Bachner Holding GmbH

Am Hang 2, 84048 Mainburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 16226
Eingetragen
17.10.2017
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, Halten, Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen an anderen Unternehmen sowie Übernahme der Geschäftsführung und Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere von administrativen und kaufmännischen Dienstleistungen, gegenüber direkten und indirekten Tochtergesellschaften.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Bachner Holding GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bachner Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bachner Holding GmbH

Mainburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023

Lagebericht

1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Darstellung der Geschäftstätigkeit

a) Die Bachner Holding GmbH, Mainburg, ist eine inhabergeführte, mittelständische Unternehmensgruppe. Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Beteiligung an anderen Unternehmen. Wesentlich ist hier die Beteiligung an der Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, entsprechend wird über deren Geschäftstätigkeit und wirtschaftliche Entwicklung im Folgenden berichtet.

b) Der Hauptsitz der Bachner Elektro GmbH & Co. KG mit zentraler Verwaltung befindet sich in Mainburg. Daneben bestehen Niederlassungen in Oberschleißheim, Dingolfing, Landshut, Ingolstadt, Leipzig und Berlin, sowie eine eingetragene Niederlassung in Steyr / Österreich.

Darüber hinaus sind über Beherrschungs- und Ergebnisabführungsverträge die 100%igen Tochtergesellschaften Volthaus GmbH, Mainburg, DieEnergieFabrik DEF GmbH, Mainburg, und SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg, eingegliedert. Diese sind in den Geschäftsbereichen erneuerbare Energien mit den Geschäftsfeldern Photovoltaik, Stromspeichersysteme und Kraft-Wärme-Kopplung tätig. Außerdem ist die Bachner Elektrohandel GmbH, Mainburg, mit einem im Berichtsjahr abgeschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zu 100 % in die Firmengruppe integriert. Seit 22. März 2018 besteht mit der Bachner Electro USA Inc. ein weiteres 100 %iges Tochterunternehmen in Greer, South Carolina, USA.

Mit Notarvertrag vom 18. März 2019 hat die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, einen Kapitalanteil von 90 % an der Elektrotechnik Uwe Kunzmann GmbH mit Sitz in Zwönitz, erworben, mit Notarvertrag vom 31. März 2021 wurden die restlichen 10 % Kapitalanteil erworben.

Mit Notarvertrag vom 3. Juli 2019 hat die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, einen Kapitalanteil von 50 % an der Stangl Stromschienenmanagement GmbH, Friedberg, erworben.

Mit Notarurkunde vom 28. April 2022 und Wirkung mit Eintragung in das Handelsregister am 20. Mai 2022 hat die Bachner Holding GmbH, Mainburg, einen Kapitalanteil von 23,89% an der German-Sustainables Gesellschaft für erneuerbare Energiesysteme mbH, Mainburg, übernommen.

Mit Bezugsurkunde vom 24. November 2022 und Wirkung mit Eintragung in das Handelsregister am 15. Dezember 2022 hat die Bachner Holding GmbH einen 25%-Anteil an der Charge at Friends GmbH, Augsburg, übernommen.

Mit Kaufvertrag vom 21. März 2023 hat die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg einen Kapitalanteil von 1 % an der Bachner Electro Mexico, S. de R.L. de C.V., Guadalajara, Jalisco, Mexico erworben. Die weiteren Kapitalanteile an dieser Gesellschaft werden von der Bachner Electro USA Inc. gehalten.

c) Die Bachner Elektro GmbH & Co. KG ist in den Bereichen Energietechnik, IT-Kommunikationstechnik, Elektro-, Mess-, Steuer-, Regelungs- und Sicherheitstechnik, sowie Industrie- und Gebäudeautomation tätig. Mit der Volthaus GmbH, Mainburg, der DieEnergieFabrik DEF GmbH, Mainburg, und der SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg, wird das Spektrum der regenerativen Energietechnik (Photovoltaik und Stromspeicher) und Energieeffizienz (Kraft-Wärme-Kopplung) abgedeckt. Weiter ist mit der Bachner Elektrohandel GmbH auch der Elektroeinzelhandel mit Kundendienst in der Firmengruppe vertreten.

d) Die Unternehmensgruppe ist überwiegend im Inland tätig, daneben in Österreich, USA und Mexiko und bedient mit Elektroinstallationen Kunden aus großer und mittelständischer Industrie, öffentlicher Hand und Verwaltung. In den Bereichen Photovoltaik, Stromspeicher und Kraft-Wärme-Kopplung werden auch kleine und mittlere Gewerbebetriebe sowie Privatkunden und landwirtschaftliche Betriebe bedient.

Die strategischen Kundenzielgruppen der Unternehmensgruppe Bachner sind klar definiert. Die Unternehmensgruppe konnte eine breite Streuung über unterschiedliche Branchen und Regionen erreichen.

Durch die Niederlassungsstruktur wird eine regionale und damit ortsnahe Betreuung der unterschiedlichen Stammkunden gewährleistet.

Der branchenspezifische Auftragsmix ist ausgewogen, Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bzw. Branchen sind derzeit nicht erkennbar.

Entwicklung Standort Mainburg

Vom Standort Mainburg aus werden Kunden in der Region um Freising, Landshut, Pfaffenhofen und Regensburg bedient, sowie Aufträge im Bereich des Flughafens München akquiriert und betreut, außerdem ist hier der Standort Landshut mit seinem regionalen Schwerpunkt zugeordnet. Die Geschäftsbeziehungen zu neu gewonnenen Kunden aus dem Mittelstand konnten in unterschiedlichen Branchen weiter ausgebaut werden.

Entwicklung Niederlassung Oberschleißheim

Von dieser Niederlassung aus werden langjährige und neue Kunden aus Luft- & Raumfahrttechnik, Versorgung, Automobilindustrie, Forschung, Unternehmen der Telekommunikationsbranche sowie Auftraggeber der öffentlichen Hand, schwerpunktmäßig im Großraum München, betreut. Zudem wird die Abteilung Sicherheitstechnik von hier geführt. Der branchenspezifische Auftragsmix ist ausgewogen, wesentliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bzw. Branchen sind derzeit nicht erkennbar.

Entwicklung Niederlassung Ingolstadt

Seit 2012 werden in Ingolstadt größere Projekte realisiert. Die Automobilbranche, in der Region ansässige Mittelständler, sowie die öffentliche Hand und Energieversorger werden auch in den nächsten Jahren in dieser Region hohe Investitionen durchführen. Zusätzlich konnten weitere Kunden in der Industrie akquiriert werden.

Entwicklung Niederlassung Dingolfing

Diese Niederlassung ist schwerpunktmäßig in der Region Niederbayern tätig. Neben Kunden der Automobilindustrie gehören der Maschinenbau sowie die öffentliche Hand zum Kreis der Hauptkunden. Die von der Niederlassung Dingolfing geführten Abteilungen Schaltanlagenbau, Mess-, Steuerungs- und Regeltechnik sowie die Automatisierungstechnik sind überregional tätig. Durch die heterogene Kundenstruktur werden Abhängigkeiten vermieden.

Entwicklung Niederlassung Leipzig

Die Leipziger Niederlassung betreut in der wirtschaftlich starken Region Unternehmen aus dem Automobilbau, deren Zulieferer, Dienstleister in der Logistik sowie verschiedene mittelständische Betriebe und öffentliche Auftraggeber. Die Mitarbeiter dieses Standortes sind überregional vor allem in den neuen Bundesländern im Einsatz. Das Leistungsspektrum entspricht in weiten Bereichen dem der übrigen Niederlassungen.

Entwicklung Niederlassung Berlin

In der Niederlassung Berlin werden ähnliche Dienstleistungen wie im Geschäftsbereich Leipzig für regionale Kunden erbracht.

Entwicklung Niederlassung Steyr / Österreich

Von unserer Niederlassung in Steyr werden unterschiedliche Kunden aus den Bereichen Automobilindustrie, IT- und Netzwerktechnik und Maschinenbau betreut. Das Leistungsspektrum ist dem regionalen Markt in Bezug auf Kunden und Aufträge angepasst.

Entwicklung HISTA Bachner Elektro GmbH, Obertraubling

Das Unternehmen wurde 1997 in Neutraubling gegründet, Gesellschafter sind zu jeweils 50% die HIBA Hirlinger und Bauer OHG sowie die Bachner Elektro GmbH & Co. KG. Das Unternehmen führt im Wesentlichen Elektroinstallationen aller Art beim Hauptkunden BMW Regensburg sowie verschiedenen Unternehmen der Kfz-Zulieferindustrie im Raum Wackersdorf und der öffentlichen Hand aus. Die Geschäftsentwicklung ist in der Betriebsleistung entsprechend abhängig von deren Entwicklung, aber durchweg positiv im Ergebnis.

Entwicklung Bachner Electro USA Inc., Greer, South Carolina/USA

Zur Bearbeitung des US-amerikanischen Marktes wurde am 22. März 2018 ein eigenständiges 100%iges Tochterunternehmen der Bachner GmbH und Co. KG in Greer, USA, gegründet. Von hier aus werden zunächst die amerikanischen Standorte unserer Industriekunden lokal betreut. Die Bachner USA ist in mehreren US-Bundesstaaten aktiv und hat neben dem ursprünglichen Schwerpunkt der Sicherheitstechnik auch die Themenfelder Elektroinstallation und Daten-/Netzwerktechnik aufgebaut. Anfang 2022 erfolgte die Gründung einer Tochtergesellschaft in Mexiko.

Entwicklung Elektrotechnik Uwe Kunzmann GmbH, Zwönitz

Das Unternehmen mit Sitz in Zwönitz wurde 2013 gegründet, mit Notarvertrag vom 18. März 2019 hat die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg einen Anteil von 90% an der Gesellschaft erworben, mit Notarvertrag vom 31. März 2021 wurden die restlichen 10% Kapitalanteil erworben. Das Geschäftsjahr des Unternehmens ist das Kalenderjahr. Das Unternehmen erbringt Komplettleistungen der Elektrotechnik. Die Kunzmann GmbH ist tätig für Kunden aus verschiedenen Branchen und wickelt Projekte in den neuen Bundesländern mit Schwerpunkt Mitteldeutschland ab. Die Geschäftsentwicklung ist durchweg positiv.

Entwicklung Stangl Stromschienenmanagement GmbH, Friedberg

An dem Unternehmen mit Sitz in Friedberg hat die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, mit Notarvertrag vom 3. Juli 2019 einen Anteil von 50% erworben. Das Unternehmen projektiert, montiert und überwacht Aufträge im Geschäftsfeld Stromschienen und Spezial-Abgangskästen. Das Geschäftsjahr des Unternehmens ist das Kalenderjahr.

Entwicklung Volthaus GmbH, Mainburg

Die Volthaus GmbH, Mainburg wurde im Jahr 2002 als rechtlich eigenständige Einheit mit steuerlicher Organschaft zur Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, gegründet. Das Unternehmen hatte in der Vergangenheit eine sprunghafte Entwicklung im boomenden Photovoltaik-Markt genommen, wobei die Ergebnisse durch anhaltenden Preisverfall zunehmend unter Druck geraten sind. Im Jahr 2011 fand eine Normalisierung des Marktes statt, in den Jahren seit 2012 hat sich der Druck durch die Änderungen im EEG-Gesetz weiter erhöht und zu Marktbereinigungen sowie deutlichen Umsatz- und Ergebniseinbußen geführt. Der seit 2012 in das Produktspektrum aufgenommene Handel mit sowie die Installation von Energiespeichersystemen, häufig in Koppelung mit Photovoltaikanlagen führte zu einer Stabilisierung der Umsätze.

Entwicklung SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg

Die SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg, wurde im Jahr 2007 als rechtlich eigenständige Einheit mit steuerlicher Organschaft zur Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, gegründet. Im Januar 2010 wurde mit dem SenerTec Center Mittelfranken eine Niederlassung in Heilsbronn übernommen.

Insgesamt gehen wir von einem moderat wachsenden Markt und einer stabilen Geschäftsentwicklung in diesem Bereich aus.

Entwicklung Bachner Elektrohandel GmbH, Mainburg

Der Elektroeinzelhandel mit Kundendienst ist ein alteingesessenes Unternehmen im Zentrum von Mainburg mit einem konstanten Geschäftsverlauf, dass sich trotz der Konkurrenz der Elektro-Großmärkte erfolgreich im regionalen Markt behauptet.

Entwicklung DieEnergieFabrik DEF GmbH, Mainburg

Mit Gesellschaftsvertrag vom 2. April 2013 wurde mit der Sonnenbatterie Center Bayern Mitte GmbH, Mainburg, ein weiteres 100%iges Tochterunternehmen gegründet. Zu Beginn des Jahres 2016 wurde die Firmierung des Unternehmens in DieEnergieFabrik DEF GmbH, Mainburg, geändert. Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Energiespeichersystemen. Hier wird mit einer stetig steigenden Nachfrage in den kommenden Jahren gerechnet.

Der Vertrieb erfolgt ausnahmslos über vertraglich eingebundene Vertriebspartnerbetriebe, häufig Solarteure und Elektroinstallateure. So werden Energiespeichersysteme, meist in Koppelung mit Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken bei Endkunden und Gewerbebetrieben angeboten. Energiespeichersysteme gelten weiterhin als dynamischer Wachstumsmarkt. Die Einführung von Cloudlösungen ermöglicht eine 100% Eigenversorgung mit Ökostrom.

HB Charter GmbH, Mainburg

Die HB Charter GmbH, Mainburg, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 24. September 2019 gegründet. Die Gesellschaft ist tätig im Erwerb, im Betrieb und in der Vermietung bzw. in der Vercharterung von Luftfahrzeugen.

CR Verwaltung GmbH, Mainburg

Die CR Verwaltungs GmbH, Mainburg, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 12. Oktober 2016 gegründet. Mit Notarvertrag vom 25. Februar 2021 hat die Bachner Holding GmbH 100% der Kapitalanteile an der CR Verwaltungs GmbH erworben.

Die Gesellschaft ist tätig im Erwerb und der Verwaltung von Unternehmensbeteiligungen.

nedap Technology partner [nTp] for Security Management GmbH, Stuttgart

Die nedap Technology partner [nTp] for Security Management GmbH, Stuttgart, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 29. März 2011 gegründet. Mit Notarvertrag vom 22. März 2021 und Wirkung zum 1. April 2021 hat die CR Verwaltungs GmbH einen Kapitalanteil von 60% an der Gesellschaft erworben. Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung und Vertrieb innovativer soft- und hardwarebasierender Kommunikationssysteme zur Optimierung der Gebäudesicherheit- und -automation, Zeiterfassung, Gebäudeleittechnik und alle hiermit zusammenhängenden Tätigkeiten, insbesondere Wartungstätigkeiten. Die nTp ist vorwiegend in Deutschland aktiv.

nTp Engineering GmbH, Raunheim

Die nTp Engineering GmbH, Raunheim, wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 26. März 2019 gegründet. Mit Notarvertrag vom 22. März 2021 und Wirkung zum 1. April 2021 hat die CR Verwaltungs GmbH einen Kapitalanteil von 60% an der nedap Technology partner GmbH erworben. Die nTp Engineering GmbH ist ein 51%iges Tochterunternehmen der nedap Technology partner GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung und Anpassung von Computerprogrammen, Schnittstellen zwischen Programmen, sowie die Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit den selbst oder von Dritten erstellten Programmen und Schnittstellen.

ALGI d.o.o., Porec, Kroatien

ALGI d.o.o. mit Sitz in Porec, Kroatien wurde am 14. Juli 1997 gegründet. Mit Notarvertrag vom 23. Dezember 2020 wurden sämtliche Anteile an der Gesellschaft von der Bachner Holding GmbH erworben. Gegenstand des Unternehmens sind Immobiliengeschäfte (Grundstücks- und Wohnungswesen), Tourismusdienstleistungen und ähnliches, Projektierung und Bau von Gebäuden, Vermietung und Verwaltung von Immobilien in Kroatien.

e) Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Besondere Bedeutung für die Bachner Gruppe haben die Mitarbeiterbelange. Insbesondere die Mitarbeiterzufriedenheit stellt hier einen besonderen Aspekt dar.

Für die Arbeitnehmer der Unternehmensgruppe besteht die Möglichkeit, über ein Lebensarbeitszeitkonto Ansprüche für längere Arbeitspausen anzusammeln. Ziel dieser Einrichtung ist die Umwandlung bzw. Übertragung von Mehrarbeitsstunden, Resturlaub, Prämien, Sonderzahlungen und Lohnanteilen auf ein Zeitwertkonto. Die Wertguthaben sind über eine versicherungsbasierte Einzelverpfändungslösung insolvenzgeschützt.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen allen Mitarbeitern eine betriebliche Krankenzusatzversicherung sowie eine betriebliche Unfallversicherung für berufliche und private Unfälle.

f) Die Bachner Elektro GmbH & Co. KG ist seit 1997 nach der Norm "DIN EN ISO 9001:2008 Qualitätsmanagement" zertifiziert.

Seit Ende 2016 besteht für das Unternehmen auch die Zertifizierung im Energie- und Umweltmanagement nach DIN ISO 50001 bzw. ISO 14001.

1.2 Ziele und Strategien

Ziel der Unternehmensgruppe ist der kontinuierliche Ausbau der Geschäftstätigkeiten in Deutschland, Österreich, USA und Mexiko. Zum einen sollen die Beziehungen zu Stammkunden auf eine langfristige und partnerschaftliche Weise erfolgen; zum anderen soll die Kundendiversifizierung vorangetrieben werden, so dass das Geschäftsmodell der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen krisenfest gestaltet wird. Neben der Fokussierung auf bestehende Stammkunden der Industrie ist es Unternehmensziel, ständig neue Kunden auch aus anderen Branchen und Wirtschaftszweigen zu akquirieren.

Das Produkt- und Serviceportfolio soll gesamtheitlich aufgestellt und so erweitert werden, dass die Bachner Gruppe für sämtliche nachgefragte Elektrodienstleistungen erster Ansprechpartner wird und mit Kompetenz und kurzen Reaktionszeiten eine qualitativ hochwertige Leistung erbringt.

Der Bereich "erneuerbare Energien" soll umfassend ausgebaut und erweitert werden, um auch im Bereich der Umsetzung der Energiewende und der Energietransformation gesamtheitlicher Lösungsanbieter für Privat-, Gewerbe- und Industriekunden zu werden.

Gewonnene Erfahrungen und Kompetenzen mit öffentlichen Auftraggebern und Projekten sollen weiter genutzt und ausgebaut werden. Insgesamt setzt die Bachner Gruppe auf ein stabiles, nachhaltiges Wachstum und eine gezielte geografische Ausweitung der Geschäftsaktivitäten.

1.3 Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden aktuell ausschließlich in einer Beteiligungsgesellschaft durchgeführt. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf Abschnitt 4.1.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben des Jahresgutachtens 22-23 "Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten" des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 9. November 2022; "ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab - deutsche Konjunktur vor hartem Winter" des ifo Institutes, veröffentlicht am 12. September 2022 und Jahresgutachten 21-22 "Transformation gestalten: Bildung, Digitalisierung und Nachhaltigkeit des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 10. November 2021]

Der Trend der steigenden Inflation im Euroraum zum Jahresende 2021 (4,1 %) setzt sich im Jahr 2022 mit 8,5 % fort. Der kurzfristigen Erholung der Konjunktur mit dem Ende der pandemiebedingten Maßnahmen versetzte der russische Angriffskrieg auf die Ukraine einen Dämpfer. Zu den daraus resultierenden Lieferschwierigkeiten von wichtigen Nahrungs- und Düngemitteln kommt noch der Preisanstieg für Energieträger aus Russland. Aufgrund der starken Abhängigkeit des Euroraumes von russischer Energie wuchs das BIP im Jahr 2022 um lediglich 3,3 %. Im Vergleich dazu stieg das BIP im Jahr 2021 um 5,2 % an. Die steigenden Preise für Energie stellen für das produzierende Gewerbe eine erhebliche Mehrbelastung dar. Die schwierige Situation auf dem Weltmarkt seit Beginn des Krieges, noch verstärkt durch die Inflation und die steigenden Energiepreise, sorgt für eine sinkende Konsumnachfrage privater Verbraucher. Ebenfalls litt die Konjunktur unter überlasteten Transportwegen auf See. Dies verhinderte eine nachhaltige Erholung der Konjunktur im europäischen Wirtschaftsraum (BIP-Wachstum von 3,3 % bei einer Inflation von 8,5 %).

In Deutschland wuchs das BIP im Jahr 2022 um 1,7 %, was im Vergleich zu 2,6 % im Vorjahr deutlich niedriger ist. Die privaten Konsumausgaben entwickelten sich deutlich besser als im Frühjahr prognostiziert und trugen maßgeblich dazu bei, trotz hoher Inflation und dadurch deutlich reduzierter Kaufkraft, das BIP im ersten Halbjahr um 0,8 % zu steigern. Gleichzeitig verschlechterten sich die konjunkturellen Aussichten für das zweite Halbjahr so sehr, dass die Jahresbetrachtung des BIP nahezu unverändert zur Frühjahrsprognose eintrifft. Die EZB versucht die Inflation mit einer Erhöhung des Leitzinses abzuschwächen. Im Jahr 2022 wurde dieser in mehreren Schritten um insgesamt 2 % angehoben. Dies war die größte Erhöhung in der Geschichte der EZB. Die Zinsanpassungen, welche die Finanzierungskosten in die Höhe treiben, schwächen die Baukonjunktur merklich ab. Stornierte und rückläufige Aufträge beeinträchtigen das Baugewerbe, so stark wie zuletzt nur zur Weltfinanzkrise im Jahr 2008. Gleichzeitig lag die Inflation im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 8,0 %.

2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben aus dem Jahresbericht 2022/2023 des ZVEH vom Juni 2023 "Geschäftsklimaindex weiter im Aufwärtstrend"]

Trotz der Herausforderungen im Baubereich durch Inflation, hohe Materialpreise, Kaufkraftverlust sowie steigende Bauzinsen und einen für 2023 prognostizierten Rückgang, insbesondere des Wohnungsbaus um etwa 12,5 Prozent, blicken die E-Handwerke mit Optimismus in die Zukunft. Das macht die vom 27. Februar bis zum 3. März 2023 durchgeführte Frühjahrskonjunkturumfrage des ZVEH deutlich. Grund für die positive Einschätzung ist die robuste Nachfrage nach e-handwerklichen Leistungen, die im Zuge von Energiewende, Energiekrise und Digitalisierung weiter zunimmt.

Die positive Entwicklung ist damit zu erklären, dass die E-Handwerke über sehr diverse Tätigkeitsbereiche verfügen. Auch die steigende Nachfrage nach Leistungen im Bereich der Erneuerbaren Energien trägt zu der positiven Konjunkturentwicklung bei. Denn mit dem Ukraine-Krieg und der drohenden Energiekrise wurde das Tempo in Sachen Energiewende und Dekarbonisierung deutlich erhöht: Photovoltaik-Anlagen (PV), Wärmepumpen oder auch Speichertechnologien erleben durch die in Folge des Krieges rasant steigenden Energiepreise einen Nachfrage-Boom.

Ein Blick auf die Umsatzkategorien zeigt, dass es hier - ungeachtet der Flaute im Baugewerbe - kaum Änderungen gab. Mit zusammengerechnet 75,5 Prozent wird nach wie vor der Löwenanteil am Umsatz über private sowie gewerbliche Auftraggeber generiert. Bei den Geschäftsfeldern zeigt sich indes ein deutlicher Umsatzzuwachs im Bereich der Erneuerbaren Energien. Sie machen mittlerweile 6,7 Prozent am Umsatz der e-handwerklichen Betriebe aus. Im Frühjahr 2022 waren es noch 4,1 Prozent. Am auffallendsten ist die Entwicklung bei den Umsatzanteilen im Bereich "Photovoltaik". Hier stieg der über Leistungen im PV-Bereich generierte Umsatzanteil innerhalb eines Jahres von 2,5 auf jetzt 4,4 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass der PV-Hochlauf Fahrt aufgenommen hat

Der erfreulich hohe Auftragsbestand hat allerdings auch eine Kehrseite. Denn mit den durch Energiewende, Digitalisierung und Elektrifizierung kontinuierlich wachsenden Einsatzgebieten der E-Handwerke nimmt auch der Fachkräftebedarf überproportional zu und übersteigt damit das vorhandene organische Mitarbeiterwachstum. Die wachsende Fachkräftelücke spiegelt sich dabei in der Zahl der offenen Stellen wider.

2.3 Auswirkung der Entwicklung der Rahmenbedingungen

Die Herausforderungen im Baubereich spiegeln sich im Bereich E-Handwerk nicht wider. Wir profitieren weiterhin von der starken Investitionstätigkeit der Kunden aus den verschiedenen Branchen. Zusätzlich profitieren wir vom steigenden Tempo in Sachen Energiewende und Dekarbonisierung und hier vor allem von einer erhöhten Nachfrage nach Photovoltaik-Anlagen (PV) und Speichertechnologien. In beiden Bereichen sind wir hervorragend aufgestellt und können die Kunden als Komplettdienstleister bedienen.

2.4 Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung ist im Geschäftsjahr 2022/23 erneut erfreulich verlaufen.

Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2022/23 bei T€ 191.011 und damit rund 24% höher als im Vorjahr mit T€ 153.803. Der Rohertrag liegt bei T€ 71.492 und damit deutlich über Vorjahresniveau von T€ 61.581.

Das Konzernergebnis vor Ertragssteuern liegt bei T€ 12.012 und damit leicht über dem Vorjahrswert von T€ 11.979.

Der Konzern beschäftigt zum 31. März 2023 insgesamt 714 Mitarbeiter (Vj. 658 Mitarbeiter) und trägt im personellen Bereich eine regionale Verantwortung für die Ausbildung junger Menschen und möglicher künftiger Führungskräfte. Dadurch wird der Konzern auch künftig benötigtes Personal mit eigenem Nachwuchs besetzen.

Die Konzernunternehmen des Geschäftsfelds Elektrotechnik konnten eine Umsatzsteigerung in Höhe von T€ 42.683 (+28,3 %) erzielen, die Gesamtleistung erhöhte sich um T€ 18.997 (+13,3%). Das operative Ergebnis (EBIT) hat sich um 14,3 % von T€ 9.476 auf T€ 8.173 verringert. Sowohl im Projektgeschäft als auch bei den Rahmenvertragsarbeiten haben unsere Auftraggeber im Geschäftsjahr weiter investiert.

In den Konzernunternehmen des Geschäftsfelds Erneuerbare Energien erhöhte sich die Gesamtleistung um 226,4% auf T€ 25.045 (Vj. T€ 7.674). Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhe sich von T€ 361 auf T€ 2.213. Mit der Erhöhung der Gesamtleistung und damit auch des Rohertrags konnte das operative Ergebnis deutlich gesteigert werden. Die weitere Verstärkung des Handelsgeschäfts soll im Laufe der nächsten Geschäftsjahre zu einer Stabilisierung der Ergebnisse führen.

Im Geschäftsfeld KWK ist die Gesamtleistung mit T€ 3.183 stabil gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) ist mit T€ 195 ebenfalls stabil zum Vorjahr.

Das Geschäftsfeld Elektrohandel konnte eine relativ stabile Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis verzeichnen.

In der Summe hat sich somit das Betriebsergebnis bei einer deutlich höheren Gesamtleistung um T€ 493 von T€ 10.710 im Vorjahr auf T€ 11.203 im Berichtsjahr erhöht.

Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Konzern-Jahresergebnis dar, das sich in folgende Komponenten gliedert:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
Betriebsergebnis 11.203 10.710
Beteiligungsergebnis -869 -655
Zinsergebnis 1.678 1.924
Ertragsteuern -3.948 -3.288
Konzern-Jahresergebnis 8.064 8.691

Bezüglich weiterer Erläuterungen verweisen wir auf unsere nachstehenden Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage.

Die im Konzernlagebericht des Vorjahres prognostizierte Geschäftsentwicklung konnte im Hauptsegment der Elektrotechnik im Wesentlichen eingehalten werden.

Bei einer gestiegenen Betriebsleistung erhöhte sich der Materialaufwand überproportional. Die Personalaufwendungen sind hingegen - im Verhältnis zur Betriebsleistung - leicht gesunken. Die Aufwendungen für die Betriebsleistung sind im Verhältnis zur Betriebsleistung ebenfalls gestiegen. Insgesamt konnte das Betriebsergebnis leicht gesteigert werden, während das Konzernergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken ist.

2.4.1 Ertragslage

Nachfolgend erfolgt die Darstellung der Ertragslage im Jahresvergleich:

2022/2023 Vorjahr Änderung 21/22-22/23
T€ % T€ % T€
Umsatzerlöse 221.818 114,3 162.176 104,5 59.642
Bestandsveränderung -30.807 -15,9 -8.373 -5,5 -22.434
Gesamte eigene Leistungen 191.011 98,4 153.803 99,0 37.208
sonstige betriebliche Erträge 3.044 1,6 1.590 1,0 1.454
Betriebsleistung 194.055 100,0 155.393 100,0 38.662
Materialaufwand 122.563 63,2 93.812 60,4 28.751
Rohertrag I 71.492 36,8 61.581 39,6 9.911
Personalaufwand 44.646 22,9 39.021 25,1 5.625
Rohertrag II 26.846 13,9 22.560 14,5 4.286
normalisierte Abschreibungen 2.556 1,3 2.321 1,5 235
sonstige betriebliche Aufwendungen 13.009 6,8 9.442 6,0 3.567
gewinnunabhängige Steuern 78 0,0 87 0,1 -9
Aufwendungen für die Betriebsleistung 15.643 8,1 11.850 7,6 3.793
Betriebsergebnis 11.203 5,8 10.710 6,9 493
Beteiligungsergebnis -869 -0,5 -655 -0,4 -214
Zinsergebnis 1.678 0,9 1.924 1,2 -246
Ergebnis vor Ertragsteuern 12.012 6,2 11.979 7,7 33
Ertragsteuern -3.948 -2,0 -3.288 -2,1 -660
Konzernjahresüberschuss 8.064 4,2 8.691 5,6 -627

Im Geschäftsjahr 2022 / 2023 ist die Gesamtleistung der Konzernunternehmen im Vergleich zum Vorjahr um 24,2% gestiegen.

Im Berichtszeitraum erhöhte sich der Materialeinsatz im Verhältnis zur Betriebsleistung überproportional. Unsere Kunden investieren weiterhin stark in Erweiterung und Modernisierung ihrer Anlagen und Ausrüstungen. Die Gesamtleistung wurde unter Vollauslastung der eigenen Kapazitäten und durch Zukauf von Nachunternehmerleistungen erbracht.

Der Geschäftsbereich Photovoltaik kann eine deutliche Steigerung verzeichnen, der auf die gestiegene Nachfrage nach Speichersystemen sowie Photovoltaikanlagen in Verbindung mit Speichersystemen zurückzuführen ist. Der Handel mit und die Installation von Stromspeichersystemen konnte im Geschäftsjahr auf Grund der Kooperation mit den vertriebenen Herstellermarken deutlich gesteigert werden, in der Folge konnte das operative Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr in beiden Bereichen ebenfalls deutlich verbessert werden.

Der Geschäftsbereich Kraft-Wärme-Kopplung ist sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis stabil.

Der Elektrohandel verzeichnet einen konstanten Geschäftsverlauf.

Insgesamt stehen dem deutlich erhöhten Rohertrag (+ 16,1%) gestiegene Personalaufwendungen (+ 14,4%), sowie erhöhte Aufwendungen für die Betriebsleistung (+ 32,0%) gegenüber.

Der Materialaufwand ist dabei im Geschäftsjahr um T€ 28.751 (+ 30,6%) auf T€ 122.563 gestiegen. Die Materialaufwandsquote ist dadurch auf 63,2% (Vj. 60,4%) gestiegen.

Der Einsatz von Leiharbeitskräften ist in etwa gleichgeblieben.

Das Zinsergebnis verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 12,8%.

Das Beteiligungsergebnis beträgt T€ -869.

Das operative Betriebsergebnis des Konzerns liegt um 4,6% über dem Vorjahresergebnis.

Das Unternehmen verfügt im Bereich der Elektrotechnik über einen hohen Auftragsbestand, der die Auslastung der Kapazitäten bis in das Jahr 2025 sicherstellt.

Die Rendite bezogen auf die Gesamtleistung beträgt im Geschäftsjahr 4,2% (Vj. 5,6%).

Die Eigenkapitalrendite beträgt 27,4% (Vj. 33,0%).

2.4.2 Finanzlage

Bezüglich der Entwicklung der frei verfügbaren Mittel im abgelaufenen Geschäftsjahr verweisen wir auf die folgende Kapitalflussrechnung:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 8.064 8.691
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.556 2.321
3. +/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 147 531
4. = Cash-flow im engeren Sinn (Zwischensumme) 10.767 11.543
5. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -93 107
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte (einschließlich erhaltene Anzahlungen und geleistete Anzahlungen) -3.578 -3.775
7. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -8.853 -2.448
8. -/+ Zunahme / Abnahme der übrigen Forderungen, der sonstigen Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.405 -1.671
9. +/- Zunahme / Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) 1.160 -807
10. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.430 705
11. +/- Zunahme / Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.162 154
12. + Zinsaufwendungen 640 437
13. - Zinserträge -2.318 -2.361
14. - sonstige Beteiligungserträge 197 0
15. + Ertragsteueraufwand 3.948 3.288
16. - Ertragsteuerzahlungen -2.986 -2.976
17. = Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11.881 2.196
2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -187 -3.696
2. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 205 62
3. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.741 -2.109
4. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 57 0
5. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3.419 0
6. - Auszahlungen für Zugänge aus dem Konsolidierungskreis -1.900 0
7. - Auszahlungen aufgrund von Kreditvergaben im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 -10.000
8. + Erhaltene Zinsen 2.318 2.361
9. = Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -5.667 -13.382
2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. Einzahlungen der stillen Gesellschafter 100 650
2. - Auszahlungen an stille Gesellschafter 0 -80
3. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) 13 74
4. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) -166 -295
5. - Gezahlte Zinsen -640 -437
6. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.944 0
7. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 -217
8. = Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.637 -305

Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 20.084 31.575
+/- Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11.881 2.196
+/- Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -5.667 -13.382
+/- Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.637 -305
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.661 20.084

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
flüssige Mittel 20.760 20.174
- jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -99 -90
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.661 20.084

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung von Skonto zu begleichen, Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen sowie die Finanzierung des Konzerns durch Kreditlinien und Darlehen sicherzustellen. Langfristige Investitionen werden entsprechend ihrer Fristigkeiten finanziert. Der Finanzmittelfonds des Konzerns erhöhte sich im Geschäftsjahr um T€ 577 auf T€ 20.661.

Der Konzernjahresüberschuss ging gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres zurück. Für das Konzerngeschäftsjahr ergab sich ein Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 11.881 (Vj. T€ 2.196).

Im Berichtsjahr wurden Zugänge zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 6.347 getätigt. Die Investitionen im Bereich des Sachanlagevermögens verteilen sich im Berichtsjahr im Wesentlichen auf Ersatzinvestitionen, Zukäufe zum Fuhrpark (teilweise aus auslaufenden Leasingverträgen), Arbeitsbühnen, die Erneuerung von EDV-Hardware. Die Investitionen im Bereich des Finanzanlagevermögens sind auf die Ausgabe langfristiger Darlehen zur Finanzierung von Beteiligungsunternehmen zurückzuführen. Dies führte zu einem negativen Cash-Flow aus Investitionstätigkeit i.H.v. T€ -5.667.

Der Cash-flow aus Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -5.637.

Das Anlagevermögen sowie der Sockelbestand des Vorratsvermögens sind entsprechend langfristig, überwiegend durch Eigenkapital, finanziert.

Investitionen im Bereich Grundstücke und Gebäude werden durch die Bachner Immobilienverwaltung GmbH & Co. KG getätigt, die nicht zum Konsolidierungskreis gehört. Die sonstigen Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung bewegten sich im üblichen Rahmen.

Die Geschäftsführung der Bachner Holding GmbH beurteilt die aktuelle Situation des Konzerns insgesamt als sehr positiv.

Die dem Konzern zur Finanzierung seiner Geschäftstätigkeit zur Verfügung stehenden Kreditlinien bestehen unverändert zum Vorjahr. Beim Zinsniveau gab es ebenfalls keine gravierenden Veränderungen. Wesentliche Finanzierungsvorhaben stehen nicht an.

2.4.3 Vermögenslage

31.3.2023
T€
Vorjahr
T€
Veränderung
T€
Sachanlagevermögen 8.207 7.418 789
Finanzanlagevermögen 5.324 264 5.060
unfertige Leistungen (zzgl. geleisteter und abzgl. erhaltender Anzahlungen) -27.940 -21.863 -6.077
Liefer- und Leistungsforderungen 21.222 12.369 8.853
sonstige Vermögensgegenstände 20.423 16.629 3.794
liquide Mittel 20.760 20.174 586
Bankschulden 263 290 -27
sonstige Rückstellungen 9.111 7.951 1.160
Lieferantenschulden 12.143 7.713 4.430

Das Sachanlagevermögen hat sich um T€ 789 auf T€ 8.207 erhöht. Es wurden Investitionen in Fuhrpark, Büroeinrichtung, EDV-Ausstattung und Werkzeuge getätigt.

Das Finanzanlagevermögen hat sich um T€ 5.060 auf T€ 5.324 erhöht. Es wurden Beteiligungen erworben und langfristige Ausleihungen an diese gewährt.

Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge (zzgl. geleisteter Anzahlungen) haben sich um T€ 30.066 auf T€ 110.957 verringert, die erhaltenen Anzahlungen haben sich um von T€ 162.886 um T€ 23.989 auf T€ 138.897 verringert, sodass der Bestand an in Ausführung befindlichen Bauaufträgen saldiert negativ ist und entsprechend T€ 6.077 unter dem Vorjahresbestand liegt. Der Betrag von T€ 29.050 wird in der Bilanz unter Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen. Zum Geschäftsjahresende lag der Bestand an unfertigen Leistungen bei T€ 96.398 (Vj. T€ 127.289).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 8.853 auf T€ 21.222 (Vj. T€ 12.369) erhöht.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit T€ 20.423 (Vj. T€ 16.629) aktiviert.

Die flüssigen Mittel haben sich um T€ 586 auf T€ 20.760 erhöht.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich um T€ 1.160 auf T€ 9.111 erhöht. Hauptursächlich für den Anstieg sind die Zunahme der Personalrückstellungen sowie der Rückstellungen für Rechnungskorrekturen.

Die Lieferantenschulden sind um T€ 4.430 auf T€ 12.143 gestiegen.

Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit zwischen 1 und 5 Jahren bestehen in Höhe von T€ 113.

Aus den laufenden Leasingverträgen ergeben sich Restzahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 1.086 (Vj. T€ 1.019). Weiterhin bestehen Mietverträge über Betriebsimmobilien mit Jahresbeträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.545 (Vj. T€ 1.314).

Konsolidiert beträgt die Bilanzsumme T€ 92.782 (Vj. T€ 77.830). Der Konzern verfügt mit T€ 29.385 (Vj. T€ 26.134) über eine gute Eigenkapitalausstattung. Das wirtschaftliche Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag T€ 32.984 (Vj. T€ 30.029) und beinhaltet neben dem gezeichneten Kapital in Höhe von T€ 50, der Kapitalrücklage mit T€ 3.874 (Vj. T€ 3.874), dem Konzerngewinnvortrag in Höhe von T€ 16.655 (Vj. T€ 13.139), dem Konzerngewinn in Höhe von T€ 7.846 (Vj. T€ 8.420), dem passiven Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 149 (Vj. T€ 235), stille Beteiligungen in Höhe von T€ 4.410 (Vj. T€ 4.310) sowie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0 (Vj. T€ 1). Damit liegt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote nunmehr bei 35,5 % (Vj. 38,6 %).

2.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernlageberichts die wirtschaftliche Lage der Unternehmensgruppe als weiterhin stabil anzusehen ist.

2.4.5 Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bezüglich der finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage verwiesen.

Bezüglich der nicht finanziellen Leistungsindikatoren wird auf die Ausführungen unter 1.1. e) und f) verwiesen.

3. Prognosebericht

Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Prognosezeitraum von zwei Jahren zugrunde. Über diesen Prognosehorizont hinaus sind Sondereinflüsse zu berücksichtigen.

3.1 Prognose der Rahmenbedingungen

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben des Jahresgutachtens 22-23 "Energiekrise solidarisch bewältigen, neue Realität gestalten" des Sachverständigenrates, veröffentlicht am 9. November 2022 und der "ifo Konjunkturprognose Herbst 2022: Inflation würgt privaten Konsum ab - deutsche Konjunktur vor hartem Winter" des ifo Institutes, Veröffentlicht am 12. September 2022]

Abhängig vom Verlauf des Angriffskrieges auf die Ukraine und den damit einhergehenden Schwierigkeiten auf dem Energiemarkt prognostiziert der Sachverständigenrat ein Wachstum des BIP im Euroraum von 0,3 % für das Jahr 2023. Damit geht ebenfalls ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 7,1 % und ein Wachstum der Verbraucherpreise um 7,4 % einher. Im Vergleich dazu lag letzteres im Jahr 2022 bei 8,5 % Prozent. Engpässe bei Materialien und Vorprodukten und den weiterhin überlasteten Transportwegen sorgen für einen historischen Höchststand in den Auftragsbüchern der Industrieunternehmen. Bis zum Ende des Jahres 2023 wird eine Leitzinsanhebung auf 4 % prognostiziert, was vor allem die Baubranche am meisten betreffen wird. Falls die russischen Gaslieferungen teilweise oder komplett wegfallen sollten, ist es fraglich, wie der Euroraum diese kompensieren kann. Der innereuropäische Import ist nur begrenzt erweiterbar, weshalb Gasimporte aus den USA oder dem Nahen Osten notwendig werden würden. Die Skalierbarkeit weltweiter Gasimporte ist ebenfalls abhängig von freien Transportkapazitäten auf den Seewegen.

Mit Beginn des Winterhalbjahres rechnet der Sachverständigenrat mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,2 %. Dieser Trend wird sich im 1. Quartal 2023 fortsetzen (-0,4 %). Im Jahresdurchschnitt 2023 wird ein Rückgang des BIP im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 % erwartet. Ebenso wird eine Inflation von 7,4 % prognostiziert (2022: 8,0 %). Der Höhepunkt der Inflation wird, aufgrund der erwarteten Preiserhöhung der Energieversorger, zu Beginn des Jahres 2023 vermutet. Dies wird einen spürbaren Einfluss auf die realen Haushaltseinkommen und somit auch auf die Kaufkraft haben. Die Bundesregierung versucht dem mit dem Entlastungspaket III entgegenzuwirken. Die Ausgestaltung dieses Pakets ist jedoch zum Zeitpunkt dieser Prognose noch weitestgehend unklar, woraus, vor allem in Kombination mit der Unwägbarkeit der Entwicklung des Energieangebots, eine hohe Unsicherheit resultiert.

Die Annahme ist hier immer, dass die Versorgung mit (russischem) Gas auch über die Winterhalbjahre 2022/2023 und 2023/2024 gewährleistet wird. Es ist davon auszugehen, dass die Entwicklung der Löhne dynamisch verlaufen wird, aber bis zum Ende des Prognosezeitraums hinter den gestiegenen Verbraucherpreisen zurückbleibt. Das verarbeitende Gewerbe wird die Auftragsbestände, abhängig von anhaltenden Lieferengpässen weiter abbauen können. Hier ist allerdings auch mit einem Rückgang der Nachfrage zu rechnen. Das ifo Institut geht erst 2024 wieder von einer Normalisierung der Preissteigerungen auf 1,8 % und der Inflation auf 2,4 % aus. Von erneuten signifikanten Auswirkungen der Corona Pandemie ist allerdings nicht auszugehen. Deutschland muss möglichst schnell von russischen Energielieferungen unabhängig werden. Kurzfristig kann die Abhängigkeit durch Energiesparmaßnahmen im öffentlichen und privaten Raum leicht eingeschränkt werden. Langfristig muss durch eine Diversifikation der Lieferquellen und Energieproduktion eine höhere Energiesicherheit hergestellt werden.

3.2 Prognose der Branchenentwicklung

[Quelle: Auszüge und inhaltliche Wiedergaben aus der ZVEH Herbst-Konjunkturumfrage vom 28. September 2023 "E-Handwerke weiter mit stabiler Konjunktur"]

Der Geschäftsklimaindex, der in der aktuellen ZVEH-Umfrage mit 80 Punkten (Frühjahr 2023: 83,6 Punkte) immer noch einen sehr hohen Wert erreicht ist weiterhin stabil. Auch empfinden weiterhin 66,4 Prozent der befragten Betriebe die gegenwärtige Geschäftslage als gut - das sind zwar 4,6 Prozentpunkte weniger als im Frühjahr 2023 (71 %), aber noch immer 1,9 Prozentpunkte mehr als bei der Befragung im Herbst 2022.

Deutlich verhaltener nimmt sich die Bewertung der zukünftigen Geschäftslage aus. Hier gehen nur noch 17 Prozent der Betriebe von einer Verbesserung der Situation aus. Im Frühjahr waren es noch 22,7 Prozent. Eine Verschlechterung erwarten indes 23,8 Prozent - gegenüber 13,8 Prozent im Frühjahr dieses Jahres. Grund hierfür könnte - neben dem psychologischen Effekt, den die breit berichtete Krise am Bau beziehungsweise auch die Verschlechterung der gesamtgesellschaftlichen Stimmung hat - sein, dass die in den E-Handwerken traditionell sehr hohen Auftragsbestände erstmals seit langem leicht abgeschmolzen sind.

So können aktuell noch 53,3 Prozent der Umfrage-Teilnehmer auf Auftragspolster von mehr als zwei Monaten verweisen. Im Frühjahr waren es noch 59,3 Prozent. Gleichzeitig aber verfügt noch immer mehr als ein Viertel der Betriebe (26 %) über Auftragspolster von mehr als vier Monaten. Ein Indiz für die leichte Eintrübung ist auch die Zahl der offenen Stellen. So sank die Zahl der Betriebe mit offenen Stellen von 66,4 Prozent im Frühjahr 2023 nun auf 59,9 Prozent. Zwar gibt es im Frühjahr aufgrund der Ausbildungszyklen in der Regel mehr offene Stellen als im Herbst. Allerdings lag der Wert der offenen Stellen im Herbst 2022 ebenfalls über dem jetzigen Wert.

Ungebrochen optimistisch zeigen sich die Betriebe indes, wenn es um die Beschäftigungsentwicklung in den nächsten sechs Monaten geht. So gehen 25,8 Prozent ungeachtet der zunehmenden Fachkräftelücke von einer Steigerung der Beschäftigtenzahl und nur 11,4 Prozent von einer Senkung aus. Im Frühjahr hatten sogar noch 35,9 Prozent eine Steigerung erwartet.

3.3 Prognose der Konzernentwicklung

Insgesamt geht die Unternehmensleitung weiterhin kurz- und mittelfristig von einer positiven Entwicklung aller Dienstleistungen im Kerngeschäft der Elektrotechnik in der Gruppe aus. Das Unternehmen rechnet damit, dass Leistung und Ertrag aufbauend auf dem guten Niveau der beiden Vorjahre gehalten werden können.

Im Bereich der regenerativen Energien hat sich der klassische Photovoltaikmarkt fast ausschließlich zu Anlagen mit Eigenstromverbrauch entwickelt, im Endkundengeschäft fast ausschließlich in Kombination mit einem Stromspeicher. Der Vertrieb und die Nutzung von modernen und effizienten Speichersystemen in Koppelung mit Photovoltaikanlagen und Blockheizkraftwerken haben sich zu einem dynamischen Wachstumsmarkt entwickelt. Dieser Trend wird sich durch das neue Gebäudeenergiegesetz noch stärker entwickeln. Der Fokus wird daher bei der jeweiligen Tochtergesellschaft weiterhin auf Projektierung und Verkauf von Blockheizkraftwerken, sowie auf den Vertrieb von modernen und effizienten Speichersystemen liegen.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Die negativen Aussichten in der Baubranche wirken sich bisher nicht auf das Elektrohandwerk aus. Auch für die nahe Zukunft sind hier keine Risiken in der Branche erkennbar. Die angespannte Liefer- und Preissituation für Produkte und Bauteile hat sich deutlich verbessert.

Da unsere Kunden aus unterschiedlichen Sparten kommen, ergeben sich für uns keine Abhängigkeiten von einzelnen Wirtschaftszweigen. Die Anforderungen der Digitalisierung und im Zuge der Energiekrise geforderte Maßnahmen zur Energieeffizienz werden weiterhin erhebliche Investitionen erfordern, sodass wir für die Unternehmensgruppe weiter mit einer guten Auftragslage rechnen.

a) Allgemeines Risikomanagement

Wesentliche Risiken ergeben sich für die die Gruppe insbesondere aus Unterdeckungen bei bestehenden Bauaufträgen und steigenden Personalkosten. Laufende Überwachung der einzelnen Bauprojekte durch das unternehmensinterne Controlling und ein funktionierendes Nachtragsmanagement stellen sicher, dass mögliche Gefährdungen der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gruppe frühzeitig erkannt werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.

b) Ausfallrisiken

Unsere renommierten Kunden aus Industrie und Mittelstand sowie öffentliche Auftraggeber stellen grundsätzlich ein geringes Ausfallrisiko dar. Zudem werden entsprechend dem Arbeitsfortschritt zeitnah Abschlagsrechnungen gestellt und ausstehende Forderungen durch ein effizientes Mahnwesen eingefordert.

c) Beteiligungsrisiko

Die Bachner Holding GmbH ist an einer Reihe von Firmen beteiligt. Risiken ergeben sich zum Geschäftsjahresende hin im Wesentlichen nur aus der German-Sustainables für erneuerbare Energiesysteme m.b.H. [GS]. Die GS ist ein Start-up und entwickelt ein neuartiges Vertikalwindrad zur Generierung von Strom aus Windkraft. Die Entwicklung des Windrades und seiner Komponenten konnte entscheidend vorangetrieben werden, erste Simulationen weisen nach, dass die technische Machbarkeit gegeben ist. Die Anstrengungen fokussieren sich auf die Entwicklung und Zertifizierung einer Prototypenanlage. Die Bachner Holding finanziert die Entwicklung der GS mit einem Darlehen, dass bei erfolgreicher Entwicklung und Markteinführung des Produkts zurückgezahlt werden kann. Verzögert sich der Markteinstieg oder kann die Marktreife des Produktes nicht erreicht werden, kann das Darlehen nicht zurückgeführt werden.

d) Abhängigkeit von Großkunden bzw. Branchen

Unsere Auftraggeber sind breit gestreut und kommen aus verschiedenen Wirtschaftszweigen. Ein nicht unwesentliches Umsatzvolumen wird dabei mit Kunden der Automobilindustrie erzielt. Da der strukturelle Wandel hin zu E-Mobilität und alternativen Antriebstechniken weiter Investitionen in die Infrastruktur der Unternehmen erfordert, ist ein genereller Rückgang der Investitionstätigkeit hier in den kommenden 2-3 Jahren nicht zu erwarten. Die Kunden- und Auftragsstruktur wurde in den letzten Jahren um neue Auftraggeber erweitert und bestehende Stammkundenbeziehungen wurden ausgebaut. Eine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden besteht deshalb derzeit nicht.

e) Beschaffungsrisiken

Die Beschaffung der Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt überwiegend über Lieferanten, zu denen eine langjährige Geschäftsbeziehung existiert. Es bestehen keine Abhängigkeiten, so dass unsere Lieferanten zu jeder Zeit austauschbar sind.

Die Situation an den Beschaffungsmärkten hat sich in den vergangenen Monaten deutlich entspannt.

f) Personalrisiken

Das Elektrohandwerk wird sich weiterhin mit dem Mangel an Fachkräften auseinandersetzen müssen. Es ist zu erwarten, dass der Fachkräftebedarf trotz der Krisen durch die Umsetzung der Energiewende und die erforderliche Digitalisierung der Industrieprozesse weiter steigen wird.

Das Unternehmen engagiert sich seit Jahren, um mit einer hohen Anzahl an Ausbildungsplätzen den qualifizierten Nachwuchs zu sichern und sich den veränderten Anforderungen mit neuen Ausbildungsberufen anzupassen. Gleichermaßen werden die Fortbildungsmaßnahmen für das vorhandene Personal gefördert und ausgebaut.

g) Währungsrisiken

Die Gruppe fakturiert bisher ausschließlich in Euro und unterlag so keinen Währungsrisiken.

Die Risikosituation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

Im April 2018 wurde die "Bachner Electro USA Inc." mit dem Sitz in Greer, South Carolina, USA, als 100%iges Tochterunternehmen gegründet. Dieses Unternehmen wird Umsätze innerhalb der USA in USD fakturieren. Währungsrisiken können künftig, aber nur in geringen Umfang, z.B. für den Einkauf von Waren und Material aus Deutschland bzw. Europa entstehen.

Hinsichtlich der wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungsinstrumente werden folgende Erläuterungen gemacht:

Investitionen in Fuhrpark und Arbeitsmaschinen werden aktuell aus Eigenmitteln finanziert, bestehende Leasingverträge werden weitergeführt.

4.2 Chancenbericht

Unser Auftragsbestand ist nach wie vor auf einem hohen Niveau. Unsere Kapazitäten können bis in das Jahr 2025 durch langlaufende Projektaufträge voll ausgelastet werden. Da die bereits begonnene Entwicklung alternativer Antriebssysteme in der Automobilindustrie entsprechende Investitionen erfordern und die Geschäftslage bei unseren Kunden überwiegend noch positiv eingeschätzt wird, gehen wir davon aus, dass die Investitionen auch in der Zukunft auf einem hohen Niveau gehalten werden und wir weiterhin eine gute Auftragslage verzeichnen können.

Zudem ergeben sich aus der notwendigen Energietransformation in allen Branchen bis hin zum Privatsektor, sehr große Chancen im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Darüber hinaus kann die Bachner Gruppe auch in den Ländern USA und Mexiko starkes Wachstum nachweisen und somit ihr Länderrisiko sukzessive differenzieren.

4.3 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Risikobereitschaft des Konzerns ist als grundsätzlich risikoavers einzustufen. Derivative Finanzinstrumente sind und waren nicht im Bestand.

Die Instrumente zur Risikovermeidung und Risikobegrenzung sind effizient und flach ausgerichtete Führungs- und Verwaltungsstrukturen. Dadurch hat die Geschäftsführung bei der Sicherung und Gestaltung der Unternehmensentwicklung stets zeitnah ein genaues Bild von der wirtschaftlichen Lage und den möglichen Risiken der Geschäftstätigkeit.

Unser Forderungsbestand wird kontinuierlich auf Risiken hin überprüft. Forderungsverluste waren in der Summe nicht wesentlich, Wertberichtigungen wurden soweit notwendig gebildet.

Es ist ein effektives Mahnwesen installiert. Eine vorausschauende Liquiditätsplanung und die Finanzierung über fünf Geschäftsbanken sicherten die Liquidität zu jeder Zeit.

5. Bericht über die Forschung und Entwicklung

Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten werden aktuell ausschließlich in einer Beteiligungsgesellschaft durchgeführt. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf Abschnitt 4.1.

 

Mainburg, 8. Februar 2024

Bachner Holding GmbH, Mainburg

Die Geschäftsführung

Hans Bachner

Konzernbilanz zum 31. März 2023

Aktivseite

31.3.2023
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 267.508,03 204.555,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.173.131,08 4.745.435,64
4.440.639,11 4.949.990,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.920.659,74 2.022.719,64
2. technische Anlagen und Maschinen 46.443,49 51.886,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.862.158,95 5.342.997,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 378.356,03 0,00
8.207.618,21 7.417.602,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 171.216,98 26.000,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 1.703.374,12 0,00
3. Beteiligungen 0,00 6.775,15
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.358.762,18 145.768,38
5. sonstige Ausleihungen 1.075.000,00 75.000,00
6. Genossenschaftsanteile 15.535,84 10.535,84
5.323.889,12 264.079,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.801.041,93 1.402.557,93
2. unfertige Leistungen 96.397.798,79 127.289.235,09
3. fertige Erzeugnisse und Waren 6.314.813,68 1.418.101,67
4. geleistete Anzahlungen 14.559.385,75 13.734.206,23
5. erhaltene Anzahlungen -109.846.765,27 -138.196.340,27
9.226.274,88 5.647.760,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.222.257,72 12.369.479,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 320.903,36 0,00
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 791,20 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 20.422.702,44 16.628.834,78
41.966.654,72 28.998.314,15
III. Wertpapiere
1. sonstige Wertpapiere 2.101.083,00 10.018.406,26
IV. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 20.759.866,63 20.173.514,95
C. Rechnungsabgrenzungsposten
1. Sonstige 756.109,13 360.151,52
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1,00 1,00
92.782.135,80 77.829.821,61

Passivseite

31.3.2023
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 3.874.124,82 3.874.124,82
III. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung 90.037,43 -129,41
IV. Gewinnvortrag 16.655.394,68 13.138.908,63
V. Konzerngewinn 7.845.791,80 8.419.571,45
28.515.348,73 25.482.475,49
VI. Nicht beherrschende Anteile 870.022,99 651.392,29
29.385.371,72 26.133.867,78
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 149.545,42 234.999,93
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 2.143.562,13 1.181.840,20
2. sonstige Rückstellungen 9.110.732,82 7.951.398,61
11.254.294,95 9.133.238,81
D. Verbindlichkeiten
1. Stille Beteiligung 4.410.081,35 4.310.081,35
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 262.694,42 289.846,06
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.049.552,99 24.689.651,52
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.143.204,23 7.713.024,02
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 606,66
6. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligunsverhältnis besteht 560.400,29 347.397,88
7. sonstige Verbindlichkeiten 5.498.047,88 4.927.699,38
davon aus Steuern: € 1.557.619,33 (Vj. € 1.436.636,71)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 207.208,25 (Vj. € 195.676,37)
51.923.981,16 42.278.306,87
E. Rechnungsabgrenzungsposten 68.942,55 49.408,22
92.782.135,80 77.829.821,61

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023

2022/2023
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 221.818.462,61 162.175.793,20
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -30.807.462,96 -8.373.151,71
3. sonstige betriebliche Erträge 3.044.470,32 1.589.639,20
davon aus der Währungsumrechnung: € 71.283,71 (Vj. € 0,00)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -81.511.782,69 -52.671.771,95
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -41.050.932,77 -41.140.423,07
-122.562.715,46 -93.812.195,02
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -36.983.394,51 -32.214.437,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -7.662.688,67 -6.806.772,57
davon für Altersversorgung: € 415.945,30 (Vj. € 421.630,05)
-44.646.083,18 -39.021.209,91
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.556.502,13 -2.320.519,55
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -13.009.234,01 -9.441.677,09
davon aus der Währungsumrechnung: € 67.768,57 (Vj. € 0,00)
8. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -196.627,88 0,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.318.492,91 2.361.405,84
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -245.961,89 -279.078,03
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -640.081,16 -437.222,88
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.947.663,63 -3.288.141,52
13. Ergebnis nach Steuern 8.569.093,54 9.153.642,53
14. sonstige Steuern -78.500,30 -86.751,17
15. aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgef. Gewinne -426.170,74 -375.754,07
16. Konzernjahresüberschuss 8.064.422,50 8.691.137,29
17. auf nicht beherrschende Anteile entfallender Gewinn -218.630,70 -271.565,84
18. Konzerngewinn 7.845.791,80 8.419.571,45

Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt die folgende Konzern-Kapitalflussrechnung entsprechend dem Standard zur Kapitalflussrechnung (DRS 21) des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committees e.V., Berlin (DRSC e.V.), Aufschluss.

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) 8.064 8.691
2. + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.556 2.321
3. +/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 147 531
4. = Cash-flow im engeren Sinn (Zwischensumme) 10.767 11.543
5. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -93 107
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte (einschließlich erhaltene Anzahlungen und geleistete Anzahlungen) -3.578 -3.775
7. -/+ Zunahme / Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -8.853 -2.448
8. -/+ Zunahme / Abnahme der übrigen Forderungen, der sonstigen Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 3.405 -1.671
9. +/- Zunahme / Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen (ohne Steuerrückstellungen) 1.160 -807
10. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.430 705
11. +/- Zunahme / Abnahme der übrigen Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 5.162 154
12. + Zinsaufwendungen 640 437
13. - Zinserträge -2.318 -2.361
14. - sonstige Beteiligungserträge 197 0
15. + Ertragsteueraufwand 3.948 3.288
16. - Ertragsteuerzahlungen -2.986 -2.976
17. = Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11.881 2.196
2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -187 -3.696
2. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 205 62
3. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.741 -2.109
4. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 57 0
5. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -3.419 0
6. - Auszahlungen für Zugänge aus dem Konsolidierungskreis -1.900 0
7. - Auszahlungen aufgrund von Kreditvergaben im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0 -10.000
8. + Erhaltene Zinsen 2.318 2.361
9. = Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -5.667 -13.382
2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1. Einzahlungen der stillen Gesellschafter 100 650
2. - Auszahlungen an stille Gesellschafter 0 -80
3. + Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) 13 74
4. - Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten (außer Kontokorrente) -166 -295
5. - Gezahlte Zinsen -640 -437
6. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens -4.944 0
7. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0 -217
8. = Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.637 -305

Die Veränderung des Finanzmittelfonds im Geschäftsjahr ergibt sich aufgrund der ermittelten Cash-flows wie folgt:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 20.084 31.575
+/- Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 11.881 2.196
+/- Cash-flow aus der Investitionstätigkeit -5.667 -13.382
+/- Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit -5.637 -305
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.661 20.084

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich bilanziell wie folgt zusammen:

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
flüssige Mittel 20.760 20.174
- jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten -99 -90
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 20.661 20.084

Ergänzende Angaben zur Konzern-Kapitalflussrechnung

Gemäß der Definition des DRS 21 setzt sich der Finanzmittelfonds aus dem Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Dabei sind Barmittel und täglich fällige Sichteinlagen unter den Begriff der Zahlungsmittel einzuordnen, während als Liquiditätsreserve gehaltene, kurzfristige, äußerst liquide Finanzmittel, die jederzeit in Zahlungsmittel umgewandelt werden können und nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen, als Zahlungsmitteläquivalente zu verstehen sind. Konkret dürfen Zahlungsmitteläquivalente nur eine Restlaufzeit im Erwerbszeitpunkt von maximal drei Monaten haben.

Der Finanzmittelfonds des Konzerns der Bachner Holding GmbH, Mainburg, entspricht der Konzernbilanzposition der flüssigen Mittel, bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten abzüglich der jederzeit fälligen Bankverbindlichkeiten.

Konzerneigenkapitalspiegel

Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
T€
Kapitalrücklage
T€
Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung Gewinnvortrag
T€
Vortrag zum 1. April 2022 50 3.874 0 21.559
Ausschüttungen 0 0 0 -4.944
übrige Veränderungen 0 0 90 41
Konzernjahresüberschuss 0 0 0 0
Stand am 31. März 2023 50 3.874 90 16.656
Nicht beherrschende Anteile
Konzerngewinn, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
T€
Summe
T€
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinne/Verluste
T€
Vortrag zum 1. April 2022 0 25.483 651
Ausschüttungen 0 -4.944 0
übrige Veränderungen 0 131 0
Konzernjahresüberschuss 7.846 7.846 219
Stand am 31. März 2023 7.846 28.516 870
Nicht beherrschende Anteile Konzerneigenkapital
Summe
T€
Summe
T€
Vortrag zum 1. April 2022 651 26.134
Ausschüttungen 0 -4.944
übrige Veränderungen 0 131
Konzernjahresüberschuss 219 8.065
Stand am 31. März 2023 870 29.386

Konzernanhang

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die Gesellschaft war als Kapitalgesellschaft mit Sitz im Inland gem. den §§ 264 Abs. 1 HGB i.V. mit §§ 290 ff. HGB erstmalig für das Geschäftsjahr 2018 zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

Die Muttergesellschaft gilt zum Abschlussstichtag gemäß § 264 Abs.1 HGB i.V.m. § 267 Abs. 1 HGB als kleine Kapitalgesellschaft. Die Muttergesellschaft ist beim Amtsgericht Regensburg im Register B unter der Nummer 16226 eingetragen.

1.1 Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der Bachner Holding GmbH, Mainburg, alle Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die Bachner Holding GmbH, Mainburg, unmittelbar oder mittelbar einen beherrschenden Einfluss im Sinne von § 290 HGB ausüben kann. Ausgenommen werden die Bachner Verwaltungs GmbH, Mainburg, und die Bachner Electro Mexico S. de R.L. de C.V., Guadalajara (Jalisco) / Mexico, die aufgrund des Einbeziehungswahlrechtes gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konsolidierungskreis aufgenommen wurden. Von dem Wahlrecht des § 311 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht, so dass eine Erfassung der genannten Gesellschaften als assoziierte Unternehmen nicht erfolgt.

Die im Rahmen der Vollkonsolidierung, Quotenkonsolidierung bzw. at-equity-Konsolidierung einbeziehungsfähigen unmittelbaren bzw. mittelbaren Beteiligungen zum 31. März 2023 stellen sich wie folgt dar:

Konzernanteil am Kapital
in %
a) Unmittelbare Beteiligungen
1. Tochterunternehmen:
davon einbezogen: HB Charter GmbH, Mainburg 100,0
CR Verwaltungs GmbH, Mainburg 100,0
ALGI d.o.o., Porec / Kroatien 100,0
Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg 100,0
davon nicht einbezogen: Bachner Verwaltungs GmbH, Mainburg 100,0
2. Assoziierte Unternehmen:
davon einbezogen: German-Sustainables Gesellschaft für Erneuerbare Energiesysteme m.b.H, Mainburg 23,9
Charge at Friends GmbH, Augsburg 25,0
b) Mittelbare Beteiligungen
1. Tochterunternehmen:
davon einbezogen: Volthaus GmbH, Mainburg 100,0
DieEnergieFabrik DEF GmbH, Mainburg 100,0
SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg 100,0
Bachner Elektrohandel GmbH, Mainburg 100,0
Bachner Electro USA Inc., Greer (South Carolina) / USA 100,0
Elektrotechnik Uwe Kunzmann GmbH, Zwönitz 100,0
nedap Technology partner [nTp] for Security Management GmbH, Stuttgart 60,0
nTp Engineering GmbH, Raunheim 51,0
davon nicht einbezogen: Bachner Electro Mexico S. de R.L. de C.V., Guadalajara (Jalisco) / Mexico 100,0
2. Gemeinschaftsunternehmen
davon einbezogen: HISTA Bachner Elektro GmbH, Obertraubling 50,0
Stangl Stromschienenmanagement GmbH, Friedberg 50,0

Veränderung des Konsolidierungskreises

Im Vergleich zum Vorjahr ergaben sich folgende Veränderungen des Konsolidierungskreises:

Die German-Sustainables Gesellschaft für erneuerbare Energiesysteme mbH, Mainburg, wurde zum 20. Mai 2022 erstmalig in den Konzernabschluss mit einbezogen.

Die Charge at Friends GmbH, Augsburg, wurde zum 15. Dezember 2022 erstmalig in den Konzernabschluss mit einbezogen.

1.2 Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Jahresabschlüsse der Tochter- bzw. Beteiligungsunternehmen wurden unter Beachtung der allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie der besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt.

Der Konzernabschluss wurde auf den Abschlussstichtag der Muttergesellschaft aufgestellt.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss.

Die HISTA Bachner Elektro GmbH, Obertraubling, und die Stangl Stromschienenmanagement GmbH, Friedberg, wurden entsprechend der Beteiligungshöhe im Geschäftsjahr quotal konsolidiert.

Die Beteiligung an der German Sustainables Gesellschaft für erneuerbare Energiesysteme mbH, Mainburg, und die Beteiligung an der Charge at Friends GmbH, Augsburg, werden in der Konzernbilanz jeweils mit ihrem Buchwert angesetzt.

Aktivische Unterschiedsbeträge aus der Vermögensverrechnung wurden als Geschäfts- und Firmenwert aktiviert und entsprechend abgeschrieben.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert.

Konzerninterne Umsätze wurden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung aufgerechnet.

Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden ebenfalls aufgerechnet.

Wesentliche Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr waren nicht zu eliminieren.

1.3 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Bezeichnung von Bilanzposten wurde teilweise gem. § 265 Abs. 6 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB zur Erhöhung der Klarheit an ihren tatsächlichen Inhalt bzw. branchenbedingt angepasst.

Der Konzernabschluss der Bachner Holding GmbH zum 31. März 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften von Kapitalgesellschaften sowie der Satzung aufgestellt.

Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB aufgestellt.

1.4 stille Gesellschaftsbeteiligung

Auf der Grundlage von einzelvertraglichen Regelungen ist die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, mit mehreren stillen Gesellschaftern ein stilles Beteiligungsverhältnis eingegangen. Die Ansprüche der stillen Gesellschafter auf Rückzahlung ihrer Einlage sowie Beteiligungsentgelte sind im Insolvenzfalle gegenüber Insolvenzgläubigern nachrangig. Da die Voraussetzungen für einen Eigenkapitalausweis dennoch nicht kumulativ gegeben sind, stellt der Bilanzposten handelsrechtlich Fremdkapital dar. Zur Verbesserung des Einblicks in die Finanzierungsstruktur der Gesellschaft erfolgt der Ausweis jedoch unter einem eigenständigen Posten innerhalb der Verbindlichkeiten. Das Gliederungsschema des HGB wurde diesbezüglich gem. § 265 Abs. 5 HGB i.V.m. § 298 Abs. 1 HGB erweitert.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahre) vermindert. Erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über zehn Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige und nutzungsbedingte Abschreibungen.

Bei beweglichen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung im Jahr des Zugangs pro rata temporis.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens im Einzelwert bis zu € 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Solche im Einzelwert über € 800,00 werden im Zugangsjahr aktiviert und entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt im Geschäftsbereich Elektroinstallationen mit einem Festwert gem. § 240 Abs. 3 HGB, in den übrigen Geschäftsbereichen zu Anschaffungskosten. Abschläge wegen Beschädigungen oder Unverkäuflichkeit werden vorgenommen.

Die unfertigen Leistungen werden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Dazu werden auf den Stichtag die bis dahin angefallenen Materialeinzelkosten und die geleisteten Arbeitsstunden für jeden Auftrag ermittelt und Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren sind mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert.

Erhaltene Anzahlungen werden - soweit sie die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die geleisteten Anzahlungen auf Bestellungen nicht übersteigen - offen von der Vorratsposition abgesetzt.

Übersteigende erhaltene Anzahlungen werden auf der Passivseite unter den erhaltenen Anzahlungen ausgewiesen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bewertet. Es werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko bei den Forderungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen berücksichtigen die zu erwartenden Abschlusszahlungen.

Sonstige Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zu erfüllen. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Marktzinssatz abgezinst. Soweit die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB vorliegen, wurden in den sonstigen Rückstellungen enthaltene Verpflichtungen mit entsprechenden Vermögensgegenständen verrechnet. Ein die Verpflichtung übersteigender Zeitwert wird auf der Aktivseite unter einem gesonderten Posten ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Konzernbilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Diese Nutzungsdauerschätzung basiert auf der voraussichtlichen Lebenszykluslänge der Produkte des erworbenen Unternehmens.

Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden über zehn Jahre abgeschrieben.

Assoziierte Unternehmen werden mit dem Buchwert gemäß § 312 Abs. 1 HGB angesetzt. Die Wertansätze der assoziierten Unternehmen werden zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss ermittelt. Zum 31. März 2023 bestehen positive Unterschiedsbeträge zwischen den jeweiligen Buchwerten und dem jeweiligen anteiligen Eigenkapital in Höhe von € 1.374.889,09 (Vj. € 0,00), welche in voller Höhe auf den Geschäfts- oder Firmenwert entfallen.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 5.301 (Vj. T€ 3.806) ausgewiesen.

Alle übrigen Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig.

3.3 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

In dieser Position werden zudem als weitere liquide Mittel Guthaben eines Tochterunternehmens bei Fondsgesellschaften in Höhe von T€ 7.352 (Vj. T€ 11.341) ausgewiesen, da diese Beträge jederzeit kündbar sind, nur geringen Kursschwankungen unterliegen und somit das Kriterium der Zahlungsmittelfunktion erfüllen.

3.4 Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Der ausgewiesene Betrag resultiert aus der Bewertung von Vermögensgegenständen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, mit dem beizulegenden Zeitwert nach Verrechnung mit Verpflichtungen aus Lebensarbeitszeitkonten.

Die Anschaffungskosten und der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände betragen T€ 5.574 (Vj. T€ 5.257). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 5.574 (Vj. T€ 5.257). Aufwendungen und Erträge wurden in Höhe von T€ 73 (Vj. T€ 59) verrechnet.

3.5 Konzerneigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Beilage zu diesem Anhang dargestellt.

Das ausgewiesene Stammkapital von T€ 50 (Vj. T€ 50) entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Haftkapital der Muttergesellschaft.

3.6 Passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung

Der ausgewiesene passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung beruht auf der Begründung des Mutter-Tochter-Verhältnisses auf einer Sacheinlage und der zulässigen Bewertung der Beteiligungen des Mutterunternehmens mit Anschaffungskosten unterhalb ihres beizulegenden Werts.

Der passive Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird planmäßig über sieben Jahre vereinnahmt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist diesbezüglich ein Betrag in Höhe von T€ 85 enthalten.

3.7 Steuerrückstellung

Die Rückstellung weist die zu erwartenden Steuernachzahlungen für 2023 sowie für Vorjahre aus.

3.8 sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalkosten, Kosten für Nacharbeiten und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen enthalten.

3.9 Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten
bis 1 Jahr 2022/2023
T€
Vorjahr
T€
1 bis 5 Jahre 2022/2023
T€
stille Beteiligung 20 20 4.290
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 150 138 113
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.050 24.690 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 12.143 7.713 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 1 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 560 347 0
sonstige Verbindlichkeiten 4.900 4.296 309
46.823 37.205 4.712
Vorjahr
T€
über 5 Jahre 2022/2023
T€
Vorjahr
T€
stille Beteiligung 4.290 100 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 149 0 3
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 365 289 267
4.804 389 270

Von der Rückzahlungsverpflichtung gegenüber den stillen Beteiligten wird ein Betrag von T€ 4.390 (Vj. T€ 4.290) langfristig gewährt und ist i.H.v. T€ 4.290 frühestens innerhalb eines Zeitraums von einem bis fünf Jahren (Vj T€ 4.290) zu tilgen, i.H.v. T€ 100 (Vj. T€ 0) nach mehr als fünf Jahren.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit T€ 265 (Vj. T€ 267) enthalten.

3.10 Haftungsverhältnisse

2022/2023
T€
Vorjahr
T€
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 4.607 1.747
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 2.520 1.751

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der unter der Bilanz ausgewiesenen Haftungsverhältnisse schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

3.11 sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Leasingverträgen ergeben sich Restzahlungsverpflichtungen in Höhe von T€ 1.086 (Vj. T€ 1.019). Weiterhin bestehen Mietverträge über Betriebsimmobilien mit Jahresbeträgen in Höhe von insgesamt T€ 1.545 (Vj. T€ 1.314).

Des Weiteren bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus einem Mietvertrag mit 2-jähriger Restlaufzeit in Höhe von jährlich T€ 247.

4. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsätze

Die Umsätze gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

Umsätze Inland
T€
Ausland
T€
Summe
T€
Elektroinstallationen 179.128 13.837 192.965
Vertrieb und Montage PV-Anlagen und Speichersystemen 24.539 30 24.569
KWK und Kundendienst 3.140 0 3.140
Elektroeinzelhandel 1.058 0 1.058
Sonstige 55 31 86
Summen 207.920 13.898 221.818

5. Ergänzende Angaben

5.1 Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Die Anzahl der Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt ergibt sich entsprechend der Ermittlung nach § 267 Abs. 5 HGB wie folgt:

2022/2023
gewerbliche MA Angestellte gesamt
Bachner Holding GmbH 0 2 2
HB Charter GmbH 0 0 0
CR Verwaltungs GmbH 0 0 0
ALGI d.o.o. 0 0 0
Bachner Elektro GmbH & Co. KG 326 174 500
Volthaus GmbH 0 0 0
DieEnergieFabrik DEF GmbH 5 10 15
SenerTec Center Mainburg GmbH 5 8 13
Bacher Elektrohandel GmbH 0 9 9
Bachner Electro USA Inc. 0 33 33
HISTA Bachner Elektro GmbH 24 5 29
Elektrotechnik U. Kunzmann GmbH 41 12 53
Stangl Stromschienenman. GmbH 9 20 29
nedap Technology partner [nTp] for Security Management GmbH 0 23 23
nTp Engineering GmbH 1 7 8
411 303 714
2021/2022
gewerbliche MA Angestellte gesamt
Bachner Holding GmbH 0 0 0
HB Charter GmbH 0 0 0
CR Verwaltungs GmbH 0 0 0
ALGI d.o.o. 0 0 0
Bachner Elektro GmbH & Co. KG 316 151 467
Volthaus GmbH 0 0 0
DieEnergieFabrik DEF GmbH 4 7 11
SenerTec Center Mainburg GmbH 7 5 12
Bacher Elektrohandel GmbH 0 9 9
Bachner Electro USA Inc. 0 22 22
HISTA Bachner Elektro GmbH 23 3 26
Elektrotechnik U. Kunzmann GmbH 43 10 53
Stangl Stromschienenman. GmbH 12 18 30
nedap Technology partner [nTp] for Security Management GmbH 0 20 20
nTp Engineering GmbH 1 7 8
406 252 658

5.2 Kapitalflussrechnung

In den Finanzmittelfonds werden Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie andere kurzfristige Kreditaufnahmen, die zur Disposition der liquiden Mittel gehören, sind i.H.v. T€ 99 vorhanden (Vj. T€ 90).

Ein Bestand des Finanzmittelfonds in Höhe von T€ 1.263 (Vj. T€ 353) stammt von quotal einbezogenen Unternehmen.

5.3 Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 118 (Vj. T€ 120).

Das Honorar teilt sich wie folgt auf:

Abschlussprüferleistungen T€ 97 (Vj T€ 89)
Steuerberatungsleistungen T€ 9 (Vj T€ 8)
Sonstige Leistungen T€ 12 (Vj T€ 23)

5.4 Nachtragsbericht

Im Laufe der zweiten Hälfte des Kalenderjahres 2023 hat ein Beteiligungsunternehmen der Gesellschaft Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt, diesen jedoch wieder zurückgezogen. Seitdem laufen Pläne zur Weiterführung und Restrukturierung dieser Start-Up-Gesellschaft.

Mit Notarvertrag vom 31. Juli 2023 hat die SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg, 100% der Anteile an der SenerTec-Center Nord-Ost Bayern GmbH, Bodenwöhr, erworben.

Mit Notarurkunde vom 12. Oktober 2023 hat die Bachner Holding GmbH, Mainburg, die IBS Elektroplanung GmbH, Landshut, gegründet und hält seitdem 100% der Geschäftsanteile.

Die IBS Elektroplanung GmbH, Landshut, hat mit Unternehmenskaufvertrag vom 31. Oktober 2023 zum Vollzugstag 2. November 2023 sämtliche Gesellschafteranteile an einer GbR erworben.

5.5 Ergebnisverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens

Der in der Gewinn- und Verlustrechnung des Mutterunternehmens ausgewiesene Jahresüberschuss soll in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

5.6 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriften nach § 264 Abs. 3 HGB sowie § 264b HGB

Als inländische Tochtergesellschaften der Bachner Holding GmbH, Mainburg, werden die Volthaus GmbH, Mainburg, die SenerTec Center Mainburg GmbH, Mainburg, die DieEnergieFabrik DEF GmbH,

Mainburg, die Bachner Elektrohandel GmbH, Mainburg, sowie die Elektrotechnik Uwe Kunzmann GmbH, Zwönitz, jeweils die Erleichterungen betreffend die Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264 Abs. 3 HGB zulässigerweise in Anspruch nehmen. Die Voraussetzungen der § 264 Abs. 3 Nr. 1 bis Nr. 5 HGB für die Inanspruchnahme der Erleichterungen werden im Geschäftsjahr jeweils vollumfänglich erfüllt.

Weiterhin wird die Bachner Elektro GmbH & Co. KG, Mainburg, als inländische Tochtergesellschaft der Bachner Holding GmbH, Mainburg, die Erleichterungen betreffend die Offenlegung des Jahresabschlusses gemäß § 264b HGB zulässigerweise in Anspruch nehmen. Die Voraussetzungen der § 264b Nr. 1 bis Nr. 4 HGB für die Inanspruchnahme der Erleichterungen werden im Geschäftsjahr jeweils vollumfänglich erfüllt.

Die genannten Gesellschaften werden als Tochtergesellschaften in diesen Konzernabschluss einbezogen. Er wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

5.7 Geschäftsführung

Hans Bachner, Kaufmann

Bezüglich der Angaben nach § 314 Nr. 6 HGB wird von dem Schutzrecht gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Mainburg, den 8. Februar 2024

Bachner Holding GmbH, Mainburg

Die Geschäftsführung

Hans Bachner

Datum der Billigung

Der Konzernabschluss zum 31. März 2023 wurde am 6. März 2024 gebilligt.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Vortrag zum 1.4.2022
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand am 31.3.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 552.172,53 189.964,48 0,00 84.385,38 654.751,63
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.783.057,29 0,00 0,00 0,00 5.783.057,29
6.335.229,82 186.964,48 0,00 84.385,38 6.437.808,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.135.627,54 98.509,34 -163.797,61 0,00 2.070.339,27
2. technische Anlagen und Maschinen 102.364,75 11.910,48 0,00 0,00 114.275,23
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.359.364,85 2.415.484,97 0,00 1.002.474,07 9.772.375,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 215.008,94 163.797,61 0,00 378.806,55
10.597.357,14 2.740.913,73 0,00 1.002.474,07 12.335.796,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 144.120,05 6.775,15 0,00 176.895,20
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 1.900.002,00 0,00 196.627,88 1.703.374,12
3. Beteiligungen 6.775,15 0,00 -6.775,15 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 145.768,38 2.270.000,00 0,00 57.006,20 2.358.762,18
5. sonstige Ausleihungen 75.000,00 1.000.000,00 0,00 0,00 1.075.000,00
6. Genossenschaftsanteile 10.535,84 5.000,00 0,00 0,00 15.535,84
264.079,37 5.319.122,05 0,00 253.634,08 5.329.567,34
17.196.666,33 8.247.000,26 0,00 1.340.493,53 24.103.173,06
Abschreibungen
Vortrag zum 1.4.2022
Abschreibungen des lfd. Gj.
Änderungen i.Z.m. Abgängen
Stand am 31.3.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 347.617,41 125.032,65 84.360,38 388.289,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.037.621,65 572.304,59 0,00 1.609.926,21
1.385.239,06 697.337,21 84.360,38 1.998.215,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 112.907,90 36.442,26 0,00 149.350,16
2. technische Anlagen und Maschinen 50.478,49 18.909,78 0,00 69.388,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.016.367,80 1.803.812,88 890.854,07 3.929.326,61
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.179.754,19 1.859.164,92 890.854,07 4.148.065,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.564.993,25 2.556.502,13 975.214,45 6.146.280,93
Eigenkapitaldifferenzen aus Währungsumrechnung Buchwert
Stand am 31.3.2023
Stand am 31.3.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Software 1.046,08 267.508,03 204.555,12
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 4.173.131,08 4.745.435,64
1.046,08 4.440.639,11 4.949.990,76
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken -329,37 1.920.659,74 2.022.719,64
2. technische Anlagen und Maschinen 1.556,53 46.443,49 51.886,26
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.109,81 5.862.158,95 5.342.997,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -450,52 378.356,03 0,00
19.886,45 8.207.618,21 7.417.602,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen -5.678,22 171.216,98 26.000,00
2. Anteile an assoziierten Unternehmen 0,00 1.703.374,12 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 6.775,15
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 2.358.762,18 145.768,38
5. sonstige Ausleihungen 0,00 1.075.000,00 75.000,00
6. Genossenschaftsanteile 0,00 15.535,84 10.535,84
-5.678,22 5.323.889,12 264.079,37
15.254,31 17.972.146,44 12.631.673,08

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bachner Holding GmbH, Mainburg:

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Bachner Holding GmbH, Mainburg, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. März 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Bachner Holding GmbH, Mainburg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. März 2023 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kelheim, den 9. Februar 2024

MTG
Mittelbayerische Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Baier, Wirtschaftsprüfer

ppa. Claudia Schilz, Wirtschaftsprüferin

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