Dorling Kindersley Verlag GmbH

Arnulfstraße 124, 80636 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 138513
Eingetragen
16.10.2001
Branche
Verlegen von BüchernEinzelhandel mit BüchernVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
Verlagsgeschäfte jeglicher Art, insbesondere bezüglich der von der Firma Dorling Kindersley Ltd./Großbritannien vertriebenen Verlagserzeugnisse, ferner Einkauf und Vertrieb von Verlagsrechten, Einkauf und Vertrieb von Büchern sowie Vermittlung dieser Geschäfte.

Historie

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Management

NameRolle
Heike Faßbender
seit 8.4.2025
Geschäftsführer
Paul Nicholas Kelly
seit 1.6.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert92.20% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dorling Kindersley Verlag GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht 2019

A. Darstellung der wirtschaftlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen

Struktur und Schwerpunkte der Tätigkeit

Die Dorling Kindersley Verlag GmbH (DK) ist die deutsche Tochter der Dorling Kindersley Ltd., London, die ihrerseits seit 2013 Teil der internationalen Verlagsgruppe Penguin Random House ist.

Das englische Mutterhaus Dorling Kindersley entwickelt Titel einer für deutsche Verlage untypischen Themenbreite vom Kinderbuch über Reiseführer, Ratgeber bis hinzu Enzyklopädien. Grundgedanke ist es, mit der außergewöhnlichen Darstellung des jeweiligen Themas Leser in unterschiedlichen Ländern und Kulturen anzusprechen. Über 15 Jahre bis zur Gründung des deutschen Verlages vertrieb die GmbH als Agentur Lizenzrechte im deutschsprachigen Raum. Seit dem Jahr 2000 werden die Substanzen des Mutterhauses nahezu ausschließlich über das Label Dorling Kindersley Verlag direkt vermarktet. Um das Programm abzurunden, tritt der Verlag auch als Lizenznehmer von Fremdverlagen sowie mit eigenen Entwicklungen in Erscheinung. Die Struktur und der Schwerpunkt der Tätigkeit unseres Verlags sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft verzeichnete 2019 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,6% (BIP 2018: +1,5%) und damit ein leicht gestiegenes Niveau gegenüber dem Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das zehnte Jahr in Folge gewachsen, das Wachstum hat aber weiter an Schwung verloren.

(Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/

Branchenentwicklung

Der Umsatz des Gesamtmarktes blieb mit 1,4% im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant. In den Warengruppen, in denen DK aktiv ist, zeigt sich überwiegend ein positives Bild:

Kinder- und Jugendbücher +4,6 %
Reise -1,0 %
Ratgeber +3,0 %
Sachbuch +4,9 %
Belletristik -0,8 %

(Quelle: https://www.boersenverein.de/boersenverein/aktuelles/detailseite/buchmarkt-2019-mit-umsatzplus-relevanz-des-buches-ungebrochen/

Die Verlagslandschaft blieb 2019 analog der Vorjahre weiter relativ ruhig und unverändert.

Das Sterben von Traditionsbuchhandlungen hat sich im Berichtsjahr fortgesetzt. Im Handel jedoch zeigte sich insbesondere bei Thalia eine starke Expansion durch den Zusammenschluss mit der Mayerschen Buchhandlung und weiteren Übernahmen von lokalen Händlern. Generell blieb der Sortimentsbuchhandel hinter der Entwicklung aller Absatzkanäle zurück. Für die Händler vor Ort ist ein leichtes Umsatzplus von 0,5 % für 2019 zu notieren (Quelle: https://www.boersenblatt.net/2020-01-23-artikel-und_es_ward_gruen-branchen-monitor_buch_2019.1796993.html/)

Der Zwang auf die Händler zu möglichst geringen Lagerbeständen hielt an und zeigte sich in schnellen Remissionen (Warenrücksendungen). Die Gutschriften wurden oftmals dazu verwendet, Aufträge für neue Bücher zu finanzieren.

B. Produktprogramm und -entwicklung

Der Unverwechselbarkeit des bei DK entwickelten Sachbuchtyps, der weltweit stilbildend gewirkt hat, verdankt der Verlag seit vielen Jahren erfolgreiche Bestseller.

Mit den deutschen Erstausgaben der Bücher von Kultkoch Jamie Oliver ist DK weiterhin erfolgreich. Mit weiteren Starköchen wie Alexander Herrmann, Nelson Müller, Frank Rosin und Yotam Ottolenghi ist DK der Verlag, mit den meisten nationalen und internationalen TV-Köchen. Im Bereich Kinder- und Jugendbuch hat sich die Erstleserreihe "Superleser" etabliert. Die Reiseführerreihen "Vis-à-Vis" und "Top 10" konnten sich leicht unter dem Vorjahresniveau stabilisieren.

Auch im Bereich Kinderbuch hat DK mit seinem Sachbuchstil eindrucksvoll Maßstäbe gesetzt. Großzügig bebildert und mit einer Gestaltung, die auch komplizierte Zusammenhänge begreifbar macht, vermitteln DK Bücher Wissen zu den unterschiedlichsten Themen auf einmalig anschauliche und unterhaltsame Weise. Wer Sachbücher für Kinder sucht, die durch ihre Machart beeindrucken und fesseln, dabei wissenschaftlich fundiert und leicht verständlich sind, der wird aus unserer Sicht hier fündig. Große Bedeutung erlangten in den letzten Jahren Titel in Zusammenarbeit mit den Marken LEGO und Disney. Insgesamt umfasst das Verlagsprogramm des DK Verlages rund 1.200 lieferbare Titel. Im Geschäftsjahr 2019 veröffentlichte der Verlag ca. 240 Neuerscheinungen.

Ziel ist es, die DK-Sachbücher, Reiseführer und Kinderbücher in allen Warengruppen laufend weiter zu entwickeln. Darüber hinaus gehende Forschung und Entwicklung wird nicht durchgeführt.

C. Geschäftsverlauf 2019

Für DK war das Geschäftsjahr ein gutes Jahr, wobei sich nach unserer Meinung im Berichtsjahr die anerkannte Marktstellung sowie der hohe persönliche Einsatz vieler Verlagsmitarbeiter und über Jahre aufgebaute Kundenbeziehungen wie auch im Vorjahr im Jahresergebnis positiv widerspiegeln.

Im Prognosebericht des Vorjahres wurde eine leicht gesteigerte Entwicklung des Umsatzes sowie der Materialaufwandsquote (inkl. Bestandsveränderung) erwartet. Tatsächlich stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr um 8,2%, die Materialaufwandsquote unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung verbesserte (d.h. reduzierte) sich deutlich von 55,3% im Vorjahr auf 53,5%. Die Eigenkapitalrendite, insbesondere aufgrund der verbesserten Kostenstruktur, liegt mit 12,4 % besser als im prognostizierten einstelligen positiven Prozent-Bereich, auch der Jahresüberschuss lag über dem im Vorjahreslagebericht dargelegten 6-stelligen Bereich.

Die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigt deutlich die Entwicklung des gesamten Buchmarktes, weg von lang laufenden Titeln aus der Backlist hin zur Abhängigkeit von einzelnen Bestsellern bei gleichzeitig deutlich höherem Remissionsverhalten der Händler. Hierauf wurde auch in der Produktentwicklung reagiert. Die englische Muttergesellschaft hat ihre Produktentwicklung deutlich gestrafft und setzt auf innovative Titel mit namhaften Autoren, die dennoch den DK Stil unverwechselbar fortführen. Der Fokus richtet sich vor allem auf Kinderbücher, das Thema "Lebenslanges Lernen" sowie die ausgezeichneten Lizenzbeziehungen mit Disney und LEGO.

Die Akzeptanz von Handel und Endverbraucher war im abgelaufenen Jahr vielversprechend. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung kann das abgelaufene Geschäftsjahr grundsätzlich als positiv bewertet werden.

D. Wirtschaftsbericht - Analyse der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Darstellung der KPIs

Die für den DK Verlag wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, Materialaufwandsquote (Materialaufwand inklusive Bestandsveränderung im Vergleich zum Umsatz) sowie die Eigenkapitalrentabilität (Verhältnis Jahresüberschuss zu Eigenkapital). Die Kennzahlen sind unmittelbar aus dem Abschluss abgeleitet.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse als wesentlicher Leistungsindikator haben sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2% gesteigert. Ausschlaggebend für das Umsatzwachstum im abgelaufenen Jahr waren u.a. die Absätze im Bereich der Verlagsproduktion ohne Reiseführer.

Die Konzentration auf die Kernsegmente Garten / Natur, Gesundheit / Wellness, Essen & Trinken, Reiseführer und Kinder-/ Jugendbuch wurde erfolgreich fortgeführt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge steigerten sich von T€ 876 auf T€ 1.051 im Wesentlichen aufgrund gestiegener periodenfremder Erträge.

Die Materialaufwandsquote (unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung) gemessen am Umsatz verbesserte sich auf 53,5%. Wesentlicher Grund hierfür sind die strikte Programm- und Auflagenplanung. Der Umsatz pro Mitarbeiter liegt bei T€ 330 (Vorjahr: T€ 305).

Die Personalaufwendungen waren stabil (-T€ 19). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr aufgrund der gesteigerten Umsatzerlöse und Aufwendungen für die Einführung einer Verlagssoftware um 8,5%.

Klare Strukturen und kurze Entscheidungswege in der Unternehmensführung garantierten Gemeinkosten auf unterdurchschnittlichem Niveau.

Insgesamt wurde unter Berücksichtigung des aufgrund des niedrigeren Finanzierungsbedarfs verminderten Zinsaufwands (T€ 0; Vorjahr T€ 31) sowie unter Berücksichtigung der Steuern ein Jahresüberschuss von T€ 1.460 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 859) erwirtschaftet.

Von 76 Stellen sind 4 Arbeitsplätze mit jährlich wechselnden Volontären besetzt. Seit Ende 2002 erfolgen Neueinstellungen weitestgehend auf Basis befristeter Jahresverträge. Die Fluktuation ist gemessen an der geringen Mitarbeiteranzahl, dem zumeist geringen Alter und dem kurzen Bestehen des Unternehmens normal.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 6,4% auf T€ 18.028 erhöht. Wesentliche Veränderungen auf der Aktivseite betrafen die Steigerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des gesteigerten Weihnachtsgeschäfts und die leichte Erhöhung der Vorräte.

Das Umlaufvermögen hat sich um T€ 1.109 erhöht, im Wesentlichen aufgrund der gesteigerten Forderungen aus Lieferungen und Leistung und gesteigerten Vorräte. Das Umlaufvermögen entspricht 99,8% der Bilanzsumme (Vorjahr 99,7%).

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert T€ 100. Ebenso blieb die Kapitalrücklage mit 11 Mio. € konstant. Der Bilanzverlust des Vorjahres wurde im Berichtsjahr auf neue Rechnung vorgetragen.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital, bedingt durch den Bilanzgewinn gegenüber dem Vorjahr von T€ 10.289 auf T€ 11.750. Die Rückstellungen reduzierten sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 5.369 auf T€ 4.683 insbesondere aufgrund niedrigere Remissionsrückstellungen in Höhe von T€ 1.997 (Vorjahr T€ 2.298), niedrigeren ausstehenden Rechnungen des Gesellschafters T€ 44 (Vorjahr T€ 784) und ausstehenden Autorenhonorare Lizenzabrechnungen T€ 188 (Vorjahr T€ 492). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund einer Cash-Pool Verbindlichkeit im Jahr 2019 in Höhe von T€ 156 im Vergleich zu einer Cash-Pool Forderung von T€ 90 im Vorjahr.

Im Rahmen des Kapitalmanagements besteht als vorrangiges Ziel ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Flexibilität sicherzustellen. Generell soll Dorling Kindersley auch in Zukunft in der Lage sein, Gewinnausschüttungen an ihre Gesellschafter vorzunehmen.

Die Eigenkapitalquote beträgt im Geschäftsjahr 65% und liegt damit über dem Niveau vom Vorjahr 60,7%. Die Eigenkapitalrentabilität erhöhte sich von 8,3% im Vorjahr auf -12,4%.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt aus der operativen Geschäftstätigkeit und konzerninternen Cash Pooling Vereinbarungen. Ein erhöhter Kapitalbedarf ist nicht zu erwarten. Der Bestand an flüssigen Mitteln liegt mit T€ 1 auf Vorjahresniveau (T€ 0).

Das Verhältnis zwischen kurzfristigem Vermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten (berechnet aus Umlaufvermögen dividiert durch die Summe aus Verbindlichkeiten und Rückstellungen) beträgt 2,87 (Vorjahr 2,54), wodurch eine positive Fristenkongruenz gegeben ist. Wir gehen davon aus, dass unser Liquiditätsbestand unter Berücksichtigung der Bertelsmann-Konzerninternen Linien zur Deckung des operativen Kapitalbedarfs ausreicht.

Eine Fremdfinanzierung und Kreditlinien liegen nicht vor. Der Verlag unterliegt dem Cash Pooling des Bertelsmann-Konzerns, bei dem das Finanzierungsvolumen nicht beschränkt ist. Zum 31.12.2019 beträgt die Inanspruchnahme an der Cash Pooling Vereinbarung T€ 156 (Vorjahr Anlage T€ 90).

F. Prognosebericht

Die Aktivitäten im Bereich Lizenzkauf von Fremdverlagen und bei Eigenentwicklungen werden weiter zunehmen, um das Programm im Segment Kochbuch und Lifestyle abzurunden.

Die direkte Umsetzung der Buchformate als e-books wird in einem erneuten Markttest überprüft werden. In der Vergangenheit ist dies wegen des geringen Zusatzeinkommens gestoppt worden, da seinerzeit die verfügbaren elektronischen Lesegeräte für die vorhandenen Buchformate, deren Design sich häufig auf Doppelseiten bezieht, noch nicht ausgelegt waren. Der Bibliotheksmarkt dagegen leidet unter akutem Mangel an finanziellen Mitteln.

Durch die Covid-19 Krise haben wir unsere ursprüngliche Prognose in drei verschieden Szenarien modifiziert. Ursprünglich planten wir (Szenario 1), dass die Umsatzerlöse 2020 über zwei Millionen über dem Vorjahresniveau liegen werden. Die Resonanz des Handels auf die bereits vorgestellten Programmteile ist durchweg positiv. Unter der Annahme, dass sich die Druck-, Logistik- und Lizenzkosten nicht wesentlich ändern, prognostizierten wird für das Jahr 2020 einen Jahresüberschuss im hohen sechsstelligen Bereich. Der Materialaufwand und somit auch die Materialaufwandsquote werden sich analog dem Umsatz entwickeln. Weiter erwarten wir eine Eigenkapitalrendite leicht unter Vorjahresniveau.

Ein zweites Szenario als "Worst Case" Betrachtung, bei dem wir einen zweiten Lockdown erwarten würden, prognostiziert unsere Umsatzerlöse deutlich reduziert auf leicht unter € 20 Mio. Durch umfangreiche Maßnahmen, zum Beispiel in den Bereichen Personal, Marketing, Materialeinkauf könnten wir die Verluste im Bereich von € 1,2 bis € 1,6 Mio. eindämmen. Die Eigenkapitalrentabilität würde sich entsprechend verschlechtern.

In einem dritten Szenario, welches wir angesichts der aktuellen Zahlen und der aktuellen Lage als realistisch erachten, gehen wir von leicht niedrigeren Umsatzerlösen im Jahr 2019 aus. Im Bereich Reiseführer erwarten wir nun einen deutlichen Rückgang der Umsätze, wogegen wir in anderen Verlagsbereichen sogar mit einem leichten Wachstum rechnen. Durch die bereits initiierten Maßnahmen gehen wir für das Jahr 2020 von einem Jahresüberschuss im mittleren sechsstelligen Bereich aus. Der Materialaufwand und somit auch die Materialaufwandsquote werden sich analog dem Umsatz entwickeln. Weiter erwarten wir eine Eigenkapitalrendite im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich.

Grundsätzlich werden die Prognosewerte aus einer Einzeltitelplanung gewonnen, die bei den Novitäten soweit möglich auf die Erfahrungswerte bereits erschienener Vergleichstitel aufbaut. Stückkosten werden für Titel des ersten Halbjahres einzeln ermittelt; das zweite Halbjahr wird mit angepassten historischen Relationen bewertet. Verlagsspezifisch bilden die Personalkosten den weit überwiegenden Teil der Gemeinkosten. Ausgehend vom aktuellen Personalstand und geplanten Erweiterungen sind Prognosewerte vergleichsweise einfach und mit hoher Wahrscheinlichkeit abzuleiten.

Für 2021 rechnen wir damit, dass wir unsere Stellung im stationären Buchhandel und Onlinebuchhandel weiter ausbauen und neue Absatzwege erschließen können.

Zusammenfassend möchten wir, auf Grund der derzeitigen und für die Zukunft erwarteten wirtschaftlichen Entwicklung, auf die grundsätzlich positive Situation unserer Gesellschaft hinweisen.

G. Chancen- und Risikenbericht

Im Folgenden beschreiben wir die maßgeblich identifizierten Chancen und Risiken betreffend unserer Gesellschaft. Wir möchten darauf hinweisen, dass es sich hierbei nicht um eine abschließende Aufzählung handelt. Die hier dargestellten Risiken sind nicht notwendigerweise die einzigen, mit denen unsere Gesellschaft konfrontiert ist. Weitere Risiken, die uns zum heutigen Zeitpunkt nicht bekannt sind oder die wir derzeit als weniger bedeutend einschätzen, könnten dennoch Auswirkung auf unser Geschäft nehmen. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung definieren wir ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering Geringe Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Moderat Moderate Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko vorgenommen.

Eintrittswahrscheinlichkeit
80% bis 99% L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M
Gering Moderat Erheblich

Auswirkungen

H = Hohes Risiko

M = Mittleres Risiko

L = Geringes Risiko

Risikobericht

Risiken bestehen durch die wachsende Marktmacht der Branchenführer des Handels mit wachsendem Konditionsdruck sowie der weiteren Substitution durch einzelne Bestseller. Außerdem sinkt die Anzahl der Buchhandlungen und damit die Verkaufsfläche. (M)

Branchentypisch ist die Rückstellung für Remissionsrisiken. Der Handel kann de facto Ware, die er für nicht verkäuflich hält, die aber vom Verlag noch als lieferbare Titel geführt werden, zurücksenden. Das Ergebnisrisiko aus potentiellen Rücksendungen des Umsatzes des abgeschlossenen Jahres wird als Remissionsrückstellung ergebnismindernd berücksichtigt. Für Remissionen im Geschäftsjahr 2019 wurden zum 31. Dezember 2018 Rückstellungen für Remissionsrisiken in Höhe von 2,3 Mio. € gebildet. Basierend auf Erfahrungen und aktuellen Markteinflüssen wurden für das Geschäftsjahr 2020 Remissionsrückstellungen von 2,0 Mio. € gebildet. (M)

Die für das Jahr 2019 befürchteten Preissteigerungen für Druck- und Bindekosten sind erfreulicherweise ausgeblieben, u.a. durch eine Verbesserung des Wechselkurses (GBP). Wir rechnen jedoch durch die gesteigerten Papierpreise mit höheren Druck und Bindekosten für das kommende Jahr. (M)

Wie bereits im Vorjahr besteht ein Liquiditätsrisiko nicht, da das englische Mutterhaus Markterschließungen in den letzten Jahren zinslos finanziert hat. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. (L)

Am 31. Januar 2020 ist das Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der Europäischen Union (" Brexit") ausgetreten mit einer im Austrittsvertrag festgelegte Übergangsperiode bis zum 31. Dezember 2020, in der London und Brüssel über ein Freihandelsabkommen verhandeln. Wird kein Handelsabkommen erzielt, enden die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft für Großbritannien auf einen Schlag zum 31. Dezember 2020. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt bestehen somit zwei mögliche Szenarien der weiteren Zusammenarbeit des Vereinigten Königreichs und der EU. Im Falle eines Handelsabkommens konnten bislang keine wesentlichen Auswirkungen auf den Dorling Kindersley Verlag festgestellt werden. (L) Falls kein Handelsabkommen geschlossen werden wird, besteht ein Risiko durch höhere Wechselkursschwankungen und u.U. verlängerte Transportzeiten. (M)

Steuerliche und rechtliche Risiken bestehen im üblichen Rahmen. (L)

Absehbare Risiken aus COVID-19 wurden im Prognosebericht berücksichtigt. Sofern jedoch aufgrund einer zweiten Welle langfristig das Leben zum Erliegen kommt, kann dies zu weiteren Verschlechterungen bei den steuerungsrelevanten Kennzahlen führen (M). Risiken hierbei sind im Wesentlichen Forderungsausfälle durch Insolvenzen von Buchhändlern und Absatzeinbruch aufgrund von schlechteren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ein Risiko, das mit (H) zu klassifizieren wäre, konnten wir nicht identifizieren.

Die Geschäftsführung hat Maßnahmen ergriffen, um diese Risiken möglichst zu minimieren. Detaillierte Planungs- und Controllinginstrumente überwachen und steuern kontinuierlich die Geschäftsprozesse. Es wird laufend an die Geschäftsführung sowie an das englische Mutterhaus und an die Penguin Random House Gruppe berichtet. Regelmäßig wird der deutsche Verlag von der Innenrevision des Bertelsmann Konzerns geprüft. Der letzte "Internal Audit" wurde im August 2019 ohne signifikante Beanstandungen durchgeführt.

Die Risiken haben sich gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der COVID-19 Pandemie nicht wesentlich verändert. Zusammengefasst ist zu beurteilen, dass bestandsgefährdende Risiken nicht vorliegen.

Chancenbericht

Wachstumschancen sehen wir im Bereich der Eigenentwicklungen, die mit maßgeschneiderten Konzepten auf die Kundenbedürfnisse im deutschsprachigen Kulturraum gerichtet sind. Die Entwicklungen im Mutterhaus, die sich an ein internationales Publikum richten, werden damit sinnvoll ergänzt und abgerundet. (H)

Wir sind vorsichtig optimistisch, dass sich weitere Produkte mit primär nationaler Thematik bzw. deutschsprachigen Autoren international verwerten lassen. (L)

Im Bereich "Kinderbuch" ergeben sich aus dem Aufbau einer Erstleserreihe und einer geplanten neuen Sachbuchreihe vielfältige Produktentwicklungen für die Altersgruppe 5-8 Jahre rund um das Thema Lernen / Beschäftigung. Da es sich um ein preissensibles Segment handelt, wird sich deutliches Wachstum nur dann einstellen, wenn auch höhere Preise durchsetzbar sind. (L)

Die Chancen haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert.

 

München, den 29. Juni 2020

Monika Schlitzer-Meyer, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
geleistete Anzahlungen 0,00 15.000,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.970,00 36.146,00
21.970,00 51.146,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 947.458,11 852.763,82
2. fertige Erzeugnisse und Waren 5.373.982,78 5.666.618,96
3. Garantielizenzen 678.619,80 408.701,34
4. geleistete Anzahlungen 326.319,62 152.870,07
7.326.380,31 7.080.954,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.179.727,98 8.206.022,98
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.374.114,03 1.352.180,12
(davon aus Lieferungen und Leistungen T€ 1.374; Vorjahr T€ 1.262)
3. sonstige Vermögensgegenstände 112.591,79 245.519,01
10.666.433,80 9.803.722,11
III. Kassenbestand 950,49 241,55
17.993.764,60 16.884.917,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.931,00 3.953,00
18.027.665,60 16.940.016,85

Passiva

31.12.2019
31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 11.000.000,00 11.000.000,00
III. Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust) 649.573,77 -810.636,64
11.749.573,77 10.289.363,36
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 333.305,44 53.825,10
2. sonstige Rückstellungen 4.349.650,00 5.315.370,41
4.682.955,44 5.369.195,51
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 362.131,61 384.310,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 940.918,87 593.439,25
(davon gegenüber Gesellschafter T€ 122; Vorjahr T€ 251)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 282.085,91 303.708,61
(davon aus Steuern T€ 96; Vorjahr T€ 201)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 0; Vorjahr T€ 7)
1.585.136,39 1.281.457,98
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.000,00 0,00
18.027.665,60 16.940.016,85

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019
2018
1. Umsatzerlöse 25.106.020,34 23.199.850,45
2. Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -197.941,89 -64.051,00
3. sonstige betriebliche Erträge 1.050.947,47 876.191,64
4. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.322.057,93 -12.756.720,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.891.182,10 -3.889.927,00
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -670.772,53 -691.129,96
(davon für Altersversorgung T€ 14; Vorjahr T€ 4)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -64.372,49 -58.156,62
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -6.115.570,16 -5.638.798,71
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.734,81 92,76
(davon aus verbundenen Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -426,35 -31.413,70
(davon an verbundene Unternehmen T€ 0; Vorjahr T€ 18)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -436.168,76 -86.927,00
11. Ergebnis nach Steuern 1.460.210,41 859.010,39
12. Jahresüberschuss 1.460.210,41 859.010,39
13. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -810.636,64 -1.669.647,03
14. Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust) 649.573,77 -810.636,64

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

DER Dorling Kindersley Verlag GmbH, München

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

ALLGEMEINE ANGABEN

Die Dorling Kindersley Verlag GmbH, München (HRB Nr. 138513 beim Amtsgericht München) ist die deutsche Tochter der Dorling Kindersley Ltd., London, die ihrerseits Teil der internationalen Verlagsgruppe Penguin Random House ist. Die Dorling Kindersley Verlag GmbH wird in den Konzernabschluss der Bertelsmann SE & Co. KG, Gütersloh, einbezogen (gleichzeitig kleinster und größter Konsolidierungskreis).

Der Abschluss der Bertelsmann SE & Co. KG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beachtung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 ff HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet, die Vorjahreszahlen sind vergleichbar. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde zulässigerweise teilweise Gebrauch gemacht.

Fremdwährungsbeträge werden zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gem. § 256a HGB bewertet. Bewertungseinheiten im Sinne von § 254 HGB werden nicht gebildet.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE SOWIE WEITERE ERLÄUTERNDE ANGABEN

Aktivseite

A. ANLAGEVERMÖGEN

Der Anlagespiegel gemäß § 268 Abs. 2 HGB wird als Anlage zum Anhang dargestellt.

Die Zugänge wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen den Anschaffungspreis und die direkt zurechenbaren Anschaffungsnebenkosten. Lieferantenskonti und Rabatte wurden abgesetzt.

Die Abgänge wurden zum Restbuchwert im Zeitpunkt des Ausscheidens (Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen) ausgebucht. Die Buchgewinne bzw. Buchverluste werden ggf. in der Gewinn- und Verlustrechnung unter "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Von dem Wahlrecht der Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wird gem. § 248 Abs. 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

Für immaterielle Vermögensgegenstände wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zwischen 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt.

II. Sachanlagen

Bewegliche Anlagegegenstände werden bis zu 4 Jahren, Betriebs- und Geschäftsausstattung bis zu 5 Jahren planmäßig, linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

B. UMLAUFVERMÖGEN

I. Vorräte

Die Wertansätze der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen ergeben sich aus den Materialeinzelkosten und den in die Bewertung einbezogenen aktivierungspflichtigen Gemeinkosten.

Fertige Erzeugnisse werden analog den unfertigen Erzeugnissen mit den Materialeinzelkosten und den aktivierungspflichtigen Gemeinkosten bewertet. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Bewertung mit einbezogen. Im Berichtsjahr werden sämtliche Kosten für die Herstellung der Bücher beim Mutterunternehmen mit der Fakturierung der Bücher in Rechnung gestellt. Die Kosten stellen Anschaffungskosten der Vorräte dar und werden erst im Zeitpunkt der Veräußerung des Buches als Aufwand erfasst.

Bestandsrisiken wegen langer Lagerdauer sind durch pauschale, entsprechend der Reichweite differenzierte Abschläge berücksichtigt. Bei einzelnen Titeln, für die explizit eine schlechte Verkäuflichkeit unterstellt wird, wurden zusätzlich Reichweitenabschläge vorgenommen.

Der Verbrauch erfolgt nach der FIFO-Methode.

Garantielizenzen werden mit Anschaffungskosten abzüglich Verbrauch sowie Wertberichtigungen bilanziert. Wertberichtigungen werden gebucht, wenn die Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Verbräuche durch den absatzbedingten Verbrauch nicht mehr gedeckt werden können.

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag zum Stichtag bewertet.

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Bestehende Ausfallrisiken wurden durch eine Einzelwertberichtigung berücksichtigt. Die Einbuchung der Forderung (Umsatzrealisierung) erfolgt im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs.

Insgesamt sind in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.374 (Vorjahr: T€ 1.262) enthalten.

Forderungen aus Cash-Pool bestehen in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 90)

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

III. Kassenbestand

Der Kassenbestand lautet in Euro und wird zum Nennbetrag bilanziert.

C. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits getätigte Zahlungen, die in den Folgeperioden Aufwand darstellen.

Passivseite

A. EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital beträgt € 100.000,00.

Die Kapitalrücklage besteht in Höhe von € 11.000.000,00.

Der Verlustvortrag beträgt im Geschäftsjahr € 810.636,64. Nach Hinzurechnen des erwirtschafteten Jahresüberschusses aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 in Höhe von € 1.460.210,41 ergibt sich zum Jahresende 2019 ein Bilanzgewinn in Höhe von € 649.573,77. Das Eigenkapital wird insgesamt zum Nennbetrag angesetzt.

B. RÜCKSTELLUNGEN

Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt; alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Sofern langfristige Rückstellungen vorhanden sind, werden diese mit den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssätzen abgezinst. Folgende Rückstellungen von nicht untergeordneter Bedeutung waren zu berücksichtigen:

2019
T€
2018
T€
Remissionen 1.997 2.298
Ausstehende Lizenzabrechnungen 614 565
Bonusgutschriften 591 457
Übrige 568 390
Steuerrückstellungen 333 54
Mitarbeiterbonus 267 245
Autorenhonorare 188 492
Urlaub 81 84
Ausstehende Rechnungen verbundene Unternehmen 44 784
Gesamt 4.683 5.369

C. VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Einbuchung der Verbindlichkeit, insbesondere bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, erfolgt im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs.

Verbindlichkeitsspiegel zum 31. Dezember 2019

Verbindlichkeiten Gesamt Restlaufzeiten
bis zu 1 Jahr
mehr als 1 Jahr
davon mehr als 5 Jahre
Davon gesichert
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 362.131,61 362.131,61
Vorjahr 384.310,12 384.310,12 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 940.918,87 940.918,87
Vorjahr 593.439,25 593.439,25 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 282.085,91 282.085,91
Vorjahr 303.708,61 303.708,61 0,00 0,00 0,00
1.585.136,39 1.585.136,39
Vorjahr 1.281.457,98 1.281.457,98 0,00 0,00 0,00

Insgesamt sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 785 (Vorjahr: T€ 593) sowie aus Cashpool in Höhe von T€ 156 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 122 (Vorjahr T€ 251).

D . PASSIVER RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Der Rechnungsabgrenzungsposten erhält Einnahmen, die in Folgejahren zu Ertrag führen.

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Allgemeine Angaben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach den Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse werden in dem Zeitpunkt realisiert, in dem die Bücher ausgeliefert und der Anspruch auf Gegenleistung entstanden ist.

Aufwendungen werden unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips periodengerecht erfasst.

Umsatzerlöse

Aufgliederung nach Geschäftsbereichen:

2019
T€
2018
T€
Verlagsproduktionen (ohne Reiseführer) 22.456 20.361
Reiseführer 1.876 2.160
Sonstige Erlöse 626 356
Lizenzerlöse 148 323
25.106 23.200

Die Umsätze werden im Wesentlichen im Inland erwirtschaftet.

Aufwand und Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung

Im Berichtsjahr sind kein Aufwand und Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung angefallen.

Sonstige Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Periodenfremde Erträge, insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge, betragen insgesamt € 878.954 (Vorjahr € 799.987), Periodenfremde Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren aus Forderungsverlusten € 1.595 (Vorjahr € 30.806), normalen betrieblichen Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen € 48.529,08 (Vorjahr € 0) sowie gegenüber Kreditoren € 6.358 (Vorjahr € 0).

Aus Währungsumrechnungen ergab sich ein Aufwand von € 1.890 (Vorjahr € 211). Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen im Geschäftsjahr € 3.968 (Vorjahr: € 266).

Da alle Rückstellungen kurzfristigen Charakter haben, ergaben sich keine Aufwendungen und Erträge aus Auf- und Abzinsungen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Passive latente Steuern werden grundsätzlich mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze verrechnet. Die Bewertung erfolgt mit einem Steuersatz von 30%. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Zum Bilanzstichtag ergab sich im Wesentlichen ein aktiver Überhang aus den Rückstellungen (Vorjahr: steuerlichen Verlustvortrag), für den das Bilanzierungswahrecht nicht in Anspruch genommen wird.

ERGÄNZENDE ANGABEN

I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 1.759 teilen sich wie folgt auf:

T€
fällig 2020 329
fällig 2021-2023 877
fällig nach 2023 553

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

II. Geschäftsführung

Geschäftsführerin war im Geschäftsjahr 2019 Monika Schlitzer-Meyer, Verlegerin, München. Da nur ein Geschäftsführer (Fr. Schlitzer-Meyer) Bezüge von der Gesellschaft erhält, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

III. Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt gem. § 267 Abs. 5 HGB)

Im Jahr 2019 waren im Durchschnitt 76 (Vorjahr 76) Mitarbeiter, davon 72 Angestellte und 4 als Volontäre beschäftigt.

IV. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses

Es wird vorgeschlagen, den Jahresgewinn in Höhe von 649.537,77 € an den Gesellschafter auszuschütten.

V. Nachtragsbericht

Die Auswirkungen der im Jahr 2020 aufgetretenen COVID-19 Pandemie können noch nicht abschließend abgeschätzt werden. Bekannte Einflussfaktoren für das Jahr 2020 sind im Rahmen der Prognoseberichterstattung im Lagebericht berücksichtigt. Darüber hinaus können sich Risiken ergeben (Forderungsausfälle, Absatzeinbrüche), welche regelmäßig beobachtet werden.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, sind nicht zu berichten.

 

München, den 29. Juni 2020

Dorling Kindersley Verlag GmbH

Monika Schlitzer-Meyer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Kumulierte Anschaffungswerte
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 15.000,00 0,00 15.000,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 329.948,54 35.196,49 152.279,54 212.865,49
Gesamtsumme 465.747,06 35.196,49 167.279,54 212.865,49
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019
Zugänge
Abgänge
31.12.2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 0,00 15.000,00 15.000,00 0,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 293.802,54 49.372,49 152.279,54 190.895,49
Gesamtsumme 414.601,06 64.372,49 167.279,54 190.895,49
Buchwerte
31.12.2019
31.12.2018
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 0,00 15.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.970,00 36.146,00
Gesamtsumme 21.970,00 51.146,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dorling Kindersley Verlag GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dorling Kindersley Verlag GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dorling Kindersley Verlag GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 30. Juni 2020

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Katharina Deni, Wirtschaftsprüfer

Michael Popp, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2019 wurde am 02.10.2020 festgestellt.

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