Großhandel mit Anstrichmitteln
Deloro Wear Solutions GmbH
Zur Bergpflege 51, 56070 Koblenz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michaela Annegret Steffens seit 10.12.2019 | Prokura |
Michael Rünz seit 18.12.2015 | Geschäftsführer |
Markus Ohlemacher seit 18.12.2015 | Geschäftsführer |
Dr. Andreas Vieweg seit 3.1.2011 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Deloro Group Holdings Inc. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deloro Wear Solutions GmbHKoblenzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss der Deloro Wear Solutions GmbH, Koblenz, Registergericht Koblenz, HRB 1922, zum 31.12.2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Regelungen des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in T€ angegeben. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungswahlrechte werden teilweise in Anspruch genommen. Die Bilanzierung und Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten erfolgt entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt nach betriebsindividuell geschätzten Nutzungsdauern (Software drei bis fünf Jahre, Nutzungsrechte nach der Vertragsdauer). Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Das Ansatzwahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wird nicht ausgeübt. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten sind neben den Material- und Fertigungseinzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens, soweit durch die Herstellung veranlasst, enthalten; Fremdkapitalzinsen werden nicht berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen werden unter Anwendung der linearen Methode, mit gegenüber dem Vorjahr unveränderten Sätzen, vorgenommen und auf Basis betriebsindividuell geschätzter Nutzungsdauern von zwei bis zehn Jahren ermittelt. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Gegenstände des Anlagevermögens, die nicht mehr oder nur noch in eingeschränktem Maße genutzt werden können, werden aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung auf die ihnen jeweils am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Werte abgeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von geringwertigen Anlagegütern, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt mittels des gleitenden Durchschnittspreises bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Die unfertigen Erzeugnisse sowie die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Erkennbare Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt, hierbei wurde auch eine verlustfreie Bewertung sichergestellt. Für Aufträge, bei denen der Wert, der insgesamt zu erbringenden Leistungen den Wert des Anspruchs auf die Gegenleistung übersteigt, werden - sofern eine Wertberichtigung des Vorratsvermögens die Risiken nicht ausreichend abdeckt - Rückstellungen für drohende Verluste gebildet. Handelswaren sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag bilanziert. Die Anschaffungskosten berücksichtigen Anschaffungsnebenkosten sowie Abzüge für Rabatte und Skonti. Die erhaltenen und geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag ausgewiesen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden vorgenommen. Unverzinsliche, nicht kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Barwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen liegt das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G (Vorjahr: 2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen wurden wie im Vorjahr Rentensteigerungen von jährlich 2,00 % zugrunde gelegt. Jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen werden bei der Ermittlung nicht berücksichtigt. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem anzuwendenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre von 1,83 % (Vorjahr: 1,79 %) abgezinst worden. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Höhe der Pensionsrückstellungen auf Grundlage eines über zehn Jahre geglätteten Diskontierungssatzes und der Höhe, die sich bei einem über sieben Jahre geglätteten Diskontierungssatz ergeben würde (§ 253 Abs. 6 S. 1 HGB), beträgt T€ 3 (Vorjahr: T€ 13). Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre. Steuerrückstellungen werden für ungewisse Steuerverbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit der jeweiligen Verpflichtung abgezinst. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften werden in Höhe des Verpflichtungsüberschusses gebildet, d.h. in Höhe des den Wert der zu erwartenden Gegenleistung übersteigenden Werts der vertraglichen Verpflichtung. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,0 % (Vorjahr: 0,42 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Altersteilzeit wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,50 % (Vorjahr: 2,50 %) zugrunde gelegt. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene und zukünftige potenzielle Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft mit einer pauschalen Laufzeit. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Bei Vermögensgegenständen mit Laufzeiten von mehr als einem Jahr nach Abschlussstichtag erfolgt die Bewertung mit dem niedrigeren Kurs am Abschlussstichtag sowie bei den Verbindlichkeiten mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Erträge aus der Währungsumrechnung werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, Aufwendungen aus der Währungsumrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen den steuerrechtlichen und handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten (Temporary-Konzept). Die verwendeten Steuersätze ermitteln sich aus den voraussichtlichen Steuersätzen im Zeitpunkt der Umkehr der Differenzen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage des geltenden Körperschaftsteuersatzes (einschließlich Solidaritätszuschlag) bzw. des gewerbesteuerlichen Hebesatzes der Gesellschaft. Der maßgebliche Steuersatz zum 31. Dezember 2023 betrug 35,7 %. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von T€ 7.398 (Vorjahr: T€ 1.455) entfallen in Höhe von T€ 117 (Vorjahr: T€ 172) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 17) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von T€ 2.000 gegenüber Deloro Microfusione Srl. und in Höhe von T€ 5.300 (Vorjahr: T€ 1.300) auf Forderungen gegen Gesellschafter. Latente Steuern Aus zeitlichen Unterschieden zwischen den Bilanzansätzen der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz werden zukünftige Steuerentlastungen insgesamt in Höhe von TEUR 44 erwartet. Die aktiven latenten Steuern resultierten im Wesentlichen aus den Unterschieden in den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz bei Kundenlisten, bei den Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen und den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen. Passive latente Steuern ergeben sich aus Forderungen aus unrealisierten Gewinnen aus Währungskursumrechnungen sowie aus den Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen. Die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wurde gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht in der Bilanz angesetzt. Rückstellungen Einzelheiten über die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen ergeben sich aus dem nachfolgenden Rückstellungsspiegel:
Verbindlichkeiten Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 635 (Vorjahr: T€ 1.838) sind durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Grundschulden/Sicherungsübereignungen) gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 337 (Vorjahr: T€ 431) auf Steuern und mit T€ 2 (Vorjahr: T€ 2) auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen wurden T€ 62.780 mit metallurgischen Verschleißschutzlösungen für unterschiedliche Branchen, im Wesentlichen für die Bereiche Kraftwerksbau, Nutzfahrzeuge, Gesundheit & Life Science und allgemeine Maschinenbauindustrie geliefert. Dabei wurden T€ 31.890 (50,8 %) im Inland, T€ 22.591 (36,0 %) im europäischen Ausland und T€ 8.299 (13,2 %) im Rest der Welt erzielt. Im Einzelnen setzen sie sich wie folgt zusammen:
Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 354 (Vorjahr: T€ 544) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 362 (Vorjahr: T€ 720) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In Höhe von T€ 166 (Vorjahr: T€ 0) enthalten die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge Zinsen von verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 6) den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung und in Höhe von T€ 3 (Vorjahr: T€ 11) den Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellung für Altersteilzeit. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr wurden Gewerbesteuern in Höhe von T€ 555 (Vorjahr: T€ 187) und Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 597 (Vorjahr: T€ 271) als Aufwand gebucht. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag 31.12.2023 bestanden Verpflichtungen aus Leasing- sowie Miet- und Pachtverträgen in Höhe von T€ 3.456 bis zum Ende der Laufzeit, hiervon T€ 896 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und T€ 2.387 mit einer Restlaufzeit von einem bis zu fünf Jahren. Zweck der Verträge ist die Nutzung von Liquiditätsvorteilen. Aufgrund der Art und Laufzeit der Verträge sind über die hieraus resultierenden künftigen Liquiditätsbelastungen hinaus keine besonderen Risiken erkennbar. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. 6. Sonstige Angaben Name und Sitz des Mutterunternehmens Mit Wirkung zum 1. Februar 2022 ist das oberste Mutterunternehmen die Deloro Group Holdings Inc. mit Sitz in Wilmington, Delaware/USA. Abschlussprüferhonorar Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:
Anzahl der Mitarbeiter Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich (ohne Auszubildende) beschäftigt:
Geschäftsführung
Die Angabe der Geschäftsführergehälter ist unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Ereignisse nach dem Bilanzstichtag mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht eingetreten. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen zum Bilanzstichtag und kleinster sowie größter Konsolidierungskreis ist die Deloro Group Holdings Inc. mit Sitz in Wilmington, Delaware/USA. Die Gesellschafterin stellt keinen Konzernabschluss auf.
Koblenz, den 4. März 2024 Michael Rünz, Geschäftsführer Markus Ohlemacher, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen 1.1 Geschäftsmodell Die Deloro Wear Solutions GmbH bietet Verschleißschutzlösungen für individuelle Einsatzgebiete an. Die Verschleißschutzlösungen steigern die Effizienz unserer Kunden schwerpunktmäßig im Bereich Kraftwerksbau, Nutzfahrzeuge, Gesundheit & Life Science und dem allgemeinen Maschinenbau. Unser metallurgisches Know-how gepaart mit unseren Anwendungskenntnissen bilden die Grundlage unseres Leistungsspektrums. Aus Sonderlegierungen massiv gegossene Komponenten sowie auch auftragsgeschweißte oder -gespritzte Komponenten und deren anschließende Endbearbeitung sind ebenso Teil des Lösungsspektrums wie Schweißzusatzwerkstoffe und Maschinen zum Auftragsschweißen. Unser Werkstoffspektrum umfasst Kobalt-Basis-Hartlegierungen, Nickel-Basis-Hartlegierungen und Eisen-Basis- sowie weitere Sonderlegierungen. Die einmalige Kombination aus breit aufgestellter Prozesstechnologie im Gieß- und Beschichtungsbereich gepaart mit der Kompetenz "Engine Ready Components" herzustellen, oder Kunden selbst zu befähigen, Komponenten zu beschichten, ermöglicht es uns eine optimale Lösung für die spezifischen Einsatzgebiete bei unseren Kunden anzubieten. 1.2 Forschung und Entwicklung Unsere Forschungs- und Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 285 (Vorjahr: T€ 255) und sind damit gegenüber dem Vorjahr aufgrund reduzierter Untervergabe an externe Lieferanten gesunken. Im Geschäftsjahr wurden keine Entwicklungskosten aktiviert. 1.3 Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von T€ 368 getätigt. Es wurden Softwarelizenzen in Höhe von T€ 96, Grundstücke und Gebäude in Höhe von T€ 0 und Sachanlagen in Höhe von T€ 272 erworben. Dem standen Abschreibungen von T€ 707 gegenüber. Im Berichtsjahr wurden Investitionen im Rahmen von Leasing Transaktionen in einem Umfang von T€ 820 abgeschlossen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Berichtszeitraum hat sich das wirtschaftliche Umfeld weitestgehend stabilisiert und die Geschäftsentwicklung war positiv. Fallende Rohstoffkosten neutralisieren den Effekt auf der Umsatzseite. Zum Jahresende zeichnete sich eine Abschwächung der Konjunktur und Auftragslage ab. Der ifo Geschäftsklimaindex für Deutschland erholte sich zu Beginn des Berichtsjahres auf 93,1, zeigte ab dem 2.ten Halbjahr allerdings eine fallende Tendenz bis auf einen Wert in Höhe von 85,8. Zum Jahresende 2023 zeichnete sich eine leichte Erholung ab (86,3). Der Trend im Januar 2024 ist fallend (85,2). 2.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung der Gesellschaft sind Umsatzerlöse, Operatives Ergebnis (EBIT) und EBIT im Verhältnis zu Umsatzerlösen. Die finanziellen Leistungsindikatoren stellen sich wie folgt dar:
Für das Vorjahr wurde folgende Prognose erstellt: Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein stabiler Umsatz bei einem leicht verbesserten operativen Ergebnis (EBIT) und einem damit verbundenen leicht steigenden EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen erwartet. Die Umsatzerlöse sind, entgegen der Prognose für 2023, gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % gesunken, was im Wesentlichen auf die Entwicklung niedrigerer Rohmaterialpreise aber auch auf die Reduzierung der Umsatzerlöse im Nutzfahrzeugsegment zurückzuführen war. Der EBIT ist gegenüber der Prognose für 2023 um T€ 1.460 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund einer Veränderung des Produktportfolios hin zu Produkten mit einem höheren Deckungsbeitrag. Somit stieg die EBIT-Rendite entgegen der Prognose deutlich von 3,8 % auf 6,2 %. 2.3 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Das Geschäftsvolumen (Umsatzerlöse) mit T€ 62.780 lag knapp unter dem Vorjahr (T€ 63.985). Die Reduzierung der Umsätze gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf gefallene Rohmaterialkosten, aber auch auf das Nutzfahrzeugsegment zurückzuführen. Die übrigen Geschäftsbereiche verliefen planmäßig mit stark positiven Entwicklungen im Bereich Kraftwerksbau. Kostensteigerungen, besonders im Bereich Personalkosten, sowie Hilfs- und Betriebsstoffe konnten, soweit möglich, an unsere Kunden weitergegeben werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 671 bestehen in erster Linie aus der Währungsumrechnung und belaufen sich auf T€ 354 (Vorjahr: T€ 544). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Verhältnis zum Umsatz von 12,0 % auf 13,0 % gestiegen. 2.3.2 Vermögens- und Finanzlage Der Finanzmittelfonds (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) beläuft sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.384 (Vorjahr: T€ 4.382). Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist mit T€ 1.427 negativ. Der Cash-flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Cash-flow in Höhe von T€ 368. Der Cash-flow aus der Finanzierungstätigkeit ist mit T€ 1.202 ebenfalls negativ. Die Vorräte verringerten sich um T€ 499 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 8.630. Die Rückstellungen haben sich um T€ 144 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 3.932 erhöht. In erster Linie haben sich die Rückstellungen im Bereich sonstige Aufwendungen erhöht. Die Verbindlichkeiten haben sich um T€ 1.441 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 5.796 reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen T€ 635 (Vorjahr: T€ 1.838). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr um T€ 41 gesunken. 2.3.3 Gesamtaussage der Geschäftsführung zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellchaft Der Auftragsbestand ist im Berichtsjahr zunächst gestiegen, zum Bilanzstichtag leicht gesunken und liegt auf einem Wert in Höhe von 23,6 M€ (Vorjahr: 23,9 M€). Der durchschnittliche Auftragsbestand liegt 2,6 % über dem Vorjahresdurchschnitt. Insgesamt konnte für die Gesellschaft ein EBIT von T€ 3.898 (Vorjahr: T€ 2.843) erzielt werden. Der Vorjahreswert wurde zur besseren Vergleichbarkeit um die "Carve Out" Kosten in Höhe von T€ 405 bereinigt. 2.3.4 Personal- und Sozialbereich Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr durchschnittlich 305 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 303) beschäftigt. 2.3.5 Umwelt Für die Deloro Wear Solutions GmbH wurde ein Energieaudit erstellt, mit dem der aktuelle energetische Stand bewertet und Maßnahmen zur Sanierung und Effizienzsteigerung ausgewiesen werden. Das Energieaudit wurde im Zeitraum November 2022 bis Januar 2023 durchgeführt. 2.3.6 Sicherheit Mit der Aktion "100 % Sicherheit" hat sich die Gesellschaft das ehrgeizige Ziel gesetzt, keine Arbeitsunfälle mit Personenschaden oder andere Vorfälle wie Brände, Explosionen oder Stoffaustritte in die Umwelt hinzunehmen. Die Unfallrate der Gesellschaft konnte auch in diesem Finanzjahr weiter reduziert werden. Dabei bleibt das Langzeitziel, Null Unfälle zu erreichen oder andere Vorfälle zu vermeiden. Wir werden den eingeschlagenen Weg fortführen und durch Maßnahmen, wie wiederholende Sicherheitsbegehungen in allen Bereichen und die damit einhergehende Abarbeitung und Beseitigung von Missständen, stärken. 3. Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagementsystem Als international tätiges Unternehmen ist die Deloro Wear Solutions GmbH allgemeinen unternehmerischen und branchenspezifischen Risiken ausgesetzt, wobei die Schwerpunkte externe, unternehmensstrategische Risiken und Prozessrisiken sind. Um die Deloro Wear Solutions GmbH nicht bestandsgefährdenden Risiken und unkontrollierbaren Entwicklungen auszusetzen, ist ein Risikomanagementsystem implementiert, das neben den bereits bestehenden Controlling-Instrumentarien darauf ausgerichtet ist, Risiken zu begrenzen und Chancen optimal zu nutzen. Die Deloro Wear Solutions GmbH lässt sich dabei von dem Gedanken leiten, dass Risiken nur durch die Übernahme eines erheblichen Ausmaßes an Eigenverantwortung und die Schaffung einer hohen Risikosensibilität auf allen Ebenen reduziert oder vermieden werden können. Deshalb ist das Risikomanagementsystem ein integrativer Bestandteil der Unternehmensführung der Deloro Wear Solutions GmbH. Das Risikomanagement wird als originäre Aufgabe der Leiter der Abteilungsbereiche sowie der Prozess- und Projektverantwortlichen verstanden. Im Rahmen des Risikomanagementsystems werden Risiken mit den Instrumentarien des Risikomanagements identifiziert, klassifiziert und bewertet. Die Risiken wurden in folgende Kategorien eingeteilt:
Um zu ermitteln, welche Risiken am ehesten bestandsgefährdenden Charakter aufweisen, werden die Risiken gemäß ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen als "hoch", "mittel" oder "gering" eingestuft. 3.2 Risikoberichterstattung Aufgrund der derzeitigen Liquiditätslage sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Die Absatz- und Marktrisiken folgen im Wesentlichen der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Abnehmermärkte im Kraftwerksbau, in der Nutzfahrzeugindustrie, in Gesundheit & Life Science und dem allgemeinen Maschinenbau. Dabei besteht eine Risikoverknüpfung mit der nachgelagerten Zulieferer- und Maschinenbauindustrie in der momentanen Weltwirtschaftssituation. Das Absatzrisiko wird durch einen rollierenden Forecast und die permanente Beobachtung der Kunden- und Marktdaten sowie der Wettbewerber erfasst und analysiert. Wir stufen das Absatz- und Marktrisiko zurzeit aufgrund der schwachen Wachstumsaussichten für Deutschland und Europa als mittel ein. Beschaffungs- und Produktionsrisiken stufen wir nach einer angespannten Periode nach COVID derzeit als gering ein. Wir haben mit unseren Kunden für Rohstofflegierungen Preisgleitklauseln vereinbart, die zeitlich verzögert weitergegeben werden, womit Chancen und Risiken zugleich verteilt sind. Schulungen und Trainingsmaßnahmen fördern Mitarbeiter, binden sie an das Unternehmen und minimieren somit das personelle Risiko. Spezielle Schulungen unter der Überschrift #Führungundkulturbinich fördern unsere Werte - Mut, Glaubwürdigkeit und Respekt. Zusätzlich investieren wir aktiv in Maßnahmen zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit. Daher stufen wir das personelle Risiko als gering ein. Währungs- und Kursrisiken werden nicht durch die Gesellschafter oder durch eigene Devisentermingeschäfte abgesichert. Wir stufen diese Risiken aufgrund der Höhe des Handelsvolumens in Fremdwährung auf beiden Seiten als gering ein. Durch eine tägliche Berichterstattung, eine monatliche 13-Wochen-Vorschau sind Liquiditätsrisiken frühzeitig erkennbar. Des Weiteren sind durch unsere konsequente Kundenpolitik keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen bzw. Ausfall von Kundenforderungen erkennbar. Für jeden Kunden ist ein Kreditlimit im ERP-System hinterlegt, welches regelmäßig durch entsprechende Kreditauskünfte verifiziert und freigegeben werden muss. Wir stufen diese Risiken als gering ein. 3.3 Gesamtbild zur Risikolage Aufgrund der derzeitigen Ertrags- und Liquiditätslage sind unter Einbeziehung der momentanen kurz- und mittelfristigen Geschäftsaussichten keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar. Das Risikomanagementsystem ermöglicht uns, zeitnah Risiken zu erkennen, um die notwendigen Maßnahmen zur Risikobewältigung zu veranlassen. Angesichts der Unsicherheiten in den globalen Absatz- und Finanzmärkten und deren Auswirkungen auf die Konjunktur haben wir die Beobachtung und Analyse der Absatzmärkte intensiviert. Des Weiteren sind durch unsere konsequente Kundenpolitik keine wesentlichen Risiken aus Preisänderungen bzw. Ausfall von Kundenforderungen erkennbar. 3.4 Chancen Wir verstehen Chancen als Potentiale, die im Wesentlichen über einen Planungszeitraum von über ein Jahr hinausreichen. Eine Chance ist sicherlich die zurückgewonnene Unabhängigkeit durch die neue Gesellschafterstruktur und das Herauslösen aus dem ehemaligen Konzern. Grundsätzlich sind Chancen unserer Einschätzung nach quantitativ nicht prognostizierbar. Nachfolgend stellen wir eine qualitative Beurteilung dar. Die steigenden Anforderungen an Fertigungsprozesse in allen Industrien gepaart mit Emissionszielen und steigenden Energiepreisen führen dazu, dass viele Prozesse schneller, heißer und mit weniger Wartung laufen sollen. Diese Umgebung stellt steigende Ansprüche an die verwendeten Werkstoffe von kritischen Bauteilen. Gerade in diesen Anwendungsbereichen bieten wir Lösungen, so dass der Bedarf an unseren Leistungen zunimmt. Gezielte Investitionen fokussieren sich auf die Identifizierung und Realisierung von Wachstumspotentialen durch technologische Entwicklung, geographische Expansion sowie neue Anwendungen in nachhaltigen Industriesegmenten. 4. Prognose und künftige Entwicklung der Gesellschaft Die anhaltenden geopolitischen Spannungen sorgen weiterhin für Verunsicherungen in einigen unserer Absatzmärkte. Die abgeflauten Auftragseingänge im vierten Quartal 2023 lassen für 2024 einen verhaltenen Ausblick für das Nutzfahrzeugsegment und den allgemeinen Maschinenbau erwarten. Dennoch erwarten wir insgesamt eine positive Entwicklung des Absatzes für 2024 in erster Linie durch Steigerungen in unserem Geschäft mit Schweißzusatzmaterialien sowie sonstigen Metallpulvern und unseren Plasmapulverschweißanlagen. Für das Gesamtjahr erwarten wir einen leicht steigenden Umsatz und eine leichte Konsolidierung unseres operativen Ergebnisses (EBIT) aufgrund von strategischen Personalinvestitionen und einem damit verbundenen leicht steigenden EBIT im Verhältnis zu unseren Umsatzerlösen. "Die Verpflichtung, in Bezug auf die Gesellschaft kaufmännisch sensible sowie andere vertrauliche Daten und Angaben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stellt nach Auffassung der Anteilseignerin nach Europäischem Recht eine Verletzung ihrer Privatsphäre dar."
Koblenz, den 4. März 2024 Michael Rünz, Geschäftsführer Markus Ohlemacher, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Deloro Wear Solutions GmbH, Koblenz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Deloro Wear Solutions GmbH, Koblenz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deloro Wear Solutions GmbH, Koblenz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 4. März 2024 DORNBACH
GmbH
Schenkel, Wirtschaftsprüfer Brüggemeyer, Wirtschaftsprüfer |
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