Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 702190
Vorher
ZPM-Zeitarbeit Personal Management GmbH
Eingetragen
24.4.2007
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung und Arbeitsvermittlung.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Julia Dr. Magdeburg
seit 1.7.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

lichtfeld gmbh (vormals: ZPM-Zeitarbeit Personal Management GmbH)

Hockenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2019

der lichtfeld gmbh

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Allgemein

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2019 durch ein leichtes Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Stand 14. Januar 2021) im Jahresdurchschnitt 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Das Wachstum hat 2019 aber an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen: 2017 um 2,6 % und 2018 um 1,3 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahren von +1,3 %, ist die deutsche Wirtschaft 2019 somit schwächer gewachsen. Die Dynamik der letzten Jahre hat damit offensichtlich nachgelassen. Trotzdem lassen die positiven Rahmenbedingungen der deutschen Wirtschaft weiterhin auf eine sehr gute Entwicklung für die nächsten Jahre hoffen.

Entwicklung der Branche

Nach der bereits im Jahr 2018 auf 2,6% (Vj: 2,8%) der Gesamtarbeitnehmerschaft in Deutschland etwas gesunkenen Anzahl von beschäftigten Zeitarbeitnehmern, hat sich der Zeitarbeitsmarkt im Jahr 2019 nochmals etwas abgeschwächt und beträgt nunmehr nur noch 2,3% der gesamten Arbeitnehmer in Deutschland (Bundesagentur für Arbeit, "Leiharbeitnehmer und Verleihbetriebe Stichtag: 31.12.2019"). Die positive Entwicklung des Zeitarbeitsmarkts setzt sich dabei im Spezialmarkt der Arbeitnehmerüberlassung von Ärzten und Pflegekräften an Kliniken weiter fort. Jedoch sind hier auch andere Entwicklungen entscheidend, wie z.B. die für Ärzte und Pflegekräfte sehr angenehme Flexibilität bei der Arbeitszeitgestaltung sowie die höhere Bezahlung im Vergleich zur Festanstellung.

Auch die Kliniken haben große Vorteile für sich erkannt, da sie qualifizierte, flexible und auch hoch motivierte Mitarbeiter ohne großen Aufwand beschäftigen können, was sich durchaus zum Wohle der Patienten und des wirtschaftlichen Erfolgs der jeweiligen Kliniken auswirken kann. Wir sind davon überzeugt, dass diese Entwicklungen noch lange nicht den Höchststand des Möglichen erreicht haben und werden deshalb unsere Aktivitäten im Markt der Arbeitnehmerüberlassung für Ärzte und Pflegekräfte weiter ausweiten.

1.2 Geschäftsverlauf des abgeschlossenen Geschäftsjahrs

Das Geschäftsjahr war wie im Vorjahr durch den starken Zuwachs von Kunden und Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung geprägt.

Die Umsatzerlöse konnten dabei um ca. EUR 11,9 Mio. auf insgesamt EUR 46,5 Mio., der Personalbestand von 587 Mitarbeitern auf 872 Mitarbeiter erhöht werden. Der Umsatz je Mitarbeiter fiel dabei um TEUR 5,6 auf TEUR 53,3. Der Jahresüberschuss vor Steuern verringerte sich um TEUR 276,6 auf TEUR 308,8.

Der Cash-Flow in Höhe von TEUR 545,2 (aus Jahresüberschuss + Abschreibungen) zeigt den um TEUR 151,5 im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen operativen Erfolg unserer Gesellschaft im Jahr 2019 und damit aber auch den Wachstumskurs des Unternehmens, der durch viele Investitionen in die Struktur des Unternehmens geprägt war.

Wir sehen dennoch im Jahr 2019 ein weiteres positives Jahr in der Unternehmensgeschichte der lichtfeld gmbh. Als positive Aspekte können neben der großen Umsatzsteigerung auch die umfassende Weiterentwicklung der unternehmenseigenen Software, der weitere Ausbau einer effizienten und engagierten Verwaltungsstruktur, den weiteren Aufbau des Standorts in Bielefeld sowie der äußerst innovative Umgang mit den Ärzten und Pflegekräften genannt werden.

2. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der lichtfeld gmbh hat sich im Geschäftsjahr 2019 insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Die finanzielle Lage zeigt dabei eine angemessene Ertrags- und auch Finanzkraft.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der lichtfeld gmbh belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 11.753,6. Sie hat sich gegenüber dem Jahr 2018 (TEUR 10.173,5) um 15,5 % erhöht. Die Vermögens- und Kapitalstruktur der lichtfeld gmbh stellt sich mit folgenden Kennzahlen dar:

Eigenkapitalquote 9,7 % (Vj.: 22,1%), Rückstellungsquote 7,9 % (Vj.: 31,4%), Verbindlichkeitenquote 82,4 % (Vj.: 46,5%). Das Anlagevermögen ist zum Teil durch das Eigenkapitel und die langfristigen Verbindlichkeiten gedeckt.

Im Jahr 2019 haben wir das Abrechnungssystem bei der Arbeitnehmerüberlassung von der "Nachberechnung" in die "Sofortberechnung" umgestellt, wodurch sich die Rückstellungen für Personalkosten aus der Arbeitnehmerüberlassung um TEUR 2.430,4 auf TEUR 119,0 verringert und die Verbindlichkeiten für Personalkosten aus der Arbeitnehmerüberlassung um TEUR 1.252,7 auf TEUR 1.291,4 erhöht haben.

Das Eigenkapital hat sich durch eine Gewinnausschüttung im Jahr 2019 um TEUR 1.300,0 € verringert, womit in den Vorjahren geplante und noch nicht durchgeführte Gewinnausschüttungen nachgeholt wurden. Der Jahresüberschuss aus dem Jahr 2019 in Höhe von TEUR 193,0 wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr stabil. Der Cash-Flow hat sich zwar um TEUR 151,5 auf TEUR 545,2 verringert, trotzdem konnten wir die finanziellen Verpflichtungen unseres Unternehmens jederzeit erfüllen.

Ziel unserer Kreditpolitik wird es deshalb weiterhin sein, unser Unternehmenswachstum allenfalls durch die Aufnahme zwingend notwendiger Fremdmittel oder auch das Factoring abzusichern. Um dem weiterhin gerecht werden zu können, haben wir im Jahr 2020 das Unternehmen von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in einer Höhe von TEUR 1.063,0 durch Aufrechnung mit Forderungen gegenüber Gesellschafter befreit und damit in gleicher Höhe auch die Bilanzsumme verkürzt. Eine weitere Verbindlichkeit gegenüber Kreditinstituten wird im Jahr 2021 in gleicher Art und Höhe aufgerechnet werden und damit ebenfalls zur Verbesserung der Finanzlage beitragen.

Unsere Vermögens- und Finanzlage wird auch in den Folgejahren geordnet und ein wesentlicher Baustein für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft unseres Unternehmens sein.

Ertragslage

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2019 konnte wiederum gesteigert werden. Mit einem Gesamtumsatz in Höhe von EUR 46,5 Mio. betrug die Steigerung demnach 34,4% und somit einen Betrag in Höhe von EUR 11,9 Mio. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im Jahr 2019 nur gering um 1,2% auf 90,7%, was mit dem Ausbau der internen Unternehmensstruktur und dem weiteren Ausbau des Standorts in Bielefeld zu erklären ist. Der Jahresüberschuss hat sich demnach im Jahr 2019 um TEUR 188,9 auf insgesamt TEUR 193,0 verringert, was die höheren Strukturkosten aufgrund des starken Wachstums deutlich macht.

Insgesamt sehen wir die Lage unserer Gesellschaft positiv.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Zum ersten Mal seit Gründung der lichtfeld gmbh wird im Jahr 2020 kein Wachstum der Gesellschaft stattfinden. Die Umsätze werden zurückgehen und unsere Verwaltungsmitarbeiter werden nur noch zeitweise gemeinsam in unseren Büroräumen arbeiten können. Die Ergebnisentwicklung wird negativ sein.

Die sofort im Frühjahr von uns eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung der Kostenstruktur und Stärkung der Rohmarge haben nicht nur das wirtschaftliche Überleben der lichtfeld gmbh gesichert, sondern sollen in der Zukunft als Grundlage für eine effizientere Arbeitsweise und damit als Sicherung für unser weiteres Wachstum dienen.

Wir setzen dabei weiterhin vertrauensvoll auf unser hervorragendes Team und werden ohne eine Reduzierung des Mitarbeiterstamms gemeinsam die Herausforderungen im Jahr 2020 dafür nutzen, unsere Prozesse zu optimieren und uns auf die weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens nach Ende der Pandemie vorzubereiten.

Das deutsche Gesundheitswesen leidet seit Jahren unter einem Fachkräftemangel, der auch noch mittel- bis langfristig, alleine schon aufgrund der Demographie und der begrenzten Ausbildungskapazitäten, anhalten wird. Zudem wurden für die Krankenhäuser in den Jahren 2019 und 2020 umfangreiche neue Gesetze und Verordnungen (MDK-Reformgesetz, PpUGV) erlassen, die zu einem Mehrbedarf an ärztlichen und pflegerischen Fachkräften im Vergleich zum Status quo führen. Zu nennen sind hier die Pflegepersonaluntergrenzen, die personellen Strukturvoraussetzungen für definierte Leistungsbereiche in Krankenhäusern, die vermehrte Überprüfung der strikten Anwendung des Arbeitszeitgesetzes durch die Bezirksregierungen, aber auch tarifliche Regelungen, wie die Begrenzung der Anzahl von Bereitschaftsdiensten je Monat. All dieses führt zu einer weiteren Arbeitsverdichtung im Gesundheitswesen. Zusammengenommen sind dies triftige Gründe für den dringenden Bedarf der Dienstleistungen der lichtfeld gmbh, für den gesamten deutschen Raum sowohl aktuell als auch in Zukunft.

Zudem arbeiten wir an innovativen Lösungen in Richtung der Digitalisierung unserer Wertschöpfungskette sowie an weiteren digitalen Produkten, die die Ressource der medizinischen Fachkraft (z. B. Arzt) voraussetzt und beinhaltet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres ergaben sich im Frühjahr des Jahres 2020 durch die Auswirkungen der weltweiten Corona Pandemie auf die Bundesrepublik Deutschland und das gesamte wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben. Durch die am 16.03.2020 von der Bundesregierung getroffenen Entscheidung für Krankenhäuser, aufgrund der Covid-19 Pandemie nicht lebensnotwendige Operationen und Behandlungen zu verschieben, um zusätzliche Kapazitäten, insbesondere auf den Intensivstationen zu erhalten, blieben ca. 40% der Bettenkapazität in den Krankenhäusern frei. Diese Maßnahmen stellten auch für die lichtfeld gmbh eine deutliche Einschränkung ihrer Geschäftstätigkeit und unseres unternehmerischen Handelns dar.

Wir sehen die großen Chancen für unser Unternehmen in und nach der Krise in Deutschland darin, aufgrund unserer Unternehmensgröße und Flexibilität sowie unseren hohen Qualitätsstandards, als optimaler Partner im Gesundheitswesen sowohl den Kliniken in Deutschland, als auch der Verwaltung der Bundesrepublik Deutschland einen großen Dienst zu erweisen und damit in den Folgejahren zum üblichen Wachstum mit sehr hohen Raten zurückkehren und einen höheren Anteil am Markt für Arbeitnehmerüberlassung von Ärzten und Pflegekräfte übernehmen und durch Innovationen und besonderen Serviceleistungen diesen dominieren zu können. Die Ertrags- und Finanzkraft unseres Unternehmens wird sich in den Folgejahren schnell wieder erholen und unser weiteres Wachstum möglich machen. Denn die grundlegenden Herausforderungen und Probleme in den Kliniken sind nach einer Überwindung der Pandemie die gleichen wie vorher.

Weitere denkbare Risiken könnten auch weiterhin Veränderungen der politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen im Sozialversicherungsrecht und dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, aber auch der Eintritt von großen Arbeitszeitfirmen im Rahmen eines Verdrängungswettbewerbs sein.

Nach einem negativen Ergebnis im Jahr 2020 rechnen wir mit der Fortsetzung der positiven Weiterentwicklung unseres Unternehmens im Jahr 2021 und zudem mit einem höheren Ergebnis. Das aktuelle Umsatzsatzwachstum im Jahr 2019 liegt bei ca. 34,4% im Vergleich zum Vorjahr.

 

Hockenheim, 29.01.2020

Thomas Braun, Geschäftsführer

Christoph Fastenrath, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 4.335.294,03 3.949.799,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 332.548,13 17.864,43
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 332.548,13 17.864,43
II. Sachanlagen 3.902.745,90 3.825.685,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.392.038,90 2.228.384,90
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 510.707,00 606.005,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 991.295,42
III. Finanzanlagen 100.000,00 106.250,00
1. Beteiligungen 0,00 6.250,00
2. sonstige Finanzanlagen 100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 7.188.141,39 6.010.336,70
I. Vorräte 44.147,70 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.015.107,99 5.784.412,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.398,92 877.293,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 378.329,43
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 10.106,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 7.010.709,07 4.897.013,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 342.545,21 2.900,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 128.885,70 225.923,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 230.186,02 213.389,70
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.753.621,44 10.173.526,15

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 1.141.358,67 2.248.381,15
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
III. Bilanzgewinn 1.106.358,67 2.213.381,15
davon Gewinnvortrag 2.213.381,15 1.831.448,98
B. Rückstellungen 923.262,70 3.190.674,23
C. Verbindlichkeiten 9.689.000,07 4.734.470,77
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.712.619,24 2.607.722,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 487.386,19 370.190,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.225.233,05 2.237.531,59
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12.334,35 14.476,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 12.334,35 14.476,30
3. sonstige Verbindlichkeiten 6.964.046,48 2.112.272,10
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.789.046,48 1.887.272,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.000,00 225.000,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.753.621,44 10.173.526,15

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 46.576.107,76 34.697.573,17
2. Personalaufwand 42.136.859,74 30.919.882,95
a) Löhne und Gehälter 38.388.536,63 28.430.846,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.748.323,11 2.489.036,03
davon für Altersversorgung 68.205,57 19.503,63
3. Abschreibungen 352.192,15 314.826,12
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 352.192,15 299.476,12
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 15.350,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.623.168,27 2.808.704,83
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.520,55 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 50.074,89 50.451,75
davon aus verbundenen Unternehmen 11.894,41 21.797,66
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 206.618,99 119.239,51
davon an verbundene Unternehmen 0,00 3.345,65
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 103.520,15 192.558,23
9. Ergebnis nach Steuern 205.343,90 392.813,28
10. sonstige Steuern 12.366,38 10.881,11
11. Jahresüberschuss 192.977,52 381.932,17

Ergebnisverwendung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
11. Jahresüberschuss 192.977,52 381.932,17
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.213.381,15 1.831.448,98
13. Vorabausschüttung / beschlossene Ausschüttung GJ 1.300.000,00 0,00
14. Bilanzgewinn 1.106.358,67 2.213.381,15

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB i. V. m. § 264a HGB.

Die in § 266 Abs. 2 und 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge aufgenommen worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 HGB in der Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bilanz auf den 31. Dezember 2019 schließt an die Vorjahresbilanz an.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: lichtfeld gmbh
Firmensitz laut Registergericht: Hockenheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 702190

II. Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die folgende Aufstellung zeigt die betreffenden Posten:

- sonstige betriebliche Kosten

- Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zur Erläuterung wird ausgeführt:

Die Zinsen für das Factoring wurden im Geschäftjahr 2019 bei den Zinsen und ähnliche Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis bei den sonstigen betrieblichen Kosten.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft verzichtet auf eine Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB. Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden insoweit nicht aktiviert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Forderungengegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wurde durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertungen Rechnung getragen. Hinsichtlich des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1% gebildet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden - sofern wesentlich - nach Maßgabe der Abzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

II. Angaben zu Forderungen gegen verbundene Unternehmen

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von Euro 341,87 (Vorjahr: Euro 73,41) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

III. Angaben zu Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht

Der Betrag der Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 10.106,00).

IV. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind in Höhe von Euro 4.057,05 (Vorjahr: Euro 492.439,09) Forderungen gegenüber Gesellschaftern enthalten.

V. Sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer als einem Jahr beträgt Euro 397.063,48 (Vorjahr: Euro 21.833,45).

VI.Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

- Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von Euro 118.994,85

- Rückstellung für Urlaub und Arbeitszeitkonto in Höhe von Euro 469.988,78

- Rückstellungen für Abschluss-, Prüfung und Beratungskosten Euro 98.263,00

- Rückstellung für die Berufsgenossenschaft Euro 180.396,77

- Rückstellungen für sonstige Euro 47.078,83.

VII.Betrag der Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken und der Sicherungsrechten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit durch Pfandrechte o. ä. Art, Form
31.12.2019 Euro kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
gesichert
Euro
der Sicherheit
Euro
gegenüber Kreditinstituten 2.712.619,24 1.765.938,90 365.130,34 581.550,00 1.129.342,79 Grundschulden, Sicherungsübereignung
(Vj.) (2.607.722,37) (440.387,04) (727.564,68) (1.269.149,38) (1.310.640,51) Grundschulden, Sicherungsübereignung
aus Lieferungen und Leistungen 280.030,20 280.030,20 0,00 0,00 0,00
(Vj.) (156.321,14) (156.321,140) (0,00) (0,00) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 12.334,35 12.334,35 0,00 0,00 0,00
(Vj.) (14.476,30) (14.476,30) (0,00) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 6.684.016,28 6.559.016,28 125.000,00 0,00 0,00
(Vj.) (1.955.950,96) (1.780.950,96) (175.000,00) (0,00) (0,00)
- davon aus Steuern 4.455.040,81 4.455.040,81 0,00 0,00 0,00
(Vj.) (1.648.189,11) (1.648.189,11) (0,00) (0,00) (0,00)
- davon im Rahmen der soziale Sicherheit 337.253,36 337.253,36 0,00 0,00 0,00
(Vj.) (18.572,77) (18.572,77) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 9.689.000,07 8.617.319,73 490.130,34 581.550,00 1.129.342,79
(Vj.) (4.734.470,77) (2.562.756,71) (902.564,68) (1.269.149,38) (1.310.640,51)

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von Euro 1.071.680,34 (Vorjahr Euro 2.171.714,06).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von Euro 12.334,35 (Vorjahr: Euro 14.476,30) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

VIII. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanziellen Verpflichtungen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2019 kleiner 1 J.
Euro
1 bis 5 J.
Euro
größer 5 J.
Euro
aus Miet- und Leasingverträgen 568.064,93 600.753,21 0,00
Summe 568.064,93 600.753,21 0,00

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von Euro 68.205,57 (Vorjahr Euro 19.503,63) enthalten.

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 11.894,41 (Vorjahr Euro 21.797,66) enthalten.

Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr Euro 3.345,65) enthalten.

E. Sonstige Angaben

I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Ärzte, Pflegekräfte 806,25
interne Angestellte 64,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 872,25

II. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Thomas Braun ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Christoph Fastenrath ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

III. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Es bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von TEuro 1.872.

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Konditionen
Zinssatz 3% über dem Basiszinssatz
Laufzeit unbeschränkt
Sicherheiten keine

IV. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus, ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft stark negativ beeinträchtigen.

Insbesondere wurden bei Kliniken im Frühjahr, und jetzt auch wieder im Winter wegen erwarteter Corona-Patienten, Operationen verschoben. Statt Überbelastung herrschte Kurzarbeit in den Kliniken, so dass externes Personal nicht benötigt wurde. Der Umsatzrückgang wird im Geschäftsjahr 2020 voraussichtlich über 17% betragen, sodass im Geschäftsjahr 2020 ein sichtbarer Verlust erzielt wird. Im Übrigen wird auf die Erläuterungen im Lagebericht verwiesen.

Im Geschäftsjahr 2020 erfolgte die Übernahme eines Bankdarlehens durch den Gesellschafter-Geschäftsführer über TEuro 1.095 unter Aufrechnung einer Forderung gegen ihn. Somit haben sich die Fristigkeit der Bankverbindlichkeiten mit Wirkung auf den Bilanzstichtag geändert, insoweit wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.

V. Sonstige Angaben

Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die BBG Braun Beteiligungen GmbH, Hockenheim.

Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:

Gewinnvortrag 01.01.2019 Euro 2.213.381,15
./. Gewinnausschüttung in 2019 Euro 1.300.000,00
+ Jahresüberschuss 2019 Euro 192.977,52
Bilanzgewinn 31.12.2019 Euro 1.106.358,67

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

VI.Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hockenheim, 29. Januar 2021

Thomas Braun, Geschäftsführer

Christoph Fastenrath, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
davon FK-Zinsen
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.105,18 0,00 0,00 0,00
geleistete Anzahlungen 10.000,00 325.691,70 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 175.105,18 325.691,70 0,00 0,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.710.253,81 37.355,43 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.226.467,30 174.056,80 0,00 149.403,24
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 991.295,42 250.245,50 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 4.928.016,53 461.657,73 0,00 149.403,24
Finanzanlagen
Beteiligungen 6.250,00 0,00 0,00 6.250,00
sonstige Ausleihungen 100.000,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 106.250,00 0,00 0,00 6.250,00
Summe Anlagevermögen 5.209.371,71 787.349,43 0,00 155.653,24
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2019
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2019
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311.524,00 476.629,18 157.240,75 11.008,00
geleistete Anzahlungen -311.524,00 24.167,70 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 500.796,88 157.240,75 11.008,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.241.540,92 3.989.150,16 481.868,91 115.242,35
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.251.120,86 620.462,30 225.941,80
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -1.241.540,92 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 5.240.271,02 1.102.331,21 341.184,15
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 100.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 5.841.067,90 1.259.571,96 352.192,15
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 168.248,75
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 168.248,75
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 597.111,26
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 105.990,24 0,00 740.413,86
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 105.990,24 0,00 1.337.525,12
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 105.990,24 0,00 1.505.773,87
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 308.380,43
geleistete Anzahlungen 0,00 24.167,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 332.548,13
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.392.038,90
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 510.707,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 3.902.745,90
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00 100.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 4.335.294,03

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2019 - 31.12.2019

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.860.800,46 EUR.

1.1.2018 - 31.12.2018

Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 1.500.096,45 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.01.2021 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die lichtfeld gmbH, Hockenheim:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der lichtfeld gmbh, Hockenheim - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der lichtfeld, Hockenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 05. Februar 2021

WISTA AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

H.-J. Philipp, Wirtschaftsprüfer

K. Wiedwald, Wirtschaftsprüfer

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