Novum Real Estate Hotel Continental Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Samira Said seit 25.3.2024 | Geschäftsführer |
Christian Moll seit 21.1.2021 | Geschäftsführer |
David Etmenan seit 20.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Novum Real Estate DET GmbHHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell Der Novum Real Estate DET GmbH ("DET" oder "DET Konzern") ist eine europaweit agierende Hotelgruppe mit Schwerpunkt Deutschland. Der Grundstein für das Unternehmen wurde 1988 mit den ersten Hotels im Hamburger Traditionsviertel St. Georg gelegt. Nach erfolgreichem Wachstum innerhalb Hamburgs befand sich die Hotelgruppe seit 2010 in einer deutschlandweiten Expansion. Mit Beginn der Corona-Krise verschob sich der Fokus vom Wachstum auf das Managen der Krise. Mit Ende der Omikron-Welle im April 2022 hat sich das Geschäft ab dem zweiten Halbjahr 2022 wieder normalisiert. Diese Normalisierung des Geschäftsbetriebes hat sich 2023 stabil fortgesetzt und dieses ist nach 2019 das erste Geschäftsjahr ohne negative Einflüsse der Corona-Krise. Zum Bilanzstichtag wurden europaweit 125 Hotels mit insgesamt 17.215 Gästezimmern vom DET Konzern betrieben. Der Wert liegt damit um 53% über der Kapazität von 2019. Der DET Konzern hat damit im Geschäftsjahr 65% mehr Umsatz erwirtschaftet als im Vergleichsjahr 2019. 2. Organisationsstruktur Der DET Konzern wird zentral aus der Freien Hansestadt Hamburg gesteuert. Dort befinden sich neben der Geschäftsführung auch die Reservierungs-, Buchhaltungs-, Marketing-, PR-, Asset-, Property-, HR, Business Development-, Controlling-, Treasury- und IT-Abteilung. Durch die Zentralisierung der administrativen Prozesse sowie der Vernetzung einzelner Stabsstellen gelingt es dem DET Konzern effiziente Arbeitsabläufe sowie schlanke Kostenstrukturen zu schaffen. Zudem ist das Risikomanagement der Key Performance Indicators (KPIs) der DET ein integraler Bestandteil der zentralen Planungs-, Steuerungs- und Kontrollprozesse und folgt konzerneinheitlichen Standards. Zur Früherkennung von Risiken hat der DET Konzern ein umfangreiches Controlling installiert. Eine tiefgehende Analyse der wirtschaftlichen Entwicklung erfolgt demnach für den Geschäftsverlauf, die Vermögens-, Finanz und Ertragslage inklusive Benchmarkanalysen und Gästebeurteilungen revolvierend. Das Risikomanagement wird zentralisiert aus der Konzernzentrale koordiniert. Das Management von Risiken aus dem operativen Geschäft liegt abschließend im Controlling und bei der Geschäftsführung. Eine offene Kommunikation schafft Transparenz in Hinblick auf die Unternehmens- und Risikosituation. Bei den Hotels des DET Konzerns handelt es sich um 3- bis 4- Sterne-Häuser in zentraler Lage, die unter den Eigenmarken the niu, Select, Novum sowie unter der Longstay Marke acora - Living the City betrieben werden. Für die im Jahr 2019 eingeführte Marke Yggotel erfolgte im April 2022 mit dem Yggotel Ravn in Berlin die erste Hoteleröffnung, seitdem sind drei weitere Hotels der Marke Yggotel hinzugekommen. Der DET Konzern fungiert zu dem selektiv als Franchisenehmer und bedient sich der Marken der InterContinental Hotels Group, Accor Live Limitless Hotels und Hilton Worldwide Holdings. Zielgruppe des DET Konzerns sind sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen. Im Berichtszeitraum wurden 5 weitere Hotelfilialen an unterschiedlichen Standorten mit insgesamt 891 Gästezimmern eröffnet und/oder übernommen und operativ ans Netz gebracht. Drei Hotelfilialen mit insgesamt 256 Zimmern wurden geschlossen respektive abgegeben. Somit umfasst das Portfolio der Gruppe zum Bilanzstichtag in Summe 125 Hotels mit insgesamt 17.215 Gästezimmern an mehr als 40 verschiedenen Standorten in Europa. Neben den Primärstandorten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt a.M., Düsseldorf, Köln, München, Wien und Amsterdam ergänzen Sekundärstandorte in Kiel, Lübeck, Bremen, Leipzig, Mönchengladbach, Mainz, Stuttgart, Ingolstadt sowie in weiteren europäischen Städten das breit diversifizierte Portfolio des DET Konzerns. II. Wirtschaftsbericht 1. Vergleich der Ergebnisse 2023 mit der Prognose
DET erreichte den im Prognosebericht des Lageberichtes 2022 benannten Umsatz mit TEUR 417.960. Die Umsätze konnten durch eine gute Auslastung, aus Nachholeffekten aus der Corona-Pandemie und den wieder aufkommenden Messen der in 2023 geöffneten Hotels erreicht werden. Das EBITDA beträgt TEUR 54.541 und ist somit um TEUR 6.745 höher als der budgetierte Wert. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Deutschland Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren neben anderen Faktoren, die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen, so dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen konnte. Das Bruttoinlandsprodukt ("BIP") in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt 2023 preisbereinigt 0,3% niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem letzten vollen Wirtschaftsjahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7% höher. 1 Bedingt durch die oben genannte gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland unterlag die Veränderung des BIP in 2023 geringen Schwankungen. Im ersten Quartal 2023 stabilisierte sich das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt bei 0,0% zum Vorquartal. Das BIP stieg im zweiten Quartal um 0,1%, um im dritten Quartal wiederum um 0,1% zu sinken. Die Entwicklung des vierten Quartals 2023 führte selbst durch den leichten Rückgang der Preise im Dezember zu einer Verringerung des BIP auf den obengenannten Jahresdurchschnitt von - 0,3% zum Vorjahr. 2 Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe ging um -1,0% zurück, was vor allem am Groß- und am Einzelhandel lag, die deutlich nachgaben. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2%. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. 1 Besonders der für den DET Konzern so wichtige Bereich der Messen und Großveranstaltungen konnte sich 2023 normalisieren. Die Zahl der Messebesucher lag mit 11,5 Millionen auf dem Vor-Corona- Niveau. 3 Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte ist im Jahr 2023 weiter gestiegen und verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 5,9%. Das Sparen der privaten Haushalte ist nach dem signifikanten Anstieg im Jahr 2020 (+ 53,9%), einer Senkung in 2021 (-7,5%) und 2022 (-20,7%) im Jahr 2023 wieder um +7,1% gestiegen. 4 Die insgesamten Konsumausgaben lagen preisbereinigt um 5,4% über dem Wert aus 2022, für Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen waren die Ausgaben der privaten Haushalte (preisbereinigt), im Gegensatz zu der signifikanten Steigerung um 56,6% aus 2022, in 2023 nur noch um 7,1% gestiegen. 5
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3. Entwicklung des Hotelmarktes Die Hotels und sonstigen Beherbergungsunternehmen verzeichneten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 einen Umsatzzuwachs von real 17,6% und nominal 27,3% gegenüber der ersten Jahreshälfte 2022. Mit einem realen Minus von 4,0% wurde das Vorkrisenniveau des 1. Halbjahres 2019 unterschritten, wohingegen die nominalen Umsätze ein Plus von 12,8% aufwiesen. 6 Bis zum November 2023 stiegen die Umsätze real um 0,9% und um 8,4% nominal für das aufgelaufene Jahr 2023. Ursächlich hierfür dürften unter anderem das deutlich gestiegene Preisniveau sein, zu dem unter anderem die gestiegenen Preise für Lebensmittel, Personal und Energie beigetragen haben. 7 Die Beschäftigung in der Gastronomie liegt nach wie vor deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. So war die Zahl der Beschäftigten in der Gastronomie im September 2023 zwar 4,0% höher als im Vorjahresmonat, lag aber noch 6,7% unter dem Niveau im September 2019, dem Vergleichsmonat vor Ausbruch der Covid-19-Pandemie. 8,9 4. Lage Ertragslage - Umsatzentwicklung des Konzerns Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr TEUR 417.960 und liegen damit TEUR 93.363 über den in 2022 erzielten Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 324.597. Der Anstieg der Umsatzerlöse ist auf eine, im Vergleich zu 2022, gestiegene Auslastung und einer höheren Zimmerkapazität, damit also eine insgesamt höhere Anzahl an verkauften Zimmern bei einer höheren Zimmerrate zurückzuführen. Zur Zusammensetzung und zur geographischen Verteilung der Umsatzerlöse verweisen wir auf den Konzernanhang. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 22.312 (Vorjahr TEUR 17.961) sind Erträge aus der Auflösung von abgegrenzten Vermieterzuschüssen, Erträge aus dem Verzicht von Mietstundungen von Vermietern aus der Coronakrise, aus dem Erlös von Hotelabgaben sowie Entschädigungsleistungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Erstattungen aus Versicherungsfällen und Schadenersatz aus der Nichterfüllung von Pachtverträgen durch den Verpächter enthalten. Die Personalaufwendungen stiegen von TEUR 71.222 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 79.536, maßgeblich durch die Personaleinstellungen von neueröffneten Hotels und Besetzungen von freien Planstellen.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_325_45213.html
Die Abschreibungen veränderten sich von TEUR 13.455 im Vorjahr auf TEUR 13.931. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich entsprechend der gestiegenen Belegung und der größeren Anzahl von verfügbaren Zimmern um TEUR 41.298 auf TEUR 276.236 erhöht. Im Wesentlichen resultiert dies aus gestiegenen Aufwendungen für variable Kosten, die direkt mit der Belegung im Verhältnis stehen. Dazu gehören u.a. die Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von TEUR 34.655 (Vorjahr: TEUR 33.073), Provisionen mit TEUR 40.116 (Vorjahr: TEUR 32.574) und Wäsche im Wert von 13.511 (Vorjahr: TEUR 10.083). Die Mietaufwendungen erhöhten sich, verglichen mit dem Jahr 2022 um TEUR 17.436 auf TEUR 123.668. Dies ist im Wesentlichen auf neu eröffnete Hotels sowie auf vertraglich vereinbarte Index-Mieterhöhungen zurückzuführen. Das Ergebnis vor Steuern beträgt TEUR 36.329. Bei einem gebuchten Steueraufwand von TEUR 6.947 ergibt sich hieraus eine Steuerquote von rd. 19%. Die verhältnismäßig geringe Steuerquote resultiert aus hohen körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträgen aus den Vorjahren. Darüber hinaus wird auf Ebene der vermögensverwaltenden Gesellschaften aufgrund der erweiterten Gewerbesteuerkürzung lediglich Körperschaftsteuer erhoben. - KPI In 2023 betrug die durchschnittliche Auslastung über alle Hotelbetriebe hinweg 69,55% (Vorjahr: 64,38%) und es wurde ein durchschnittlicher Netto-Zimmerpreis (ADR) in Höhe von EUR 81,22 (Vorjahr: EUR 74,71) erzielt. Im Ergebnis steht ein RevPAR (Umsatz pro verfügbarem Zimmer) in Höhe von EUR 56,49 (Vorjahr: EUR 48,10).
- Ergebnisentwicklung Der DET Konzern hat im Berichtsjahr ein Konzernergebnis in Höhe von TEUR 29.317 (Vorjahr: TEUR -5.677) erzielt. Die EBITDA-Rentabilität (EBITDA des Geschäftsjahres im Verhältnis zu den Gesamtumsätzen) betrug im Berichtszeitraum +13% (Vorjahr: +4,5%). Die Novum Hospitality GmbH, die einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, hat mit allen operativen Hotelgesellschaften - mit Ausnahme der Winters Hotel Gendarmenmarkt GmbH, der Novum Hotels Berlin GmbH und den ausländischen Tochtergesellschaften - einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen, sodass die Ergebnisse weitestgehend an die Novum Hospitality GmbH abgeführt wurden. Vermögens- und Finanzlage - Aktiva Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag TEUR 231.245. Die immateriellen Vermögensgegenstände hatten zum Jahresende einen Wert TEUR 25.281, davon Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 25.221, welche aufgrund von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.624 gesunken sind. Die Geschäfts- und Firmenwerte sind im Zuge der Erstkonsolidierung der eingebrachten Hotelbetriebsgesellschaften von der Novum Hotels Holding GmbH und von der Novum Group Hotels Holding GmbH in die Novum Hospitality entstanden und werden planmäßig abgeschrieben. Die Sachanlagen betrugen zum Stichtag TEUR 124.545 (Vorjahr: TEUR 120.664) und setzten sich im Wesentlichen aus Anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 77.831 (Vorjahr: TEUR 73.586), Grundstücken und Bauten in Höhe von TEUR 34.818 (Vorjahr: TEUR 35.299 sowie aus Geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 11.861 (Vorjahr: TEUR 11.748) zusammen. Die Zugänge im Anlagevermögen umfassen insbesondere die Ausstattung (FF&E) der im Geschäftsjahr eröffneten Hotelbetriebe. In Summe ergab sich für das Anlagevermögen zum Bilanzstichtag ein Saldo in Höhe von TEUR 158.738 (Vorjahr: TEUR 157.543). Das Umlaufvermögen wies per 31.12.2023 TEUR 70.968 (Vorjahr: TEUR 77.030) auf. Neben Vorräten in Höhe von TEUR 1.322 (Vorjahr: TEUR 1.234) ergaben sich im Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19.776 (Vorjahr: TEUR 14.047). Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen TEUR 5.104 (Vorjahr: TEUR 5.140). Der Liquiditätsbestand in Höhe von TEUR 44.765 (Vorjahr: TEUR 56.543) hat sich insbesondere aufgrund von Investitionen in das Sachanlagevermögen und Schuldentilgungen verringert. Wir verweisen hierzu auf weiter Ausführungen im Anhang Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.538 (Vorjahr: TEUR 1.764) setzt sich im Wesentlichen aus von Verpächtern übernommenen Verbindlichkeiten, die über die Laufzeit der entsprechenden Pachtverträge aufgelöst werden, Arrangierungsprovision eines Kreditvertrages, und Jahresgebühren für Dienstleistungsverträge zusammen. - Passiva Das Eigenkapital belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 4.320 (Vorjahr: TEUR -25.126). Die Veränderung zum Vorjahr resultiert nahezu in voller Höhe aus dem Konzerngewinn des Novum Hospitality GmbH Teilkonzerns des abgelaufenen Geschäftsjahres. Dabei setzt sich das Eigenkapital zum 31.12.2023 aus dem gezeichneten Kapital von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 27), der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 11.026 (Vorjahr: TEUR 11.026), der Gewinnrücklage von TEUR 10.326 (Vorjahr: TEUR 10.326), dem Verlustvortrag von TEUR 92.156 (Vorjahr: TEUR 86.480), der stillen Beteiligung des WSF in Höhe von TEUR 45.000 (Vorjahr: TEUR 45.000), dem Konzerngewinn in Höhe von TEUR 29.317 (Vorjahr: Verlust TEUR -5.676), den Anteilen anderer Gesellschafter TEUR 759 (Vorjahr: TEUR 761) und dem Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung von TEUR +21 (Vorjahr: TEUR - 110) zusammen. Der Ausweis der stillen Beteiligung erfolgt im Eigenkapital, da sie - analog zu den Grundsätzen des Genussrechtskapitals - über eigenkapitalähnliche Merkmale verfügt. Das bedeutet, dass die Rückzahlung im Insolvenz- oder Liquidationsfall gegenüber allen anderen Gläubigern nachrangig ist, die Vergütung vom Unternehmenserfolg abhängt, die Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe vorliegt und das Kapital für einen längeren Zeitraum (mind. 5 Jahre) überlassen wird. Der Rahmenvertrag zur Gewährung von Stabilisierungsmaßnahmen ist unbefristet, der Vertrag zur Errichtung einer stillen Gesellschaft hat eine Laufzeit von 60 Monaten mit Verlängerungsoption. Die Novum Hospitality GmbH (Novum) hat ein quartalsweises Kündigungsrecht (vollständig oder partiell). Es existiert eine Gewinnbeteiligung, bei Vorliegen von vertraglich vereinbarten Eigenkapitaleigenschaften, in Form eines festen Zinssatzes der von im ersten Jahr 6% auf ab dem 6. Jahr 12,5% ansteigt. Die Rückstellungen betrugen TEUR 26.502 (Vorjahr: TEUR 15.792) und setzen sich aus Steuerrückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 8.120 (Vorjahr: TEUR 3.421) sowie sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 18.381 (Vorjahr: TEUR 12.371) zusammen. Diese beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 15.514 und für Personalkosten in Höhe von TEUR 2.759. Die Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 134.500 und sanken somit um TEUR 42.813 im Vergleich zum Vorjahr ab. Unter Berücksichtigung von Regeltilgungen betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum Bilanzstichtag TEUR 58.124 (Vorjahr: TEUR 90.972). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich maßgeblich um ein Konsortialdarlehen, welches neben einer Avalfazilität, eine variabel verzinsliche revolvierende sowie eine festverzinsliche Tilgungsdarlehen-Fazilität umfasst. Der Konsortialkreditvertrag wurde im Geschäftsjahr bis zum 30.6.2025 verlängert. Die Erhaltenen Anzahlungen auf reservierte Zimmer sind auf TEUR 3.696 (Vorjahr: TEUR 2.692) gestiegen, was dem höheren Buchungsvolumen und den durchgehend geöffneten Hotels , im Vergleich zum Vorjahr, entspricht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von TEUR 69.580 im Vorjahr auf TEUR 53.220 im Geschäftsjahr, wovon TEUR 38.775 auf Stundungen aus Nachtragsverhandlungen mit Vermietern und Verpächtern für 2020 bis 2022 entfallen. Die sonstigen Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 19.460 (Vorjahr: TEUR 14.002), wovon TEUR 3.015 (Vorjahr: TEUR 1.322) aus erhaltenen Vermieterzuschüssen zur Einrichtung der Neubauten mit FF&E resultieren, für die zum Bilanzstichtag noch Forderungen in gleicher Höhe bestehen. Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 65.592 (Vorjahr: TEUR 67.979) ergab sich im Wesentlichen aus der Passivierung von mietvertraglich erhaltenen Vermieter-Investitions-Zuschüssen in Höhe von TEUR 63.290 sowie aus Vermieter-Ertrags-Zuschüssen (unter anderem Key Money, TSA und Pre-Opening) von TEUR 2.302. - Finanzierung Die laufende Finanzierung des DET Konzerns in 2023 erfolgte im Wesentlichen aus in Vorjahren zugeführtem Eigen- und Fremdkapital. Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona- Pandemie und zur Deckung des daraus resultierenden zusätzlichen Liquiditätsbedarfes wurde ein KfW- Unternehmerkredit in Höhe von insgesamt TEUR 50.000 im Mai 2020 genehmigt. Zusätzlich konnte die Liquidität durch die Inanspruchnahme einer stillen Beteiligung des Wirtschaftsstabilitätsfonds im Dezember 2020 in Höhe von TEUR 45.000 weiter gesichert werden. Zudem wurden seit 2020 Vereinbarungen zur Stundung und zum Erlass von Miet- und Pachtzahlungen mit den Vermietern und Verpächtern getroffen. Diese betragen zum Stichtag noch TEUR 38.775. Die Konzerngesellschaften waren 2023 somit jederzeit in der Lage ihren fälligen Verpflichtungen nachzukommen. Die Besicherung der Miet- und Pachtverträge (Kaution/Aval) erfolgt ausschließlich über eine gesonderte Fazilität im Rahmen des Konsortialkreditvertrages. Daneben wurden auch in 2023 Coronaförderungen in Höhe von TEUR 1.260 erhalten. Es wird ansonsten auf die Konzern-Kapitalflussrechnung verwiesen. Finanzielle Leistungsindikatoren Die von der Geschäftsführung festgelegten Finanzziele umfassen kontinuierliches Wachstum der Umsatzerlöse, die Steigerung des EBITDA und des EBITDAR sowie die stetige Verbesserung der aus diesen Kennzahlen ableitbaren EBITDA-Rendite. Die Performance des DET Konzerns wird an den geplanten Finanzzielen und der tatsächlichen Leistung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gemessen. DET führt auf monatlicher Basis Auswertungen durch und fokussiert sich dabei auf die wichtigsten Kennzahlen wie Umsätze, durchschnittliche Auslastung der Hotels, den durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis, EBITDA und EBITDAR. Zusätzlich dienen die Kennzahlen zum Mietdeckungs- als auch Verschuldungsgrad der Geschäftsführung als Steuerungsindikatoren. Die Entwicklung der wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
* Jahresüberschuss + Zinsen +
Ertragssteuern + Abschreibungen
Die Liquiditätssteuerung erfolgt detailliert tagesaktuell. Die Planung umfasst immer den Zeitraum bis zum Ende des kommenden Jahres. Der DET_Konzern ist jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren - Arbeitnehmerzahlen Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (in Köpfen, davon 146 Auszubildende) betrug im Berichtszeitraum 2.188 Davon waren durchschnittlich 1.926 Beschäftigte (davon 137 Auszubildende) in den operativen Hotelbetriebsgesellschaften und 262 Beschäftigte (davon 9 Auszubildende) in der Verwaltungszentrale des DET Konzerns angestellt. Zum Bilanzstichtag waren insgesamt 2.149 Beschäftigte für den DET Konzern tätig. - Weiterbildung Seit 2019 profitieren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesellschaft durch die NOVUM Hospitality School in Hamburg von Weiterbildungsprogrammen mit unterschiedlichen Qualifikationsmodellen. Angebote wie etwa Video-Learning oder mobiles Lernen mittels App ergänzen die klassische Klassenraumschulung. Das Ziel: Fähigkeiten vermitteln und die Mitarbeiter(innen) so auf die Herausforderungen der Branche vorbereiten. Als strategischen Partner der NOVUM Hospitality School wurde u.a. die Deutsche Hotelakademie gewonnen, die den pädagogischen Teil verantwortet. Weiterhin wird stetig an der Attraktivität des DET Konzerns als Arbeitgeber sowie Ausbilder (Employer Branding) gearbeitet. - Auszubildende Der DET Konzern verfolgt akribisch die Sicherstellung bzw. Verbesserung der Ausbildungsqualität in den Hotels sowie in der Firmenzentrale und arbeitet an der Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Derzeit bietet der DET Konzern sechs Ausbildungsberufe - Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann-/frau; Fachkraft im Gastgewerbe, Fachinformatiker für Systemintegration, Kaufmann/-frau für Büromanagement, Koch/Köchin und einen Dualen Studiengang - Bachelor of Arts Tourismuswirtschaft - an. Am Bilanzstichtag waren 155 Auszubildende und Studierende bei dem DET Konzern angestellt. Nach Beendigung ihrer Ausbildung bietet der DET Konzern den erfolgreichen Absolventen in der Regel eine Übernahme an, um die jungen und frisch ausgebildeten Fachkräfte an den DET Konzern zu binden. - Soziales Engagement Die in 2016 gegründete Nader Etmenan Stiftung wurde auch im Jahr 2023 durch den DET Konzern unterstützt. - Nachhaltigkeit Der DET Konzern verpflichtet sich konzernübergreifend zu Maßnahmen, die die Umwelt und Ressourcen gleichermaßen schonen. Diese Maßnahmen umfassen sowohl den verantwortungsbewussten Umgang in Bezug auf den Energie- und Wasserverbrauch und damit die Reduzierung dessen, als auch auf das Verwenden recyclebarer Ressourcen in möglichst vielen Bereichen. Dieses Umweltbewusstsein möchte die der DET Konzern ebenfalls an seine Gäste und Lieferanten vermitteln. Zu diesem Zweck werden die internen Prozesse laufend evaluiert und auf Verbesserungspotentiale hin analysiert sowie Verbesserungen umgesetzt. Zusätzlich werden bereits folgende Maßnahmen ergriffen: sinnvoller Einsatz von LED Technologien, Optimierung des Stromverbrauchs durch Einsatz von Bewegungsmeldern/Zeitschaltuhren, Einsatz von modernen LED- Fernsehern, die den Stromverbrauch reduzieren sowie ein genaues Monitoring der Energieverbräuche. Zudem setzen wir uns für einen verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser ein. So kommen in sämtlichen Hotels und Bürogebäuden Wasserperlatoren zum Einsatz. Ein Teil der Server des DET Konzerns werden über einen klimaneutralen Energielieferanten ohne den Ausstoß von CO 2 betrieben. Der von DET Konzern bezogene Strom stammt vollständig aus erneuerbaren Energien. Bei neuen Hotels wird außerdem darauf geachtet, dass die Immobilien DGNB zertifiziert sind. Wie im Vorjahr führen nahezu alle Neubauten ein DGNB Gold Zertifikat, darüber hinaus tragen einige Häuser sogar ein DGNB Platin Zertifikat, welches die ökologische, ökonomische, technische und soziokulturelle Qualität bescheinigt. Aber auch für bestehende Immobilien achtet der DET Konzern weiterhin auf die Einhaltung hoher baulicher Standards und Energieeffizienz. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Gemäß der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2% gegenüber dem Vorjahr ansteigen. Das deutet auf eine wirtschaftliche Stagnation in Deutschland hin. Im Vergleich zur Herbstprognose 2023 erwartet die Regierung für 2024 eine deutlich schwächere wirtschaftliche Entwicklung und hat ihre Vorhersage um 1,1 Prozentpunkte nach unten angepasst. Die steigenden Energiepreise, die hohe Inflation und die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, insbesondere durch die Auswirkungen des Ukraine-Krieges, belasten die deutsche Wirtschaft stärker als vor einem halben Jahr angenommen. 10 Die Prognosen für den gesamten deutschen Hotelmarkt gehen von einem Umsatzwachstum von 1,2% für 2024 und einem durchschnittlichen Wachstum von 1,3% für 2024-2028 (CAGR) aus. 11 Die Geschäftsführung der Novum Real Estate DET GmbH geht im Geschäftsjahr 2024 von einer stabilen Geschäftstätigkeit aus, sodass im Geschäftsjahr 2024 das Vorjahres-Niveau gemessen am Umsatz pro Hotelzimmer weiter gesteigert werden kann. Die in 2023 erfolgte Erholung im Tourismus wird sich im Geschäftsjahr 2024 auch bei dem wichtigen Messegeschäft fortsetzen. Das internationale Reisegeschäft wird sich in 2024 insbesondere durch die Rückkehr des Asiatischen Marktes positiv entwickeln, darüber hinaus findet in 2024 die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland statt. Nach dem aktuellen Stand der Planungsrechnungen erwartet der DET Konzern, dass sich das EBITDA auf der Basis der Kalkulation bis zum Jahresende 2024 auf ca. TEUR 70.000 und das EBITDAR auf rund TEUR 194.000 belaufen wird. Der Konzernumsatz wird sich 2024 auf über TEUR 464.000 ausweiten. Die EBITDA-Rendite wird demnach rund 15% betragen. Die in den folgenden Perioden geplanten Investitionen umfassen neben den Ausstattungen für Hotel Neueröffnungen auch vermehrt Investitionen in bestehende Hotelbetriebe, meinst verbunden mit Rebrandings. Die geplanten Gesamtinvestitionen bleiben auf ähnlichem Niveau, wobei der Anteil für Rebrandings steigt. Mit normalisierter Geschäftstätigkeit ist der DET Konzern in der Lage, das in der Krise aufgebaute Fremdkapital (Miet- und Pachtstundungen und Kreditmittel) entsprechend der vertraglich vereinbarten Tilgungen aus der operativen Geschäftstätigkeit zurückzuzahlen. Die Geschäftsführung geht ferner davon aus, dass die guten und durch die Krise als belastbar geprüften Geschäftsbeziehungen zu den Finanzierern, insbesondere den Konsortialbanken, zukünftig fortgesetzt werden. Bei dem bestehenden Konsortialkredit werden alle vertraglichen Bestimmungen eingehalten werden können. Der DET Konzern ist damit auf einer stabilen Grundlage in ausreichendem Maß finanziert.
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https://de.statista.com/statistik/daten/studie/164923/umfrage/prognose-zur-entwicklung-des-bip-in-deutschland/#statisticContainer
Auch in den Folgeperioden ergibt die Unternehmensplanung eine Einhaltung der Kennzahlen. Im Vorjahr wurde die Finanzierung des Konsortialkredites mit einer Anschlussfinanzierung und Verlängerung der Finanzierung über das Konsortium erfolgreich erreicht. Die Rückzahlung der Einlage des stillen Beteiligten ist ab 2024 eine wesentliche Prämisse bei der Finanzplanung der zukünftigen Geschäftsjahre. Aufgrund des umfassenden Krisenmanagements über die Zeit der Corona-Pandemie sowie der soliden Finanzierung, geht die Geschäftsführung der Novum Real Estate DET GmbH ebenfalls davon aus, dass das Hotelportfolio inkl. aller bereits begonnenen Bauprojekte auch in Zukunft fortgeführt werden kann. 2. Risiko- und Chancenbericht Das Marktumfeld und die gesetzlichen Rahmenbedingungen des DET Konzerns verändern sich stetig. Ebenso entwickelt sich der DET Konzern mit der Umsetzung der Strategie und der damit verbundenen Geschäftstätigkeit kontinuierlich weiter. Daraus ergeben sich regelmäßig neue Chancen und Risiken bzw. es kann sich die Ausprägung bereits erkannter Chancen und Risiken ändern. Risiken sind mögliche Ereignisse oder Entwicklungen, die eine negative Auswirkung auf die erwartete wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens haben können und damit zu einer negativen Abweichung zur Kurzfristplanung (Budget und Forecast) sowie zur Mittelfristplanung (Fünfjahresplan) führen. Um die sich ergebenen Risiken adäquat zu adressieren und geeignete Strukturen und Prozesse zur Minimierung der Risiken zu etablieren, hat der DET Konzern ein internes Kontrollsystem (IKS) entwickelt und eingeführt. Dieser Prozess zum Aufbau eines IKS wurde bereits im Jahr 2019 gestartet, um das kontinuierliche Wachstum des DET Konzerns möglichst sicher zu gestalten und dadurch entstehende Komplexitäten abzuschwächen. Die Verbesserung des Internen Kontrollsystems war auch im Geschäftsjahr ein wesentlicher Bestandteil. Das IKS wird dabei fortlaufend an die aktuellen Gegebenheiten angepasst. Chancen sind mögliche Ereignisse oder Entwicklungen, die eine positive Auswirkung auf die erwartete wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens haben können. Der DET Konzern ist den branchenüblichen Risiken ausgesetzt. Die wesentlichen Risiken sind demnach solche, die sich auf die Reisetätigkeit auswirken und die durch konjunkturelle Einflüsse entstehen. Zudem ist die angespannte Lage auf dem hotelspezifischen Arbeitsmarkt zu nennen. Die Geschäftsführung der Novum Real Estate DET GmbH analysiert die Geschehnisse in Deutschland und der Welt fortlaufend (z.B. Mindestlohnanpassungen, Inflation, steigende Preise insbesondere Energiepreise, globale Lieferkettenprobleme, COVID-19-Nachwirkungen) und evaluiert regelmäßig deren Auswirkungen auf den DET Konzern. Aufgrund der daraus resultierenden Unsicherheiten unterliegt auch die Unternehmensplanung inhärenten Unsicherheiten. Durch die gesicherte Finanzlage und die Planungsannahmen in der monatlichen Liquiditätsplanung sind diese Unsicherheiten ausreichend berücksichtigt, sodass Der DET Konzern zuversichtlich in eine erfolgreiche Zukunft blickt. Die geopolitischen Spannungen und Krisen werden nach aktuellem Stand weiterhin erhebliche Auswirkungen auf die Lage der Weltwirtschaft in 2024 mit sich bringen. Kurz- und mittelfristig wird sich dies bei der Störung von Lieferketten, den steigenden Energiepreisen und der hohen Inflation auswirken. Ebenso ist zu erwarten, dass die seit 2022 gestiegenen Preise, die sich national und international in Inflationsraten ausdrücken, über den bisherigen volkswirtschaftlichen Erwartungen liegen und zu einem weiteren Sparverhalten der Konsumenten führen. Insbesondere durch die vorgenannten Lieferkettenstörungen und die gestiegenen Energiepreise ist unklar, in welchem Zeitraum sich die Inflationsraten wieder normalisieren werden. Das Management der Novum Real Estate DET GmbH geht davon aus, dass sich diese volkswirtschaftlichen Unsicherheiten angesichts der Normalisierung der Hotelmärkte nicht wesentlich auf die Geschäftsentwicklung des DET Konzerns auswirken wird. Ebenso ist davon auszugehen, dass sich die kostenseitigen Preissteigerungen auch bei der Gestaltung der Hotelpreise spiegeln werden, so dass sich kein wesentlicher Ergebniseffekt ergeben würde. Im Rahmen der über die Corona-Pandemie erfolgten Fremdfinanzierung unterliegt der DET Konzern zahlungswirksamen Zinsänderungsrisiken durch Verbindlichkeiten mit variabler Verzinsung. Die Verzinsung erfolgt entsprechend auf EURIBOR-Basis zuzüglich Margenaufschlag. Daraus entsteht ein Zinsrisiko für langfristige Verbindlichkeiten für den DET Konzern, die durch die Inflation und die Zinsentwicklung bei den Notenbanken sowie der Entwicklung des EURIBOR begründet ist. Zur teilweisen Mitigierung des Risikos wurde in der Vergangenheit ein Zinsabsicherungsgeschäft (Swap) abgeschlossen, der das Risiko von Zinssteigerungen begrenzen soll. Die weiteren Chancen und Risiken des DET Konzerns wurden durch das Management wie folgt eingeschätzt und sind auch noch durch einige Implikationen der Corona-Pandemie geprägt: Risiken
Chancen
Insgesamt hält die Geschäftsführung die Chancen und Risiken unter der Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeiten in einem ausgewogenen Verhältnis und sieht den Konzern gut vorbereitet für die Entwicklungen im Jahr 2024 und der folgenden Jahre. IV. Sonstige Angaben Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen Im August 2021 ist das Zweite Führungspositionen-Gesetz - FüPoG II - in Kraft getreten. Nachfolgende Angaben beziehen sich auf die Geschäftsführung und den Aufsichtsrat der Novum Hospitality GmbH sowie die Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung der Novum Hospitality GmbH. Im Aufsichtsrat der Unternehmensgruppe wurde mit Beschlussfassung des Aufsichtsrats vom 8. Dezember 2022 eine Zielquote von mindestens 33,33% angestrebt. Dieses Ziel wurde mit einem Frauenanteil von 33,33% im Geschäftsjahr 2023 erreicht. Für die Geschäftsführung der Novum Hospitality GmbH wurde eine Zielquote von mindestens 20,00% verfolgt. Diese Zielquote wurde mit einem Frauenanteil von 20,00% im Geschäftsjahr 2023 erfüllt. In der Beschlussfassung des Aufsichtsrats wurde lediglich eine Zielquote für den Aufsichtsrat und für die Geschäftsführung definiert. Auf der ersten Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung lag der Frauenanteil bei der Novum Hospitality GmbH im Geschäftsjahr 2023 bei 50,00% Prozent.
Hamburg, den 24. Juli 2024 gez. David Etmenan, Geschäftsführer gez. Christian Moll, Geschäftsführer gez. Samira Said, Geschäftsführerin Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Konzern-Anlagevermögen für das Geschäftsjahr 2023
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS Die Firma Novum Real Estate DET GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen im Handelsregister Amtsgericht Hamburg, Registernummer HRB 154267. Die Novum Real Estate DET GmbH als Mutterunternehmen gemäß § 290 Abs. 1 HGB sowie die Tochtergesellschaften stellen einen Konzernabschluss auf. Es handelt sich um einen Pflichtkonzernabschluss, der nach dem Deutschen Handelsrecht aufgestellt wurde. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. II. ERLÄUTERUNGEN UND ANGABEN ZUM KONSOLIDIERUNGSKREIS Folgende Unternehmen wurden in den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen:
Die Novum Hospitality GmbH, Hamburg, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen (Nr.16 - Nr. 35) auf. Die Novum Real Estate NGH GmbH (NGH), an der eine Beteiligung von 50,00% besteht, wird als assoziiertes Unternehmen gem. § 311 ff. HGB nach der Equity-Methode konsolidiert. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden geht auf der Grundlage der Gruppenplanung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit i.S.d. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB aus. Mit Ausnahme der Novum Hotels Spain S.L.U, der Hotel Aviva Besitzgesellschaft mbH, der DET Immobilien Spanien SLU, der Novum Real Estate Development GmbH, der Novum Real Estate Management GmbH, der Novum Real Estate Development HS GmbH , der Novum Real Estate Development UD GmbH, der Novum Real Estate Spanien GmbH & Co. KG sowie der Novum Real Estate Development Stubbenweg GmbH & Co. KG erfolgte der Erstkonsolidierungszeitpunkt aller Tochterunternehmen auf den 01.01.2019. Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Die Anschaffungskosten der erworbenen Tochtergesellschaften werden mit dem auf diese Anteile entfallenden Zeitwert des Eigenkapitals im Zeitpunkt der Erstkonsolidierung verrechnet. Der Geschäfts- oder Firmenwert ist der Unterschiedsbetrag, der nach Verrechnung des Wertansatzes der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile an denen in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des neubewerteten Eigenkapitals (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB) des Tochterunternehmens auf der Aktivseite entsteht (§ 301 Abs. 3 Satz 1 HGB). Beim Erwerb von Anteilen an Hotelbetriebsgesellschaften orientiert sich die Nutzungsdauer anhand der Restlaufzeiten der Mietverträge. Für die ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung liegt die Nutzungsdauer zwischen 14 und 15 Jahren. Im Übrigen wurden die im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandenen passiven Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 10.326 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt und in Höhe von TEUR 331 als Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Die Beteiligung an der NGH wird nach der Equity-Methode gem. § 312 HGB vorgenommen. Bei der Erstkonsolidierung erfolgte der Ansatz zum Buchwert der Beteiligung, ein aufgrund von thesaurierten Gewinnen resultierender passiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 15.822 wird statistisch fortgeschrieben. Der Bilanzansatz wird um die anteiligen Eigenkapitalveränderungen der NGH fortgeschrieben. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden gemäß § 303 Abs. 1 HGB sämtliche Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen verrechnet. Die aufgrund konzerninterner Verrechnungen entstandenen Zwischenergebnisse werden gem. § 304 Abs. 1 HGB vollständig bereinigt. Gemäß § 305 HGB werden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung die gegenseitigen Liefer- und Leistungsbeziehungen miteinander verrechnet. Innenumsätze zwischen den konsolidierten Unternehmen werden nach § 305 Abs. 1 Nr. 1 HGB mit den auf sie entfallenden Aufwendungen verrechnet. Sonstige Erträge und Zinsen werden gemäß § 305 Abs. 1 Nr. 2 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen beim Empfänger der Leistung verrechnet. Die Jahresabschlüsse ausländischer Tochtergesellschaften werden in Euro umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten werden mit dem Stichtagskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird zu historischen Kursen geführt. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem gewichteten Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine einheitliche Bewertung im Konzern ist bereits auf Ebene der Tochtergesellschaften gegeben, so dass keine Anpassungen auf Konzernebene vorgenommen werden müssen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert und linear nach Maßgabe der Nutzungsdauern, die sich an den steuerlichen Regelungen der Finanzverwaltung orientieren, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig (pro-rata-temporis) abgeschrieben. Liegt eine voraussichtlich dauernde Wertminderung vor, wird das Anlagevermögen auf den am Abschlussstichtag beizulegenden Wert außerplanmäßig abgeschrieben. Im Rahmen von neueröffneten Hotels wird die Erstausstattung in Höhe der Anschaffungskosten vor Inbetriebnahme als Anlagen im Bau und ab Inbetriebnahme als Betriebs- und Geschäftsausstattung aktiviert. Die Abschreibung erfolgt über zehn Jahre, entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer der als Gruppenposten bilanzierten Betriebs- und Geschäftsausstattung. Nachlaufende Instandhaltungen laufen insoweit in den Aufwand, sofern es sich nicht um eine ausstattungsstandardhebende Umgestaltung oder Rebranding handelt. Für abnutzbare bewegliche, selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wurde entsprechend der steuerlichen Regelung nach § 6 Abs. 2a EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung bzw. Herstellung ein Sammelposten gebildet. Dieser Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den darauffolgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Bei Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 250,00 erfolgte im Geschäftsjahr des Zugangs eine aufwandswirksame Erfassung. Soweit aus Hotelbetriebsübernahmen im sogenannten Asset Deal ein aktiver Unterschiedsbetrag resultiert, wird dessen Nutzungsdauer an der Restlaufzeit des Mietvertrages angelehnt. Der im Konzernabschluss ausgewiesene Firmenwert hat eine Nutzungsdauer von 10 Jahren. Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Beteiligungen und Genossenschaftsanteile werden mit den Anschaffungskosten der Anteile bewertet. Die Bewertung der assoziierten Unternehmen erfolgte nach der Equity Methode. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Wie im Vorjahr wurden pauschale Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Hierbei wurden Forderungen, die älter als 180 Tage um 50%, älter als 275 Tage um 60% und älter als 365 Tage um 80% abgewertet. Die Bewertungssätze für Forderungen älter als 275 Tage und älter als 365 Tage wurden gegenüber dem Vorjahr (75% bzw. 100%) aufgrund der wirtschaftlichen Situation in der Hotelbranche angepasst. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen dem Grunde und der Höhe nach allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung werden nicht abgezinst und enthalten somit keinen Zinsanteil. Im Falle von Investitionszuschüssen von dritter Seite werden diese, sofern noch nicht gezahlt in den sonstigen Verbindlichkeiten, und ab Zahlung in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt und entsprechend den zu Grunde liegenden Investitionen ab Hoteleröffnung über zehn Jahren aufgelöst. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird nicht über die Laufzeit der Mietverträge verteilt, die grundsätzlich länger als 10 Jahre betragen. Von Vermietern erhaltene Zahlungen im Rahmen des TSA (Technical Service Agreement) und der Eröffnungsphase (Pre-opening) werden vom Zeitpunkt der Vereinnahmung bis zur Hoteleröffnung zeitanteilig aufgelöst. IV. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER KONZERNBILANZ UND DER KONZERN- GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die im Anlagevermögen ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte resultieren im Wesentlichen aus aktiven Unterschiedsbeträgen aus der Erstkonsolidierung der Tochterunternehmen in Höhe von TEUR 25.221(Vorjahr: TEUR27.845). Die Abschreibung erfolgt über 15 Jahre. Aus einem Asset-Deal resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte sind in Höhe von TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 378) in dem Posten enthalten. Die Entwicklung und Zusammensetzung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind in der Anlage zum Anhang gesondert dargestellt. Wir verweisen auf die oben dargestellte Bilanzierungsänderung zu den Investitionszuschüssen und auf den Anlagenspiegel. Der auf die Beteiligung an assoziierten Unternehmen aus der Erstkonsolidierung entfallende, in einer Nebenrechnung fortgeschriebene passive Unterschiedsbetrag beträgt zum 31.12.2023 TEUR 846 (im Vorjahr TEUR 1.246). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 19.776 enthalten Forderungen gegenüber Reisedienstleistern in Höhe von TEUR 7.962, Forderungen gegenüber Zahlungsdienstleistern in Höhe von TEUR 7.173, Forderungen gegen Großkunden aus Vorsystemschnittstellen in Höhe von TEUR 2.644, Forderungen betreffend Vermieterzuschüsse TEUR 233 und aus Direktfaktura in Höhe von TEUR 3.311. Die Forderungen werden um TEUR 1.390 pauschal einzelwertberichtigt. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 3) enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 1.538 (Vorjahr: TEUR 1.764) beinhaltet neben Arrangierungskosten im Zusammenhang mit Finanzierungen, die über die Laufzeit der Darlehen aufgelöst werden, im Wesentlichen Dienstleistungen, die in den Folgejahren erbracht werden und Versicherungsbeiträge. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 65.592 beinhaltet im Wesentlichen im Rahmen des Ausbaus und der Modernisierung von Hotelimmobilien gewährte Vermieterzuschüsse. Ein Großteil betrifft bereits in Abschreibung befindliches Anlagevermögen und wird entsprechend ratierlich aufgelöst. Der Restbetrag bezieht sich auf abgegrenzte TSA- und Pre-Opening-Ertragszuschüsse der Vermieter in Höhe von TEUR 2.301 (Vorjahr: TEUR 1.981). Eigenkapital Das Eigenkapital beträgt insgesamt TEUR 4.320 (Vorjahr: TEUR -25.126). Neben dem Stammkapital TEUR 27 wird hier eine stille Beteiligung des Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) in Höhe von TEUR 45.000, eine Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 11.026, eine Gewinnrücklage von TEUR 10.326, ein Verlustvortrag in Höhe von TEUR 92.156, ein Konzernjahresgewinn in Höhe von TEUR 29.317 sowie eine Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 21 und Nicht beherrschende Anteile in Höhe von TEUR 759 ausgewiesen. Der Ausweis der stillen Beteiligung erfolgt im Eigenkapital, da sie - analog zu den Grundsätzen des Genussrechtskapitals - über eigenkapitalähnliche Merkmale verfügt. Das bedeutet, dass die Rückzahlung im Insolvenz- oder Liquidationsfall gegenüber allen anderen Gläubigern nachrangig ist, die Vergütung vom Unternehmenserfolg abhängt, die Teilnahme am Verlust bis zur vollen Höhe vorliegt und das Kapital für einen längeren Zeitraum (mind. 5 Jahre) überlassen wird. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung Bei dem Erwerb einer hundertprozentigen Beteiligung überstieg das buchhalterische Eigenkapital den zu entrichtenden Kaufpreis. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von nunmehr TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 381) wird über die Restlaufzeit des in ursächlichem Zusammenhang stehenden Mietvertrags linear in Höhe von jährlich TEUR 49 ertragswirksam aufgelöst. Der Ausweis erfolgt unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge". Rückstellungen Die Rückstellungen betragen TEUR 26.502 (Vorjahr: TEUR 15.792) und setzen sich aus Steuerrückstellungen für Gewerbe- und Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 8.120 (Vorjahr: TEUR 3.421) sowie sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 18.381 (Vorjahr: TEUR 12.371) zusammen. Diese beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 15.514 und für Personalkosten in Höhe von TEUR 2.759. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: Bei der Fristigkeitsaufteilung wurde pauschaliert u.a. die Restlaufzeit des zugrundeliegenden Miet- bzw. Pachtvertrages zur Bemessung der Fristigkeit herangezogen. Potenzielle künftige Vorsteueransprüche, die in 2022 in die Verbindlichkeiten umgegliedert wurden, wurden von den gestundeten Mietverbindlichkeiten abgesetzt und ebenfalls pauschaliert nach den Fristigkeiten aufgeteilt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 14.299 durch Grundpfandrechte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 3.015 (im Vorjahr TEUR 1.322) antizipative Rechnungsabgrenzungsposten. Diese betreffen Investitionszuschüsse, die den Vermietern in Rechnung gestellt wurden und noch als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen werden. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Für die Absicherung von Darlehen konzernfremder Gesellschaften (Schwesterkonzern) hat die Konzerngruppe selbstschuldnerische Bürgschaften in Höhe von TEUR 2.000 übernommen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die konzernfremden Unternehmen ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen können und aus diesem Grund die Haftungsübernahmen nicht zu passivieren sind. Im Zusammenhang mit dem Ausbau und der Modernisierung von Hotelbetrieben besteht zum 31.12.2023 ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 4.390 (Vorjahr: TEUR 3.330). Es bestehen zusätzlich Kaufpreisverpflichtungen aus bereits in 2022 abgeschlossenen Kaufverträgen für Immobilien in Höhe TEUR 3.000. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Konzerns entfallen mit TEUR 417.960 (Vorjahr: TEUR 324.597) im Wesentlichen auf den Hotelbetrieb, davon betreffen Zimmer TEUR 339.496, Speisen TEUR 59.785, Shop TEUR 683 und Garagen TEUR 6.018 und sonstige Sachverhalte TEUR 9.952. Darüber hinaus wurden Vermietungsumsätze in Höhe von TEUR 2.026 (Vorjahr: TEUR 1.651) erzielt, die aus Untermietverträgen resultieren. Von den Umsatzerlösen aus dem Hotelbetrieb entfallen auf das Ausland TEUR 44.695 (Vorjahr: TEUR 36.536), davon Niederlande TEUR 19.685 (Vorjahr: TEUR 16.921), davon Österreich TEUR 17.720 (Vorjahr: TEUR 15.199), davon Großbritannien TEUR 2.615 (Vorjahr: TEUR 2.501), davon Spanien TEUR 4.675 (Vorjahr: TEUR 1.915). Sonstige betriebliche Erträge Im Berichtsjahr werden sonstige betriebliche Erträge i.H.v. TEUR 22.312 ausgewiesen. Diese betreffen insbesondere Erträge aus der Auflösung von abgegrenzten Vermieterzuschüssen, aus Mieterlassen, aus staatlichen Beihilfen im Zusammenhang mit der Covid- 19-Pandemie (SARS-CoV-2-Virus), aus Rückvergütungen aus Lieferantenbeziehungen, aus Hotelabgängen, aus Versicherungsfällen und Schadenersatz aus der Nichterfüllung von Pachtverträgen durch den Verpächter sowie TSA-Erträge.- Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 6.722 (Vorjahr: TEUR 2.930) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie Erstattungen aus Betriebskostenabrechnungen und Mieterlasse für Mieten der Vorjahre, die im Posten sonstige betriebliche Erträge abgebildet wurden. Die periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 5.721 (Vorjahr: TEUR 2.136) beinhalten im Wesentlichen Nachforderungen aus Betriebskostenabrechnungen. Equity-Ergebnis aus assoziierten Unternehmen Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen beträgt TEUR 562 (Vorjahr: TEUR 85). Aufwendungen und Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung Erträge i.S.v. § 314 Nr. 23 HGB bestehen in Höhe von TEUR 1.260 (Vorjahr: TEUR 2.911) aus staatlichen Beihilfen im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie (SARS-CoV-2- Virus). V. ERGÄNZENDE ANGABEN Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen Die Novum Real Estate DET GmbH mit Sitz in Hamburg stellt als Muttergesellschaft den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aus. Der Konzernabschluss der Novum Real Estate DET GmbH wird im Unternehmensanzeiger veröffentlicht. Geschäftsführung Die Novum Real Estate DET GmbH, Hamburg, wurde im Geschäftsjahr 2023 vertreten durch:
Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Alleinvertretungsbefugnis kann erteilt werden. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Bezüglich der Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) und Buchstabe b) HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gem. § 314 Abs. 3 S. 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 2.024 Mitarbeiter (Vorjahr 2.119 Mitarbeiter), davon sind 1.766 (Vorjahr 1.844) dem Bereich der Hotellerie und 258 (Vorjahr 241) Mitarbeiter dem Bereich der Verwaltung zuzuordnen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis 2023 der Muttergesellschaft in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Finanzinstrumente und Bewertungseinheiten Für bestehende langfristige Fremdfinanzierungen wurden folgende fristenkongruente Zinsabsicherunsgeschäfte (Swaps) vorgenommen, die das Risiko von Zinssteigerungen begrenzen:
Die Festzinsswaps sind jeweils mit einem Darlehensanteil in Höhe von der aktuellen Bezugsgröße hinterlegt. Der positive Marktwert beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 8. Aufgrund der bestehenden Bewertungseinheiten mit den Darlehen ist die Bildung einer Rückstellung nicht notwendig. Die Bewertungen erfolgten anhand der Market-to-Market- Methode. Der auf Basis des EURIBOR variabel verzinste Kredit ist mit den vorgenannten Zinsswaps zu einer Bewertungseinheit im Sinne von § 254 HGB zusammengefasst, um künftige gegenläufige Zahlungsströme auszugleichen und im Ergebnis das Risiko von Zinssteigerungen und Veränderungen des EURIBORs für die entsprechende Darlehenshöhe auszuschließen. Die Sicherungsbeziehung besteht über die erwartete Laufzeit der Finanzierung variabler Zinssatz und Zinstermine der Zinsswaps sind mit denen des Darlehens synchronisiert. In Höhe des zum jeweiligen Zinstermin relevanten Bezugsbetrags des Zinsswaps wird ein umfassender Ausgleich der Zahlungsströme im Sinne des Sicherungsziels erreicht. Die Bilanzierung erfolgt nach der Einfrierungsmethode. Honorar des Konzernabschlussprüfers Mit der Prüfung des Konzernabschlusses zum 31.12.2023 wurde die Mazars GmbH & Co. KG beauftragt. Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar umfasst Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 250. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Die Novum Real Estate DET GmbH hat am 15.4.2024 einen Kooperationsvertrag mit der IHG Hotels Ltd. ("IHG") geschlossen. Die Kooperation besteht aus einem über 20 Jahre abgeschlossenen Rahmenvertrag zwischen der Novum Real Estate DET und der IHG sowie dem über 30 Jahre laufenden Co-Branding und Master Franchise Vertrag zwischen der Novum Hospitality und der IHG. Mit diesem Vertrag wurden die Rahmenbedingungen geschaffen, damit sukzessive ein wesentlicher Teil der Hotels Novum Hospitality, die nicht durch einen Franchisevertrag mit einem anderen Hotelkonzern gebunden sind, an das Franchisesystem von IHG angeschlossen werden kann. Ein zentraler Baustein der Kooperation ist das Co-Branding der IHG-Marke "Holiday Inn" mit der Marke "the niu", nach der die bisherigen "the niu" Hotels und dem gemeinsamen Brand "Holiday Inn - the niu" betrieben werden können. Mit dieser strategischen Partnerschaft können Wachstumspotentiale auf nationaler und vor allem internationaler Ebene ausgeschöpft werden. Die Bereiche Vertrieb, Distribution und Marketing können professionalisiert werden. Zudem kann durch den Anschluss an IT Systeme von IHG Prozesse verbessert und die Sicherheit erhöht werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Hamburg, den 24. Juli 2024 Novum Real Estate DET GmbH gez. David Etmenan, Geschäftsführer gez. Christian Moll, Geschäftsführer gez. Samira Said, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Novum Real Estate DET GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Novum Real Estate DET GmbH, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der No- vum Real Estate DET GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "Sonstige Informationen" unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteile des Konzernlageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir hierzu weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchge- führte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich ange- sehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 9. August 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Dirk Jessen, Wirtschaftsprüfer gez. Wieland Kirch, Wirtschaftsprüfer |
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