ENERTRAG Energiedienst GmbH

Dauerthal 3, 17291 Schenkenberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Neuruppin HRB 5693
Eingetragen
25.2.2005
Branche
Wärme- und KältehandelElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungTätigkeiten von Strom- und Erdgasmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Erzeugung und Verteilung von Energie sowie alle dazugehörigen Dienstleistungen, insbesondere die Instandhaltung von Energieanlagen, Ingenieurleistungen für Entwicklung, Planung und Bau von Energieanlagen und Kraftwerken, der Handel mit Energieanlagen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anne Dr. Bendzulla
seit 23.6.2025
Geschäftsführer
Konrad Dr. Iffarth
seit 25.2.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ENERTRAG Service GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ENERTRAG Service GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENERTRAG Energiedienst GmbH

Schenkenberg OT Dauerthal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

A. Kurzporträt der ENERTRAG Energiedienst GmbH

Alleinige Gesellschafterin der im Jahr 1999 gegründeten ENERTRAG Energiedienst GmbH ist die ENERTRAG Service GmbH.

Im Vorjahr hat die vormalige Gesellschafterin (ENERTRAG SE) vollständig ihre Anteile an der ENERTRAG Energiedienst GmbH in die ENERTRAG Service GmbH eingebracht.

Innerhalb der ENERTRAG ist die Gesellschaft in den Geschäftsbereich "Energie" eingeordnet. Die EED hat mit den Betreibergesellschaften langfristige Verträge abgeschlossen, die sämtliche Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten, als auch den Versicherungsschutz sowie die technische Betriebsführung zu einem ertragsabhängigen Entgelt beinhalten. Die Durchführung der Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten sowie die technische Betriebsführung führt die Gesellschaft nicht selbst aus, sondern vergibt diese Arbeiten an entsprechende Spezialfirmen. Die Gesellschaft beschäftigt 11 Mitarbeiter, um Aufgaben des Vertragsmanagements und Betriebs von Biogasanlagen selbst zu leisten.

Im Wesentlichen wird die EED nur für Gesellschaften tätig, die durch ENERTRAG betrieben werden bzw. ursprünglich projektiert wurden.

B. Wirtschaftsbericht

I. Branchenentwicklung und Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war ein Rekordjahr für erneuerbare Energien mit Neuinstallationen von 510 GW ein Anstieg von fast 50 % im Vergleich zum Vorjahr. Es war auch ein historisches Jahr für Windkraftanlagen, da weltweit 106 GW an Onshore-Windkraft und 10,8 GW an Offshore-Windkraft hinzukamen. 1 Durch diesen Zuwachs konnte der symbolische Meilenstein von 1 TW installierter Leistung weltweit überschritten werden.2 Trotz dieses erheblichen Wachstums hat die Branche dennoch mit vielen Herausforderungen im Bereich Genehmigung, Netzverfügbarkeit und einem unbeständigen makroökonomisches Umfeld zu kämpfen. Umso wichtiger war es, dass sich auf der COP28 fast 200 Regierungen auf die Notwendigkeit einigten, die weltweite Kapazität an erneuerbaren Energien zu verdreifachen und die Energieeffizienz bis 2030 zu verdoppeln, um so die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen. Windenergie wurde als eine Schlüsseltechnologie zur Eindämmung des Klimawandels anerkannt, die zunehmend kosteneffizienter wird.3

Der Wandel hin zu mehr Dringlichkeit ist äußerst positiv zu bewerten. Gleichzeitig sieht sich die Welt mit zunehmenden wirtschaftlichen Unbeständigkeiten und einer Rückkehr zu militärischen Konfrontationen konfrontiert.

In Deutschland wurden 2023 die Ausschreibungsmengen für Erneuerbare Energien von der Bundesregierung deutlich angehoben und darüber hinaus die Zeiten für Planungs- und Genehmigungsverfahren verkürzt und vereinfacht.4 Im Ergebnis konnten im Vergleich zum Vorjahr fast 50% mehr Windkraftanlagen in Betrieb genommen werden, entsprechend 826 neue Anlagen mit einer Leistung von 3,6 GW in 2023. Die kumulierte Gesamtleistung für Onshore Windkraftanlagen stieg dadurch auf 61 GW. Erstmals konnten über 50% des verbrauchten Stroms durch erneuerbare Energieträger gedeckt werden. Als Ziel wurde ein Anstieg des Bruttostromverbrauchs auf mindestens 80% bis 2030 festgelegt. Pro Jahr müssten hierfür Windkraftanlagen mit 10 GW Leistung in Betrieb gehen. In 2023 wurden rund 1.500 Anlagen mit einer Leistung von 8 GW genehmigt und somit fast doppelt so viele im Vergleich zu beiden Vorjahren. Die Ausbaugeschwindigkeit bei Solaranlagen konnte in 2023 enorm gesteigert werden: Das Ausbauziel für 2023 von 9 GW wurde bereits Ende August erreicht. Insgesamt wurden über eine Million neue Anlagen mit einer Leistung von 14,6 GW installiert, fast doppelt so viel wie 2022 und mehr als im bisherigen Rekordjahr 2012.5 Die Gesamtleistung aller Solaranlagen stieg um 14,6 GW auf 82,2 GW bis Ende 2023.

II. Geschäftsverlauf und Entwicklung der Ertragslage

Im Wesentlichen hat ENERTRAG Energiedienst GmbH sogenannte "Vollwartungsverträge" mit Betreibergesellschaften aus Deutschland und Frankreich abgeschlossen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr bestanden Instandhaltungsverträge für 559 Windenergieanlagen.

2023/24
TEUR
2022/23
TEUR
Veränderung
TEUR %
Umsatzerlöse 37.077,5 41.349,1 -4.271,6 -10,3
(davon Ausland) (4.758,2) (5.502,9) -744,7 -13,5
sonstige betriebliche Erträge 8.561,9 2.453,7 6.108,2 71,3
(davon Periodenfremde Erträge) (davon Erträge aus der Auflösung von (4.111,3) (1.479,9) 2.631,4 64,0
Rückstellungen) (davon Entschädigungen, Zuschüsse (1.916,2) (940,3) 975,9 50,9
und Sonstiges) (2.534,4) (33,5) 2.500,9 98,7
Gesamtleistung 45.639,4 43.802,8 1.836,6 4,2
Materialaufwand -33.556,4 -40.085,7 -6.529,3 -16,3
Rohergebnis 12.083,0 3.717,1 8.365,9 69,2
Personalaufwand -577,0 -546,7 -30,3 5,5
Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige Steuern -3.681,2 -4.342,1 660,9 -15,2
operatives Ergebnis 7.824,8 -1.171,7 8.996,5 115,0
Finanzergebnis -1.746,9 65,6 -1.812,5 103,8
Steuern vom Einkommen und Ertrag -559,5 224,7 -784,2 -140,2
Ergebnis vor Ergebnisübernahme bzw. -abführung 5.518,3 -881,4 6.399,7 116,0

Die Entwicklung des Umsatzes, als auch das Ergebnis vor Gewinnabführung stehen im Fokus unserer internen Unternehmenssteuerung. Die überwiegende Teileinnahmen der EED sind weiterhin leistungsabhängig von der erzeugten Energiemenge in kWh. Die Ergebnisse aus den langfristig abgeschlossenen Instandhaltungsverträgen können, über die Gesamtlaufzeit der Verträge, nicht mit hinreichender Sicherheit ermittelt werden. Deshalb werden für den überwiegenden Teil dieser Verträge, für die zukünftigen Leistungsverpflichtung Anteile der vereinnahmten Entgelte in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Veränderungen des passiven Rechnungsabgrenzungspostens werden jährlich auf der Basis von aktualisierten Einschätzungen und Prognosen ermittelt. Aufgrund der langjährigen Erfahrung kann von einer hohen Planungssicherheit bei den zu erwartenden Aufwendungen über den Vertragszeitraum der abgeschlossenen Instandhaltungsverträge ausgegangen werden.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurde der Instandhaltungsvertrag zwischen der EED und der ENER- TRAG Windfeld Nadrensee GmbH & Co. KG zum 30.06.2023 aufgehoben.

Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR -4.271,6 gesunken. Die geplanten Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 38.432,0 wurden um TEUR 1.354,5 unterschritten, aufgrund der vorkommenden rückläufigen Auftragslage.

Der Materialaufwand sank um 6.529,3 im Vergleich zum Vorjahr. Die bis zum Geschäftsjahr 2022/23 noch mit der EED abgeschlossenen Verträge zur Unterstützung der Direktvermarktung wurden im aktuellen Geschäftsjahr auf die ENERTRAG SE übertragen, so dass es zu einer Verringerung der Umsatzerlöse und der Materialaufwendungen im Vergleich zum vorhergehenden Geschäftsjahr geführt hat. Somit verringern sich die Umsatzerlöse aus der Unterstützung der Direktvermarktung in Höhe von 32,3 TEUR (Vorjahr TEUR 8.046) infolge der Vertragsübertragung an die ENERTRAG SE.

Die vereinbarten Instandhaltungsverpflichtungen durch Neuverträge als auch durch die älter werdenden WEA's sowie Preissteigerungen bei WEA Herstellern und anderen Dienstleistern führen auch weiter zu steigenden Materialaufwendungen.

Trotz eines überdurchschnittliche Windjahrs 2023/24 mit einem Windindex von 97% (Vorjahr: 88%) wirkt sich die Vertragsübertragung an die ENERTRAG SE bezogen auf die Direktvermarktung negativ auf die Umsatzerlöse aus.

Im Geschäftsjahr wurde der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 4.111,3 (Vorjahr TEUR 1.479,9) ertragswirksam als periodenfremde Erträge aufgelöst. Die Auflösung resultiert im Wesentlichen daraus, dass Vollwartungsverträge mit Lieferanten für zukünftige Zeiträume zu günstigeren Konditionen als geplant abgeschlossen werden konnten. Die periodenfremden Aufwendungen aus der Zuführung zum passiven Rechnungsabgrenzungsposten betrugen im Geschäftsjahr TEUR 362,9 (Vorjahr TEUR 1.526,4). Insgesamt wurden im aktuellen Geschäftsjahr TEUR 2.248,3 (Vorjahr TEUR 834,5) an Umsätzen abgegrenzt.

Die im Verhältnis zum Umsatz gesunkenen Materialaufwendungen führen im Wesentlichen zu einer Erhöhung des Rohertrages um ca. 69% gegenüber dem Vorjahr

Die Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und sonstige Steuern haben sich um TEUR 660,9 verringert. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen und belaufen sich auf TEUR 2.900,0 (Vorjahr TEUR 0,0) und beziehen sich auf Beteiligungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung beläuft sich auf TEUR 5.518,3. Damit wurde die geplante Gewinnabführung in Höhe TEUR 3.900,0 um TEUR 1.618,3 überschritten. Die geringeren Materialaufwendungen sowie die deutlichen Preiserhöhungen bei den Instandhaltungsverträgen führen im aktuellen Geschäftsjahr zur einem positiven Jahresergebnis.

Die Geschäftsführung ist mit der Höhe der erwirtschafteten Umsatzerlöse sowie mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Die Geschäftsführung der EED sieht die Gesellschaft wegen des positiven Ergebnisses in einer stabilen wirtschaftlichen Lage.

Einen großen Einfluss auf das Jahresergebnis der EED hat das vorherrschende Windangebot, da die EED-Vergütung in den überwiegenden Fällen und oftmals auch die bezogenen Leistungen ertragsabhängig sind.

III. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. März 2024 insgesamt TEUR 37.618,0 (Vorjahr TEUR 35.623,1). 22% der Aktiva entfielen auf das Anlagevermögen, rund 67% auf das Umlaufvermögen sowie 11% auf den Rechnungsabgrenzungsposten. Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 8.100,6 betreffen im Wesentlichen eine Beteiligung an der ENERTRAG Windfeld Elzer Berg GmbH & Co KG sowie eine Darlehensforderung an die Gesellschafterin ENERTRAG Service GmbH.

Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 9.247,2. Aufgrund der vertraglich vereinbarten Verpfändung von Reserven für zukünftige Reparaturaufwendungen stehen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 1.409,1 nicht zur freien Verfügung.

IV. Finanzlage

Aufgrund des abgeschlossenen Gewinnabführungs- und Verlustübernahmevertrages mit der EN- ERTRAG Service GmbH hat das erzielte Jahresergebnis 2023/24 in Höhe von TEUR 5.518,3 keine Auswirkungen auf das Eigenkapital. Das Eigenkapital beträgt wie im Vorjahr insgesamt TEUR 21.449,5. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 57 % (Vorjahr 60 %).

Trotz der windabhängigen, schwankenden Einnahmen, sind gleichzeitig zu Jahresbeginn viele Dienstleistungen im Voraus zu zahlen. Daher ist das oberste Ziel der Finanzplanung die Sicherstellung der Liquidität. Dazu werden regelmäßig Liquiditätsprognosen erstellt sowie arbeitstäglich eine Kontrolle der Bankbestände durchgeführt. Ziel ist es, sich eventuell abzeichnende Liquiditätsengpässe frühzeitig zu erkennen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass aufgrund des aktuellen Geschäftsplans die Liquidität für alle Zahlungsverpflichtungen gesichert ist.

Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft in der Lage, die gesamten kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen zeitnah zu begleichen.

C. Chancen und Risiken

Das Chancen- bzw. Risikopotenzial bezogen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der EED stellen wir wie folgt dar:

Einstufung des Chancen-/Risikopotenzi- als Beschreibung der Wertgrenzen
Geringes Unwesentliche Verbesserung/ Verschlechterung
Spürbares Moderate Verbesserung/ Verschlechterung
Mittleres Beträchtliche positive/ negative Auswirkungen
Hohes Hohes Potenzial dauerhafte Verbesserung/Verschlechterung
Sehr hohes Dauerhafte Verbesserung/ Verschlechterung

ENERTRAG hat sich zu einem internationalen Energieerzeuger entwickelt, welcher durch selbst entwickelte Projekte seinen Bestand an Energieanlagen kontinuierlich ausbaut und darüber hinaus Dienstleistungen wie Betriebsführung, Instandhaltung und Ausrüstung von Windenergieanlagen an Land anbietet. Da EED als spezialisierter Anbieter von Gesamtlösungen im Wesentlichen für ENERTRAG tätig ist, sieht die Geschäftsführung aber auch weiterhin gute Chancen für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung. Die geplanten Inbetriebnahmen durch ENERTRAG und die daraus resultierende Chance neu abzuschließender Instandhaltungsverträge lassen ein erneutes Wachstum erwarten.

Mögliche, wesentliche Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft können in erster Linie in Veränderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen und grundsätzlichen rechtlichen Problemen sowie den Auswirkungen der internationalen Sicherheitslage auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung begründet liegen, die sich ungünstig auf die Genehmigung und den Betrieb neuer Windfelder auswirken könnten. Aufgrund der Einführung von Auktionen, steigt der Kostendruck für die Betreiber. Dies kann auch die Instandhaltungsdienstleister vor Herausforderungen stellen und könnte einen negativen Einfluss auf die Wachstumsmöglichkeiten (z.B. Abschluss weiterer Instandhaltungsverträge) der EED zur Folge haben. Basierend auf der Projektpipeline der ENERTRAG, die in den kommenden drei Geschäftsjahren in Deutschland 405 MW und in Frankreich 162 MW installierte Leistung an Windenergieanlagen vorsieht, resultieren daraus kurzfristig mittlere Chancen auf zusätzliche Erlöse von 16,7 Mio. EUR, beziehungsweise geringe Risiken in Hinblick auf die Rahmenbedingungen mit einer spürbaren Eintrittswahrscheinlichkeit.

Die Auswirkungen des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine sind weiterhin spürbar. Auch in Deutschland ist die Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage zu vermerken. Insbesondere Preiserhöhungen der WEA-Hersteller, können nicht 100%ig an die Betreibergesellschaften weitergegeben werden, da die Indexierung sich nach Tarifabschlüssen und Indizes (z.B. HICP) richtet, die später als die Preissteigerungen wirksam werden und nicht in gleicher Höhe wirken. Zur Minimierung diese Risikos wurden die Instandhaltungsverträge dahingehend überarbeitet, dass Preissteigerungen der Hersteller oberhalb 2% an die Betreibergesellschaften weitergegeben werden können.

In Abhängigkeit der weiteren Entwicklung der Preissteigerung erwarten wir deshalb geringe Risiken für den Geschäftsverlauf in 2024/25.

Die Risiken von digitalen Bedrohungen für kritische Infrastrukturen (KRITIS) durch Cyber-Kriminalität und Cyber-Angriffe nehmen weiter zu. Angreifer haben es zunehmend auf betriebliche und industrielle Steuerungssysteme abgesehen. Dies könnte sich ebenfalls negativ auf den Betrieb der Energiererzeugungsanlagen und damit auf die ertragsabhängigen Umsatzerlöse auswirken. ENERTRAG ist aktiv bei der Minimierung von potenziellen Cyberrisiken. IT-Systeme und Anwendungen werden laufenden aktualisiert, IT-Risiken werden aktiv im Risikomanagement überwacht. Neben Schulungen der Administratoren werden zudem jährliche externe Audits in Bezug auf die It-Sicherheit zur Zertifizierung nach ISO 27001 - Informationssicherheit - Managementsystem - durchgeführt. Die EED ist in das Risikomanagementsystem der ENERTRAG SE integriert, wo die Analysen sowie die Bewertungen erfolgen. Im Falle eines Totalausfalles, der von EED betreuten Energieanlagen durch Cyber-Angriffe für einen Zeitraum von einem Monat würde, einen Erlösausfall von ca. 2,9 Mio. EUR für EED bedeuten. Aufgrund der geringen Eintrittswahrscheinlichkeit von angenommen 1% reduziert sich das finanzielle Risiko auf 29.000 EUR, welche die wirtschaftliche Situation von EED nicht negativ beeinflussen.

D. Operative Risiken

Die Risiken der Geschäftstätigkeit bestehen nach wie vor im Wesentlichen darin, dass die Windenergieanlagenhersteller das erforderliche Know-how nur unvollständig offenlegen, wodurch die Beauftragung von kostengünstigen und unabhängigen Serviceanbietern nur eingeschränkt möglich ist. Ferner besteht das Risiko, dass die kalkulierten Reparaturkosten langfristig nicht kostendeckend sind.

Aufgrund der zunehmenden Stückzahl von über 20 Jahre alten Windkraftanlagen, Stand 31.12.2003 handelt es sich um 173 WEA, das sind 31% der von EED betreuten WEA, können heute bereits belastbare Aussagen über die zukünftigen Reparaturkosten gemacht werden. Insbesondere stellt die Gesellschaft fest, dass es bei Windenergieanlagen, die vor dem Jahr 2003 installiert wurden, zu höheren Instandhaltungsaufwendungen kommt, als ursprünglich kalkuliert. Dieses Kalkulationsrisiko könnte für EED existenzbedrohend werden. Da die Instandhaltungsverträge eine Laufzeit von 20 Jahren haben, verlangt EED für Anschlussverträge eine um durchschnittlich 20% höhere Vergütung, um dieses Risiko zu minimieren.

Andererseits wird auf das verbesserte Qualitätsmanagement bei der Produktion von Ersatzteilen und Austauschkomponenten hingewiesen. Daraus resultieren für die EED langfristig spürbare Risiken mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass Hersteller von Windenergieanlagen Insolvenz anmelden und daher künftig keine Ersatzteile mehr verfügbar sind. Diese wären somit nur durch teure Einzelfertigungen wieder beschaffbar. Zudem werden mit Herstellern Vollwartungsverträge abgeschlossen, um das Instandhaltungskostenrisiko der ENERTRAG abzusichern.

Der Abschluss von langfristigen Vollwartungsverträgen wird häufig von projektfinanzierenden Banken durch bessere Kreditkonditionen honoriert. Dadurch wird das Geschäftsmodell auch künftig möglich sein. Die Laufzeit der Vollwartungsverträge beträgt meist 20 Jahre mit der Option auf einen Wechsel des Instandhaltungsunternehmens nach 10 Jahren. Für EED besteht damit, neben dem generellen Windrisiko aufgrund der von der Einspeisung abhängigen Vergütung, ein Kostenrisiko beim Abschluss von Folgeverträgen mit Lieferanten. EED trägt diesem Risiko beim Abschluss von neuen Instandhaltungsverträgen Rechnung, indem mögliche Preissteigerungen, die aus dem Abschluss von Folgeverträgen resultieren, an die Betreibergesellschaften weitergereicht werden. Hierbei ist eine spürbare Eintrittswahrscheinlichkeit zur verzeichnen.

Durch die veränderte wirtschaftliche Situation infolge von Corona und des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind die Lieferketten für Ersatzteile und Komponenten für WEA gestört. Dies führt zu verlängerten Ausfallzeiten von WEA. Verstärkt wird dieser Effekt noch durch den spürbaren Mangel an Fachkräften, auch bei den WEA-Herstellern.

Außerdem wird verstärkt darauf geachtet, dass das Mutterunternehmen ENERTRAG Service GmbH verstärkt als Subunternehmer der Hersteller von Windenergieanlagen eingesetzt wird, um entsprechendes Know-how innerhalb der ENERTRAG-Gruppe aufzubauen.

Grundsätzlich besteht ein allgemeines Forderungsausfallrisiko. EED hat mit den betroffenen Betreibergesellschaften Stundungsvereinbarungen abgeschlossen, die eine geregelte Rückzahlung der gestundeten Forderungen beinhaltet. Insgesamt ist festzustellen, dass sich der Anteil der erneuerbaren Energien und insbesondere der installierten Windenergieanlagen in Zukunft noch erhöhen wird. Gleichzeitig ist grundsätzlich die Qualität der Windenergieanlagen durch die Entwicklung der Hersteller zu Großkonzernen mit entsprechenden Qualitätsanforderungen im letzten Jahrzehnt gestiegen. Allerdings sehen wir aktuell, bei den neu eingeführten WEA-Typen mit >150m Rotordurchmesser erhebliche Mängel, die noch beseitigt werden müssen. Diese Mängel werden im Rahmen der Gewährleistung und im Rahmen der bestehenden Vollwartungsverträge durch die WEA-Hersteller beseitigt. Sie stellen somit kein unmittelbares Risiko für EED dar.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung, dass die Risiken des Geschäftsmodells der EED sich nicht erhöht haben.

E. Prognosebericht

Auch wenn nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage auszugehen ist, sieht die Geschäftsführung keine außergewöhnlich hohen Unsicherheiten, die die Prognosefähigkeit der Unternehmen wesentlich beeinträchtigen. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine insgesamt positive Umsatz- und Auftragsentwicklung, insbesondere durch weitere Inbetriebnahmen neuer Projekte, welche durch die Pipeline der ENERTRAG in den nächsten Jahren abgesichert sind. Die Geschäftsentwicklung wird wesentlich durch die zukünftigen Instandhaltungsaufwendungen beeinflusst. Diese zukünftig zu erwartenden Kosten werden detailliert auf Basis unserer langjährigen Betriebserfahrungen vorsichtig über die gesamte Laufzeit der Verträge geplant. Umsätze werden nur erfasst, soweit diese unter Berücksichtigung der Gesamtlaufzeit der Verträge mit Sicherheit realisiert sind. Die EED wird sich auch weiterhin auf die Wartung und Instandhaltung von Windenergieanlagen im Auftrag von ENERTRAG konzentrieren.

Dabei geht die Geschäftsführung, basierend auf der Projektpipeline in Deutschland 405 MW und in Frankreich 162 MW installierte Leistung an Windenergieanlagen in den kommenden drei Geschäftsjahren, von einem kontinuierlichen Anstieg der Umsatzerlöse und des Rohertrages durch weitere Inbetriebnahmen aus. Auf Basis unserer Prognose rechnet die Geschäftsführung bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 mit einem Umsatz in Höhe von ca. TEUR 41.573,0 und einer Gewinnabführung von ca. TEUR 4.680,0.

Die Einschätzungen stehen unter den nachfolgend genannten Vorbehalten.

Dieser Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, die sich auf die zukünftige Entwicklung der ENERTRAG Energiedienst GmbH beziehen. Diese Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde liegenden Annahmen nicht eintreffen oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen.

Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

 

Dauerthal, den 09. August 2024

gez. Matthias König, Geschäftsführer

gez. Konrad Iffarth, Geschäftsführer

1 GWEC Global Wind report 2024 (Introduction), Seite 18

2 GWEC Global Wind report 2024 (Foreword), Seite 2

3 GWEC Global Wind report 2024 (Executive Summary), Seite 10

4 Hier und im gesamten Kapitel sofern keine abweichende Quelle erwähnt wird: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ausbau-erneuerbare-energien2225808 :~:text=2023%20gingen%20826%20neue%20Windkraftanlagen,Prozent%20mehr%20als%
20im%20Vorjahr.&text=Mit%20dem%20%E2%80%9EWind%2Dan%2D,dem%20%E2%80%9EEEG%202023%E2%80%9C%20erh%C3%B6ht.

5 Hier und im Folgeabsatz: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ausbau-erneuerbare-energien2225808 :~:text=Die%20Ausbaugeschwindigkeit%20bei%20Solaranlagen%20steigt,als%20im%20bisherigen%20Rekordjahr%202012

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 8.316.323,30 7.018.494,29
I. Sachanlagen 215.674,64 149.259,29
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.415,70 100.023,70
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.258,94 49.235,59
II. Finanzanlagen 8.100.648,66 6.869.235,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.872.000,00 4.772.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.228.648,66 2.097.235,00
B. Umlaufvermögen 25.136.798,48 24.240.942,45
I. Vorräte 0,00 0,00
1. geleistete Anzahlungen 69.920,90 108.903,62
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 69.920,90 108.903,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 15.889.559,96 13.252.508,99
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.544.588,39 2.069.741,46
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.407.998,75 10.247.563,77
3. sonstige Vermögensgegenstände 936.972,82 935.203,76
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.247.238,52 10.988.433,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.164.924,89 4.363.709,61
Aktiva 37.618.046,67 35.623.146,35

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 21.449.456,07 21.449.456,07
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 200.000,00 200.000,00
III. Bilanzgewinn 21.224.456,07 21.224.456,07
B. Rückstellungen 2.692.331,94 3.822.596,25
1. Steuerrückstellungen 159.970,00 159.970,00
2. sonstige Rückstellungen 2.532.361,94 3.662.626,25
C. Verbindlichkeiten 10.816.688,28 6.191.412,67
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.354.857,88 2.696.184,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.457.627,00 1.351.345,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.702.981,12 1.821.627,89
4. sonstige Verbindlichkeiten 301.222,28 322.254,59
davon aus Steuern 300.241,62 308.222,48
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 980,66 940,15
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.659.570,38 4.159.681,36
Passiva 37.618.046,67 35.623.146,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Umsatzerlöse 37.077.529,63 41.349.125,00
2. sonstige betriebliche Erträge 8.561.855,13 2.453.718,61
3. Materialaufwand 33.556.424,04 40.085.718,20
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 135.503,82 239.006,87
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 33.420.920,22 39.846.711,33
4. Personalaufwand 576.993,76 546.714,08
a) Löhne und Gehälter 469.011,30 430.418,33
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 107.982,46 116.295,75
davon für Altersversorgung 156,48 130,40
5. Abschreibungen 34.111,93 29.247,56
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 34.111,93 29.247,56
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.644.716,23 4.310.491,96
7. Erträge aus Beteiligungen 900.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 900.000,00
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 224.589,06 65.565,88
davon aus verbundenen Unternehmen 224.589,06 65.565,88
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.541,41
davon aus verbundenen Unternehmen 12.731,54
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 2.900.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 2.900.000,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 559.542,90 -224.698,85
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 224.753,99
12. Ergebnis nach Steuern 5.520.726,37 -879.063,46
13. sonstige Steuern 2.404,21 2.350,20
14. Erträge aus Verlustübernahme 881.413,66
15. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 5.518.322,16
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Abkürzungsverzeichnis

EED und Gesellschaft steht für die ENERTRAG Energiedienst GmbH.

ENERTRAG steht für den gesetzlichen ENERTRAG Konzern

Zahlenangaben

EUR steht für Euro und ct steht für Eurocent

MW steht für Megawatt

Stk steht für Stück

Die Zahlenangaben wurden gerundet.

A. Allgemeine Angaben

Die ENERTRAG Energiedienst GmbH (nachfolgend "EED" oder "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Dauerthal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Neuruppin (HRB 5693).

Der vorliegende Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Beachtung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. In Bezug auf die Rechnungslegung der Gesellschaft für die Berichtsperiode waren die Vorschriften für die mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB maßgebend. Die Gesellschaft macht bezüglich der Berichterstattung im Anhang von den Befreiungen der §§ 276, 288 HGB teilweise Gebrauch.

EED hat mit der ENERTRAG Service GmbH (ES), mit Wirkung zum 01.04.2022, einen Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Dauer des Vertrages beträgt vorerst 5 Jahre. EED verpflichtet sich, ihren gesamten Gewinn an ES abzuführen. Die Vorschriften des § 302 AktG in seiner jeweils gültigen Fassung für die Verlustübernahme gelten entsprechend.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 (2) HGB aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Die Nutzungsdauern für die wesentlichen Sachanlagen sind die folgenden:

- Grundstücke, Bauten auf eigenen Grundstücken zwischen 0 und 25 Jahre;

- Technische Ablagen und Maschinen zwischen 3 und 15 Jahre;

- Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 2 und 13 Jahre;

- Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mindestens EUR 150,00 bis maximal EUR 1.000,00 (ab 01.01.2018 von mindestens EUR 250,00 bis maximal EUR

1.000,00) wurden in Sammelposten zusammengefasst. Diese Sammelposten werden über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Zeitwerte werden gegebenenfalls vorgenommen.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten nach § 253 ff. HGB bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wurde nach §253 Abs. 3 HGB auf den niedrigen beizulegenden Wert abgeschrieben. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen und erhaltenen Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Erhaltene Anzahlungen werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden angemessene Wertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag enthalten, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das voll eingezahlte Stammkapital ist zum Nominalbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden saldiert ausgewiesen, wenn zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungen temporäre Differenzen bestehen.

Mit Wirkung des Gewinnabführungsvertrages ab dem 01.04.2022, wurde EED zu einer Organgesellschaft der Organträgerin ENERTRAG Service GmbH. Latente Steuern werden seit dem Geschäftsjahr 2022/23 bei der Organträgerin bilanziert.

Die Ergebnisrealisierung aus langfristigen Instandhaltungsverträgen erfolgt handelsrechtlich nach grundsätzlich zwei verschiedenen Methoden, abhängig vom zugrundeliegenden Vertragsmodell.

Als Bewertungseinheit wird jeweils ein langfristiger Instandhaltungsvertrag zwischen der EED und der betreuten Windparkbetreibergesellschaft zugrunde gelegt.

Methode 1 "Instandhaltungsverträge vor dem Geschäftsjahr 2016/17"

Die Ergebnisrealisierung erfolgt jährlich linear auf der Grundlage der Gesamtvertragsprognose anteilig für die bereits erbrachte Vertragslaufzeit. Etwaige Ergebnisbeiträge des Geschäftsjahres, die über der durchschnittlichen Ergebnismarge des Vertrages liegen, werden als passiver Rechnungsabgrenzungsposten für spätere Geschäftsjahre angespart. Dementsprechend werden niedrigere Ergebnisbeiträge durch die Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens ausgeglichen, so dass ein gleichbleibender Ergebnisbeitrag pro Geschäftsjahr und Vertrag dargestellt wird.

Für den Fall, dass die im passiven Rechnungsabgrenzungsposten angesparten Ergebnisse nicht ausreichen, um die in einem Geschäftsjahr negative Ergebnisdifferenz vollständig aufzufüllen, wird der passive Rechnungsabgrenzungsposten für diesen Vertrag vollständig aufgelöst und die nicht neutralisierte negative Ergebnisdifferenz ergebniswirksam erfasst.

Sollte die Gesamtvertragsprognose bzw. die Vertragsprognose über die Restlaufzeit negativ ausfallen, so wird entsprechend des Vorsichtsprinzips der vollständige Verlust im Geschäftsjahr des Bekanntwerdens als Drohverlust, abzüglich der angesparten Ergebnisse im passiven Rechnungsabgrenzungsposten, unter den Rückstellungen ausgewiesen.

Sollte sich im Laufe der Vertragslaufzeit die Prognose aufgrund aktualisierter Erkenntnisse ändern, erfolgt eine Neubewertung der Gesamtvertragsprognose und eine vollständige Korrektur der bisher realisierten Ergebnisse im laufenden Geschäftsjahr.

Die entsprechenden Anpassungsbeträge werden als periodenfremde Aufwendungen oder Erträge unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen oder Erträgen ausgewiesen und in den Erläuterungen zu diesen Posten im Anhang offengelegt.

Eine Saldierung positiver und negativer Effekte aus Anpassungen der Prognosewerte erfolgt lediglich auf Ebene der einzelnen Instandhaltungsverträge. Eine windfeldübergreifende Saldierung von Effekten aus der Neubewertung der Gesamtvertragsprognose wird nicht vorgenommen.

Diese Methodik findet auch für Windkraftanlagen von Herstellern, mit denen kein Vollwartungsvertrag besteht, Anwendung. Da zum Stichtag gesicherte Erfahrungswerte von bis zu 20 Betriebsjahren vorliegen, ist die Gesellschaft in der Lage, die Ergebnisse und die zu erwartenden Kosten über die Restlaufzeit der Verträge mit hoher Sicherheit zu prognostizieren.

Methode 2 "neue Wartungsverträge"

Für Instandhaltungsverträge, die ab dem Geschäftsjahr 2016/17 neu abgeschlossen wurden bzw. werden, wurde die Vertragsentgeltkalkulation umgestellt. Den jährlichen Kosten für die abgeschlossenen Hersteller-Vollwartungsverträge werden Kosten sowie der Gewinn jährlich aufgeschlagen. Damit erfolgt eine jährliche, stetige Gewinnrealisierung.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufstellung und Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel, in der Anlage 1 zum Anhang, zu entnehmen.

Der Anteilsbesitz nach § 285 HGB setzt sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
(%)
Eigenkapital
(TEUR)
Jahresergebnis
(TEUR)
Jahr
ENERTRAG Windfeld Elzer Berg GmbH & Co. KG, Dauerthal 100 6.188,2 1.402,1 31.03.2023

Die Vorräte in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 0,0) beinhalten die für die einzelnen Projekte geleisteten Anzahlungen. Erhaltene Anzahlungen in Höhe von TEUR 69,9 (Vorjahr TEUR 108,9) wurden offen abgesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.544,6 (Vorjahr TEUR 2.069,7), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 11.408,0 (Vorjahr TEUR 10.247,6) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 937,0 (Vorjahr TEUR 935,2) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden in Höhe von TEUR 11.325,5 (Vorjahr TEUR 10.901,1) ausgewiesen, davon sind TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR -1.565,3) einzelwertberichtigt. Bezüglich der Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurde in Höhe von TEUR 1.835,2 (Vorjahr TEUR 2.976,2) Rangrücktritt vereinbart.

Vom Gesamtbetrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf die Gesellschafterin ENERTRAG Service GmbH TEUR 92,2 (Vorjahr TEUR 911,2).

Die liquiden Mittel in Höhe von TEUR 9.247,2 (Vorjahr TEUR 10.988,4) setzen sich aus Bankguthaben zusammen, von denen TEUR 1.409,1 (Vorjahr TEUR 1.555,0) als Sicherheiten für künftige Reparaturen verfügungsbeschränkt und als Instandhaltungsreserve für mehrere Windfeldbetreiber und eine Biogasanlage an die projektfinanzierenden Banken verpfändet sind.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 4.164,9 (Vorjahr TEUR 4.363,7) enthält im Wesentlichen Betriebsführungs- und Instandhaltungsaufwendungen, die bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr entrichtet wurden, jedoch erst Aufwand zukünftiger Geschäftsjahre darstellen.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 21.224,5 TEUR enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 31.03.2024 31.03.2023
Rückstellung für drohende Verluste 1.583,5 1.857,4
Rückstellung für ausstehende Rechnungen und Rechtsstreitigkeiten 903,7 1.757,5
Rückstellung für Personal 28,2 31,3
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 17,0 16,3
Summe 2.532,4 3.662,6

Die Rückstellungen für drohende Verluste wurden für langfristige Instandhaltungsverträge, bei denen zum Ende der Vertragslaufzeit auf Grund der gestiegenen Beschaffungskosten mit einem negativen Gesamtergebnis zu rechnen ist und bei denen die bislang passiv abgegrenzten Überschüsse zur Deckung des negativen Gesamtergebnisses voraussichtlich nicht ausreichen, gebildet.

Bei der Ermittlung der Drohverluste wurden Annahmen über das zukünftige Windaufkommen (Erlöse) und Annahmen für die notwendigen Wartungs- und Reparaturaufwendungen sowie Kostensteigerungen berücksichtigt.

Die ermittelten Drohverluste wurden auf den Bilanzstichtag mit den Abzinsungssätzen der Deutschen Bundesbank gemäß § 253 Abs. 2 HGB individuell gemäß der Restlaufzeit abgezinst. Drohverluste wurden nur gebildet, soweit die zukünftigen Leistungsverpflichtungen die bereits im passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Beträge übersteigen.

Im aktuellen Geschäftsjahr wurden in Höhe von TEUR 987,54 (Vorjahr TEUR 936,17) Rückstellungen für drohende Verluste aufgelöst und in Höhe von TEUR 731,61 (Vorjahr TEUR 687,94) wurde Rückstellungen für drohende Verluste zugeführt.

Die erhaltenen Anzahlungen betragen TEUR 1.354,9 (Vorjahr TEUR 2.696,2) und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.457,6 (Vorjahr TEUR 1.351,3), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 7.703,0 (Vorjahr TEUR 1.821,6) sowie die Sonstigen Verbindlichkeiten TEUR 301,2 (Vorjahr TEUR 322,3) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Vom Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten entfallen TEUR 5.763,1 (Vorjahr TEUR 49,5) auf die Gesellschafterin.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 878,5 (Vorjahr TEUR 576,1) auf Lieferungen und Leistungen und TEUR 6.824,5 (Vorjahr TEUR 1.245,5) auf sonstige Leistungen. Gemäß § 285 Abs. 1b HGB bestehen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind.

Das Risiko aus langfristigen Instandhaltungsverträgen wurde teilweise auf die Hersteller der Windenergieanlagen verlagert, indem Vollwartungsverträge mit den jeweiligen Lieferanten der Windenergieanlage abgeschlossen wurden. Hinsichtlich dieser Verträge werden jährlich realisierte Teilgewinne aus diesen Verträgen ausgewiesen. Darüberhinausgehende Überschüsse werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten TEUR 2.659,6 (Vorjahr TEUR 4.159,7) eingestellt.

Überschüsse des laufenden Geschäftsjahres, die über der durchschnittlichen Ergebnismarge der Instandhaltungsverträge liegen, wurden dem passiven Rechnungsabgrenzungspostens in Höhe von TEUR -2.248,3 (Vorjahr TEUR 834,5) zugeführt. Für Ergebnisbeiträge, die auf vergangene Geschäftsjahre entfallen wurde der passive Rechnungsabgrenzungsposten um TEUR -4.111,3 (Vorjahr TEUR -1.479,9) reduziert sowie um weitere TEUR 362,9 erhöht (Vorjahr TEUR 1.526,4).

Die zu realisierenden Teilgewinne werden mit Hilfe einer Prognose über die Gesamtlaufzeit der Verträge ermittelt, welche jährlich an die tatsächlichen Verhältnisse angepasst wird. Der Teilgewinn entspricht dem jährlichen Mittelwert des Gesamtergebnisses. Abweichungen zum jeweils prognostizierten Vorjahresgesamtergebnis werden auch für zurückliegende Wirtschaftsjahre berücksichtigt. Diese werden jeweils als periodenfremder Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Die Abweichungen der Prognose zu den Vorjahreswerten können aus Anpassungen sowohl des Windaufkommens als auch der Instandhaltungsaufwendungen und der Vergütungssätze sowie aus Änderungen von Vertragslaufzeiten resultieren. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf den Abschnitt B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr betragen TEUR 37.077,6 (Vorjahr TEUR 41.349,1). Im Wesentlichen ergeben sich die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen im Bereich Instandhaltung von Windkraftanlagen und sonstigen technischen Anlagen. Umsätze werden erfasst, wenn sie realisiert sind bzw. grundsätzlich nach Lieferung der Waren oder Ausführung der Leistung. Die Umsatzerlöse wurden in Höhe TEUR 32.319,4 in Deutschland und in Höhe TEUR 4.758,2 im Ausland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 8.561,9 (Vorjahr TEUR 2.453,7) enthalten hauptsächlich periodenfremde Erträge aus der Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 4.111,3 (Vorjahr TEUR 1.479,9), aus Entschädigungen in Höhe von TEUR 957,2 (Vorjahr TEUR 16,1), aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen von Forderungen TEUR 3.481,5 (Vorjahr TEUR 940,3). Die Erträge aus der Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren im Wesentlichen daraus, dass im Geschäftsjahr Vollwartungsverträge für zukünftige Zeiträume zu günstigeren Konditionen, als geplant abgeschlossen werden konnten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

in TEUR 2023/24 2022/23
Aufwendungen für Drohverlust 717,8 694,2
Aufwendungen für Gewährleistungen 1.968,5 1.484,5
Periodenfremde Aufwendungen 362,9 1.526,4
Aufwendungen für Lizenzen u. Konzessionen 297,1 286,5
Buchführungs-, Rechts- und Beratungskosten 143,5 131,8
Abschluss- und Prüfungskosten 17,9 19,9
Raumkosten, Reparaturen und KFZ-Kosten 82,9 57,8
Aufwendungen für Spenden und Versicherun- gen 4,8 9,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen 49,3 99,6
Summe 3.644,7 4.310,5

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Beteiligungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Rahmen des jährlichen Werthaltigkeitstests werden die Finanzanlagen bewertet und Abschreibungen im Geschäftsjahr 2023/24 in Höhe von TEUR 2.900,0 (Vorjahr TEUR 0,0) vorgenommen, davon betreffen TEUR 2.900,0 verbundene Unternehmen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen insgesamt TEUR 559,5 (Vorjahr TEUR -224,7).

28. Dezember 2023 ist das Mindeststeuergesetz in Kraft getreten, dass für die ENERTRAG- Gruppe grundsätzlich zur Anwendung kommt. Dabei handelt es sich um eine Ertragssteuer i.S.d. § 274 HGB, die im Abschluss auszuweisen ist und für die grundsätzlich Steuerrückstellungen zu bilden sind. Währenddessen ist die Bildung von latenten Steuern, welche auf die globale Mindeststeuer zurückzuführen sind, bis auf weiteres ausgesetzt. Erster Veranlagungszeitraum der Mindeststeuer ist das Geschäftsjahr 2024/2025. Die ENERTRAG-Gruppe erzielt ihre Umsätze im Inland und Ausland und versteuert Einkommen und Ertrag nach den jeweils geltenden Steuergesetzen. Die erzielten Umsatzerlöse belaufen sich auf unter 750 Mio. € in allen bisher abgelaufenen Geschäftsjahren. Demnach erwartet die ENERTRAG-Gruppe keine Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2023/2024.

E. Sonstige Angaben

Vertretung und Vergütung der Geschäftsführung

Als Geschäftsführer der ENERTRAG Energiedienst GmbH waren im Geschäftsjahr 2023/24 bestellt:

- Herr Matthias König, Diplom-Kaufmann, Geschäftsführer, Vorstand der ENERTRAG SE, Bereich Technik, Prenzlau

- Herr Dr. Konrad Iffarth, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer, Leiter Technische Dienste ENERTRAG Betrieb GmbH, Bandelow

Die Gesellschaft wird gemeinschaftlich vertreten durch zwei Geschäftsführer bzw. durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB nicht befreit und erhalten keine Vergütung.

Konzernzugehörigkeit

Die ENERTRAG Energiedienst GmbH ist eine unmittelbare 100%ige Tochtergesellschaft der EN- ERTRAG Service GmbH, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg) und somit ein mittelbares 100%iges Tochterunternehmen der ENERTRAG SE, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg).

Die ENERTRAG SE ist wiederum ein 100%iges Tochterunternehmen der Uckerwerk Energietechnik GmbH, mit dem Sitz in Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg) und wird in den befreienden Konzernabschluss der Uckerwerk Energietechnik GmbH einbezogen, somit ist die Gesellschaft nach § 291 Abs. 2 HGB von der Verpflichtung der Erstellung eines eigenen Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit.

Die Uckerwerk Energietechnik GmbH stellt jeweils zum 31. März des Geschäftsjahres einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf, in den die ENERTRAG Energiedienst GmbH einbezogen wird. Die Offenlegung erfolgt im Unternehmensregister.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr 2023/24 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt.

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023/2024 waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter, davon 10 Mitarbeiter in Vollzeit, 1 Mitarbeiter in Teil-/Elternzeit und 0 Werkstudent beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Nicht aus der Bilanz ersichtliche Haftungsverhältnisse gemäß § 251 und § 268 Abs. 7 HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zeitraum Vollwartungs- u. Betriebsführungsverträge für Windkraftanlagen
TEUR
Bestellobligo
TEUR
Sonstige Dienstleistungen
TEUR
Gesamt
TEUR
davon ggü. verbundenen Unternehmen
TEUR
2024/25 32.943 355 192 33.490 7.089
2025/26 29.482 0 0 29.482 5.288
2026/27 28.421 0 0 28.421 4.779
2027/28 28.202 0 0 28.202 4.345
2028/29 27.479 0 0 27.479 4.206
nachfolgend 178.303 0 0 178.303 21.166
Gesamt 324.830 355 192 325.377 46.873

Unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Vollwartungsverträgen für Windkraftanlagen sind die voraussichtlichen Verpflichtungen für Instandhaltungsmaßnahmen bis Ende derENERTRAG Energiedienst GmbH, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg)

Vertragsbindung der einzelnen Windparks angegeben. Diesen stehen zu erwartende Einnahmen in entsprechender Höhe gegenüber.

Weitere, nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB, bestehen darüber hinaus nicht.

Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gemäß § 285 Nr. 33 HGB lagen nicht vor.

 

Dauerthal, den 09. August 2024

gez. Matthias König, Geschäftsführer

gez. Konrad Iffarth, Geschäftsführer

Anlagenspiegel vom 01. April 2023 bis 31. März 2024

ENERTRAG Energiedienst GmbH, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg)

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.397,22 0,00 137.397,22 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 137.397,22 0,00 137.398,22 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 309.419,95 6.425,00 0,00 315.844,95
2. technische Anlagen und Maschinen 20.957,00 0,00 12.957,00 8.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 479.521,88 94.102,56 249.616,14 324.008,30
Summe Sachanlagen 809.898,83 100.527,56 262.573,14 647.853,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.772.000,00 0,00 0,00 4.772.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.097.235,00 4.131.413,66 0,00 6.228.648,66
Summe Finanzanlagen 6.869.235,00 4.131.413,66 0,00 11.000.648,66
Summe Anlagevermögen 7.816.531,05 4.231.941,22 399.970,36 11.648.501,91
kumulierte Abschreibung 01.04.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 137.397,22 0,00 137.397,22 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 137.397,22 0,00 137.397,22 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 209.396,25 12.033,00 0,00 221.429,25
2. technische Anlagen und Maschinen 20.957,00 0,00 12.957,00 8.000,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 430.286,29 22.078,93 249.615,86 202.749,36
Summe Sachanlagen 660.639,54 34.111,93 262.572,86 432.178,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.900.000,00 0,00 2.900.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.900.000,00 2.900.000,00
Summe Anlagevermögen 798.036,76 2.934.111,93 399.970,08 3.332.178,61
Buchwert Geschäftsjahr 31.03.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.03.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 94.415,70 100.023,70
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.258,94 49.235,59
Summe Sachanlagen 215.674,64 149.259,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.872.000,00 4.772.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.228.648,66 2.097.235,00
Summe Finanzanlagen 8.100.648,66 6.869.235,00
Summe Anlagevermögen 8.316.323,30 7.018.494,29

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ENERTRAG Energiedienst GmbH, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ENERTRAG Energiedienst GmbH, Dauerthal (Gemeinde Schenkenberg), - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ENERTRAG Energiedienst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 21. August 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefanie Bartel, Wirtschaftsprüferin

gez. ppa. Przemyslaw Artur Meller, Wirtschaftsprüfer

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