Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 40862
Eingetragen
5.1.1996
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb einschließlich Service von Geräten, Systemen und Anlagen auf dem Gebiet der Schwingfördertechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniela Röwekamp
seit 26.1.2026
Prokura
Björn Finger
seit 26.2.2016
Geschäftsführer
Achim Eicke
seit 5.11.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

AViTEQ Vibrationstechnik GmbH

Hattersheim am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main Nummer HRB 40862

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 167.440,00 136.927,00
II. Sachanlagen 4.311.951,73 4.451.274,00
III. Finanzanlagen 169.697,54 169.697,54
4.649.089,27 4.757.898,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 4.216.572,13 3.428.590,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.670.953,21 2.681.069,23
- davon gegen verbundene Unternehmen: € 1.074.063,01 (Vj. € 1.183.720,84)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: € 232.716,36 (Vj. € 405.273,36)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.928.411,72 945.764,54
8.815.937,06 7.055.424,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.777,45 8.604,58
13.481.803,78 11.821.927,70

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 7.169.400,14 6.917.981,42
III. Jahresüberschuss 1.958.524,42 331.418,72
9.427.924,56 7.549.400,14
B. Rückstellungen 2.368.692,46 2.316.674,02
C. Verbindlichkeiten 1.685.186,76 1.955.853,54
- davon gegenüber Kreditinstituten: € 86.110,96 (Vj. € 415.266,59)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.685.186,76 (Vj. € 1.869.742,58)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren: € 0,00 (Vj. € 0,00)
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: € 95.421,11 (Vj. € 80.571,44)
13.481.803,78 11.821.927,70

Anlagespiegel zum 31.12.2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 859.483,00 76.457,19 0,00 935.940,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.960.525,22 -9.000,00 0,00 4.951.525,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 418.986,57 729,26 729,26 418.986,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.189.045,32 51.587,20 38.545,90 1.202.086,62
6.568.557,11 43.316,46 39.275,16 6.572.598,41
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 169.697,54 0,00 0,00 169.697,54
7.597.737,65 119.773,65 39.275,16 7.678.236,14
Abschreibungen
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 722.556,00 45.944,19 0,00 768.500,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 845.354,22 86.490,00 0,00 931.844,22
2. Technische Anlagen und Maschinen 243.734,57 14.202,26 729,26 257.207,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.028.194,32 81.946,47 38.545,90 1.071.594,89
2.117.283,11 182.638,73 39.275,16 2.260.646,68
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.839.839,11 228.582,92 39.275,16 3.029.146,87
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.440,00 136.927,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.019.681,00 4.115.171,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 161.779,00 175.252,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 130.491,73 160.851,00
4.311.951,73 4.451.274,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 169.697,54 169.697,54
4.649.089,27 4.757.898,54

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 6.594.085,22 4.550.708,08
2. Vertriebskosten -2.368.444,34 -2.290.533,06
3. Allgemeine Verwaltungskosten -1.337.825,12 -1.358.496,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -318.298,08 -218.154,90
- davon aus Währungsumrechnung: € 3,63 (Vj. € 0,00)
5. Erträge aus Beteiligungen 55.000,00 95.000,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 55.000,00 (Vj. € 95.000,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 135.460,97 1.527,42
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 1.291,97 (Vj. € 1.042,42)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -69.531,60 -341.860,46
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 46.907,00 (Vj. € 322.658,36)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -731.922,63 -106.771,81
9. Ergebnis nach Steuern 1.958.524,42 331.418,72
10. Jahresüberschuss 1.958.524,42 331.418,72

Anhang

I. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

AViTEQ Vibrationstechnik GmbH hat ihren Sitz in Hattersheim am Main und ist eingetragen in das Handelsregister B Frankfurt am Main (Reg.-Nr. HRB 40862) - nachfolgend kurz "AViTEQ" oder "Gesellschaft" genannt - und weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 II HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet worden.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt grundsätzlich gemäß § 266 HGB; die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Umsatzkostenverfahrens nach § 275 II HGB gegliedert.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Software wird zu Anschaffungskosten bewertet und über einen Zeitraum von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Bei den planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen liegen die folgenden geschätzten Nutzungsdauern im Normalfall zugrunde:

Jahre
Gebäude 33 1/3
Bauten auf fremden Grundstücken 10
Technische Anlagen und Maschinen 10
Andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 10

Alle Gegenstände des Anlagevermögens werden planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (€ 250,00 bis € 800,00) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag bewertet, die Erzeugnisse zu Herstellungskosten.

Wie in den Vorjahren umfassen die Herstellungskosten neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Abschreibungen. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z. B. wegen geminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer oder nach Konstruktionsänderungen, sind angemessene Abschläge vorgenommen worden, die nach der verlustfreien Bewertung bemessen werden.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen sind zu Rechnungswerten angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden entsprechend wertberichtigt. Da die Forderungen grundsätzlich nicht auf ursprünglich fremde Währung lauten, brauchte eine Umrechnung zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB nicht erfolgen.

Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt. Hierbei werden 1 % Wertberichtigungen auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gerechnet.

Rückstellungen

Den Rückstellungen für Pensionen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten nach dem Teilwertverfahren zugrunde. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gem. § 253 I 2 HGB notwendig ist. Die Berechnungen erfolgten nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G. Die Abzinsung erfolgte mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82 % p. a. für Dezember 2023 (Vorjahr 1,78 % p. a. zum 31. Dezember 2022).

Zur Erfüllung der Anpassungsvorschriften des § 16 Abs. 2 Nr. 1 BetrAVG wurde die jährliche Rentenanpassung in Höhe der geschätzten Veränderung des Verbraucherpreisindex/VPI mit 2,0 % p. a. berücksichtigt.

Aufgrund der Anwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre ergibt sich gem. § 253 Abs. 6 HGB eine Ausschüttungssperre von T € 23 (Vorjahr T € 108).

Im Berichtsjahr 2023 konnte im Ausweis der Pensionsrückstellungen die Saldierung mit Vermögensgegenständen zum langfristigen Verbleib nach § 246 II HGB mit T € 1.765 (Vorjahr T € 1.644) durchgeführt werden.

Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betragen T € 1.765 (Vorjahr T € 1.644), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt T € 2.484 (Vorjahr T € 2.660).

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten erfasst und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gem. Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Währungsumrechnung

Forderungen und Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256a II HGB bewertet.

III. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB (§ 268 VII HGB) durch Bürgschaften in Höhe von T € 650 (Vorjahr T € 514). Nach unseren Erkenntnissen können die zugrundeliegenden Verpflichtungen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag
T € T €
Mietverträge Immobilien 16 16
Leasing- und Mietverträge 121 82

Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Berichtsjahr Herr Achim Eicke, Dreieich (Ressort Kaufmännische Aufgaben und Personal) und Herr Björn Finger, Limburg (Ressort Technik und Vertrieb).

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter betrug 79 (Vorjahr 77).

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse haben sich nach Ablauf des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, von dem Jahresüberschuss in Höhe von T € 1.959 einen Teilbetrag in Höhe von T € 800 auszuschütten und den Rest zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von T € 8.328 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Hattersheim, den 24. Mai 2024

AViTEQ Vibrationstechnik GmbH

Die Geschäftsführung

Achim Eicke

Björn Finger

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.06.2024 festgestellt.

Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die AViTEQ Vibrationstechnik GmbH ist Entwickler, Hersteller und Vertreiber von Antriebskomponenten und Anlagen auf der Basis der Schwingfördertechnik. Die Kompetenz des Unternehmens als Problemlöser basiert auf Erfahrungen aus einer über 80-jährigen Tätigkeit bei ca. 300.000 weltweit realisierten Anwendungen in diesem Markt.

Ergänzend hierzu bietet AViTEQ einen Full-Service für die im Einsatz befindlichen Systeme. Mit eigenen Magnetvibratoren, Dosierantrieben, Unwuchtmotoren und anderen Antriebs-systemen verfügt die Gesellschaft über hochwertige Basiskomponenten der Schwingfördertechnologie.

In den bedienten Märkten zählt AViTEQ international zu den führenden Anbietern im Markt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschung und Entwicklung in Höhe von ca. 5% bezogen auf das Rohergebnis beinhaltet neben den externen Kosten auch interne auftragsspezifische Entwicklungskosten inkl. der relevanten Personalkosten. Inhaltlich beziehen sich die anfallenden Tätigkeiten auf die Weiterentwicklung bestehender Produktlinien und auf eine neue Steuerungsgeneration.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Ausgehend von der monatlichen Statistik des Verbandes VDMA ist das nicht preisbereinigte Auftragseingangsvolumen der in Deutschland ansässigen Anbieter im Maschinenbau im Jahr 2023 um -5% gefallen, nachdem 2022 noch eine Steigerung von 4% erzielt wurde.

Der relevante Markt konzentriert sich auf die Applikationen Fördern, Dosieren, Sieben, Verdichten und Entwässern. Andere Marktsegmente werden auch bedient, allerdings in der Regel beschränkt auf ein nicht kontinuierliches Projektgeschäft.

Die generelle Preis- und Kostensituation im Markt ist gegenüber den Vorjahren nachhaltig gestiegen, was vor allem an den stark gestiegenen Preisen für Rohstoffe begründet ist, aber zuletzt auch an den deutlich erhöhten Einkommen der Beschäftigten.

Es gilt weiterhin, dass sich in unserem Absatzmarkt auf den Gebieten des Komponenten- und Servicegeschäftes deutlich stabilere Absatzpreise erzielen lässt, als im Anlagengeschäft. Dieser zeichnet sich durch eine fragmentierte Wettbewerbslandschaft aus mit einer damit einhergehenden umkämpften Marktsituation. Eine zufriedenstellende Erlösqualität insbesondere bei größeren Projekten ist dabei nicht immer erreichbar.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Geschäftsentwicklung der AViTEQ verläuft schon über einen langen Zeitraum sehr ähnlich zu dem allgemeinen Trend im Maschinenbau. Mit einem Rückgang von 7% beim Auftragseingang haben wir in 2023 leicht schlechter als die Gesamtbranche abgeschnitten.

Das Betriebliche Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 betrug T€ 6.245 Euro und lag damit um 70% über dem Niveau von 2022.

Das Export-Auftragsvolumen reduzierte sich im letzten Jahr etwas weniger als der gesamte Auftragseingang, sodass die Exportquote bei den Aufträgen in 2023 leicht auf 58% stieg.

Die Auftragsvorlage zum 31.12.2023 reduzierte sich gegenüber dem Vorjahr, liegt aber mit einer Reichweite von ca. 5 Monaten auf einem langjährig weiterhin sehr hohen Niveau.

a) Ertragslage

Das Jahresergebnis lässt sich in folgende Teilergebnisse aufgliedern:

2023 2022 Veränderung
T € T € T €
Betriebsergebnis 2.377 -146 2.523
Finanzergebnis 121 -244 365
Neutrales Ergebnis 193 828 -635
Ertragsteuern -732 -107 -625
1.959 331 1.628

Nach dem aufgrund der negativen Umwelteinflüsse schwierigen Jahr 2022 hat sich die Ertragslage 2023 deutlich verbessert. Die Beschaffungsmärkte haben sich weitgehend wieder normalisiert und auch die Einkaufskosten sind nach den massiven Preiseruptionen in 2022 auf dem bestehenden Niveau verblieben.

Da auch die Leistung der Fertigung deutlich verbessert und Lieferrückstände aufgeholt werden konnten, hat AViTEQ im abgelaufenen Jahr 2023 ein deutlich verbessertes wirtschaftliches Ergebnis erzielt. Das Betriebsergebnis betrug im Jahr 2023 T € 2.377 gegenüber T € - 146 im Jahr 2022.

Das Finanzergebnis im Jahr 2023 vor allem aus der deutlich niedrigeren Aufzinsung von Pensionsrückstellungen.

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem steigenden Betriebsergebnis entwickelt.

b) Finanzlage

Auf der Passivseite erhöht sich das Eigenkapital, die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag 31.12.2023 beläuft sich auf 70% gegenüber 64% im Vorjahr.

Der Schwerpunkt bei den Sachanlage-Investitionen in 2023 betraf vor allem Modernisierungs- und Ersatzmaßnahmen. Das Investitionsvolumen lag insgesamt unter dem Niveau vom Vorjahr. Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem Jahr 2023 nicht verändert.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist aufgrund der beschriebenen Effekte beim Betriebsergebnis deutlich gestiegen.

c) Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist aufgrund laufender Abschreibungen leicht auf T € 4.649 gesunken.

Zur Absicherung der Lieferfähigkeit wurden die Lagerbestände auch in 2023 nochmals deutlich um T € 1.417 erhöht.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf dem:

Betriebliches Rohergebnis und dem

Ergebnis vor Steuern

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung u.a. die Kennzahlen Betriebliches Rohergebnis pro Mitarbeiter und die Umsatzrendite heran.

Aufgrund der gegenüber dem Vorjahr verbesserten Geschäftssituation haben sich auch unsere Kennzahlen in 2023 verbessert. Das Betriebliche Rohergebnis pro Mitarbeiter betrug 2023 T € 81, die Umsatzrendite bezogen auf das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Betrieblichen Rohergebnis stieg im Berichtsjahr auf 40,8%.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir im Geschäftsjahr 2023 als gut ein.

Unsere Umsatzentwicklung ist gut, die Ertragssituation konnte gegenüber dem Vorjahr deutlich gesteigert werden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die AViTEQ Vibrationstechnik GmbH ist in Deutschland nur noch am Stammsitz in Hattersheim tätig.

IV. Umweltschutz und Qualität

Auf die strikte Einhaltung der Auflagen im Bereich Umweltschutz wird größtes Augenmerk gelegt.

Um den hohen Qualitätsstandard auch nach außen zu dokumentieren, ist AViTEQ seit 2006 an beiden deutschen Standorten in Hattersheim und Oberboihingen nach DIN EN ISO 9001 - 2015 zertifiziert.

V. Prognosebericht

Den Frühindikatoren folgend gibt es für den wirtschaftliche Ausblick für 2024 weiterhin große Unsicherheiten. Der Krieg in der Ukraine, die verschärfte angespannte Situation im Nahen Osten sowie die weiterhin überdurchschnittlichen Inflationsraten trüben den allgemeinen Wirtschaftsausblick.

Der Wirtschaftsverband VDMA hat in seinem Lagebericht von Dezember 2023 für das laufende Jahr 2024 für die reale Produktion von Maschinen und Anlagen in Deutschland angesichts geschwundener Auftragsbestände und noch immer sinkender Auftragseingänge die Prognose von minus 2 auf minus 4% nach unten revidiert.

Auch wir erwarten für AViTEQ für das Jahr 2024 beim Auftragseingang und beim Umsatz eine vergleichbare Entwicklung.

Aufgrund der nach wie vor guten Auftragsvorlage gehen wir davon aus, dass der Umsatz auch bei einem leichten Rückgang auf einem sehr guten Niveau gehalten werden kann und wir dementsprechend auch in 2024 eine zufriedenstellende Ertragslage erwarten. Beim Ergebnis gehen wir von einem befriedigenden Gewinn aus. Aufgrund der aktuellen Konjunkturprognose erwarten wir aber, dass das sehr gute Niveau von 2023 nicht mehr erreicht werden kann und das Ergebnis um 20 - 40% niedriger ausfallen könnte.

Durch die internationale Aufstellung sehen wir Chancen, die vorhandene Marktposition in 2024 halten zu können. Weitere interne Maßnahmen und geplante Investitionen zur Prozessverbesserung sollen zu Kosteneinsparungen und einer Absicherung der Profitabilität führen.

VI. Chancen- und Risikobericht

Neben den konjunkturellen Risiken, die bereits im Prognosebericht angesprochen sind und den Chancen, die sich aus der international guten Positionierung der AViTEQ ergeben, gibt es eine Reihe weiterer operativer Chancen und Risiken. Hierzu zählen die Weiterentwicklung bestehender Produktlinien und die Geschäftsausweitung in angrenzende Applikationen und Märkte.

Zur Steuerung dieser Einzelthemen führt AViTEQ seit mehreren Jahren ein dem KonTraG entsprechendes Risikomanagementsystem. Das System soll die Gesellschafter über Chancen und Risiken der Gesellschaft informieren. Dabei werden unter anderem auch Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen erfasst.

Außerdem werden die Risiken hinsichtlich der Höhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet sowie durch einen fortgeschriebenen Terminplan ergänzt. Das Risiko Monitoring umfasst auch die Planung, die Durchführung und die Erfolgskontrolle geeigneter Gegenmaßnahmen. Innerhalb der AViTEQ dient es als systematisches Kommunikationsinstrument zwischen den Risikoverantwortlichen der Bereiche und dem Management hinsichtlich jeder Art von Risiken.

Maßgebliche zukünftige Risiken sehen wir insbesondere in der weiteren konjunkturellen Entwicklung vor dem Hintergrund der global politisch angespannten Situationen sowie in dem immer schwieriger werdenden Personalmarkt zur Gewinnung von Fachkräften. Auch die zunehmende Gefahr von Cyberangriffen stellt ein latentes Risiko dar. Chancen sehen wir in unserer neu entwickelten Steuerungsfamilie, dir wir in 2024 im Markt einführen wollen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir aber keine Risiken, die unseren Bestand gefährden könnten.

Darüber hinaus gehende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind, lagen bis zum Erstellungsdatum dieses Lageberichtes nicht vor.

 

Hattersheim, den 24. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Achim Eicke

Björn Finger

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die AViTEQ Vibrationstechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der AViTEQ Vibrationstechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AViTEQ Vibrationstechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 27. Mai 2024

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