Schock & Co. Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Renato Ottorino Palaoro seit 24.7.2024 | Geschäftsführer |
Frieder Maximilian Link seit 4.1.2024 | Prokura |
Frank Trick seit 4.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Schock Metall GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schock Metallwerk GmbH.UrbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schock Metallwerk GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schock Metallwerk GmbH, Urbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schock Metallwerk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Im Zeitpunkt der Beendigung unserer Abschlussprüfung wurde entgegen den Vorschriften der §§ 290 Abs. 1, 316 Abs. 2 und 325 Abs. 1 i. V. m. Abs. 3 HGB kein Konzernabschluss für das Mutterunternehmen der Schock Metallwerk GmbH, die Schock Holding, für das Geschäftsjahr 2021 aufgestellt, geprüft und im Bundesanzeiger offengelegt. Unser Prüfungsurteil ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 12. Mai 2023 audit.innovation
GmbH
Gnädinger, Wirtschaftsprüfer Hagg, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
ANHANGder Schock Metallwerk GmbH, UrbachAmtsgericht Stuttgart HRB 280454Grundsätzliches zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber der Vorperiode im Wesentlichen beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Zugänge im Berichtszeitraum wurden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden grundsätzlich sofort abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Herstellungskosten umfassen Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene anteilige Gemeinkosten. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Im Vorratsvermögen erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie des Instandhaltungsmaterials grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen. Der Ansatz erfolgte zum gewogenen gleitenden Durchschnittspreis. Geringwertige Kleinteile im Bereich des Instandhaltungsmaterials werden mit einem Festwert bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die Einzelkosten für Material und Lohn sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die Fertigungsgemeinkosten werden kostenstellenbezogen berechnet. Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch Wertabschläge Rechnung getragen. Soweit erforderlich, wird verlustfrei bewertet, d.h. es werden Abschläge für noch anfallende Kosten von den voraussichtlichen Verkaufspreisen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert, unter Abzug gebotener Wertberichtigungen, angesetzt; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen werden bedarfsbezogen gebildet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) bewertet. Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient worden ist. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie eine Abzinsung berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich während des Geschäftsjahres unter Zugrundelegung eines einheitlichen Hauskurses umgerechnet. Zum Bilanzstichtag erfolgt eine Bewertung zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Angaben zur Bilanz (1) Entwicklung des Anlagevermögens: Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen der Berichtsperiode im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Das Anlagevermögen ist in Höhe von TEUR 675 Anschaffungskosten (Buchwert TEUR 60) an die FTS Baltic SIA vermietet. Die Miete beträgt TEUR 54 p.a. Des Weiteren ist Anlagevermögen in Höhe von TEUR 650 Anschaffungskosten (Buchwert TEUR 3) an die FTS Deutschland GmbH vermietet. Die Miete beträgt TEUR 34 p.a. (2) Angaben zum Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB sind anzugeben:
(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr TEUR 174). Es handelt sich im Berichtsjahr im Wesentlichen um Forderungen aus Umsatzsteuer aufgrund der seit dem 01. Januar 2021 bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft. (4) Eigenkapital Die Gesellschafterversammlung hat am 14. April 2022 die Neufassung des Gesellschaftsvertrages beschlossen. Das Stammkapital ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom gleichen Tag um 1.970.000,00 EUR auf 2.000.000,00 EUR aus Gesellschaftsmitteln erhöht worden. Der Eintrag in das Handelsregister erfolgte am 31. Mai 2022. (5) Rückstellungen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Der Rententrend wurde mit 2,20% p.a. (Vorjahr 1,75%) angenommen. Eine Fluktuationsrate wurde unverändert nicht berücksichtigt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum Stichtag 31. Dezember 2022 veröffentlichten Wert angesetzt. Dabei wurde der Zinssatz für die Rückstellungsermittlung auf Basis einer zehnjährigen Durchschnittsbildung in Höhe von 1,78% (Vorjahr 1,87%) bestimmt. Die für die Bestimmung des ausschüttungsgesperrten Unterschiedsbetrags nach § 253 Abs. 6 HGB erforderliche zusätzliche Bewertung auf Basis einer siebenjährigen Durchschnittsbildung erfolgte mit einem Zinssatz in Höhe von 1,44% (Vorjahr 1,35%). Dabei wurde nach Maßgabe der Vereinfachungsregel des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) der Verpflichtung von 15 Jahren unterstellt. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 34 (zum 31. Dezember 2021: TEUR 47). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr TEUR 203) Personal und in Höhe von TEUR 67 (Vorjahr TEUR 451) nachlaufende Gutschriften und Boni. Es wurden Altersversorgungsverpflichtungen (Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtung: TEUR 24) mit Vermögensgegenständen (Rückdeckungsversicherung mit Anschaffungskosten/beizulegendem Zeitwert: TEUR 24), die ausschließlich der Erfüllung dieser Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) saldiert. (6) Verbindlichkeitenspiegel (Werte zum 31. Dezember 2021 in Klammern)
Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (7) Sonstige betriebliche Erträge Es sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 7 (Vorperiode TEUR 69) aus der Auflösung von Rückstellungen, in Höhe von TEUR 11 aus der Auflösung von Wertberichtigungen sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 2 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind zudem TEUR 229 (Vorperiode: TEUR 108) aus Währungsumrechnungen enthalten. (8) Sonstige betriebliche Aufwendungen Es sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 29 (Vorperiode: TEUR 100) aus Währungsumrechnungen enthalten. (9) Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens Von den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen TEUR 166 verbundenen Unternehmen. (10) Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Von den Zinserträgen betreffen TEUR 0 (Vorperiode: TEUR 5) verbundene Unternehmen. (11) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Gem. § 277 Abs. 5 HGB sind unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 7 (Vorperiode TEUR 7) aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgewiesen. Von den Zinsaufwendungen betreffen TEUR 9 (Vorperiode: TEUR 0) verbundene Unternehmen. Sonstige Angaben (12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Die künftigen Verpflichtungen aus Miet-, und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2022 TEUR 139 sowie für Wartungsverträge durchschnittlich p.a. TEUR 78. Die wesentlichen Wartungsverträge sind mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende kündbar. Daneben bestehen gegenüber einem verbundenen Unternehmen jährliche Mietverpflichtungen für bestimmte Maschinen und Anlagen in Höhe von derzeit ca. TEUR 495 (Kündigung kann jeweils mit einer Frist von 6 Monaten zum Quartalsende erfolgen). Des Weiteren bestehen Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 537 p.a. für Grundstücke und Gebäude (Kündigung kann jeweils mit einer Frist von 6 Monaten zum Jahresende erfolgen). (13) Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet für ein Darlehen und die Inanspruchnahme eines Girokontos eines verbundenen Unternehmens mit einer selbstschuldnerischen Bürgschaft bis TUSD 511. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag mit insgesamt TUSD 323, das Girokonto hatte einen positiven Endsaldo. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird aufgrund der guten Finanzlage des betreffenden Tochterunternehmens als gering eingeschätzt. (14) Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Während des Geschäftsjahres waren im Quartalsdurchschnitt beschäftigt (Zahl der Beschäftigten gemäß § 267 Abs. 5 HGB):
(15) Organe der Gesellschaft Geschäftsführer während des Geschäftsjahres waren:
Der Geschäftsführer Herr Timo Eisele ist vertretungsberechtigt mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Herr Martin Schock ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit und ist einzelvertretungsberechtigt. Von der Möglichkeit, die Anhangangabe der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 a) HGB zu unterlassen, wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. (16) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Urbach, den 12. Mai 2023 Geschäftsführung: Martin Schock Timo Eisele Brutto-Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022der Schock Metallwerk GmbH, Urbach
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Geschäftstätigkeit und gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Grundlagen des Unternehmens Das Unternehmen ist der EBM-Industrie (Eisen-, Blech-, Metallverarbeitung) zuzurechnen. Schwerpunkt ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Auszugsführungen, Spezialprofilen und Systemlösungen. Außerdem werden Sondermaschinen und Produktionswerkzeuge für den eigenen Bedarf im Unternehmen entwickelt und hergestellt. Das Unternehmen bearbeitet die nationalen und internationalen Märkte, aufgeteilt in die Branchen "Living", "Industrie", "Weiße Ware", "Automotive", sowie "Vertretungen/Verbundene Unternehmen". Die Kernprozesse des Unternehmens (Produktentwicklung, Konstruktion, Rollumformung und Vertrieb) finden am Standort in Urbach statt. Montageleistungen werden durch die Schwestergesellschaften in Lettland, der Türkei und Deutschland übernommen. Administrative Aufgaben (Finanzen, Personal und IT) werden von der Muttergesellschaft Schock Metall Holding GmbH durchgeführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung Keine Branchen- und Unternehmensentwicklung Der Krieg in der Ukraine hatte im Jahr 2022 Auswirkungen auf die Nachfrageentwicklung der Branche sowie die Umsatzentwicklung der Gesellschaft. Die Branche konnte im Verlauf des Jahres 2022 ein Umsatzwachstum verzeichnen. Die Absatzmärkte und -segmente zeigten sich sehr unterschiedlich von den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine betroffen. Von den zu beobachtenden Unterbrechungen von Lieferketten war die Schock Metallwerk GmbH selbst nur geringfügig betroffen. Die Versorgung sowohl auf Lieferantenseite als auch bei den Kunden der Schock Metallwerk GmbH, konnte zu jedem Zeitpunkt gewährleistet werden. Nicht zuletzt, da das Unternehmen über eine hohe Fertigungstiefe und ein Netzwerk aus in Europa ansässigen Zulieferern verfügt. Ein deutlicher Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise war jedoch zu verzeichnen. Diese Entwicklung hat das Unternehmen im Jahr 2022 mit einigen Herausforderungen konfrontiert. Insbesondere die Inflation hatte Auswirkungen auf die Geschäftsabläufe. Die Kosten der Produkte und Dienstleistungen, welche am Markt beschafft werden mussten, sind aufgrund der Inflation im Jahr 2022 angestiegen. Dies war auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie zum Beispiel die höheren Rohstoffpreise oder die gestiegenen Lohn- und Transportkosten. Die Kostensteigerungen konnten nicht vollumfänglich an die Kunden des Unternehmens weitergegeben werden, weshalb einige dieser Kosten selbst getragen werden mussten, was zu einer Einschränkung der Gewinnmarge führte. Forschung und Entwicklung Der Schwerpunkt der Entwicklungsaktivität richtet sich auf die Verbesserung bestehender Produkte sowie die Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen. Auch die Standardisierung von Bauteilen und die Optimierung der Produktion im Zusammenhang mit qualitätssteigernden und kostensenkenden Maßnahmen stellen einen Kernprozess der Forschungs- und Entwicklungsabteilung dar. Im Jahr 2021 hat die Schock Metallwerk GmbH eine Produktoffensive gestartet mit dem Ziel das Produktportfolio signifikant zu erweitern. Diese Produktoffensive wurde im Jahr 2022 fortgesetzt und beinhaltet unter anderem die Ergänzung des Produktportfolios durch weitere Auszugsbaureihen, um die derzeit vorhandenen Lücken im Produktportfolio zu schließen und so weitere Kunden erreichen zu können. Zudem erweitert die Aufnahme zusätzlicher Baureihen das Spektrum von auf den Kundenbedarf zugeschnittenen Systemlösungen. Erfolge bei der Industrialisierung komplexer Eigenprodukte steigern die Leistungsfähigkeit der Schock Metallwerk GmbH zusätzlich. Im Segment der Weißen Ware stärken branchenspezifische Lösungen aus Baugruppen und Teilbaugruppen die Wertschöpfungskette. B. Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Ertragslage Der Umsatz (Fremd) des Unternehmens im Jahr 2022 lag mit TEUR 25.865 +1,1% über dem des Vorjahres (TEUR 25.573). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf die strategische Fokussierung des Unternehmens auf Potentialkunden und eine Sortimentsbereinigung zurückzuführen. Die Umsatzentwicklung des Jahres 2022 im Vergleich zum Gesamtjahr 2021 der einzelnen Branchen stellt sich wie folgt dar: "Living": -1,8%, "Industrie": +0,3%, "Weiße Ware": +2,6%; "Automotive": +0,1%, Vertretungen: +37,3%. Der Exportanteil am Gesamtumsatz lag bei 80,4%. Die negativen Entwicklungen in der Branche "Living" sind maßgeblich von der Sortimentsbereinigung beeinflusst. Die Materialaufwandsquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht (+5,0 Prozentpunkte). Dies ist maßgeblich auf den schnellen Preisanstieg für Rohstoffe zurückzuführen. Die Produkte der Schock Metallwerk GmbH bestehen hauptsächlich aus Stahl. Die Beschaffungskosten für Stahl sind um bis zu 9,3% angestiegen, waren jedoch zum Jahresende wieder leicht rückläufig. Dennoch befanden sich die Preise der Stahlbeschaffung auch zum Ende des Jahres deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erlöse aus dem Verkauf von im Anlagevermögen befindlichen Werkzeugen zu nennen. Des Weiteren wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 7 aufgelöst und Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 229 realisiert. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Gesamtjahr 2021 um TEUR 108 angestiegen. Die Zahl der Mitarbeiter (umgerechnet auf Vollzeit / gleitender Quartalsdurchschnitt) hat sich von 96 zum 31. Dezember 2021 auf 99 zum 31. Dezember 2022 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 4.486 auf TEUR 5.312 angestiegen. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf den Anstieg der sonstigen Dienstleistungen in Höhe von TEUR 1.280 zurückzuführen. Dieser Anstieg erfolgte durch die Auslagerung von Logistiktätigkeiten sowie durch die Fortführung der Verlagerung der allgemeinen Tätigkeiten von der Schock Metallwerk GmbH auf die Schock Metall Holding GmbH. Darunter fallen z.B. die Bereiche IT, Controlling, Personal und Buchhaltung. Bei den Mietkosten für Maschinen konnte eine Verringerung in Höhe von TEUR 82 erzielt werden ebenso wie bei den Wartungskosten (TEUR 39). Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen für den Vertrieb sind geringere Kosten bei Zöllen und Provisionen in Höhe von TEUR 199 zu verzeichnen. Für die Verwaltung und den restlichen Betrieb sind die Jahre 2021 und 2022 vergleichbar. Im Jahr 2022 wurde ein negatives Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 668 erzielt. Im Gesamtjahr 2021 wurde ein positives Ergebnis in Höhe von TEUR 71 erzielt. Zielerreichung Die im Jahresabschluss der Vorperiode prognostizierte positive Entwicklung des Unternehmensergebnisses konnte nicht erreicht werden, da es nicht vollumfänglich gelungen ist die gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise an die Kunden der Gesellschaft weiterzurreichen. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2022 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 40,0% gekennzeichnet. Im Bereich der Vorräte ist ein Aufbau um +35,7% zu verzeichnen. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der fertigen Erzeugnisse und Handelswaren. Diese erfolgte durch gezielte und mit den Kunden abgestimmte Vorproduktionen, um den Kunden Liefersicherheit zu gewährleisten und die Liefergeschwindigkeit zu erhöhen. Gegenläufig zur Erhöhung der Fertigwarenbestände wurden im Rahmen des Working Capital Managements Stahlbestände abgebaut, die durch Optimierung des Einkaufs in Zusammenarbeit mit den Lieferanten erzielt werden konnte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben einen Anteil von 22,8% an der Bilanzsumme, was einem Rückgang zur Vorperiode (28,8%) von 6% entspricht. Zum 31. Dezember 2022 konnte die Gesellschaft ihre Kapitalstruktur nicht ganz halten, weist aber nach wie vor eine sehr starke Kapitalstruktur auf. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens beträgt nun 74,4% im Vergleich zu 87,6% im Vorjahr. Dies entspricht einer Verringerung um -13,2%-Punkte. Diese Entwicklung resultiert unter anderem aus einem Anstieg der Bilanzsumme um +12,0%, begründet durch höheren Verbindlichkeiten gegenüber Verbundene Unternehmen und Lieferanten. Finanzlage Der operative Cash-Flow beträgt TEUR 903. Dieser ist maßgeblich durch die Abnahme der Forderungen aus Vorperioden begründet. Die bis zum 31. Dezember 2022 getätigten direkten Investitionen in Maschinen, Werkzeuge und Betriebsausstattung betrugen TEUR 1.229. Im Bereich des Finanzanlagevermögens wurde eine neue Gesellschaft in der Türkei gegründet und mit finanziellen Mitteln in Höhe von TEUR 216 ausgestattet. Des Weiteren wurde ein Darlehen in Höhe von TEUR 1.023 ausgereicht. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über Barmittel in Höhe von TEUR 1.527 (Stand 31. Dezember 2021: TEUR 1.917). C. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Die Seit dem 11. März 2020 durch die Verbreitung des Corona-Virus (Covid-19) hervorgerufene Pandemie ist im Verlauf des Jahres 2022 stark abgeflacht. Vereinzelt sind noch Reaktionen der Märkte in einer volatilen, branchenspezifischen Nachfrageentwicklungen feststellbar. Im Februar 2022 ist der Ukraine Krieg ausgebrochen was volatile Rohstoffpreise sowie sehr stark gestiegene Energiekosten nach sich zog. Insbesondere die Stahlpreise stiegen, wie auch im Vorjahr, zur Jahresmitte 2022 kontinuierlich an. Vor diesem Hintergrund stellt die Preissicherheit von Rohstoffen ein Risiko für das Unternehmen dar, dem wird durch Bedarfsprognosen begegnet. Der Energiebedarf des Unternehmens wurde tiefgreifend überprüft und durch die Modernisierung großer Verbraucher gesenkt. Unter anderem wurde eine mit Gas betriebene Pulverbeschichtungsanlage stillgelegt und durch eine mit (größtenteils selbst erzeugtem) Strom betriebene Pulverbeschichtungsanlage ersetzt. Mit Risiken in der Supply Chain (Verfügbarkeit, Lieferkette und Preis) muss gerechnet werden. Die Gesellschaft sieht sich aufgrund der soliden finanziellen Lage (EK-Quote), der hohen Fertigungstiefe, welche durch kontinuierliches Insourcing weiter vertieft wird, sowie der strategischen Lagerbestände und Fokussierung auf europäische Bezugsquellen für diese eventuell eintretende Gegebenheit gut gewappnet. Da das Risiko von Preissteigerungen in Märkten mit Nachfrageüberhang latent ist, wird versucht eine möglichst lange Preisbindung bei den Lieferanten zu erzielen. Die Preisentwicklungen im Jahr 2022 konnten nur teilweise in Form von Preiserhöhungen an die Kunden der Gesellschaft weitergegeben werden. Weitere Risiken bestehen insbesondere durch konjunkturelle Unsicherheiten in der Eurozone und in möglichen zusätzlichen Zöllen beim Export in den amerikanischen Markt, sowie in einem volatilen USD-Kurs. Einzelne Absatzmärkte - Länder wie auch Branchen - unterliegen aufgrund des Krieges sehr unterschiedlichen Entwicklungen. Diesen Risiken aktiv entgegenzutreten ist nur bedingt möglich, jedoch ist das Kundenportfolio der Gesellschaft in Bezug auf Märkte und Branchen heterogen. Kunden im den vom Krieg betroffenen Ländern hat die Gesellschaft nicht. Da die Endmontage der Produkte teilweise bei der Schwestergesellschaft in Lettland durchgeführt wird, sind hier Risiken aus Preisschwankungen im Bereich der Logistik möglich. Es war zu beobachten, dass Speditionen Ihre Preise erhöhen. Dies hat bedingt durch den Werksverkehr, Auswirkungen auf die Kostenstruktur der Produkte. Bestandsgefährdende Risiken sind uns derzeit keine bekannt. Aufgrund langjähriger Erfahrung am Markt verfügt das Unternehmen über ein System zur Erkennung von Chancen aus den Marktbedingungen. Um eine nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen, werden fortlaufend Informationen aus den Absatz-, Beschaffungs-, Rohstoff- und Finanzmärkten erfasst und ausgewertet. Darauf basierend werden die notwendigen Entscheidungen zur Absicherung und nachhaltigen Weiterentwicklung des Unternehmenserfolgs getroffen. Die geschaffene Konzernstruktur ermöglicht es dem Unternehmen schneller und flexibler auf Änderungen am Markt zu reagieren. Eigene Gesellschaften erhöhen die Konzentration auf die jeweilige Kernkompetenz. Dies birgt die Chance auf dynamisches und nachhaltiges Wachstum. Das im Bereich der Risiken benannte Problem der gefährdeten Prozessketten in globalisierten Märkten beinhaltet für die Schock Metallwerk GmbH auch Chancen. Durch die Fokussierung auf eine europäische Supply Chain konnte eine hohe Liefersicherheit gegenüber den Kunden sichergestellt werden. Diese Liefersicherheit bietet auch die Chance zusätzliche Marktanteile zu erobern. Zusätzlich wird die Schock Metallwerk GmbH, durch im Laufe des Jahres 2022 getätigte Investitionen in das Produktportfolio, neue Produkte am Markt anbieten können. Hieraus entsteht ebenfalls eine Möglichkeit für weiteres Wachstum. D. Prognosebericht Das Unternehmen wird auch zukünftig die Branchendiversifizierung beibehalten. Großkunden konnten auch weiterhin über einen längeren Zeitraum vertraglich an die Schock Metallwerk GmbH gebunden werden. Die Implementierung eines neuen ERP-Systems wurde zum Jahresbeginn 2023 erfolgreich umgesetzt. Von einer daraus resultierenden Verbesserung der Produktionsabläufe sowie einer erhöhten Transparenz wird die Gesellschaft im Verlauf des Jahres 2023 sowie den fortfolgenden Jahren profitieren. Die Entwicklungsschwerpunkte liegen nach wie vor im Bereich der Sonderlösungen sowie der Optimierung bestehender Anwendungen in allen Branchen. Der Umsatz unseres Tochterunternehmens in den USA lag in 2022 mit TUSD 4.328 unter dem des Vorjahres (TUSD 5.304). Das Ergebnis nach Steuern war im Jahr 2022 deutlich positiv. Die Vertriebsstruktur der Schock Metal America Inc. ist in die Vertriebsorganisation der Muttergesellschaft eingebunden. Es wird für das Jahr 2023 von einer positiven Entwicklung der Gesellschaft sowie von einem positiven Ergebnis ausgegangen. Für das Schwesterunternehmen FTS Baltic SIA wird eine Entwicklung analog der Schock Metallwerk GmbH erwartet, da die Gesellschaft momentan der einzige Abnehmer der erbrachten Dienstleistung (Erbringung von Produktionsdienstleistungen sowie Pulverbeschichtung) ist. Die Auftragseingänge (Fremd) im Jahr 2022 bewegten sich auf dem Niveau des Jahres 2021. Die Gesellschaft konnte Kunden zurückgewinnen und es ist eine Verlagerung aus dem asiatischen Wirtschaftsraum in den europäischen zu beobachten. Mit einer weiteren Verstärkung dieses Effektes wird gerechnet, da die Kunden der Schock Metallwerk GmbH so ihre Lieferketten robuster gestalten können. Durch die weitere Entwicklung unserer Produkte sowie patentfähiger Anwendungen und der intensiven, weltweiten Bearbeitung neuer Märkte, erwarten wir auch weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung. Die anvisierte Verbreiterung der Produktpalette sollte diesen Trend unterstützen. Dabei gehen wir von positiven Erträgen sowie einer Steigerung des Jahresergebnisses im Jahr 2023 aus. Ausblick Nachdem die Gesellschaft im Verlauf des Jahres 2022 die dynamische Entwicklung beibehalten konnte, wird diese auch weiterhin in eine kontinuierliche Prozessoptimierung überführt. Wesentliche Investitionen in die IT-Infrastruktur sowie Werkzeuge, Maschinen und Anlagen wurden getätigt. Weiterhin befinden sich wichtige Projekte in der Umsetzungsphase und werden im Verlauf des Jahres 2023 zur Umsetzung kommen. Auch im Jahr 2022, welches vom Krieg in der Ukraine geprägt war, ist es der Gesellschaft gelungen die eigene Lieferfähigkeit weiter zu verbessern. Daher ist von einer positiven Umsatzentwicklung mit bestehenden, neuen und zurückgewonnenen Kunden im Jahr 2023 auszugehen. Die weitere Entwicklung des Krieges in der Ukraine ist schwer einzuschätzen. Die Auswirkungen zeigen aktuell, abgesehen von den Kostensteigerungen durch die Inflation, noch keine negativen Effekte auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Eine Prognose für das zweite Halbjahr erscheint derzeit dennoch nicht möglich. Unter diesen wirtschaftlichen Bedingungen wird insgesamt für das Geschäftsjahr 2023 von einem positiven Geschäftsverlauf ausgegangen. Die tatsächliche Entwicklung kann darüber hinaus ebenso von den im Risikobericht dargestellten Risiken, insbesondere dem Krieg in der Ukraine, beeinflusst werden.
Urbach, 12. Mai 2023 Schock Metallwerk GmbH Martin Schock, Geschäftsführer Timo Eisele, Geschäftsführer |
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Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen