Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 3613
Eingetragen
16.11.1916
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der BinnenschifffahrtSpeditionen
Gegenstand
Spedition, Lagerei, Umschlag und Güterkraftverkehr sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lionel Winkelmann
seit 30.1.2026
Geschäftsführer
Alexander Schüller
seit 30.12.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG
Germany
700.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Rhenus GmbH

Hille

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 8.818,00 9.751,00
I. Sachanlagen 8.818,00 9.751,00
B. Umlaufvermögen 1.580.048,35 1.758.548,59
I. Vorräte 13.420,00 16.994,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.546.979,81 1.741.170,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 19.648,54 383,86
Aktiva 1.588.866,35 1.768.299,59

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.180.670,99 1.180.670,99
I. Gezeichnetes Kapital 700.000,00 700.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.531.743,56 2.531.743,56
III. Verlustvortrag 2.051.072,57 2.051.072,57
B. Rückstellungen 283.261,29 276.014,19
C. Verbindlichkeiten 124.934,07 311.614,41
Passiva 1.588.866,35 1.768.299,59

Anhang

für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2021

Rhenus GmbH, Hille
Amtsgericht Bad Oeynhausen
HRB 3613

I. GRUNDLAGEN



Die Rhenus GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 4 HGB.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung des HGB, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen der §§ 264 Abs. 1 Satz 4, 274a und 288 Abs. 1 HGB wurden in weiten Teil in Anspruch genommen

II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN



Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern


In der Bilanz sind ansonsten jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs-, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 1. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen.
Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.
Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

Gebäude 33 Jahre
Maschinen, maschinelle Anlagen 4-14 Jahre
Fuhrpark 2-5 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1-14 Jahre


Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zusätzlich eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung bewertet.

Bei der Bildung der sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist dem Anhang beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 10.336,11 € (Vorjahr: 1.866,11 €) sowie sonstige Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von 1.371.064,68 € (Vorjahr: 1.477.105,62 €).

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 700.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 13.910,00 € aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt.

Pensionsrückstellungen:

Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Pensionsrückstellungen in Höhe von 219.725,00 €.

Aus der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen resultiert zum 31. Dezember 2021 ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 13.910,00 €.

Rückstellungen:

Die sonstigen Rückstellungen werden vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich und ausstehenden Eingangsrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten:

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 12.984,60 € (Vorjahr: 32.522,10 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG in Höhe von 71.435,58 € (Vorjahr: 191.192,43 €).

IV. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Jahr 2021 waren durchschnittlich 13 (Vorjahr 13) Arbeitnehmer in der Gesellschaft beschäftigt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

 
 
Restlaufzeiten
 
Gesamt
1 Jahr
> 1 Jahr
davon > 5 Jahre
 




aus Miet- und Pachtverträgen
822.645,00 
164.529,00 
658.116,00 
0,00 
davon mit verbundenen oder
 
 
 
 
assoziierten Unternehmen
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
aus Leasingverträgen
5.598,66 
4.702,44 
896,22 
0,00 
davon mit verbundenen oder
 
 
 
 
assoziierten Unternehmen
0,00 
0,00 
0,00 
0,00 
 
828.243,66 
169.231,44 
659.012,22 
0,00 
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag:

Zum 01. Januar 2022 wurde der operative Geschäftsbetrieb an die Muttergesellschaft Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG veräußert.

V. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der Rhenus SE & Co. KG mit Sitz in Holzwickede, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen.

VI. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN



Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:

Alexander Schüller, Bielefeld
Geschäftsbereichsleiter Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG, Holzwickede

René Rudolph, Hamburg
Mitglied der Geschäftsleitung Rhenus Warehousing Solutions SE & Co. KG,
Holzwickede

Rhenus GmbH
Hille, den 31.05.2022

(Die Geschäftsführung)

ggz. Alexander Schüller     ggz. René Rudolph

Anlage zum Anhang

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.06.2022 festgestellt.

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