Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 734943
Vorher
Blitz 16-445 GmbH
Eingetragen
16.11.2016
Branche
Herstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und PappeHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Holz und von Böttcherwaren
Gegenstand
die Entwicklung, die Produktion und der Handel von Verpackungen aller Art und anderen aus Papier und papierähnlichen Stoffen hergestellten Produkten, sonstige Geschäftstätigkeiten und die Erbringung von Dienstleistungen in Bezug auf Verpackungsprodukte sowie entsprechendem Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Joachim Wieland
seit 17.2.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ganahl AktiengesellschaftAUT
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ganahl Aktiengesellschaft
Austria
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walz Verpackungen GmbH

Langenenslingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Walz Verpackungen GmbH, Langenenslingen

Allgemeines

Die Walz Verpackungen GmbH hat ihren Stammsitz in Ittenhausen auf der Schwäbischen Alb und beliefert hauptsächlich Kunden im deutschsprachigen Raum mit kompletten Verpackungslösungen aus Wellpappe.

Volkswirtschaftliche Lage in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen senkten die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.

Der reale (preisbereinigte) Auftragsbestand im verarbeitenden Gewerbe ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Dezember 2023 gegenüber November 2023 saison- und kalenderbereinigt um 0,5 % gestiegen. Zuvor war der Auftragsbestand fünf Monate in Folge rückläufig gewesen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Dezember 2022 lag der Auftragsbestand kalenderbereinigt 5,1 % niedriger.

Im Jahr 2023 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 5,9 %, die Verbraucherpreise sind gegenüber dem Vorjahr um 5,9 % gestiegen. Der Leitzins der EZB belief sich im genannten Jahr im Mittel auf 3,81 %. Zur Eindämmung der Inflation hat die EZB zur Mitte des Jahres 2022 begonnen, den Leitzins sukzessiv zu erhöhen.

Wellpappenindustrie

Der Verband der Wellpappen-Industrie vermeldet in einer Zwischenbilanz für das Jahr 2023 weiter sinkenden Absatz in der Branche. In einer sich weiter abflachenden gesamtwirtschaftlichen Entwicklung mit sinkender Nachfrage, konnte die Wellpappenindustrie ihre vorhandenen Kapazitäten als leistungsstarke Unterstützerin der Lieferketten 2023 nicht ausspielen.

Im Zeitraum von Januar bis November hat der arbeitstägliche Absatz der VDW-Mitglieder bei 29,596 Mio. m 2 Wellpappe gelegen, was einem Minus von 8,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die schlechte Auftragslage trug dazu bei, dass die Durchschnittserlöse Januar bis November 2023 um 12,3 Cent/m 2 auf 65,7 Cent/m 2 gefallen sind.

Geschäftsverlauf der Walz Verpackungen GmbH

Ertragslage

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld, das geprägt war von sinkender Nachfrage und großem Wettbewerbsdruck, konnte das Geschäftsvolumen der Walz Verpackungen GmbH nicht gehalten werden. Die Umsatzerlöse haben TEUR 29.330 betragen und haben damit um TEUR 2.091 oder 6,7 % gegenüber dem Vorjahr abgenommen. Die Umsatzreduzierung resultiert aus den stark gefallenen Absatzpreisen gegenüber dem Vorjahr. Die abgesetzte Menge in Tonnen konnte um 7,9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Materialaufwand lag bei TEUR 17.478 (Vj. TEUR 19.978) oder 59,7 % der Gesamtleistung und damit unter dem Vorjahreswert von 63,4 %. Grund hierfür sind gefallene Beschaffungspreise, die nur mit Verzögerung an die Abnehmer weitergegeben werden mussten. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben gegenüber dem Vorjahr um rund TEUR 413 abgenommen. Der Vorjahreswert war wesentlich durch periodenfremde Erträge beeinflusst.

Der Personalaufwand betrug TEUR 7.028 oder 24,0 % des Umsatzes. Der Personalaufwand ist auf Grund des gestiegenen Lohnniveaus sowie einem gestiegenen Personalbestand um TEUR 816 oder 13,1 % gestiegen. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 147 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent), im Vorjahr 131 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem pro Kopf-Umsatz von rund TEUR 200 (Vj. TEUR 240), der pro Kopf-Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 % gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 2.911, diese haben sich im Vergleich zum Jahr 2022 um ca. 6,9 % erhöht. Der Grund hierfür liegt an den allgemeinen Kostensteigerungen im Bereich Energie, Versicherungen und Instandhaltungsaufwendungen.

Trotz eines verbesserten Rohertrags führten die geringeren sonstigen Erträge sowie die gestiegenen Personalkosten und sonstigen Aufwendungen zu einem deutlichen Rückgang des EBIT. Es liegt damit auch um mehr als 40 % unter den Erwartungen.

Vermögens- und Finanzlage

Das Anlagevermögen beträgt TEUR 13.884, wovon TEUR 2.874 auf Firmenwerte entfallen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen TEUR 1.599. Die Investitionen in Sachanlagen haben TEUR 817 betragen, wovon TEUR 369 auf Grundstücke und Bauten entfallen, weitere TEUR 237 entfallen auf technische Anlagen und Maschinen.

Die Vorräte haben um TEUR 183 auf TEUR 2.650 abgenommen, die Kundenforderungen sind um TEUR 570 auf TEUR 1.792 zurückgegangen. Dies spiegelt die zurückgegangene Geschäftstätigkeit wider. Die liquiden Mittel sind um TEUR 962 auf TEUR 1.582 angewachsen. Dies lag zum einen an den um TEUR 1.045 zurückgegangenen Investitionen sowie an der gesunkenen Kapitalbindung durch die Reduzierung der Geschäftstätigkeit. Die aktiven latenten Steuern betragen TEUR 525 (Vj. TEUR 443) und resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Abschreibungsdauer des Firmenwertes.

Die Rückstellungen haben um TEUR 388 auf TEUR 539 abgenommen, wovon TEUR 304 auf den Rückgang der Steuerrückstellungen entfallen. Die einzelnen Bestandteile der sonstigen Rückstellungen haben sich im Jahr 2023 nur geringfügig geändert.

Von den Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.918 sind TEUR 1.543 innerhalb eines Jahres, im Übrigen innerhalb der nächsten fünf Jahren, fällig. Das im Jahr 2017 ausgereichte Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 1.500 hat eine Laufzeit von 10 Jahren und wird in der Regel mit TEUR 150 jährlich zurückgeführt. Zur Sicherung der Liquidität hat die Hausbank der Gesellschaft eine Kontokorrentlinie in Höhe von TEUR 1.000 eingeräumt, die am Jahresende nicht in Anspruch genommen worden ist.

Die langfristig verfügbaren Mittel setzen sich somit zum 31.12.2023 ausschließlich aus dem Eigenkapital in Höhe von TEUR 18.366 zusammen. Damit ergibt sich ein Working Capital von TEUR 4.842 (Vj. TEUR 3.484).

Die Kennzahlen der Vermögens- und Kapitalstruktur unterstreichen die solide Bilanzstruktur mit 88,2 % Eigenkapital.

Neben dem Cashflow in Höhe von TEUR 1.455 besteht eine Reduzierung der Kapitalbindung in Höhe von TEUR 501 durch den Rückgang der Geschäftstätigkeit. Dies führt zu einem Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.957, somit eine Zunahme von TEUR 614 gegenüber dem Vorjahr. Diesen Zuflüssen stehen die Abflüsse für die Investitionen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 845, sowie der Rückführung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von TEUR 150 gegenüber, so dass die liquiden Mittel insgesamt um TEUR 961 zugenommen haben.

Das Eigenkapital wurde durch den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 244 weiter gestärkt. Die Liquidität 1. Grades ist von 41,3 % auf 102,6 % angewachsen, die Liquidität 2. Grades ist von 198,5 % auf 218,4 % angestiegen. In Verbindung mit den freien Kreditlinien ist die Liquidität der Gesellschaft gesichert.

Die Geldflussrechnung zeigt im Vergleich zum Vorjahr folgende Struktur für die Mittelaufbringung und Mittelverwendung:

TEUR TEUR TEUR
Jahresüberschuss 244
+Saldo Abschreibungen/Zuschreibungen 1.599
-Abnahme Rückstellungen 388
=Cashflow +1.455
+Abnahme Debitoren 570
+Abnahme Vorräte 183
-Abnahme Kreditoren 27
+Zunahme sonstige kurzfristige Passiva 67
-Zunahme sonstige kurzfristige Aktiva 292
+501
=Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit +1.956
Investitionen Anlagevermögen 845
Desinvestitionen 0
=Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - 845
+Kapitalerhöhung/Einzahlung in Kapitalrücklage 0
-Tilgung Gesellschafterdarlehen 150
=Gesellschafterbedingter Mittelabfluss -150
Veränderung liquide Mittel +961
+Finanzmittelbestand 01. Januar 2023 621
=Finanzmittelbestand 31. Dezember 2023 1.582

Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage ist als zufriedenstellend einzustufen, die Ertragslage hat sich deutlich verschlechtert und spiegelt die wirtschaftliche Lage wider.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Hauptgrößen hinsichtlich der finanziellen Leistungsindikatoren und der Steuerung des Unternehmens sind EBITDA und EBIT. Das EBITDA ist im Jahr 2023 um TEUR 1.163 auf TEUR 1.936 zurückgegangen. Gleichzeitig reduzierte sich das EBIT von TEUR 1.494 im Jahr 2022 um TEUR 1.157 auf TEUR 337 im Jahr 2023.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als wichtige nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wird die Kundenzufriedenheit herangezogen. Seit 2021 werden ausgewählten Kunden 12 Fragen zur Kundenzufriedenheit gestellt und ausgewertet. Die Auswertung von 2023 ergab eine durchschnittliche Kundenzufriedenheit von 2,0 dies stellt eine Verbesserung gegenüber 2022 um 0,25 dar.

Die Reklamationsquote ist eine weitere Kennzahl, die als nichtfinanzieller Leistungsindikator von Bedeutung ist. Diese betrug 1,51 % im Jahr 2023 und lag damit um 0,24 % höher als im Vorjahr.

Wesentliche Risiken und Chancen

Die derzeitige Schwäche der Weltwirtschaft kann für die Geschäftstätigkeit der Walz Verpackungen GmbH insbesondere Auswirkungen auf die Preisstabilität von Rohstoffen haben. Speziell im Energiebereich sind die Preissteigerungen erheblich. Ein zusätzliches Problem stellt die Knappheit an Mitarbeitern dar. Die offenen Stellen mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen, ist in der derzeitigen Lage, eine große Herausforderung. Diese Entwicklung wirkt sich in Verbindung mit den Forderungen der Gewerkschaften nach überdurchschnittlichen Lohnerhöhungen auf die Personalkosten aus.

Das Risiko von Betriebsunterbrechungen durch Cyber-Angriffe stellt eine immer größer werdende Gefahr dar. Auch im vergangenen Jahr gab es auf Kunden- und Lieferantenseite Ausfälle durch Cyber-Angriffe. Auf Lieferantenseite ist die Strategie auf generell mindestens 2 Lieferanten für jedes Produkt ausgelegt. Im Bereich IT-Sicherheit wird die Infrastruktur weiter angepasst, teilweise ausgelagert und auf dem neuesten Stand gehalten. Tägliche Backups werden am Standort und extern gesichert. Ein kleines Restrisiko einer Betriebsunterbrechung durch Cyber-Angriffe besteht immer. Die Walz Verpackungen GmbH ist in der Lage, die Systeme innerhalb weniger Stunden zu reproduzieren.

Das Gewährleistungsrisiko wird als Mittel eingestuft, da diverse Großkunden der Baugeräte- und Automobilzulieferindustrie mit komplexen Korrosionsschutz-Verpackungslösungen für die länger lagernde Ersatzteile versorgt werden. Diese verlangen zumeist Gewährleistungsfristen von 3 Jahren. Diesem Risiko wurde durch die Bildung einer Gewährleistungsrückstellung Rechnung getragen. Dem Ausfall von Forderungen wird durch wöchentliches Monitoring der Außenstände Rechnung getragen. Das Risiko von Forderungsausfällen wurde durch die Einführung einer Warenkreditversicherung weiter reduziert. Das übrige Finanzrisiko ist bei einer Eigenkapitalquote von 88,2 % gering. Auch gibt es keine Gefahren aus Finanztransaktionen.

Zukunftschancen entstehen durch den weiterhin wachsenden Marktanteil der MC-Lösungen als Ersatz für Holzverpackungen sowie durch die Integration in die Rondo Ganahl Gruppe, welche mit Wellpappenwerken in Österreich, Ungarn, Rumänien und der Türkei vertreten sind. Durch die Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Faserwell können nachhaltige Alternativen zu Styropor- und Kunststoffverpackungen angeboten werden. Dadurch entstehen neue Vertriebsmöglichkeiten für die Spezialprodukte der Walz Verpackungen GmbH.

Mit der SAP-Einführung sollen Geschäftsprozesse automatisiert und transparent implementiert werden. Mittelfristig soll es zu einer Effizienzsteigerung für das gesamte Werk führen.

Durch regelmäßige Managementmeetings mit den Verantwortlichen aus Vertrieb, Einkauf, Produktion, Logistik und Finanzen werden konkrete Risiken frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen getroffen.

Bericht über Forschung und Entwicklung

Walz Verpackungen GmbH betreibt keine eigene Forschungsabteilung. In der Entwicklungsabteilung werden Kundenanforderungen bearbeitet und neue Produkte zur Problemlösung von Transportverpackungen entwickelt. Es erfolgt eine laufende Weiterentwicklung der Spezialproduktsparten "MC" und der nachhaltigen Alternative "Öko-Resist" als Ersatz für kunststoffbeschichtete Kartonagen. Neu entwickelte Verpackungslösungen aus "MC-Material" und "Walz Öko-Resist", ermöglichen den Einsatz von Verpackungen in unterschiedlichsten Branchen. Die Kosten für die Entwicklungsabteilung betrugen 0,89 % vom Umsatz.

Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens

Ohne unvorhersehbare Sondereinflüsse ergibt sich aus der Planungsrechnung ein Zuwachs hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis der Walz Verpackungen GmbH. Es ist eine Zunahme der Umsatzerlöse von 4,9 % zu erwarten. Diese Erhöhung wird sowohl von einem Mengenwachstum von 82 to. (+0,5 %) wie auch einer Verschiebung im Produktportfolie getragen. Dieses entsteht durch ein erwartetes Absatzplus bei den Produktgruppen "MC" und "Konfektion" sowie durch die verstärkten Vertriebsaktivitäten in Deutschland und der Schweiz. Durch die kosten- und ressourcenintensive Einführung von SAP ist mit einer deutlichen Margenreduzierung zu rechnen.

Für 2024 wird ein leicht über 2023 liegendes EBITDA erwartet, wobei jedoch beim EBIT mit einem geringfügigen Rückgang gegenüber 2023 gerechnet wird. Darüber hinaus wird in 2024 eine deutliche Erhöhung des Finanzmittelbestandes prognostiziert.

In Bezug auf die nicht finanziellen Leistungsindikatoren Kundenzufriedenheit und Reklamationen wird eine Verbesserung angestrebt.

 

Langenenslingen, den 22. März 2024

gez. Joachim Wieland

BILANZ

Walz Verpackungen GmbH 2023

AKTIVA

2023
EUR
2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.883.802,44 14.637.624,60
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.918.876,24 3.769.729,24
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.462,00 14.754,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.874.430,00 3.738.991,00
3. Geleistete Anzahlungen 15.984,24 15.984,24
II. Sachanlagen 10.964.926,20 10.867.895,36
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.626.178,75 8.546.770,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.696.552,00 1.770.806,00
3. andere Anlagen, Betriebs- u. Geschäftsausstattung 488.028,00 463.310,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 154.167,45 87.008,51
B. Umlaufvermögen 6.385.141,67 5.989.237,22
I. Vorräte 2.650.493,00 2.832.953,00
1. Roh-,Hilfs- u. Betriebsstoffe 801.834,00 693.276,00
2. unfertige Erzeugnisse 34.688,00 0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.813.971,00 2.139.677,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.152.222,60 2.535.760,65
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.792.226,33 2.361.568,86
2. Sonstige Vermögensgegenstände 359.996,27 174.191,79
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.582.426,07 620.523,57
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.936,54 5.456,00
D. Aktive latente Steuern 524.823,00 443.481,00
SUMME AKTIVA 20.822.703,65 21.075.798,82

PASSIVA

2023
EUR
2022
EUR
A. Eigenkapital 18.366.435,29 18.122.450,16
I. Gezeichnetes Kapital 1.025.000,00 1.025.000,00
II. Kapitalrücklage 15.370.970,00 15.370.970,00
III. Gewinnrücklage 1.726.480,16 631.300,15
IV. Jahresüberschuss 243.985,13 1.095.180,01
B. Rückstellungen 538.504,00 926.567,00
1. Steuerrückstellungen 19.660,00 323.787,00
2. Sonstige Rückstellungen 518.844,00 602.780,00
C. Verbindlichkeiten 1.917.764,36 2.026.781,66
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 731.065,98 757.567,81
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 664.803,05 825.011,29
4. sonstige Verbindlichkeiten 521.895,33 444.202,56
SUMME PASSIVA 20.822.703,65 21.075.798,82

Gewinn- und Verlustrechnung 2023

Walz Verpackungen GmbH

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 29.329.991,84 31.420.946,55
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -43.782,00 112.288,00
3. aktivierte Eigenleistungen 300,00 0,00
4. sonstige betriebliche Erträge 84.221,13 504.118,04
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -17.272.844,67 -19.779.824,51
b) Aufwendungen für bezogene Waren -204.983,38 -198.606,67
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.794.754,82 -5.153.443,65
b) Soziale Abgaben und Aufw. f. Altersversorgung und f. Unterstützung -1.225.738,52 -1.058.090,27
davon für Altersversorgung und Unterstützung 0,00 0,00
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.599.130,36 -1.604.744,72
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.911.424,51 -2.723.160,78
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.495,43 400,93
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31.171,23 -21.105,68
davon an verbundene Unternehmen 28.582,72 13.590,63
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -69.201,21 -377.288,76
davon latenter Steuerertrag 81.342,00 1.960,00
12. Ergebnis nach Steuern 268.977,70 1.121.488,48
13. Sonstige Steuern -24.992,57 -26.308,47
14. Jahresüberschuss 243.985,13 1.095.180,01

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Walz Verpackungen GmbH

1. Allgemeine Angaben

Sitz der Walz Verpackungen GmbH ist, 88515 Langenenslingen, Bruttelweg

3. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 734943 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1. Bilanz

2.1.1 Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Soweit Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) vorzunehmen waren, wurden diese vorgenommen.

Eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer des entgeltlich erworbenen Firmenwerts ist nicht möglich, weshalb er linear über eine Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben wird.

Die Immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände (ohne Firmenwert) 3 - 7
Gebäude 10 - 33
Technische Anlagen und Maschinen 3 - 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 15

Geringwertige Anlagegüter (Anschaffungskosten unter 800,00 EUR im Einzelfall) werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

2.1.2 Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren letzten Einstandspreisen bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellkosten gem. § 255 (2) HGB bewertet. Dabei wurden angemessene Teile der Materialgemeinkosten sowie der Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken sind durch individuelle Wertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um eine pauschal ermittelte Wertberichtigung gekürzt.

2.1.3 Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzpostenansätzen gebildet.

Die zur Anwendung kommenden Steuersätze betragen 11,9% für die Gewerbesteuer sowie 15,8% für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag.

2.1.4 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag in der Höhe gebildet, die vernünftiger, kaufmännischer Beurteilung entspricht. Rückstellungen mit einer Laufzeit von einem Jahr und kürzer werden nicht abgezinst.

2.1.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

2.2 Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 33 TEUR (Vj. TEUR 406) enthalten. Die periodenfremden Aufwendungen haben TEUR 38 betragen (Vj. TEUR 6).

3. Angaben zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem Anlagespiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

3.2 Latente Steuern

Der Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern resultiert zum einen aus der unterschiedlichen Abschreibungsdauer beim Firmenwert, der steuerrechtlich auf 15 Jahre abzuschreiben ist, sowie abweichende Abschreibungsdauern im Sachanlagevermögen.

3.3 Eigenkapital

Für die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von 524.823,00 EUR (Vj. 443 TEUR) besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB.

3.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 518.844,00 setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen im Personalbereich (ausstehender Urlaub und Zeitguthaben, Berufsgenossenschaft, usw.) in Höhe von EUR 209.825,00, aus einer Rückstellung für Garantieleistungen mit einem Betrag von EUR 173.000,00 sowie für Prüfungs- und Beratungskosten in Höhe von EUR 59.000,00 zusammen.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sowie die durch Pfandrechte gesicherten Verbindlichkeiten können dem Verbindlichkeitenspiegel am Ende des Anhangs entnommen werden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe vom EUR 139.803,05 (Vj. EUR 150.011,29) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 664.803,05 (Vj. EUR 825.011,29) auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Nicht bilanzierte Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB)

Es bestehen verschiedene Leasingverträge (Operate-Leasing) mit einer festen Grundmietzeit von bis zu 47 Monaten. Es handelt sich hierbei um 13 Leasingverträge über Kraftfahrzeuge und Lastkraftwagen sowie Büroeinrichtung mit einer Gesamtbelastung über die verbleibende Laufzeit von 392 TEUR. Die jährliche Belastung für das Folgejahr beträgt 139 TEUR (Vj. 103 TEUR). Der Vorteil dieser Leasinggeschäfte ist in erster Linie in einer verminderten Kapitalbindung und der damit verbundenen Verbesserung der Bilanzstruktur zu sehen. Zusätzlich bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 56 mit einer Restlaufzeit von einem Jahr.

4.2 Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB)

Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt: Arbeiter 133
Angestellte 39
Auszubildende 6

4.3 Geschäftsführung

Geschäftsführer ist:

Herr Joachim Wieland, Betriebswirt VWA

Für die Geschäftsführerbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

4.4 Mutternunternehmen (§ 285 Nr. 14 HGB)

Mutterunternehmen ist die Rondo-Ganahl AG mit Sitz in 6820 Frastanz, Österreich. Diese Gesellschaft stellt auch den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis auf, der im Firmenbuchgericht von Feldkirch erhältlich ist.

4.5 Nachtragsbericht (§ 285 Nr. 33 HGB)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bestehen nicht.

4.6 Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Langenenslingen, den 22. März 2024

gez. Joachim Wieland

Anlagespiegel

Jahresabschluss

Walz Verpackungen GmbH 2023

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

Anschaffungs- und Herstellungskosten
ANLAGEVERMÖGEN Stand Anfang der Periode
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen/Umgliederungen
EUR
Stand Ende der Periode
EUR
I. Immaterielle Vermögegensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 133.675,84 28.684,60 0,00 0,00 162.360,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.458.136,91 0,00 0,00 0,00 8.458.136,91
3. Geleistete Anzahlungen 15.984,24 0,00 0,00 0,00 15.984,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.607.796,99 28.684,60 0,00 0,00 8.636.481,59
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.829.419,75 90.464,16 0,00 278.883,68 10.198.767,59
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.571.420,98 237.082,15 0,00 0,00 3.808.503,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.224.005,27 143.047,67 42.598,72 0,00 1.324.454,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 87.008,51 346.042,62 0,00 -278.883,68 154.167,45
Summe Sachanlagen 14.711.854,51 816.636,60 42.598,72 0,00 15.485.892,39
Gesamtsumme 23.319.651,50 845.321,20 42.598,72 0,00 24.122.373,98
Kumulierte Abschreibungen
Stand Anfang der Periode
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Stand Ende der Periode
EUR
I. Immaterielle Vermögegensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.921,84 14.976,60 0,00 0 133.898,44
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.719.145,91 864.561,00 0,00 0 5.583.706,91
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.838.067,75 879.537,60 0,00 0,00 5.717.605,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.282.648,90 289.939,94 0,00 0,00 1.572.588,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.800.614,98 311.336,15 0,00 0,00 2.111.951,13
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 760.695,27 118.316,67 42.585,72 0,00 836.426,22
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.843.959,15 719.592,76 42.585,72 0,00 4.520.966,19
Gesamtsumme 8.682.026,90 1.599.130,36 42.585,72 0,00 10.238.571,54
Buchwerte
Stand Aktuelles Jahr
EUR
Stand Vorjahr
EUR
I. Immaterielle Vermögegensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.462,00 14.754,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.874.430,00 3.738.991,00
3. Geleistete Anzahlungen 15.984,24 15.984,24
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.918.876,24 3.769.729,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.626.178,75 8.546.770,85
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.696.552,00 1.770.806,00
3. Andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung 488.028,00 463.310,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 154.167,45 87.008,51
Summe Sachanlagen 10.964.926,20 10.867.895,36
Gesamtsumme 13.883.802,44 14.637.624,60

Verbindlichkeitenspiegel

Jahresabschluss

Walz Verpackungen GmbH 2023

Verbindlichkeitenspiegel

bis zu einem Jahr
EUR
mehr als ein Jahr
EUR
davon mehr als fünf Jahre
EUR
Gesamtbetrag
EUR
davon gesicherte Beträge
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Vj. TEUR 0 0 0 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 693.659,42 0,00 0,00 693.659,42 0,00
Vj. TEUR 758 0 0 758 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 327.209,61 375.000,00 0,00 702.209,61 0,00
Vj. TEUR 300 525 0 825 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 521.895,33 0,00 0,00 521.895,33 0,00
Vj. TEUR 444 0 0 444 0
- davon aus Steuern 74.118,90 0,00 0,00 74.118,90
Vj. TEUR 95 0 0 95
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.312,62 0,00 0,00 1.312,62
Vj. TEUR 16 0 0 16
Gesamtsumme 1.542.764,36 375.000,00 0,00 1.917.764,36 0,00
Vj. TEUR 1.502 525 0 2.027 0

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Walz Verpackungen GmbH, Langenenslingen:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Walz Verpackungen GmbH, Langenenslingen - bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walz Verpackungen GmbH, Langenenslingen für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Memmingen, den 22. März 2024

ABT Treuhand mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Negele, Wirtschaftsprüfer

Schaich, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses:

In der Gesellschafterversammlung vom 22.04.2024 haben die Gesellschafter den Jahresabschluss festgestellt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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