Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 774050
Vorher
Blitz S20-154 GmbHpentanova cs GmbH
Eingetragen
2.6.2020
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von PrüfmaschinenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Planung, der Vertrieb, die Lieferung und Installation von Anlagen der Fördertechnik sowie von Geräten und Anlagen im Zusammenhang mit der Fördertechnik sowie deren Instandhaltung und Betreiben im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Sebastiano Sardo
seit 7.9.2020
Geschäftsführer
Alfred Pfeifer
seit 21.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (3)

NameAnteil
Pentanova Automation LtdCHN
50.00%
S.C. Pentanova Automatizari s.r.l.ROU
25.00%
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Pentanova Automation Ltd
China
1.000.000 €
50.00%
Austria
500.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

pentanova cs GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

PENTANOVA CS GMBH, BÖBLINGEN

I. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschl. des Geschäftsergebnisses

1. Grundlagen des Unternehmens

Die pentanova cs GmbH mit ihren Tochtergesellschaften ist als Anbieter von Förder- und Automatisierungstechnik im Geschäftsfeld Intralogistik als Generalunternehmer tätig.

Im Kerngeschäftsfeld Intralogistik beliefert die Gruppe alle Industrien, in denen automatisierte Intralogistik nachgefragt wird. Die angebotenen Leistungen erstrecken sich von Planungsleistung, Engineering, Fertigung und Montage bis hin zur Übergabe einer schlüsselfertigen Anlage. Ebenso ist der Anteil des After-Sales und Service ein fester Bestandteil des Produktportfolios.

Die Kundenstruktur weist von Unternehmen im Mittelstand über große Handelsgruppen bis hin zu Industriekonzernen das gesamte Spektrum auf.

Die Gesellschaft hat im Rumpfwirtschaftsjahr 2020 einen Teilbereich der insolventen Eisenmann-Gruppe übernommen. Dieser Bereich wurde in die Gesellschaft eingebracht. Das operative Geschäft begann somit erst im zweiten Halbjahr 2020.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich im Berichtsjahr 2023 weiter verlangsamt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in seiner Januar-Prognose (IWF, Januar 2024) von einem Wachstum der Weltwirtschaftsleistung in Höhe von 3,1 Prozent aus, nach 3,5 Prozent im Vorjahr. Unter anderem die Belastungen durch den fortdauernden Ukraine-Krieg, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und die gestiegenen Lebenshaltungskosten haben zu einer nur schwachen Erholung der Weltwirtschaft beigetragen. Trotz dieser negativen Einflüsse entwickelte sich das reale Bruttoinlandsprodukt nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds, getrieben durch das in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 stärker als erwartete Wirtschaftswachstum in den USA und in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie staatlichen Konjunkturmaßnahmen in China, besser, als noch in der im Oktober 2023 veröffentlichten Prognose angenommen (IWF, Oktober 2023). Ebenfalls positiv wirkte sich der Rückgang der Inflation, der stärker ausfiel als erwartet, aus. Die steigende Wirtschaftsdynamik war nicht überall zu spüren; so fiel das Wachstum im Euroraum aufgrund der schwachen Verbraucherstimmung, der anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und der Schwächephase des zinssensiblen verarbeitenden Gewerbes und der allgemeinen Unternehmensinvestitionen besonders gedämpft aus.

Die deutliche Anhebung der Leitzinsen durch die Zentralbanken zur Wiederherstellung der Preisstabilität führte zu ungünstigeren Finanzierungsbedingungen, allerdings bei deutlichen regionalen Unterschieden. In den entwickelten Volkswirtschaften bildete sich die Teuerungsrate laut IWF von 7,3 Prozent (2022) auf 4,6 Prozent im Berichtsjahr zurück. In den Entwicklungs- und Schwellenländern fiel der Effekt wesentlich geringer aus, dort lag die Inflationsrate im abgelaufenen Jahr bei 8,4 Prozent nach 9,8 im Vorjahr. Die straffe Geldpolitik beeinflusste ebenso die Wachstumsdynamik, da sich unter anderem die Investitionsneigung der Unternehmen durch die Verschärfung der Kreditbedingungen zurückbildete.

Die entwickelten Volkswirtschaften steigerten ihre Wirtschaftsleistung im Jahresverlauf 2023 um lediglich 1,6 Prozent (Vorjahr: 2,6 Prozent). Dabei fiel der Rückgang in der Eurozone von 3,4 auf 0,5 Prozent deutlich aus. In den USA konnte die moderate Wachstumsrate des Vorjahres (1,9 Prozent) mit 2,5 Prozent gesteigert werden.

Das Welthandelsvolumen, das im Vorjahr noch um 5,2 Prozent gewachsen war, verharrte mit einer Wachstumsrate von nur 0,4 Prozent nahezu auf Vorjahresniveau

Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland lag im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. In 2022 betrug das Wachstum noch 1,8 % im Vergleich zum Jahr 2021.

Damit verbleibt die deutsche Wirtschaft weiterhin unterhalb der Wirtschaftsleistung vom Vorkrisenjahr von 2019.

Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar.

Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des BIP von 1% für Deutschland erwartet, mit weiterer tendenzieller Steigerung auf 1,3% in 2025.

Geschäftsfeld Intralogistik

Im Geschäftsfeld Intralogistik der Pentanova CS GmbH nimmt die integrierte Automatisierungstechnik die tragende Funktion ein.

Gemäß Statistischem Bundesamt konnte die Branche in Deutschland mit einem Plus von 9% zum Vorjahr die Phase schwächeren Wachstum verlassen. So haben sich die weltweiten Lieferketten im Jahresverlauf 2023 weiterer stabilisiert und die markanten Preisanstiege der Vergangenheit zum Teil zurückgedreht. Ebenfalls entspannt hat sich die Lage auf den Energiemärkten, wobei deren mittelfristige Entwicklung kritisch zu verfolgen ist. Als ein zunehmend kritischer Faktor auf der Beschaffungsseite entwickelt sich der Fachkräftemangel.

Nach Einschätzung von Branchenexperten wurden die Märkte für Supply-Chain-Lösungen einschließlich Services im Jahr 2023 von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, dem gestiegenen Zinsniveau und hohen Inflationsraten beeinflusst. Sie wirkten sich negativ auch auf die Investitionsbereitschaft und damit auf die Nachfrage nach Supply-Chain-Lösungen aus. Geplante Investitionen wurden aufgrund der Marktbelastungen teilweise aufgeschoben oder gestoppt. Dabei wirkten sich die gestiegenen Kapitalkosten negativ auf Investitionsentscheidungen für den Bau zur Schaffung neuer Lagerflächen und somit auch auf Investitionen in Lagerautomatisierung aus. Eine Verlangsamung des Wachstums im E-Commerce beeinflusste zudem insbesondere die Nachfrage nach Lagerautomatisierung negativ.

Für das laufende Jahr 2024 rechnet der VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik mit einem Wachstum von 2 %. Dennoch ist aufgrund der weiterhin angespannten makroökonomischen und geopolitischen Lage der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2024 mit Unsicherheiten behaftet.

Der langfristige Trend zur Online-Abwicklung von Bestellvorgängen im Bereich End- wie auch Industriekunden in den Absatzmärkten der Pentanova CS GmbH, insbesondere Handels, Lebensmittelindustrie und der Pharmazie- und Gesundheitsbranche, steigert den Bedarf an effizienter Förder- und Lagerautomatisierungstechnik. Der VDMA prognostiziert besonders in den beiden Bereichen Healthcare und Lebensmittel eine steigende Nachfrage. Diese Herausforderungen sind für Handel und Industrie nur durch weitere Automatisierung der innerbetrieblichen Logistik zu lösen.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Umsatzvolumen 2023 der Pentanova CS GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig und beläuft sich auf 18.060 TEUR nach 19.415 TEUR im Vorjahr, entspricht einem Rückgang von ca. 7,5%.

Im Gegenzug ist die Auftragsrentabilität um ca. 6% gestiegen. Gründe dafür liegen zum einen in den wieder rückläufigen Warenbezugskosten sowie Aufträgen mit höhere interner Wertschöpfungsanteilen. Positiv ist zu vermerken ist ebenfalls der wachsende Anteil an Neukunden beim Auftragseingang. So konnten wichtige Bestellungen von Bestandskunden und Neukunden generiert werden.

4. Geschäftsergebnis

Die pentanova cs GmbH schloss das Wirtschaftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.126 ab.

5. Produktion

Die bestehende Produktpalette konnte kontinuierlich verbessert und an aktuelle Gegebenheiten angepasst werden.

6. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr

Gegenüber der Budgetplanung haben sich auch in Jahr 2023 erhebliche Verwerfungen in diversen Bereichen des wirtschaftlichen Handelns ergeben. Durch die Corona Pandemie und den geopolitischen Spannungen in Folge des Kriegs in der Ukraine, wurden die wirtschaftlichen Planungsannahmen vieler Marktteilnehmer für das Geschäftsjahr in Frage gestellt. Dies hatte auch Auswirkung auf Neuinvestitionen in Projekte der Intralogistik. Die Pentanova CS GmbH blieb davon nicht unberührt. So verzögerte sich einerseits bei mehreren Aufträgen kundenseitig die Umsetzung, anderseits wurde auch die Vergabe geplanter Neuanlagen nach hinten geschoben bzw. deren Planung eingestellt. Ebenfalls wurden aufgrund fehlender Wirtschaftlichkeit unter den geänderten Randbedingungen bereits gestartete Investitionsvorhaben storniert.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2023 TEUR 22.057. Die Eigenkapitalquote lag bei 22,6 %. Die Fremdkapitalquote liegt dementsprechend bei 77,4 %. Dies ist maßgeblich auf die Rückführung der Kapitaleinlage in 2023 von TEUR 2.000 zurückzuführen.

Auf der Aktivseite hat sich zum Bilanzstichtag das Anlagevermögen der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 2.732 erhöht, mit einem Umlaufvermögen TEUR 19.242.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beziffern sich in 2023 auf TEUR 5.985, die Bestände an liquiden Mitteln gingen auf TEUR 3.144 zurück.

Auf der Passivseite beträgt das Eigenkapital TEUR 4.990. Die Rückstellungen von TEUR 1.432 sind im Vergleich zum Jahr 2022 rückläufig.

Die Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 15.636 setzen sich zum Großteil aus erhaltenen Anzahlungen von Kunden für in Arbeit befindliche Bestellungen (TEUR 11.919), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen i. H. v. TEUR 1.374, sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. 1.256 TEUR sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 1.000 zusammen.

2. Finanzlage

Liquidität

Die liquiden Mittel belaufen sich stichtagbedingt auf TEUR 3.145. Die pentanova cs GmbH ist in der Lage alle eingegangenen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und vollumfänglich zu erfüllen.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 sind durch die pentanova cs GmbH Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 211 getätigt worden.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Aufgrund der oben dargestellten Liquiditätssituation und des positiven Cash-Flows benötigt die Unternehmensgruppe keine kurzfristigen Kreditlinien.

Auch konnten Bürgschaftslinien über den zuletzt in Anspruch genommenen Umfang hinaus erschlossen werden.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 18.060 leicht negativ entwickelt. Ursachen liegen vornehmlich an kundenseitig nicht fortgeführte Projekte bzw. verzögerte Auftragsabwicklung. Die Pentanova CS GmbH kam hierbei in keine Verzugssituation.

Unter Berücksichtigung der leicht negativen Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen liegt die Gesamtleistung im Geschäftsjahr bei TEUR 17.648.

Das Rohergebnis lag im Jahr 2023 bei TEUR 9.992. Der Jahresüberschuss inkl. Beteiligungserträge liegt im Jahr 2023 bei TEUR 1.126.

4. Besondere Darstellungsformen zur Entwicklung und Lage des Unternehmens

Insgesamt kann der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahres 2023 als auch die zukünftige wirtschaftliche Lage der Pentanova CS GmbH weiterhin als positiv bezeichnet werden.

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Voraussichtliche Entwicklung

Die aktuell noch verbleibenden Auswirkungen der Pandemie durch das Corona-Virus werden zwischenzeitlich als das "New Normal" eingestuft und beeinflussen das wirtschaftliche Umfeld nur noch in geringem Maße. Dagegen wirkt sich der Ukraine-Kriegs mit seinen wirtschaftlichen und politischen Risiken weiterhin auf das Marktgeschehen aus. In Verbindung mit dem vergleichsweise hohen Leitzins der EZB wie auch der FED verzögern die Umsetzung von Investitionsvorhaben temporär.

Es wurden im Jahresverlauf 2023 Auftragseingänge vermeldet, die eine Auslastung für das 1. Halbjahr 2024 der wertschöpfenden Bereiche sicherstellt. Des Weiteren besteht für 2024 eine sehr gute Pipeline mit kurzfristig zu vergebenden Aufträgen mit Lieferumfängen im Kernbereich der Pentanova CS GmbH.

Langfristig ausgelegte Aussagen zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung können aufgrund des sehr volatilen Geschäftsumfelds allerdings erst frühstens in Q3 / 2024 erfolgen.

Im Kerngeschäftsfeld Intralogistik erwarten wir in den kommenden Jahren ein stabiles Nachfrageaufkommen. Gestützt wird die Annahme durch die anhaltende Nachfrage aus dem Bereich E-Commerce Umfeld wie auch die in den letzten Jahren aufgeschobenen Investitionen in intralogistische Lösungen. Ein weiterer Faktor, der in den nächsten Jahren für eine gute Auftragslage sorgen wird, sind die aktuellen Entwicklungen in der Klimagesetzgebung, die auch zu einem höheren Automatisierungsgrad in der Industrie führen wird. Die erwarteten Vergütungsanpassungen in den unteren Lohngruppen werden den Trend zur Automatisierung von Logistikleistungen weiter unterstützen.

2. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Im Bereich der komplexen und hochdynamischen intralogistischen Förderanlagen konnten speziell in der chemisch-pharmazeutischen und automobilen Komponentenherstellung international vertretene Kunden von einer Zusammenarbeit überzeugt und Neukunden gewonnen werden. Der bisherige Trend zu großen Lagerverteilzentren mit hohem Automatisierungsgrad besteht weiterhin. Hierin sehen wir weiterhin die Chance für zukünftiges Auftragsvolumen. Ebenso erfreulich entwickelt sich die Zusammenarbeit mit Bestandskunden, für die Weiterentwicklung und Zukunftsfähigkeit ihrer bestehenden Fördertechniktechnik im Fokus steht.

Die weiterhin hoch volatilen Beschaffungsmärkte, wie auch nicht vorhersehbare Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Ukrainekrieg, stellen das Projektmanagement wie auch den Einkauf vor besondere Herausforderungen bei der kosten- und termingerechten Abwicklung von Aufträgen.

Das in den letzten Jahren festgestellte Hineindrängen von Marktbegleitern der Automobilzulieferindustrie in den Markt für intralogistische Lösungen hat sich zuletzt zurückgebildet.

Der sich verschärfende Fachkräftemangel im Bereich des Ingenieur- und Technikerwesens am deutschen Standort stellt für die Weiterentwicklung des Unternehmens einen begrenzenden Faktor dar. Dem gilt es durch eine wachsende Arbeitgeberattraktivität unter anderem durch ansprechende Arbeitszeitmodellen, Homeoffice-Regelungen und sonstigen Randbedingungen entgegenzuwirken.

Bedingt durch die geringe Arbeitslosenquote und dem wachsenden Fachkräftemangel in Deutschland, rechnen wir zukünftig mit steigenden Personalkosten, die es durch Produktivitätsgewinne, wie auch durch fortlaufende Optimierungen, zu kompensieren gilt.

Die Gewährleistungsrisiken bewegen sich auf einem marktüblichen Niveau.

Den Risiken von Forderungsausfällen wird mit Bonitätsprüfungen, verkürzten Mahnläufen und Lieferantenbürgschaften begegnet. Weiterhin wurden keine Risiken von Forderungsausfällen bei unseren Kunden festgestellt.

Derzeit sind für die Pentanova CS GmbH keine bestandsgefährdenden Risiken ersichtlich.

IV. SONSTIGE ANGABEN

1. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungstätigkeit der pentanova cs GmbH fokussiert sich auf innovative Automatisierungskonzepte und -verfahren in Kombination mit Künstlicher Intelligenz zur Optimierung der technischen Anlagenverfügbarkeit und der logistischen Prozesse, bei gleichzeitiger Beibehaltung der hohen Qualitätsstandards (Anlagenverfügbarkeit und Prozesssicherheit), unter Berücksichtigung der Kostensituation bei unseren Kunden. Auch werden Entwicklungen in kostenoptimierte intralogistische Lösungen weiter vorangetrieben.

2. Bestehende Zweigniederlassungen

Zu Jahresende bestehen keine Zwiegniederlassungen.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.731.791,04 2.666.656,04
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 646.766,00 874.464,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 293.052,00 478.138,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 353.714,00 396.326,00
II. Sachanlagen 129.492,00 99.041,00
1. technische Anlagen und Maschinen 66.939,00 93.702,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 62.553,00 5.339,00
III. Finanzanlagen 1.955.533,04 1.693.151,04
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.193.151,04 1.193.151,04
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 762.382,00 500.000,00
B. Umlaufvermögen 19.241.508,24 17.853.583,76
I. Vorräte 10.111.470,12 9.902.484,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.985.430,31 2.605.251,43
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 809.913,79 134.085,87
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.175.516,52 2.471.165,56
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 65.500,00 78.500,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.144.607,81 5.345.847,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.668,79 55.091,54
Summe Aktiva 22.056.968,07 20.575.331,34

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.989.618,53 5.864.023,04
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 2.000.000,00
III. Gewinnvortrag 1.864.023,04 1.439.187,34
IV. Jahresüberschuss 1.125.595,49 424.835,70
B. Rückstellungen 1.431.767,01 2.379.164,03
C. Verbindlichkeiten 15.635.582,53 12.332.144,27
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 999.950,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 999.950,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 86.228,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 86.228,32
3. sonstige Verbindlichkeiten 14.549.404,21 12.332.144,27
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.549.404,21 12.332.144,27
Summe Passiva 22.056.968,07 20.575.331,34

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.991.546,79 9.438.503,94
2. Personalaufwand 7.192.687,68 6.700.173,18
a) Löhne und Gehälter 6.093.000,51 5.682.829,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.099.687,17 1.017.343,71
davon für Altersversorgung 58.002,56 54.843,82
3. Abschreibungen 409.865,02 336.258,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 409.865,02 336.258,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.298.975,74 2.634.230,75
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 62.756,32 25.496,24
5. Erträge aus Beteiligungen 900.000,00 700.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 900.000,00 700.000,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 221.366,38 24.029,52
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.172,04 4.052,50
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.271,01 93.155,52
9. Ergebnis nach Steuern 1.167.941,68 394.662,54
10. sonstige Steuern 42.346,19 -30.173,16
11. Jahresüberschuss 1.125.595,49 424.835,70

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

PENTANOVA CS GMBH, BÖBLINGEN

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die pentanova cs GmbH hat ihren Sitz in Böblingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 774050 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung entspricht den Vorschriften der §§ 266 ff. HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit nicht gesetzlich geboten.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die für Software unterstellte Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen grundsätzlich linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter aus Zugängen mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Ihr Abgang im Folgejahr wird unterstellt. Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 wurden sofort als Aufwand erfasst.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbunden Unternehmen und die Beteiligungen und die Ausleihungen zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind duch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Herstellungskosten bewertet. Auf die Einzelkosten werden angemessene Zuschläge für Material- und Fertigungsgemeinkosten vorgenommen. Weitere Gemeinkosten werden nicht hinzugerechnet. Vom Wahlrecht gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Soweit notwendig wurden Wertabschläge nach den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung vorgenommen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände und das Bankguthaben sind zu Nennwerten bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die in den Positionen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände enthaltenen, auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände, werden mit dem jeweiligen Transaktionskurs eingebucht.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwand einem bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag zuzurechnen sind.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

• pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren

• durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekanntgemacht wurde

• Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

• ein Rententrend von 0,00 % p.a.

• Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 1. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Steuerbelastung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung tragen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Ansatz erfolgt in Höhe der Beträge, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ggf. unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen zur Erfüllung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

III. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Anteilsbesitz mit mehr als 20% gem. § 285 Nr. 11 HGB

Beteiligungsquote
%
Eigenkapital
TEUR
Jahresergebnis
TEUR
Pentanova Conveyor Systems Nederland B.V., De Kwakel/Niederlande 100,00 895,00 904,00
Pentanova Conveyer Systems Finland, OY, Helsinki/Finland 100,00 440,00 83,00
Pentanova Conveyor Systems Singapor PTE. LTD, Singapore 100,00 298,00 2,00
pentanova cs corp. North America , USA 100,00 796,00 637,00
Pentanova Systems S.A. de C.V., Mexico 99,99 2.255,00 81,00
Pentanova Systems Kft, Györ/Ungarn 100,00 -22,00 31,00

Die Angaben für ausländische Gesellschaften sind zum Durchschnittskurs (Jahresergebnis) bzw. Stichtagskurs respektive historischer Kurs (Eigenkapital) in EUR umgerechnet.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 810 (Vorjahr TEUR 134).

Eigenkapital

Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von EUR 2.000.000,00 und dem Jahresüberschuss sowie dem Gewinvortrag. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 2.000.000 wurde aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 23.11.2023 zurückgeführt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen für die Gewerbesteuer und Körperschaftssteuer TEUR 19 (Vorjahr TEUR 494) wurden in Höhe der zum Bilanzstichtag voraussichtlichen Steuerbelastungen gebildet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen i.H.v. TEUR 58 (Vorjahr EUR 65) wurden für Direktzusagen aus der Betriebsvereinbarung gebildet.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert, die treuhänderisch angelegt sind. Sie wurden nach dem BilMoG-Bestimmungen mit den zugrundelegenden Verpflichtungen verrechnet. Der Erfüllungsbetrag der Persionverpflichtung beträgt zum Stichtag TEUR 488 (Vorjahr TEUR 358), der Zeitwert, bzw. die Anschaffungskosten des angelegten Vermögens beträgt TEUR 430 (Vorjahr TEUR 294).

Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen mit TEUR 259 (Vj. TEUR 269) den Personalbereich, mit TEUR 634 (Vorjahr TEUR 575) die Rückstellungen für Gewährleistungen, mit TEUR 122 (Vorjahr TEUR 658) die Rückstellung für drohende Verluste, mit TEUR 60 (Vorjahr TEUR 60) die Rückstellungen für den Jahresabschluss und mit TEUR 279 (Vorjahr TEUR 259) den Bereich Sonstiges.

Verbindlichkeiten

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 11.918.974,09 11.918.974,09 0,00 0,00
Vorjahreswerte 10.058.659,40 10.058.659,40 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.374.265,35 1.374.455,23 0,00 0,00
Vorjahreswerte 1.670.636,85 1.670.636,85 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 86.228,32 86.228,32 0,00 0,00
Vorjahreswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 999.950,00 999.950,00 0,00 0,00
Vorjahreswerte 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.256.164,77 1.256.164,77 0,00 0,00
Vorjahreswerte 563.248,02 563.248,02 0,00 0,00
15.635.582,53 15.635.772,41 0,00 0,00
Vorjahreswerte 12.292.544,27 12.292.544,27 0,00 0,00

Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB in den Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Besicherung von Verbindlichkeiten

Eine Besicherung von Verbindlichkeiten der pentanova cs GmbH findet zum jetzigen Zeitpunkt nicht statt und ist aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft auch nicht notwendig.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag lagen keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse vor. Die Miet-und Leasingverpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen.

31.12.2023
TEUR
2024 339,40
2025 2,90
2026 0,00
2027 0,00

IV. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt auf:

31.12.2023
TEUR
31.12.2023
%
Inland 5.210,00 28,90
EU-Länder 2.589,00 14,30
Andere Drittländer 10.261,00 56,80
18.060,00 100,00

V. SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

2023 2022
Angestellte 71 72
DH-Student 1 1
Geschäftsführer 1 1
Gesamt 73 74

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

• Alfred Pfeifer, Changchun Jilin Province, China

Einzelvertretungsberechtigt

• Sebastiano Sardo, Stuttgart

Die Geschäftsführer nehmen die Befreiung gem. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag

Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag.

Gewinnverwendungsvorschlag

Das Jahresergebnis soll in das nächste Geschäftsjahr vorgetragen werden.

sonstige Berichtsbestandteile

 

PENTANOVA CS GMBH

Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 12.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die pentanova cs GmbH, Böblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der pentanova cs GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der pentanova cs GmbH, Böblingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

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