WBG Wertbau GmbHLiquidiert

28759 Bremen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 16167 HB
Eingetragen
4.7.2005
Branche
Bauträger für WohngebäudeKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenBauträger für andere Gebäude und Bauwerke
Gegenstand
Der An- und Verkauf, die Vermittlung, Bebauung und Verwaltung von Grundstücken im weitesten Sinne, die Bauträgertätigkeit und die Vermittlung von Finanzierungen und Versicherungen.

Historie

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Management

NameRolle
Wolf Gies
seit 9.4.2015
Liquidator
Wolf Giese
seit 4.7.2005
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Hubert Schmitz GmbH

Heinsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht zum 31.12.2019

Grundlagen des Unternehmens

Die Hubert Schmitz GmbH ist ein international tätiger Hersteller von Feuerwehrschutzkleidung und Schutzkleidung für spezielle Bereiche. Unter dem Warenzeichen S-GARD fertigt das Unternehmen hochwertige Produkte und vertreibt diese weltweit. Im Betrieb in Heinsberg sind die Bereiche Forschung/Entwicklung, Musterkonfektion, Reparaturservice, Produktionssteuerung, Qualitätskontrolle, Logistik, Vertrieb und Verwaltung angesiedelt. Die Konfektion der Schutzkleidung erfolgt in Tunesien über ein verbundenes Unternehmen und in Polen. Seit 2016 ist unser Unternehmen Mitglied bei der Fair Wear Foundation. Mit ihren Mitgliedern setzt sich die unabhängige, gemeinnützige Organisation weltweit dafür ein, die Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie zu verbessern.

In den DACH-Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz zählt die Hubert Schmitz GmbH zu den Marktführern im Premiumbereich, der sich durch die Verarbeitung hochwertiger Materialien auszeichnet. Darüber hinaus wurden im Jahr 2019 in 22 weiteren europäischen und außereuropäischen Ländern Umsätze mit Handelspartnern getätigt. Der Auslandsumsatz betrug im Jahr 2019 gemessen am Gesamtumsatz 19,7% und ist damit gegenüber dem Jahr 2018 um 1,7 Prozentpunkte gestiegen.

Neben der eigenen Entwicklungsabteilung beteiligt sich unser Unternehmen seit 2008 an nationalen und europäischen Forschungsvorhaben im Rahmen der zivilen Sicherheit und Autonomik 4.0. Ebenfalls sind wir in vier verschiedenen Gremien beim Deutschen Institut für Normung (DIN) tätigt. Unser Unternehmen ist Inhaber von neun Gebrauchsmuster und Patenten. Weitere Anmeldungen erfolgten in 2019.

Wirtschaftsbericht

Die Schutzbekleidungsbranche und besonders die Feuerwehrbranche in den DACH-Ländern und in anderen Ländern Europas hat 2019 wie in 2018 vom insgesamt positiven Marktumfeld profitiert und eine robuste Entwicklung gezeigt. Die geringen Beschaffungsmaßnahmen bei Kommunen und Behörden in den letzten Jahren, verbunden mit einem aktuell gestiegenen Sicherheitsbewusstsein in der Öffentlichkeit, haben zu einer gesteigerten Nachfrage geführt.

Vor diesem Hintergrund hat sich unser Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 14,9% erhöht. Der Auftragseingang wuchs ebenfalls um 13,7% im Vergleich zum Vorjahr. Der Auftragsbestand Ende 2019 entsprach einer Kapazitätsauslastung von 3,7 Monaten. Die Position unseres Unternehmens im Gesamtmarkt konnte somit weiter ausgebaut und gefestigt werden. Der solide Umsatzanstieg führte zu Erweiterungen in der Produktion, im Vertrieb und in der Verwaltung. Im Jahr 2019 wurden 5 Mitarbeiter neu eingestellt.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr wurde verstärkt in unseren Standort in Heinsberg investiert. Die Investitionen von T€ 158 wurden insbesondere für die Implementierung eines neuen Warenwirtschaftssystems und die Anschaffung neuer Büroeinrichtung vorgenommen, um die Bearbeitung und Abwicklung des gestiegenen Auftragsvolumens zu gewährleisten. Der Anstieg der Vorräte um 4,5% im Vergleich zum Vorjahr ist auf die gute Auftragslage zurückzuführen. 47% der Vorräte entfallen dabei auf in Arbeit befindliche Aufträge. Der deutliche Anstieg des Forderungsbestands basiert auf dem gesteigerten Auftragsvolumen. Durch unser striktes Forderungsmanagement werden offene Forderungen schnell beglichen. Zahlungsausfälle werden durch die Inanspruchnahme von Warenkreditversicherungen weitestgehend vermieden.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen trotz der guten Auftragslage ist stichtagsbedingt, da kurz vor dem Abschlussstichtag erhaltene Rechnungen möglichst noch beglichen wurden. Das gesteigerte Auftragsvolumen hat zwangsläufig zu einem erhöhten Materialeinsatz geführt.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2019 konnte ein Umsatzwachstum von 14,9% verzeichnet werden. Die Gesamtleistung konnte im gleichen Umfang um 15,7% gesteigert werden. Gleichzeitig ist der Materialaufwand um 15,1% gestiegen. Insgesamt verbesserte sich das Rohergebnis damit um 15,7% im Vergleich zum Vorjahr. Neben der guten Auftragslage und dem Umsatzwachstum ist auch eine Kostenreduktion zu verzeichnen gewesen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere in den Bereichen EDV, Prüfgebühren und Beratungskosten gesunken.

Finanzlage

Unser Unternehmen verfügt mit einem Bestand von T€ 2.099 an liquiden Mitteln über eine sehr gute Liquidität. Die hervorragende Ausstattung mit Eigenkapital ermöglichen es der Gesellschaft nur selten Bank-Kredite in Anspruch zu nehmen. Insgesamt sind diese für die Liquiditäts- und Kapitalausstattung unserer Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung und werden planmäßig und mit kurzer Laufzeit getilgt.

Chancen

Wie jedes Unternehmen ist auch die Hubert Schmitz GmbH in seinem unternehmerischen Handeln mit unterschiedlichen Risiken konfrontiert. Eine Risiko- und Prozessbewertung für die relevanten Bereiche erfolgt einmal jährlich im Rahmen unseres Managementsystems. In Verbindung mit einer permanenten Marktbeobachtung können Chancen und strategische Risiken frühzeitig erkannt werden.

Zur nachhaltigen Absicherung unseres Wachstums verfolgen wir neben der Erschließung neuer Märkte eine konsequente Produktentwicklung. Im Rahmen unserer Teilnahme an Forschungsvorhaben und der Zusammenarbeit mit Unternehmen aus anderen Branchen, wie Elektronikfirmen, großen Forschungsinstituten und Hochschulen, arbeiten wir interdisziplinär und erhalten wichtige Impulse für zukünftige Produkte.

Unser Produktionsstandort in Tunesien als verbundenes Unternehmen und die Konfektion in Polen sicheren uns gute Produktionsmöglichkeiten. Die gute infrastrukturelle Anbindung und die damit verbundenen Transportmöglichkeiten ermöglichen uns kurze und flexible Produktionszeiten.

Risiken

Das Geschäft mit Feuerwehren und öffentlichen Auftraggebern hängt wesentlich von den konjunkturellen Entwicklungen in den einzelnen Ländern ab. Erfahrungsgemäß reagieren diese Auftraggeber haushaltsbedingt darauf mehrere Monate später. Inwieweit und in welchem Maße die weltwirtschaftlichen Spannungen zwischen China und den USA oder der Brexit, Auswirkungen auf unser Geschäft haben werden, ist nicht verlässlich zu schätzen oder zu quantifizieren. Ebenfalls sind zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung die Auswirkungen aus der Coronakrise schwer abzuschätzen. Wir gehen von angespannten Haushaltslagen bei der öffentlichen Hand in den Jahren 2021 und 2022 aus. Verstärkt durch die Coronakrise könnte sich aber andererseits der Trend zu einem Hygienemanagement bei den Rettungskräften stabilisierend für unseren Markt auswirken.

Gegen eines unserer Patente und gegen eines unserer Gebrauchsmuster wurden durch einen Wettbewerber Einsprüche eingereicht. Die Erfolgsaussichten unseres Wettbewerbers erachten wir aber als gering.

Gegen Zahlungsausfälle unterhält unser Unternehmen eine Kreditversicherung. Eine restriktive Bonitätsbewertung, konsequentes Debitorenmanagement und eine hohe Eigenkapitalquote sichern die Liquidität unseres Unternehmens.

Prognosebericht

Deutschland und Europa investieren weiterhin in Sicherheitstechnik und in den Katastrophenschutz, wovon auch unsere Branche profitieren wird. Das Thema Feuerwehr-Einsatzhygiene wird in den nächsten Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen, woraus sich die notwendige Zahl an Bekleidungsteilen erhöhen und daraus eine entsprechend gesteigerte Nachfrage entwickeln wird.

Aufgrund unserer Vertriebsaktivtäten, verbunden mit unserem deutschen Standort, werden wir unsere Position in den DACH-Ländern weiter stärken und den Export weiter forcieren. Dazu streben wir die Ausweitung unserer Lager- und Logistikkapazitäten an. Gleichzeitig werden wir die Kapazitäten in unseren Konfektionsbetrieben erhöhen.

Aufgrund der noch vorhandenen Liquidität bei den öffentlichen Haushalten gehen für das Jahr 2020 von einer stabilen Entwicklung unseres Unternehmens aus. Eine Prognose über den Zeitpunkt 31.12.2020 ist nicht möglich.

Bilanz zum 31.12.2019

AKTIVA

2019 2018
A. Anlagevermögen 550.015,70 516.846,88
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.450,82 56.062,00
II. Sachanlagen 424.564,88 460.784,88
B. Umlaufvermögen 8.733.047,27 7.880.915,85
I. Vorräte 5.248.596,15 5.024.692,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.385.590,52 1.378.185,39
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.098.860,60 1.478.038,15
C. Rechnungsabgrenzungsposten 58.283,46 4.951,54
SUMME AKTIVA 9.341.346,43 8.402.714,27

PASSIVA

2019 2018
A. Eigenkapital 6.623.804,11 5.843.789,15
I. Gezeichnetes Kapital 410.000,00 410.000,00
II. Kapitalrücklage 43.445,85 43.445,85
III. Bilanzgewinn 6.170.358,26 5.390.343,30
B. Rückstellungen 1.504.621,91 1.030.062,08
C. Verbindlichkeiten 1.212.920,41 1.528.863,04
SUMME PASSIVA 9.341.346,43 8.402.714,27

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2019

2019 2018
1. Rohergebnis 8.403.942,41 7.532.297,52
2. Personalaufwand 3.540.363,91 3.031.750,56
a) Löhne und Gehälter 3.162.048,74 2.698.242,34
b) Soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung und f. Unterstützung 378.315,17 333.508,22
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 124.747,31 105.193,77
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.836.321,46 2.120.047,38
5. Zinsen und ähnliche Erträge 4.405,95 8.117,89
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 14.975,92 19.085,55
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 988.850,61 698.334,01
9. Ergebnis nach Steuern 2.184.673,41 1.566.004,14
10. Sonstige Steuern 4.659,00 5.041,10
11. Jahresüberschuss 2.180.014,41 1.560.963,04

Anhang zum 31.12.2019

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Hubert Schmitz GmbH ist Heinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 16167 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und gem. § 316 HBG prüfungspflichtig.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang (einschließlich Anlagespiegel) sowie den Lagebericht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Jahresabschlusses 2019 ist unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB erfolgt.

Aktiva

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Eigene Leistungen sind, falls erforderlich, entsprechend der Aktivierungspflicht in den Wertansatz einbezogen. Die Sachanlagen werden grundsätzlich unter Anwendung der steuerlich anerkannten Nutzungsdauern planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Im Geschäftsjahr 2019 wurden die Geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) mit Anschaffungskosten bis € 800,00 sofort und in voller Höhe abgeschrieben.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungswerten oder unter Beachtung des Niederstwertprinzips zum niedrigeren Stichtagswert bewertet. In den Vorräten sind halbfertige Arbeiten erfasst, die mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie angemessenen Gemeinkostenzuschlägen erfasst wurden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert.

Passiva

Bei den Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

In Bezug auf die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurde von dem Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen von den Vorräten abgesetzt.

3. Angaben zu Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen.

Vorräte

Das Vorratsvermögen setzt sich zu T€ 1.419 aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, zu T€ 2.489 aus unfertigen Erzeugnissen und zu T€ 1.613 aus Waren zusammen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen waren in Höhe von T€ 272 von Vorräten abzusetzen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt T€ 1.269.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 11. Zudem werden debitorische Kreditoren (T€ 83) ausgewiesen und ein Darlehen an Mitarbeiter (T€ 15).

Aktive Rechnungsabgrenzung

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wird ein Disagio (T€ 1) bilanziert, welches im nächsten Jahr aufgelöst wird.

Eigenkapital

Zum Abschlussstichtag beträgt das Eigenkapital T€ 6.624. Davon sind T€ 3.991 dem Gewinnvortrag zu zuordnen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (T€ 877) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen und Muster (T€ 279) sowie ausstehende Rechnungen und sonstige (T€ 47).

Verbindlichkeiten

Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 152.

Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen zu T€ 6 am Abschlussstichtag. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten des Weiteren Steuerverbindlichkeiten von T€ 279 (Vorjahr T€ 460). Es werden im Geschäftsjahr 2019 T€ 164 an kreditorischen Debitoren ausgewiesen.

Restlaufzeiten

mit Restlaufzeit davon
bis zu 1 Jahr
T€
1 - 5 Jahre
T€
mehr als 5 Jahre
T€
Summe
T€
durch Grundpfandrechte gesichert
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 112 40 0 152 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 497 0 0 497 0
sonstige Verbindlichkeiten 564 0 0 564 0
1.173 40 0 1.213 0

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Abs. 3 HGB bestehen zum Stichtag in Höhe von T€ 167 für diverse Leasingverhältnisse.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr 2019 Herr Dipl.-Ing. Hubert Schmitz und Dipl.-Kfm. Herr Bruno Schmitz bestellt.

4.2 Bezüge

Für die Geschäftsführergehälter wurde die Schutzklausel § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

4.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers

In Bezug auf das Honorar des Abschlussprüfers nach Teilbereichen wird vom Wahlrecht nach § 288 Abs. 2. S. 3 HGB Gebrauch gemacht.

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2019 zum Abschlussstichtag 63 Arbeitnehmer, (davon 3 Praktikanten bzw. Auszubildende, 4 geringfügig Beschäftigte).

4.5 Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.180.014,41 auf neue Rechnung vorzutragen.

4.6 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie wird im Lagebericht eingegangen.

 

Heinsberg, 20. Juli 2020

Die Geschäftsführung

Hubert Schmitz

Bruno Schmitz

Anlage zum Anhang

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 209.539,98 93.208,82 0,00 302.748,80
II. Sachanlagen 1.247.902,05 64.707,31 4.410,12 1.308.199,24
Summe 1.457.442,03 157.916,13 4.410,12 1.610.948,04
Abschreibungen
Stand 01.01.2019
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.477,98 23.820,00 0,00 177.297,98
II. Sachanlagen 787.117,17 100.927,31 4.410,12 883.634,36
Summe 940.595,15 124.747,31 4.410,12 1.060.932,34
Restbuchwerte
31.12.2019
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 125.450,82 56.062,00
II. Sachanlagen 424.564,88 460.784,88
Summe 550.015,70 516.846,88

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2019

An die Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hubert Schmitz GmbH, Heinsberg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und der Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Die Gesellschafterversammlung als Aufsichtsorgan ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heinsberg, 23. Juli 2020

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