MM Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Schäfer seit 21.5.2024 | Prokura |
Daniel Seyerle seit 21.5.2024 | Prokura |
Michael Mayer seit 25.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AHA GmbHGersthofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtAHA GmbH, GersthofenA. Geschäftsmodell Geschäftstätigkeit Die AHA GmbH ist ein inhabergeführter Hersteller von individuellen Verkaufseinrichtungen für nationale und internationale Kunden. Gegenstand des Unternehmens Konzeption, Vertrieb und Produktion von exklusiven Einrichtungs- und Beleuchtungsprojekten, insbesondere von Laden- und Verkaufsflächen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Konjunktur Krisen, Kriege, Konsumflaute: Die deutsche Wirtschaft steckt im Tief. Im vergangenen Jahr ist Europas größte Volkswirtschaft in die Rezession gerutscht. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamt schrumpfte die preisbereinigte Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent. Im Jahr zuvor hatte es nach jüngsten Berechnungen noch 1,8 Prozent Wachstum gegeben. Milliardenhilfen in der Energiekrise drückten den deutschen Staatshaushalt im vergangenen Jahr ins Minus. Der aktuelle Sparzwang infolge des Karlsruher Richterspruchs zum zweiten Nachtragshaushaltsgesetz lässt für 2024 wenig Optimismus aufkommen, was staatliche Konjunkturmaßnahmen angeht. Doch Ökonomen sehen auch manches Hoffnungszeichen. Im Jahr 2023 dümpelte die Konjunktur vor sich hin. Nach neuen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes gab es im ersten Quartal ein Miniwachstum von 0,1 Prozent. Im zweiten und dritten Vierteljahr stagnierte die Wirtschaft. Im Schlussquartal 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung in Europas größter Volkswirtschaft einer ersten Schätzung der Wiesbadener Behörde zufolge preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent zum Vorquartal. "Die deutsche Wirtschaft bewegt sich seit fast vier Jahren in einem nahezu andauernden Krisenmodus", hielt jüngst das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) fest. Auf die Corona-Krise folgte im Februar 2022 der russische Angriff auf die Ukraine, der die Preise für Energie und Nahrungsmittel zeitweise extrem steigen ließ. Der Nahostkonflikt sorgt für neue Unsicherheit, zudem triff die jüngste Haushaltskrise Deutschland in einem Moment wirtschaftlicher Schwäche. Bei den Preisen dürfen Verbraucherinnen und Verbraucher Entspannung erwarten. Volkswirte rechnen damit, dass der Preisdruck im laufenden Jahr nachlassen wird, wenn auch nicht so rasch wie erhofft. Denn die Anhebung des CO 2 -Preises von 30 Euro je Tonne Kohlendioxid (CO 2 ) auf 45 Euro zu Jahresbeginn sowie die Rückkehr zur höheren Mehrwertsteuer in der Gastronomie dürften die Preise anheizen. Die beiden vergangenen Jahre waren mit 6,9 Prozent (2022) und voraussichtlich 5,9 Prozent (2023) Inflation im Jahresschnitt die beiden zweitteuersten Jahre seit der Wiedervereinigung. Ökonomen gehen davon aus, dass sich der private Konsum mit sinkender Inflationsrate und steigenden Löhnen allmählich erholen wird. Dass zuletzt die Bauzinsen wieder gesunken sind, könnte zudem die Bauwirtschaft ankurbeln.1 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Weiterhin ist der Wettbewerb im Ladenbaubereich von unsicherer Stahlpreisentwicklung gekennzeichnet, verbunden mit einem anhaltenden Preiskampf um Investitionsbudgets, insbesondere im Lebensmitteleinzelhandel. Der Preis als Entscheidungskriterium für oder gegen einen Ladenbauer ist nach wie vor einer der Hauptfaktoren im Entscheidungsprozess des Handels. 3. Verlauf des Geschäftsjahres 2023 Auf Grund der Unsicherheit durch den Ukraine Krieg sind die Umsätze leicht gesunken. Die Gesamtumsatzerlöse liegen mit 15.864 T Euro um 3.051 T Euro unter dem Vorjahr. Der Rohertrag liegt um 487 T EUR unter dem Vorjahr. Das Jahresergebnis lag um 190 T EUR unter dem Vorjahr. Mit der Geschäftsentwicklung 2023 im Vergleich zur ursprünglichen Planung ist die Geschäftsführung sehr zufrieden. In Maßnahmen zur nachhaltigen Ertragsgenerierung wird weiterhin investiert. Ertragslage
Ergebnissituation Der Rohertrag lag bei 9.348 T Euro (Vorjahr: 9.836 T Euro) und damit mit 488 T Euro unter dem Vorjahreswert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung (EBITDA) betrug insgesamt 1.798 T Euro (Vorjahr 2.062 T Euro). Das Ergebnis nach Steuern betrug 1.109 T Euro (Vorjahr: 1.299 T Euro). Vermögenslage
Das langfristige Vermögen beträgt zum Bilanzstichtag 1.120 T Euro (Vj. 1.063 T Euro).
Die AHA GmbH verfügte zum Stichtag 31. Dezember 2023 über ein Eigenkapital in Höhe von 1.516 T Euro (Vorjahr 4.155 T Euro). Das positive Gesamtergebnis wirkte sich mit 1.109 T Euro eigenkapitalerhöhend aus. Damit beträgt die Eigenkapitalquote 28,9 % (Vorjahr 53,6 %). Es waren Steuerrückstellungen in Höhe von 306 T Euro (Vorjahr 71 T Euro) zu bilden. Die gesamten Verbindlichkeiten lagen zum Stichtag 31. Dezember 2023 bei 2.975 T Euro (Vorjahr 3.035 T Euro). Die Bilanzierung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Die Bezahlung der Lieferanten erfolgt in der Regel innerhalb von 14 Tagen mit Skontoabzug. Das Zahlungsziel liegt in der Regel bei 30 Tagen. Finanzlage Die Finanzpolitik ist auf die Sicherstellung der Liquidität der Gesellschaft bei gleichzeitiger Optimierung der Finanzierungskosten ausgerichtet. Risiken außerhalb der Geschäftstätigkeit sind weitestgehend auszuschließen.
Die AHA GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr einen Cash Flow in Höhe von 1.308 T Euro. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 1.639 T Euro. Aus der Investitionstätigkeit sind der Gesellschaft 306 T Euro abgeflossen und aus der Finanzierungstätigkeit 3.684 T Euro im Geschäftsjahr an liquiden Mitteln abgeflossen. Somit hat sich der Bestand an Finanzmittel von 2.680 T Euro um 2.351 T Euro auf 329 T Euro verringert. 4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf Die Geschäftsführung der AHA GmbH blickt auf ein herausforderndes Jahr 2023, dass durch den Ukraine-Krieg geprägt wurde, zurück. 5. Finanziellen Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: a) Umsatzentwicklung b) EBITDA Der Umsatz ist von 18.915 T Euro um 3.051 T Euro auf 15.864 T Euro (bzw. um 16,13 %) gesunken. Das EBITDA ist um 264 T Euro gesunken, die Rendite (EBITDA/Leistung in %) ist mit 11,1% weiterhin gut. Die Vorjahresprognose konnte sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA erreicht werden. 6. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter Auch weiterhin ist das Recruiting neuer Mitarbeiter schwierig. Es zeichnet sich weiterhin ein Fachkräftemangel ab. Was dadurch führt, dass auch Quereinsteiger ihre Chance unter Beweis stellen können. Das setzen auf Mitarbeiterbindung, beim bestehenden Personal wird immer wichtiger. Es stieg leicht die Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter auf 63. Patente und Geschmacksmuster Wir halten auf unsere Produkte mehrere Patente und Geschmacksmuster. C. Risiko- und Chancenbericht Langfristiger Unternehmenserfolg in einem dynamischen Markt lässt sich nur erreichen, wenn Chancen frühzeitig erkannt und genutzt werden. Diese Notwendigkeit gehört zu den fundamentalen unternehmerischen Pflichten. Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt. Diese beinhalten: Die Anwendung einheitlicher Richtlinien. Den Einsatz zuverlässiger Software. Die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals. Abweichungsanalysen und Maßnahmenpläne. Arbeitsanweisungen. Regelungen zur Vertretungsvollmacht. Maßnahmen zur Funktionssteuerung. Budgeterstellung und - verfolgung. Hierarchische Zahlungsfreigaben im 4-Augenprinzip. Das Unternehmen AHA GmbH ist externen und internen Einflussfaktoren unterworfen, die das Geschäft mittel- oder unmittelbar beeinflussen können. Die AHA GmbH klassifiziert diese Potentiale nach quantitativen und qualitativen Indikatoren. Diese so identifizierten Risiken und Chancen werden vom Management permanent geprüft. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Für Zwecke der Risikoüberwachung und Risikobewertung hat die AHA GmbH die Risiken in folgende Risikoklassen eingeteilt: Klasse A - wesentliche Risiken Hierunter fallen Risiken, die im Falle ihres Eintritts möglicherweise den Bestand des Unternehmens gefährden und deren Verringerung oder Überwälzung durch entsprechende Steuerung nur begrenzt - oder gar nicht - möglich ist. Klasse B - akzeptable, aber dennoch relevante Risiken In diese Kategorie fallen Risiken, die entweder ein hohes Schadenspotenzial bei geringer Eintrittswahrscheinlichkeit haben oder bei hoher Eintrittswahrscheinlichkeit ein geringes Schadenspotenzial. Klasse C - nicht relevante Risiken Risiken, die aufgrund ihres Schadensausmaßes sowie ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als gering einzustufen sind. Durch eine permanente Evaluierung besteht frühzeitig die Möglichkeit, Problemen vorzubeugen, sie abzuwenden oder brachliegende Potenziale zur Wertschöpfung zu nutzen. Die AHA GmbH setzt hier auf Strukturen der Kommunikation und der engen Einbindung der Geschäftsführung in die Steuerung des Unternehmens. So finden hier mindestens wöchentlich Gespräche mit der Produktions- und Verwaltungsleitung statt, die auch bei wichtigen Kundenterminen persönlich eingebunden wird. 1. Umfeldrisiken Gesamtwirtschaftliche Risiken (Klasse B) Trotz wachsender Europa-Skepsis in etlichen EU-Ländern bleibt festzuhalten, dass die AHA GmbH aufgrund der geringen Exportquote in den Euro-Raum mit Deutschland einen Markt bedient, der sowohl in Bezug auf die Nachfrage nach hochwertigen Ladeneinrichtungen als auch in Bezug auf Wachstumsmöglichkeiten bei einer sich momentan nicht abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwächung robust sein dürfte. Ukrainekrise (Klasse B) Große Verlierer des Ukraine Krieges sind das Gastgewerbe und die Gastronomiebereiche. Gestiegene Preise für Energie und Lebensmittel, zudem hohe Inflation sind deren Folgen des Ukraine Krieges. Energierisiken (Klasse C) Sowohl Produktion als auch Fachgeschäfte sind in erheblichem Umfang energieintensiv und auf eine jederzeit ausreichend verfügbare Stromversorgung angewiesen. Fachkräftemangel (Klasse B) Die Gründe für einen Fachkräftemangel sind vielfältig: Globalisierung, demografischer Wandel und eine stetig wachsende Wirtschaft sind nur einige Ursachen für den zunehmenden Mangel an qualifizierten Fachkräften. 2. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzierungsrisiken (Klasse B) Durch die europäische Staatschuldenkrise, deren Ende weiterhin nicht absehbar ist, kann es in Zukunft auch für Industrie und Handel zu momentan nicht absehbaren Schwierigkeiten und Restriktionen bei der Kreditvergabe durch Banken kommen. Sowohl die Finanzierungsstruktur mit mehreren klassischen Kreditgebern als auch der Einsatz einer Reihe von Leasing-Finanzierungs-Gesellschaften sowie die Einräumung von Kontokorrentlinien durch alle Hausbanken, gepaart mit der starken Eigenkapitalstruktur sorgen hier für eine stabile Basis. Weit über 90 % der möglichen Produktions- und Lagerkapazität am Standort sind bereits in Betrieb und in den letzten Jahren finanziert worden. Klassische Bankdarlehen wurden im Jahr 2022 planmäßig zurückgeführt. Durch eine vorausschauende und täglich kontrollierte Cash- und Liquiditätsplanung wird die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sichergestellt. 3. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bei der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei bzw. gegenüber Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagement ist die Absicherung gegen finanzielle Risiken jeder Art. Beim Management der Finanzdispositionen wird eine konservative Risikopolitik verfolgt. Zum Bilanzstichtag bestand durch den Guthabenbestand bei den Kreditinstituten eine gute Liquiditätsausstattung. Weiterhin wird durch eine Liquiditätsvorschau das Liquiditätsrisiko regelmäßig überwacht. Währungskursrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da die Gesellschaft lediglich in Deutschland operativ tätig ist. Preisänderungsrisiken werden regelmäßig überwacht. Bei Bedarf werden die Preissteigerungen an den Markt weitergegeben. Forderungsausfallrisiken werden durch ein zentrales Forderungsmanagement überwacht. Dabei kommen folgende Instrumente zur Anwendung: striktes Mahnverfahren, Beobachtung von Zahlungshistorien und sich daraus ergebenden Limitzuweisungen pro Kunde. 4. Sonstige Risiken Risiken, die Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben, bestehen im Rahmen der allgemeinen, nach heutigen Erkenntnissen noch nicht vorhersehbaren, branchenbezogenen bzw. konjunkturellen Entwicklung. In den letzten zwei Jahren hatte die Corona Pandemie viele Auswirkungen auf den Rohstoffmarkt. Abzuwarten sind die Auswirkungen der "Ukraine Krise", auf den Rohstoff Markt. 5. Gesamtbewertung der Chancen-/Risikosituation Die Geschäftsführung der AHA GmbH hält zum aktuellen Zeitpunkt die oben genannten Risiken für beherrschbar oder aufgrund ihrer geringen Wahrscheinlichkeit für vernachlässigbar. Sie erwartet zudem für die nächste Zeit keine beachtenswerte Verschiebung der gegenwärtigen Risiko- und Chancensituation. Derzeit sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten und die einen besonderen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage haben könnten. Die Geschäftsführung verweist dabei auf die solide Basis der Ertragskraft des Unternehmens als Garant für eine positive Geschäftsentwicklung. D. Prognosebericht Die AHA GmbH strebt auch 2024 Beständigkeit und gesundes Wachstum an. Trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise geht die Geschäftsleitung davon aus, dass bei steigendem Umsatz die Erlöskraft stabil bleiben wird.
Gersthofen, 28. September 2024 AHA GmbH Michael Mayer, Geschäftsführer 1 https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/fragen-antworten-deutsche-wirtschaft-im-tief-was-bringt-2024/ar-AA1mZKUA HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die AHA GmbH hat ihren Sitz in Gersthofen. Sie ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Augsburg, Abteilung B, unter der Nummer 16071 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 HGB). Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Markzinssatz der vergangen sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert. III. Bilanzerläuterungen 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023 und die Entwicklung im Berichtszeitraum sowie die in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 hierauf vorgenommenen Abschreibungen ergeben sich aus dem nachstehenden Anlagespiegel.
2. Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt T€ 10 (Vj. T€ 5) 3. Eigenkapital Im Eigenkapital ist ein Gewinnvortrag in Höhe von T€ 299 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Beträge betreffen im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsanspruch für November und Dezember 2023. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsansprüche in Höhe von T€ 159 (Vj. T€ 134), Gewährleistung in Höhe von T€ 80 (Vj. T€ 95), Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 40 (Vj. T€ 39) sowie Rückstellung für Provisionszahlungen T€ 60 (Vj. T€ 120). 6. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht: Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2023
7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergeben sich aus langfristigen Leasing- und Mietverträgen, die wie folgt fällig werden:
IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 15.864 (T€ 18.915) handelt es sich im Wesentlichen um Verkaufserlöse aus Ladenbau im deutschsprachigen Raum. 2. Personalaufwand Im Personalaufwand des Geschäftsjahres sind T€ 19 (T€ 21) Altersversorgung enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer: In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden durchschnittlich 63 Mitarbeiter (Vorjahr: 63) beschäftigt, 2. Honorar des Abschlussprüfers: Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen beläuft sich auf T€ 15. 3. Geschäftsführung: Geschäftsführer ist: Herr Michael Mayer, Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB i befreit. Von der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wird in analoger Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB an dieser Stelle abgesehen. 4. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von T€ 1.109 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung: Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet
Gersthofen, den 28. September 2024 AHA GmbH Die Geschäftsführung sonstige Berichtsbestandteile
gez. Michael Mayer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.03.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und zum Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der AHA GmbH, AugsburgAn die AHA GmbH, Augsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AHA GmbH, Augsburg - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AHA GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ravensburg, den 28. September 2024 F
/ T / P Bodensee-Gruppe GmbH
Frank, Wirtschaftsprüfer |
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