Jungbluth Grundstücks-GmbH & Co. KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Denzer seit 11.9.2025 | Geschäftsführer |
Oliver Stang seit 9.5.2025 | Prokura |
Jan Axel Jungbluth seit 28.11.2023 | Geschäftsführer |
Axel Wilhelm seit 24.9.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 83.33% | |
| 16.67% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Jungbluth GmbHRiegelsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft Allgemeine Markt- und Branchensituation Das Unternehmen vertreibt auf seinen Märkten im Saarland und in der Pfalz Gabelstapler und Lagertechnik (Oberbegriff: Flurförderzeuge). Das Unternehmen erbringt dazu auch Dienstleistungen im Bereich Kundendienst und Vermietung von Flurförderzeugen. Die Firma ist eingegliedert in das Händlernetz der Linde Material Handling GmbH (Tochterunternehmen der Kion AG). Die Marktnachfrage nach diesem Produkt ist von der Dynamisierung in der gesamten Lieferkette bis zum Endprodukt beeinflusst. Dies führt in unserer Branche zu relativ starken, zyklischen Ausschlägen. Im Geschäftsjahr 2023 war eine robuste und steigende Nachfrage zu verzeichnen. Dies betraf vor allem den Bereich der Standardprodukte. Insgesamt verlief die Nachfrageentwicklung auf unseren Märkten ähnlich zur nationalen Nachfrage in unserer Branche. Eigene Marktpositionierung und Wettbewerb Der Umsatz der Gesellschaft erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,8 Mio.€ (im Vorjahr Erhöhung um 4,0 Mio.€) auf nunmehr 33,0 Mio.€. Auf ihrem Kernmarkt ist die Gesellschaft nach Absatzmenge und Umsatz zweitgrößter Lieferant von Flurförderzeugen im oben genannten Markt. Die Entwicklung des Unternehmens auf dem Stapler-Sektor ist trotz der immer noch spürbaren Lieferkettenproblematik und hoher Inflation zufriedenstellend. Der Konkurrenzkampf in der Branche führte in den Vorjahren zu leicht rückläufigen Margen. Die Rohgewinnmarge bzw. die Handelsspanne (= Rohgewinn x 100/Gesamtleistung) im Jahr 2023 war gegenüber dem Vorjahr leicht rückläufig, aber weiterhin auf stabilem Niveau. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesamtleistung lag 21,3% über dem Niveau des Vorjahres. Wareneinsatz und Fremdleistungen erhöhten sich korrespondierend hierzu gegenüber dem Vorjahr um 22,2% auf 68,5% (Vorjahr: 68,0%) der Gesamtleistung. Der Rohertrag verringerte sich auf 31,5% (Vorjahr: 32,0%) der Gesamtleistung. Die Personalkosten betrugen 15,1% (Vorjahr: 16,5%) der Gesamtleistung. Der handelsrechtliche Jahresüberschuss erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 493 TEUR. Bilanz Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,9 Mio.€ auf nunmehr 18,2 Mio€. Das Anlagevermögen beträgt 29% (Vorjahr: 31%), die Vorräte betragen 28% (Vorjahr: 23%) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 22% (Vorjahr 25%) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital beträgt 37% (Vorjahr: 49%) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen betragen 8% (Vorjahr 10%) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen insgesamt 7% (Vorjahr: 8%) der Bilanzsumme. Ergebnis und Ergebnisverwendung Für das Jahr 2023 schlägt die Geschäftsführung den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gesellschafter werden hierzu einen entsprechenden Beschluss fassen. Zur Entwicklung des Wareneinsatzes/Fremdleistungen Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Wareneinsatz um 0,5% auf 68,5% (Vorjahr: 68,0%) der Gesamtleistung. Lagerbestände Der zum Niederstwert erfasste Lagerbestand betrug 5.070 TEUR (Vorjahr: 2.591 TEUR). In der gesamten Lagerwirtschaft betreibt das Unternehmen ein ausgefeiltes Risikomanagement. Preisentwicklung Die Preise waren im Geschäftsjahr 2023 steigend. Parallel zu dieser Entwicklung haben sich auch die Wiederbeschaffungskosten der Gesellschaft erhöht. Kostenmanagement Trotz der Auswirkungen von Pandemie, Lieferkettenproblematik und steigender Inflation konnte die Gesellschaft auch in 2023 eine stabile Ertragslage vorweisen. Das Unternehmen betreibt weiterhin ein strenges Kostenmanagement. Investitionen Die wichtigsten Anschaffungen in 2023 betrafen die Investition in vermietete Stapler (Finanzierungen/Mietkauf) sowie Betriebsausstattung. Mitarbeiter Zum 31.12.2023 wurden 43 Arbeiter und 27 Angestellte beschäftigt. 2. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft in den Jahren 2024 und 2025 Unternehmen werden grundsätzlich durch allgemeine volkswirtschaftliche Risiken beeinflusst. Diesen Risiken unterliegt auch die Jungbluth GmbH, Riegelsberg. Konjunkturelle Störungen oder Schwankungen führen zu einem sinkenden oder steigenden Bedarf an Flurförderzeugen und infolgedessen zu einem geringeren oder weitaus höheren relativen Anteil der Ausgaben für Materialien. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt den internen betriebswirtschaftlichen Auswertungen und Analysen eine besondere Bedeutung zu. Es werden monatliche Auswertungen erstellt und analysiert, so dass die Geschäftsführer frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken informiert sind. Die Beschäftigungslage der Kunden in unseren Absatzgebieten entwickelte sich zunächst für das erste Halbjahr 2024 stagnierend bzw. leicht abnehmend. Die mittel- und langfristigen Folgen der Pandemie, die Auswirkungen der Lieferkettenproblematik, steigender Inflation und hoher Energiepreise sind derzeit immer noch schwer abschätzbar, jedoch ist die Rezession mittlerweile gegenwärtig. Wirtschaftliche Schwierigkeiten und Verschlechterungen bei unseren Kunden und potentiellen Kunden beeinflussen wiederum unsere eigene Nachfragesituation und Ertragslage. Im Jahr 2024 gehen die neueren Schätzungen der Konjunkturentwicklung in Deutschland mittlerweile von einem Rückgang von -0,1% aus, für 2025 wieder von einem Wachstum von + 0,8% (Quelle: DIW.de). Die Firma Jungbluth GmbH versucht, in diesem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld auch im Jahr 2024 und 2025 weiterhin eine stabile Entwicklung der Gesellschaft sicherzustellen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Vergleich zum Jahr 2023 eine sinkende Wirtschaftskraft und eine Stagnation bzw. einen Rückgang im Bereich der Automobilwirtschaft samt Zulieferern. Hieraus folgend erwarten wir eine sinkende und stagnierende Nachfrage nach Flurförderfahrzeugen durch unsere Kunden. Unsere Unternehmenspolitik basiert auf einem regionalen Qualitätsdenken. Diese Strategie werden wir konsequent weiterverfolgen und optimieren. Die langfristige Unternehmensstrategie des moderaten Wachstums auf Basis eines soliden wirtschaftlichen Fundaments hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und soll so weiter fortgeführt werden. Die Jungbluth GmbH geht aktuell davon aus, auch im Jahr 2024 ein positives Jahresergebnis erzielen zu können. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, ihre finanziellen Verpflichtungen fristgerecht zu erfüllen. Die Gesellschaft wird den Geschäftsausbau in ertragsstarken Produkten weiter forcieren. Die Voraussetzungen hierfür werden durch weiter erhöhte Qualifizierung der Mitarbeiter, optimierte Lagerhaltung und die verbesserten Marktbearbeitung des Verkauf-Außendienstes erfüllt. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht erkennbar. Risikomanagement Der gesamte Leistungsbereich des Unternehmens unterliegt einer permanenten, äußerst zeitnahen Kontrolle. Für alle sonst erkennbaren Risiken werden unterjährig und zeitnah Rückstellungen gebildet. Für eventuelle Gewährleistungsansprüche sind ausreichende Rückstellungen gebildet worden. Nennenswerte Gewährleistungsansprüche sind - wie auch in den Vorjahren - in 2023 nicht erhoben worden. Den Zahlungsausfallrisiken wird auch weiterhin durch ein Kunden-Scoring vorgebeugt. Darüber hinaus unterhält das Unternehmen alle sinnvollen Versicherungen, um erkennbare Risiken abzusichern, wie Haftpflicht-/Produkthaftpflichtversicherung, Betriebsunterbrechungsversicherung und Feuerversicherung.
Riegelsberg, den 14.01.2025 Jan Jungbluth BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG zum 31. Dezember 2023
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Jungbluth GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten über Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert. Bei Anschaffungskosten bis Euro 800,00 erfolgt eine direkte Erfassung als Aufwand. Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbare Risiken werden durch Vornahme von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Weiteren Ausfallrisiken wurde durch eine pauschale Wertberichtigung auf den Forderungsbestand Rechnung getragen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags entsprechend den versicherungsmathematisch ermittelten Beträgen bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.072.461,00 zum Stichtag 31.12.2023. Der hiermit zu saldierende Aktivwert der Rückdeckungsversicherung beträgt zum Stichtag 31.12.2023 Euro 450.046,86. Von der Verteilung eines Differenzbetrages i.S.d. Art. 67 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 17.671,00 Euro und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Berechnung des Unterschiedbetrags bezieht sich auf die Differenz zwischen der Bewertung der Pensionsverpflichtung nach § 253 Abs. 2 HGB und der Bewertung nach § 253 Abs. 6 HGB jeweils ohne Verrechnung mit dem Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 557, Vj. TEUR 268) wurden im Wesentlichen für Garantie, Urlaubs- und Überstundenrückstände, Tantieme, Archivierungs-, Abschluss- und Prüfungskosten sowie Personalkosten gebildet. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Latente Steuern Aus temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen resultieren saldiert aktive latente Steueransprüche in Höhe von TEUR 126 (der anzuwendende unternehmensindividuelle Steuersatz beträgt 29,627 %; 15,825 % effektiver Körperschaftsteuersatz zzgl. 13,803 % effektiver Gewerbesteuersatz). Auf die Ausübung des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 HGB wurde verzichtet. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 9.065.423,28 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Jahre 2024 bis 2028 aus Leasingverträgen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Alfred Jungbluth (bis 31.12.2023), Kaufmann, Herrn Frank Mathieu (bis 28.11.2023), Kaufmann, und Herrn Jan Jungbluth (ab 28.11.2023), Kaufmann, geführt. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Befreiungsvorschriften des § 286 Abs. 4 HGB wird verwiesen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag sind keine zu verzeichnen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Riegelsberg, den 11.06.2024 Jan Jungbluth, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Jungbluth GmbH, Riegelsberg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Jungbluth GmbH, Riegelsberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Jungbluth GmbH, Riegelsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltende handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. • Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 14. Januar 2025 FRTG
AG
Wolfgang Hohl, Wirtschaftsprüfer |
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