Solar für Alle GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sören Zingler seit 15.9.2022 | Prokura |
Halil Kaya seit 5.4.2016 | Geschäftsführer |
Jörn Willers seit 21.12.2015 | Geschäftsführer |
Rainer Burckhardt seit 18.5.2006 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metallbau Burckhardt GmbHIsernhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Metallbau Burckhardt GmbH wurde am 23.05.1984 gegründet und hat ihren Sitz in Isernhagen. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der Metallbau Burckhardt GmbH umfasst die Herstellung und Ausführung von Stahlkonstruktionen, Schaufenstern, Fenstern, Türen aus Aluminium, Treppen, Treppenkonstruktionen und sämtliche Schlosserarbeiten sowie Edelstahlbearbeitungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren wir weiterhin hauptsächlich im Bereich des innovativen Metallbaus - insbesondere im Bereich von Glas-Metallkonstruktionen - tätig. 2. Ziele, Strategie Die Strategie der Metallbau Burckhardt GmbH bezieht sich auf: ® Ausbau der Marktanteile im Unternehmen sowie im Verbund. ® Förderung der Ausbildung und Gewinnung und Qualifizierung von Mitarbeitern ® Bindung qualifizierter Mitarbeiter ® Ausweitung und Pflege bestehender Vernetzungen mit Architekten und Entscheidern ® Eingehung langfristiger Kunden- und Lieferantenbeziehungen ® Entwicklung neuer innovativer Ideen und Produkte ® Vernetzung handwerklicher Tätigkeiten bei Bauprojekten II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine. Hinzu traten im Laufe des Jahres der Nah-Ost- Krieg und die Immobilienkrise in China. Die auf allen Wirtschaftsstufen hohen Preise dämpften die Konjunktur. Zwar fiel die Inflationsrate für 2023 insgesamt geringer aus als im Jahr zuvor; sie lag allerdings mit 5,9 % unverändert auf hohem Niveau. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen führten zu einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. Das Bruttoinlandsprodukt fiel im Jahr 2023 preisbereinigt nach den Berechnungen des statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger aus als im Vorjahr. (Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis). Pressemitteilung 019/24 vom 15.01.2024) Entwicklung der Branche Das deutsche Baugewerbe macht In seiner Pressemitteilung vom 6. Dezember 2023 für das Jahr 2023 ein Umsatzrückgang in der Branche von 5,3 % aus. Für das abgelaufene Geschäftsjahr erhöhte sich der Anteil der Betriebe, die Umsatzeinbußen hinnehmen mussten. Einkaufspreise für Materialien hielten sich auf historisch hohem Niveau. Bürokratische Hemmnisse und Unsicherheiten führen zu zögerlichen Entscheidungen und zeitlichem Versatz. Gestiegene Bau- und Finanzierungskosten führten im Jahr 2023 zu einem Nachfrageeinbruch. Die Situation im Bereich der Fachkräfte am Markt bleibt weiterhin angespannt. (Quelle: Zentralverband Deutsches Baugewerbe. Pressemitteilung Baukonjunktur 2023/2024 vom 06.12.2023). 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 361 TEURO gegenüber 247 TEURO im Vorjahr. Von der Geschäftsführung wurde für das Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erwartet, was um 46,09 % übertroffen wurde Die Gesellschaft war in Ihrer Prognose für das Geschäftsjahr 2023 aufgrund fortgesetzter Zinserhöhungen der EZB in den ersten drei Quartalen von einem Rückgang baulicher Investitionen und damit verbundenem Preiskampf ausgegangen. Bedingt durch die Gewinnung von Großaufträgen und fakturierbarer Zusatzleistungen bei bestehenden Aufträgen konnte das erwartete Ziel im Geschäftsjahr übertroffen werden. Die Betriebsleistung erhöhte sich im Geschäftsjahr von 24.571 T€ auf 25.461 T€ . Dies entspricht einem Anstieg von insgesamt rund 3,62 %. Der deutliche Anstieg der Umsatzerlöse von 20.376 TEURO auf 24.212 TEURO wie auch der starke Rückgang der Bestandsveränderungen von 4.195 TEURO auf 1.249 TEURO sind überwiegend auf die Fertigstellung von Großprojekten im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Das laufende Geschäftsjahr führte zu einer Bestandserhöhung unfertiger Erzeugnisse und Leistungen in Höhe von 9,97 %. Die Personalkosten erhöhten sich von 5.773 TEURO auf 6.230 TEURO um 7,92 % gegenüber dem Vorjahr. Hintergrund sind Gehaltserhöhungen sowie eine gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres erhöhten sich insgesamt um 547 TEURO gegenüber dem Wert des Vorjahres. Dies entspricht einer prozentualen Erhöhung von 24,78 %. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge erhöhten sich um 11 TEURO gegenüber dem Vorjahr. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betragen 168 T€. Hierin enthalten sind Erträge aus der Zuführung latenter Steuern in Höhe von 0,00 und Aufwendungen aus der Auflösung latenter Steuern in Höhe von 8 T€ Das Ergebnis nach Steuern beträgt 374 TEURO; im Vorjahr belief es sich auf 260 TEURO. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen ergeben sich im Bereich der Metallkonstruktionen. Insgesamt ist die Gesamtleistung im Geschäftsjahr um 3,62 % gestiegen. Dieser Umstand ist erheblich im Fertigstellungsgrad der Arbeiten begründet. Das laufende Geschäftsjahr führte zu einer Bestandserhöhung unfertiger Arbeiten in Höhe von 9,97 %. Gleichzeitig minderte sich der Materialeinsatz im Vergleich zum Vorjahr um 313 TEURO. Die prozentuale Erhöhung betrug -1,90%. Berücksichtigt sind hierin auch Fremdleistungen für Subunternehmer. In den Jahren der Coronakrise 2020 - 2022 ergaben sich erhebliche Preiserhöhungen durch sog. "Materialteuerungszuschläge". Diese sind im Berichtsjahr weggefallen . Die Aufwendungen für Personalkosten erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 457 TEURO. Hintergrund sind Gehaltserhöhungen sowie eine gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 547 TEURO. Hierbei wirkten sich insbesondere Forderungsverluste in Höhe von 285 TEURO aus. Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von 361 TEURO (Vorjahr: 247 TEURO). b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Berücksichtigung von eingeräumten Skonti zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Quote unserer liquiden Mittel betrug 30,35 % und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 7,58 %. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 41 TEURO (Vorjahr: TEURO 952) ergaben sich zum Bilanzstichtag aus einem Kreditkartensaldo und zwei Fahrzeugfinanzierungen. Im Vorjahr wurde ein in Anspruch genommener Eurokredit in Höhe von 900 TEURO ausgewiesen, der im Geschäftsjahr vollständig zurückgeführt wurde. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 140 EURO. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Struktur unserer fixen Kosten ist weitgehend stabil. c) Vermögenslage Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen zu 1.051 TEURO bzw. 14,79 % (Vj. 1.087 TEURO bzw. 13,12 %) aus Anlagevermögen, zu 1.701 TEUR bzw. 23,92 % (Vj. 2.697 TEURO bzw. 32,56 %) aus Vorräten, zu 1.807 TEURO bzw. 25,42 % (Vj. 2.307 TEURO bzw. 27,84 %) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie zu 2.158 TEURO bzw. 30,35 % (Vj. 1.886 TEURO bzw. 22,77 %) aus liquiden Mitteln. Die Struktur unseres kurz- und mittelfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist stabil. Im laufenden Geschäftsjahr betrugen unsere Investitionen in das Anlagevermögen 75 TEURO. Unsere Eigenkapitalquote liegt bei 54,47 %. Der Anteil der liquiden Mittel beträgt 30,35 % an der Bilanzsumme. d) Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage ist unverändert gut. e) Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens bedienen wie uns im Wesentlichen der Größen Betriebsleistung sowie Jahresergebnis. Die finanziellen Leistungsindikatoren sind in den Darstellungen zur Ertrags-,Finanz- und Vermögenslage enthalten. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Vorraussichtliche Entwicklung mit Ihren Risiken und Chancen Basierend auf den aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland wie auch global (Auswirkungen der Wahlen in den USA) erscheint eine Aussage der zukünftigen Geschäftsentwicklung sehr schwierig. Diese unvorhersehbaren, vom Unternehmen nicht zu beeinflussende politischen Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose. Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Lage rechnen wir für das Jahr 2024 mit einem Umsatzrückgang gegenüber 2023 von rund 3%. Dies entspricht den aktuellen Entwicklungen der Planrechnung und den Ist - Zahlen des laufenden Jahres. Für das Folgejahr 2025 erwarten wir einen Umsatz auf dem Niveau des Berichtsjahres. Den Annahmen liegen die politisch / wirtschaftliche Situation im Inland für das aktuelle Jahr 2024 und die Erwartung wirtschaftlicher und steuerlicher Investitionsanreize im Jahr 2025 aufgrund des Konjunktureinbruchs zugrunde. Analog zur Umsatzentwicklung erwarten wir die Entwicklung der Ertragssituation. Dabei berücksichtigen wir eine zum Berichtsjahr vergleichbare Kostenstruktur unter leichter Abschwächung der prozentualen Personalkostensteigerungen der Vorjahre. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir daher insgesamt mit einer leichten Abschwächung. 2. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Bei einem Anhalten der Hochzinsphase ist mit einer Abschwächung von Bauinvestitionen zu rechnen. Bei Großaufträgen wird sich eine weitere Verschärfung des Preiskampfes ergeben. Der andauernde Ukrainekrieg, die Probleme bei den internationalen Lieferketten und die Zinswende hatten vielfältige Auswirkungen auf die Baukonjunktur in Deutschland. Ein Drittel der Unternehmen bezogen Baumaterialien aus Russland oder der Ukraine. Die Probleme lagen hauptsächlich in der mangelnden Verfügbarkeit und führten zu starken Preissteigerungen bei diversen Baumaterialien sowie dem Bruch von Logistikketten. Dies führte zur Behinderung der Produktion und Materialknappheit. Bereits vor Kriegsausbruch haben wir neue Lieferketten erschlossen. Wir verfügen über ein breites Netz von Lieferanten. Unsere Materialbeschaffung ist damit weitgehend gesichert. Zunehmende Regelungen, bürokratische Hürden und lange Bearbeitungszeiten bei Anträgen und Genehmigungen können zu Auftragsverschiebungen oder Absagen führen. Durch eigene Produktion und gute Vernetzung mit Verbundunternehmen und Zulieferern können wir zeitlich flexibel reagieren. Unser Projekt- und Finanzmanagement ermöglichen eine fortlaufende Ermittlung des Fertigungsgrades und einer sachstandsgerechten Faktura über Abschläge. Der Fachkräftemangel im Handwerk ist weiter ein wesentliches Thema im Bereich der Umsatzausweitung, Qualitätssicherung und Effizienz in der Abwicklung der Aufträge. Diesem Problem begegnen wir bereits seit Jahren durch eine eigenständige Lehrlingswerkstatt sowie kontinuierlichen Weiterbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen unserer Mitarbeiter. Hierneben arbeiten wir eng mit Kooperationspartnern in Form eigenständiger Unternehmen zusammen und unterstützen diese bei der Qualifikation ihrer Mitarbeiter und Qualitätsoptimierung. Ertragsorientierte Risiken: Die Verschärfung des Wettbewerbs in der Branche hat durch Verlagerung der Produktion nach Osteuropa zugenommen. Unser Kundensegment fordert eine zeitnahe Abwicklung, hohe Qualität sowie eine Bündelung verschiedener Leistungen. Hier können wir durch die Ausweitung unserer eigenen Fertigung im Unternehmensverband bei unseren Produkten und Leistungen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten. Daher gehen wir davon aus, dass weiterhin unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nicht gestiegen sind. Ferner bauen wir unsere Marktanteile kontinuierlich aus. Durch erfolgreiche Kundenbindungsmaßnahmen im Vertrieb und Projektmanagement verfügen wir unverändert über einen solventen Kundenstamm, den wir permanent erweitern. Forderungsausfälle sind im Wesentlichen eine Ausnahme. Der Material- und Baustoffmarkt ist teilweise von Konzernen dominiert. Die im Vorjahr bestehenden Lieferengpässe sind im Wesentlichen beseitigt. Finanzwirtschaftliche Risiken : Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Energiepreise und Lohnabschlüsse führen zu geminderten Margen, jedoch nicht zu geringeren Umsätzen. Letztere werden durch Konjunktur und Zinsniveau negativ beeinflusst Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen aktuell keine Risiken, die den Fortbestand gefährden könnten. Insbesondere im ersten Halbjahr 2024 konnten weder kriegs- noch konjunkturbedingte Ergebnisauswirkungen festgestellt werden. 3. Chancenbericht Auf der Beschaffungseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir unverändert durch Qualitätskontrollen bei unseren Partnern und in unseren Geschäftsräumen durch. Dem Fachkräftemangel begegnen wir durch lukrative Vergütungssysteme, einem guten Netzwerk und der Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und unserer Ausbildungswerkstatt. Vor dem Hintergrund von Energieeffizienz und Nachhaltigkeit ist die Marktlage von einer ungeminderten Nachfrage an innovativen Metall-Glaskonstruktionen gekennzeichnet. Das positive Nachfrageverhalten im vorgenannten Bereich setzte sich auch im laufenden Geschäftsjahr insbesondere im Bereich von Architekten und Projektentwicklern ungebrochen fort. Dies lässt auf weitere Umsatzsteigerungen schließen. Weiter ergeben sich neue Geschäftsfelder aus den Folgen des Klimawandels im Bereich energetischer Sanierungen. Das innovative Produkt unseres Tochterunternehmens hat sich nachhaltig erfolgreich im Markt etabliert. Das von uns erarbeitete Know - How eröffnet weitere Marktchancen Hierdurch ergeben sich Synergie-Effekte für unseren Geschäftsbereich. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Analysen, Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Die digitale Infrastruktur in unserem Unternehmen bauen wir weiter aus. Qualitätsverbesserung, Effizienzsteigerung und Kostenminimierung im administrativen Bereich konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden. Kurze Lieferwege, individuelle Fertigung vor Ort sowie ein hohes Maß an Unabhängigkeit von Zulieferern sichern uns Flexibilität und Zeitvorteile. Die Verfügbarkeit von ausgebildeten Experten für diverse Fachbereiche ermöglichen einen weiteren Qualitätsvorteil. Hierneben ist eine Effizienzsteigerung und Kostenersparnis zu erwarten. 4. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer langjährigen Erfahrungen, Prozessanpassungen, finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken weiterhin gut gerüstet. Wir werden auch weiter flexibel auf sich verändernde Marktsituationen eingehen. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind - auch unter Berücksichtigung der vielfachen Probleme beim Fachkräftemangel, des hohe Zinsniveaus und des Ukrainekriegs derzeit nicht erkennbar. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und Qualitätskontrollen, Individualität sowie persönlicher Betreuung begegnen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv. Bei aktuell guter Auftragslage erwarten wir für das laufenden Geschäftsjahr 2024 - auch bei einer Fortsetzung globaler Krisen - ein Jahresergebnis leicht unterhalb des Vorjahresniveaus 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchhorst, 02.10.2024 gez. Rainer Burckhardt Jörn Willers Halil Kaya BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Metallbau Burckhardt GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs unter Anwendung des Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 netto werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert bzw. beizulegenden Wert - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Dem Grundsatz einer verlustfreien Bewertung wurde bei entsprechenden Projekten durch Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert Rechnung getragen. Unfertige Erzeugnisse und Leistungen wurden mit Fertigungs- und Materialeinzel- und -gemeinkosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Erhaltene Anzahlungen werden bis zur Höhe der Herstellungskosten offen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Wertansätze der Kassen- und Bankbestände erfolgten zum Nennwert. Für antizipative Kosten wurden aktive Rechnungsabgrenzungen gebildet. Bedingt durch unterschiedliche Bewertungen zwischen Handels- und Steuerbilanz ergeben sich aktive Steuerlatenzen in Höhe von Euro 21.825,19 Euro, die in der Bilanz ausgewiesen sind (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB). In Höhe dieses Betrages besteht gemäß § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre., Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. In dem ausgewiesenen Bilanzgewinn von Euro 3.769.606,08 Euro ist ein Gewinnvortrag von Euro 3.408.220,33 Euro enthalten. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 172.022,00 Euro. Die Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigem Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Fremdwährungsposten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in von Höhe 43.871,26 Euro (Vorjahr: 24.273,65 Euro) werden im Berichtsjahr unter den "Roh-, -Hilfs- und Betriebsstoffen" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter "fertige Erzeugnisse und Waren". Die entsprechenden Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens in Höhe von 32.850,75 Euro (Vorjahr: 31.952,66 EUR) werden im Berichtsjahr unter "Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens" ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge". Die entsprechenden Vorjahreszahlen wurden zur besseren Vergleichbarkeit angepasst. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist, vgl. Anlage III/10. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Finanzanlagen: Angaben zum 31.12.2023 über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00Euro). Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 69.132,43 Euro (Vorjahr: 2.301,19 Euro). Angaben zu Forderungen gegen Gesellschaftern In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 7.963,52 Euro (Vorjahr: 7.404,74 Euro) enthalten. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei der Bestimmung dieses Zinses wurde das Vereinfachungswahlrecht zur Bestimmung der Restlaufzeit mit 15 Jahren genutzt. Die Pensionsrückstellungen betragen 172.022,00 Euro . Rückstellungen Altersversorgungsverpflichtungen Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 1.599,00 Euro der gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre unterliegt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Von der Erleichterungsmöglichkeit gemäß Artikel 28 Abs. 1 EGHGB war kein Gebrauch gemacht worden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. • Rückstellungen für Personalkosten • Rückstellungen für Aufbewahrungspflicht • Rückstellungen f. Gewährleistungen • Rückstellungen für ausstehende Rechnungen • Rückstellungen für Abschluss u. Prüfung • Rückstellungen für Prozeßkosten zu einem Gesamtvolumen in Hohe von 1.553 TEURO. Verbindlichkeitenspiegel gem. § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die Restlaufzeiten stellen sich wie folgt dar:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 225,00 Euro (Vorjahr: 28.161,99 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige bilanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 671.821,38 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für einen Zeitraum bis 2027. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.298.654,59 Euro (Vorjahr: 2.337.654,59 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 39.000,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) Sonstige bilanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 671.821,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für einen Zeitraum bis 2027. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 14.041,57 Euro vorgenommen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in Höhe von 285.299,32 Euro außergewöhnliche Aufwendungen aus Forderungsverlusten enthalten. Erläuterung der periodenfremden Erträge In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 91.313,18 Euro enthalten, die insbesondere Gutschriften und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen. Die Erträge wurden im Posten "3. sonstige betriebliche Erträge" erfasst. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 27.360,27 Euro enthalten, die insbesondere die verspätete Abrechnung diverser Leistungen betreffen. Die Aufwendungen wurden im Posten "7. sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Personen geführt:
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a und 9b HGB ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Der gewährte Kredit wurde mit 2,0 % verzinst. Die Laufzeit des Vertrages beträgt zwischen 5 Jahren. Gewährte Bezüge für frühere Geschäftsführer bzw. deren Hinterbliebenen Früheren Arbeitnehmern sowie deren Hinterbliebenen wurden 18.406,56 Eurogewährt. Diesen gewährten Bezügen stehen keine Gegenleistungen im Geschäftsjahr gegenüber. Gebildete Rückstellungen für frühere Geschäftsführer Die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Geschäftsführern und deren Hinterbliebenen sind voll durch Rückstellungen abgedeckt. Die Rückstellungen betragen 140.952,00 Euro. Ausschüttungssperre Gesamtbetrag Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 23.424,19 Euro und entfällt auf aktive Steuerlatenzen in Höhe von 21.825,19 Euro sowie auf Differenzen beim Rechnungszinssatz bei Pensionsrückstellungen in Höhe von 1.599,00 Euro. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. Wesentliche Auswirkungen durch den Ukrainekrieg ergaben sich nach dem Abschlussstichtag nicht. Die Geschäftsziele konnten weiterhin planmäßig verfolgt werden. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss beträgt 361.385,75 Euro. Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss soll zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Kirchhorst, 02.10.2024 gez. Rainer Burckhardt Jörn Willers Halil Kaya sonstige Berichtsbestandteile
Kirchhorst, den 02.10.2024 gezeichnet Herren Rainer Burckhardt Halil Kaya sowie Herr Jörn Willers als Geschäftsführer der Metallbau Burckhardt GmbH Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 02.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metallbau Burckhardt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Metallbau Burckhardt GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Metallbau Burckhardt GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 25.10.2024 Anochin, Roters & Kollegen GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft ppa. Mustafa Bozkurt, Wirtschaftsprüfer |
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