MEAT COACH GMBH
Selbe AdresseVermittlungstätigkeiten für überwiegend persönliche Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Dalwitz seit 26.3.2025 | Geschäftsführer |
Raffaella Luca seit 6.1.2021 | Geschäftsführer |
Erika Masmann seit 28.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TILS Das Kalbfleisch. GmbHBornheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses Die TILS Das Kalbfleisch. GmbH (im Folgenden auch kurz: TILS GmbH) ist einer der führenden reinen Kalbfleischzerlege- und Kalbfleischverarbeitungsbetriebe in Deutschland und wurde 1967 als Einzelunternehmen gegründet. Seit über 50 Jahren ist die Gesellschaft stets marktorientiert und innovativ. Europaweit schätzen unsere Kunden aus Groß- und Einzelhandel die TILS GmbH als flexiblen Komplettanbieter guter Fleischwaren rund um das Kalb. Bei der Zerlegung von Kälbern und Kälberteilstücken werden kundenindividuelle Anforderungen bezüglich des Zuschnitts, Portionierung und Verpackung erfüllt. Angeboten werden die Produkte sowohl frisch als auch tiefgefroren. Die Strategie des Unternehmens basiert auf folgenden Schwerpunkten:
Die Kunden honorieren die langjährige Erfahrung, den hohen Qualitätsanspruch sowie die sorgfältige Abwicklung aller Aufträge bis hin zur fristgerechten Lieferung mit eigener Logistik. Die Umsätze werden sowohl im Inland als auch im Ausland erzielt. Die TILS GmbH wird durch die Geschäftsführung anhand von wesentlichen finanziellen Kennzahlen gesteuert. Hiernach kommt den Kennzahlen des Umsatzes/Umsatzwachstums, dem Rohgewinn und insbesondere dem operativen Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) gegenüber anderen Finanzkennzahlen eine herausragende Bedeutung zu. Geschäftsverlauf 2023 In den vergangenen Jahren war das Marktumfeld für TILS sowie für alle Akteure der Fleischbranche herausfordernd, insbesondere durch die Gastronomieschließung im Corona-Lockdown und den starken Kostenanstieg im Zuge der Ukraine-Krise. Auf Verbraucherseite führten der Anstieg der Lebenshaltungskosten, veränderte Konsumgewohnheiten sowie die zunehmende öffentliche Kritik an der Fleischwirtschaft zu einem Rückgang des Fleischkonsum in den letzten Jahren (2017-2022: - 13 %). Im Jahr 2023 ist der Umsatz um rd. -10 % gegenüber dem Jahr 2022 gesunken. Ursache hierfür waren unter anderem die Auswirkungen der Inflation und die Energiepreiskrise infolge des Ukraine-Krieges, die in Summe zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung der Konsumentinnen und Konsumenten auch bei Lebensmitteln führten. Dies zeigt sich unter anderem daran, dass die Kunden verstärkt die geringeren Qualitätsstufen nachfragten und weniger Bestellungen im Premiumsegment eingingen. Insgesamt lag die Nachfrage- als auch die Absatzentwicklung des Geschäftsjahres 2023 weit unter unseren Erwartungen; sowohl im Lebensmitteleinzelhandel, als auch im Cash & Carry-Bereich. Die Ertragslage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr stellt sich wie folgt dar:
Gegenüber dem Jahr 2022 war bei den Umsatzerlösen vor dem Hintergrund der schwierigen Marktlage ein Rückgang um rund -10 % zu verzeichnen, der zu einem deutlich geringeren Rohertrag von 7.209 TEUR führte (Vorjahr 8.400 TEUR). Als Reaktion auf die schlechte Umsatzentwicklung wurde das Kostenmanagement weiter intensiviert. Hierdurch konnte jedoch nur ein Teil der Rohertragsverluste kompensiert werden, so dass sich das negative Betriebsergebnis des Vorjahres ein weiteres Mal verschlechterte. Der Rückgang der sonstigen Betriebsaufwendungen ist in erster Linie auf geschäftsbedingt geringere Vertriebsaufwendungen sowie gesunkene Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen. Das Betriebsergebnis liegt mit -997 TEUR um 248 TEUR unter dem Ergebnis des Jahres 2022 (-749 TEUR). Die operative Ergebnisentwicklung war nicht zufriedenstellend und blieb erneut hinter unseren Erwartungen. Trotz der angespannten Ertragslage wurden auch in 2023 weitere Investitionen in die technische Ausstattung und die Digitalisierung der TILS GmbH getätigt. 2. Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.1. Vermögenslage Im Vergleich zum Vorjahr stellt sich die Vermögenslage wie folgt dar:
Im Geschäftsjahr 2023 wurden 477 TEUR in das Anlagevermögen investiert, im Wesentlichen zur Modernisierung der technischen Anlagen und der IT-Systeme. Die technischen Anlagen und Betriebseinrichtungen werden kontinuierlich erneuert und an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Zudem wurde die Implementierung eines neuen Warenwirtschaftssystems im Berichtsjahr abgeschlossen, was zur Effizienzsteigerungen in der Produktion und Logistik beitragen wird. Die zum vorherigen Bilanzstichtag aktivierten latenten Steuern (186 TEUR) wurden im Berichtsjahr aufgelöst. Aufgrund der schlechten Ertragslage und den kumulierten Verlustvorträgen ist nicht mehr damit zu rechnen, dass sich die positiven Effekte aus den aktivierten Steuerlatenzen in den nächsten Jahren realisieren lassen. 2.2. Finanzlage Die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft entwickelte sich wie folgt:
Das Eigenkapital verringerte sich absolut betrachtet um den Verlust des Berichtsjahres (-1.521 TEUR). In Relation zur rückläufigen Bilanzsumme sank die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag um 12,9 %-Punkte auf 12,5 %. Zur Stärkung des Eigenkapitals hat die Gesellschafterin im März des nachfolgenden Geschäftsjahres 2024 eine Einlage in die Kapitalrücklage der Gesellschaft in Höhe von EUR 2,0 Mio. geleistet. Aufgrund der Ergebnissituation wurden die von den Hausbanken bereitgestellten Kreditlinien im Geschäftsjahr 2023 stärker in Anspruch genommen, was zu einem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 1.123 TEUR auf 6.701 TEUR führte. Dem standen Kassen- und Bankguthaben in Höhe von 151 TEUR (Vorjahr 318 TEUR) gegenüber. Sonstige finanzielle Verpflichtungen über die bestehenden Miet- und Leasingverträge hinaus bestehen keine. Die Veränderung des Finanzmittelbestandes, definiert als die Veränderung des Bestands an flüssigen Mitteln, gliederte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in die einzelnen Kategorien wie folgt:
Die schlechte Ertragslage führte zu einer Zunahme des negativen Cashflows aus der operativen Geschäftstätigkeit. Zusammen mit dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit ergab sich in Summe ein Liquiditätsbedarf von 1.006 TEUR, der durch den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (839 TEUR) und den vorhandenen liquiden Mitteln (167 TEUR) gedeckt wurde. 2.3. Chancen und Risiken 2.3.1 Chancenbericht Durch unsere hohen Qualitätsstandards und unsere langjährige Stammkundschaft sehen wir gute Chancen, unsere Marktposition zu halten und auszubauen. Die Geschäftsführung sieht für die Jahre 2024 ff. Chancen durch die Gewinnung neuer Kunden und dem Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Bestandskunden. Erste vielversprechende Neukunden konnten bereits im folgenden Geschäftsjahr 2024 akquiriert werden, die es nun gilt aufzubauen. Den Marktveränderungen begegnet die Gesellschaft vor allem durch eine kompetente Kundenbetreuung, dem ständigen Angebot der Erfüllung der Kundenwünsche und der zuverlässigen Anlieferung mit der eigenen, zuverlässigen Logistik. 2.3.2 Risikobericht Auf Basis des Risikomanagementsystems und regelmäßigen Management-Reportings werden wesentliche Risiken identifiziert und bewertet, auf die durch geeignete Maßnahmen reagiert wird. Die Entwicklung der Risiken v.a. in den Bereichen Umsatz, Beschaffung, Mitarbeiter sowie Liquidität/Finanzierung wird kontinuierlich verfolgt. Marktrisiken Gegen den Wettbewerb am Markt reagieren wir durch qualitativ hochwertige Produkte. Da unsere Hauptprodukte aus Kalbfleisch bestehen, ist eine mögliche ungünstige Entwicklung und ein Gefahrenpotential gegeben, wenn sich die Verbrauchernachfrage nach Kalbfleisch erheblich verringern sollte (z.B. Tierkrankheiten, Seuchen usw.). Von diesen Gefahren und Risiken ist aber zur Zeit nichts erkennbar. Auch der aktuell zu beobachtende Trend hin zu einer veganen Ernährung birgt ein Risikopotenzial für unser Geschäftsmodell, jedoch scheint diese Entwicklung nur einen geringen Bevölkerungsanteil zu betreffen und dürfte dauerhaft kein nennenswertes Risiko darstellen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Lieferanten zurück, mit denen wir langfristige Lieferkontakte pflegen. Dem Risiko von Preissteigerungen begegnen wir durch ständige Marktbeobachtungen und zeitnahe Anpassung unserer Verkaufspreise. Bei der TILS Das Kalbfleisch. GmbH handelt es sich um ein Unternehmen, in welchem Qualität und Hygiene ständig überwacht und optimiert werden. Die Wirksamkeit des Qualitätsmanagementsystems wird auch durch externe Gutachter überprüft. So sei insbesondere auf die Zertifizierungen nach IFS 7 (International Food Standard), nach QS und nach ORGAINVENT hingewiesen. Das Hygienekonzept wurde bereits in 2020 um Corona-Schutzmaßnahmen erweitert. Ein weiteres Risiko stellen die seit Beginn des Ukraine-Kriegs gestiegenen Energiekosten dar. Dies belastet unsere Ertragslage durch gestiegene Produktions-, Lager- und Logistikkosten. Um dem entgegen zu wirken planen wir konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Logistikprozesse und zur Senkung der Lagerkosten durch die Erweiterung der eigenen Kühlkapazitäten. Finanzrisiken Die Gesellschaft ist keinen Währungsrisiken ausgesetzt, da Fakturierung und Einkauf nur in Euro erfolgen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme, zudem besteht eine Kreditausfallversicherung. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen bezahlt. Die Finanzierung ist durch Eigenkapital sowie durch die bewährte Zusammenarbeit mit den Hausbanken und den Leasinggesellschaften sichergestellt. Den Working Capital-Bedarf finanziert die Gesellschaft in erster Linie über Kontokorrentlinien und kurzfristige Darlehen der Hausbanken, zu denen langjährige gute Geschäftsbeziehungen unterhalten werden. Wir sind mit den Banken im regelmäßigen Informationsaustausch. Das Risiko, dass die grundsätzlich kurzfristigen Kredite nicht weiter verlängert werden, wird aufgrund der im aktuellen Geschäftsjahr 2024 fortlaufenden Geschäftsbeziehungen und der ausreichend vorhandenen Sicherheiten derzeit als gering eingeschätzt. Dem Risiko der steigenden Finanzierungskosten aufgrund der aktuellen Zinsentwicklung werden wir durch die angestrebten Verbesserungsmaßnahmen zur Ertragssteigerung begegnen. Wir gehen von der Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit dem Grundsatz der Unternehmensfortführung aus. Dies insbesondere aufgrund eines in Auftrag gegebenen und vorgelegten Sanierungskonzept nach IDW S6. Durch die Vorlage eines Sanierungskonzeptes ist das Risiko der Kündigung von Bankkrediten aufgrund der schlechten Ertragslage zwar latent vorhanden, aber deutlich reduziert. Die Sanierungsplanung geht davon aus, dass das Unternehmen ab dem Jahr 2026 wieder eine marktübliche Rendite erwirtschaften wird. Die Aufrechterhaltung der Liquidität ist durch Kreditzusagen der Banken sowie durch die Einlage von Gesellschafterbeiträgen gesichert. Wesentliche Maßnahmen betreffen die Intensivierung der Marktbearbeitung sowie die Stärkung von Management und kaufmännischem Bereich. Daneben werden Maßnahmen zur Verbesserung der Kostenposition umgesetzt. Sollte sich die Geschäftssituation nicht weiter verbessern, plant die Geschäftsführung zum Risikomanagement, die Zuführung weiterer Gesellschaftermittel. Erwartete und absehbare Aufwendungen sind in den Rückstellungen berücksichtigt. Darüberhinausgehende, spezielle Unternehmensrisiken sind nicht erkennbar. Sämtliche identifizierten Risiken werden permanent überwacht und Sicherungsmaßnahmen werden rechtzeitig ergriffen. 3. Ausblick Auch im Jahr 2024 war das Geschäft der TILS GmbH nach wie vor erheblich von den Auswirkungen der Inflation und der Kaufzurückhaltung der Verbraucher betroffen. Vor diesem Hintergrund konnten die gesetzten Ziele im Hinblick auf Umsatz, Absatz und Ertrag nicht erreicht werden. Auch das Geschäftsjahr 2024 wird daher mit einem negativen operativen Ergebnis abgeschlossen werden, das ungefähr auf dem Niveau des Jahres 2023 liegen wird. Für das kommende Jahr 2025 wird angesichts der schlechten konjunkturellen Lage in Deutschland und der damit einhergehenden Konsumzurückhaltung keine wesentliche Verbesserung der Marktsituation erwartet. Wir erwarten eine weiterhin herausfordernde Geschäftssituation, zumal das Angebot an schlachtreifen Kälbern rückläufig ist und sich hierdurch Engpässe bei der Warenbeschaffung ergeben könnten. Vor diesem Hintergrund werden wir weiter an der vertrieblichen, strukturellen und prozessualen Weiterentwicklung des Unternehmens arbeiten und die im Sanierungskonzept vorgesehenen Maßnahmen konsequent umsetzen. Dies betrifft vor allem die Intensivierung der Marktbearbeitung, die Stärkung des Managements sowie die Weiterentwicklung des kaufmännischen Bereiches Darüber hinaus gibt es keine wesentlichen gesamtwirtschaftlichen, sozialpolitischen, branchenbezogenen oder unternehmensspezifischen Veränderungen, die sich nach den Erwartungen des Managements maßgeblich auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens auswirken könnten.
Bornheim, den 18.12.2024 Erika Masmann, Geschäftsführerin Raffaella Luca, Geschäftsführerin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die TILS Das Kalbfleisch. GmbH hat ihren Sitz in Bornheim (Rheinland) und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter der Nummer HRB 7937. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in §§ 264 ff HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, wurde Gebrauch gemacht. Die Erleichterungsmöglichkeiten für mittelgroße Kapitalgesellschaften bei der Aufstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Gesellschaft erzielte im Berichtsjahr zum wiederholten Mal einen Verlust in Höhe von T€ 1.521 nach einem Fehlbetrag im Jahr 2022 von T€ 893. Das Eigenkapital der Gesellschaft nahm entsprechend ab und beträgt zum 31. Dezember 2023 noch T€ 1.358 bzw. 12,5 % der Bilanzsumme. Die Gesellschaft finanziert sich überwiegend durch kurzfristige Bankdarlehen und ist abhängig von der Aufrechterhaltung der Kreditlinien. Bei ihrer Planung und den Prognosen der zukünftigen Geschäftsentwicklung hat die Geschäftsführung die begründete Erwartung, dass das Unternehmen über angemessene finanzielle Ressourcen verfügen wird, die Geschäftstätigkeit in absehbarer Zukunft fortführen zu können. Die Annahme basiert auf einem in Auftrag gegebenen Sanierungskonzept nach IDW S6, in dem bei plangemäßer Umsetzung und Entwicklung die Gesellschaft ab dem Jahr 2026 wieder nachhaltig positive Ergebnisse erwirtschaften wird. Der Sanierungsplan hängt jedoch von der weiteren Unterstützung durch die finanzierenden Banken ab. Im Rahmen des Sanierungsplans haben diese zugesichert, die Kreditlinien über die Dauer der Sanierungsphase aufrecht zu halten. Die Gesellschaft geht daher bei der Erstellung des Jahresabschlusses von der Unternehmensfortführung aus. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im vorliegenden Jahresabschluss wurden die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen aktiviert. Die Herstellungskosten umfassen alle unmittelbar zurechenbaren Kosten. Die Abschreibungen entsprechen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Im Jahr des Zugangs wird zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen € 250,00 und € 800,00 werden in Übereinstimmung mit den steuerrechtlichen Vorschriften im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 werden sofort als Aufwand gebucht und nicht im Anlagevermögen erfasst. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tagespreisen bewertet. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt retrograd aus den erzielbaren Verkaufspreisen unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung. Risiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden - soweit erforderlich - durch pauschale Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind mit dem Nominalwert aktiviert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Risiken durch Vornahme von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird in angemessener Höhe eine Pauschalwertberichtigung für Ausfallrisiken und Zinsverluste gebildet. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag sind, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, zeitanteilig unter Rechnungsabgrenzungsposten auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die ausschließlich der Erfüllung der Schulden aus Pensionsverpflichtung und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung wurden mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Pensionsverpflichtung wurde mit dem Barwert bewertet. Als Abzinsungssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und bekanntgegebene Marktzinssatz verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck zu Grunde gelegt. Bei der Rückstellung für Pensionsverpflichtung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (1,81 %) und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (1,66 %) ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 5.357. Die übrigen Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten in ausreichendem Maße in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden als latente Steuern bilanziert, soweit sich die Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich aus den unterschiedlichen Wertansätzen ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden miteinander verrechnet und entweder als aktive oder passive latente Steuern ausgewiesen. C. Erläuterungen zur Bilanz a) Entwicklung des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter auf den Seiten 4 und 5 wie folgt: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtliche vertragliche Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen das nahestehende Unternehmen Domitian Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Objekt Bornheim KG enthalten von T€ 1.742 (Vorjahr T€ 1.557). Zwischen der Gesellschaft und der Domitian KG besteht ein Mietvertrag über die Betriebsimmobilie. c) Aktive latente Steuern Der Ansatz resultierte aus der temporären Differenz zwischen dem handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansatz der Pensionsrückstellung. Die zum vorherigen Bilanzstichtag aktivierten latenten Steuern (T€ 186) wurden im Berichtsjahr aufgelöst. Aufgrund der negativen Ertragslage und den kumulierten Verlustvorträgen ist nicht mehr damit zu rechnen, dass sich die positiven Effekte aus den aktivierten Steuerlatenzen in den nächsten Jahren realisieren lassen. d) Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 250.000,00 und ist voll eingezahlt. Für die Ausschüttung aus dem Bilanzgewinn gesperrt sind Beträge in Höhe von T€ 5 aufgrund der Bewertung der Pensionsverpflichtung (§ 253 Abs. 6 HGB). e) Rückstellungen Die zurückgestellte Verpflichtung aus der Pensionszusage an die Geschäftsführerin in Höhe von T€ 1.532 (Vorjahr T€ 1.534) wurde mit einem als Deckungsvermögen qualifizierten Anspruch aus einer Rückdeckungsversicherung verrechnet. Die fortgeführten Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen T€ 1.216 (Vorjahr T€ 1.247) und entsprechen dem beizulegenden Zeitwert in Form des Aktivwerts der Versicherung. Der Bilanzansatz der Rückstellung ergibt sich demzufolge als Saldo zwischen dem Verpflichtungswert und dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Die Erträge des Deckungsvermögens wurden mit der Zuführung zur Pensionsrückstellung saldiert. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenguthaben von Mitarbeitern, Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie ausstehende Rechnungen. f) Verbindlichkeiten Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch persönliche Bürgschaften seitens der Gesellschafterin besichert. Die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgt im Rahmen der üblichen Eigentumsvorbehalte. g) Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung a) Erträge und Aufwendungen Innerhalb des Postens "sonstige betriebliche Erträge" sind keine außergewöhnlich hohen oder periodenfremde Erträge enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge des Vorjahres enthielten außergewöhnlich hohe Erträge aus Versicherungserstattungen (T€ 186) im Zusammenhang mit Forderungsverlusten (T€ 175), die unter dem Posten Nr. 6 b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens ausgewiesen sind. Innerhalb der "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" sind außergewöhnlich hohe Forderungsverluste (T€ 44) zu verzeichnen. Wesentliche periodenfremde Aufwendungen liegen nicht vor. b) Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung von € 41.179,00 (Vorjahr € 46.135,00). c) Steuern vom Einkommen und Ertrag Der ausgewiesene Steueraufwand (T€ 186) betrifft die Auflösung der aktiven latenten Steuerabgrenzung. E. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hält 100 % der Geschäftsanteile der DOMARA MEAT PRODUCTION GmbH, Bornheim, die im Posten Anteile an verbundenen Unternehmen bilanziert sind (€ 12.500,00). Das Eigenkapital der Beteiligungsgesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt T€ 135 (Vorjahr T€ 95). Für das Jahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 40 erzielt (Vorjahr T€ 40). Die Summe der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen betragen rd. T€ 740 (Vorjahr T€ 483). Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für das folgende Geschäftsjahr betragen T€ 543 (Vorjahr T€ 483). Innerhalb von zwei bis fünf Jahren werden T€ 198 fällig (Vorjahr T€ 0). Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres fest angestellten Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende) betrug:
Die Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 oblag: Frau Erika Masmann, Kauffrau Frau Raffaella Luca, Kauffrau. Die Geschäftsführerinnen sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres: Mit Gesellschafterbeschluss und Einzahlung vom 25. März 2024 hat die Gesellschafterin zur Stärkung des Eigenkapitals einen Betrag von € 2,0 Mio. in die Kapitalrücklage der Gesellschaft eingezahlt. Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eigentreten, über die zu berichten wäre. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bornheim, 17. Oktober 2024 Erika Masmann, Geschäftsführerin Raffaella Luca, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die TILS Das Kalbfleisch. GmbH, Bornheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TILS Das Kalbfleisch. GmbH, Bornheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TILS Das Kalbfleisch. GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf Angabe "A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "2.3.2 Risikobericht", Unterabschnitt "Finanzrisiken" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass sich die Gesellschaft aufgrund der mit Liquiditätsabflüssen verbundenen Verluste in einer angespannten Liquiditätssituation befindet und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit im Prognosezeitraum vom Fortbestand der in Anspruch genommenen Kreditlinien bei Banken abhängig ist. Sollten die im Rahmen eines Sanierungskonzepts geplanten Maßnahmen nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung der Ergebnissituation führen, bestünde das Risiko, dass die grundsätzlich kurzfristigen Kredite nicht weiter verlängert werden. In diesem Fall wäre die Gesellschaft zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit auf die Zuführung von Gesellschaftermitteln angewiesen. Wie in Angabe "A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss" im Anhang sowie in Abschnitt ,2.3.2 Risikobericht", Unterabschnitt "Finanzrisiken" des Lageberichts dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 23. Dezember 2024 SJS
Schwieren Jansen Scherer GmbH
Jansen, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde in der vorliegenden Fassung durch Gesellschafterbeschluss vom 10. Januar 2025 festgestellt. |
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