Stammdaten

Register
Amtsgericht Kaiserslautern HRB 3378
Vorher
Thomas Grüner Vermögensmanagement GmbHGrüner Fisher Investments GmbH
Eingetragen
10.2.1999
Branche
Alle anderen Finanzdienstleistungen a. n. g.Managementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzSonstige mit Finanzdienstleistungen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Erbringung der folgenden Finanzdienstleistungen: a) die Vermittlung von Geschäften über die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten oder deren Nachweis (Anlagevermittlung), b) die Abgabe von persönlichen Empfehlungen an Kunden oder deren Vertreter, die sich auf Geschäfte mit bestimmten Finanzinstrumenten beziehen, sofern die Empfehlung auf eine Prüfung der persönlichen Umstände des Anlegers gestützt oder als für ihn geeignet dargestellt wird und nicht ausschließlich über Informationsverbreitungskanäle oder für die Öffentlichkeit bekannt gegeben wird (Anlageberatung), c) die Anschaffung und Veräußerung von Finanzinstrumenten im fremden Namen für fremde Rechnung (Abschlussvermittlung), d) die Verwaltung einzelner in Finanzinstrumenten angelegter Vermögen für Dritte mit Entscheidungsspielraum (Finanzportfolioverwaltung), e) die Anschaffung und die Veräußerung von Finanzinstrumenten für eine Gemeinschaft von Anlegern, die natürliche Personen sind, mit Entscheidungsspielraum bei der Auswahl der Finanzinstrumente, sofern dies ein Schwerpunkt des angebotenen Produktes ist und zu dem Zweck erfolgt, dass diese Anleger an der Wertentwicklung der erworbenen Finanzinstrumente teilnehmen (Anlageverwaltung).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Sieger
seit 19.8.2025
Geschäftsführer
Jens Jürg Wolf
seit 12.2.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Amtsgericht / Local Court of Kaiserslautern, HRB 30327
82.36%
Fisher Germany Holdings, LLCUSA
17.64%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Amtsgericht / Local Court of Kaiserslautern, HRB 30327
Germany
466.686 €
82.36%
Germany
99.900 €
17.64%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Grüner Fisher Investments GmbH

Rodenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
1. Barreserve
a) Kassenbestand 102,87 € 572,57 €
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 12.249.384,36 € 18.204.956,05 €
b) andere Ford. 1.000.000,00 € - €
13.249.384,36 € 13.249.384,36 € 18.204.956,05 €
3. Forderungen an Kunden 75.095.575,07 € 15.416.954,90 €
4. Forderungen an verbundene Unternehmen 2.163.168,83 € 36.956.064,84 €
5. Sachanlagen 2.465.398,73 € 2.262.159,93 €
6. Sonstige Vermögensgegenstände 860.015,90 € 65.141,30 €
7. Rechnungsabgrenzungsposten 72.838,98 € 93.847,37 €
Summe der Aktiva 93.906.484,74 € 72.999.696,96 €

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber
Kunden
a) andere Verbindlichkeiten
aa) täglich fällig 1.330.559,36 € 1.330.559,36 € 1.048.727,01 €
2. Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 46.040.574,90 € 38.863.076,60 €
3. Sonstige Verbindlichkeiten 12.700.643,42 € 2.554.898,24 €
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 24.259,00 € 829.830,00 €
b) andere Rückstellungen 7.574.854,57 € 6.660.737,86 €
7.599.113,57 € 7.599.113,57 € 7.490.567,86 €
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 566.586,00 € 566.586,00 €
b) Kapitalrücklage 11.338.359,00 € 11.338.359,00 €
c) andere Gewinnrückl. 11.137.482,25 € 7.996.038,84 €
d) Bilanzgewinn/-verlust 3.193.166,24 € 3.141.443,41 €
26.235.593,49 € 26.235.593,49 € 23.042.427,25 €
Summe der Passiva 93.906.484,74 € 72.999.696,96 €

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023

31.12.2023 31.12.2022
Aufwendungen
1. Zinsaufwendungen - € 31,00 €
2. Provisionsaufwendungen 9.567.150,38 € 9.058.651,56 €
3. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 14.438.357,85 € 13.367.096,78 €
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.021.758,36 € 4.708.277,89 €
19.460.116,21 € 18.075.374,67 €
b) andere Verwaltungsaufwendungen 109.302.980,67 € 58.403.860,20 €
128.763.096,88 € 76.479.234,87 €
4. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 307.960,46 € 238.826,78 €
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.524.226,13 € 1.359.260,96 €
6. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 3. ausgewiesen 14.250,48 € 12.134,70 €
Summe der Aufwendungen 140.176.684,33 € 87.148.139,87 €
31.12.2023 31.12.2022
Erträge
1. Zinserträge 374.920,05 € 27.012,82 €
2. Provisionserlöse 127.048.523,80 € 53.220.976,50 €
3. Sonstige betriebliche Erträge 15.946.406,72 € 37.041.593,96 €
4. Jahresüberschuss/Fehlbetrag 3.193.166,24 € 3.141.443,41 €
Summe der Erträge 143.369.850,57 € 90.289.583,28 €
1. Jahresüberschuss/Fehlbetrag 3.193.166,24 € 3.141.443,41 €
2. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 3.141.443,41 € 7.740.161,48 €
3. Einstellung in Gewinnrücklagen - 3.141.443,41 € - 7.740.161,48 €
4. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 3.193.166,24 € 3.141.443,41 €

 

Torsten Reidel, Geschäftsführer

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers"

"An die Grüner Fisher Investments GmbH, Sportstraße 2a, 67688 Rodenbach

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der 'Grüner Fisher Investments GmbH' - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der 'Grüner Fisher Investments GmbH' für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt 'Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts' meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den vom gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunfts-orientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Kaiserslautern, den 07.06.2024

Dr. Merkel, Wirtschaftsprüfer

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Grüner Fisher Investments GmbH hat ihren Sitz in Rodenbach und ist in dem beim Amtsgericht Kaiserslautern geführten Handelsregister in Abteilung B unter der HR-Nummer HRB3378 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Grüner Fisher Investments GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft.

Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Auf ausländische Währungen lautende Vermögensgegenstände wurden mit dem amtlichen Umrechnungskurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Fristengliederung

Nachfolgend werden die Posten Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute gem. § 9 RechKredV gegliedert aufgeführt.

Forderungen an Kreditinstitute

Täglich fällig Euro 12.249.384,36
Bis 3 Monate Euro 0,00
Mehr als 3 Monate bis ein Jahr Euro 1.000.000,00

Forderungen an Kunden

Bis 3 Monate Euro 75.095.575,07

Forderungen an verbundene Unternehmen

Bis 3 Monate Euro 2.163.168,83

Sonstige Rückstellungen

Mitarbeiterboni Euro 1.267.283,36
Urlaubsrückstellungen Euro 481.179,47
Provisionen Euro 1.543.689,54
Verschiedene Euro 4.054.202,20

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von 60.071.777,68 EUR.

Es bestehen Eventualverbindlichkeiten in Höhe von Euro 93.438,56 gegenüber Kreditinstituten.

Anzahl der beschäftigten Arbeitnehmer zum Bilanzstichtag

1 Geschäftsführer
175 Angestellte in Vollzeit
14 Angestellte in Teilzeit
2 Geringfügig Beschäftigte

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:

Abschlussprüfungsleistungen Euro 75.000,00
Andere Bestätigungsleistungen Euro 71.000,00

Sonstige Pflichtangaben

Neben umfangreichen Geschäftsbeziehungen mit verbundenen Unternehmen der Fisher Investments Gruppe ist die Grüner Fisher Investments GmbH integriert in den Konzernabschluss der Fisher Investments, Inc., USA.

Name des Geschäftsführers

Torsten Reidel, Kaiserslautern

Von der Ausnahmeregel des § 286 IV HGB zur Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführungsorgane wird Gebrauch gemacht.

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Rodenbach, den 04.03.2024

Torsten Reidel, Kaufmann

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1. Geschäftsverlauf

Die globalen Aktienmärkte haben das Kalenderjahr 2023 auf breiter Ebene deutlich positiv abgeschlossen. Unsere Erwartungshaltung an eine dynamische Erholungsbewegung im Anschluss an den Bärenmarkt des Jahres 2022 hat sich erfüllt. Die Inflation verlangsamte sich, es gab keine globale Rezession, viele wirtschaftliche Trends näherten sich alten vorpandemischen Pfaden an und der politische Stillstand in den USA nach den Zwischenwahlen bestätigte sich. Große wachstumsorientierte Unternehmen, speziell aus dem Technologiesektor oder technologieähnlichen Segmenten, führten die Märkte an. Ihre immense Erholung nach dem Rückgang im Jahr 2022 lieferte einen hervorragenden Beitrag zur Outperformance von typischen, von uns verwalteten Portfolios gegenüber den globalen Aktienmärkten. Entgegen dem weit verbreiteten Glauben war die Rally deutlich breiter angelegt als der vielbeachtete KI-Hype. Etwa drei Viertel der 1.480 Unternehmen im MSCI World konnten sich positiv entwickeln, ein deutlicher Hinweis auf eine reale Phase steigender Märkte.

Das abgelaufene Geschäftsjahr war ein Jahr der Erholung am Aktienmarkt, wie wir es zu Beginn dieses Zeitraums erwartet haben. Die Bullenmarktrally seit dem Tiefpunkt der Märkte im Oktober 2022 konnte sich über den gesamten Jahresverlauf 2023 hinweg fortsetzen. Frühe Bullenmarktphasen sind typischerweise von einer hohen Dynamik geprägt das Jahr 2023 hat dabei keine Ausnahme dargestellt. Durch die skeptische Grundstimmung ist es den Aktienmärkten gelungen, positiv zu überraschen. Politische Pattsituationen weltweit begünstigten das geringe legislative Risiko.

Nach dem negativen Jahr 2022 erlebten Anleihen im Jahr 2023 ein Hin und Her. Dennoch stiegen die US-Zinsen im Gesamtjahr 2023 auf breiter Ebene an, angeführt von Hochzinsanleihen und Unternehmensanleihen - typisch für einen jungen Bullenmarkt. Die Zinsen 10-jähriger Bundesanleihen stiegen im Geschäftsjahr ebenfalls an und beendeten das Jahr mit einem Wert von 2,56 Prozent.

2. Analyse des Geschäftsverlaufs und der Lage der Gesellschaft

Die Ertragslage verzeichnet im Vergleich zum Vorjahr eine positive Entwicklung. Die Umsatzerlöse sind in 2023 gegenüber 2022 deutlich gestiegen, das von Grüner Fisher Investments verwaltete Volumen legte durch das robuste Neukundengeschäft und die positive Portfolioentwicklung um knapp 45 Prozent zu. Die Renditen in den verwalteten Kundendepots entwickelten sich - je nach Kundenstrategie und Struktur - auf breiter Ebene deutlich positiv.

Die Finanzportfolioverwaltung ist - wie bereits in den vorangegangenen Jahren - das wichtigste strategische Geschäftsfeld der Unternehmung. Der Bereich der Kapitalvermittlung wurde in 2023 nur in sehr geringem Umfang betrieben. Lediglich auf Nachfrage wird diese Dienstleistung den Kunden als Service angeboten, um vor allem im Bereich der privaten Altersvorsorge sämtliche Produkte abzudecken.

3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das Unternehmen arbeitet mit einer speziell entwickelten Software für Vermögensverwalter, die ein effizientes Handeln und eine Vereinfachung im administrativen Bereich ermöglicht. Eine effiziente Arbeitsplatzgestaltung ist gewährleistet und auch im Jahr 2023 wurde die EDV-Ausstattung weiter modernisiert und ausgebaut. Unsere moderne CRM-Software ergänzt die bestehenden Systeme in allen Arbeitsablaufprozessen. Im Jahr 2023 wurden diese Systeme nochmals weiterentwickelt und auf die Arbeitsabläufe individuell angepasst, sowohl für unseren Hauptsitz in Rodenbach bei Kaiserslautern (Sportstraße 2a, 67688 Rodenbach) als auch für unseren Standort in Frankfurt am Main (St Martin Tower, Franklinstraße 61-63, 60486 Frankfurt am Main). Anhaltend hohe Investitionen in Personal, Marketing und Infrastruktur stellen das Wachstum für die nächsten Jahre sicher.

Arbeitnehmerbelange werden über unterschiedliche Arbeitskreise, die regelmäßig tagen und die Arbeitnehmerschaft inkludieren, behandelt und fortführend adressiert. Die Werte und Visionen des Unternehmens haben sich dazu verschrieben eine Unternehmenskultur der Geschlechtergleichstellung, der Chancengleichheit, der Diversität und Inklusion zu kreieren und wirken mit ihren Leitsätzen als übergeordneter Kompass für die Unternehmensführung und die Arbeitnehmer. Es werden kontinuierliche Maßnahmen ergriffen, die adäquate Arbeitsbedingungen erschaffen, beispielsweise über eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, die dem Gesundheits- und Arbeitsschutz dienen. Das Geschäftsmodell ist dahingehend ausgerichtet, dass ein Gleichgewicht zwischen unternehmerischem Wachstum und einer gesunden Arbeitsorganisation angestrebt wird.

4. Risikomanagement

Die bisher bestehende konservative Bilanzierungsstrategie wird auch zukünftig als stützende Säule eines effizienten Risikomanagements gesehen. Die Beibehaltung der Rückstellungs- und Investitionspraxis nach dem Prinzip der höchstmöglichen Vorsicht gilt auch zukünftig als eines der wichtigsten Elemente zur Sicherung des Fortbestandes der Unternehmung.

Diese Vorsichtsprinzipien im Bereich der Rechnungslegung werden durch ein aktives Risikomanagement bei allen Anlageentscheidungen, die verwalteten Vermögenswerte betreffend, unterstützt. Sowohl die Risikoaufklärung als auch die Einhaltung der mit den Kunden vereinbarten Anlagestrategie haben im Bereich des wichtigsten Geschäftsfeldes, der Finanzportfolioverwaltung, weiterhin oberste Priorität.

5. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 sehen wir eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich der Bullenmarkt auf globaler Ebene fortsetzt. Die Wiederbelebung der Unternehmensinvestitionen dürfte global betrachtet im Jahr 2024 ein wichtiges Thema sein. Fast zwei Jahre lang haben die US-Unternehmen ihre Investitionen zurückgefahren, um eine weithin prognostizierte Rezession zu überstehen, die jedoch nicht eingetreten ist. Es ist zu erwarten, dass die US-Unternehmen allmählich wieder mehr investieren werden, ermutigt durch sich erholende Gewinne und fette Bruttogewinnmargen. Ihre Investitionen dürften zur Stärkung der Wirtschaft beitragen, da das rezessive Denken einer wachstumsorientierten Denkweise weicht. Außerhalb der USA haben sich die Märkte bereits über die schleppende Entwicklung in Großbritannien und Schwächezonen in Europa hinweggesetzt. Die weit verbreitete Befürchtung, dass China lediglich zu seinem vorpandemischen Trend eines sich stetig verlangsamenden Wachstums zurückkehrt, ist für die Weltwirtschaft und die Fortsetzung des globalen Bullenmarkts keine wirkliche Hürde.

Auf politischer Ebene stellen die US-Präsidentschaftswahlen einen wichtigen Einflussfaktor für die Märkte dar. Im US-Präsidentschaftszyklus sind Wahljahre mit einer durchschnittlichen Rendite von 11,4 Prozent und einer positiven Häufigkeit von 83,3 Prozent im S&P 500 Total Return Index sehr gute Aktienmarktjahre, speziell dann, wenn der politische Stillstand, wie in der aktuellen Phase, vorhanden ist. Zudem sorgt die skeptische Grundstimmung dafür, dass die Aktienmärkte weltweit gute Chancen haben, positiv zu überraschen.

6. Risikobericht

Geopolitische Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen - insbesondere in der Ukraine und im Nahen Osten - beinhalten weiterhin gesamtwirtschaftliche Unwägbarkeiten, welche auch weiterhin am Börsenmarkt virulent werden können und damit die Gefahr einer weiteren Eintrübung des Geschäftsverlaufs auch für unser Unternehmen beinhalten. Gleiches gilt weiterhin für die Frage, inwieweit der Industriestandort Bundesrepublik Deutschland in der Lage ist, seine Energieversorgung stabil zu halten und nachhaltig zu sichern.

 

Rodenbach, 04. März 2024

Torsten Reidel, Geschäftsführer

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