TAIFUN Software GmbH
Joachimstraße 2, 30159 Hannover, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph EBnedgeinRnöRtöutnugng Stoica seit 23.1.2025 | Geschäftsführer |
Stefan Braatz seit 10.1.2025 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (8)
| Name | Anteil |
|---|---|
Strategic Opportunities Fund I GmbH & Co. KG | 62.06% |
| 16.37% | |
zvoove B-l GmbH & Co. KG | 9.33% |
| 6.89% | |
| 2.92% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Müller Software & Service GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
bauOffice Software GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TAIFUN Software GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Kerngeschäft des Unternehmens ist die Entwicklung sowie der Vertrieb von Software- Produkten, vor allem auch durch Apps im Handwerksbereich, handwerksnahem Umfeld und angrenzenden Gewerken, die sich nicht mehr direkt zum Handwerk zählen möchten. Die Kerngewerke sind vor allem Handwerksbetriebe im Heizung-Sanitär, Elektro und im Kälte- Klima-Bereich. Die Kundenregionen befinden sich überwiegend in Deutschland und Österreich, jedoch auch einige, die in Luxemburg ansässig sind. 2. Forschung und Entwicklung Die TAIFUN Software GmbH betreibt hausintern laufend einen erheblichen Aufwand zur technischen und innovativen Weiterentwicklung ihrer Produkte, besonders im Bereich der mobilen Apps, die im Handwerksbereich ein wichtiger Bestandteil im täglichen Umgang im Rahmen der Auftragsabwicklung geworden sind. Im Berichtsjahr wurden TEUR 1.946 (Vorjahr: TEUR 1.389) für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Dabei stand vor allem das Ziel im Vordergrund, gerade im mobilen Bereich die bereits bestehenden signifikanten Unterscheidungsmerkmale gegenüber den Wettbewerbern weiter auszubauen, was letztlich auch gelungen ist. 3. Niederlassungen Im Berichtsjahr bestanden 3 Niederlassungen, die in Deutschland (Oberhausen und Raunheim) sowie in Österreich (Wiener Neustadt) ansässig sind. Jede der Niederlassungen unterhält bestimmte Aufgabenbereiche. So sind in Österreich ein eigenständiger Vertrieb und der landesspezifische Support ansässig. In Oberhausen befindet sich eine reine Service- Niederlassung und in Raunheim werden Vertrieb, Support und Entwicklung vereint. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Entgegen der allgemeinen konjunkturellen Lage anderer Branchen, konnten wir für unseren Bereich weitere Umsatzzuwächse verzeichnen. Die prognostizierte Anzahl der Produktverkäufe konnte zwar nicht ganz erreicht werden, jedoch haben Preisanhebungen der Software-Produkte und die der Wartungskosten, die nicht erzielte Anzahl von Produktverkäufen deutlich kompensieren können. Dieser Effekt wird sich im Folgejahr jedoch nicht mehr so bemerkbar machen. Im Berichtsjahr konnten insgesamt etwas weniger Neukunden gewonnen werden, als im Vorjahr. Das Verhältnis zwischen dem Händlervertrieb (8,54% (Vorjahr: 10,08%)) zum eigenen Vertrieb (91,46% (Vorjahr: 89,92%)) hat sich somit noch einmal verbessert. Auswirkungen der Corona-Pandemie sind auch im Handwerksbereich zu merken. Die reinen Betriebsschließungen von Kunden, die nicht durch Tod oder an Mitbewerber verloren gingen, lag im Berichtsjahr bei 45 (Vorjahr: 22) Betrieben. Für das Geschäftsjahr 2024 wird davon ausgegangen, dass die Anzahl der neugewonnenen Kunden auf einem ähnlichen Niveau wie dem Berichtsjahr liegen wird und nur durch sehr engagierte Vertriebskonzepte gehalten werden kann. Aufgrund dieser Prognosen wird zudem ein neues Produkt im unteren Preissegment entwickelt, was die Kunden mit Kleinbetrieben erreichen soll. 2. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens wird als sehr stabil mit weiterhin klaren Wachstumszielen angesehen. Im Mittelpunkt stand im Besonderen der personelle und räumliche Ausbau des Hauptsitzes in Hannover. Im Berichtsjahr lag der Fokus dabei weiter auf dem Ausbau der Marktposition. Durch die konsequente Anpassung der Vertriebsstrategie an die Marktgegebenheiten wird weiterhin versucht, die Absatzzahlen zu steigern, was gleichzeitig zu einem personellen Ausbau in 2024 führen wird. Im Berichtsjahr lag die Gesamtleistung bei TEUR 21.166 (Vorjahr: TEUR 16.311). 2.1. Vermögenslage Das Gesamtvermögen des Unternehmens betrug am Bilanzstichtag TEUR 10.081 (Vorjahresstichtag: TEUR 7.416). Der Anteil des Anlagevermögens, das sich aus den immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 26; Vorjahresstichtag TEUR 11), den Sachanlagen (TEUR 1.003; Vorjahresstichtag TEUR 486) und den Finanzanlagen (TEUR 1.031; Vorjahresstichtag: TEUR 366) zusammensetzt, ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Standortausbaus und des Erwerbs einer weiteren Tochtergesellschaft von 11,7 % auf 20,4 % gestiegen. Das Umlaufvermögen (TEUR 7.838; Vorjahresstichtag: TEUR 6.393) betrug am Bilanzstichtag 77,8 % (Vorjahresstichtag: 86,2 %) des Gesamtvermögens. Es verteilte sich im Wesentlichen auf die flüssigen Mittel (TEUR 6.473; Vorjahresstichtag: TEUR 1.953) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.056; Vorjahresstichtag: TEUR 793). Bei einem infolge des bestehenden Gewinnabführungsvertrags unveränderten Eigenkapital in Höhe von TEUR 719 (Vorjahresstichtag: TEUR 719) betrug die Eigenkapitalquote 7,1 % nach 9,7 % zum Vergleichsstichtag. Die Rückstellungen (TEUR 685; Vorjahresstichtag: TEUR 473) und Verbindlichkeiten des Unternehmens (TEUR 5.259; Vorjahresstichtag: TEUR 3.440) betrugen 59,0 % (Vorjahresstichtag: 52,8 %) des Gesamtvermögens. Von den Verbindlichkeiten bestehen TEUR 4.718 gegenüber der Alleingesellschafterin. 2.2. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mittel belief sich am Bilanzstichtag auf TEUR 6.473 (64,2 % des Gesamtvermögens; Vorjahresstichtag: TEUR 1.953; 26,3 % des Gesamtvermögens). Die finanziellen Verpflichtungen des Unternehmens wurden - in der Regel unter Inanspruchnahme von Skonti - durch zeitnahe Zahlung erfüllt. Sämtliche Investitionen wurden aus dem laufenden Cash Flow finanziert. Es bestehen unverändert keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 2.3. Ertragslage Die TAIFUN Software GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss (vor Ergebnisabführung) in Höhe von TEUR 2.746 (Vorjahr: TEUR 2.661) erwirtschaftet. Es wurde ein Rohergebnis, bestehend aus Umsatzerlösen und sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich des Materialaufwandes, in Höhe von TEUR 20.731 (2022: TEUR 15.898) erzielt. Die Umsätze wurden im Wesentlichen in Deutschland (89,8%) generiert. Der Anstieg der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus Absatz- sowie Preissteigerungen. Der Personalaufwand als größter Aufwandsposten betrug TEUR 10.671 (2022: TEUR 9.012). Aufgrund der Steigerung der Gesamtleistung konnte die Personalaufwandsquote somit auf 50,4 % nach 55,2 % im Vorjahr reduziert werden. Die planmäßigen Abschreibungen betragen TEUR 364 nach TEUR 333 im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Verhältnis zur Gesamtleistung sind von 24,2 % auf 32,9 % gestiegen. Grund hierfür ist der im Jahr 2023 geschlossene Dienstleistungsvertrag mit der Unternehmensgruppe OneCrew. Nach sonstigen betrieblichen Aufwendungen von insgesamt TEUR 6.974 betrug das ordentliche Betriebsergebnis (EBITDA) TEUR 3.086 nach TEUR 2.936 im Vorjahr. Das operative Ergebnis stellt den Jahresüberschuss vor Abführung, Steuern sowie Finanz- und Beteiligungsergebnis und Abschreibungen dar. Unter Berücksichtigung des Finanz- und Beteiligungsergebnisses in Höhe von TEUR 126 (2022: TEUR 99) und organschaftsbedingt geringen Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 92 ergibt sich ein Ergebnis nach Steuern von TEUR 2.756 (Vorjahr: TEUR 2.670). Nach Abzug der sonstigen Steuern (TEUR 10; Vorjahr: TEUR 9) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.746 (Vorjahr: TEUR 2.661), der auf Grundlage des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags vollumfänglich an die Alleingesellschafterin OneQrew GmbH, Frankfurt am Main, abgeführt wird. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung werden als finanzielle Leistungsindikatoren insbesondere das Rohergebnis, das EBITDA sowie das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung herangezogen, die sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt haben:
4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage Zusammenfassend beurteilt und bezeichnet die Unternehmensleitung den Geschäftsverlauf als gut, überaus stabil und als wachstumsorientiert. Auch die Liquidität ist gut. Alle geplanten und budgetierten Investitionen konnten im Berichtszeitraum ohne Probleme umgesetzt werden. Die Personalentwicklung ist über das Jahr gesehen eine permanente Herausforderung gewesen und wird es auch bleiben. Zum 31. Dezember 2023 zählte das Unternehmen 178 Mitarbeitende (inkl. Auszubildende) (Vorjahresstichtag: 132). C. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir aufgrund von weiterhin engagierten und verbesserten Vertriebskonzepten, Neukundengewinnung sowie der Einführung eines weiteren Produktes von einer moderaten Steigerung des Umsatzes und Rohertrages aus. Auch für das EBITDA erwartet die Geschäftsführung eine moderate Steigerung. Durch eine bereits jetzt geplante Änderung in den Abrechnungen sowie im Neuvertrieb ist mit Umsatzveränderungen im 2. Halbjahr zu rechnen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts kann jedoch noch nicht abgeschätzt werden, wie groß diese Auswirkungen sein werden. 2. Chancen der künftigen Entwicklung Durch den Ende 2021 erfolgten Beitritt des Unternehmens zur OneQrew Unternehmensgruppe ergeben sich Synergien, die sich in den kommenden Jahren positiv bemerkbar machen werden. Das Augenmerk liegt im Besonderen in der Mitarbeitergewinnung, dem Ausbau des Marketings und gemeinsamer Einkaufsstrukturen. Im Bereich der Entwicklung werden wir in den Genuss von Entwicklungen kommen, die im Cloud-Sektor angesiedelt sind und durch die Holding vorangetrieben werden. 3. Risiken der künftigen Entwicklung Folgende Risikofaktoren können sich dämpfend auf Umfang und Qualität unserer Zielerreichung auswirken: Die Suche nach geeignetem, qualitativ hochwertigem Personal gestaltet sich zunehmend schwieriger. Wie zuvor aufgeführt, gehen wir durch das Ergreifen geeigneter Maßnahmen von einer positiven Personalentwicklung aus. Ein weiterer wichtiger Aspekt wird der künftige Wechsel in der Vermarktung der Produkte darstellen, da das Purchase- und Rental- durch ein Subscription-Modell ersetzt werden soll. Im Software-Vertrieb wird diese Art das übliche Modell werden und die Normalität darstellen. Um herauszufinden, wie Kunden auf das neue Modell reagieren, werden im ersten Halbjahr 2024 mehrere Feldversuche im Bestandskundenkreis durchgeführt, um die Akzeptanz und eine optimale Ansprache herauszufinden. Bei der Umstellung auf ein Subscription-Modell allein sind jedoch Umsatzrückgänge zu erwarten. Um einen Umsatz-Dip zu vermeiden, wird übergangsweise auch noch der Verkauf der Produkte zugelassen werden müssen. Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass die aufgezeigten Risiken die Umsatz- und Ergebnisziele nur partiell beeinträchtigen und den Fortbestand unseres Unternehmens nicht gefährden.
Hannover, den 30. März 2024 TAIFUN Software GmbH Geschäftsführung gez. Heiko Mundt gez. Holger Studtmund Bilanz zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen zum 31. Dezember 2022)AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023(mit Vergleichszahlen für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022)
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die TAIFUN Software GmbH mit Sitz in Hannover wird beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 223309 geführt. Die Gesellschaft ist durch Umwandlung im Wege des Formwechsels der TAIFUN Software AG, Hannover, (Amtsgericht Hannover HRB 58170) nach Maßgabe des Beschlusses der Hauptversammlung vom 3. Februar 2022 entstanden. Die Eintragung dieses Formwechsels in das Handelsregister erfolgte am 7. März 2022. Mit Datum vom 20. Oktober 2022 wurde mit der alleinigen Gesellschafterin OneQrew GmbH, Frankfurt am Main, (vormals: Platin 1992. GmbH, Frankfurt am Main), ein Gewinnabführungsvertrag geschlossen, nach dem die TAIFUN Software GmbH den gesamten handelsrechtlichen Gewinn an die OneQrew GmbH, Frankfurt am Main, als herrschendes Unternehmen abführen muss. Der Gewinnabführungsvertrag wurde am 21. November 2022 im Handelsregister der TAIFUN Software GmbH, Hannover, eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. §§ 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB auf. Die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden von der Gesellschaft teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Für die Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung werden die für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Vorjahreszahlen werden in TEUR und in Klammern angegeben. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Jahresabschluss 2023 unverändert fortgeführt, sofern nachfolgend nicht auf Veränderungen hingewiesen wird. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Going-concern Der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden liegt die Annahme über die Fortführung der Unternehmenstätigkeit zugrunde (going-concern-Prämisse). Dieser Annahme stehen weder tatsächliche noch rechtliche Gegebenheiten entgegen. Anlagevermögen Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungskosten. Anschaffungsnebenkosten werden berücksichtigt. Bei den Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die Anschaffungs- oder Herstellungskosten um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommen vor allem folgende Abschreibungssätze zur Anwendung, die sich an der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer orientieren:
Die Anschaffungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die zu einer selbstständigen Nutzung fähig sind und deren Anschaffungskosten jeweils EUR 800,00 nicht übersteigen, wurden im Berichtsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Abgänge werden mit ihren auf den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Anlagevermögen ermittelten Restbuchwerten ausgebucht. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen zum beizulegenden Zeitwert, bilanziert. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Sofern die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit den Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag dar, die Aufwendungen nach dem Abschlussstichtag betreffen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten stellen Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag dar, die Erträge nach dem Abschlussstichtag betreffen. Die Bewertung erfolgt zum Nominalwert. Eigenkapital Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung aller erkennbaren Risiken notwendig ist. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Der unter den Finanzanlagen ausgewiesene Anteilsbesitz setzt sich wie folgt zusammen:
* Die Auflösung der Gesellschaft wurde am
7. Januar 2022 in das Handelsregister eingetragen.
Auf Finanzanlagen wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) in Höhe von TEUR 109 vorgenommen. Umlaufvermögen Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind TEUR 123 (Vorjahresstichtag: TEUR 40) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Sämtliche übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Es bestehen keine Forderungen gegenüber den Gesellschaftern. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte Kapital beträgt unverändert EUR 270.000,00. Andere Gewinnrücklagen Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der vor dem Formwechsel gebildeten gesetzlichen Rücklage nach § 150 AktG. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen umfassen vor allem Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEUR 477. Darüber hinaus Rückstellungen für Abschluss und Prüfung sowie für Aufbewahrungspflichten in Höhe von insgesamt TEUR 57. Verbindlichkeiten Es bestehen zum Bilanzstichtag analog zum Vorjahresstichtag keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.718, die aus der Gewinnabführung (TEUR 2.746), aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.488) und aus Umsatzsteuern (TEUR 483) resultieren. Darüber hinaus bestehen die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in voller Höher aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Büromietverträgen und Kfz-Leasingverträgen, die Laufzeiten bis maximal zum 31. März 2030 haben, bestehen finanzielle Verpflichtungen in Gesamthöhe von TEUR 6.779, davon mit einer Restlauzeit über einem Jahr von TEUR 3.156. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.799. Haftungsverhältnisse Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB. Angaben zu den Arbeitnehmern Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beträgt 152 und entfällt ausschließlich auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Angaben zur Geschäftsführung Heiko Mundt, Gehrden Holger Studtmund, Sarstedt Auf die Angaben zur Geschäftsführungsvergütung wird unter Inanspruchnahme der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Es bestehen keine Kredite und Vorschüsse, über die nach § 285 Satz 1 Nr. 9c HGB zu berichten wäre. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der OneQrew Holding GmbH, Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 120151) einbezogen.
Hannover, den 30. März 2024 TAIFUN Software GmbH Geschäftsführung gez. Heiko Mundt gez. Holger Studtmund Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TAIFUN Software GmbH, Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TAIFUN Software GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TAIFUN Software GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewon- nenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsver- merk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ ein weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Dortmund, 28. Juni 2024 audalis
durch: gez. ppa. Jessica Eggert, Wirtschaftsprüferin gez. Kristian Suur-Nuuja, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 10. September 2024 festgestellt. |
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