Zimmerei und Ingenieurholzbau
GEWOBA Energie GmbH
Rembertistraße 92, 28195 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Schurig seit 10.10.2024 | Geschäftsführer |
Andre Rogers seit 9.7.2021 | Prokura |
Vera Litzka seit 9.6.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GEWOBA Energie GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die GEWOBA Energie GmbH (im Folgenden auch kurz "GEG") hat ihren Sitz in Bremen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremen unter der Registernummer HRB 30363 HB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist, unter Beachtung der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags, nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert das Gesamtkostenverfahren angewandt. Der Abschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum 31.12.2023 wurden gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert beibehalten. Die entgeltlich erworbene Software ist zu Anschaffungs- und Nebenkosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Sie wird über drei Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen ab dem Zeitpunkt der Bereitstellung angesetzt. Die Abschreibung wird linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer zwischen 5 und 20 Jahren vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 1.000 Euro netto werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Beachtung LiFo-Methode bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Rückstellungen sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für die Erfüllung der zugrundeliegenden Verpflichtungen notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Ab dem Jahr 2023 verpflichtet sich die GEWOBA Energie GmbH, Bremen gegenüber der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen, Bremen (GEWOBA) als Gegenleistung für erhaltene Investitionszuschüsse mit der Installation von Photovoltaikanlagen und dem Einbau moderner und effizienter Heizanlagen über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagen zur Erreichung der Klimaziele der GEWOBA beizutragen. Durch die Gegenleistungsverpflichtung werden diese Zuschüsse ab 2023 in einen passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt, der über die Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagen ertragswirksam aufgelöst wird. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in voller Höhe aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegen die Gesellschafterin GEWOBA. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit wie im Vorjahr von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der GEWOBA Energie GmbH in Höhe von 1.000 TEUR ist vollständig eingezahlt worden. Alleinige Gesellschafterin ist die GEWOBA. Mehrheitsgesellschafterin der GEWOBA ist die unter HRB 11529 HB im Handelsregister eingetragene Hanseatische Wohnungs-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, Bremen (HAWOBEG). Die HAWOBEG stellt einen Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis der Unternehmen auf, der im Unternehmensregister einzusehen ist. Die GEG wird in diesen Konzernabschluss einbezogen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 3.036 TEUR (Vorjahr 5.958 TEUR) enthalten Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 2.564 TEUR (Vorjahr 2.559 TEUR), Rückbau Stromleitungen Utbremer Ring 189 (WEG) 140 TEUR (Vorjahr 40 TEUR), Drohverlust aus feststehenden Gaseinkaufs- und Wärmepreisen 19 TEUR (Vorjahr 675 TEUR), Unterhaltungskosten Heizzentralen 220 TEUR (Vorjahr 210 TEUR), Personalaufwendungen 82 TEUR (Vorjahr 63 TEUR) und Kosten für Prüfung Jahresabschluss und Erstellung Steuererklärung 12 TEUR (Vorjahr 11 TEUR) sowie im Vorjahr Überzahlungen der GEWOBA für Wärmelieferungen 1.643 TEUR und Abrechnungsergebnisse gegenüber Eigentümergemeinschaften 753 TEUR. Verbindlichkeiten Die im Vorjahr ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultierten aus Lieferungen und Leistungen und bestanden gegenüber der Gesellschafterin GEWOBA. Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach der Restlaufzeit ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Es sind keine durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten vorhanden. VERBINDLICHKEITENSPIEGEL
2. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die ausschließlich im Inland erzielten Umsatzerlöse betreffen die Geschäftsbereiche Wärmelieferungen 13.426 TEUR (Vorjahr 13.835 TEUR), Stromlieferungen 3.129 TEUR (Vorjahr 3.895 TEUR) und Messdienstleistungen 4.801 TEUR (Vorjahr: 3.430 TEUR). In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Umsätze für Vorjahre in Höhe von 824 TEUR (Vorjahr: 67 TEUR) enthalten. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 2.758 TEUR (Vorjahr 1.986 TEUR) sind im Wesentlichen Investitionskostenzuschüsse der GEWOBA in Höhe von 884 TEUR (Vorjahr: 1.533 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 752 TEUR (Vorjahr 73 TEUR) und Erträge aus früheren Jahren für Stromeinspeisung und Vorsteuerkorrekturen in Höhe von 794 TEUR (Vorjahr 363 TEUR) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.888 TEUR (Vorjahr 1.824 TEUR) betreffen im Wesentlichen die Geschäftsbesorgungsvergütung der GEWOBA 288 TEUR (Vorjahr 288 TEUR), EDV-Kosten 543 TEUR (Vorjahr 148 TEUR), Pachten und Raumkosten 147 TEUR (Vorjahr 137 TEUR), Beratungskosten 480 TEUR (Vorjahr 170 TEUR), Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 13 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) sowie im Vorjahr Wertberichtigungen auf sonstige Vermögensgegenstände 280 TEUR. C. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Verpflichtungen aus Bauaufträgen in Höhe von 5.175 (Vorjahr 7.193 TEUR) und Mieten und Pachten in Höhe von 285 TEUR (Vorjahr 378 TEUR). Haftungsverhältnisse lagen zum Stichtag nicht vor. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, vom Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 einen Betrag in Höhe von 400 TEUR an die Gesellschafterin GEWOBA auszuschütten und den verbleibenden Betrag zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Honorar des Abschlussprüfers Gegenüber unserem Abschlussprüfer KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurde ein Honorar (netto) von 4 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen erfasst. Mitarbeiter Die Zahl der im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich Beschäftigten setzt sich wie folgt zusammen:
Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Vera Litzka, Bremen. Hauptberuflich ist Frau Litzka als Geschäftsführerin für die GEWOBA Energie GmbH tätig. Barbara Wurbs, Bremen. Hauptberuflich ist Frau Wurbs Prokuristin der Stabsstelle Recht/Compliance/Interne Revision bei der GEWOBA. Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 145 TEUR. Auf Frau Vera Litzka entfällt ein Festgehalt von 125 TEUR sowie erfolgsabhängige Komponenten von 20 TEUR. Frau Barbara Wurbs erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung entstanden, die wesentliche Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben.
Bremen, 29. März 2024 Die Geschäftsführung Vera Litzka Barbara Wurbs Lagebericht zum Jahresabschluss 2023A) Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung 2023 war ein weiteres Jahr multipler Krisen, die Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor schwierige Herausforderungen gestellt haben, auf die die Politik teilweise nur mühsam Antworten findet und oft sehr kurzfristig agieren muss. Der russische Angriff auf die Ukraine und die Folgen des anhaltenden Kriegs werfen ihre Schatten auch auf Deutschland. Kriegsbedingt war die Energie- und Klimapolitik auch 2023 von Notmaßnahmen zur kurz- und mittelfristigen Krisenbewältigung dominiert. Auf Landesebene hat am 07. Juni 2022 der Senat der Freien Hansestadt Bremen beschlossen, die CO 2 -Emissionen im Land Bremen bis 2038 um mindestens 95 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 zu senken. In 2023 wurden dann zur Umsetzung des Beschlusses das Bremische Kilmaschutz- und Energiegesetz, die Klimaschutzstrategie der Freien Hansestadt Bremen, das Bremische Solargesetz als auch der Senatsbeschluss "Klimaneutralität der bremischen Beteiligungsgesellschaften 2032" verabschiedet. Entsprechend ihrer Vorbildfunktion zeigt die GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen ("GEWOBA") mit Unterstützung ihrer hundertprozentigen Tochtergesellschaft GEG in ihrer Klimastrategie und der daraus abgeleiteten Wärmeplanung auf, welche Beiträge sie dazu leisten wird. Konkrete Maßnahmen mit Zeitplänen wurden definiert, um bis 2038 einen klimaneutralen Wohnungsbestand zu erreichen. Für diese Maßnahmen wurden die Kosten zur Erreichung der Klimaneutralität abgeleitet, welche in den Wirtschaftsplänen der GEWOBA als auch der GEG ab 2024 berücksichtigt sind. Ein klimaneutraler Wohnungsbestand kann nur durch eine CO 2 -freie Wärme- und Stromversorgung erreicht werden. Bei allen fernwärmeversorgten Gebäuden muss dies durch eine entsprechende Umstellung auf erneuerbare Energie durch den jeweiligen Fernwärmenetzbetreiber erfolgen. Bei den durch die GEG wärmeversorgten Gebäuden wird die GEWOBA diese Transformation mit ihrem Tochterunternehmen selbst vornehmen. Hierfür sind die Gebäude in Bezug auf Dämmqualität sowie deren Heizungs- und Warmwassersystem an das in der Regel niedrigere Temperaturniveau einer Wärmeversorgung mit erneuerbarer Energie anzupassen. Trotz dieser Umstände und der zunehmenden Zahl an Vorgaben und gesetzlichen Anforderungen entwickelten sich in der GEG die Geschäftsfelder Wärme- und Stromlieferung sowie Messdienstleistungen zufriedenstellend. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr den Fokus in der Wärme- und Stromlieferung auf die Bestandsentwicklung gerichtet und die für 2023 geplanten Anlagen-Modernisierungen im Wohnungsbestand der GEWOBA umgesetzt. Durch die Erschließung weiterer Gebäudekomplexe hat sie ihre Aufgabe als Wärmelieferant weiter ausgebaut. Insgesamt befinden sich zum Ende des Berichtszeitraumes 87 Heizanlagen im Betriebsführungscontracting sowie nach Modernisierung 114 Anlagen im Anlagencontracting zur zentralen und dezentralen Wärmeversorgung. Es sind 52 Blockheizkraftwerke ("BHKW") in Betrieb. Die GEG ist verantwortlich für insgesamt 51 Quartiersversorgungen mit Stromlieferung aus Kundenanlagen. Bis Ende 2024 wird die Zahl der Kundenanlagen auf 56 steigen. Durch Kapazitätsengpässe bei dem örtlichen Verteilnetzbetreiber mussten vier von sechs für 2023 geplanten Inbetriebnahmen von Kundenanlagen auf das erste Halbjahr 2024 verschoben werden. Durch die Maßnahmen aus 2023 in der Wärme sowie Photovoltaik und der unterjährigen CO 2 -Anpassung auf das Gebäudeenergiegesetz, beläuft sich die gesamtheitliche CO 2 -Emissionseinsparung bis Ende 2023 auf 7.237 Tonnen. Die witterungsbereinigte Energieeinsparung in Höhe von 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr lässt sich sowohl auf die Einsparungen der Mieter und Mieterinnen zurückführen als auch auf die steuerungstechnische Optimierung der Heizanlagen, die bereits im Herbst 2022 durchgeführt wurde. Daraus resultiert eine CO 2 -Emissionseinsparung als auch die Entlastung der GEWOBA-Bewohner bei den Wärmekosten. In 2023 sorgten zwei Heizanlagen im Neubau und sechs Anlagenzusammenlegungen für elf neue Wärmelieferverträge mit der GEWOBA. Zusätzlich wurden sieben Wärmelieferverträge mit weiteren Wohnungseigentumsgemeinschaften in bestehenden GEWOBA-Netzen zur Versorgung ab 01.07.2023 beziehungsweise 01.01.2024 abgeschlossen. Abschließend wurden zwei weitere Wohneigentümergemeinschaften in dem Neubauquartier Gartenstadt Werdersee in die Wärmelieferung überführt. Im Geschäftsfeld Messdienstleistung erfolgte in 2023 die vollständige Umstellung und Ausrüstung auf digitale Messgeräte, Heizkostenverteiler und Rauchwarnmelder im Wohnungsbestand der GEWOBA, bis auf die marktübliche Anzahl an Restanten. Für die Abrechnung der Wärmenebenkosten werden jeweils zum 30.06. eines Kalenderjahres, zusätzlich zu den Messdaten der GEG-eigenen Geräte die Ablesewerte der Warmwasserzähler in den einzelnen Wohnungen benötigt, welche sich im Eigentum der wesernetz GmbH befinden und noch nicht digitalisiert sind. Um die Schätzquoten in der Abrechnung zu mindern und die Ablesekosten zu senken, wurde in 2023 zum zweiten Mal eine Selbstablesung für 25.000 Wohnungen durchgeführt. Diese Wohneinheiten verfügen über von GEG ausgestattete funkauslesbare Rauchwarnmelder als auch digitale Zähler für Kaltwasser und Heizwärmeverbrauch und sind somit bis auf den Warmwasserzähler der wesernetz GmbH vollständig digitalisiert. Bei einer Rückmeldequote von knapp 70 Prozent mussten für die verbleibenden 30 Prozent zusätzlich Ableser beauftragt werden. Das Ziel in den Wohnungsbeständen der GEWOBA ist zusätzlich die Warmwasserzähler möglichst zeitnah zu digitalisieren, um den Aufwand bei Mietern und Mieterinnen sowie der GEG zu minimieren. Im übrigen Bestand der GEWOBA wurden durch die Dienstleister der GEG bei der Ablesung und der alljährlichen Funktionsprüfung der restlichen analogen Rauchwarnmelder gleichzeitig vorhandene defekte Heizkostenverteiler getauscht. Das Geschäftsmodell der GEG aus dezentralen Energieversorgungsstrukturen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien zur Wärme- und Stromerzeugung verbunden mit der Ausstattung der Liegenschaften mit moderner, intelligenter und funkbasierter Messtechnik, verfolgt den Ansatz, alle Wertschöpfungsstufen der Energiedienstleistung im Kontext des Wohnens einzubeziehen. Ziel ist die vollumfänglich digitalisierte Datenerfassung der energetischen Verbrauchszahlen sowie die Möglichkeit für Mieterinnen und Mieter durch smarte Messtechnik das eigene Verhalten und den Energieverbrauch miteinander in Verbindung bringen zu können, wie es die novellierte Heizkostenverordnung für alle vermieteten Objekte bis 2026 verpflichtend vorsieht. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Aus der Wärmelieferung erzielt die Gesellschaft weiterhin die größten Umsatzerlöse in Höhe von 13.426 Tausend Euro im Berichtsjahr. Im Segment Stromerzeugung und Stromvertrieb in den Quartieren hat sich gezeigt, dass insbesondere in Neubauprojekten, in denen den Mieterinnen und Mietern mit Abschluss des Mietvertrages auch klimafreundliche Versorgungskonzepte angeboten werden können, ein deutlich höherer Abschluss von Stromlieferverträgen von dezentral erzeugtem Strom möglich ist. Die Umsatzerlöse betragen 3.129 Tausend Euro aus der Stromlieferung. Die Umsatzerlöse im Geschäftsfeld Messdienstleistung betrugen 4.801 Tausend Euro. Der Jahresüberschuss der GEG im Berichtsjahr in Höhe von insgesamt 1.147 Tausend Euro liegt um 1.521 Tausend Euro unter dem geplanten Jahresüberschuss. a) Geschäftsfeld Wärme- und Stromlieferung Die GEG betreibt zum Ende des Berichtszeitraumes insgesamt 201 Heizanlagen, von denen 87 im Betriebsführungscontracting und 114 im Anlagencontracting geführt werden. Von den 201 Heizanlagen werden 175 mit Gas, elf mit Öl sowie eine mit Holzpellets betrieben. 14 Erzeugungskonzepte beinhalten anteilig Wärmepumpe und Photovoltaik. Insgesamt wurden bis Ende des Berichtszeitraumes 45 Photovoltaikanlagen auf den Dächern der GEWOBA mit 1.418 Kilowattpeak installiert. Weiter wird die Digitalisierung im Anlagen- und Energiemanagement durch die stetige Installation von Mess-, Steuer- und Regeltechnik fortgesetzt. Die aktive Steuerung der Anlagentechnik führt zu weiteren CO 2 -Einsparungen durch Verkürzung von Reaktionszeiten bei Funktionsstörungen und darüber hinaus auch zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. In dem Projektgebiet Gartenstadt Werdersee werden kontinuierlich weitere Eigentümergemeinschaften in das Wärmenetz der GEG integriert. Aktuell erfolgt eine Versorgung von acht Eigentümergemeinschaften mit 174 Wohneinheiten und 23.300 m 2 Wohnfläche. Das Wärmenetz ist bereits für zwei weitere Eigentümergemeinschaften, deren Gebäude sich derzeit im Rohbau befinden, ausgebaut. Grundsätzlich hat die Geschwindigkeit zur Errichtung der Neubaugemeinschaften deutlich abgenommen, für 2024 sind derzeit nur die zwei zuvor genannten vorbereiteten Wärmenetze als Lieferzuwachs bekannt. Der Neubau "Gartenstadt Werdersee A1-A4 sowie "C1" wurde abgeschlossen und befindet sich zum Jahresende in der Endkundenbelieferung. Die Stromvertriebsquote bei den Mieterinnen und Mietern in diesen beiden Neubaueinheiten steigt mit Vermietungsabschluss kontinuierlich an und liegt zum Jahreswechsel bereits bei 50 Prozent. Rund 11.875 Wohneinheiten der GEWOBA werden inzwischen von der GEG mit Wärme versorgt. Mit 48 Eigentümergemeinschaften bestehen zum Stichtag Direktverträge zur Wärmelieferung. Hinzu kommen zwölf abgeschlossenen Wärmelieferverträgen in der Gartenstadt Werdersee, von denen sich acht Eigentümergemeinschaften nach Fertigstellung bereits in der Belieferung befinden. Die GEG beliefert somit in ganz Bremen 56 Eigentümergemeinschaften. b) Geschäftsfeld Messdienstleistungen Im Geschäftsfeld Messdienstleistungen wurde in 2023 die Geräte- und Abrechnungsdatenbank erfolgreich umgestellt. Damit verbunden waren umfangreiche Stammdatenbereinigungen und Instandsetzungen von Netzwerken und Geräten. Der Wohnungsbestand der GEWOBA für die Abrechnungsperiode 2022/2023 wird bis zum 30.06.2024 abgerechnet. Insgesamt wurden in 2023 rund 2.830 Funk-Heizkostenverteiler, 5.681 Funk-Rauchwarnmelder, 305 Wasserzähler, 119 Wärmemengenzähler, 67 Netzwerkknoten sowie 23 Gateways montiert. Der Schwerpunkt des Gerätemanagements lag in 2023 erstmalig seit Aufnahme des Geschäftsbetriebs bei Instandsetzungen. Die Umsatzerlöse liegen mit 4.801 Tausend Euro um 845 Tausend Euro über den geplanten 3.956 Tausend Euro. Dies resultiert aus den Abrechnungen von Geräteinstallation sowie Service- und Mietgebühren aus den Jahren 2022 und 2023. 3. Personal und Sozialbereich Zum Ende des Geschäftsjahres hat die GEG 20 Beschäftigte. Die GEG wendet auf die Arbeitsverhältnisse den Manteltarifvertrag für die Beschäftigten in der Wohnungswirtschaft ("MTV") sowie den Vergütungstarifvertrag für die Beschäftigten in der Deutschen Immobilienwirtschaft an. B) Darstellung der Lage 1. Ertragslage Als finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Gesellschaft werden die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis herangezogen. Diese und weitere wesentliche Kennzahlen des Geschäftsjahres 2023 sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
Die GEG hat Umsatzerlöse von 21.356 Tausend Euro erzielt, die um 5.968 Tausend Euro unter Plan und um 196 Tausend Euro über dem Vorjahr liegen. Am Markt ist seit 2022 ein deutlicher Anstieg der Energiepreise zu verzeichnen. Da die GEG beim Gaseinkauf in den letzten Jahren stets 80 bis 90 Prozent am Terminmarkt beschafft hat, sind die Gasbeschaffungskosten der GEG mit Verzögerung insbesondere in 2023 stark angestiegen. Die Wärmepreise hingegen waren bis Ende 2022 vollständig an Indizes gekoppelt, in welchen die Preissteigerungen des Marktes unmittelbar abgebildet wurden. Ab April 2023 erfolgte eine Anpassung des Gaspreisindexes, mit der die Preisbremsen in den Indizes rückwirkend zu Januar 2023 berücksichtigt wurden. Die Preisbremsen finden jedoch auf Wärmelieferanten wie GEG in den Kosten der Gasbeschaffung keine Anwendung. Entsprechend wurde die Wärmepreisformel rückwirkend zum 01.01.2023 umgestellt, um die Kosten der Gasbeschaffung stärker abzubilden. In der Wärmepreisformel werden nunmehr die Gasbezugskosten stärker berücksichtigt, um das Risiko der Unauskömmlichkeit zu vermeiden. Die GEG hat im Berichtsjahr Umsatzerlöse aus der Wärmelieferung in Höhe von 13.426 Tausend Euro erzielt. Durch die staatlichen Energiepreisbremsen wurden in 2023 bereits 3.228 Tausend Euro aus der Wärmepreisbremse über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) an die GEG ausbezahlt. Dies entlastet somit maßgeblich die wärmeabnehmenden Endkunden der GEG. In 2024 wird die Energiepreisbremse gegenüber der KfW final abgerechnet. Die Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen im Bereich Wärme sind wegen der gestiegenen Energiepreise angestiegen. Aufgrund der vorsichtigen Einkaufsstrategie der GEG wurden bereits knapp 90 Prozent des Gases bereits mit einem Jahr Vorlauf in 2022 zu vergleichsweise guten Konditionen am Terminmarkt gesichert. Die GEG hat die Wärmepreisformel angepasst, da die vertraglich vereinbarten Wärmepreise vieler Verträge nicht auskömmlich waren. In der Wärmepreisformel werden nunmehr die Gasbezugskosten stärker berücksichtigt, um das Risiko einer Unterdeckung zu vermeiden. Einige wenige Wärmelieferungsverträge mit der GEWOBA werden weiter leicht defizitär sein, da diesen im damaligen Neutralitätsabkommen ein zu geringer Arbeitspreis zugeordnet wurde. Hierfür wurde eine Rückstellung in Höhe von 19 Tausend Euro gebildet. Diese wenigen Wärmelieferverträge laufen wie der Großteil der Verträge mit der GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen zum 30.06.2025 aus. Spätestens zu diesem Zeitpunkt werden marktübliche Wärmepreise ausgehandelt. Die GEG weist sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 2.758 Tausend Euro aus, die im Wesentlichen aus der Auflösung einer Drohverlustrückstellung, aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen aufgrund einer mit einem Lieferanten geschlossenen Vergleichsvereinbarung sowie aus Investitionskosten-, Baukosten- und Instandhaltungszuschüssen der GEWOBA und Dritter resultieren. Insgesamt liegen diese mit 1.710 Tausend Euro über Plan. Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von 1.147 Tausend Euro liegt um 1.521 Tausend Euro unter dem Plan und mit 3.479 Tausend Euro unter dem Vorjahr. Im Wesentlichen resultiert die Planunterschreitung aus geringeren Umsatzerlösen des Geschäftsfeldes Wärme- und Stromlieferung. In der Wärmelieferung wurden geringere Umsatzerlöse von 5.607 Tausend Euro und aus der Stromlieferung in Höhe von 1.206 Tausend Euro erzielt. Diese geringeren Umsatzerlöse werden zum einen kompensiert durch eingesparten Materialeinsatz in einer Größenordnung von 1.741 Tausend Euro und andererseits durch höhere sonstige betriebliche Erträge von 1.709 Tausend Euro sowie geringere Aufwendungen für Personal, Zinsaufwand und geringere Abschreibungen insgesamt in Höhe von 841 Tausend Euro. Die Entwicklung der wärmepreisrelevanten Indizes zum Zeitpunkt der Planerstellung im September 2022, als eine Gasmangellage herrschte, waren in Umfang und Auswirkungen auf die Preisentwicklung nicht vorhersehbar. Die GEG hat im Geschäftsjahr 2023 eine Dividende in Höhe von 400 Tausend Euro an die GEWOBA ausgeschüttet. Im Geschäftsjahr 2024 ist eine Dividendenzahlung in gleicher Höhe geplant. 2. Finanzlage Die Investitionen in Höhe von 4.351 Tausend Euro, wurden im abgelaufenen Berichtsjahr weitestgehend durch Kapitalmarktdarlehen finanziert. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich 2023 auf einen Mittelzufluss von 3.321 Tausend Euro (Vorjahr 8.477 Tausend Euro). Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein Mittelabfluss von 4.131 Tausend Euro (Vorjahr 3.520 Tausend Euro) und aus der Finanzierungstätigkeit ein Mittelzufluss von 658 Tausend Euro (Vorjahr 947 Tausend Euro) Entsprechend hat sich der aus Guthaben bei Kreditinstituten bestehende Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um 152 Tausend Euro auf 6.679 Tausend Euro verringert. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 40.646 Tausend Euro nach 42.665 Tausend Euro im Vorjahr.
Sowohl der kontinuierliche Ausbau des Anlagenparks in der Wärme- und Stromlieferung als auch der bis zum aktuellen Jahr fortgesetzte Geräteausbau im Geschäftsfeld Messdienstleistung führen zu einem weiter anwachsenden Anlagevermögen von 32.230 Tausend Euro nach 30.964 Tausend Euro im Vorjahr. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.449 Tausend Euro auf 919 Tausend Euro resultiert unter anderem aus im Vorjahr enthaltenen höheren Einspeisevergütungen für Strom. Die sonstigen Vermögensgegenstände (420 Tausend Euro; Vorjahr 2.445 Tausend Euro) enthielten im Vorjahr Ansprüche gegen die KfW in Höhe von 1.992 Tausend Euro, die eine an die Letztverbraucher (weitestgehend die Mieter der GEWOBA) weiterzuleitende Soforthilfe nach dem Erdgas-Wärme-Soforthilfegesetz (EWSG) betrafen. Die Weiterleitung erfolgte im Berichtsjahr mittelbar über die GEWOBA. Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um 747 Tausend Euro auf 14.617 Tausend Euro gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt 36 Prozent nach 33 Prozent im Vorjahr. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um 2.921 Tausend Euro auf 3.036 Tausend Euro resultiert im Wesentlichen aus im Vorjahr zu bildenden Rückstellungen für Überzahlungen der GEWOBA für Wärmelieferungen bzw. für Abrechnungsergebnisse gegenüber Eigentümergemeinschaften. C) Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken Die GEG setzt den Weg der Erneuerung und Modernisierung der Heizanlagen zur versorgungssicheren Wärmelieferung in den GEWOBA Beständen konsequent fort und wird zunehmend die Energieversorgung in den Quartieren auf eine Versorgung mit regenerativen Energien umstellen. Dafür wird in den Projektplanungen die verstärkte Nutzung regenerativer Energien wie Photovoltaik, Wärmepumpen (Umgebungs- und Erdwärme) und Speichertechnologie geprüft und unter Maßgabe der Wirtschaftlichkeit umgesetzt. Der Einsatz von multienergetischen Heizungen bedarf generell aufwändigerer Planungen und ist im Betrieb mit einer hoch digitalisierten Betriebsführung verbunden. Des Weiteren werden in den Jahren bis 2038 einige Heizanlagen nach der üblichen Betriebslaufzeit von mindestens 15 Jahren an Fernwärme angeschlossen, um die Dekarbonisierungsziele der Muttergesellschaft wie in dem GEWOBA Klimapfad 2038 festgelegt, erfüllen zu können. Derzeit laufen die Abstimmungen mit dem örtlichen Fernwärmenetzbetreiber. Für 2024 ist die Installation von neun weiteren Photovoltaik-Anlagen mit rund 260 kWp geplant. Die Kundenanlagen sind zum 31.12.2023 mit Blick auf die zu Verfügung stehende Stromerzeugung zu 31 Prozent ausgelastet. Durch die Inbetriebnahme von zwei Kundenanlagen in 2023 konnte der Stromvertrieb ab dem 01.01.2024 auf knapp 4.400 potenzielle Stromkunden ausgeweitet werden. In 2024 sind im Geschäftsfeld Wärme und Strom Umsatzerlöse von 18.921 Tausend Euro geplant. Der Wärmebereich soll durch die Planung neuer Heizanlagen weiter ausgebaut werden und der Strombereich soll insbesondere durch den Aufbau neuer Photovoltaik- Anlagen wachsen, so dass bis zum Jahr 2028 ein weiteres Umsatzwachstum auf 22.125 Tausend Euro im Geschäftsfeld Wärme- und Stromlieferung geplant ist. Mitte 2025 laufen fast alle bestehenden Wärmelieferverträge der Gesellschaft mit der GEWOBA aus. In 2024 werden die Grund- und Arbeitspreise kalkuliert, so dass spätestens zum 01.07.2025 eine neue Rahmenvereinbarung mit der GEWOBA geschlossen werden kann. Im Geschäftsfeld Messdienstleistungen werden Ende 2024, bis auf die übliche Zahl an Restanten, der gesamte Bestand der GEWOBA mit Geräten der GEG ausgerüstet sein. In 2024 sind hieraus Umsatzerlöse von 4.067 Tausend Euro geplant. Entsprechend dem geplanten Verlauf des Geschäftsfeldes wird ein Anstieg des Umsatzes bis auf 4.537 Tausend Euro in 2028 geplant. Die GEG wird in 2024 21 Beschäftigte haben. Die geplanten Personalkosten einschließlich einer fünfprozentigen Tarifentwicklungen belaufen sich auf 1.741 Tausend Euro. Die Gesamtplanung der GEG bildet für 2024 einen Jahresüberschuss von 1.063 Tausend Euro ab. Die Gesellschaft plant 2024 Umsatzerlöse von 22.988 Tausend Euro und sonstige betriebliche Erträge von 802 Tausend Euro, denen ein Aufwand aus Aufwendungen für Lieferungen und Leistungen, Personalkosten sowie sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 19.009 Tausend Euro gegenübersteht. Die geplanten Abschreibungen belaufen sich auf 3.445 Tausend Euro und das geplante Zinsergebnis liegt bei -273 Tausend Euro. Das Geschäftsmodell, die sukzessive Entwicklung des Anlagenparks mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien in der Wärme- und Stromlieferung sowie der kontinuierlich steigende Ergebnisbeitrag aus der Messdienstleistung, gibt der Gesellschaft ein solides Fundament. Einen Schwerpunkt legt die GEG auf den Ausbau der GEWOBA-Dächer mit Photovoltaik-Anlagen. Ein potenzielles Risiko mittleren Ausmaßes des Geschäftsfeldes Wärme- und Stromlieferung ist ein möglicher gesetzlicher landesweiter Anschluss- und Benutzungszwang an Fernwärme. Das weitaus größte Risiko stellt die aktuell volatile Entwicklung der Gaspreise dar, die zurzeit zu einem gewissen Anteil bereits im Einkauf auf Basis des Spotmarktanteils im Gaseinkauf durchschlägt. Deshalb wurde für die Gasbeschaffung 2025/2026 in 2023 ein Festpreisangebot kontrahiert und beim Auslaufen der meisten Wärmelieferverträge in 2025 muss versucht werden, die Wärmepreise in bestehenden Wärmelieferverträgen sozialverträglich und adäquat zeitnah anzupassen. Dagegen schafft die weitere Verpflichtung, in vermieteten Objekten nur noch funkbasierte Geräte zur Verbrauchsermittlung einzubauen sowie abzurechnen, Chancen zur Expansion des erfolgreichen Geschäftsmodells der Abrechnung von Heizkosten im kommunalen Umfeld. Um hier auch zukünftig die Anforderungen rechtskonform erbringen zu können, wurde in 2023 eine volldigitalisierte Geräte- und Abrechnungsdatenbank eingeführt. Insgesamt versucht die GEG den trotz der sich in vielen Bereichen (Zinsentwicklung, Beschaffung, Cyberkriminalität) verschärfenden Rahmenbedingungen möglichen negativen Auswirkungen auf die eigene Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig soweit möglich entgegenzuwirken.
Bremen, 29. März 2024 Die Geschäftsführung Vera Litzka Barbara Wurbs Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GEWOBA Energie GmbH, Bremen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GEWOBA Energie GmbH, Bremen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GEWOBA Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 30. April 2024 KPMG
AG
Olaf Buske, Wirtschaftsprüfer Peter Drechsler, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses 2023: 29. Mai 2024 |
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