Linamar Plettenberg Machining Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Wilhelm Leonhard Adams seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Olivier Rabeyrin seit 31.3.2026 | Geschäftsführer |
Michael Sebastian Viktor Valentini seit 3.9.2024 | Prokura |
Salvatore Cocca seit 20.8.2020 | Geschäftsführer |
Tara Jacqueline Korsten seit 6.2.2018 | Prokura |
Bettina Neumann seit 16.9.2016 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Linamar Hungary Autóipari és Gépgyártó Zártkörűen Működő Részvénytársaság | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linamar Plettenberg GmbHPlettenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft ist als Linamar Plettenberg GmbH, Plettenberg (Nachstehend "Gesellschaft" genannt) unter der Nummer HR B 8315 im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn eingetragen. Die Gesellschaft wurde 1846 gegründet und ist seit Januar 2015 ein Tochterunternehmen des global agierenden Linamar Konzerns mit internationalen Aktivitäten auf dem Gebiet der Motorisierung für die Automobilindustrie und Landwirtschaft. Zwischen der Gesellschaft und ihrer Muttergesellschaft, der Linamar Forging Holding GmbH, besteht seit dem Geschäftsjahr 2016 ein Ergebnisabführungsvertrag sowie ein Steuerumlagevertrag. Mit den Tochtergesellschaften Linamar Hildburghausen GmbH in Hildburghausen sowie der Linamar Halver GmbH in Halver bestehen seit dem Geschäftsjahr 2017 und mit der Linamar Tooling GmbH in Plettenberg seit 2018 Ergebnisabführungsverträge. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Präzisionskomponenten für die Antriebs- und Fahrwerktechnik in der internationalen Automobilindustrie. Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit ist die Lieferung von Motor-, Getriebe und Achsteilen und weiterer Komponenten rund um den Antriebsstrang. Dabei ist die Produktion des Unternehmens vorrangig auf die Warmumformung mit vollautomatisierten Mehrstufenpressen spezialisiert. Forschung und Entwicklung Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten wurden im Jahr 2023 von der Abteilung "Engineering" mit der eingegliederten Abteilung Innovationsmanagement/Cost Savings mit gesamt 4 Mitarbeitern (VJ: 4 Mitarbeiter) durchgeführt. Projekte im Jahresverlauf lagen im Bereich Qualitätssicherung, Resonanztests von Bauteilen und 3D-Scannern, KI, Simulationsmethoden, Reduzierung von Einsatzgewichten und innovativen Techniken. Der Innovationsgrad und die Optimierung von Produkt- und Technologienplanung, Marktkenntnis, Fach- und Produktkompetenz sind treibende Wachstumsfaktoren. Die Analyse von Fehlerprozessen und die Erzielung einer höheren Fertigungstiefe sind weitere entschiedene Faktoren im Bereich Forschung und Entwicklung. Die Aufwendungen für die oben beschriebenen Aktivitäten im Jahr 2023 betrugen T€ 472 (VJ: T€ 495). II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes liegt das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt für 2023 bei -0,3% und lag damit um 1,5% unter dem des Jahres 2022 (Stand 15. Januar 2024). Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie erhebliche Energiepreiserhöhungen sowie produktuanbhängiger Material- und Lieferengpässen. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion weiter im Jahr 2023. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus. Nachdem die Inflationsrate gemessen am deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) im Januar und Februar 2023 mit 8,7 % und 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat weiter angestiegen war, lässt dies erwarten, dass die Inflation nur allmählich zurückgeht und im gesamten Prognosehorizont weiterhin erhöht bleibt. Der damit einhergehende Kaufkraftverlust belastet die privaten Konsumausgaben. Die fortgesetzte geldpolitische Straffung mit steigenden Zinsen verschärft diese Entwicklung und dämpft zusammen mit der weiterhin hohen wirtschaftlichen Unsicherheit die Investitionen der Unternehmen. Vor diesem Hintergrund erwartete der Sachverständigenrat im Jahr 2024 noch ein Wirtschaftswachstum von 1,3 %. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt der Verfassung dieses Lageberichts liegt die Wachstums-prognose für das Wachstum für Deutschland im Jahr 2024 jedoch nur bei 0,2 % gegenüber den im Jahr 2023 noch prognostizierten 1,3 % Wirtschaftswachstum. Innenpolitisch kommt es zu Ansätzen von wirtschaftsbelebenden Maßnahmen der Bundesregierung, die aus einer Ampelkoalition mit drei Parteien besteht. Diese können sich derzeit nur auf sehr geringem Nenner über konjunkturfördernde Programme, wie z. Bsp. über das Wachstumschancengesetz, einigen. Im Vermittlungsausschuss des Bundestages führte die Diskussion des Wachstumschancengesetzes zu einem unechten Vermittlungsergebnis. Der Bundesrat hat dem Wachstumschancengesetz am 22.03.2024 zugestimmt. Mit einer Förderungshöhe von 3 Mrd. EUR im Wachstumschancengesetz sind keine starken konjunkturbelebenden Impulse zu erwarten. Im Gesamtjahr 2023 wurden in der EU 10.547.716 neue Autos zugelassen und damit 13,9 % mehr als im Vorjahr. Ausschlaggebend für die Entwicklung im Jahr 2023 sind die Einstellung von Förderprogrammen für Elektrofahrzeuge, das angespannte Zinsniveau für Kredite sowie die kaum abflachende Inflation, die auf die Nachfrage drückt. Die Situation zwischen einzelnen Mitgliedsstaaten stellt sich sehr unterschiedlich dar. Während Deutschland nur ein Plus von 7,3 verzeichnete, legten die großen Märkte Frankreich, Italien und Spanien um 16-19% zu. Der Volkswagen Konzern bleibt mit ca. 2,74 Mio. Fahrzeugen weiterhin der Marktführer in der EU. Es folgen Stellantis mit ca. 1,88 Millionen Fahrzeugen sowie der Renault-Konzern mit 1,1 Mio Fahrzeugen. Der Anteil batteriebetriebener Fahrzeuge in der EU ist im Jahr 2023 weiter gestiegen. Der Anteil an den Neuzulassungen erhöhte sich um 2,1% auf 14,6%. Hybride Autos erreichten einen Anteil von 25,8 Prozent. Quellen: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA); WISTA (Wirtschaft und Statistik) Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Automobilhersteller-Verband ACEA III. GeschäftsverlaufDie Linamar Plettenberg GmbH hat im Berichtszeitraum trotz der Herausforderungen von Material- und Lieferengpässen sowie erheblich gestiegener Energiekosten und der hohen Inflation bei rückläufiger Nachfrage, in einem unverändert wettbewerbsintensiven Umfeld seine Marktstellung behaupten können. Mit der Produktion an zehn vollautomatischen Umformaggregaten in allen Größen stellt die Linamar Plettenberg GmbH seinen Kunden einen umfangreichen Maschinenpark im Bereich der vollautomatischen Warmumformung zur Verfügung. Innovative Fertigungstechniken, großes realisierbares Teilespektrum, Ausfallsicherheit und flexible Anpassung an Bedarfsschwankungen machen die Gesellschaft zu einem zuverlässigen und kompetenten Partner für die Kunden der Automobilbranche. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus Eigenmitteln sowie über Konzernfinanzierungen. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten verblieb konstant bei 501 (Vorjahr: 501). Die hohen Standards im Bereich des integrierten Managementsystems (Qualität, Umwelt, Energie) wurden auch im Jahr 2023 im Rahmen erfolgreich abgeschlossener Rezertifizierungsaudits zur IATF 16949, zur DIN EN ISO 50001 sowie zur DIN EN ISO 14001 gewährleistet und bestätigt. Darüber hinaus wurde das integrierte Managementsystem nach DIN EN ISO 45001 (Managementsysteme für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit) erstzertifiziert erfüllt das Informationssicherheitsniveau nach dem VDA- Modul TISAX (Trusted Information Security Assessment Exchange): Assessment Level 3, Schutzbedarf: Sehr hoch. Die im Vorjahr getätigte Prognose eines deutlichen Anstiegs der Umsatzerlöse aus Weitergabe von Engergiekostensteigerungen ist nur teilweise realisiert worden. Dennoch wurde ein einstelliger prozentualer Anstieg von 4,3 % im Geschäftsjahr 2023 realisiert. Ohne Berücksichtigung der Ergebnisabführung hat sich das Jahresergebnis der Gesellschaft deutlich verbessert und entspricht insoweit der Vorjahresprognose. Dies ist insbesondere in der Weitergabe von Kostensteigerungen an Kunden begründet. Für weitere Ausführungen verweisen wir auf die Darstellung der Lage. Lage Ertragslage Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 mit T€ 343.795 gegenüber dem Vorjahr (T€ 329.539) um 4,3 % gestiegen. Der Nettoumsatz, bereinigt um Zuschläge für Schrott und Legierung sowie andere sonstige Umsätze ist von T€ 219.754 auf T€ 227.590 gestiegen.
Die aktuellen Umsätze lagen insbesondere aufgrund von Mengeneffekten um 19,9 % unterhalb der Planung. Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen + Aktivierte Eigenleistungen) verbesserte sich von T€ 331.512 auf T€ 347.064, dies entspricht einem Zuwachs um 4,7 %. Der Bestand an Vorräten stieg um 3.464 T€. Im gleichen Zeitraum erhöhte sich der Materialaufwand (Rohstoffe, Lieferungen und bezogene Leistungen) um 2,3 % von T€ 274.090 auf T€ 280.275. Aufgrund einer Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Vergleich zum Vorjahr stieg der Rohertrag (Betriebsleistung ./. Materialaufwand) um 16,3 % von T€ 57.422 auf T€ 66.789. Die Materialeinsatzquote (Materialaufwand / Betriebsleistung) verminderte sich um 1,9 % aufgrund von Bewertungseffekten. Die Personalkostenquote (in Bezug zur Betriebsleistung) stieg auf 10,2 % (Vorjahr 10,0 %). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl blieb wie im Vorjahr auf 501. Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich für das Geschäftsjahr auf T€ 801 nach T€ 914 im Vorjahr. Die Personalkosten steigen im Wesentlichen aufgrund der verhandelten Tarifabschlüsse um 2.205 T€ auf 35.248 T€. Die Abschreibungen bewegen sich unter Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 1.608 T€ auf 21.446 T€. Ursachen sind erhöhter Einsatz von Leihpersonal sowie höhere Instandhaltungsaufwendungen und Transportkosten. Das Finanzergebnis beträgt T€ -474 nach T€ -592 im Vorjahr. Der Anstieg der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge kompensiert um die Erhöhung der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen haben eine positive Auswirkung auf das Finanzergebnis. Auf Grund des abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages werden die Steuern vom Einkommen und Ertrag bei dem Organträger bilanziert. Nach sonstigen Steuern und vor Ergebnisabführung und Steuerumlagen wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 7.556 nach T€ 945 im Vorjahr erzielt. Wesentlich hierfür ist der im Vergleich zum Vorjahr höher ausgefallene Umsatz sowie die Material- und Energiekosten, deren Steigerung im großen Umfang an die Kunden weitergegeben werden konnten. Wesentlichen Einfluss auf den höheren Gewinn in Höhe von T€ 5.474 (VJ: T€ 567), der an die Linamar Forging Holding GmbH abgeführt wurde, war im Vergleich zum Vorjahr annähernd vollumfängliche Weitergabe der Kostensteigerungen aus Stahl und Energie an die Kunden. Finanzlage Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit für das abgelaufene Geschäftsjahr lag bei T€ 8.420 (Mittelzufluss Vorjahr T€ 56). Aus der Investitionstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss von T€ 2.935 Aus der Finanzierungstätigkeit resultiert ein Mittelabfluss in Höhe von T€ 5.474. Die Finanzierung erfolgt als Cash-Pooling innerhalb der Linamar-Gruppe. Die Stichtagsliquidität hat sich von T€ 10.628 auf T€ 11.022 erhöht. Hierin enthalten sind T€ 10.344 aus Cash-Pool Forderungen. Liquiditätsengpässe sind im Geschäftsjahr 2023 nicht aufgetreten. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich um T€ 11.911 von T€ 128.273 auf T€ 140.184. Das Anlagevermögen verringerte sich um T€ 452 auf T€ 38.976, da die Summe der Abschreibungen über den getätigten Investitionen lag. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 12.665 auf T€ 98.867 erhöht. Die Vorräte sind um T€ 3.464 auf T€ 40.549 gestiegen. Ursächlich dafür sind die gestiegenen Bewertungspreise, sowohl bei Rohstoffen und unfertigen Erzeugnissen als auch bei fertigen Erzeugnissen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 5.798 auf T€ 36.824 gestiegen. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich um T€ 2.727 auf T€ 17.053. Die Rechnungsabgrenzungsposten sind um T€ 247 im Wesentlichen auf Grund von auftragsbezogenen Vorauszahlungen an Kunden auf T€ 2.341 gesunken.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich von T€ 30.421 auf T€ 32.849. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rohmaterialeinkauf zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich von T€ 13.675 auf T€ 22.659, aufgrund der erhöhten Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag. Das Anlagevermögen wird durch das Eigenkapital vollständig gedeckt. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Einschätzung zur Unternehmenslage basiert auf einem konzernweiten Bewertungssystem. Dieses besteht aus Kennzahlen der Bereiche Kunden-, Mitarbeiter- und finanzielle Zufriedenheit. Zu den Indikatoren gehören u. a. die Anzahl Kundenreklamationen, die Ausschussrate, fristgerechter Projektanlauf, die Fluktuationsrate, der Krankenstand, die Anzahl der Arbeitsunfälle, das operative Ergebnis, die Rentabilität und das Working Capital. Zur Bestimmung der wirtschaftlichen Lage werden angepasst an das konzernweite Reporting, nachfolgende Leistungsindikatoren hinzugezogen, die dem internen Controlling entnommen sind:
*) Bereinigt um Legierungszuschläge und
andere sonstige Umsätze
Der bereinigte Nettoumsatz je Teil und auch der EBIT %-Satz sind durch die bereits genannten Einflussfaktoren der Einkaufspreise, sowie Produkt-Mix und Änderungen in der Personalkostenstruktur beeinflusst. Als wesentliche Steuerungsgrößen und hauptsächliche finanzielle Leistungsindikatoren dienen dem Management Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Abführung an die Gesellschafterin, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die finanziellen Leistungsindikatoren zeigen, dass die finanzielle Lage der Gesellschaft wirtschaftlich stabil ist. Die aktuellen Umsätze lagen insbesondere aufgrund von Mengen- und Preiseffekten um 19,9 % unterhalb der Planung. Das Ergebnis fällt ebenfalls deutlich geringer aus als prognostiziert. Diese Abweichungen basieren auf Planungsunsicherheiten aufgrund der derzeit angespannten politischen und wirtschaftlichen Situation. Das Non-cash working capital wird ermittelt aus der Summe der Forderungen ohne Intercompany, Sonstige Forderungen, Vorräte und Rechnungsabgrenzung abzüglich der Summe der Verbindlichkeiten ohne Intercompany, Sonstige Verbindlichkeiten und Rückstellungen. Das Non-cash working capital hat sich auf T€ 40.863 erhöht. Der Zuwachs resultiert im Wesentlichen aus, höheren Vorratsbeständen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zum 31.12.2023 beschäftigte die Gesellschaft 501 Mitarbeiter (Vorjahr 497). In den Bereichen Produktion und Logistik wurde vorwiegend im 3-Schichtmodell gearbeitet. Um auch den zukünftigen Personalbedarf zu decken, bildet die Gesellschaft eigene Auszubildende aus. Zum 31.12.2023 waren 12 Auszubildende bei der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr 14). Die Beschaffung von qualifiziertem Personal erweist sich dennoch aufgrund der Arbeitsmarktsituation weiterhin als sehr anspruchsvoll. Deshalb legt die Gesellschaft besonderen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und des Managements. Die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit entwickelte sich wie folgt:
Die Fluktuationsrate beträgt insgesamt 6,4 % und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 %-Punkte gesunken. IV. Prognose-, Chancen- und RisikoberichtPrognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war auch im Jahr 2023 geprägt von Energiepreiserhöhungen und der weiter beständig hohen, nach den Zinskorrekturen der EZB nur geringfügig sinkenden, Inflation. Produktabhängige Material- und Lieferengpässe setzen sich auch im Jahr 2023 fort. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 behaupten. Nach den Prognosen des Jahres 2023, die von einer geringeren Rezession in Deutschland für 2024 ausgingen, wird nach dem letzten Jahreswirtschaftsbericht das Wachstum der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 nur bei ca. 0,2% liegen. Laut Beschluss des EU-Parlaments dürfen ab 2035 nur noch Elektroautos innerhalb der EU zugelassen werden. Dies wird sich mittelbis langfristig auch auf die Produktion der Linamar Plettenberg GmbH auswirken. Der europäische Automobilmarkt (EU+UK+EFTA) ist mit einem Aufschwung in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal 2024 wurden in der Europäischen Union insgesamt rund 2,77 Mio. Pkw neu zugelassen. Im selben Zeitraum des Vorjahres waren es rund 2,65 Mio. EUR. Mit rund 694.800 kamen dabei die meisten Neuzulassungen aus Deutschland. Der deutsche Pkw-Markt dürfte im laufenden Jahr schrumpfen. Der Branchen-verband VDA geht in seiner nun veröffentlichten Prognose von 2,8 Millionen Neuzulassungen aus, was einem Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei den E-Auto- Neuzulassungen sehen die Experten ein Minus von 14 Prozent auf 451.000 Fahrzeuge, die Zahl der Plug-in-Hybride soll hingegen um fünf Prozent auf 185.000 Fahrzeuge steigen. Die Märkte in Europa (plus vier Prozent) USA wachsen der Prognose zufolge aufgrund des schwachen Vorjahresniveaus etwas stärker. Für das Geschäftsjahr 2024 wird derzeit gegenüber dem Vorjahr wieder eine Umsatzsteigerung im niedrigen einstelligen Prozentbereich erwartet. Das Jahresergebnis wird laut Planung ebenfalls in ähnlichem Maß proportional leicht ansteigen, da die gestiegenen Energiekosten weitergegeben werden können. Die Anzahl der Mitarbeiter bleibt stabil, branchenübliche Fluktuation wird durch Personalbeschaffung ausgeglichen. Bestimmte Informationen, die von der Gesellschaft in diesem Lagebericht veröffentlicht werden und kein Vortrag historischer Fakten sind, können zukunftsgerichtete Aussagen darstellen. Die Worte "kann", "würde", "könnte", "wird", "wahrscheinlich", "schätzen", "glauben", "erwarten", "planen", "prognostizieren" und ähnliche Ausdrücke sind als zukunftsgerichtete Aussagen gedacht. Leser werden darauf hingewiesen, dass solche Aussagen nur Vorhersagen sind und die tatsächlichen Ereignisse oder Ergebnisse erheblich abweichen können. Bei der Bewertung solcher zukunftsgerichteten Aussagen sollten die Leser insbesondere die verschiedenen Faktoren beachten, die tatsächliche Ereignisse oder Ergebnisse wesentlich von den in diesen vorausschauenden Aussagen abweichen lassen könnten. Solche zukunftsgerichteten Informationen können erhebliche Risiken und Unwägbarkeiten einbeziehen, die künftige Ergebnisse erheblich von denen abweichen lassen können, die ausdrücklich oder stillschweigend in den zukunftsgerichteten Aussagen von oder im Auftrag von der Gesellschaft genannt wurden. Zu einigen der Faktoren, Risiken und Unsicherheiten, aufgrund derer die Ergebnisse von den derzeitigen, in diesem Lagebericht besprochenen Erwartungen abweichen können, zählen beispielsweise Veränderungen in den verschiedenen Volkswirtschaften, in denen die Gesellschaft tätig ist, Schwankungen der Zinssätze, Umweltemissions- und - Sicherheitsvorschriften, der Umfang des OEM-Outsourcings, Branchenzyklizität, Handel- und Arbeitsunterbrechungen, globale gesundheitliche Gefährdungslagen, weltpolitische Ereignisse, Preiszugeständnisse und Kostenabsorptionen, Verzögerungen bei der Programmeinführungen, die Abhängigkeit der Gesellschaft von bestimmten Motor- und Getriebeprogrammen und großen OEM Kunden, Währungsrisiko, technologische Entwicklungen von Wettbewerbern der Gesellschaft, umwelttechnische und ordnungspolitische Maßnahmen und Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, in dem die Gesellschaft tätig ist; insbesondere aber die geopolitischen Auswirkungen von Konflikten wie in der Ukraine und im nahen Osten auf die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland. Das Vorhergehende ist keine vollständige Liste der Faktoren, die sich auf die vorausschauenden Aussagen der Gesellschaft auswirken können. Diese und andere Faktoren sollten sorgfältig bedacht werden und die Leser sollten sich nicht unangemessen auf die zukunftsgerichteten Aussagen der Gesellschaft stützen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren oder die Gründe zu aktualisieren, aus denen heraus die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von jenen der vorausschauenden Aussagen abweichen. Quellen: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA); Statistisches Bundesamt, Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Automobilhersteller-Verband ACEA; Sachverständigenrat Wirtschaft; Dataforce Risikobericht Die Gesellschaft ist in das Linamar interne Risk Management System eingebunden. Regelmäßig, einmal in der Woche, finden Meetings der erweiterten Werksgeschäftsleitung (POC - Plant Operating Committee) statt, welchem Vertreter aller Betriebsbereiche angehören. Hier werden aktuelle Ergebnisse ausgewertet und auf Basis der neuesten Kundenabrufzahlen die weitere Produktion mit angepasstem Ressourcenbedarf geplant. Im Anschluss werden auf Gruppenebene die Business Unit Meetings (BUM) abgehalten. Dabei werden alle relevanten Risiken nach den Kategorien Kunde, Lieferanten, Mitarbeiter und Finanzen erläutert und ggf. an den COO (Chief Operating Officer) eskaliert. Bezüglich der Planung finden ebenfalls verschiedene Tools Anwendung. Monatlich werden die mittel- und langfristigen Kundenbedarfe in einer Grobplanung bewertet und mit den vorhandenen Kapazitäten abgeglichen. Daraus können sich ggf. andere Schichtmodelle, veränderte Personalbedarfe oder eine Anpassung der Bestände ableiten. Quartalsweise erfolgt die Überarbeitung des Budgets (Forecast), um alle bekannten Veränderungen finanziell zu bewerten. Dies wird an Linamar Corporation übermittelt und dort konsolidiert. Alle im "Prognosebericht" dargestellten Risiken unterliegen einer laufenden Kontrolle. Branchenspezifische Risiken Die Automobilindustrie als wesentlicher Kunde bestimmt die Geschäftserwartung der Gesellschaft. Die Nachfrage nach Kraftfahrzeugen - messbar durch die Zulassungszahlen - bestimmt mit einer gewissen Verzögerung auch die Nachfrage nach unseren Erzeugnissen. Weiterhin bestimmen Einschränkungen entlang der automobilen Wertschöpfungsketten die Versorgungslage auf den Automobilmärkten. Verschärft wird die aktuelle Lage zudem durch aktuelle und potenzielle geopolitische Konflikte, die Auswirkungen auf die Lieferketten haben könnten. Die Energie- und Rohstoffkrise ist zudem weiterhin ein aktuelles Thema, auch wenn sich die Lage zwischenzeitlich etwas entspannt hat. Eine steigende Anzahl von Wettbewerbern, insbesondere aus Asien, könnte Auswirkungen auf den Absatz bzw. Umsatz haben. Im Januar 2024 wurden laut KBA 213.553 PKW und damit 19,1% mehr PKW neu zugelassen als noch im Vorjahresmonat. Dies resultiert vor allem aus einem Zuwachs an gewerblichen Zulassungen (Anteil an Neuzulassungen 70,7%), die um 23,3 % zunahmen. Die privaten Neuzulassungen (Anteil an Neuzulassungen 29,2%) stiegen um 10,1%. Die Anzahl der Elektro PKW (BEV) lag um +23,9% über dem Ergebnis aus dem Vorjahreszeitraums mit 22.474 Neuwagen (Januar 2024). Die Anzahl der PKW in Deutschland mit hybridem Antrieb stieg im Januar 2024 um 31% auf rund 66.500 im Vergleich zum Vorjahr und bewirkten einen Anteil von 31,1%. Im Januar 2024 wurden in Deutschland rund 14.400 Plug-In Hybriddautos (PHEV) neu zugelassen, mithin 62,6 % mehr. Damit entwickelten sich die Neuzulassungen der PHEV entgegen den Trends der PKW- Neuzulassungen insgesamt, die im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 7% zunahmen, auf insgesamt rund 2,84 Millionen Fahrzeuge. Damit erholte sich der Markt von den Krisen der vergangenen Jahre zwar weiter, lag aber weiter unter dem Niveau von 2019. Aufgrund der länderübergreifenden Verzahnung der Lieferketten in der Automobilindustrie kann mit Beeinträchtigungen durch längere Lieferwege und den zumindest zeitweiligen Wegfall von Zulieferern gerechnet werden. Langfristig ist eine Verschiebung der Nachfrage hin zu sparsameren oder alternativ angetriebenen Fahrzeugen zu vermuten. Zumindest wird der Trend zu batterieelektrischen Pkw sich fortsetzten. Der Verband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes rechnet für das Jahr 2024 mit einem Schrumpfen des deutschen Marktes für Neuwagen. Laut der dargestellten Prognose sollen die Neuzulassungen im Vergleich zum Jahr 2022 um rund 200.000 Fahrzeuge zurückgehen. Ertragsorientierte Risiken Wenn die abgerufenen Stückzahlen der OEMs nicht den vertraglich vereinbarten Mengen entsprechen, entsteht eine Unterauslastung der Maschinen und Anlagen. Dies kann durch wirtschaftliche Rahmenbedingungen hervorgerufen werden, die weder durch unsere Kunden noch durch die Gesellschaft beeinflussbar sind. Den damit verbundenen Ertragsausfällen kann mit geringeren Rohstoffabrufen und Kurzarbeit teilweise begegnet werden. Die in 2023 gestiegenen Einkaufspreise für Stahl konnten größtenteils an die Kunden weitergegeben werden. Bei der Währungsumrechnung, unter anderem im Rahmen der Umsatzplanungen, entsteht durch Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro als Hauswährung und der Konzernwährung kanadischer Dollar eine Ergebnisauswirkung. Erträge bzw. Aufwendungen aus Währungsumrechnung sollten keine bedeutsame Auswirkung haben. Die Risiken für Unternehmen durch Cyber-Angriffe haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Dies zeigen auch immer wieder Pressemeldungen und Berichte in der Zeitung über Hackerangriffe bei Unternehmen. Die Folge sind beispielsweise Betriebsunterbrechungen und Produktionsstopps, die sich auch auf das Image des Unternehmens auswirken können. Die Einbindung in die weltweit gesteuerte und überwachte IT Struktur der Linamar Gruppe kombiniert mit regelmäßigen Trainings und Mitarbeiterkommunikation stellen einen wesentlichen Bestandteil in der Bekämpfung dieser Risiken dar. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Guthaben, Darlehen, übrige Forderungen und Verbindlichkeiten. Hieraus ergibt sich für die Gesellschaft ein Zinsrisiko. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsbedingungen gezahlt. Die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft wird überwiegend durch interne Konzernfinanzierungen gesichert. Zur Absicherung des Liquiditätsrisikos wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Ein- und Auszahlungen gibt. Sofern in den finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken vorhanden sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Um die Ausfallrisiken zu minimieren, unterhält die Gesellschaft ein entsprechendes Forderungsmanagement. Darüber hinaus werden Informationen über die Bonität des Kunden berücksichtigt und ausgewertet, bevor eine neue Geschäftsbeziehung angelegt wird. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Chancenbericht Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, die Finanz- und Ertragslage sowie die Cashflows der Gesellschaft. Das Management sieht die Chance für Wachstum weiterhin in den chinesischen und US-amerikanischen Märkten, welche durch die Hauptkunden der Gesellschaft beliefert werden. Verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit sind eingeleitet und werden konsequent vorangetrieben mit dem Ziel, die Marktposition auf längere Sicht zu optimieren. Dazu gehören der weitere Ausbau des Produktportfolios, die Produktoptimierung, die Optimierung von Produktionsprozessen, der Ausbau der Wachstumsregionen und neue Märkte in Verbindung mit der Internationalisierung sind mittel- bis langfristig die zentralen Wachstumstreiber. Die Integration in die Linamar-Gruppe und die daraus resultierenden Synergien bieten Wettbewerbsvorteile und das Potenzial von Kosteneinsparungen (z. B. Besteller bei der globalen Beschaffung von Rohstoffen). Darüber hinaus tragen die Mitarbeiter vor allem durch Innovationen zum nachhaltigen Wachstum und zur Steigerung der Profitabilität bei. Das Unternehmen verfügt über Instrumente zur Gewinnung, Entwicklung, Beibehaltung und Förderung von Mitarbeitern. Die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Talente bei allen Mitarbeitern und für die firmeninterne Ausbildung, Weiterbildung und Qualifizierung und Nachfolgeplanung von Mitarbeitern werden dabei optimiert und unter der Zielvorgabe des Linamar-Konzerns weiterentwickelt. Wenn diese Maßnahmen und Methoden einen besseren Fortschritt erzielen können als erwartet, kann sich dies positiv auf den Umsatz, die Ertragslage und den Cashflow auswirken. Die Integration in die Linamar Corporation bietet dem Unternehmen zusätzliche Synergien und Vorteile für die Wettbewerbsfähigkeit, die Internationalisierung, den Eintritt in neue Märkte und den Zugang zu neuen und anderen Kunden. Ein Vorteil ist die Verbesserung der Fertigungstiefe und des Versorgungsportfolios, sodass sich die Geschäftseinheiten durch die Konzernstruktur optimal ergänzen können. Die internationalen Automobilmärkte haben im ersten Quartal dieses Jahres 2024 mehrheitlich Zugänge verzeichnet. Dies wirkt sich durch die gestiegene Nachfrage kurz- bis mittelfristig auch auf den Absatz von unseren Produkten aus. Gesamtaussage Insgesamt können für die Gesellschaft keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt werden. Unter Berücksichtigung der beschriebenen Chancen und Risiken, der Eintrittswahrscheinlichkeiten und der aktuellen Geschäftsaussichten erwartet die Geschäftsleitung keine besonderen oder aggregierten Risiken, die sich bestandsgefährdend für die Gesellschaft auswirken könnten. Vorhandene Risiken, welche nicht aus geopolitischen Konflikten resultieren, gelten als kontrollierbar, können aber, ähnlich wie die Chancen, auf die Prognosen wirken. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Finanzausstattung der Gesellschaft ist stabil und der Bedarf an liquiden Mitteln wird derzeit durch die bestehende Liquidität und die verfügbaren Kreditlinien abgedeckt. V. Bericht über ZweigniederlassungenDas Unternehmen unterhält keine Zweigniederlassungen. VI. Erklärung zur UnternehmensführungDas Unternehmen hat sich die Gleichberechtigung von Frauen und Männern in Führungspositionen zum Ziel gesetzt. In der Beschlussfassung aus dem Jahr 2022 für die Besetzung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Linamar Plettenberg GmbH wurde für beide Organe eine Zielgröße für die Frauenquote von 33% festgelegt. Die Frauenquote im Aufsichtsrat wurde bereits im Jahr 2022 durch die Berufung einer Frau erfüllt. Die Frauenquote in der Geschäftsführung soll bis zum 30. Juni 2027 erreicht werden. Dieser Beschluss änderte den Beschluss aus dem Jahr 2017. Folgende Quoten für den jeweiligen Frauenanteil haben wir gemäß § 289f Abs. 4 HGB festgelegt:
Die von uns geplante Quote von 22 % in den beiden Führungsebenen unter Aufsichtsrat und Geschäftsleitung haben wir im Geschäftsjahr 2023 mit 27,03 % (Vorjahr 21,21 %) erreicht.
Plettenberg, den 10. Juli 2024 Die Geschäftsführung Dale Schneider Salvatore Cocca Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023I. Allgemeine AngabenDie Linamar Plettenberg GmbH (nachstehend "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Plettenberg und ist unter der Nummer HR B 8315 im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn eingetragen. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gegliedert. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Bilanz geforderten davon- Vermerke werden ebenso wie die wahlweise in Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung aufzunehmenden Vermerke weitestgehend im Anhang aufgeführt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen Angaben im Anhang in T€. Die Aufstellung im Jahresabschluss erfolgt in €. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagegegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei oder fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden zeitanteilig abgeschrieben. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung werden nicht aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen, die nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen sind, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen im Jahr des Zugangs grundsätzlich zeitanteilig (pro rata temporis). Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern für Maschinen betragen zwischen 3 bis 19 Jahre, für Fahrzeuge 3 bis 10 Jahre, für Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre und für Gebäude 13 bis 33 Jahre. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten für Material und Lohn sowie anteilige angemessene Gemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB). Anschaffungskosten umfassen auch direkt zurechenbare Anschaffungsnebenkosten sowie Anschaffungskostenminderungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die geleisteten Anzahlungen des Anlagevermögens sind zum Nennwert angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird grundsätzlich linear abgeschrieben. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 250 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird. Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten bewertet. Bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die übrigen Finanzanlagen sind mit ihrem Nennwert bzw. niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sofern den Gegenständen des Anlagevermögens am Abschlussstichtag ein voraussichtlich dauerhaft niedrigerer Wert beizulegen ist, als er sich bei Anwendung der vorstehend erläuterten Bewertungsmethoden ergibt, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit sich der beizulegende Wert im Vergleich zum Vorjahr erhöht hat, werden Zuschreibungen höchstens bis zu den Anschaffungskosten vorgenommen. Roh-, Hils- und Betriebsstoffe und Werkzeugstähle sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit dem gleitenden Durchschnittspreis oder mit den niedrigeren Tagespreisen bewertet. Werkzeuge in Werkzeugausgabesystemen wurden wie im Vorjahr auf Gängigkeit geprüft. Der daraus resultierende Abschlag führt zum beizulegenden niedrigeren Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind entsprechend ihrem Fertigungsstand zu Einzelkosten zuzüglich angemessener Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Fertigung veranlasst sind (§ 255 Abs. 2 S. 2 HGB), bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit usw. ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt. Die übrigen Posten des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Unverzinsliche langfristige Forderungen werden mit dem Barwert bilanziert. Für das allgemeine Risiko sowie für besondere Risiken im Forderungsbestand werden analog zum Vorjahr sowohl Einzelwertberichtigungen als auch eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Gesellschaften des Linamar-Konzernverbundes sind verbundene Unternehmen i.S.d. § 271 Abs. 2 HGB. Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber diesen Unternehmen werden im Jahresabschluss entsprechend ausgewiesen. Der Ausweis von Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber einem verbundenen Unternehmen erfolgt grundsätzlich saldiert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages werden latente Steuern nur auf Ebene des Organträgers gebildet. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00 % bei den Entgelten und von 2,00 % bei den Renten aus. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %). Bei Anwendung eines Sieben-Jahres Durchschnittssatzes 1,76 % (Vorjahr 1,45 %) hätte sich ein um T€ 16 höherer Rückstellungsbetrag ergeben. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes werden im Finanzergebnis erfasst. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus Altersteilzeitzusagen an Mitarbeiter sind entsprechende Mittel in einem Wertpapierdepot bei einem Kreditinstitut angelegt. Sie wurden von der Linamar Plettenberg GmbH an die Mitarbeiter verpfändet, werden von dem Kreditinstitut treuhänderisch für die Arbeitnehmer der Linamar Plettenberg GmbH verwaltet und sind dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen. Die Bewertung erfolgt in 2023 unverändert zum beizulegenden Zeitwert, der aus dem Börsenkurs des Depotvermögens abgeleitet wurde; dieser wird mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es ergibt sich im Geschäftsjahr 2023 ein Überhang der bestehenden Verpflichtungen über das sog. Planvermögen, der unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen wird. Für Mitarbeiter, die gemäß Tarifvertrag vorbehaltlich des Überforderungsschutzes ein Anrecht auf Altersteilzeit haben, wurden der mögliche Beginn und das wahrscheinliche Ende der Altersteilzeitphase ermittelt. Für die Verpflichtung zur Zahlung von Aufstockungsbeträgen (inklusive Aufstockung der Rentenversicherungsbeiträge) wurde bei Abfindungscharakter für jeden Anwärter der Barwert ermittelt und bei Entgeltcharakter eine Ansammlung über den Erdienenszeitraum bis zum Ende der Arbeitsphase für jeden Anwärter vorgenommen. (© RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) Zinssatz: 0,99 % (Vorjahr: 0,40 %), bekannt gegeben durch die Deutsche Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV), Laufzeit 1 Jahr, Stand Dezember 2023. Der Gehaltstrend wurde mit 3,00 % berücksichtigt. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen werden unter Zugrundelegung der Sterblichkeit und Invalidisierung nach den Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Jubiläumverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,76 % (Vorjahr: 1,45 %); es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei gehen wir derzeit von jährlichen Anpassungen von 3,00 % bei den Entgelten aus. Fluktuationsabschläge wurden nicht vorgenommen. Drohverlustrückstellungen werden berechnet, in dem die gültigen Verkaufspreise den Herstellungskosten auf Vollkostenbasis gegenübergestellt werden. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen oder sind im Anhang erläutert. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt gemäß § 256a HGB mit den jeweiligen Kassakursen zum Abschlussstichtag. Unrealisierte Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Anlagenspiegel
III. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht " Anlagenspiegel" ersichtlich. 2. Anteile an verbundenen Unternehmen
Bei den angegebenen Werten für Eigenkapital und Jahresüberschuss bzw. -fehlbetrag handelt es sich jeweils um die Werte aus den handelsrechtlichen Jahresabschlüssen; die Werte sind gerundet, es handelt sich generell um die Ergebnisse vor Ergebnisabführung bzw. Gewinnverwendung. 3. Sonstige Ausleihungen und Anteile an Genossenschaften Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 werden hier Anteile an zwei Genossenschaften ausgewiesen. 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 5. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen T€ 17.053 (VJ: T€ 14.326), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.558, Forderungen aus Beteiligungserträgen in Höhe von T€ 3.477, Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von T€ 674 sowie Cash Pool Forderungen in Höhe von T€ 10.344. Es bestehen keine Forderungen gegen Gesellschafter. Alle Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 6. Übrige Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände und übrigen Forderungen enthalten wie im Vorjahr keine Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 7. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten keine Disagiobeträge gem. § 250 Abs. 3 HGB. In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind in Höhe von T€ 1.763 (VJ: T€ 2.097) auftragsbezogene Kundenvorauszahlungen enthalten, die über die Laufzeit der zugrundeliegenden Aufträge aufgelöst werden. 8. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Linamar Plettenberg GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert T€ 20.000. Gesellschafterin ist die Linamar Forging Holding GmbH mit Sitz in Plettenberg. Die Kapitalrücklage und die gesetzliche Rücklage wurden unter der ehemaligen Rechtsform der AG gebildet. Die Gewinnrücklagen betragen T€ 40.000. 9. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Am 26. Februar 2016 hat der Bundesrat das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" gebilligt. Das Gesetz ist am 16. März 2016 verkündet worden und am 17. März 2016 in Kraft getreten. Im Zuge des Gesetzes wurde § 253 HGB hinsichtlich der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen geändert und der Zeitraum, über den der Durchschnittszinssatz für die handelsrechtliche Abzinsung von Pensionsrückstellungen berechnet wird, von sieben auf zehn Jahre verlängert. Gemäß Art. 75 Abs. 6 EGHGB n.F. war die Neufassung des § 253 HGB erstmalig im Jahresabschluss der Gesellschaft zu 31. Dezember 2016 anzuwenden. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 2.360. Diese liegen um T€ 16 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte. 10. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Garantieverpflichtungen, drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Jahresabschlusskosten sowie für verschiedene Verpflichtungen aus dem Personalbereich (Resturlaubsverpflichtungen, ergebnisabhängige Vergütungen, Jubiläumszahlungen u.ä.). Ab 2009 wird das auf die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen entfallende sogenannte Planvermögen mit dem ermittelten Rückstellungsbetrag saldiert ausgewiesen. Der in der nachstehenden Tabelle genannte beizulegende Zeitwert des angelegten Vermögens wurde aus den Börsenkursen des Depotvermögens am Abschlussstichtag abgeleitet. Zum 31. Dezember 2023 übersteigt der Verplichtungsbetrag den Zeitwert des Planvermögens. Der Ausweis erfolgt daher innerhalb der sonstigen Rückstellungen.
Die Anschaffungskosten des Planvermögens betragen T€ 398 und liegen über dem aktuellen Zeitwert. Die Zinsaufwendungen aus den Altersteilzeitverpflichtungen betragen T€ 2 (VJ: T€ 1), der Buchverlust aus der Bewertung des Planvermögens mit dem Zeitwert beträgt T€ 111 (VJ: T€ 0). 11. Verbindlichkeiten
Die Finanzierung erfolgt ausschließlich über den Konzernverbund mit einem Darlehen der Linamar Financial S.à.r.l. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen T€ 22.659 (VJ: T€ 13.675), davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.867 (VJ: T€ 4.280) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 16.792 (VJ: T€ 9.395). Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Steuerschulden in Höhe von T€ 768 (VJ: T€ 332). Weiterhin werden hier Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TE 58 (VJ: T€ 60), sowie ein Darlehen in Höhe von T€ 0 (VJ: T€ 12) ausgewiesen. Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nur in unwesentlichem Umfang. 12. Globale Mindestbesteuerung Da dieses Gesetz erst zum 1. Januar 2024 anzuwenden ist, ergeben sich im Einzelabschluss der Linamar Plettenberg GmbH für das Geschäftsjahr 2023 keine Auswirkungen. Die Geschäftsführung geht nach einer ersten Analyse davon aus, dass sich aus dem Gesetz zur Einführung einer globalen Mindestbesteuerung keine Auswirkungen auf den künftigen Steueraufwand ergeben werden. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Das Produktionsprogramm besteht aus der Warm- und Kaltumformung von Stahl. Die Umsatzerlöse stammen sämtlich aus dieser Sparte. Hauptabnehmergruppe für die Präzisionsschmiedestücke ist die Kraftfahrzeugindustrie.
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 114 (VJ: T€ 130) aus der Auflösung von Rückstellungen. Aus der Währungsumrechnung wird im Geschäftsjahr ein Ertrag in Höhe von T€ 9 ausgewiesen (VJ: T€ 148). 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten als wesentliche Posten Fremdreparaturen und laufende Unterhaltungskosten für Maschinen und Gebäude, Verwaltungs- und Vertriebskosten, freiwillige Aufwendungen für Arbeitnehmer sowie die Zuführungen zu Rückstellungen. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von T€ 195 (VJ: T€ 102) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 57 (VJ: T€ 60). 4. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen T€ 0 (VJ: T€ 743) betreffen ausschließlich Erträge von verbundenen Unternehmen. 5. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen T€ 674 (VJ: T€ 405) betreffen ausschließlich Erträge von verbundenen Unternehmen. 6. Zinsen und ähnliche Erträge Enthalten sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 530 (VJ: T€ 165). 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten neben den Zinsen für das Cash Pooling der Linamar Financial S.à.r.l. , Aufwendungen aus der Abzinsung von Aktiva und der Aufzinsung von Passiva in Höhe von T€ 59 (VJ: T€74). 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Anlagevermögens Bei den im Vorjahr erfassten Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens handelt es sich ausschließlich um außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. 9. Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen Die Aufwendungen aus Gewinnabführungsverträgen in Höhe von T€ 1.340 (VJ: T€ 1.824) betreffen die Linamar Hildburghausen GmbH in Höhe von T€ 287 (VJ; T€ 1.462) und die Linamar Tooling GmbH T€ 1.053 (VJ: T€ 361). 10. Ertragsteuern Auf Grund der steuerlichen Organschaft mit der Linamar Forging Holding GmbH wird keine Ertragssteuer für das laufende Jahr ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Dienstleistungsverträgen für Software, Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen T€ 1.071 (VJ: T€ 514), davon für das Jahr 2024 T€ 368, das Jahr 2025 T€ 279 und bis zum Ende der Laufzeiten bis zum Jahr 2029 T€ 424. 2. Außerbilanzielle Transaktionen Der Nutzung eines Teils unserer Produktionsanlagen liegen Leasingverträge zu Grunde, die neben einer flexiblen Investitionssteuerung auch zur Verringerung der Kapitalbindung beitragen. Dem gegenüber stehen potentielle Mittelabflüsse, die sich auf ca. T€ 514 belaufen. Die aus den Leasingverträgen resultierenden Verpflichtungen sind im Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. 3. Haftungsverhältnisse Im Zusammenhang mit dem Cash Concentration Agreement (Cash Pooling) besteht eine gesamtschuldnerische Haftung für die Verbindlichkeiten-Salden auf dem Master-Account inklusive Zinsen und dazugehörige Kosten der Linamar Financial S.à.r.l ., Luxembourg und den teilnehmenden Gesellschaften, zu denen die Linamar Plettenberg GmbH gehört. Von einer Inanspruchnahme des Haftungsverhältnisses ist auf Grund der guten finanziellen Lage der Linamar Financial S.à.r.l und des Linamar-Konzerns nicht auszugehen. Die Gesellschaft stellt Sicherheiten für die Kreditlinien der Linamar Corporation. Mit einer Inanspruchnahme des Haftungsverhältnisses ist auf Grund der guten finanziellen Lage der Linamar Corporation nicht zu rechnen. 4. Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt
5. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat vom 23.08.2022 bis 28.02.2023 Roderick Carl Nurse, Plettenberg, CNC-Bearbeiter Roger Fulton, Burlington/Ontario, Kanada Vorsitzender des Aufsichtsrats: Executive Vice President Human Resources, General Counsel & Corporate Secretary der Linamar Corporation, Guelph/Ontario, Kanada Roxanne Rose, Mount Pleasant/Ontario, Kanada, Vice President, Global Human Resources der Linamar Corporation Aufsichtsrat ab 01.03.2023 Roderick Carl Nurse, Plettenberg, CNC-Bearbeiter Elliot Burger, Waterloo/Ontario, Kanada Vorsitzender des Aufsichtsrats, General Counsel, Corporate Secretary and Global Vice President Corporate Development der Linamar Corporation Roxanne Rose, Mount Pleasant/Ontario, Kanada, Vice President, Global Human Resources der Linamar Corporation Geschäftsführer Salvatore Cocca, Merion CIR, Northville, Michigan, USA, Group President Linamar Europe Dale Schneider, Guelph/Ontario, Kanada, Chief Financial Officer der Linamar Corporation, Guelph/Ontario, Kanada Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung entfällt, da die Geschäftsführer keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Ebenso erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats keine Bezüge für ihre Tätigkeit. Die Vergütungen an Hinterbliebene von ehemaligen Vorstandsmitgliedern betrugen im Geschäftsjahr 2023 insgesamt T€ 75 (VJ: T€ 66). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber den Hinterbliebenen ehemaliger Vorstandsmitglieder sind T€ 769 (VJ: T€ 932) zurückgestellt. 6. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Jahr 2023 berechnete Gesamthonorar betrug T€ 96 (VJ: T€ 95) und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. 7. Konzernzugehörigkeit Als verbundene Unternehmen werden neben der Linamar Corporation, Guelph/Kanada, alle Unternehmen angesehen, an denen die Linamar Corporation direkt oder indirekt mehrheitlich beteiligt ist. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufstellt, ist die Linamar Corporation. Der Konzernabschluss des Mutterunternehmens ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich und wird im Internet offengelegt. (http://www.sedar.com/DisplayProfile.do?lang=EN&issuerType=03&issuerNo=00001239). Zudem wird der Konzernabschluss der Linamar Corporation zum 31. Dezember 2022 im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt durch die Muttergesellschaft Linamar Forging Holding GmbH. Wesentliche Abweichungen in den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden bestehen im befreienden Konzernabschluss bei den Sachanlagen durch abweichende Bewertungsregeln, durch Saldierungen von sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie bei der Bildung latenter Steuern. Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der Linamar Plettenberg GmbH wird kein Konzernabschluss erstellt, da diese Gesellschaft die Befreiungsmöglichkeit des § 292 HGB in Anspruch nimmt. 8. Nachtragsbericht Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag eingetreten.
Plettenberg, den 10. Juli 2024 Linamar Plettenberg GmbH Die Geschäftsführung Dale Schneider Salvatore Cocca BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Linamar Plettenberg GmbH, Plettenberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Linamar Plettenberg GmbH, Plettenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linamar Plettenberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 19. November 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Katharina Noß, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 03.12.2024 festgestellt.
Plettenberg, 3. Dezember 2024 Linamar Forging Holding GmbH vertreten durch / represented by Elliot Burger, einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer / Managing Director with sole power of representation Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Damen und Herren, Der Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 regelmäßig und eingehend mit der Lage und der Entwicklung des Unternehmens befasst. Wir haben die Geschäftsführung in allen Fragen der Unternehmensführung unterstützt und strategische Überlegungen erörtert. In alle für das Unternehmen wesentlichen Entscheidungen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Die Geschäftsführer unterrichteten den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend - sowohl schriftlich als auch mündlich - über die Planung und die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage. Dazu gehörte im Berichtszeitraum insbesondere der Austausch über Fragen und Auswirkungen auf das Geschäft der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften im Zusammenhang mit den Energie- und Rohstoffkrisen infolge des Russland-Ukraine-Krieges. Wichtige und aussagekräftige Kennzahlen wurden uns stets auf monatlicher Basis zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführer erläuterten stets ausführlich schriftlich und mündlich die Geschäftsentwicklung und Abweichungen von den Plänen und Zielen. Der Aufsichtsrat analysierte gemeinsam mit der Geschäftsführung die Gründe für Abweichungen, um Gegenmaßnahmen zu entwickeln und einzuleiten. Entscheidungsrelevante Unterlagen wurden uns stets fristgerecht übermittelt. Im Laufe des Jahres 2023 hielt der Aufsichtsrat zwei ordentliche Aufsichtsratssitzungen am 6. Juni 2023 und 28. November 2023 persönlich und eine virtuelle außerordentliche und konstituierende Aufsichtsratssitzung am 3. Mai 2023 ab. Die Mitglieder des Aufsichtsrats nahmen an allen Sitzungen des Aufsichtsrats teil. Eilbedürftige Projekte und Fragen wurden mit Hilfe elektronischer Kommunikationsmittel erörtert. Die Beratungen und Beschlüsse konzentrierten sich insbesondere auf folgende Themen:
Prüfung der Jahresabschlüsse: Die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts erfolgte gemäß § 171 AktG i.V.m. § 52 GmbHG durch den Aufsichtsrat nach Vorlage durch die Geschäftsführer der Gesellschaft innerhalb der Monatsfrist. Der Aufsichtsrat hat den vorgelegten und von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss und den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers in einer Aufsichtsratssitzung am 3. Dezember 2024 geprüft. Dabei wurden vor allem die Veränderungen in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung im Vergleich zum Vorjahr sowie Feststellungen des Abschlussprüfers geprüft und diskutiert. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Abschlussprüfers entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Unsere Prüfung hat keinen Anlass zu Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat billigt den von den Geschäftsführern aufgestellten Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und empfiehlt der Gesellschafterversammlung, ihn festzustellen. Die Automobilindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Die Linamar Plettenberg GmbH ist jedoch gut aufgestellt, um auch in Zukunft erfolgreich am Markt zu agieren. Wir bedanken uns bei den Geschäftsführern, dem Management und allen Mitarbeitern des Unternehmens für ihr großes Engagement im Jahr 2023.
Plettenberg, 3. Dezember 2024 Der Aufsichtsrat Roxanne Rose, Vorsitzende |
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