Spedition Poller GmbHLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Rene Meinel seit 22.10.2003 | Geschäftsführer |
Werner Poller seit 22.10.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
H**** N****WP Holding GmbH | 8.72% |
D***** P************WP Holding GmbH | 8.72% |
Ungelöste Beteiligungen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
WP Holding GmbHEigenbeteiligung | 21.16% |
WP Holding GmbHEigenbeteiligung | 11.39% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Poller Systemlogistik GmbHAufgelöst | 80.32% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Poller GmbHEllefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LageberichtLagebericht für das Geschäftsjahr 2007 Geschäfts- und Rahmenbedingungen Einleitung und Struktur Die Spedition Poller GmbH wurde 1991 in Ellefeld gegründet. Im Jahr 1999 fand ein Gesellschafterwechsel statt. Seit der Gründung konnte durch zukunftsorientiertes Handeln und unternehmerischen Weitblick, ein stetiges Wachstum verzeichnet werden. Der Name "Poller" ist nicht erst seit der Gründung der Spedition Poller GmbH bekannt, sondern ist mit Tradition verbunden. Schon 1925 transportierte Richard Poller mit Pferdefuhrwerken Güter. Im Jahr 2007 wurde die Firma Weck + Poller Holding GmbH gegründet. In diese wurden die Geschäftsanteile der Firma Spedition Poller GmbH gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten eingebracht. Innerhalb der Holding können wir noch flexibler auf den Markt reagieren und unseren Kunden ein umfangreicheres Dienstleistungsangebot bieten. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Wettbewerbs Die Logistikbranche in Deutschland ist der größte Logistikmarkt in Europa. Die Logistikbranche wird lt. IKB Branchenbericht von Dezember 2007 in 2008 mit etwa 5 % spürbar zulegen, bis 2011 schwächt sich das Wachstum aber auf ca. 3 % p. a. ab. Kontraktlogistik bleibt weiterhin der Wachstumstreiber, hier sind jährliche Steigerungen von 10 bis 13 % zu erwarten. Das Lagergeschäft ist durch die zunehmende Bedeutung logistischer Dienstleistungen im Speditions- und Lagereigewerbe zu den wirtschaftlich bedeutendsten Leistungsbereichen geworden. Trotz guter Wachstumsperspektiven und deutlich rückläufiger Insolvenzzahlen bewegt sich das Ausfallrisiko der Logistikbranche im gesamtwirtschaftlichen Vergleich auf überdurchschnittlichem Niveau. Steigende Transportkosten werden den Konzentrationsprozess der Branche forcieren. Trotzdem bleibt die Branche aufgrund ihrer Struktur weiterhin mittelständisch geprägt. (Quelle: IKB). Ungeachtet des Marktwachstums sind vor allem mittelständische Transportunternehmen großen Belastungen durch LKW-Maut, steigenden Kraftstoffpreisen und das Vordringen ausländischer Konkurrenten ausgesetzt. Die Folgen sind niedrigeres Ertragsniveau, geringe Innenfinanzierungskraft und hohe Insolvenzanfälligkeit. Wesentlich vorteilhafter ist die Situation der Firmen, die sich verstärkt auf höherwertige Logistikdienste konzentrieren. Sie sehen sich einem geringeren Wettbewerbsdruck gegenüber und verfügen tendenziell über größere Ertragspotenziale. Wachstumstreiber bleibt das Outsourcing von logistischen Zusatzleistungen in Industrie und Handel. Hier liegt das Hauptpotenzial vor allem bei höherwertigen Logistikdienstleistungen, da viele Industrieunternehmen bereits einen größeren Teil ihrer logistischen Standardleistungen fremdvergeben haben. Zukunftweisend ist eine Differenzierungsstrategie, welche die Individualisierung und Flexibilisierung von Logistikleistungen in den Mittelpunkt stellt. Im Lauf der Jahre konnte sich die Firma Poller GmbH Deutschlandweit durch den immer größer gewordenen Speditionsbedarf ausdehnen. Trotz den gestiegenen Kraftstoffpreisen und der Einführung der Maut, wurde kein Rückgang verzeichnet. Durch unsere hervorragenden Mitarbeiter haben wir einen umfangreichen Kundenstamm gewonnen. Umfassende Beratung, sowie individuelle und präzise Logistik-Konzepte sind eine wesentliche Komponente für die erfolgreiche und langjährige Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Die steigenden Anforderungen bewältigen wir durch Flexibilität und der stetigen Erweiterung unseres Fuhrparkes sowie der Technik. Qualität, Zuverlässigkeit und Termintreue stehen an oberster Stelle. Die Spedition Poller GmbH hat sich auch in diesem Jahr als verlässlicher Partner im Bereich Spedition und Logistik in einer sehr konkurrenzstarken Branche erwiesen und gefestigt. Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für die Aufrechterhaltung des integrierten Managements. Sie formuliert die Qualitäts- und die Umweltpolitik des Unternehmens. Sie beschließt die erforderlichen Maßnahmen zur Realisierung der Zielsetzungen, benennt die Zuständigkeiten, stellt die benötigten Mittel bereit und ist für die regelmäßige Bewertung zuständig. Der Umweltmanagementbeauftragte ist für alle umweltrelevanten Fragen zuständig. Zusätzlich ist ein externer Gefahrengutbeauftragter bestellt. Das Umweltmanagementsystem ist im Qualitäts- und Umweltmanagementhandbuch dokumentiert. Dort sind alle umweltrelevanten Fakten beschrieben. Diese werden in regelmäßigen Abständen überprüft und angepasst. Dienstleistung und Produkte Unser Dienstleistungsbereich erstreckt sich von der Internationalen Spedition, Lagerung, Kommissionierung, Projektlogistik sowie bis hin zu ergänzenden Dienstleistungen. Es existiert ein integriertes Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Es erfüllt einerseits die Anforderungen der ISO 14001, andererseits ist das darin enthaltene Qualitätsmanagementsystem gemäß der internationalen Norm ISO 9001-2000 zertifiziert. Hinter diesem Dienstleistungsbereich verbirgt sich mehr als nur die Durchführung eines Transportes. Wir arbeiten u. a. Logistik-Konzepte aus und legen sehr viel Wert auf Logistik-Services. In den Branchenbereichen Geotextilien, Stahl- und Baustellenlogistik sind wir Spezialist und haben das erforderliche Equipment. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Unsere Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2007 mit einem Jahresüberschuss von TEuro 84,1 (Vorjahresergebnis: Jahresüberschuss von TEuro 334,2) ab. Das Geschäftsjahr verlief mit weiter steigendem Umsatz erfolgreich. Begründet durch das Outsourcing in Industrie und Handel und dem damit verbundenen erhöhten Speditions- und Logistikbedarf. Die Auftragslage hat sich in 2007 über unsere positiven Erwartungen hinaus entwickelt. Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich höher. Der Aufwand für bezogene Leistungen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls. Im Vergleich zum Umsatz verminderte sich die Fremdleistung jedoch. Zurückzuführen ist dies auf die Personalsteigerung und den erweiterten Fuhrpark. Der Materialaufwand ist geringfügig gestiegen. Ingsgesamt stieg unser Rohergebnis (gemäß § 276 S. 1 HGB) auf TEuro 9.165 gegenüber TEuro 7.214 im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 2.167 auf TEuro 2.777. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEuro 5.527 um TEuro 581 über dem Niveau des Vorjahres von TEuro 4.946. Dies liegt vor allem an den gestiegenen Fahrzeugkosten, die auf die enorme Erweiterung des Fuhrparks und die gestiegenen Treibstoffpreise zurückzuführen sind. Finanzlage Unsere Gesellschaft finanziert sich neben dem Eigenkapital (0,3%) vorwiegend durch Bankdarlehen (60,7%). Die Finanzierung durch Bankdarlehen umfasst dabei insgesamt ein Kreditvolumen von TEuro 5.010. Die Kreditverbindlichkeiten sind in Höhe von TEuro 1.096 innerhalb eines Jahres, in Höhe von TEuro 3.093 in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren und in Höhe von TEuro 821 in einem Zeitraum über fünf Jahren fällig. Zur Sicherung der Kontinuität der Zinslast für das Unternehmen wurde für ein neues Darlehen ein Zinscap eingesetzt. Die neuen Darlehen wurden bei unterschiedlichen Institutionen aufgenommen. Um die Kapitalstruktur zu stärken, wurde 2006 eine typisch stille Beteiligung eingegangen. Im Jahr 2007 haben wir einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEuro 886 erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 450 erhöhte sich der Cashflow um TEuro 436. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war positiv. Wir rechnen damit, künftig unsere finanziellen Verpflichtungen weiterhin erfüllen zu können. Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEuro 2.309 (Vorjahr TEuro 3.218) getätigt. Die Investitionen erfolgten zum größten Teil im Rahmen der Fuhrparkerweiterung in Höhe von TEuro 1.817 (Vorjahr TEuro 2.695). Den gesamten Investitionen stehen Normalabschreibungen in Höhe von TEuro 873 (Vorjahr TEuro 721) gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte weitgehend über Darlehen verschiedener Institute. Vermögenslage Die Vermögensstruktur zum 31. Dezember 2007 stellt sich wie folgt dar: Das Anlagevermögen entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 62,20 %. 0,15% der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31. Dezember 2007 einen Anteil von 25,20 %. 11,70 % entfallen auf die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Flüssige Mittel umfassen 0,65 % und auf den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entfallen 0,10 %. Unsere Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2007 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 0,31 % gekennzeichnet. An der Bilanzsumme haben die Rückstellungen einen Anteil von 2,11 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 60,74 %, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 19,02 % und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 2,66 %. Einen Anteil von 14,00 % haben die sonstigen Verbindlichkeiten, in diesen ist mit 6,1 % die typisch stille Beteiligung enthalten. Risikobericht Das Erkennen von Chancen und Risiken im Unternehmen und die Entscheidung über Maßnahmen zur Abwehr von Risiken und zur Nutzung von Chancen gehören zu den wichtigsten Aufgaben der Unternehmensführung, und sind somit auch Arbeitsschwerpunkte der Geschäftsleitung der Spedition Poller GmbH. Die Spedition Poller GmbH ist auf Grund ihrer Tätigkeit allgemeinen Geschäftsrisiken ausgesetzt. Wir wägen sorgfältig Chancen und Risiken ab, bevor Entscheidungen über wesentliche geschäftliche Maßnahmen getroffen werden. Die Geschäftsleitung analysiert das abgelaufene Geschäft, die erwartete Entwicklung und die damit verbundenen Risiken. Risiken Die Risiken für die Spedition Poller GmbH sind vor allem immanente Geschäftsrisiken und Marktrisiken. Abhängigkeit von einzelnen Personen Die Abhängigkeit von einzelnen Führungskräften gehört zu diesen immanenten Geschäftsrisiken. Diesem Risikopotential wird durch eine verstärkte Bindung der einzelnen Führungskräfte an das Unternehmen begegnet. Abhängigkeit von Auftraggebern Mit verschiedenen Auftraggebern bestehen unbefristete Rahmenverträge. Diese Rahmenverträge können meistens mit einer sechsmonatigen Frist gekündigt werden. Chancen Reine Transportunternehmen weisen ein deutlich höheres Ausfallrisiko als Logistikdienstleister auf. Die Hauptursachen für diese Entwicklungen liegen im unterschiedlichen Produktportfolio. Transportdienstleistungen liegen unter einem besonders starken Preisdruck, vor allem seitens osteuropäischer Anbieter. Durch den Bau einer neuen Halle wird der Bereich der Logistikdienstleistungen weiter ausgebaut. Die Struktur der Firma wird stetig so erweitert, dass für eine maximale Umsatz- und Ergebnissteigerung eine optimale Mischung aus Transport- und Logistikdienstleistung entsteht. EDV und Controlling Auch im Jahr 2007 wurde das vorhandene EDV-System auf den neuesten Stand gebracht, so dass das interne Controlling weiter gewährleistet ist und verbessert wird. Weiterhin wird durch externe Berater mit extra Auswertungen und Controllingreporten die Geschäftsleitung unterstützt. Wettbewerb Trotz der guten Wachstumsperspektive bleibt die Situation für die Unternehmen der Logistikbranche angespannt, obwohl die Insolvenzzahlen leicht rückläufig sind. Eine separate Betrachtung der Insolvenzentwicklung zeigt, dass kleinere Unternehmen stärker unter den schwierigen Marktbedingungen leiden, als Unternehmen mit einem Jahresumsatz größer 10 Mio. Euro (Quelle: IKB). Prognosebericht Da sich das globale Wachstum voraussichtlich weiter fortsetzt, wird in den nächsten beiden Jahren eine weitere Steigerung beim Umsatz erwartet. Dabei wird von einer mittleren Prognosesicherheit ausgegangen. Für das Jahr 2008 sind einige Sondereffekte zu berücksichtigen: Neben den hohen Kraftstoffpreisen werden sich insbesondere auch die Auswirkungen des seit April 2007 gültigen EU-Fahrpersonalrechts voll entfalten. Durch die Verkürzung des Arbeitszeitrahmens und die Veränderung der Lenk- und Ruhezeiten ist ein Personalkostenanstieg zu erwarten. Zudem plant das Bundesverkehrsministerium für Oktober 2008 eine Erhöhung der Maut. (Quelle: IKB Branchenbericht Dezember 2007) Für das kommende Geschäftsjahr sind Investitionen im Bereich des Fuhrparks in Höhe von ca. 500 TEuro bis 1 Mio. Euro geplant. Diese werden, wie seither, bei Kreditinstituten finanziert werden. Die Auftragslage hat sich bisher in 2008 weiterhin planmäßig entwickelt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Speditionen müssen ihren Kunden Qualität und Zuverlässigkeit in Verbindung mit Termintreue garantieren. Zugleich stehen sie, wie viele Branchen, unter Preisdruck. Das wichtigste Kapital sind hier unsere Mitarbeiter. Ihre hohe Identifikation mit unserem Unternehmen garantiert eine sorgfältige Auftragsabwicklung und somit einen Teil der Kundenbindung im Zusammenhang mit Kundenzufriedenheit. Durch den Ausbau der Dienstleistung, vor allem im Bereich der Logistik-Konzepte und des Logistik-Services, soll das Risiko der Kundenabwanderung durch Kundenbindung immer mehr minimiert werden. Durch den erweiterten und sehr vielseitigen Fuhrpark werden Risiken minimiert, indem die Flexibilität steigt. So sind Fahrzeuge für den schnellen und mengenmäßig kleinen Transport sowie mit sehr viel Ladevolumen vorhanden. Für problematische Anlieferstellen gibt es Mitnahmestapler, Ladedorne oder spezielle Verladeeinheiten. Das etablierte Risikomanagement ist so ausgelegt, dass potenzielle Risiken frühzeitig erkannt werden und gegebenenfalls steuernd entgegengewirkt werden kann. Die Spedition Poller GmbH ist gut positioniert sich den Herausforderungen des Marktes zu stellen und davon zu profitieren. Aus heutiger Sicht sind für uns keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir erwarten auch keine grundlegende Veränderung der Risikolage. Sonstige Angaben Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, gibt es keine. Die Auftragslage des Geschäftsjahres 2008 begann positiv. Im ersten Quartal konnte der Umsatz erfolgreich gesteigert werden. Die Entwicklung der Umsätze und der Kosten liegen mit Ausnahme der Kraftstoff- und Mautkosten im Plan.
Ellefeld, den 7. November 2008 Werner Poller René Meinel-Poller Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der nachstehende Anhang ist der Anhang in der Fassung für Offenlegungszwecke. Der Jahresabschluss der Spedition Poller GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich der Vornahme steuerlicher Maßnahmen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte und sonstigen Wertpapiere zu Anschaffungs- kosten, die Ausleihungen zum Nennbetrag angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenständesind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen - bei erkennbaren Einzelrisiken - und Pauschalwertberichtigungen zur Abgeltung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Leasingverpflichtungen in Höhe von TEuro 52. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die Bilanzierungs- und Beweretungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben. Der Ausweis der weiterverrechneten Aufwendungen für Kraftstoffe wurde im Vorjahr (TEuro 969) unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" vorgenommen. Im Jahr 2007 erfolgte der Ausweis unter dem Posten "Umsatzerlöse" (TEuro 1.043). C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus der beigefügten Übersicht hervor. Forderungen Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 25,9 (VJ TEuro 0,00) ausgewiesen. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt laut Handelsregisterauszug DM 50.000,00 (dies entspricht Euro 25.564,59) und ist voll eingezahlt. Sonderposten mit Rücklageanteil In der Bilanz wurde ein Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von Euro 20,00 (Vj: Euro 150,00) ausgewiesen. Dieser wurde nach § 7g Abs. 3 EStG gebildet. Im Jahr 2007 ist eine Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil von Euro 130,00 in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEuro 1.367 durch Grundpfandrechte und ähnliche Rechte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Mutterunternehmen (Gesellschafter) in Höhe von TEuro 15,5 enthalten und gegenüber Schwesterunternehmen in Höhe von TEuro 204,3. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine in 2006 errichtete typisch stille Beteiligung in Höhe von Euro 500.000,00 ausgewiesen. Die stille Beteiligung gewährt dem Gläubiger eine Gewinnbeteiligung vom Jahresüberschuss der Firma Spedition Poller GmbH. Die Vergütung besteht aus einem festen und variablen Beteiligungsentgelt. Für das variable Beteiligungsentgelt ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit laut Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 14 HGB des nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften erstellten Jahresabschlusses maßgebend. Die Ansprüche aus der typisch stillen Beteiligung sind mit einem qualifizierten Rangrücktritt gegenüber allen nichtnachrangigen Gläubigern für den Fall der Insolvenz versehen. Eine Verlustteilnahme ist jedoch ausgeschlossen. Die Kapitalüberlassung erfolgt bis zum 31. Dezember 2013. Die Gewinnbeteiligung wird unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die angefallenen Zinsaufwendungen belaufen sich auf TEuro 259,1 davon entfallen auf die typisch stille Gesellschaft TEuro 48,1. D. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind keine weiteren Haftungsverhältnisse zu vermerken. E. Sonstige Pflichtangaben Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Werner Poller, Kaufmann, 08209 Auerbach René Meinel-Poller, Kaufmann, 08223 Neustadt Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Vom Schutzrecht gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Vergütung der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Sachverhalte Betrag Forderungen TEuro 25,9 (Vj: TEuro 271) Verbindlichkeiten TEuro 15,5 (Vj: TEuro 166) Beschäftigte Personen Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 109 Personen beschäftigt (im Vorjahr: 107). Arbeitnehmergruppen Zahl Arbeiter 96 Angestellte 13 davon: leitende Angestellte 2 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 107 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 2 Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden derivative Finanzierungsinstrumente in der Form eines Zinscaps zur Absicherung gegen einen unterwarteten Anstieg des Geldmarktzinses für ein Darlehen. Zinscap TEuro 800,0 Laufzeit bis: 31.12.2016 Der Zinscap hat einen Zeitwert von TEuro 29,1 per 31. Dezember 2007 und ist mit einem Buchwert von TEuro 27,8 in den Immateriellen Vermögensgegenständen enthalten. Darlehen gegenüber Geschäftsführern nach § 285 Nr. 9 c) HGB Gegenüber den Geschäftsführern bestehen zum Bilanzstichtag keine Darlehen mehr. Diese wurde im Geschäftsjahr vollständig in Höhe von TEuro 9 getilgt. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile: Name des Unternehmens: Poller Systemlogistik GmbH Sitz des Unternehmens: Neuensalz Höhe des Anteils: 51,2% Letztes Jahresergebnis (31.03.2007): 4.568,49 Euro Eigenkapital zum 31.03.2007: 16.525,16 Euro Name des Unternehmens: SUNDL s.r.o. Sitz des Unternehmens: Opletalova súp.c. 6664, 841 07 Bratislava Höhe des Anteils: 20,0% Letztes Jahresergebnis (2007): TSKK 5.306 Eigenkapital 31.12.2007: TSKK 13.560 Angaben zum Mutterunternehmen Die Spedition Poller GmbH ist eine 100 % ige Tochter der Firma Weck + Poller Holding GmbH mit dem Sitz Reichenbacher Straße 67, 08056 Zwickau.
Ellefeld, den 7. November 2008 Werner Poller René Meinel-Poller Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Spedition Poller GmbH mit einer Bilanzsumme von Euro 8.248.193,52 und einem Jahresüberschuss von Euro 84.133,72 folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Spedition Poller GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Sersheim, 7. November 2008 Oehler
Treuhand GmbH
G. Oehler, Wirtschaftsprüfer |
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