akf abo GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
akf leasing GmbH & Co KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
akf servicelease GmbHWuppertalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Registergericht Wuppertal, HRB 21282LageberichtA. Geschäftsmodell und Rahmenbedingungen 1. Geschäftsmodell Die akf servicelease ist eine hersteller- und händlerunabhängige Full-Service-Leasinggesellschaft für mittelständische Unternehmen. Neben den überwiegend mehrjährigen Leasingverträgen werden auch Fahrzeuge im Rahmen von kurz- und mittelfristigen Mietverträgen überlassen. Zusätzlich fungiert die akf servicelease als Fuhrparkmanager im Flottengeschäft und als Partner für Bike-Leasing. Der Vertrieb erfolgt über den eigenen Außendienst, für den Bereich der längerfristigen Vermietung auch über internetbasierte Online-Angebote und externe Vermittler. Die akf servicelease arbeitet über Zweigstellen und Außendienstmitarbeiter im gesamten Bundesgebiet. Zudem wird die Produktpalette für einzelne Kunden auch im europäischen Ausland angeboten. 2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Insgesamt ist es bisher nicht zu einer ausgeprägten Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität, die angesichts des Inflationsschocks im vergangenen Jahr und der daraufhin erfolgten scharfen geldpolitischen Reaktion vielfach befürchtet worden war, gekommen. Die globale Produktion expandierte in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres mit einer Rate von durchschnittlich 0,8 %. Damit zeichnet sich für 2023 eine Zuwachsrate der Weltproduktion von 3,1 % ab, deutlich mehr als zu Beginn dieses Jahres mit 2,5 % in der Frühjahrsprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft prognostiziert wurde.1 Dabei sind die Unterschiede in der weltweiten konjunkturellen Dynamik beachtlich. Besonders robust zeigte sich im Jahr 2023 die Wirtschaft der Vereinigten Staaten, wo sich die Produktion trotz des scharfen Zinsanstiegs - gestützt durch eine expansive Finanzpolitik - weiter deutlich erhöhte. Schwach entwickelte sich hingegen die gesamtwirtschaftliche Produktion in Europa, wo im Jahresverlauf sowohl in der EU als auch im Vereinigten Königreich kaum mehr als Stagnation verzeichnet wurde. [1] Die Erholung der deutschen Wirtschaft hat sich vom tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 im Jahr 2023 nicht weiter fortgesetzt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. [2] Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %).[2] Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde.[2] Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte.[2] Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland.[2] Das im Jahr 2023 reduzierte Wachstum der Ausrüstungsinvestitionen von etwa 3,0 % strahlte auch auf die Leasing-Branche aus. Wobei die privaten Investitionen in Ausrüstungen mit 2,8 % noch etwas weniger wuchsen. Die erste Schätzung der Entwicklung in der Leasing-Branche basiert auf der Erhebung der Quartalsdaten 2023. Diese umfasst jedoch lediglich eine Teilmenge der Branche und stellt keine Vollerhebung dar. [3] Auf Basis Quartalsdaten geht der Bund deutscher Leasing-Unternehmen für das Geschäftsjahr von einem Wachstum des Neugeschäfts bei den Anschaffungswerten von 15 % aus. Dieser Wert teilt sich auf in ein Wachstum von 17,8 % im Leasing-Neugeschäft und 1,8 % bei Mietkauf. Insgesamt kam es zu einem starken Anstieg der Vertragszahlen, wofür abermals das Fahrradgeschäft verantwortlich ist, das gemessen an den Anschaffungswerten um 17,1 % gestiegen ist.[3] Das Pkw-Geschäft fällt durch einen Anstieg von 8 % bei der Vertragszahl, bei einem gleichzeitigen Anstieg der Anschaffungspreise von über 20 % auf. Dies deutet auf einen deutlichen Preissteigerungseffekt hin, der über der Inflation der amtlichen Statistik - also dem Warenkorb - liegt. In Relation zum Wachstum des gesamten Pkw-Marktes, welcher gemessen an den Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes in Deutschland um 37 % gestiegen ist, fällt der Anstieg der Leasing-Verträge eher gering aus. Die Leasing-Quote bei Pkw dürfte daher in 2023 zurückgehen sein. Auch hier könnte die konjunkturelle Unsicherheit die Ursache darstellen. [3] Der ifo Geschäftsklimaindex für die Geschäftslage im Mobilien-Leasing war im Verlauf der ersten drei Quartale 2023 relativ stabil. Allerdings ist er im vierten Quartal 2023 und abermals im Januar 2024 gefallen und sogar in den negativen Bereich gefallen. [4] Die Geschäftstätigkeit der akf servicelease im Bereich Fullservice-Leasing und Vermietung von Fahrzeugen orientiert sich weitestgehend am Trend des deutschen Kfz-Neuwagenmarkts. Nach Berechnungen des Kraftfahrt-Bundesamtes standen in der Jahresbilanz insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen (Vorjahr 2,65 Millionen), das sind 7,3 % mehr als im Vorjahr. Bei den alternativen Antriebsarten fielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. 840.304 hybridangetriebene Fahrzeuge (+1,6 %) erreichten einen Anteil von 29,5 %, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 %. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 % eine Steigerung von +11,4 % auf. Insgesamt 6,03 Millionen (Vorjahr 5,64 Millionen) Pkw wechselten im Laufe des Jahres die Halterin beziehungsweise den Halter. Die Jahresbilanz 2023 schloss mit rund 7,02 Millionen umgeschriebenen Kfz (+5,7 %).[5] Markt- und Wettbewerbsanalysen führt die akf servicelease regelmäßig durch. Der Marktanteil gemessen am Neugeschäft ist gering. B. Geschäftsentwicklung und Lagebeurteilung 1. Entwicklung des Neugeschäftes Entwicklung des kontrahierten Neugeschäfts:
Das kontrahierte Leasingneugeschäft stieg um € 126,2 Mio. auf € 278,5 Mio. und lag damit signifikant über dem Planwert. Die Steigerung des Neugeschäfts und die Anzahl der Objekte entfällt vor allem mit € 74,7 Mio. (Vorjahr € 3,6 Mio.) auf das neue Geschäftsfeld Bike-Leasing. Auch die Geschäftsbereiche Fullservice-Leasing, Fahrzeugvermietung und Abo-Refinanzierung lagen teilweise erheblich über Plan und Vorjahr. Dies resultiert aus der hohen Auslieferungsquote der Automobilindustrie, die aufgrund der nachlassenden Zulieferengpässe ausstehende Bestellungen abarbeiten konnten. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der akf servicelease ist um € 130,9 Mio. auf € 387,6 Mio. gestiegen. Dies resultiert vor allem aus der Erhöhung des Leasingvermögens um € 131,4 Mio. auf € 373,1 Mio. aufgrund des stark erhöhten Neugeschäfts. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stiegen um € 35,6 Mio. auf € 212,1 Mio., was vor allem auf die Erhöhung um € 88,2 Mio. der Verbindlichkeit gegenüber der Schwestergesellschaft akf bank GmbH & Co zurückzuführen ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditinstituten gingen um € 52,6 Mio. zurück. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich zum Jahresende massiv um € 76,9 Mio. auf € 116,7 Mio. und entfällt mit € 110,7 Mio. (Vorjahr € 35,4 Mio.) auf verkaufte Forderungen. Das Eigenkapital der akf servicelease beträgt unverändert € 4,0 Mio. Alleinige Gesellschafterin ist unverändert die akf leasing GmbH & Co KG, mit der ein ungekündigter Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Das Aktivgeschäft wurde wie in den vergangenen Jahren überwiegend fristenkongruent refinanziert. Die Refinanzierung der akf servicelease erfolgt im Wesentlichen durch die Forfaitierung von künftig fälligen Leasingforderungen an die akf bank GmbH & Co KG und ein weiteres Kreditinstitut, mit denen Rahmenabkommen über Forderungsverkäufe bestehen. Zur Sicherung des kurzfristigen Liquiditätsbedarfs besteht eine Linie bei der Schwestergesellschaft akf bank. Darüber hinaus werden kurz- und mittelfristige Bankdarlehen aufgenommen. Die außerbilanziellen Verpflichtungen entfallen auf Mietverpflichtungen, mit Laufzeiten bis in das Jahr 2030 in Höhe von T€ 1.127 (Vorjahr T€ 1.595). Insgesamt stellt sich die Vermögens- und Finanzlage unverändert geordnet dar. 3. Ertragslage Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der Anstieg der Erträge aus Leasinggeschäften um T€ 59.318 entfällt im Wesentlichen auf die Erhöhung der Verwertungserlöse (+T€ 38.039) sowie auf gestiegene Erlöse aus Leasingraten (+T€ 17.762). Die starke Erhöhung resultiert vor allem aus dem gestiegenen Gesamtvolumen aufgrund der starken Erhöhung des Neugeschäfts. Den Erträgen aus dem Leasinggeschäft stehen leicht überproportional gestiegene Leasingaufwendungen in Höhe von T€ 130.878 (Vorjahr T€ 92.956) gegenüber. Die Erhöhung entfällt im Wesentlichen auf Aufwendungen aus Anlagenabgängen (+T€ 33.744) sowie eine Erhöhung der Aufwendungen im Bike-Leasing (+T€ 2.240). Das Verwertungsergebnis hat sich von T€ 7.868 auf T€ 9.794 im Vorjahresvergleich erheblich verbessert. Aufgrund des erheblich gestiegenen Zinsniveaus und der gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich das Zinsergebnis gegenüber dem Vorjahr um T€ 4.704 auf T€ -7.502 erheblich verschlechtert. Das Provisionsergebnis in Höhe von insgesamt T€ -4.439 (Vorjahr T€ -343) resultiert im Wesentlichen aus den gewährten Provisionen für Vermittlungen im Bike-Leasing von T€ 4.314 (Vorjahr T€ 140). Diese lagen aufgrund des deutlich über Plan liegenden Neugeschäftsvolumens signifikant über dem hierfür budgetierten Wert. Aufgrund der starken Erhöhung des Leasingbestandes kam es zu einem entsprechenden Anstieg der Abschreibungen auf das Leasingvermögen um T€ 15.196 auf T€ 62.206. Das Risikoergebnis zeigt sich im Vorjahresvergleich aufgrund des Wegfalls von Wertberichtigungen im Vergleich zum Vorjahr stark verbessert Alle erkennbaren Risiken im Leasinggeschäft sind in ausreichendem Umfang einzelwertberichtigt. Das Ergebnis aus dem Leasinggeschäft stellt sich danach mit T€ 12.760 gegenüber dem Vorjahr (T€ 14.533) um T€ 1.733 niedriger dar. Die um T€ 696 auf T€ 6.059 gestiegenen Personalkosten resultieren vor allem aus tariflichen Anpassungen, einem gestiegenen Personalbestand und erhöhten Umlagezahlungen an die verbundenen Gesellschaften akf bank GmbH & Co KG und akf leasing GmbH & Co KG. Die Erhöhung der Sachkosten um T€ 971 auf T€ 5.521 ist vor allem auf allgemeine Kostensteigerungen und erhöhte Kosten durch den dynamischeren als geplanten Aufbau des Bike-Leasings zurückzuführen. Das Jahresergebnis ist insgesamt um T€ 3.429 auf T€ 1.325 Mio. gesunken und liegt damit erheblich unter Plan. Das Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.325 (Vorjahr T€ 4.754) wird gemäß Gewinnabführungsvertrag vollständig an die Gesellschafterin abgeführt. C. Sonstige Angaben 1. Leistungsindikatoren Einer der wesentlichen Leistungsindikatoren der akf servicelease ist die Entwicklung des Neugeschäftes und der Bestand an Fahrzeugen und Fahrrädern. Aufgrund der Erweiterung des Leasingmodells auf Bike-Leasing stieg dieses im Jahr 2023 um € 126,2 Mio. auf ein Gesamtvolumen von € 278,5 Mio. Der Bestand an Fahrzeugen und Fahrrädern lag per 31.12.2023 insgesamt bei 35.661 (Vorjahr 13.686). Hiervon entfallen auf Fahrzeuge 13.499 (Vorjahr 13.135) und auf Fahrräder 22.162 (Vorjahr 552). Die Bestandserhöhung bei Fahrrädern entfällt auf das hohe Neugeschäft im Bike-Leasing. Entgegen der Erwartungen ist das Aufwands-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio (CIR)) auf 65,9 % (Vorjahr 62,1 %) deutlich gestiegen. Dies liegt zu großen Teilen an dem verschlechterten Provisionsergebnis und den gestiegenen Personal- und Verwaltungskosten. Ein weiterer wesentlicher finanzieller Leistungsindikator der akf servicelease ist das Ergebnis aus der Verwertung von Fahrzeugen aus ausgelaufenen Verträgen. Dies stellt sich für 2023 wie folgt dar:
Aufgrund der erhöhten Anzahl von Rückläufern aus dem Leasing- und Langzeitmietgeschäft hat sich das Volumen der Verwertungen stark erhöht und hat damit zu einer erheblichen Verbesserung des Verwertungsergebnisses von T€ 7.868 auf T€ 9.794 geführt. Es liegt damit signifikant über Plan und den Erwartungen. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden zur internen Steuerung der akf servicelease nicht herangezogen. 2. Mitarbeiter Zum Ende des Geschäftsjahres beschäftigte die akf servicelease 91 (Vorjahr 80) Mitarbeiter. Die Personalfluktuation entspricht den Erwartungen. 3. Zweigstellen Die akf servicelease unterhält zum 31. Dezember 2023 neben der Zentrale in Wuppertal drei weitere Zweigstellen in Quickborn, München und Schwerte. D. Risikobericht Die akf servicelease gilt als Finanzdienstleistungsinstitut nach § 1 KWG und muss daher eine Reihe aufsichtsrechtlicher Pflichten erfüllen. Darunter fallen unter anderem die Erfüllung der MaRisk unter Berücksichtigung der Unternehmensgröße sowie der Art, des Umfangs, der Komplexität und des Risikogehaltes der Geschäftsaktivitäten (Proportionalitätsprinzip). Im Zuge der Anforderungen der MaRisk wurden die Betriebsbereiche Risikomanagement, Meldewesen und Treasury auf die akf bank GmbH & Co KG, Wuppertal, durch einen Outsourcing-Prozess ausgelagert und werden von dieser Gesellschaft nach banküblichen Standards betreut. Die Übernahme von Risiken ist immanenter Bestandteil des Leasinggeschäfts. Der erfolgreiche Umgang mit diesen Risiken verfolgt das Ziel, über ein professionelles Management eine ausgewogene Balance von Chance und Risiko zu erreichen. Bei den zu überwachenden Risiken werden Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken unterschieden, die sich aus der jährlich durchgeführten Risikoinventur als wesentlich ergaben. Das Adressenausfallrisiko beinhaltet aufgrund der Geschäftsstruktur im Wesentlichen das Bonitätsrisiko, das darin besteht, dass ein Kunde seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht oder nur noch eingeschränkt nachkommen kann. Die breite Risikostreuung hinsichtlich Kreditnehmer und Branchen bei gleichzeitig hohen Bonitätsanforderungen gewährleisten ein ausgewogenes Verhältnis von Ertrag zu Risiko. Die laufende Überwachung des Portfolios erfolgt über turnusmäßige Risikoanalysen, die u. a. Auswertungen zur Branchen-, Geschäfts-, Objekt- und Kundenstruktur beinhalten. Der Forderungsbestand wird auf individueller Basis in Abhängigkeit vom Zahlungsverhalten der Kunden zeitnah bewertet. Akute Risiken können somit schnell erkannt werden. Länderrisiken bestehen keine. Die Quantifizierung der Adressenausfallrisiken erfolgt mittels der Software THINC mit dem Modul "Gillardon Credit Portfolio Manager". Bei diesem Modell handelt es sich um ein Simulationsmodell auf Basis der CreditMetrics-Methodik, welches die Anforderungen der ökonomischen Perspektive des neuen RTF-Leitfadens erfüllt. Im Rahmen der Risikosimulationen werden Ausfall- und Migrationsrisiken berücksichtigt. Das Ergebnis der Simulationen ist eine vollständige Gewinn- & Verlust-Verteilung des Kreditportfolios, in der auch Konzentrationen berücksichtigt werden. Für das Adressenausfallrisiko werden Stresstests auf Basis hypothetischer und historischer Szenarien durchgeführt. Die Steuerung der Adressenausfallrisiken erfolgt über ein Limitsystem. Dabei wird zum einen zur Vermeidung von Klumpenrisiken die Höhe der Einzelengagements limitiert und zum anderen erfolgt eine Limitierung auf Ratingklassen, um das Adressenausfallrisiko nachhaltig zu minimieren. Des Weiteren erfolgt eine Limitierung der Adressenausfallrisiken im Rahmen der Risikotragfähigkeit. Unter Marktpreisrisiken werden die potenziellen Verluste aufgrund nachteiliger Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern verstanden. Die relevanten Marktrisiken der akf servicelease werden nach Einflussfaktoren untergliedert in Zinsänderungsrisiko und Restwertrisiko. Auf darüberhinausgehende Marktpreisrisiken wird nicht eingegangen. Das Zinsänderungsrisiko umschreibt die Gefahr, durch Marktzinsänderungen eine Verringerung der geplanten Zinsmarge oder einen Barwertverlust des Portfolios hinnehmen zu müssen. Diesem Risiko unterliegen Positionen, die nicht jederzeit an geänderte Marktzinsen angepasst werden können. Die Zinsbindungsdauer und die Höhe der gebundenen Zinsposition sind maßgebend für die Höhe des Risikos. Das Zinsbuch umfasst dabei alle zinsreagiblen Posten aus dem Kundengeschäft. Darüber hinaus werden auch Derivate und im Einklang mit den regulatorischen Vorgaben die Cashflows aus Pensionsverpflichtungen im Zinsbuch berücksichtigt. Die Risikosteuerung der Zinsänderungspreisrisiken erfolgt im Rahmen der Aktiv-Passiv-Steuerung auf der Basis eines Limitsystems. Zur Steuerung des Zinsänderungsrisikos können Zinsderivate im Rahmen der Portfoliosteuerung eingesetzt werden. Zur Quantifizierung der Zinsänderungsrisiken betrachtet die akf servicelease monatlich die Barwertänderung resultierend aus einer Veränderung der Zinsstrukturkurve. Hierzu kommen einerseits sechs Zinsszenarien zum Einsatz. Zum anderen werden für die ökonomische Perspektive der Risikotragfähigkeit die Zinsänderungsrisiken auch auf Basis eines des Value-at-Risk-Ansatzes (VaR) quantifiziert. Die Ermittlung des VaR erfolgt auf Basis der im Zinsbuch enthaltenen Cashflows und unter Berücksichtigung einer Haltedauer von 250 Handelstagen, einem Betrachtungszeitraum von sieben Jahren sowie einem Konfidenzniveau von 99,9%. Das Restwertrisiko umschreibt die Gefahr, durch zukünftige Veränderungen der einkalkulierten Preise für gebrauchte Leasinggüter einen verminderten Ertrag oder auch einen Verlust aus dem Abverkauf der gebrauchten Leasinggüter hinnehmen zu müssen. Durch eine ständige Überwachung des Gebrauchtwagenmarktes und Umsetzung ggf. nötiger Anpassungsmaßnahmen bei der Restwertkalkulation werden diese Risiken gesteuert. Eine Reduzierung des Restwertrisikos wird weiter durch den Abschluss von Rücknahme- bzw. Restwertgarantien durch den Händler bzw. Hersteller gewährleistet. Auch für das Restwertrisiko werden Stresstests auf Basis einer hypothetischen und historischen Betrachtung durchgeführt. Das Liquiditätsrisiko entspricht bei der akf servicelease dem Refinanzierungskostenrisiko. Das Zahlungsunfähigkeitsrisiko wurde in der Risikoinventur für die akf servicelease als unwesentlich klassifiziert. Das Refinanzierungskostenrisiko ist ein aus der Fristentransformation resultierendes Ertragsrisiko. Es ist definiert als Gefahr der negativen Abweichung vom Erwartungswert der Refinanzierungskosten. Es entsteht, wenn die Kosten für die Refinanzierung zum Zeitpunkt der Prolongation deutlich gestiegen sind und nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden können. Die Refinanzierung erfolgt mittels Darlehen und dem Forderungsverkauf an die akf bank und eine Drittbank. Das Hauptziel ist eine überwiegend kongruente Refinanzierung des Leasinggeschäftes. Die Deckung des kurzfristigen Refinanzierungsbedarfs erfolgt über kurz- und mittelfristige Kreditaufnahmen bei der akf bank und bei Drittbanken. Das aktive Liquiditätsmanagement erfüllt die Aufgabe, Geldzu- und -abflüsse so zu planen, zu steuern und zu kontrollieren, so dass die akf servicelease jederzeit zahlungsbereit ist. Um jederzeit ausreichende Refinanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung zu haben, hat die akf servicelease sich bei verschiedenen Banken Kreditlinien einräumen lassen, die je nach Finanzierungslage bis zur vereinbarten Höhe in Anspruch genommen werden können. Die Liquiditätsplanung erfolgt auf rollierender Basis. Die gewählte Vorgehensweise zur Quantifizierung des Refinanzierungskostenrisikos leitet sich wesentlich aus der Methodik des EBA-Stresstests zur Berechnung der Pass-Through-Constraint ab. Hierbei wird zunächst eine Erhöhung des institutsspezifischen Credit Spreads in Abhängigkeit von der eigenen Bonität unterstellt. Ausgehend vom aktuellen GBB-Rating der akf bank von A (Ausblick stabil) wird eine idiosynkratrische Ausweitung des eigenen Credit Spreads von 50 BP abgeleitet. Im Rahmen von Stressszenarien werden Rating-Downgrades unterstellt, wodurch der Spreadanstieg im Stressfall höher ausfällt. Wie jedes Unternehmen ist auch die akf servicelease operationellen Risiken ausgesetzt. Grundlage für die Ermittlung des operationellen Risikos ist der Risikokatalog, der die wesentlichen operationellen Risiken identifiziert, wobei diese in Form von Rechts-, Betriebs-, Technologie- und Personalrisiken bestehen. Darüber hinaus sind auch externe Ereignisse (beispielsweise Betrug) relevant. Auf der Basis dieses Risikokatalogs hat die akf servicelease eine Risikoinventur über ein Self-Assessment durchgeführt, in das alle wesentlichen Bereiche der akf servicelease einbezogen wurden. Im Rahmen dieses Self-Assessments wurde jedes Einzelrisiko individuell mit Eintrittswahrscheinlichkeit und potenzieller Schadenshöhe bewertet, sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung festgelegt. Das Ergebnis der Risikoinventur wird in einer Risikomatrix abgebildet. Die Schadensfälle der durch die Risikoinventur festgelegten Risiken werden dem Risikomanagement quartalsweise gemeldet und in einer Schadensfalldatenbank dokumentiert. Die Quantifizierung der operationellen Risiken erfolgt über das neu eingeführte Säule-II-Modell. Aufbauend auf dem neuen aufsichtlichen Standardansatz ab 2025 sowie dem initialen Grundsatzpapier des Baseler Ausschusses (BCBS 424) wird sowohl das Geschäftsvolumen als auch die interne Schadensfallerfahrung bei der Ermittlung des Unexpected Loss (UL) berücksichtigt. Auch die Ermittlung des Expected Loss (EL) wurde konsistent zum neuen Ansatz überarbeitet und ist nun als Abzugsposition in der Risikodeckungsmasse in der ökonomischen Risikotragfähigkeit berücksichtigt. Für operationelle Risiken werden hypothetische und historische Stresstests durchgeführt. Für die Risikotragfähigkeit wendet die akf servicelease erstmalig im Geschäftsjahr 2023 als Steuerungskonzept die ökonomische Perspektive gemäß des neuen RTF-Leitfadens an. Diese basiert dabei auf internen Methoden und Modellen mit einem Risikohorizont von in der Regel einem Jahr. Hierzu stellt die akf servicelease quartalsweise ihre wesentlichen unerwarteten Risiken (Risikopotenzial) der vorhandenen Risikodeckungsmasse gegenüber. Diese Perspektive wird von einer ökonomischen Leasingplanung ergänzt, bei der die Entwicklung der Risikodeckungsmasse und des Risikopotenzials über die zukünftigen drei Jahre betrachtet. Entsprechend nimmt die ökonomische Perspektive eine zeitpunktbezogene Sicht auf die Risikotragfähigkeit ein, wohingegen die ökonomische Leasingplanung auch das zukünftige Fortbestehen sichert. Während das Risikopotenzial für die wesentlichen Risiken in der ökonomischen Perspektive gemäß der im vorherigen Abschnitt beschriebenen Methoden berechnet wird, wird die Risikodeckungsmasse ausgehend vom bilanziellen Eigenkapital und dem Substanzwert der akf servicelease abgeleitet. Der Substanzwert wird korrigiert, indem stille Lasten und Reserven aus Wertpapieren, Derivaten und Pensionsverpflichtungen ergänzt werden. Weiterhin werden die erwarteten Verluste der wesentlichen Risikoarten von der Risikodeckungsmasse abgezogen. Zusätzlich erfolgt eine Saldierung möglicher Plangewinne aus dem Folgejahr mit den auf den Ertrag wirkendenden Refinanzierungskosten- und Geschäftsrisiken. Im Sinne einer konservativen Abbildung wird nur ein negativer Saldo als Planverlust mit einer reduzierenden Wirkung auf die Risikodeckungsmasse berücksichtigt. Ein positiver Saldo, d. h. ein Plangewinn nach Verrechnung mit den Ertragsrisiken, wird dagegen für die Ableitung konservativ bei null gedeckelt und somit nicht angerechnet. Insgesamt beträgt die Risikodeckungsmasse zum 31.12.2023 € 27,4 Mio. Das Risikopotenzial setzt sich aus den unerwarteten Verlusten der Adressenausfall-, Zinsänderungs-, Restwert-, Liquiditäts- und operationellen Risiken zusammen. Dabei ergeben sich zum 31.12.2023 im Normalszenario für die Adressenausfallrisiken bei einem Konfidenzniveau von 99,9 % unerwartete Verluste in Höhe von € 3,4 Mio. Für das Zinsänderungsrisiko wird ein Value-at-Risk bei einem Konfidenzniveau von 99,9 % und 250 Tagen Haltedauer in Höhe von € 2,6 Mio. berechnet. Das Restwertrisiko beläuft sich zum Stichtag auf einen Wert von € 6,5 Mio. Für die operationellen Risiken ergibt sich ein unerwarteter Verlust in Höhe von € 1,5 Mio. In Summe ergibt sich somit zum 31.12.2023 ein Risikopotenzial von € 13,9 Mio. Auf die Angabe von Vorjahreswerten wurden aufgrund der Modellumstellung verzichtet. Die Risikotragfähigkeit wird als gegeben angesehen, wenn das Risikodeckungspotenzial das Risikopotenzial übersteigt. Die Risikodeckungsmasse ist unter den oben genannten Werten am 31.12.2023 zu 50,7 % ausgelastet. Die Risikotragfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Des Weiteren wird quartalsweise untersucht, wie sich die verschiedenen Stressszenarien der wesentlichen Risiken auf die ökonomische Risikotragfähigkeit auswirken. Dabei werden die einzelnen risikoartenübergreifenden Ergebnisse im hypothetischen und historischen Szenario betrachtet. Auch unter Stressbedingungen war die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive in 2023 zu jedem Zeitpunkt gegeben. Ergänzend dazu werden jährlich inverse Stresstests durchgeführt, um die Ergebnisse der konventionellen Stresstests kritisch zu reflektieren und eine Ereigniskette, die zu einer Nichtfortführbarkeit des Geschäftsmodells notwendig wäre, zu bewerten. Die inversen Stresstests sind so kalibriert, dass eine Auslastung der Risikodeckungsmasse in Höhe von 100% erzeugt wird. Die ergänzende ökonomische Leasingplanung wird in einem Basis- und einem adversen Szenario dargestellt. Das adverse Szenario ist dabei im Einklang mit dem hypothetischen Szenario der ökonomischen Perspektive ausgestaltet und stellt die Risikotragfähigkeit auch in einem schwerwiegenden Abschwungszenario für die nächsten drei Jahre sicher. Die ökonomische Leasingplanung sieht in keinem der beiden Szenarien eine Unterdeckung der Risiken mit Risikodeckungsmasse für die Jahre 2024 bis 2026 vorher. Die akf servicelease verkauft einen Teil ihrer Forderungen an die akf bank und eine Drittbank sodass der eigene Forderungsbestand geringgehalten wird. Der gesamte Risikomanagementprozess der akf servicelease ist einschließlich der zum Einsatz kommenden Methoden und der Verantwortlichkeiten im Risikohandbuch dokumentiert und wird regelmäßig durch die interne Revision geprüft. Es besteht ein umfassendes Berichtswesen für Einzelrisiken sowie ein risikoarten-übergreifendes Berichtswesen, wobei der quartalsweise angefertigte Risikobericht das zentrale Element darstellt. Daneben erfolgt eine monatliche Berichterstattung als Monatskurzbericht an die Geschäftsführung der Muttergesellschaft akf leasing und der akf servicelease. Der quartalsweise Risikobericht wird der Geschäftsführung der Muttergesellschaft akf leasing und der Geschäftsführung der akf servicelease und dem Beirat zur Kenntnis gebracht. E. Prognose- und Chancenbericht Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 besser als erwartet, auch wenn die wirtschaftliche Expansion moderat war. Die Inflation geht inzwischen zügig zurück, und die Notenbanken beginnen voraussichtlich bereits zum Ende des ersten Halbjahres 2024 mit Zinssenkungen. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften bremsen eine hohe Unsicherheit über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, und finanzpolitische Impulse fallen weg. In China bleibt die wirtschaftliche Dynamik angesichts struktureller Probleme verhalten. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) für das kommende Jahr mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - um 2,9 %, nach 3,1 % im Jahr 2023. Für das Jahr 2025 erwartet das IfW ein Anziehen der Weltkonjunktur auf eine Zuwachsrate von 3,2 %. [6] Wirtschaftsexpertinnen und -experten aus aller Welt erwarten für das laufende Jahr eine Wachstumsrate von durchschnittlich 2,6 %. Dies entspricht in etwa dem Vorjahreswert von 2,7 %. Das geht aus dem Economic Experts Survey hervor, einer vierteljährlichen Umfrage des ifo Instituts und des Instituts für Schweizer Wirtschaftspolitik. Für die Eurozone sind die Befragten mit 1,5 % pessimistischer. [7] Die relativ schwache Entwicklung der Weltwirtschaft aufgrund der geopolitischen Konflikte und Verwerfungen hat die Wirtschaftsperspektiven in Deutschland für das Jahr 2024 eingetrübt. Dazu kommen die zwar nachlassenden, aber immer noch wirkenden Belastungen durch den Energie- und Inflationsschock. Im Gefolge der andauernden gesamtwirtschaftlichen Schwäche kommt auch die Investitionstätigkeit in Deutschland kaum von der Stelle. Die preisbereinigten Investitionen in Maschinen und Geräte waren in Deutschland in den vergangenen beiden Jahren rückläufig und sie liegen nunmehr seit fünf Jahren unter dem letzten Höchstwert des Jahres 2018.[8] Die insgesamt schlechten Konjunkturaussichten für das Jahr 2024 schlagen sich in ebenfalls schlechten Investitionsperspektiven nieder. Für das Jahr 2024 erwarten zwar 27 % der vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) befragten Unternehmen höhere Investitionsausgaben als im Jahr 2023. Der Anteil der Betriebe mit geringeren Investitionsbudgets liegt jedoch bei 36 %. Bei knapp einem Drittel der Unternehmen bleiben die Investitionen auf dem schwachen Niveau von 2023.[8] In der Konjunkturprognose vom Dezember 2023 ging das ifo Institut aufgrund der rückläufigen Inflation, der steigenden Lohneinkommen und der hohen Beschäftigung noch von einer Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2024 von 0,9% aus. Im Jahr 2025 wird von einer weiteren Normalisierung der Konjunktur ausgegangen und das BIP könnte im Vergleich zum Vorjahr um 1,3% zulegen.[9] Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte deutlich nach unten. Laut der aktualisierten Prognose der Bundesregierung vom 21.02.2024 wird das BIP im Jahr 2024 damit lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation.[10] Der Arbeitsmarkt zeigt sich trotz der weiteren wirtschaftlichen Abkühlung weiterhin robust, auch weil die Unternehmen nach wie vor händeringend nach Fachkräften suchen. Die Arbeitslosigkeit wird im Jahr 2024 voraussichtlich um 191.000 Personen steigen. Im Jahr 2025 ist mit einem Rückgang um 113.000 zu rechnen. In der Folge liegt die Arbeitslosenquote in den Jahren 2024 und 2025 bei 5,9 und 5,6 Prozent, nach 5,7 im abgelaufenen Jahr 2023.[10] Auch der Bundesverband deutscher Leasingunternehmen geht maximal von einer Stagnation der Ausrüstungsinvestitionen aus, was ein Wachstum der Leasing-Branche stark begrenzen dürfte.[11] Vor diesem Hintergrund plant die akf servicelease für das Geschäftsjahr 2024 ein Neugeschäftsvolumen, was deutlich unter dem Neugeschäftsvolumen des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen wird. Aufgrund der erwarteten Marktentwicklung im Fahrzeugbereich mit nachlassenden Zulassungen im Bereich der alternativen Antriebe bei Kfz und der nachlassenden Dynamik in der Entwicklung des Wohnmobilmarktes wird in den Geschäftsbereichen Fullservice-Leasing, Vermietung von Fahrzeugen und Abo-Refinanzierung ein signifikant niedrigeres Neugeschäft im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Im Bereich des Bike-Leasings wird aufgrund der Gewinnung von neuen Kunden von einer erheblichen Steigerung des Neugeschäftsvolumens ausgegangen. Insgesamt hängt die weitere Geschäftsentwicklung der akf servicelease stark von der Entwicklung im Fahrzeugmarkt, der Entwicklung des Bike-Leasing Marktes und der damit im Zusammenhang stehenden tatsächlichen Investitionsneigung der mittelständischen Unternehmen und der Konsumneigung der privaten Konsumenten ab. Die Aussichten für die deutsche Konjunktur haben sich in den letzten Monaten wieder deutlich verschlechtert. Die Wahrscheinlichkeit für eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung hat sich weiter erhöht. Dies könnte Auswirkungen auf die akf servicelease haben und das Neugeschäft könnte hinter den Erwartungen zurückbleiben. Allerdings wird auch davon ausgegangen, dass aufgrund der rückläufigen Inflation zum Ende des ersten Halbjahres 2024 erste Zinssenkungen zu erwarten sind. Dies könnte die derzeit erwartete verhaltene Investitionsneigung der Unternehmen und privaten Konsumenten wieder aufhellen. Die Refinanzierung des Neugeschäfts wird unverändert über Forderungsverkäufe und bilaterale Darlehen der akf bank und Drittbanken fortgeführt. Insgesamt geht die akf servicelease davon aus, die Liquiditätsanforderungen jederzeit zu erfüllen. Aufgrund der prognostizierten Zinssenkungen erwartet die akf servicelease, dass die Zinsaufwendungen im zweiten Halbjahr 2024 rückläufig sein werden, im Gesamtjahr 2024 aber über dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres liegen werden. Die Entwicklung der Risikovorsorge ist stark von der weiteren Entwicklung der Insolvenzen abhängig. Vor diesem Hintergrund wird davon ausgegangen, dass die Risikovorsorge über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen wird. Insgesamt wird der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2024 leicht unter dem Niveau des Vorjahres erwartet. Der Wert für die Cost-Income-Ratio wird leicht über dem Vorjahr erwartet. Das Verwertungsergebnis wird deutlich unter dem Vorjahr geplant. Allerdings ist in Anbetracht der aktuellen unsicheren geopolitischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den sich damit ergebenen Auswirkungen auf die Inflation, die Zinsentwicklung und die weitere Entwicklung des Fahrzeugmarktes eine Prognose für die weitere geschäftliche Entwicklung mit merklichen Risiken behaftet. In der Folge könnte auch die Geschäftsentwicklung der akf servicelease signifikant hinter den Erwartungen zurückbleiben. Der Leasingüberschuss könnte unter den Planungen auslaufen sowie der Kreditrisikovorsorgebedarf deutlich steigen, was insgesamt zu einer Belastung der Ertragslage führen könnte.
Wuppertal, den 25. März 2024 akf servicelease GmbH Büscher Dr. Henes [1] IfW Kiel, Kieler Konjunkturberichte Welt, Nr. 109 (2023/Q4) [2] Destatis, Pressemitteilung Nr. 19, 15.01.2024 [3] Bund deutscher Leasingunternehmen (BdL), RS 7.01.24 vom 25.01.2024 [4] Bund deutscher Leasingunternehmen: ifo Geschäftsklima Leasing [5] Kraftfahrt-Bundesamt: Pressemitteilung Nr. 1/2024, 04.01.2024 [6] IfW, Kieler Konjunkturberichte Nr. 109 (2023/Q4) [7] Ifo Institut, Pressemitteilung vom 23.01.2024 [8] Institut der deutschen Wirtschaft, VDI Nachrichten, 22.02.2024 [9] Ifo Institut, ifo Konjunkturprognose, 14.12.2023 [10] Statista, BIP Prognose der Bundesregierung, 21.02.2024 [11] Bund deutscher Leasingunternehmen (BdL), RS 7.01.24 vom 25.01.2024 BilanzAktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung
Wuppertal, den 25.03.2024 Dr. Frank Henes Holger Büscher AnhangI. Allgemeine Angaben Die akf servicelease GmbH ist ein Finanzdienstleistungsinstitut gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG. Daher wurde der Jahresabschluss zum Stichtag 31.12.2023 nach den handelsrechtlichen Vorschriften gemäß §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Der Ansatz und die Bewertung der Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sowie der schwebenden Geschäfte entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Um den Besonderheiten des Leasinggeschäftes Rechnung zu tragen, ist die Bilanz um den Posten "Leasingvermögen" sowie die Gewinn- und Verlustrechnung um die Posten "Leasingerträge", "Leasingaufwendungen" und "Abschreibungen auf Leasingvermögen" erweitert worden. Barreserve und Forderungen an Kreditinstitute werden zum Nominalwert bilanziert. Forderungen an Kunden werden zum Nominalwert ausgewiesen. Allen erkennbaren Risiken wurde durch Bildung von Einzel- sowie Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen, die direkt von den Bilanzposten abgesetzt wurden. Das Leasing- und Mietvermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten aktiviert. Das Leasingvermögen wird linear über die jeweilige Vertragslaufzeit auf den kalkulierten Restwert abgeschrieben. Bei Bedarf erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Diese betragen im Geschäftsjahr gesamt T€ 0 (Vorjahr T€ 0). Die unter dem immateriellen Anlagevermögen ausgewiesene Software wird, wie auch das Sachanlagevermögen, zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten abzüglich linearer Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (zwischen 3 und 6 Jahren) bewertet. Geringwertige Anlagegüter werden bis zu einem Betrag von € 800,00 im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten erfasst Zahlungen, die Aufwand nach dem Stichtag darstellen. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet auf künftige Wirtschaftsjahre entfallende Mietsonderzahlungen und Mietvorauszahlungen sowie abgegrenzte Barwerte der an Banken verkauften Leasingforderungen, die nach Maßgabe der zugrundeliegenden Vertragslaufzeit linear aufgelöst werden. Die Pensionsrückstellungen werden nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB (Ansatz von Rückstellungen zum Erfüllungsbetrag) angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen berücksichtigen neben den Leistungen aufgrund von Einzel- und Kollektivzusagen auch Hinterbliebenengelder. Sie werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Der 10-Jahres-Durchschnittszins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2023 1,83 % (Vorjahr 1,78%). Auf Basis des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2023 ein Unterschiedsbetrag nach§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr TEUR 32). Der Berechnung werden erwartete Rentenerhöhungen von 2,3 % (Vorjahr 2,3%) und eine jährliche Fluktuation unter der Annahme von alters- und dienstzeitabhängigen Wahrscheinlichkeiten zugrunde gelegt. Gemäß Versorgungszusage erhält der Pensionsberechtigte jährliche Bausteine, aus denen sich eine direkte Zuordnung der zukünftigen Leistungen zur Dienstzeit des Mitarbeiters ergeben. Da der verdiente Teil der Verpflichtung somit dem zum Bilanzstichtag aufgelaufenen Kontostand entspricht, ist die Berücksichtigung eines Gehaltstrends nicht erforderlich. Die anderen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und entsprechen dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Die Leasingerträge beinhalten Erträge aus Objektverkäufen, Mietsonderzahlungen und Leasing- und Serviceraten. In den Leasingaufwendungen werden die Aufwendungen aus Restbuchwerten bei dem Abgang von Leasingvermögen und bezogenen Leistungen ausgewiesen. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen an Kreditinstitute Fristengliederung nach Restlaufzeiten
2. Forderungen an Kunden Fristengliederung nach Restlaufzeiten
3. Anlagenspiegel Zum Anlagenspiegel verweisen wir auf die Anlage zum Anhang. Die darin ausgewiesene Betriebs- und Geschäftsausstattung dient dem eigenen Geschäftsbetrieb. 4. Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen an verbundene Unternehmen entfallen auf Forderungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. 5. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Fristengliederung nach Restlaufzeiten
6. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Fristengliederung nach Restlaufzeiten
7. Sonstige Verbindlichkeiten Fristengliederung nach Restlaufzeiten
Der Ausweis enthält im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.325 (Vorjahr T€ 4.754) sowie Ansprüche aus Mehrerlösbeteiligungen in Höhe von T€ 318 (Vorjahr T€ 35). 8. Passive Rechnungsabgrenzungsposten
9. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
10. Andere Rückstellungen
11. Stammkapital Das Stammkapital wird vollständig von der akf leasing GmbH & Co KG gehalten und hat sich zum Vorjahr (T€ 4.000) nicht geändert. Es besteht mit der Gesellschafterin ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. 12. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
Die täglich fälligen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die akf bank GmbH & Co KG sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen an Kunden betreffen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie an die akf bank GmbH & Co KG und den Vorwerk Konzern. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und erhaltene Kautionen. 13. Beziehungen zum Gesellschafter
Bei den Sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich um eine Forderung an die akf leasing GmbH & Co KG aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft. Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die Ergebnisabführung an die akf leasing GmbH & Co KG. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft generiert ihre Erträge fast ausschließlich am deutschen Markt. In geringem Umfang werden auch Leasingverträge im europäischen Ausland abgeschlossen. 1. Leasingerträge Die Leasingerträge enthalten im Wesentlichen die Finanz- und Serviceraten T€ 89.547 (Vorjahr T€ 72.527). Darüber hinaus sind die Erlöse aus der Veräußerung von Leasinggegenständen T€ 99.223 (Vorjahr T€ 61.184), die Erlöse aus der Schadenabwicklung T€ 9.396 (Vorjahr T€ 8.271) und die Erlöse aus Langzeitmiete T€ 13.646 (Vorjahr T€ 13.625) erfasst. 2. Leasingaufwendungen In den Leasingaufwendungen werden die Serviceaufwendungen in Höhe von T€ 49.067 (Vorjahr T€ 36.653), die Restbuchwerte aus Vollabgängen T€ 75.061 (Vorjahr T€ 50.524) sowie die Aufwendungen im Schadenbereich mit T€ 6.750 (Vorjahr T€ 5.780) ausgewiesen. V. Sonstige Angaben 1. Derivate Zum Bilanzstichtag bestand 1 Zinsswap über ein Nominalvolumen von insgesamt € 75 Mio. (Vorjahr € 75 Mio.). Das Derivat dient der strategischen Zinssicherung. Die Summe der beizulegenden Zeitwerte des derivaten Geschäftes wurde nach der Mark-to-Market-Methode abgeleitet und betrug zum Bilanzstichtag T€ -71 (Vorjahr € 837). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich um Mieten und Nebenkosten, denen eine Vertragslaufzeit von längstens bis 2030 zugrunde liegt. 3. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Mitarbeiter
4. Bezüge der Organe Auf die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung sowie der Pensionsverpflichtungen wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Pensionsverpflichtungen entfallen auf aktive und frühere Mitglieder der Geschäftsführung. 5. Konzernverbund Die Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der akf leasing GmbH & Co KG, Wuppertal (kleinster Konsolidierungskreis), einbezogen. Konzernobergesellschaft ist die Vorwerk SE & Co. KG, Wuppertal (größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 6. Sonstiges Aufgrund der Einbeziehung der Gesellschaft in den Konzernabschluss der akf leasing GmbH & Co KG, Wuppertal, in dem die Honorare des Konzernabschlussprüfers offengelegt werden, wird auf die Angabe der Abschlussprüfungshonorare gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden grundsätzlich zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Transaktionen zu marktunüblichen Bedingungen, über die gemäß § 285 Nr. 21 HGB zu berichten wäre, haben nicht stattgefunden. 7. Mitglieder der Geschäftsführung Geschäftsführer der akf servicelease GmbH waren im Geschäftsjahr 2023: Holger Büscher, Solingen Dr. Frank Henes, Düsseldorf
Wuppertal, den 25. März 2024 akf servicelease GmbH, Wuppertal Büscher Dr. Henes Anlage 1 - Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die akf servicelease GmbH, Wuppertal PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der akf servicelease GmbH, Wuppertal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der akf servicelease GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 25. März 2024 BDO
AG
Paape, Wirtschaftsprüfer Zink, Wirtschaftsprüfer FeststellungDer Jahresabschluss zum 31.12.2023 der akf servicelease GmbH wurde am 11.04.2024 festgestellt. |
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