Jens Warneke Export GmbH

Reiherstraße 229, 28239 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 13965 HB
Eingetragen
26.7.2005
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit TabakwarenGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Gegenstand
Der Im- und Export sowie der Großhandel mit Waren aller Art und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte. Gegenstand des Unternehmens ist weiterhin das Halten und Verwalten von Beteiligungen aller Art an Gesellschaften jeder Rechtsform sowie der Erwerb von Unternehmen bzw. Beteiligungen an Unternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arthur Schulz
seit 28.2.2022
Geschäftsführer
Jacqueline Warneke
seit 12.2.2019
Geschäftsführer
Jens Warneke
seit 26.7.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 3 angezeigt

Jens Warneke
Bremen
32.000 €
80.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Jens Warneke Export GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Geschäftsmodel des Unternehmens

Wir sind im Außenhandel für Getränke (Bier und Energydrinks) tätig und exportieren diese insbesondere nach Westafrika sowie - von untergeordneter Bedeutung - in den Nahen und Mittleren Osten und nach China.

B. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023

Die Umsatzerlöse, als wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, sind entgegen unserer Erwartungen um 2,9 % auf T€ 155.478 gestiegen.

Das Ergebnis nach Steuern, als zweiter wesentlicher finanzieller Leistungsindikator, hat sich gegenüber dem Vorjahr wie prognostiziert um 3,2 % auf T€ 18.627 gemindert

Das Rohergebnis hat sich im Vergleich zum Umsatz rückläufig entwickelt.

Durch neue Produktentwicklungen und eine weitere Erhöhung der Marketingausgaben in 2023 konnten wir unseren Absatz ausbauen und auch neue Kunden für unsere Produkte finden. Durch diese Produktinnovationen wie auch durch die Steigerung des Werbeaufwandes konnten wir unsere Marktposition in einigen Ländern sowohl festigen als auch ausbauen.

II. Lage des Unternehmens

Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben;

die Bilanzsumme beläuft sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 40.460.306,20. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens hat sich aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen zu Gunsten des langfristig gebundenen Vermögens verändert. Die Struktur unserer Verbindlichkeiten ist nahezu unverändert.

Im Bereich des Anlagevermögens ist es aufgrund der Fertigstellung des Neubaus insbesondere zu einer entsprechenden Aktivierung bei den Immobilien gekommen.

Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 890 resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Umsatzsteuerforderungen (T€ 512).

Neben den vorgenommenen Ausschüttungen hat sich der Bestand an liquiden Mitteln aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen um T€ 5.497 reduziert.

Die Finanzlage kann als solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der für den afrikanischen Markt üblichen Zahlungsziele vereinnahmt.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen; die Eigenkapitalquote beträgt 74,0 %.

Durch eine bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinie in Höhe von € 250.000,00 besteht zudem die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken.

Mit Blick auf die Ertragslage konnte im Jahr 2023 der Umsatz bei gleichzeitig steigendem Wareneinsatz gesteigert werden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete unser Unternehmen eine weitere Umsatzsteigerung in Höhe von T€ 4.360. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs in Höhe von 2,9 %. Der Wareneinsatz erhöhte sich um 9,2 %. Unser Unternehmen konnte also in 2023 eine außergewöhnliche, im Vergleich zum allgemeinen Konjunkturverlauf, weitaus positivere Geschäftsentwicklung verzeichnen als die Gesamtheit der Branche.

Die Kostenstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund des gestiegenen Materialaufwands sowie der gesunkenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen leicht verändert.

Der Personalaufwand erhöhte sich um 6,2 % gegenüber dem Vorjahr, die Personalkostenquote lag weiterhin bei 1,4 %. Der gegenüber dem Vorjahr gestiegene Personalaufwand resultiert aus variablen Gehaltsbestandteilen bzw. aus Gehaltssteigerungen sowie aufgrund des moderat gestiegenen Personalbestandes.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 3.684 resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Transportkosten.

Die Markenrechte für unsere unter der Marke "CODY'S" vertriebenen Getränke liegen bei einem nahstehenden Unternehmen, der CODY'S Drinks International GmbH. Mit diesem Unternehmen besteht eine vertragliche Vereinbarung, welche uns die Nutzung des Markennamens "CODY'S" erlaubt und für welche prozentual monatliche Provisionen, am Umsatz gemessen, ausgezahlt werden. Entsprechend sind hier die Aufwendungen im Berichtsjahr leicht gestiegen.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens

I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Wir gehen davon aus, dass wir in 2024 weiterhin unsere Marktposition durch gezielten Werbeaufwand festigen können.

Darüber hinaus wollen wir weiterhin in neue Produkte investieren.

Zu erwartende Preissteigerungen seitens unserer Lieferanten werden unsere Absätze reduzieren.

Leider wurde in unserem Hauptabsatzmarkt Elfenbeinküste unser Getränk "Vody's Vodka-Energy-Mix" seit Oktober 2023 komplett verboten. Dadurch sind bereits erhebliche Umsatzverluste eingetreten und wir erwarten hier im Jahr 2024 einen Umsatzrückgang von 30-35%.

Die Seefrachten haben sich leicht erholt und eine Verknappung der Seecontainer ist nicht mehr vorhanden.

Wir spüren außerdem eine Entspannung in der Verfügbarkeit von Rohstoffen und Verpackungsmaterial.

II. Risikobericht

1. Allgemeiner Risikobericht

Unsere Absatzmärkte liegen in erster Linie in wirtschaftlich als auch politisch unruhigen Ländern und somit werden wir auch in 2024 mit politischen als auch wirtschaftlichen Problemen zu tun haben. Diese schlagen sich in der Regel in kurzfristigen Umsatzrückgängen in den betroffenen Ländern nieder und würden eventuell zu Zahlungsverzögerungen führen.

Unsere hiesigen Lieferanten sind in erster Linie familiengeführte Unternehmen. Somit könnte es hier zu Eigentümerwechseln kommen, welche wiederum zu Beschaffungsproblemen führen könnten.

Chancen ergeben sich durch den bestehenden Marktanteil in Afrika sowie das dortige überdurchschnittliche Bevölkerungswachstum. Auf Grund der erwähnten Risiken sind die aktiven und potenziellen Marktteilnehmer übersichtlich.

Länder der Subsahara-Zone erleben zurzeit erhebliche politische Änderungen. Unterstützungen und Einfluss durch westliche Länder werden ersetzt durch China und Russland.

Der politische Einfluss Europas, insbesondere Frankreichs, als Schutzmacht in Burkina Faso, Mali oder Guinea verlor erheblich an Gewicht. Somit zieht sich Frankreich aus Westafrika teilweise zurück. Dadurch erwarten wir, dass mittelfristig die Absicherung des CFA (Franc de la Communauté Financière d'Afrique, Währung der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion) durch die französische Regierung nicht mehr gewährleistet ist. Dieses Szenario würde gewaltige wirtschaftliche Probleme bedeuten.

2. Spezieller Risikobericht

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Dem allgemeinen Debitoren-Kreditrisiko wird mit dem eingerichteten Mahnwesen begegnet.

Speziellen Debitorenrisiken begegnen wir im Einzelfall mit Vorauszahlungen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Währungsrisiken bestehen nicht, da die Umsätze im Wesentlichen in Euro abgerechnet werden.

III. Prognosebericht

Aufgrund von erheblichen Kostensteigerungen im Wareneinkauf, welche nicht an die Importeure weiterbelastet werden können, erwarten wir für den Zeitraum 2024/2025 - trotz verstärkter Werbemaßnahmen und Einführung neuer Produkte - keine weiteren Umsatzsteigerungen, es ist vielmehr von leichten Rückgängen bei den Umsätzen und von leicht reduzierten Ergebnissen im Vergleich zu 2023 auszugehen.

Wir hoffen, dass auch in 2025 wieder die Möglichkeit bestehen wird, an Messen im In- und Ausland, insbesondere der GulFood in Dubai, teilnehmen zu können, um eventuell neue Absatzgebiete über diesen Weg zu erschließen.

Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

 

Bremen, den 08.05.2024

Jens Warneke Export GmbH, Bremen

Geschäftsführung

Jens Warneke

Jacqueline Warneke

Arthur Schulz

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.955.762,90 4.644.430,97
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.127,00 8.673,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.127,00 8.673,00
II. Sachanlagen 7.950.635,90 4.635.757,97
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.679.193,79 388.081,14
2. technische Anlagen und Maschinen 75.066,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.089.413,00 330.559,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 106.963,11 3.917.117,83
B. Umlaufvermögen 32.496.086,32 36.486.787,93
I. Vorräte 2.462.508,60 1.355.415,13
1. fertige Erzeugnisse und Waren 2.462.508,60 1.355.415,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 20.561.000,15 20.161.537,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.915.201,31 12.967.556,04
2. Forderungen gegen Gesellschafter 4.052.226,77 5.710.450,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 593.572,07 1.483.530,96
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.472.577,57 14.969.835,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.456,98 36.497,82
Aktiva 40.460.306,20 41.167.716,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 29.941.348,35 27.329.300,38
I. Gezeichnetes Kapital 40.000,00 40.000,00
II. Gewinnvortrag 11.289.300,38 8.064.820,64
III. Jahresüberschuss 18.612.047,97 19.224.479,74
B. Rückstellungen 1.566.352,86 2.794.984,17
1. Steuerrückstellungen 941.591,00 932.867,00
2. sonstige Rückstellungen 624.761,86 1.862.117,17
C. Verbindlichkeiten 8.952.604,99 11.043.432,17
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.735.242,22 9.891.917,09
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.217.362,77 1.151.515,08
davon aus Steuern 232.959,95 316.380,87
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2.825,95 2.690,27
Passiva 40.460.306,20 41.167.716,72

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 155.477.945,22 151.117.468,27
2. sonstige betriebliche Erträge 1.719.607,28 820.478,53
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 91.280,22 336.433,67
3. Materialaufwand 110.986.994,70 101.600.052,12
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 110.986.994,70 101.600.052,12
4. Personalaufwand 2.211.413,26 2.082.855,40
a) Löhne und Gehälter 2.010.978,58 1.899.865,73
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 200.434,68 182.989,67
davon für Altersversorgung 43.162,40 42.082,40
5. Abschreibungen 517.759,59 101.253,91
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 517.759,59 101.253,91
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.217.235,16 19.901.162,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 9.959,15 2.262,41
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 169.400,74 83.274,70
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.694,00 17.082,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 8.787.326,16 9.077.301,41
10. Ergebnis nach Steuern 18.626.530,37 19.241.514,08
11. sonstige Steuern 14.482,40 17.034,34
12. Jahresüberschuss 18.612.047,97 19.224.479,74

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmensitz laut Registergericht: Bremen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bremen
Register-Nr.: HRB 13965

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde unter Beachtung der geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Dabei wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

In den Vorjahren wurde die Veränderung der Wertberichtigung bei den Waren (in 2022 sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von 208.372,00 €) als sonstiger betrieblicher Ertrag bzw. sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.

Im Berichtsjahr wird diese Veränderung nunmehr mit der (Brutto-)Bestandsveränderung saldiert und in der Position Materialaufwand ausgewiesen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt 3 bzw. 5 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3-13 Jahren, bei Bauten beträgt die Nutzungsdauer zwischen 33 und 40 Jahren. Die Außenanlagen haben eine Nutzungsdauer zwischen 8 und 25 Jahren.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 wurden sofort abgeschrieben.

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist.

Die Waren wurden einzeln zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird in Form einer Pauschalwertberichtigung von 1% der nicht einzelwertberichtigten Forderungen berücksichtigt. Darüber hinaus werden für bestimmte afrikanische Staaten Wertberichtigungen in Höhe von 3% berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Restlaufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen wie im Vorjahr unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf EUR 4.052.226,77 (Vorjahr: EUR 5.710.450,00). Davon entfallen auf Darlehensforderungen EUR 3.991.252,29 (Vorjahr: EUR 5.584.463,53) und auf Reisekostenvorschüsse sowie sonstige Verrechnungen EUR 60.974,48 (Vorjahr: EUR 125.986,47). Die Konten wurden mit 1% über dem Basiszins verzinst. Die Restlaufzeit für die Verrechnungskonten beträgt weniger als ein Jahr. Die Darlehen haben eine Laufzeit von 1 bis 5 Jahren.

Die Restlaufzeit der übrigen sonstigen Vermögensgegenstände liegt wie im Vorjahr unter einem Jahr. Das im Handelsregister eingetragene und unter dem Posten "gezeichnetes Kapital" ausgewiesene Stammkapital beträgt EUR 40.000,00. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Werbekosten (TEUR 520).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Für das Jahr 2023 sind keine latenten Steuern vorhanden.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach § 285 Nr. 4 HGB wird nicht vorgenommen, da es sich bei den veräußerten Produkten ausschließlich um Getränke handelt, die nahezu vollständig an Abnehmer in Afrika verkauft werden.

Die in der Erfolgsrechnung enthaltenen periodenfremden Erträge und Aufwendungen sind nur von untergeordneter Bedeutung.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen für 2023 sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 5.811 (Vorjahr: TEUR 14.155).

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer (Angestellte) betrug 9 (Vorjahr: 8).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Jens Warneke, Kaufmann, Bremen, Frau Jacqueline Warneke, Betriebswirtin, Bremen, sowie Herrn Arthur Schulz, Betriebswirt, Bremen, geführt.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 12.500,00 EUR und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Vorschlag bzw. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, vom Jahresüberschuss in Höhe von 18.612.047,97 EUR einen Betrag in Höhe von 15.600.000,00 EUR an die Gesellschafter auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von 3.012.047,97 EUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Bremen, 08.05.2024

Jens Warneke

Jacqueline Warneke

Arthur Schulz

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.11.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Jens Warneke Export GmbH, Bremen

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Jens Warneke Export GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jens Warneke Export GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen 19. Sepember 2024

BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zypress, Wirtschaftsprüfer

Renken, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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