergebnis in Höhe von 322 TEUR (Vorjahr 291 TEUR) mindert das Jahresergebnis der SWS Energie GmbH. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 39 TEUR enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren aus dem Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag mit der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH. Die Ausgleichszahlungen an den Minderheitsgesellschafter E.DIS AG sind gem. § 16 Körperschaftsteuergesetz in Höhe von 20/17 als eigene Einkünfte zu versteuern. Ausgewiesen werden die Körperschaftsteuer und der Solidaritätszuschlag für den Veranlagungszeitraum 2023 mit einem Betrag von 609 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2023 beträgt die Gewinnabführung an die SWS Stadtwerke Stralsund GmbH auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages 9.534 TEUR. IV. Sonstige Angaben Sämtliche wesentliche im Geschäftsjahr 2023 getätigten Geschäfte mit nahe stehenden Personen können der nachfolgenden Aufstellung entnommen werden: scroll
Die Angaben der dargestellten Geschäfte mit nahestehenden Personen - mit Ausnahme der E.DIS Netz GmbH und der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH - entsprechen den Angabeverpflichtungen zu Geschäften größeren Umfangs mit verbundenen Unternehmen, die gemäß § 6b Abs. 2 EnWG darzustellen sind. V. Ergänzende Angaben Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet in Höhe eines über die Deutsche Bank AG abgewickelten konzerninternen Cash-Pools und der darin vereinbarten möglichen Kreditlinien. Die Kreditlinien über alle Konzerngesellschaften sind in der Cash- Pool-Vereinbarung in Höhe von maximal 5.500 TEUR vereinbart. Der Gesellschaft wurde eine Kreditlinie von 400 TEUR eingeräumt. Zum Bilanzstichtag besteht keine Kreditinanspruchnahme, so dass ein Risiko nicht besteht. Sonstige Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen sowie dem kaufmännischen Dienstleistungsvertrag bestehen Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 3.061 TEUR (Vorjahr 4.818 TEUR), davon 1.836 TEUR (Vorjahr 2.820 TEUR) gegenüber verbundenen Unternehmen. Aus der strukturierten Beschaffung für den Strom- bzw. Gasbereich ergeben sich zum Bilanzstichtag Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 115.417 TEUR (Vorjahr 144.184 TEUR). scroll
Die Gesellschaft bildet Vertragsportfolios für Beschaffungs- und Absatzgeschäfte und verzichtet auf eine Bilanzierung der Positionen zum aktuellen Marktpreis am Bilanzstichtag. Die zum Bilanzstichtag offenen Beschaffungsverträge, die in Portfolios einbezogen wurden, haben ein Nominalvolumen von 115.417 TEUR und haben eine Laufzeit bis zum Jahr IV. Quartal 2029. Diese Verträge dienen der Absicherung von Preisänderungsrisiken beim Einkauf von Energie für Kunden auf Basis bestehender Kundenverträge bzw. erwarteter Verkaufsmengen in der Zukunft. Arbeitnehmerschaft Im Jahresdurchschnitt waren ohne Geschäftsführer 73 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50 nichtgewerbliche Mitarbeiter und 23 gewerbliche Mitarbeiter. Davon befinden sich drei Mitarbeiter in der ATZ-Passivphase. Organe Geschäftsführer für das Jahr 2023 ist Herr Anselm Drescher und Herr Ralf Bernhardt. Die Geschäftsführer üben ihre Tätigkeit hauptberuflich aus. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer betrugen 206 TEUR. Auf die Angabe der Gesamtbezüge für frühere Geschäftsführer sowie für die Angabe der für diese Gruppe gebildeten Pensionsrückstellungen wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Mitglieder an: scroll
Den Aufsichtsratsmitgliedern wurden Bezüge von insgesamt 5.100 EUR gezahlt. Konzernabschluss Mutterunternehmen ist mit 51 % die SWS Stadtwerke Stralsund GmbH, Stralsund. Die SWS Energie GmbH wird in den Konzernabschluss der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die SWS Energie GmbH, Stralsund, bildet mit der SWS Telnet GmbH, Stralsund, und der SWS Netze GmbH, Stralsund, einen Teilkonzern im handelsrechtlichen Sinne. Auf die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes wird unter Anwendung des § 291 HGB verzichtet. Latente Steuern Zum 31.12.2023 ergeben sich Differenzen zwischen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz bei den Rückstellungen für Pensionen mit 747.686,00 EUR, den Rückstellungen für Altersteilzeitaufwendungen mit 41.143,00 EUR, den Ansprüchen aus der Rückdeckungsversicherung Höhe von -96.472,57 EUR, bei den Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen mit 102.530,00 EUR, bei den Rückstellungen zur Einmalzahlung mit 49.626 EUR sowie bei Urlaubsrückstellungen mit 733,00 EUR. Es bestehen keine Differenzen durch die Verrechnung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung mit den Rückstellungen für Altersteilzeitaufwendungen. Insgesamt führen die Differenzen zu aktiven latenten Steuern. Diese werden analog DRS 18, Tz. 32 ff., aufgrund der bestehenden Organschaftsverhältnisse beim Organträger des Organkreises, der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH, bilanziell berücksichtigt. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar erfolgen im Konzernabschluss der Stadtwerke Stralsund GmbH. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. Ergebnisabführungsverträge Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag zwischen der SWS Energie GmbH und der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH und zwischen der SWS Telnet GmbH und der SWS Energie GmbH sowie der SWS Netze GmbH und der SWS Energie GmbH.
Stralsund, 04. Juni 2024 Anselm Drescher, Geschäftsführer Ralf Bernhardt, Geschäftsführer AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens A. Geschäftsmodell des Unternehmens Die SWS Energie GmbH wurde am 28.10.1993 gegründet, die Übernahme der Stromversorgung erfolgte zum 01.10.1994. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Stralsund unter HRB 2209 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist die Strom-, Gas- und Wärmeversorgung, einschließlich Erzeugung, Handel und Verteilung sowie die Betätigung auf dem Gebiet der Telekommunikation. Die SWS Energie GmbH hält 100 % der Anteile an der SWS Telnet GmbH, einem Dienstleistungsunternehmen für breitbandige Übertragungsnetze und darauf aufbauenden Diensten in der Hansestadt Stralsund. In 2023 konnte sich die SWS Telnet GmbH weiterhin positiv entwickeln, über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag erfolgt eine Gewinnabführung für 2023. Die SWS Energie GmbH hält ebenso 100 % der Anteile an der SWS Netze GmbH. Über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag erfolgt ein Verlustausgleich für 2023. B. Ziele und Strategien des Unternehmens Für die Bereiche Strom-, Gas- und Wärmeversorgung sieht die Gesellschaft ihre Kunden primär in der Hansestadt Stralsund und im angrenzenden Umland des Landkreises Vorpommern-Rügen. Im Kundenportfolio überwiegen die klein- und mittelständischen Kunden. Ziel ist es, dass die SWS Energie GmbH als zuverlässiger und regionaler Energiedienstleister sein positives Image weiter verbessert und sich das Wechselpotential auch künftig unterhalb des bundesweiten Durchschnitts bewegt. Die Energiekrise der letzten Jahre in Verbindung mit der langfristigen Beschaffung stellt eine Herausforderung dar. Ein guter Vor-Ort-Service und marktgerechte Produkte sind dabei grundlegende Voraussetzungen. Neue Produkte wie die Elektromobilität und Photovoltaik sollen die Kundenbindung erhöhen. Die SWS Energie GmbH beteiligt sich auch weiterhin an bundesweiten Ausschreibungen für Strom- und Gaslieferungen, insbesondere für Großabnehmer oder Bündelkunden. Im Wärmebereich wird die Gesellschaft auch künftig ihre Leistungen als verlässlicher Partner anbieten. Der Ausbau insbesondere der Fernwärme, sowie die Erschließung weiterer und neuer Wohngebiete, stehen im Fokus der Gesellschaft. Künftig treten auch Quartierskonzepte mit vernetzten Angeboten aus konventionellen und erneuerbaren Energien und neuen Technologien in den Fokus. Sehr wichtige strategische Geschäftspartner, insbesondere im Wärmebereich, sind weiterhin die Wohnungsbaugesellschaften. Mit der Stralsunder Wohnungsbaugesellschaft mbH, der Wohnungsbaugenossenschaft Volkswerft Stralsund eG und der Wohnungsbaugenossenschaft „Aufbau“ eG Stralsund sowie der Hansestadt Stralsund und vielen Wohnungsverwaltungen existieren Wärmelieferverträge. Die SWS Energie GmbH, als Bestandteil der Unternehmensgruppe Stadtwerke Stralsund, arbeitet strategisch an der Entwicklung neuer Konzepte und deren Umsetzung im Zuge der Energiewende. C. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist nicht im Bereich Forschung und Entwicklung tätig. II. Wirtschaftsbericht A. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage ist durch eine hohe Inflation und durch die weiterhin sehr volatilen Energiemärkte deutlich angespannt. Das Jahr 2023 war durch fallende Energiepreise geprägt. Die wirtschaftlichen Folgen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine belasten die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland weiterhin merklich. Angesichts der aktuellen Herausforderungen hat die Bundesregierung umfangreiche Maßnahmen zur Sicherung der Energieversorgung ergriffen. Mit drei Entlastungspaketen und den Maßnahmen des wirtschaftlichen Abwehrschirms hat sie Vorkehrungen getroffen, die Bürgerinnen und Bürger spürbar zu entlasten. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung erwartet nach einem sinkenden Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 0,3 % im Jahr 2023, im Jahr 2024 eine Steigerung von 1,3 %. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung wird stark von der Entwicklung der Ukraine Krise, der Inflation, der Entwicklung der Energiepreise sowie der rasanten Digitalisierung abhängen. Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990. Den größten Einfluss auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland. Insbesondere die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge. Von der im Jahresverlauf gegenüber dem Vorjahr leicht wärmeren Witterung ging nur ein schwacher verbrauchssenkender Effekt aus, witterungsbereinigt hätte sich der Energieverbrauch um etwa 7,4 Prozent vermindert. Den einzigen verbrauchssteigernden Effekt bedingte 2023 die demographische Entwicklung. Der Erdgasverbrauch verringerte sich 2023 um 4,3 Prozent auf 2.641 PJ (90,1 Mio. t SKE). Der Nachfragerückgang betraf sowohl die Industrie wie auch private Haushalte und den Bereich Gewerbe, Handel, Dienstleistungen (GHD). Zur Stromerzeugung wurde gegenüber dem Vorjahr etwas mehr Erdgas (+ 1 Prozent) eingesetzt. Die Erzeugung von Fernwärme aus Erdgas verminderte sich um 2 Prozent. Die Witterung hatte nur einen eher geringen Einfluss auf die Verbrauchsentwicklung. Vielmehr geht der Verbrauchsrückgang vorrangig auf Einsparungen bei den Verbrauchern zurück. Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden 9,2 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom mehr aus dem Ausland importiert als exportiert. Damit wurde Deutschland erstmals seit 2002 wieder Netto-Importeur von Strom. Die Ausfuhren sanken 2023 um 24 Prozent, die Importe stiegen dagegen um 38 Prozent an. Der Beitrag der erneuerbaren Energien erhöhte sich 2023 insgesamt um 2,3 Prozent auf 2.118 PJ (72,3 Mio. t SKE). Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien wuchs um etwa 5 Prozent. Wichtigste Ursache dieser Entwicklung war die vor allem in der zweiten Jahreshälfte deutlich höhere Stromproduktion der Windenergieanlagen an Land (plus 15 Prozent). Bei der Solarenergie gab es trotz eines starken Zubaus bei den PV-Anlagen nur einen leichten Zuwachs bei der Stromproduktion (plus 1 Prozent). Die Stromerzeugung aus Wasserkraft erhöhte sich um 11 Prozent. Die Biomasse, auf die mehr als Hälfte des gesamten Primärenergieverbrauchs der erneuerbaren Energien entfällt, blieb um 4 Prozent hinter dem Vorjahreswert zurück. Die energiebedingten CO2 -Emissionen nahmen nach Schätzung der AG Energiebilanzen 2023 infolge des gesunkenen Gesamtverbrauchs insbesondere bei den fossilen Energieträgern um gut 10 Prozent ab. Dies entspricht einer Reduktion in der Größenordnung von 66 Millionen Tonnen (Mio. t). [Quelle: AG Energiebilanzen e.V.; Energieverbrauch in Deutschland, Daten für das 1. bis 4. Quartal] Den größten Einfluss auf die Strompreisentwicklung 2023 haben die Börsenstrompreise. Seit Beginn des Krieges in der Ukraine waren die Strompreise im Großhandel im Jahr 2022 stark gestiegen, denn der Mangel an Erdgas trieb die Einkaufspreise an den Strombörsen in utopische Höhen. Die enorm gestiegenen Großhandelspreise spiegeln sich direkt in den Strompreisen für Verbraucher wider. Die Folge waren deutschlandweite Preiserhöhungen im Jahr 2022 von über 60%. Durch die sich entspannende Situation am Gasmarkt im Jahr 2023 sinken die Strompreise an der Börse wieder. Über das Jahr 2023 hinaus führt neben dem Nachlassen der Energiemärkte die kontinuierlich steigende Einspeisung aus Erneuerbaren Energien zu einer Entspannung an der Strombörse. Die durchschnittlichen Strompreise am Strommarkt waren im April 2024 mit 62 Euro pro Megawattstunde im Vergleich zum April 2022 [165 €] deutlich niedriger. [EEX] Markt-Analysten sehen daher bei der Strompreisentwicklung 2024 ein stabileres Preisniveau mit leichtem Abwärtstrend. [Quelle: strom-report.com/strompreise/strompreisentwicklung] Die Einführung der Soforthilfen (Dezember 2022) sowie der Preisbremsen (ab 2023) in den Sparten Strom, Gas und Wärme bedeutete für die gesamte Energiebranche eine massive Herausforderung in der Umsetzung mit der Berechnung von Entlastungskontingenten, Abschlägen und insbesondere der geforderten Kundeninformation. Die Abrechnung der Preisbremsen wurde mit dem Testat durch den Wirtschaftsprüfer abgeschlossen. B. Darstellung des Geschäftsverlaufes Die SWS Energie GmbH hat am Terminmarkt der EEX für das Geschäftsjahr 2023 Handelsgeschäfte für die Strombeschaffung in einem Umfang von 167.694 MWh abgeschlossen. 35.964 MWh wurden in eigenen Kraftwerken erzeugt. 34.101 MWh wurden von anderen Erzeugern zugekauft. Das am EEX Spotmarkt gehandelte Saldo aus Ankauf und Verkauf beträgt 34.932 MWh. Der Verkaufssaldo ist auf das Marktmodell Direktvermarktung nach dem Marktprämienmodell zurückzuführen. Der Stromabsatz im Geschäftsjahr 2023 bewegt sich mit 158.329 MWh unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr 196.687 MWh). Der Stromabsatz konnte im Vergleich zum Plan (141.942 MWh) gesteigert werden. Die Absatzsteigerung gegenüber Plan ist insbesondere durch den Zugewinn von leistungsgemessenen Großkunden begründet. Im Gasbereich wurde für das Geschäftsjahr 2023 am Terminmarkt ein Volumen von 614.117 MWh eingekauft. Das Handelsvolumen am Spotmarkt betrug 149.398 MWh, der Saldo aus Ankauf und Verkauf betrug 95.791 MWh. Die Kombination von hohen Preisen im gesamten Geschäftsjahr, Einsparbemühungen der Kunden sowie die wärmere Witterung führten zum Verkauf von knapp 123.000 MWh im Jahr 2023, zu einem Preis von 5.716 TEUR. Der Gasabsatz im Geschäftsjahr 2023 stellt sich mit 565.150 MWh deutlich höher als im Jahr 2022 mit 465.077 MWh dar. Die Absatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere durch den Zugewinn von leistungsgemessenen Großkunden zurückzuführen. Das Jahr 2023 lag mit 3.279 Gradtagen um 97 Gradtage unter dem des Vorjahreszeitraums (3.376) und um 75 Gradtage unter dem 5-jährigen Mittel (3.354). Der Gasabsatz gegenüber Plan (494.391 MWh) ist unter anderem aufgrund einer dazugewonnenen Belieferung eines Großkunden gestiegen. Im Wärmebereich ist mit 135.161 MWh im Vergleich zum Vorjahr 133.088 MWh sowie zum Plan 134.977 MWh ein geringer Absatzzuwachs zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist dies auf die Neuanschlüsse größerer Abnehmer zurückzuführen. Die Neuanschlüsse gleichen die seit der Energiekrise zu verzeichnenden Kundeneinsparungen aus. Für das Geschäftsjahr 2023 waren Investitionen inkl. Überhängen aus Vorjahren in Höhe von 15.181 TEUR geplant, davon 14.168 TEUR im Bereich der Erzeugung, 688 TEUR in der Versorgung und 325 TEUR für Betriebs- und Geschäftsausstattung. Von den geplanten Investitionen im Erzeugungsbereich konnten zum Bilanzstichtag 7.942 TEUR realisiert werden. Weitere 344 TEUR wurden im Bereich E-Mobilität investiert. Für die allgemeine Verwaltung wurden 212 TEUR investiert und 175 TEUR wurden im Bereich Contracting realisiert. Von den geplanten Mitteln wurden somit ca. 57 % umgesetzt. Die Abweichungen resultieren im Wesentlichen aus Verzögerungen bei Bauvorhaben sowie der Nichtrealisierung einzelner Projekte. Als Überhang in das Jahr 2024 werden 1.244 TEUR übernommen. Die SWS Energie GmbH betreibt in Zusammenarbeit mit der SWS Netze GmbH ein Managementsystem für Informationssicherheit (ISMS) und ein Krisen- und Notfallmanagementsystem. Damit werden die gesetzlichen Anforderungen, die sich aus dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und dem IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur ergeben, umgesetzt. Das Informationssicherheitsmanagementsystem ist seit 2017 etabliert und unterliegt einem kontinuierlichen Prozess aus Planung, Umsetzung, Überprüfung und Verbesserung. Nach der ersten Zertifizierung im Jahr 2017 erfolgen einmal jährlich Überwachungsaudits und spätestens alle 3 Jahre eine Rezertifizierung. Das Überwachungsaudit 2022 wurde erfolgreich absolviert. Im Jahr 2023 wurde eine Rezertifizierung durchgeführt, um die fortlaufende Erfüllung der anwendbaren Normanforderungen zu gewährleisten. Das Krisen- und Notfallmanagementsystem wurde 2017 in Kraft gesetzt und ist seitdem kontinuierlich in Betrieb. Notwendige Anpassungen werden fortlaufend realisiert. Zum Jahreswechsel 2023/2024 wurde der Geschäftsbereich Netzservice inkl. Personal in die SWS Netze GmbH überführt. Hintergrund sind regulatorische Anforderungen und die Vereinfachung von Prozessen. Entsprechende Beschlüsse wurden im Jahresverlauf durch den Aufsichtsrat gefasst. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung der SWS Energie GmbH positiv zu bewerten, obwohl sich das Jahr 2023 vor dem Hintergrund des volatilen Energiemarktes, der Unsicherheiten durch die Ukrainekrise und dem damit verbundenen veränderten Verbrauchsverhalten der Kunden sehr risikoreich darstellte. C. Lage 1. Ertragslage In der Sparte Strom wurden, unter Berücksichtigung der Stromsteuer, Umsatzerlöse in Höhe von 64.056 TEUR erzielt (Vorjahr 46.638 TEUR). Auf der Grundlage, der im Oktober 2022 veröffentlichten vorläufigen Netzentgelte der Netzbetreiber, der bekanntgegebenen Umlagen und Abgaben für das Jahr 2023 und der veränderten Beschaffungspreise wurde zum 01.01.2023 eine Preisanpassung in der Grund- und Ersatzversorgung und den Sonderprodukten im Netzgebiet Stralsund sowie außerhalb des Netzgebietes im erforderlichen Umfang umgesetzt. Des Weiteren hat die SWS Energie GmbH als Grundversorger im Stadtgebiet Stralsund zum 01.11.2023 die Arbeitspreise für die Ersatzversorgung von Letztverbrauchern Strom gesenkt. Die Gasumsatzerlöse, unter Berücksichtigung der Erdgassteuer, liegen bei 53.352 TEUR (Vorjahr 35.372 TEUR). Aufgrund der im Oktober 2022 veröffentlichten vorläufigen Netzentgelte der Netzbetreiber für das Jahr 2023, den bekanntgegebenen Umlagen und Abgaben für das Jahr 2023 sowie durch die Steigerung der Beschaffungskosten, wurde zum 01.01.2023 eine Preisanpassung in der Grund- und Ersatzversorgung und den Sonderprodukten im Netzgebiet Stralsund sowie außerhalb des Netzgebietes im erforderlichen Umfang umgesetzt. Ebenfalls wurden die Arbeitspreise der Ersatzversorgung von Letztverbrauchern Gas zum 01.11.2023 gesenkt. Im Wärmegeschäft betragen die Erlöse 24.693 TEUR. Gegenüber dem Vorjahr (15.702 TEUR) ist eine Erhöhung von 8.991 TEUR zu verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Erträge um 1.452 TEUR auf 2.936 TEUR. Darin enthalten sind periodenfremde Erträge in Höhe von 1.295 TEUR aus Steuerrückerstattungen des Hauptzollamtes sowie Auszahlungen der AXA-Versicherung zum Netzverlustgeschäft enthalten. Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen (1.159 TEUR) Erträge in Höhe von 1.122 TEUR aus der Auflösung von Rückstellungen bezüglich des Rechtsstreits mit Helios enthalten. Der Gesamtaufwand für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegt bei 125.842 TEUR und enthält eine Steigerung zum Vorjahr von 43.569 TEUR. In dieser Position sind alle Bezugskosten für den Energieeinkauf am Termin- und Spotmarkt enthalten. Der Grund für die hohe Abweichung zum Vorjahr sind die deutlich gestiegenen Beschaffungspreise für Strom und Gas. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind um 309 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen und betragen 2.814 TEUR. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr (5.003 TEUR) um 166 TEUR gestiegen und liegt bei 5.169 TEUR. Wesentliche Gründe sind die Tariferhöhungen zum 01.09.2023 um 6,0 % sowie die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie im Dezember 2023. Mit 2.424 TEUR bewegen sich die Abschreibungen um 927 TEUR über dem Vorjahreswert und beziehen sich im Wesentlichen auf Anlagen der Wärmeerzeugung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich von 6.347 TEUR auf 6.599 TEUR und berücksichtigen im Wesentlichen Aufwendungen für Beratungsleistungen sowie Miet-/Pacht- und Leasingaufwendungen. Unter Berücksichtigung des negativen Zinsergebnisses von 322 TEUR, den Aufwendungen aus Verlustübernahme in Höhe von 530 TEUR sowie den Erträgen aus Ergebnisabführung von 292 TEUR, weist die SWS Energie GmbH ein Jahresergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 10.143 TEUR aus. Das Planergebnis lag bei 6.774 TEUR. Nach Abzug der Ertragsteuern in Höhe von 609 TEUR wird eine Gewinnabführung in Höhe von 9.534 TEUR ausgewiesen. 2. Finanzlage a) Kapitalstruktur Die Kapitalstruktur der Gesellschaft kann als ausgewogen bezeichnet werden. Die bilanzielle Eigenkapitalausstattung beträgt 15.428 TEUR bzw. 20,2 % der Bilanzsumme. Unter Berücksichtigung von 70 % des Sonderpostens und der empfangenen Ertragszuschüsse ergibt sich eine wirtschaftliche Eigenkapitalquote von 22,2 %. Das Fremdkapital wird zum Stichtag mit 59.462 TEUR bilanziert. b) Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 sind Anlagenzugänge in Höhe von 8.673 TEUR zu verzeichnen. Davon entfallen 8.360 TEUR auf das geplante Investitionsvolumen für das Geschäftsjahr 2023 und 313 TEUR betreffen Investitionsmaßnahmen aus dem Geschäftsjahr 2022. Den Anlagenzugängen stehen Anlagenabgänge zu Restbuchwerten in Höhe von 24 TEUR entgegen. Die Finanzierung der Investitionsmaßnahmen für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte aus dem Cashflow der Finanzierungstätigkeit. Für die Finanzierung der Investitionen war keine Darlehensaufnahmen in 2023 notwendig. Die nicht verbrauchten Finanzmittel aus dem Jahr 2022 standen für die noch zu realisierenden Investitionsprojekte in 2023 zur Verfügung. Für das Geschäftsjahr 2024 wurde gemäß Wirtschaftsplan ein Investitionsbudget in Höhe von 20.060 TEUR eingeplant. Im weiteren Jahresverlauf wurde das Budget aufgrund Änderungen in der bundesweiten Förderkulisse überrollt. Das Budget wurde auf 16.769 TEUR angepasst. Davon entfallen 15 TEUR auf Investitionen im Contracting und 16.024 TEUR auf den Ausbau der Wärmeversorgung. 60 TEUR sind für Digitalisierungsprojekte und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattungen vorgesehen. Weitere 670 TEUR entfallen auf den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Zur Finanzierung der Investitionsmaßnahmen ist eine Kreditaufnahme in Höhe von ca. 13.000 TEUR vorgesehen. Die Inanspruchnahme der Fremdmittel wird sich nach dem Umsetzungsgrad der Maßnahmen richten. c) Liquidität Der Finanzmittelfonds hat sich gegenüber dem Vorjahr um 11.939 TEUR verringert und beträgt nunmehr 10.075 TEUR. Die Cashflows ergeben sich wie folgt: scroll
Die Gesellschaft ist in den Cash Pool des Stadtwerke-Konzerns eingebunden, wodurch die Forderungen gegen die SWS aus dem Cash Pool mit 10.027 TEUR neben den liquiden Mitteln von 48 TEUR ebenfalls Bestandteil des Finanzmittelfonds sind. Die Kreditlinie der Gesellschaft im Cash Pool des Stadtwerke-Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag 400 TEUR. Die Finanzlage ist geordnet. Die Gesellschaft ist im Berichtszeitraum zu jeder Zeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme verringerte sich im Vorjahresvergleich um 5.391 TEUR auf 76.405 TEUR. Die wesentlichen Veränderungen ergeben sich aus der Erhöhung des Anlagevermögens um 6.224 TEUR. Das Umlaufvermögen minderte sich um 11.615 TEUR und beträgt 34.075 TEUR. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5.335 TEUR und beträgt 14.588 TEUR. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist eine Minderung zum Vorjahr von 2.385 TEUR auf 12.100 TEUR festzustellen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich um 3.163 TEUR reduziert und liegen damit bei 4.605 TEUR. Die debitorischen Kreditoren betragen 821 TEUR. Den in der Bilanz ausgewiesenen empfangenen Ertragszuschüssen in Höhe von 585 TEUR stehen Auflösungen in Höhe von 26 TEUR gegenüber. Zum Bilanzstichtag werden Rückstellungen mit einem Betrag von 5.039 TEUR berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr ist eine Minderung von 1.071 TEUR zu verzeichnen. Die Rückstellungen für Pensionen verringerten sich um 35 TEUR und betragen 1.810 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen haben im Vergleich zum Vorjahr eine Minderung von 1.089 TEUR zu verzeichnen und berücksichtigen im Wesentlichen die Rückstellungen für den Erwerb von CO2 -Zertifikaten 2023 (2.224 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich aufgrund der nicht erfolgten Kreditaufnahme um 2.336 TEUR und betragen zum Bilanzstichtag 21.874 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden mit 10.247 TEUR bilanziert und liegen mit 1.482 TEUR stichtagsbedingt über dem Vorjahresniveau. Stichtagsbezogen erhöhten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 8.559 TEUR im Vorjahr auf 9.096 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten dotieren mit 12.443 TEUR und beinhalten 9.760 TEUR als kreditorische Debitoren. Das Anlagevermögen wird zu 100 % durch das bilanzielle Eigenkapital (15.428 TEUR) und die langfristigen Verbindlichkeiten finanziert. Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. D. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir als bedeutsame finanzielle Kennzahl das Ergebnis vor Steuern heran. Der Unternehmenswert der SWS Energie GmbH wird neben der finanziellen Kennzahl maßgeblich durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen des Unternehmens zu ihren Marktpartnern (Strom- und Gashändlern), zu ihren Kunden sowie zu ihren Mitarbeitern. Umweltbelange und die Umsetzung der gesetzlichen Anforderungen in Verbindung mit dem Einsatz von effizienten Technologien nehmen ebenso eine wesentliche Rolle in der Umsetzung der Unternehmensziele ein. In Summe lassen die Angaben Rückschlüsse zu, inwieweit es der SWS Energie GmbH gelingt, als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich zu binden, Produkte zu entwickeln, die künftig den Kunden- und Umweltanforderungen gerecht werden und dass die Produktionsprozesse so gestaltet werden, dass Ressourcen und Emissionen so weit wie möglich geschont werden. Im Jahresabschluss 2023 liegt das Ergebnis vor Ertragssteuern bei 10.143 TEUR und damit um 4.157 TEUR über dem Ergebnis vor Ertragsteuern des Wirtschaftsplanes (5.986 TEUR). III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht A. Prognosebericht Die Gesellschaft geht auch künftig von einer angemessenen Gewinnerwartung aus. Das Ergebnis vor Ertragsteuern für das Geschäftsjahr 2024 beträgt laut Wirtschaftsplan 2024 6.739 TEUR. Das Ergebnis vor Ertragsteuern der Jahre 2025 bis 2028 wird im Rahmen von 7.357 TEUR bis 9.008 TEUR erwartet. Großen Einfluss auf die Entwicklungen in der Energiewirtschaft haben weiterhin die politischen Rahmenbedingungen. Das Klimaschutzgesetz, das Gesetz zur kommunalen Wärmeplanung, die Novellierung des Gebäudeenergiegesetzes in Verbindung mit der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze regelt den Umbau insbesondere der Wärmeerzeugung und Verteilung und stellt die Energieversorger vor große Herausforderungen. Die grundsätzliche Finanzierbarkeit der dafür notwendigen Investitionen ist mit herkömmlichen Möglichkeiten kaum umsetzbar. Darüber hinaus ist fraglich, wie stark künftig die gesetzlichen Umlagen, Steuern und Abgaben die Energiepreise belasten. Die Dauer der Ukraine Krise ist nicht abzusehen und damit einhergehend auch nicht die weitere Entwicklung der Preise für Strom und Gas. Glaubwürdige und übereinstimmende Prognosen gibt es derzeit nicht. Einen weiteren großen Einfluss hat die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, Europa und in der Welt. Die Wärmesparte steht aufgrund der gesetzlich verankerten Transformation der Wärmeerzeugung vor den größten Herausforderungen der letzten Jahre. Die Dekarbonisierung der Wärme muss umgesetzt werden. Aktuell sind 25 % der Wärme aus erneuerbaren - Biomethan-BHKW's der SWS Natur GmbH, welche größtenteils bilanziell von der Biogasanlage der SWS Natur GmbH versorgt werden und aus mit dem neuen BHKW verbauten Wärmepumpen. Im Dezember 2021 hat die SWS Energie GmbH an der iKWK-Ausschreibung teilgenommen und den höchstmöglichen Zuschlag der Ausschreibung in Höhe von 11,98 ct/kWh erhalten. Die Kombination eines BHKW's mit einer elektrischen Leistung von 4,497 MW mit einer 6 ha großen Solarthermieanlage muss innerhalb 48 Monaten bis spätestens 24.12.2025 realisiert werden. Die Anlage befindet sich im Bau. Mit der Anlage kann der Anteil der erneuerbaren Energien auf über 30 %, dem Ziel des Wärmeplanungsgesetzes für 2030 gehoben werden. Darüber hinaus sind Fördermittel aus dem BEW für die Erstellung von Machbarkeitsstudien akquiriert worden. Nach Studienerstellung werden investive Fördermittel für die weitere Realisierung der neuen Wärmenetze beantragt. Die Fördermittelausstattung des BEW ist zu beachten. Bei Ausschöpfung der Fördermittel müssen Maßnahmen eventuell geschoben werden. Das Netz in der Tribseer Vorstadt wird in den nächsten Jahren umfangreich ausgebaut und erweitert. Neben der Abwärmenutzung aus der Biogasanlage, soll in unmittelbarer Nähe zur Biogasanlage ein Holzhackschnitzelheizwerk errichtet werden. Die Transportleitung wurde im Jahr 2023 errichtet. Der Anteil erneuerbarer Energien wird in den nächsten Jahren > 75 % betragen. Mittels einer Klarwasserwärmepumpe, welche das Abwasser nach der Kläranlage als Wärmequelle nutzt, wird in den nächsten Jahren ein neues Wärmenetz an der Hafenkante und den Hafeninseln realisiert. Städtebaulich ist dieses Gebiet ein wesentlicher Entwicklungsschwerpunkt. Die erforderlichen Bahnquerungen sind bereits beauftragt. Im Jahr 2023 wurde für die Hansestadt eine Fernwärmesatzung verabschiedet, um eine hohe Anschlussdichte mit der sich daraus ergebenen Wirtschaftlichkeit zu erreichen. Die Anfrage nach Fernwärmeanschlüssen hat im letzten Jahr sehr stark zugenommen. Für die Erstellung der kommunalen Wärmeplanung wurde durch die Hansestadt in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken eine Förderung beantragt. Mit Vorlage des Zuwendungsbescheides wurde die Gesellschaft mit der Erstellung der kommunalen Wärmeplanung beauftragt. Zieltermin für die Fertigstellung der kommunalen Wärmeplanung ist das 1. Quartal 2025. Dem Geschäftsfeld E-Mobilität widmet sich die SWS Energie GmbH bereits seit vielen Jahren. Im Jahr 2023 wurde im Auftrag der Hansestadt ein gefördertes Ladeinfrastrukturkonzept erstellt, welches Anfang 2024 fertiggestellt wurde. Dieses ist die konzeptionelle Basis für den weiteren Ausbau der E-Mobilitätsangebote. In 2023 wurde ein öffentlicher Ladepark an Stralsunds größtem Einkaufszentrum mit Schnellladern und Normalladern realisiert. Ein zukünftiger Schwerpunkt ist der Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur in Wohngebieten zur Ermöglichung von E-Mobilität für Mieter. B. Risikobericht Im konzerneinheitlichen EDV gestützten Risikomanagementsystem „Ready4Risk“ werden die Risiken laufend erfasst und regelmäßig neu bewertet. Derzeit bestehen keine Risiken, die den Bestand der SWS Energie GmbH grundsätzlich gefährden. Für den Bereich Energiesteuern wurde in 2021 ein Softwaregestütztes „Energy Tax Compliance“ - System erfolgreich eingeführt. Die Darstellung der Risiken erfolgt in absteigender Reihenfolge. Die Reihenfolge bezieht sich hierbei auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft unter Berücksichtigung der jeweiligen Wahrscheinlichkeit des Eintretens von Risiken. Die jüngsten Hackerangriffe auf Energieversorger und Gebietskörperschaften in Mecklenburg-Vorpommern verdeutlicht ein latentes Risiko auf die Stadtwerke Stralsund. Die IT wird in Dienstleistung durch die Stadtwerke Stralsund GmbH kontinuierlich erneuert und die Abwehrmechanismen sind auf einem zeitgemäßen Stand. Die Mitarbeiter aller Stadtwerkegesellschaften werden stetig geschult und es wird auf potentielle Bedrohungen hingewiesen. Dennoch schätzt die Gesellschaft einen potentiellen Hackerangriff als die größte Gefahr für die Gesellschaft ein. Ein hohes permanentes Risiko besteht im Beschaffungsprozess. Um dieses zu minimieren, ist die konsequente Umsetzung der Risikohandbücher Strom und Gas eine wesentliche Voraussetzung. Auf Grund der sich ändernden Anforderungen an den Strom- und Gashandel durch den Wandel hin zu erneuerbaren Energiequellen und den volatilen Rahmenbedingungen aus der Energiekrise 2022-2023, erfolgte die Überarbeitung der Risikohandbücher im Zeitraum von Mai 2022 bis Januar 2023. Die überarbeiteten Leitlinien und das Risikohandbuch wurden dem Aufsichtsrat am 30.03.2023 präsentiert und werden seitdem im laufenden Energiehandel angewendet. Für die Beschaffung ab dem Jahr 2026 wurden die Beschaffungszeiträume verkürzt, um mit den Preisen dichter am Tagesmarktpreis zu sein. Das Marktpreisänderungsrisiko hat sich im Laufe des Jahres 2023 realisiert. Im Zusammenspiel zwischen den bereits im Voraus beschafften Mengen und den auf den aktuellen Beschaffungsmärkten fallenden Durchschnittspreisen, führen Mengenabweichungen zu großen Auswirkungen auf die Durchschnittspreise und Rohmargen. Das Risiko minimiert sich stetig bei weiterer Annäherung des Durchschnittspreises aus der Vorausbeschaffung an das aktuelle Marktpreisniveau in den nächsten 2 Jahren. Die sogenannten „Billigheimer“ sind wieder auf dem Markt und treten mit kurzfristig am Markt beschafften Mengen in einen harten Preiskampf. Somit kann die SWS Energie die zuvor teuer beschafften Mengen nicht an den Kunden verkaufen. Ab dem 4. Quartal 2023 sind dadurch Kundenverluste, insbesondere der Kunden, welche während der Energiekrise zu den Stadtwerken gewechselt sind, zu verzeichnen. Ein weiteres hohes Risiko resultiert aus Verbrauchs- und Prognoseschwankungen der Kunden, weil die tatsächliche Abnahme der Energiemengen vom geplanten Abnahmeverhalten abweicht. Vor dem Hintergrund der Ukrainekrise führten die allgemein kommunizierten Unsicherheiten zur Verfügbarkeit von Erdgas zu spürbaren Einsparbemühungen der Kunden. Auch im abgeschlossenen Jahr zeigen die monatlichen Absatzzahlen die Fortsetzung dieser Entwicklungen. Auch der zunehmende Einsatz von alternativen Erzeugungsanlagen und erneuerbaren Energien führen zu Prognoseschwankungen. Die Prozessabläufe werden ständig komplexer, die Anforderungen an die IT-technische Umsetzung nehmen weiter zu und sind mit steigenden Kosten für Hard- und Software verbunden. Schwierig gestalten sich dabei gesetzliche Festlegungen in der Umsetzung. Um künftig wettbewerbsfähig zu bleiben, sind alle wesentlichen Prozesse regelmäßig zu analysieren, um dem steigenden Kostendruck entgegenzuwirken. Das Erfordernis eines wirkungsvollen Controllings in den einzelnen Unternehmensbereichen, insbesondere dem Vertrieb, ist unbestritten. Aufgrund der teuren Beschaffungen für das Lieferjahr 2024 ist die Liquiditätslage der Gesellschaft unter stetiger Beobachtung. Durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine sind sowohl deutliche Kostensteigerungen der Preise für Material, Baukosten, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, als auch deutliche Lieferverzögerungen eingetreten. Es kann auch weiterhin eine Mangellage nicht ausgeschlossen werden. Die Geschäftsführung der SWS Energie GmbH ist in die Krisen- und Stabsstrukturen der Holding, der Hansestadt und des Landkreises eingebunden. Die Geschäftsführung sieht zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes keine bestandsgefährdenden Risiken. C. Chancenbericht Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen die Chancen der jetzigen Energiebeschaffung gegenüber den früheren Vollversorgungsverträgen. Die Gesellschaft ist so aufgestellt, dass sie den Energiehandel an der Börse beherrscht. Die strukturierte Beschaffung wird weiterhin mit einem kürzeren Beschaffungszeitraum mit mehr Handelsphasen als die richtige Strategie eingeschätzt. Zusätzlich ergeben sich aus der strukturierten Beschaffung und dem eigenen Bilanzkreismanagement weitere Folgegeschäfte von der Direktvermarktung von EEG-Anlagen über die Dienstleistung Redispatch 2.0 bis zur kompletten Bilanzkreisbewirtschaftung von Arealnetzen, wie z. B. mit dem Kunden Energiewerke Nord. Weiterhin ergeben sich aus dem Bereich der Energiedienstleistungen häufig lukrative Lieferverträge. Ein Einstieg in die Vermarktung von PPA's (Power Purchase Agreement's) ist mit der Aufnahme einer PV-Anlage ins Portfolio der Gesellschaft gemacht. PPA's können das Stromportfolio unabhängiger von größeren Strommarktschwankungen gestalten. Die Kunden im Umland und die über die Preisgestaltung in 2024 verlorenen Kunden werden künftig stärker im Blickwinkel von Vertriebsaktivitäten stehen. Dabei müssen alle Möglichkeiten des Zielgruppenmarketings und des Vertriebes genutzt werden, um den Kunden die Servicequalität, die Verbraucherfreundlichkeit und das regionale Engagement der Gesellschaft bewusst zu machen. Die Chancen dafür sind gut. Bundesweit sind 91 % der Bevölkerung zufrieden mit den Leistungen von kommunalen Unternehmen im Versorgungsbereich. [Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V.] Die Chancen in der Wärmeversorgung werden als sehr hoch eingeschätzt. Das geplante Zurückfahren von Gasheizungen sowie die generelle Verunsicherung der Bevölkerung bzgl. der zukünftig noch möglichen Wärmeerzeugung, hat das Vertrauen in die Kompetenz von Stadtwerken stark gesteigert. Die Verschiebung der Kosten von Brennstoffkosten (Arbeitspreis) in Richtung der Investitionskosten (Leistungs- / Grundpreis) führt zu einer größeren Witterungsunabhängigkeit. Wohnungsgesellschaften und Verwalter konzentrieren sich mehr und mehr auf ihre Kernkompetenzen und suchen in den Stadtwerken nach einem starken Partner einerseits in der Wärme- und Energiebereitstellung, andererseits aber auch für die Erfüllung neuer gesetzlicher Pflichten und Auflagen. Damit ergeben sich erweiterte Erlöschancen über die reine Wärmeversorgung hinaus. Die Kundenbindung an die Stadtwerke steigt. Die Verbundenheit mit den städtischen und stadtnahen Gesellschaften bildet ein starkes Fundament für eine langfristig erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Chancen für E-Mobilität und PV-Anlagen im Privatkundenbereich und weiterer Energiedienstleistungen werden als attraktiv eingeschätzt. Im Ergebnis wird die Chancenlage als differenziert günstig, die Risikolage der Gesellschaft jedoch als erhöht eingestuft. IV. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Derivative Finanzinstrumente bestehen nicht.
Stralsund, 04. Juni 2024 Anselm Drescher, Geschäftsführer Ralf Bernhardt, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SWS Energie GmbH, Stralsund VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SWS Energie GmbH, Stralsund, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SWS Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteile Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die anderen Tätigkeiten inner- und außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.
Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die Geschäftsführung ist auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet hat, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Die Verantwortung der Geschäftsführung für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,
Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.
Schwerin, 4. Juni 2024 BRB Revision und Beratung PartG mbB F. Lilje, Wirtschaftsprüfer M. Napierski, Wirtschaftsprüfer Tätigkeitsabschlüsse zum 31. Dezember 2023Erläuterungen der Entflechtung der Tätigkeitsbereiche in der internen Rechnungslegung (§ 6b Abs. 3 EnWG) für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die SWS Energie GmbH hat nach § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten intern jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen:
Die Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors beinhalten die Wärmeversorgung, die Strom- und Wärmeerzeugung in Koppelproduktion in den Blockheizkraftwerken (BHKW) und den Bereich des Netzservices für das Strom- und Gasnetz der SWS Netze GmbH. Wegen der engen Verbindung zur Wärmeerzeugung wird die Stromerzeugung außerhalb des Stromsektors geführt. Die Tätigkeitsabschlüsse zum 31. Dezember 2023 sind analog dem handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnungen wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanzen sind nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach § 275 HGB aufgestellt. Die einzelnen Eigenkapitalposten sind im Posten „Zugeordnetes Eigenkapital“ zusammengefasst. Im Unternehmen der SWS Energie GmbH wird mit dem ERP - System kVASy von der Firma SIV.AG, Rostock- Roggentin, gearbeitet. Mit der kVASy - Software werden die einzelnen Geschäftsfelder über die Geschäftsbereiche abgebildet. Bei den für das Gesamtunternehmen geführten Konten werden alle Buchungen mit geschäftsbereichsbezogenen Kontierungen versehen, die es jederzeit ermöglichen, eine Zuordnung zu den einzelnen Geschäftsbereichen über die Kostenrechnung vorzunehmen. Die Kostenerfassung erfolgte über eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Unternehmensbereichen nach § 6b EnWG auf die Strom- und Gasversorgung sowie die sonstigen Aktivitäten (Wärmeerzeugung/-versorgung, Strom- und Gasnetzservice). Soweit möglich wurden auch die Kosten der gemeinsamen Funktionsbereiche des Unternehmens sachgerecht durch eine Vorabverteilung direkt zugeordnet. Alle übrigen Aufwendungen des Geschäftsjahres, die nicht direkt den auszuweisenden Tätigkeiten zugeordnet werden konnten, wurden über die Geschäftsbereiche 100, 102 und 140 erfasst. Diese so erfassten Kosten der spartenübergreifenden Tätigkeiten der GB 100, 102 und 140 wurden auf die Geschäftsbereiche der zu erstellenden Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b EnWG anhand von Umlageschlüsseln sachgerecht verteilt. Nunmehr finden im Wesentlichen für die spartenübergreifenden Tätigkeiten die Verteilschlüssel Spartenumsatz, Mitarbeiteranzahl, Gewerbeertrag sowie ein gewichteter Mischschlüssel Anwendung. Aufgrund der Anwendung der Schlüssel können sich im Cent-Bereich Differenzen ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung werden zu diesem Zweck die Jahresabschlussdaten aus dem Buchhaltungs- und Kostenrechnungssystem kVASy verwendet und in eine separate Kalkulationstabelle übernommen. Nach hier hinterlegten Schlüsseln werden die nicht direkt zugeordneten Werte auf die Sparten der Tätigkeitsabschlüsse verteilt. Das Ergebnis aus direkt zugeordneten und umgelegten bzw. verteilten Beträgen wird aufgrund händischer Erfassung in das Tabellenkalkulationssystem Excel übernommen und als Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Tätigkeit gezeigt. Die vorgenommenen Verteilungen sind aufgrund der verschiedenen EDV-Programme und Bearbeitungsstufen sehr komplex. Die Aufbewahrungsfristen für die Unterlagen werden eingehalten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden einheitlich ausgeübt. Soweit folgend nicht gesondert auszuweisen, wird auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses verwiesen. C. Zuordnungsregeln Tätigkeitsbilanzen Das Anlagevermögen wurde direkt den Tätigkeitsbereichen andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors zugeordnet. Die Restbuchwerte (Andere Anlagen, Büro- und Geschäftsausstattung) der allgemeinen Geschäftsbereiche werden im Rahmen der Tätigkeitsabschlüsse direkt den Geschäftsbereichen zugeordnet. Auf dieser Basis wurden die Anlagenspiegel für die einzelnen Tätigkeiten entwickelt. Die Anlagenspiegel sind diesen Erläuterungen der Entflechtung der Tätigkeitsbereiche beigefügt. Die Vorräte wurden den jeweiligen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden den Geschäftsbereichen der Tätigkeiten direkt zugeordnet. Der ausgewiesene Anteil des allgemeinen Geschäftsbereiches (GB 100) wurde entsprechend dem Schlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aufteilung des allgemeinen Geschäftsbereiches der Versorgung (GB 140) erfolgt mit dem gewichteten Mischschlüssel. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurde nach dem Verteilungsschlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in den jeweiligen Tätigkeiten direkt erfasst. Das Eigenkapital wird als Residualgröße nach der direkten Zuordnung der empfangenen Ertragszuschüsse, Rückstellungen und Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden entsprechend dem gewichteten Mischschlüssel auf die Geschäftsbereiche und die Tätigkeiten aufgeteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Bei den übrigen Rückstellungen wurde in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches für Jahresabschluss- und Beratungskosten, für ausstehende Rechnungen sowie für Rückstellungen aus Altersteilzeitvereinbarungen dem gewichteten Mischschlüssel zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind der Tätigkeit außerhalb des Strom- und Gassektors direkt zugeordnet und betreffen die Finanzierung der Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungsanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Teil direkt zugeordnet. Die nicht direkt zuordenbaren Beträge wurden in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches entsprechend den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz, Mitarbeiter bzw. gewichteter Mischschlüssel zugewiesen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: scroll
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nachrichtlich bereits in Spalte 4 enthalten Tätigkeits- Gewinn- und Verlustrechnungen Die Zuordnung der Umsatzerlöse zu den jeweiligen Tätigkeiten basiert auf den Ausgangsrechnungen des Geschäftsjahres für abgesetzte Mengen und erfolgt Tätigkeiten bezogen. Die Umsatzerlöse aus dem Nebengeschäft sowie die sonstigen betrieblichen Erträge, die den allgemeinen Geschäftsbereichen zugeordnet wurden, werden mit den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz und gewichteter Mischschlüssel der Versorgung verteilt. Eindeutig zuordenbare sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern werden direkt zugeordnet. Die Ermittlung des Personalaufwandes erfolgte auf der Grundlage der Personalaufwendungen der direkt den Sparten zuordenbaren Beschäftigten. Nicht direkt zuordenbare Erträge und Aufwendungen werden unter Zuhilfenahme folgender Schlüssel auf die Sparten verteilt:
Die Abschreibungen werden aus dem Anlagevermögen direkt den Sparten bzw. Tätigkeiten zugeordnet. Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge wurde direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Darlehenszinsen sind direkt zuordenbar. Grundlage für die Aufteilung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der allgemeinen Geschäftsbereiche GB 100 und GB 140 bilden die Verteilschlüssel Mitarbeiter sowie der gewichtete Mischschlüssel. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden auf der Grundlage des Gewerbeertrages ermittelt. D. Zusätzliche Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen je Tätigkeit gliedern sich wie folgt: scroll
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nachrichtlich, bereits in Spalte 4 enthalten
Stralsund, 04. Juni 2024 Anselm Drescher, Geschäftsführer Ralf Bernhardt, Geschäftsführer Tätigkeitsabschluss nach § 6b Abs. 3 EnWG Darstellung der Bilanz nach § 6b EnWGAngabe in EUR Aktiva scroll
Angabe in EUR Passiva ( EK als Residualgröße ) scroll
Darstellung der Bilanz nach § 6b EnWGAngabe in EUR Aktiva scroll
Angabe in EUR Passiva ( EK als Residualgröße ) scroll
Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 6b EnWGscroll
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Anlagenspiegel - innerhalb des Stromsektors/Stromversorgungscroll
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Anlagenspiegel - innerhalb des Gassektor/Gasversorgungscroll
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Anlagenspiegel - außerhalb des Strom- und Gassektorscroll
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Erläuterungen zu dem Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung“ für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die SWS Energie GmbH hat nach § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten intern jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen:
Die Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors beinhalten die Wärmeversorgung, die Strom- und Wärmeerzeugung in Koppelproduktion in den Blockheizkraftwerken (BHKW) und den Bereich des Netzservices für das Strom- und Gasnetz der SWS Netze GmbH. Wegen der engen Verbindung zur Wärmeerzeugung wird die Stromerzeugung außerhalb des Stromsektors geführt. Der Tätigkeitsabschluss für den Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung“ für das Geschäftsjahr 2023 wird ergänzt um die in der „Vorgabe von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen gegenüber vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und rechtlich selbständigen Netzbetreibern (Elektrizitätsbereich)“ (Geschäftszeichen: RK669-00001-2020/004) vom 19. Juni 2020 geforderten Angaben. Der Tätigkeitsabschluss für den Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung“ zum 31. Dezember 2023 ist analog dem handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanz ist nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach § 275 HGB aufgestellt. Die einzelnen Eigenkapitalposten sind im Posten „Zugeordnetes Eigenkapital“ zusammengefasst. Im Unternehmen der SWS Energie GmbH wird mit dem ERP - System kVASy von der Firma SIV.AG, Rostock- Roggentin, gearbeitet. Mit der kVASy - Software werden die einzelnen Geschäftsfelder über die Geschäftsbereiche abgebildet. Bei den für das Gesamtunternehmen geführten Konten werden alle Buchungen mit geschäftsbereichsbezogenen Kontierungen versehen, die es jederzeit ermöglichen, eine Zuordnung zu den einzelnen Geschäftsbereichen über die Kostenrechnung vorzunehmen. Die Kostenerfassung erfolgte über eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Unternehmensbereichen nach § 6b EnWG auf die Strom- und Gasversorgung sowie die sonstigen Aktivitäten (Wärmeerzeugung/-versorgung, Strom- und Gasnetzservice). Soweit möglich wurden auch die Kosten der gemeinsamen Funktionsbereiche des Unternehmens sachgerecht durch eine Vorabverteilung direkt zugeordnet. Alle übrigen Aufwendungen des Geschäftsjahres, die nicht direkt den auszuweisenden Tätigkeiten zugeordnet werden konnten, wurden über die Geschäftsbereiche 100, 102 und 140 erfasst. Diese so erfassten Kosten der spartenübergreifenden Tätigkeiten der GB 100, 102 und 140 wurden auf die Geschäftsbereiche der zu erstellenden Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b EnWG anhand von Umlageschlüsseln sachgerecht verteilt. Nunmehr finden im Wesentlichen für die spartenübergreifenden Tätigkeiten die Verteilschlüssel Spartenumsatz, Mitarbeiteranzahl, Gewerbeertrag sowie ein gewichteter Mischschlüssel Anwendung. Aufgrund der Anwendung der Schlüssel können sich im Cent-Bereich Differenzen ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung werden zu diesem Zweck die Jahresabschlussdaten aus dem Buchhaltungs- und Kostenrechnungssystem kVASy verwendet und in eine separate Kalkulationstabelle übernommen. Nach hier hinterlegten Schlüsseln werden die nicht direkt zugeordneten Werte auf die Sparten der Tätigkeitsabschlüsse verteilt. Das Ergebnis aus direkt zugeordneten und umgelegten bzw. verteilten Beträgen wird aufgrund händischer Erfassung in das Tabellenkalkulationssystem Excel übernommen und als Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Tätigkeit gezeigt. Die vorgenommenen Verteilungen sind aufgrund der verschiedenen EDV-Programme und Bearbeitungsstufen sehr komplex. Die Aufbewahrungsfristen für die Unterlagen werden eingehalten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden einheitlich ausgeübt. Soweit folgend nicht gesondert auszuweisen, wird auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses verwiesen. C. Zuordnungsregeln Tätigkeitsbilanzen Das Anlagevermögen wurde direkt den Tätigkeitsbereichen andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors zugeordnet. Die Restbuchwerte (Andere Anlagen, Büro- und Geschäftsausstattung) der allgemeinen Geschäftsbereiche werden im Rahmen der Tätigkeitsabschlüsse direkt den Geschäftsbereichen zugeordnet. Auf dieser Basis wurden die Anlagenspiegel für die einzelnen Tätigkeiten entwickelt. Die Anlagenspiegel sind diesen Erläuterungen der Entflechtung der Tätigkeitsbereiche beigefügt. Die Vorräte wurden den jeweiligen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden den Geschäftsbereichen der Tätigkeiten direkt zugeordnet. Der ausgewiesene Anteil des allgemeinen Geschäftsbereiches (GB 100) wurde entsprechend dem Schlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aufteilung des allgemeinen Geschäftsbereiches der Versorgung (GB 140) erfolgt mit dem gewichteten Mischschlüssel. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurde nach dem Verteilungsschlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in den jeweiligen Tätigkeiten direkt erfasst. Das Eigenkapital wird als Residualgröße nach der direkten Zuordnung der empfangenen Ertragszuschüsse, Rückstellungen und Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden entsprechend dem gewichteten Mischschlüssel auf die Geschäftsbereiche und die Tätigkeiten aufgeteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Bei den übrigen Rückstellungen wurde in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches für Jahresabschluss- und Beratungskosten, für ausstehende Rechnungen sowie für Rückstellungen aus Altersteilzeitvereinbarungen dem gewichteten Mischschlüssel zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind der Tätigkeit außerhalb des Strom- und Gassektors direkt zugeordnet und betreffen die Finanzierung der Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungsanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Teil direkt zugeordnet. Die nicht direkt zuordenbaren Beträge wurden in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches entsprechend den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz, Mitarbeiter bzw. gewichteter Mischschlüssel zugewiesen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: scroll
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nachrichtlich bereits in Spalte 4 enthalten Tätigkeits- Gewinn- und Verlustrechnungen Die Zuordnung der Umsatzerlöse zu den jeweiligen Tätigkeiten basiert auf den Ausgangsrechnungen des Geschäftsjahres für abgesetzte Mengen und erfolgt Tätigkeiten bezogen. Die Umsatzerlöse aus dem Nebengeschäft sowie die sonstigen betrieblichen Erträge, die den allgemeinen Geschäftsbereichen zugeordnet wurden, werden mit den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz und gewichteter Mischschlüssel der Versorgung verteilt. Eindeutig zuordenbare sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern werden direkt zugeordnet. Die Ermittlung des Personalaufwandes erfolgte auf der Grundlage der Personalaufwendungen der direkt den Sparten zuordenbaren Beschäftigten. Nicht direkt zuordenbare Erträge und Aufwendungen werden unter Zuhilfenahme folgender Schlüssel auf die Sparten verteilt:
Die Abschreibungen werden aus dem Anlagevermögen direkt den Sparten bzw. Tätigkeiten zugeordnet. Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge wurde direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Darlehenszinsen sind direkt zuordenbar. Grundlage für die Aufteilung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der allgemeinen Geschäftsbereiche GB 100 und GB 140 bilden die Verteilschlüssel Mitarbeiter sowie der gewichtete Mischschlüssel. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden auf der Grundlage des Gewerbeertrages ermittelt. D. Zusätzliche Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: scroll
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nachrichtlich, bereits in Spalte 4 enthalten Gewinnabführungsvertrag Die Gesellschaft hat mit der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH, einen Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag vom 28.10.1993 geschlossen. Der Vertrag verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine Kündigung bis sechs Wochen vor Vertragsende erfolgt.
Stralsund, 04. Juni 2024 Anselm Drescher, Geschäftsführer Ralf Bernhardt, Geschäftsführer Tätigkeitenabschluss energiespezifische Dienstleistungen für die Elektrizitätsverteilung Darstellung der Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite scroll
Passivseite scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Elektrizitätsverteilungscroll
Anlagenspiegel 2023außerhalb des Strom- und Gassektors energiespezifische Dienstleistungen Stromscroll
scroll
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Rückstellungsspiegel per 31.12.2023 scroll
scroll
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen werden in der Position "sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Aufwendungen für Aufzinsungen werden in der Position "Zinsaufwand" verbucht. scroll
Erläuterungen zu dem Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Gasverteilung“ für das Geschäftsjahr 2023 für die A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die SWS Energie GmbH hat nach § 6b Abs. 3 EnWG für folgende Tätigkeiten intern jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufzustellen:
Die Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors beinhalten die Wärmeversorgung, die Strom- und Wärmeerzeugung in Koppelproduktion in den Blockheizkraftwerken (BHKW) und den Bereich des Netzservices für das Strom- und Gasnetz der SWS Netze GmbH. Wegen der engen Verbindung zur Wärmeerzeugung wird die Stromerzeugung außerhalb des Stromsektors geführt. Der Tätigkeitsabschluss für den Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Gasverteilung“ für das Geschäftsjahr 2023 wird ergänzt um die in der „Vorgabe von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen gegenüber vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und rechtlich selbständigen Netzbetreibern (Gasbereich)“ (Geschäftszeichen: RK669-00001- 2020/005) vom 18. Juni 2000 geforderten Angaben. Der Tätigkeitsabschluss für den Tätigkeitsbereich „energiespezifische Dienstleistungen für die Gasverteilung“ zum 31. Dezember 2023 ist analog dem handelsrechtlichen Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB sowie des GmbHG aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Bilanz ist nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnungen wurden nach § 275 HGB aufgestellt. Die einzelnen Eigenkapitalposten sind im Posten „Zugeordnetes Eigenkapital“ zusammengefasst. Im Unternehmen der SWS Energie GmbH wird mit dem ERP - System kVASy von der Firma SIV.AG, Rostock- Roggentin, gearbeitet. Mit der kVASy - Software werden die einzelnen Geschäftsfelder über die Geschäftsbereiche abgebildet. Bei den für das Gesamtunternehmen geführten Konten werden alle Buchungen mit geschäftsbereichsbezogenen Kontierungen versehen, die es jederzeit ermöglichen, eine Zuordnung zu den einzelnen Geschäftsbereichen über die Kostenrechnung vorzunehmen. Die Kostenerfassung erfolgte über eine direkte Zuordnung zu den einzelnen Unternehmensbereichen nach § 6b EnWG auf die Strom- und Gasversorgung sowie die sonstigen Aktivitäten (Wärmeerzeugung/-versorgung, Strom- und Gasnetzservice). Soweit möglich wurden auch die Kosten der gemeinsamen Funktionsbereiche des Unternehmens sachgerecht durch eine Vorabverteilung direkt zugeordnet. Alle übrigen Aufwendungen des Geschäftsjahres, die nicht direkt den auszuweisenden Tätigkeiten zugeordnet werden konnten, wurden über die Geschäftsbereiche 100, 102 und 140 erfasst. Diese so erfassten Kosten der spartenübergreifenden Tätigkeiten der GB 100, 102 und 140 wurden auf die Geschäftsbereiche der zu erstellenden Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b EnWG anhand von Umlageschlüsseln sachgerecht verteilt. Nunmehr finden im Wesentlichen für die spartenübergreifenden Tätigkeiten die Verteilschlüssel Spartenumsatz, Mitarbeiteranzahl, Gewerbeertrag sowie ein gewichteter Mischschlüssel Anwendung. Aufgrund der Anwendung der Schlüssel können sich im Cent-Bereich Differenzen ergeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung werden zu diesem Zweck die Jahresabschlussdaten aus dem Buchhaltungs- und Kostenrechnungssystem kVASy verwendet und in eine separate Kalkulationstabelle übernommen. Nach hier hinterlegten Schlüsseln werden die nicht direkt zugeordneten Werte auf die Sparten der Tätigkeitsabschlüsse verteilt. Das Ergebnis aus direkt zugeordneten und umgelegten bzw. verteilten Beträgen wird aufgrund händischer Erfassung in das Tabellenkalkulationssystem Excel übernommen und als Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der jeweiligen Tätigkeit gezeigt. Die vorgenommenen Verteilungen sind aufgrund der verschiedenen EDV-Programme und Bearbeitungsstufen sehr komplex. Die Aufbewahrungsfristen für die Unterlagen werden eingehalten. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die im Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind maßgebend für die Erstellung der Tätigkeitsabschlüsse. Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte werden einheitlich ausgeübt. Soweit folgend nicht gesondert auszuweisen, wird auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses verwiesen. C. Zuordnungsregeln Tätigkeitsbilanzen Das Anlagevermögen wurde direkt den Tätigkeitsbereichen andere Tätigkeiten innerhalb des Stromsektors, andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors und Tätigkeiten außerhalb des Strom- und Gassektors zugeordnet. Die Restbuchwerte (Andere Anlagen, Büro- und Geschäftsausstattung) der allgemeinen Geschäftsbereiche werden im Rahmen der Tätigkeitsabschlüsse direkt den Geschäftsbereichen zugeordnet. Auf dieser Basis wurden die Anlagenspiegel für die einzelnen Tätigkeiten entwickelt. Die Anlagenspiegel sind diesen Erläuterungen der Entflechtung der Tätigkeitsbereiche beigefügt. Die Vorräte wurden den jeweiligen Tätigkeiten direkt zugeordnet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände wurden den Geschäftsbereichen der Tätigkeiten direkt zugeordnet. Der ausgewiesene Anteil des allgemeinen Geschäftsbereiches (GB 100) wurde entsprechend dem Schlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aufteilung des allgemeinen Geschäftsbereiches der Versorgung (GB 140) erfolgt mit dem gewichteten Mischschlüssel. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurde nach dem Verteilungsschlüssel Spartenumsatz aufgeteilt. Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden in den jeweiligen Tätigkeiten direkt erfasst. Das Eigenkapital wird als Residualgröße nach der direkten Zuordnung der empfangenen Ertragszuschüsse, Rückstellungen und Verbindlichkeiten auf der Passivseite der Bilanz ausgewiesen. Die empfangenen Ertragszuschüsse wurden direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden entsprechend dem gewichteten Mischschlüssel auf die Geschäftsbereiche und die Tätigkeiten aufgeteilt. Die sonstigen Rückstellungen wurden weitestgehend direkt zugeordnet. Bei den übrigen Rückstellungen wurde in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches für Jahresabschluss- und Beratungskosten, für ausstehende Rechnungen sowie für Rückstellungen aus Altersteilzeitvereinbarungen dem gewichteten Mischschlüssel zugeordnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind der Tätigkeit außerhalb des Strom- und Gassektors direkt zugeordnet und betreffen die Finanzierung der Wärmeerzeugungs- und Wärmeverteilungsanlagen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Teil direkt zugeordnet. Die nicht direkt zuordenbaren Beträge wurden in Abhängigkeit des Geschäftsbereiches entsprechend den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz, Mitarbeiter bzw. gewichteter Mischschlüssel zugewiesen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: scroll
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nachrichtlich bereits in Spalte 4 enthalten Tätigkeit- Geswinn- und Verlustrechnungen Die Zuordnung der Umsatzerlöse zu den jeweiligen Tätigkeiten basiert auf den Ausgangsrechnungen des Geschäftsjahres für abgesetzte Mengen und erfolgt Tätigkeiten bezogen. Die Umsatzerlöse aus dem Nebengeschäft sowie die sonstigen betrieblichen Erträge, die den allgemeinen Geschäftsbereichen zugeordnet wurden, werden mit den Verteilungsschlüsseln Spartenumsatz und gewichteter Mischschlüssel der Versorgung verteilt. Eindeutig zuordenbare sonstige betriebliche Erträge, Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, sonstige betriebliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern werden direkt zugeordnet. Die Ermittlung des Personalaufwandes erfolgte auf der Grundlage der Personalaufwendungen der direkt den Sparten zuordenbaren Beschäftigten. Nicht direkt zuordenbare Erträge und Aufwendungen werden unter Zuhilfenahme folgender Schlüssel auf die Sparten verteilt:
Die Abschreibungen werden aus dem Anlagevermögen direkt den Sparten bzw. Tätigkeiten zugeordnet. Der Posten sonstige Zinsen und ähnliche Erträge wurde direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Die Darlehenszinsen sind direkt zuordenbar. Grundlage für die Aufteilung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen der allgemeinen Geschäftsbereiche GB 100 und GB 140 bilden die Verteilschlüssel Mitarbeiter sowie der gewichtete Mischschlüssel. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wurden auf der Grundlage des Gewerbeertrages ermittelt. D. Zusätzliche Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: scroll
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nachrichtlich, bereits in Spalte 4 enthalten Gewinnabführungsvertrag Die Gesellschaft hat mit der SWS Stadtwerke Stralsund GmbH, einen Organschafts- und Ergebnisabführungsvertrag vom 28.10.1993 geschlossen. Der Vertrag verlängert sich um jeweils ein Jahr, wenn nicht eine Kündigung bis sechs Wochen vor Vertragsende erfolgt.
Stralsund, 04. Juni 2024 Anselm Drescher, Geschäftsführer Ralf Bernhardt, Geschäftsführer Tätigkeitenabschluss energiespezifische Dienstleistungen für die Gasverteilung Darstellung der Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite scroll
Passivseite scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Gasverteilungscroll
Anlagenspiegel 2023 außerhalb des Strom- und Gassektorsenergiespezifische Dienstleistungen Gasscroll
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Rückstellungsspiegel per 31.12.2023 scroll
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Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen werden in der Position "sonstige betriebliche Erträge" in der Gewinn- und Verlustrechnung verbucht. Aufwendungen für Aufzinsungen werden in der Position "Zinsaufwand" verbucht. scroll
Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2023Der Aufsichtsrat der SWS Energie GmbH hat sich während des Geschäftsjahres in ordentlichen und außerordentlichen Sitzungen sowie durch schriftliche Berichte regelmäßig und umfassend über die Geschäftslage, wesentliche Risiken und die strategischen Pläne der Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften, SWS Netze GmbH und SWS Telnet GmbH, informiert. Die Mitglieder des Aufsichtsrates haben die Geschäftsführung überwacht sowie die Aufgaben wahrgenommen und Entscheidungen getroffen, die ihnen nach Gesetz und Satzung übertragen sind. Insgesamt haben im Berichtsjahr vier ordentliche Sitzungen des Aufsichtsrates stattgefunden. Alle wichtigen Vorgänge, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurden ausführlich erörtert und besprochen. Neben der quartalsweisen Berichterstattung zur Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften wurden als weitere wichtige Vorgänge u.a. beraten:
Der Jahresabschluss 2023 und der Lagebericht sind von der BRB Revision und Beratung oHG geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfbericht hat dem Aufsichtsrat vorgelegen. Der Aufsichtsrat billigt den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023. Der Aufsichtsrat nimmt die Erklärung der Geschäftsführung zum Corporate Governance Kodex zur Kenntnis. Der Aufsichtsrat empfiehlt der Gesellschafterversammlung, den Jahresabschluss 2023 festzustellen, den Lagebericht zu genehmigen sowie der Geschäftsführung Entlastung für das Geschäftsjahr 2023 zu erteilen. Der Aufsichtsrat spricht der Geschäftsführung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der SWS Energie GmbH und deren Tochtergesellschaften Dank und Anerkennung für die geleistete und erfolgreiche Arbeit aus.
Stralsund, 27. Juni 2024 SWS Energie GmbH Der Aufsichtsrat Mathias Miseler, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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