2kinvest GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludger Dax seit 17.4.2019 | Prokura |
Dieter Kapp seit 23.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Theodor Gräbener GmbH & Co. KGNetphenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016AKTIVSEITE
Konzerngewinn- und -verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016
* Dieser Posten beinhaltet auch direkt gehaltene Anteile von Gesellschaftern der Theodor Gräbener GmbH & Co. KG an Tochterunternehmen. Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20161. Unternehmensdaten
2. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss entspricht in Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung und Konzerneigenkapitalspiegel den Rechnungslegungsstandards (DRS) in Verbindung mit den Deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der zurzeit gültigen Fassung. Die Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften berücksichtigt die Bestimmungen für Personenhandelsgesellschaften im Sinne von § 264a HGB in der Fassung des Kapitalgesellschaften- und Co-Richtlinie-Gesetzes. Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach dem differenzierten Schema des § 266 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB. Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zu Grunde. Als Vorjahreszahlen wurden die Konzernabschlusszahlen 2015 gegenübergestellt. Wertangaben werden regelmäßig in vollen Tausend € (T€) gemacht. Die erstmalige Anwendung der neuen Bilanzierungsregeln durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurde umgesetzt. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst. Zur besseren Vergleichbarkeit werden nachfolgend die Beträge dargestellt, wie sie sich unter Beachtung der Anwendungsvorschriften nach BilRUG ergeben würden.
3. Angaben zum Konsolidierungskreis und Konzernanteilsbesitz Der Konsolidierungskreis umfasst zum 31.12.2016 neben der Theodor Gräbener GmbH & Co. KG als Muttergesellschaft folgende einbezogene Unternehmen:
Die Einbeziehung der vorstehend genannten Gesellschaften erfolgte gemäß § 290 Abs. 1 HGB, da die Theodor Gräbener GmbH & Co. KG unmittel- oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss auf die Unternehmen ausüben kann. Folgende Unternehmen wurden nicht in den Konzernabschluss einbezogen, da sie insgesamt nicht von wesentlicher Bedeutung sind:
*) über Reika GmbH & Co. KG, Hagen **) über Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG, Netphen Die in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften nehmen die Befreiung von der Offenlegungspflicht nach den §§ 264 Abs. 3, 264b HGB in Anspruch. 4. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte bei den Altkonsolidierungsfällen nach der Buchwertmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F.) jeweils zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Für Altkonsolidierungsfälle besteht keine Verpflichtung zur Anpassung an die nach BilMoG allein zulässige Neubewertungsmethode. Kapitalkonsolidierungen, die nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB i. d. F. des BilMoG zu bewerten wären, liegen nicht vor. Bei der Eigenkapitalkonsolidierung hat sich ein passivischer Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, der als gesonderte Bilanzposition gem. § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB nach dem Eigenkapital ausgewiesen wird. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung werden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen erfolgsneutral gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse aus konzernintern realisierten Erträgen und Aufwendungen aus Lieferungen und Leistungen waren von untergeordneter Bedeutung und wurden daher entsprechend § 304 Abs. 2 HGB nicht eliminiert. Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung gegeneinander aufgerechnet. 5. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen Die Jahresabschlüsse sämtlicher einbezogener Unternehmen sind zum Konzernabschlussstichtag aufgestellt. Die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen werden einheitlich nach den nachfolgend beschriebenen Grundsätzen bilanziert und bewertet. Sofern die in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von diesen Grundsätzen abweichen, werden bei wesentlichen Abweichungen Anpassungen vorgenommen. Abweichend von den anderen Konzernunternehmen wurden bei dem Tochterunternehmen Reika GmbH & Co. KG, Hagen, in 2016 die Verwaltungsgemeinkosten i. H. v. T€ 125 in die Herstellungskostenermittlung der unfertigen Erzeugnisse einbezogen. Die diesbezügliche Abweichung vom Grundsatz der einheitlichen Bewertung gem. § 308 Abs. 1 HGB ist in ihren Auswirkungen auf die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung (§ 308 Abs. 2 S. 3 HGB). Ansonsten wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres grundsätzlich beibehalten. Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geht die Geschäftsführung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Zum Anlagevermögen Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden in Höhe der hierfür entstandenen Herstellungskosten (Entwicklungsaufwendungen) abzüglich vorgenommener planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgte zu Anschaffungskosten. Planmäßige Abschreibungen wurden, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, vorgenommen. Die Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit absetzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen erfolgte auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear oder degressiv. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 150,00 wurden gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 150,00 bis € 1.000,00 wurde gem. § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet, der im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils 20 % aufgelöst wird. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert - Beteiligungen zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert - Anteile an Genossenschaften zu Anschaffungskosten Zu den Vorräten Bestandsnachweis Der mengen- und wertmäßige Nachweis der Vorräte wurde teilweise durch eine EDV-gestützte Material- und Lagerbuchhaltung geführt (§ 241 Abs. 2 HGB). Körperliche Bestandsaufnahmen wurden sowohl im Rahmen einer permanenten Inventur als auch einer Stichtagsinventur durchgeführt. Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bewertung der unfertigen Erzeugnisse Die unfertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten unter Berücksichtigung des jeweiligen Fertigungsgrads, unter Einbeziehung angemessener Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten sowie bei dem Tochterunternehmen Reika GmbH & Co. KG auch unter Einbeziehung angemessener Verwaltungsgemeinkosten (s. Erläuterung unter 4.) und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen werden - soweit zulässig - gemäß § 268 Abs. 5 HGB von den Vorräten offen abgesetzt und mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungszahlungen wurden mit den durch Devisentermingeschäfte abgesicherten Erfüllungsbeträgen bewertet. Zu den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Bei den Forderungen wurden erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall-, Zins-, Skontier- und Beitreibungswagnis wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Die Forderungen haben bei folgenden Positionen eine Restlaufzeit von über einem Jahr:
Die übrigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bilanziert. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten (Nennbeträgen) und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Liquide Mittel Der Ansatz der liquiden Mittel erfolgte zu Nennwerten. Zu den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Sämtliche Rückstellungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig waren, um ungewisse Verbindlichkeiten oder ungewisse Risiken abzudecken. Das Unternehmen erwartet allerdings keine relevanten Kostensteigerungen die in den Erfüllungsbeträgen zu berücksichtigen wären. Eine Abzinsung der Steuerrückstellungen sowie der sonstigen Rückstellungen ist wegen deren Kurzfristigkeit nicht erforderlich. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Nachlaufkosten, Gewährleistungen in Einzelfällen, ausstehende Eingangsrechnungen, Jahresabschluss- und Archivierungskosten, Urlaub und sonstige Personalaufwendungen. Für Gewährleistungen wurde außerdem eine umsatzabhängige Sammelrückstellung gebildet. Zu den Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem als Anlage beigefügten Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Neben den dort angegebenen Sicherheiten bestehen übliche Eigentumsvorbehalte aus Kauf- und Werklieferungsverträgen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bilanziert. Zu den passiven latenten SteuernDie Höhe der künftigen Steuerbe- und -entlastungen wurde unter Zugrundelegung der voraussichtlichen unternehmensindividuellen Steuersätzen bei den Personengesellschaften i. H. v. 16 % bzw. 18 % im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ermittelt. Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Aktivierung von Entwicklungskosten für diverse Projekte im Bereich der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Vornahme steuerlich motivierter degressiver Abschreibungen im Sachanlagevermögen. Der passive latente Steuersaldo ging um T€ 6 zurück und beträgt nunmehr T€ 218 (Vorjahr: T€ 224). 6. Angaben zu Posten der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016 Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird im beigefügten Anlagenspiegel nachgewiesen, der auch die Angabe der Abschreibungen im Geschäftsjahr enthält. Die Zusammensetzung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Es bestehen übliche Eigentumsvorbehalte aus Kauf- und Werklieferungsverträgen. 7. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Konzerngewinn- und -verlustrechnung für 2016 Zu den Umsatzerlösen Die Umsatzerlöse fielen überwiegend in den Märkten und Bereichen Rohrindustrie, Schiffswerften, Automobil, Elektrotechnik, Stahlindustrie und Maschinenbau an. Aufgliederung nach Märkten:
Forschungs- und Entwicklungskosten Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden aktiviert. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten betrug im Geschäftsjahr 2016 T€ 371. Davon entfallen T€ 371 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. 8. Angaben und Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Definition des Finanzmittelfonds In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Es handelt sich am Bilanzstichtag 31.12.2016 um Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Angaben zum Erwerb und zum Verkauf von Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten Der Gesamtbetrag aller Kaufpreise zum Erwerb von Anteilen an Unternehmen beläuft sich im Geschäftsjahr auf T€ 5. Aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens wurde ein Erlös von T€ 18.920 erzielt. 9. Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen und derivative Finanzinstrumente Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen i. H. v. insgesamt T€ 982. Die Verträge haben eine Laufzeit bis längstens 2021. An jährlichen Aufwendungen werden in den Folgejahren voraussichtlich folgende Beträge anfallen:
Zum Abschlussstichtag liegen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus zwei Mietverhältnissen für Grundstücke und Gebäude mit der G + K Lehnscheid VI Grundstücks GmbH & Co. KG vor. Hierfür sind Mietaufwendungen in Höhe von T€ 257 angefallen. Die Miet- und Leasinggeschäfte dienen zur Sicherung der liquiden Mittel sowie der Verbesserung der Eigenkapitalquote. Der Vorteil von Leasinggeschäften liegt außerdem in der Nutzung von technisch neuwertigen Vermögensgegenständen. Risiken solcher Geschäfte bestehen in einer unkündbaren Grundmietzeit sowie regelmäßigen liquiden Mittelabflüssen. Weitere sonstige finanzielle Verpflichtungen sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung. 10. Konzernabschlussprüferhonorar Der Abschlussprüfer des Konzerns sowie des Mutterunternehmens und aller Tochtergesellschaften erhält für das Geschäftsjahr folgende Honorare:
11. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) Im Geschäftsjahr 2017 hat zwischen den Gesellschaftern der Holding-Gesellschaft eine Neuordnung der Zuordnung des Tochterunternehmens Reika GmbH & Co. KG, Hagen, stattgefunden. Die Theodor Gräbener GmbH & Co. KG hat mit Wirkung vom 01. Januar 2017 sämtliche Anteile an deren Gesellschafterin Dr. Theodor Gräbener GmbH veräußert. Im Konzernabschluss 2017 werden daher die Zahlen der Reika GmbH & Co. KG nicht mehr konsolidiert. Dadurch werden sich reduzierte Umsatzerlöse, eine niedrigere Bilanzsumme sowie eine geringere Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer ergeben. Die Theodor Gräbener GmbH & Co. KG wird als Mutterunternehmen im Sinne des § 290 HGB daraus resultierend in 2017 voraussichtlich im zweiten Jahr in Folge die Größenkriterien gemäß § 293 HGB unterschreiten und nicht mehr gesetzlich dazu verpflichtet sein, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen und diesen prüfen zu lassen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns maßgeblich beeinflusst haben, sind seit dem 01. Januar 2017 nicht zu verzeichnen. 12. Sonstige Angaben Zahl der durchschnittlich im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) im Konzern
Organe, Bezüge Die Geschäftsführung obliegt der persönlich haftenden Gesellschafterin. Sie wird vertreten durch ihre jeweils einzelvertretungsberechtigen Geschäftsführer: -Herrn Dr. Theodor Gräbener -Herrn Dieter Kapp Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer und früherer Geschäftsführer wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Persönlich haftende Gesellschafterin Persönlich haftende Gesellschafterin des Mutterunternehmens ist die Theodor Gräbener Verwaltungs GmbH, Netphen-Werthenbach. Das Stammkapital der GmbH beträgt € 25.564,59 und ist vollständig eingezahlt.
Netphen-Werthenbach, den 15. November 2017 Theodor
Gräbener GmbH & Co. KG
gez. Dr. Theodor Gräbener, Geschäftsführer gez. Dieter Kapp, Geschäftsführer Angaben zur Billigung Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 wurde von der Gesellschafterversammlung am 30. November 2017 gebilligt. Konzernanlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2016
Konzernverbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2016
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2016
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016I. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Der Gräbener-Konzern umfasst zum Bilanzstichtag eine Gruppe von 16 nationalen und internationalen Gesellschaften unter der Führung der Holding-Gesellschaft Theodor Gräbener GmbH & Co. KG, Netphen. Zum Konsolidierungskreis gehören neben der Muttergesellschaft weitere 4 Gesellschaften. Die übrigen 11 Tochtergesellschaften bzw. Beteiligungen sind von insgesamt nachrangiger Bedeutung (siehe Anhang). Mit Wirkung zum 01.01.2016 veräußerte die Holding ihre Beteiligung an der H. Kleinknecht & Co. GmbH. Die Gräbener-Gruppe ist vorwiegend in den Märkten Rohrindustrie, Schiffswerften, Stahl- und Stahlweiterverarbeitung und der Automobilindustrie tätig. 2. Forschung und Entwicklung Die Entwicklungsaktivitäten bei der Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG hatten in 2016 neben dem Schwerpunkt des Bereichs metallische Bipolarplatten zuvörderst die Entwicklung und den Bau einer integrierten Blechanbiege- und Rohrkalibrierpresse. Der Gesellschaft wurde hierfür ein Patent erteilt. Die erste integrierte Presse wurde 2017 bei einem Kunden in 2017 in Betrieb genommen. Die Entwicklung der Reika GmbH & Co. KG betraf die Weiterentwicklung der Wirbeltrennanlage "RingSaw" mit einer Integration eines Roboters zu einer Gesamtanlage einer mechanischen Bearbeitungslinie. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltproduktion hat nach Angaben des statistischen Bundesamts im Jahr 2016 um 3,1 % zugelegt. Das Wirtschaftswachstum in China (+ 6,7%) hat besonders dazu beigetragen. Das Wachstum der Wirtschaftsleistung in den USA erhöhte sich um + 1,6%. Die Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in Russland (- 0,2%) und Brasilien (- 3,6%) war weiterhin negativ. Die Branchenkrise im Stahlsektor hielt auch in 2016 an. Der Maschinen- und Anlagenbau musste sich 2016 mit einem Nullwachstum begnügen. Die Zahl der Beschäftigten blieb über der Eine-Millionen-Marke und stieg leicht um 0,4% auf 1.012.000 Personen. Der Auftragseingang in 2016 stieg real um 1%, wobei die stahlnahen Maschinenbauer in 2016 schon starke Rückgänge und Auftragsmangel zu verzeichnen hatten. Im bisherigen Verlauf des Jahres 2017 ist eine deutliche Marktbelebung spürbar. Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preisbereinigt um 1,8 % nach 1,7 % im Vorjahr. Die Ausrüstungsinvestitionen erhöhten sich um 1,1 %. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2016 war im Konzern gekennzeichnet von einer wiederum insgesamt guten Beschäftigungslage. Auch die Auftragseingänge bewegten sich auf einem auskömmlichen Niveau; die Konzernunternehmen waren im Wesentlichen über das gesamte Geschäftsjahr 2016 zufriedenstellend ausgelastet. Der Auftragsbestand per 31.12.2016 beträgt bei den Konzernunternehmen rd. 30 Mio. €. Wir beschäftigten im Jahresdurchschnitt 2016 106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inklusive Geschäftsführer). Der Personalbestand zum 31.12.2016 belief sich auf 107 Beschäftigte. Zusätzlich wurden aufgrund der hohen Arbeitsauslastung im Jahresdurchschnitt 27, zum Jahresende 34 Beschäftigte über AÜ-, Werk- und Leiharbeitsverträge beschäftigt. Hinsichtlich des Umweltschutzes waren in 2016 keine besonderen Vorkommnisse zu verzeichnen. Die wesentlichen Konzernunternehmen sind weiterhin nach der Norm: DIN ISO 9001:2008 zertifiziert (ab März 2017: DIN ISO 9001:2015). Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten auch im Geschäftsjahr 2016 keine nennenswerten Engpässe auf. 3. Lage Bei der Beurteilung aller Kennzahlen des Geschäftsjahres 2016 im Vergleich zu dem Vorjahr ist das Ausscheiden der Kleinknecht-Gruppe aus dem Konzernverbund von besonderer Bedeutung. Im Berichtsjahr summierte sich der Umsatz im Konzern auf T€ 35.284 (Vorjahr: T€ 62.336). Die deutliche Reduzierung ist durch den Wegfall der Kleinknecht-Unternehmen begründet. Aufgrund des Bestandsaufbaus an unfertigen Erzeugnissen im Konzern erreichte die Gesamtleistung einen Wert von T€ 41.561. Der Materialaufwand betrug T€ 24.702. Der EBIT erreicht einen Wert von T€ 20.054. Bei dieser sehr guten Ertragslage spielt der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der Geschäftsanteile an der H. Kleinknecht & Co. GmbH eine wesentliche Rolle. Insbesondere bedingt durch die bereits im Laufe des Jahres 2016 erfolgte Teilgewinnausschüttung sowie den nicht mehr mit einzubeziehenden Beständen der Kleinknecht-Gesellschaften, betrugen die liquiden Mittel und Wertpapiere am Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 lediglich T€ 1.464 nach T€ 14.746 im Vorjahr. Demgegenüber betrugen die Bankschulden T€ 1.109 (Vorjahr: T€ 2.691), sodass die Gruppe weiterhin sehr solide finanziert ist. Die bestehenden Kreditlinien wurden in 2016 im normalen Rahmen in Anspruch genommen. Die Bilanzsumme im Konzern ging zum 31.12.2016 um 48,3 % auf T€ 20.034 zurück. Die Eigenkapitalquote belief sich zum Bilanzstichtag auf 39,9 % nach 50,3 % im Vorjahr. Der Rückgang beim Eigenkapital auf T€ 7.575 ist im Wesentlichen durch den nahezu vollständigen Wegfall des Ausgleichspostens für andere Gesellschafter (Fremdgesellschafter der Kleinkecht-Gesellschaften) begründet. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Entwicklung aller Finanz- und Ertragskennzahlen im Konzern war im Geschäftsjahr 2016 - auch unter Berücksichtigung der geänderten Konzernstruktur - gut. Die erreichten Kennzahlen liegen auch weiterhin über dem Branchendurchschnitt. III. Prognosebericht Die Theodor Gräbener GmbH & Co. KG wird sich zukünftig vornehmlich mit ihren Tochtergesellschaften auf den Schwermaschinenbau, Fräsanlagen und Spezialpressen konzentrieren. Geplant ist in 2017 der Aufbau eines neuen Bereichs aus dem Zukunftsprojekt "Industrie 4.0." Aufgrund der im Geschäftsjahr 2017 zwischen den Gesellschaftern der Holding-Gesellschaft stattgefundenen Neuordnung der Zuordnung des Tochterunternehmens Reika GmbH & Co. KG, Hagen, werden die Zahlen dieser Gesellschaft ab 2017 nicht mehr im Konzernabschluss konsolidiert. Die Einschätzung im Lagebericht des Vorjahres hat sich in 2016 grundsätzlich als zutreffend erwiesen. Wir erwarten für 2017 für den Theodor Gräbener GmbH & Co. KG-Konzern einen Umsatz von rund 26 - 28 Mio. € bei befriedigender Umsatzrentabilität. Trotz eines in Teilbereichen schwierigen Marktumfelds, wird der Konzern weiterhin eine solide Ertragslage vorweisen. Das Geschäftsjahr 2018 sehen wir ebenfalls positiv. IV. Chancen- und Risikobericht Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Prognosen über die Entwicklung unserer global vernetzten Wirtschaft immer schwieriger werden. Insbesondere für exportorientierte Unternehmen ist die verlässliche Einschätzung der Märkte mittelfristig kaum mehr möglich. Umso mehr gilt es, die Unternehmenskennzahlen im Blick zu behalten und vor allem der Liquidität einen hohen Stellenwert einzuräumen. 1. Risikobericht Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sind finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. Gegen Mitte 2016 verzeichnete vor allem die Gräbener Maschinentechnik wieder hohe Auftragseingänge, die den Auftragsbestand auf etwas über 40 Mio. € ansteigen ließen. Wesentliche Aufträge kamen aus der Türkei sowie aus den Kundenbereichen Off-Shore-Windturmfertigung und den Automobilzulieferern. Das Ausscheiden der Kleinknecht-Gruppe aus dem Konzernverbund mit Wirkung zum 01. Januar 2016 hat auf unser verbleibendes Kerngeschäft Maschinenbau keinen wesentlichen Einfluss genommen. Risiken sieht die Gesellschaft in der politischen Situation in dem derzeit sehr interessanten Markt Türkei. Die hier laufenden Aufträge sind mit einem L/C unterlegt, das von der finanzierenden Bank bestätigt wurde. Die seit längerem bestehenden Unsicherheiten der Märkte China, Russland und Ukraine werden noch verstärkt durch die Brexitentscheidung in Großbritannien. 2. Chancenbericht Obwohl die beschriebenen Rahmenbedingungen eine Prognose erschweren, rechnen wir auch für 2017 und 2018 mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Hierbei ist aber der Wegfall der Kleinknecht-Gruppe und die neue Zuordnung der Reika-Gesellschaften zu berücksichtigen. Die Flexibilität der Gräbener-Unternehmen ermöglicht es, Konjunkturrisiken frühzeitig zu begegnen sowie notwendige Kapazitätsanpassungen leichter umzusetzen. Chancen sieht die Gruppengesellschaft Gräbener Maschinentechnik GmbH & Co. KG durch die nach der Neuordnung gezielt mögliche Spezialisierung des GMT-Programms und den Aufbau verstärkter Kompetenzen in der Digitalisierung unter dem Begriff Industrie 4.0. 3. Gesamtaussage Die mittelständische Prägung der Gruppe ist einer der Erfolgsfaktoren und wird gemeinsam mit den qualifizierten und motivierten Mitarbeitern auch künftig für eine Festigung der Marktposition sorgen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Der Konzern verfolgt eine konservative Risikopolitik. Durch die relativ hohe Exportquote ist das Geschäft unter anderem vom Wechselkursrisiko stark betroffen, da einige Abnehmer nach wie vor den US-Dollar als Leitwährung haben. Dem Kursrisiko wird durch Sicherungsgeschäfte entgegengewirkt. Die Konzernunternehmen verfügen über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht meist eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten gehören vor allem Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt im kurzfristigen Bereich überwiegend durch Eigenmittel. Im Konzern ist ein Risikofrüherkennungssystem eingerichtet. Die Geschäftsführung erhält monatlich kurzfristige Erfolgsrechnungen und weitere finanz- und betriebswirtschaftliche Analysen aus dem Rechnungswesen. Mit allen Abteilungen werden in regelmäßigen Abständen Besprechungen durchgeführt, um auftretende Probleme rechtzeitig erkennen und lösen zu können.
Netphen-Werthenbach, den 20. November 2017 Theodor
Gräbener GmbH & Co. KG
Die Geschäftsführung gez. Dr. Theodor Gräbener gez. Dieter Kapp BestätigungsvermerkWir haben den Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn- und -verlustrechnung, Konzernanhang, Konzernkapitalflussrechnung sowie Konzerneigenkapitalspiegel - und den Konzernlagebericht der Theodor Gräbener GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegt in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung und aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Siegen, den 23. November 2017 DR.
GEHRE-TREUHAND-GMBH
Waldschmidt, Wirtschaftsprüfer Grümbel, Wirtschaftsprüfer Billigung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2016Der Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. November 2017 gebilligt worden. |
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