Enkelgerecht GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Damien Siedler seit 3.11.2022 | Geschäftsführer |
Martin Siedler seit 25.3.2004 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wildcat GmbHGronauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für Offenlegungszwecke1. Grundlage des Unternehmens Geschäftsmodell Die Wildcat GmbH hat ihren Hauptsitz in Gronau, NRW. Wildcat hat sich als Unternehmen auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigem Schmuck und Piercings spezialisiert. Es wird eine Vielzahl von Produkten für Kunden, die sich für individuellen Körperschmuck interessieren, angeboten. Wildcat bietet neben Schmuck und Piercings komplementär Pflegeprodukte, Lifestyleartikel und Produkte für Piercing- und Tattoostudios an. Wildcat ist besonders stark im europäischen Markt präsent, insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Italien. Insgesamt bietet Wildcat seien Produkte weltweit B2B und B2C online an. Das Hauptlager für die Logistik befindet sich am Sitz der Gesellschaft in Gronau. Neben dem Onlineverkauf betreibt Wildcat stationäre Stores in Köln, Hamburg und Essen. In den Stores wird zusätzlich der Piercingvorgang von professionellen Piercern durchgeführt. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wildcat ist seit 1989 als spezialisiertes Unternehmen aktiv. Wildcat teilt sich in den verschieden lokalen Märkten in der Regel mit je drei weiteren Anbietern den Markt. Das Wachstum seit 2020 war neben dem Wachstum des Kerngeschäft im Wesentlichen von dem Vertrieb von Hygieneartikel und Tests im Zusammenhang mit der Coronakriese geprägt. Wildcat war dadurch von der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abgekoppelt. Der Anteil des durch Corona bedingten Umsatzes lag 2022 bei ca. 35 %. Die Akzeptanz für individuellen Körperschmuck steigt stetig und damit auch das Umsatzpotential. Durch unsere Spezialisierung auf hochwertige Produkte setzen wir uns vom konkurrierenden Wettbewerb ab. Die Schließungen von Geschäften mit körpernahen Dienstleistungen, während der Coronapandemie, konnten durch den wachsenden Onlinehandel kompensiert werden. 3. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz ist gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % gesunken. Ursache hierfür war die 2022 auslaufende Corona-Pandemie und der Rückgang der Nachfrage nach Tests und Hygieneartikeln. In Teilbereichen des Kerngeschäfts ließ sich eine gegenläufige Entwicklung feststellen, so zeigte der Schmuck- und Piercingverkauf ein zweistelliges Wachstum. Der Vergleich mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt möglich, da der Bereich der Hygieneartikel stark von Corona beeinflusst war. Ertragslage
Das Betriebsergebnis hat sich auf Grund von Umsatzsteigerung bei margenstarken Artikeln um 143 T€ verbessert. Das Finanzergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, hat sich um T€ 16 verschlechtert, da in Höhe von T€19 Abschreibungen auf kurzfristige Finanzanlagen des Umlaufvermögens vorgenommen wurden. Aufgrund von Verlustvorträgen aus Vorperioden fallen keine Ertragsteuern an. Die Geschäftsführung hat auf die Aktivierung latenter Steuern verzichtet. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist wegen der niedrigeren Bilanzsumme infolge des gesunkenen Lagerbestandes auf 46 % (VJ: 29 %) gestiegen. Die Finanzschulden sind um T€ 184 auf T€ 1.457 gesunken. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen getätigt. Die Investitionen betrafen Ladeeinrichtungen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gestiegen, da das Jahresergebnis höher ist und Vorratsbestände abgebaut werden konnten. Vermögenslage
Der Rückgang des Umlaufvermögens ist durch Abbau der Lagerbestände (T€ 1.463) und Abbau der Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände (T€ 1.224) zu erklären. Die Verbindlichkeiten wurden im Wesentlichen durch den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 3.165) beeinflusst. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Der Umsatz ist um gegenüber dem Vorjahr um 1.314 T€ gesunken. Das Betriebsergebnis hingegen hat sich um 143 T€ verbessert. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist zwar rückläufig, wir konnten dafür margenstärkere Produkte absetzten und ein erfreuliche Ergebnisentwicklung erreichen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und das Warenlager gedeckt. 6. Zweigniederlassung Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Gronau über drei Stores in
Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Gronaus 21 Mitarbeiter (21 im Vorjahr). 7. Chancen- und Risikobericht Das Auslauf der Corona-Pandemie wird 2023 zu einem Wegfall der Corona-Umsätze im Hygiene- und Testbereich führen. Wir haben 2022 und 2023 dazu genutzt, mit margenstärkere Artikel den Umsatzrückgang im Bereich mit Hygieneartikel und Tests zu kompensieren. 2023 wird dieser Prozess fortgesetzt. Das wachsende Interesse an individuellem Körperschmuck, die steigende Akzeptanz von Piercings in der Gesellschaft und die Möglichkeit, sich durch kreative Designs und hochwertige Materialien von der Konkurrenz abzuheben, wird sich positiv auf unser Ergebnis auswirken. Auf der anderen Seite bestehen Risiken wie mögliche gesundheitliche Bedenken im Zusammenhang mit Piercings, die Notwendigkeit strenger Hygienevorschriften und die Konkurrenz durch andere Anbieter auf dem Markt. Durch ausführliche Beratung und regelmäßiger Kontrolle unserer Normen und des Qualitätsmanagements (ISO-9001-Zertifiziert) werden diese Risiken soweit möglich minimiert. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft, Vorkasse im B2C Bereich sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. 8. Prognosenbericht Die Piercingbranche hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und es ist anzunehmen, dass dieser Trend auch 2023 sowie 2024 anhalten wird. Piercings sind zu einem beliebten Ausdruck von Individualität und Selbstausdruck geworden, insbesondere bei jüngeren Generationen. Es werden neue Trends und Designs auf den Markt kommen, um den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Es ist auch möglich, dass sich die Technologie in der Branche weiterentwickelt, beispielsweise durch die Einführung neuer Materialien oder fortschrittlicherer Piercing-Methoden. Letztendlich hängt die Entwicklung der Piercingbranche von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem gesellschaftlichen Wandel und den individuellen Vorlieben der Menschen. Langfristige Verträge mit kooperierenden Dienstleistern werden unser Geschäft in den nächsten Jahren deutlich stabilisieren. Für 2023 und 2024 rechnen wir mit Umsätzen, die nach Wegfall der Corona-Umsätze, ca. 40 % unter dem Umsatz von 2022 liegen. Wir erwarten Betriebsergebnisse, welche sich leicht über dem von 2022 bewegen. Insgesamt erwarten wir eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Gronau, 26. August 2024 Gez. Damien Siedler, Geschäftsführer Gez. Martin Siedler, Geschäftsführer Gez. Björn Salomon, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Wildcat GmbH, Gronau wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang dargestellt. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 erstmals die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 I - III HGB auf. Im Vorjahr war die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 II HGB gewählt. Das im Vorjahr unter Beteiligungen ausgewiesene Finanzanlagevermögen wurde im Berichtsjahr unter Anteile an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. Zwei von drei Darlehen, die im Vorjahr unter Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern ausgewiesenen wurden TEUR 160 (VJ: TEUR 360) wurden im Geschäftsjahr unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen, weil es an der direkten Gesellschafterstellung fehlt. Der Vorjahresausweis wurde angepasst. II. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei Zugang erfolgt die Abschreibung pro-rata-temporis. Selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellkosten nicht mehr als EUR 800 betragen, wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, bei Ausleihungen abzüglich der Tilgung angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert unter dem Wert liegt, der ihm am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird diesem Umstand durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei wurde als Verbrauchsfolge First-in-First-out unterstellt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert ausgewiesen. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung, die aktivisch von den Forderungen abgesetzt wurde, vorgenommen worden. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen wurde, soweit geboten Einzelwertberichtigungen vorgenommen Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Mitzugehörigkeitsvermerk Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 3 (VJ: TEUR 0) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3 (VJ. TEUR 3) enthalten. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 9.754,00 € (Vorjahr: 6.790,00 €). Angaben zu sonstigen Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalaufwendungen aber auch für Archivierungskosten, Jahresabschlusskosten, Gewährleistungskosten und für ausstehenden Abrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 1.457.024,85 sind wie folgt gesichert:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgrund der Corona Pandemie erzielte die Gesellschaft durch speziell in der Pandemie nachgefragte Hygieneartikel und Tests höhere Umsatzerlöse. Ab dem Geschäftsjahr 2024 dürfte die Gesellschaft wieder als kleine Kapitalgesellschaft gelten. Im Geschäftsjahr wurde gemäß § 285 Nr. 31 HGB eine Forderung aus Lieferung und Leistung in ungewöhnlicher Höhe aufgrund Ausfalls des Kunden in Höhe von 2.243.650,00 € wertberichtigt. Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 15 und Aufwendung aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 39. IV. Sonstige Angaben Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von min. 20 Prozent der Anteile
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen betragen insgesamt 1.600.789,73 €. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2030. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 68. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Gronau, 26. August 2024 Gez. Martin Siedler, Geschäftsführer Gez. Björn Salomon, Geschäftsführer Gez. Damien Siedler, Geschäftsführer Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Wildcat GmbH, Gronau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wildcat GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wildcat GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stadtlohn, den 26. August 2024 Heisterborg
Audit GmbH
gez. Dirk Meyer, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss wird in verkürzter Form dargestellt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Abschluss. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.09.2024 festgestellt. |
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