Medical Care GmbHLiquidiert
37077 Göttingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Heinrich Prof. Dr. Keck seit 28.11.2017 | Prokura |
Alexandra Hofmann seit 28.11.2017 | Prokura |
Sönke Oliver Friedrich Beckert seit 28.11.2017 | Prokura |
Guido Pabst seit 28.11.2017 | Prokura |
Thomas Dr. Winkler seit 28.11.2017 | Prokura |
Markus Humfeldt seit 28.11.2017 | Prokura |
Ulrike Muriel Sedelmaier seit 28.11.2017 | Prokura |
Konrad Broder Roedenbeck seit 28.11.2017 | Prokura |
Alexander Kurt Georg Kleinke seit 14.8.2017 | Geschäftsführer |
Wolf Frederic Dr. Kupatt seit 14.6.2016 | Geschäftsführer |
Frank Götz seit 24.6.2013 | Prokura |
Christian Wahl seit 24.6.2013 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Medical Care Baden GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
medical care GmbHGöttingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2008BILANZ zum 31. Dezember 2008AKTIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008medical care GmbH, Göttingen
AnhangI. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 Abs. 1 und Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die geringwertigen Vermögensgegenstände werden analog der steuerlichen Vorschriften behandelt. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Bewertung der Vorräte erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert aktiviert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nominalwerten bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden nach vernünftigen kaufmännischen Schätzungen ermittelt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Rückzahlungsbeträgen ausgewiesen. III. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2008 ist unter Punkt VI. dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet sonstige Kostenabgrenzungen. Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag von EUR 98.481,96. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen das Verrechnungskonto mit der Gesellschafterin AMEDES Medizinische Dienstleistungen GmbH, Göttingen. Sie entfallen vollständig auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten für:
Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. V. Sonstige AngabenIm Jahresdurchschnitt 2008 wurden 64 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2008 erfolgte die Geschäftsführung der medical care GmbH durch die Herren Dr. Dr. Helmut Wagner, Dr. Dr. Werner Stibbe und Peter-Paul Balluch. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Im Folgenden werden die Angaben zum Unternehmen zusammengefasst, an denen die medical care GmbH Anteile von mehr als 20% hat:
Die AMEDES Holding AG stellt als Mutterunternehmen zum 31.12.2008 einen Konzernabschluss auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Göttingen, den 16. April 2009 medical care GmbH Geschäftsführung Dr. Dr. Helmut Wagner Dr. Dr. Werner Stibbe Peter-Paul Balluch VI. Anlagenverzeichnis (Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2008 bis 31.12.2008)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2008der medical care GmbH1. Darstellung des GeschäftsverlaufsRechtliche und organisatorische Entwicklung Die medical care GmbH ist ein Unternehmen der AMEDES-Gruppe. Alleingesellschafterin ist die AMEDES Medizinische Dienstleistungen GmbH, Göttingen. Konzernobergesellschaft ist die AMEDES Holding AG, Düsseldorf. Der AMEDES Konzern besteht zum 31. Dezember 2008 aus einer Holding, einer Führungsgesellschaft, Verwaltungsgesellschaften, Medizinischen Versorgungszentren, Beteiligungen an medizinischen Dienstleistungsgesellschaften und - wie in diesem Fall - Handelsgesellschaften. Die medical care GmbH fungiert im Wesentlichen als Einkaufsgesellschaft für die operativen Gesellschaften des AMEDES Konzerns, bietet diese Dienstleistung aber auch fremden Dritten an. Hier sind insbesondere Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte zu nennen. Geschäftsführer der medical care GmbH waren am 31. Dezember 2008 die Herren Dr. Dr. Helmut Wagner, Dr. Dr. Werner Stibbe und Peter-Paul Balluch jeweils einzelvertretungsberechtigt. Ertragslage Bei Umsatzerlösen von € 33,5 Mio. (Vorjahr € 31,3 Mio.) sowie sonstigen betrieblichen Erträgen von € 0,0 Mio. (Vorjahr € 0,3 Mio.) und einem Materialaufwand von € 31,2 Mio. (Vorjahr € 28,7 Mio.) ergibt sich ein Rohergebnis von € 2,3 Mio. (Vorjahr € 2,9 Mio.). Die Materialquote beträgt 93,2% (Vorjahr 91,5%). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus einem gegenüber dem Vorjahr höheren Anteil konzerninterner Umsätze, deren Marge niedriger als die bei konzernfremden Umsätzen ist. Nach Abzug des Personalaufwands von € 2,2 Mio. (Vorjahr € 1,3 Mio.), der Abschreibungen von € 0,1 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.) sowie der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 1,0 Mio. (Vorjahr € 0,8 Mio.) resultiert ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von € -1,0 Mio. (Vorjahr € +0,8 Mio.). Das negative Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 14. September 2005 von Alleingesellschafterin AMEDES Medizinische Dienstleistungen GmbH übernommen. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Vermögens- und Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2008 ist geprägt durch das Umlaufvermögen von gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert € 4,0 Mio. (90,8% der Bilanzsumme), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 2,0 Mio. (Vorjahr € 3,7 Mio.) sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 1,8 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.). Finanzlage Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2008 € 0,5 Mio. Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Investitionen Die Investitionen des Geschäftsjahres betreffen den gewöhnlichen Geschäftsbetrieb. Personal- und Sozialbereich Die medical care GmbH beschäftigte im Geschäftsjahre 2008 im Monatsdurchschnitt nach Köpfen 66 (Vorjahr 42) Mitarbeiter. 2. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie medical care GmbH unterliegt ausschließlich den in der Bundesrepublik Deutschland gültigen Gesetzgebungsvorschriften. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Alleingesellschafterin AMEDES Medizinische Dienstleistungen GmbH und der engen geschäftlichen Verknüpfung mit den einzelnen Konzerngesellschaften - für die die medical care GmbH als Einkaufsgesellschaft fungiert - ist eine Risikobetrachtung nur im Konzernverbund aussagefähig. Die Gesellschaft ist in das Risikomanagementsystem der AMEDES Holding AG eingebunden. Der Vorstand der AMEDES Holding AG hat sich im Geschäftsjahr 2009 intensiv mit den spezifischen Risiken des AMEDES Konzerns auseinander gesetzt. Zur Risikoabsicherung im Rahmen der medizinischen Leistungserstellung bestehen mit zwei großen, international agierenden Versicherungsunternehmen entsprechende Versicherungspolicen für die Konzernunternehmen. Diese beinhalten neben den üblichen Absicherungen von Haftungsrisiken auch Inventar und berufsrechtliche Sicherungsinstrumente. Aus der EBM-Reform 2008 ergeben sich für das Geschäftsjahr 2009 keine wesentlichen Risiken. Es wird mit keinem Umsatzrückgang sondern lediglich mit einer Umsatzverschiebung innerhalb der Segmente bei den Konzerngesellschaften gerechnet. Somit ergeben sich hieraus auch keine Umsatzrisiken für die medical care GmbH, da deren Handelsgeschäft unmittelbar von den Umsätzen der Konzernunternehmen abhängig ist. Risiken werden in Preiserhöhungen bei den wesentlichen Lieferanten gesehen. Durch die Nutzung der starken Verhandlungsposition der Gesellschaft - die mit steigendem Konzernumsatz weiter ausgebaut werden kann - und den Ausbau der guten sowie langjährigen Geschäftsbeziehungen mit den wichtigsten Lieferanten wird dem Preissteigerungsrisiko entgegengewirkt. Ungewöhnliche wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale sind mittelfristig nicht erkennbar. Ebenfalls sind im Berichtsjahr keine rechtlichen Bestandsgefährdungspotentiale aufgetreten oder für die Zukunft erkennbar geworden. Die Chancen der Gesellschaft und der AMEDES-Gruppe werden in Abschnitt 3 erläutert. 3. Unternehmensstrategie AMEDES UnternehmensgruppeMarktentwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Weltkonjunktur ist zum Ende des Jahres 2008 stärker eingebrochen, als vom IfW erwartet. Auch für das Jahr 2009 zeichnet sich ein weiterer drastischer Rückgang ab, wovon auch Deutschland betroffen sein wird. Die deutsche Wirtschaftsleistung ist schon seit dem zweiten Quartal 2008 rückläufig und erfüllt somit weitgehend die Voraussetzungen der Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte nach Meinung des IfW im Jahr 2009 um 3,7% sinken. Es wird erwartet, dass diese ausgeprägte Rezession auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben wird. Wegen der besonderen Förderung des Staates ist es schwierig, die Konsequenzen für die Zahl der Arbeitslosen abzuleiten. Der IfW geht davon aus, dass die Arbeitslosigkeit des Jahres 2009 auf 3,6 Millionen im Jahresdurchschnitt ansteigen wird. Die Inflationsrate wird erwartungsgemäß bei 0,7% liegen und ist damit so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Das Konsumverhalten der Privatbürger dürfte aufgrund der aggressiven Geld- und Fiskalpolitik mit einiger Verzögerung steigen (Quelle: Pressemitteilung des IfW vom 12. März 2009). Entwicklung des Branchenmarktes Im Geschäftsjahr 2008 hat sich der Konzentrationsprozess des Labormarktes - wie schon im Geschäftsjahr 2007 - national und international fortgesetzt. Weitere bisher selbstständige Laboratorien wurden von größeren Laborbetreibern übernommen. Der VdGH geht davon aus, dass in den nächsten 5 - 10 Jahren nur noch ca. 5 - 10 selbstständige Labornetzwerke im Markt übrig bleiben werden. Wesentliche Wettbewerber sind Limbach, Sonic (z. B. Schottdorf, Bioscientia), die Synlab-Gruppe, Labco, Unilabs und das Labor Kramer. Aufgrund seines Umsatzvolumens ermöglicht das Marktsegment der Versorgung stationärer Patienten, also der Versorgung und dem Betrieb/Übernahme von Krankenhauslaboratorien durch Laborübernahmen in diesem Bereich weiterhin die Erlangung einer großflächigen regionalen Abdeckung sowie der Generierung von Skalen-Effekten. Strategische Zielsetzungen Die strategische Ausrichtung der Gesellschaft ist ein Bestandteil AMEDES Konzernstrategie und - da die medical care GmbH als Einkaufsgesellschaft der Konzernunternehmen vom Konzernerfolg abhängig ist - somit auch nur in Verbindung mit dieser sinnvoll zu erläutern. Die AMEDES-Gruppe ist im Markt hauptsächlich mit der Marke "wagnerstibbe" vertreten. Die Marke ist als Anbieter hochwertiger medizinischer Labordienstleistungen positioniert und ist, wie alle wesentlichen Wettbewerber, Komplettanbieter der Laborleistungen mit einem Portfolio von ca. 3.000 verschiedenen Labortests. Im Unterschied zum Wettbewerb ist die AMEDES Gruppe jedoch deutlich breiter aufgestellt und deckt das ganze Spektrum der medizinischen Diagnostik aus Entnahmematerial (Labormedizin, Genetik und Pathologie) ab. Zudem liegt ein Schwerpunkt der Unternehmensgruppe in der ertragsstarken Bearbeitung von Zuweisungen aus gynäkologischen Praxen (z. B. Zytologie, Mutterschaftsvorsorge, Pränataldiagnostik etc.). An drei Standorten (Bad Münder, Hannover und Kassel) wird zudem Reproduktionsmedizin (IVF und ICSI) von Gynäkologen betrieben. Die genetischen Sprechstunden der Unternehmensgruppe führen - im Vergleich zum Wettbewerb - zahlenmäßig mit Abstand die meisten Beratungsgespräche in Deutschland. In den kommenden Jahren wird ein profitables Wachstum in allen Bereichen der Labordienstleistungen angestrebt. Vor dem Hintergrund der soziodemographischen Entwicklung und dem stetig wachsenden Gesundheitsbewusstsein der deutschen Bevölkerung werden in den kommenden Jahren attraktive Wachstumsraten im Markt für Labordienstleistungen erwartet. Durch eine konsequente Umsetzung geeigneter und bereits geplanter Maßnahmen wird die AMEDES-Gruppe vorhandene Wachstums- und Marktpotentiale ausschöpfen. Darüber hinaus sollen auch weiterhin ertrags- und wachstumsstarke Unternehmen für medizinische Dienstleistungen akquiriert und erfolgreich in die Unternehmensgruppe integriert werden. Mit den in 2009 erfolgten Akquisitionen der Lab'Partners GmbH & Co. KG durch die Alleingesellschafterin sowie eines Laborbetriebs durch die Schwestergesellschaft Medizinisches Labor DIAMEDIS Diagnostische Medizin Sennestadt GmbH wird die strategische Zielsetzung konsequent realisiert. Des Weiteren sollen durch eine regelmäßige Weiterentwicklung der Analyseverfahren und -methoden sowie professionelles Kostenmanagement Produktivitätssteigerungen erzielt werden. Durch einen stetigen Ausbau des Qualitätsmanagements und eine weitere Intensivierung der Kundenbeziehungen werden die Absicherung des vorhandenen Kundenstamms und eine stärkere Ausschöpfung angestrebt. Mit der Umsetzung moderner Marketingmaßnahmen sollen neue Kunden gewonnen und eine bessere regionale Abdeckung erreicht werden. Zielgerichtete Weiterbildungs- und Schulungsprogramme werden die Motivation der Mitarbeiter fördern. Gleichzeitig wird die Mitarbeiterqualifikation an den wachsenden Anforderungen des Marktes ausgerichtet werden. Voraussichtliche Entwicklung Eine Beurteilung der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft ist ebenfalls nur im Konzernverbund sinnvoll zu treffen. Die originären Umsätze der AMEDES-Gruppe werden auch im Geschäftsjahr 2009 in den Medizinischen Versorgungszentren und den Handelsgesellschaften erwirtschaftet. Insbesondere aufgrund der im Geschäftsjahr 2009 bereits abgeschlossenen Akquisitionen (Lab'Partners GmbH & Co. KG und Medizinisches Labor DIAMEDIS) sowie weiterer angestrebter Übernahmen von Laboren und Praxen wird ein erneutes Umsatzwachstum im zweistelligen Millionenbereich erwartet. Die optimierte Steuerung des Geschäfts auf Segmentebene in Verbindung mit den für 2009 geplanten Maßnahmen und Projekten wird zu einer weiteren Effizienzsteigerung führen. Durch eine verbesserte Material- und Personalproduktivität wird ein unterproportionaler Anstieg der Aufwendungen im Vergleich zum Umsatz erwartet. Durch diese Maßnahmen soll eine verbesserte Abschöpfung des Marktpotentials realisiert und eine Umsatzsteigerung im zweistelligen Prozentreich erreicht werden, die sich nachhaltig positiv auf die Ertragslage des Konzerns auswirken wird. Ein weiterer positiver Ergebnisbeitrag wird durch eine weitere Ausschöpfung der Economics of Scale im Bereich Laborautomatisierung sowie der Bildung von Kompetenzzentren, in denen seltene, aber lukrative Spezialtests von Experten an komplexen Analysegeräten durchgeführt werden, erwartet. Durch die im Geschäftsjahr 2008 bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Qualitätssteigerung des internen und externen Reportings, der geplanten SAP-Einführung in 2009 und der Anpassung der Administration an die neue Konzernstruktur werden die Personalaufwendungen sowie die übrigen Gemeinkosten im Geschäftsjahr 2009 steigen, gleichzeitig aber auch die Basis für eine in der Zukunft erwarteten Produktivitätssteigerung im administrativen Bereich geschaffen. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für die beiden folgenden Geschäftsjahre mit einem jeweils positiven Ergebnisbeitrag der Gesellschaft.
Göttingen, den 16. April 2009 medical care GmbH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERKNach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 14. Juli 2008 den folgenden uneingeschränken Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk "Über Art, Umfang und Ergebnis der Jahresabschlusserstellung mit Plausibilitätsbeurteilung der medical care GmbH zum 31. Dezember 2008 unterrichtet der vorliegende Erstellungsbericht. Aufgrund der von uns im Zusammenhang mit der Erstellung des Jahresabschlusses vorgenommenen Plausibilitätsbeurteilungen sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und damit gegen ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sprechen. Dem in der Anlage befindlichen Jahresabschluss erteilen wir folgende Bescheinigung: Der Jahresabschluss vom 31. Dezember 2008 wurde von uns auf der Grundlage der von uns geführten Bücher der
sowie unter Mitwirkung bei der Anfertigung des Inventars unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften und des Gesellschaftsvertrages erstellt. Die uns vorgelegten Belege sowie die Ergebnisse der körperlichen Bestandsaufnahme haben wir auf ihre Plausibilität beurteilt. Dabei sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses sprechen.
Göttingen, den 16. April 2009 Quattek
& Partner
gez. Dipl.-Kfm. Thorsten Kumpe, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater |
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