Schreiner Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Georg Dr. Böttner seit 25.9.2025 | Geschäftsführer |
Ronny Kehrhahn seit 19.6.2025 | Geschäftsführer |
Philip Schreiner seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Julian Nodorp seit 1.2.2024 | Prokura |
Olga Brokop seit 1.2.2024 | Prokura |
Ronny Kerhahn seit 25.2.2022 | Geschäftsführer |
Harald Heinz Rotter seit 17.5.2016 | Geschäftsführer |
Oliver Matthiesen seit 10.2.2009 | Prokura |
Ingo Thiede seit 29.8.2007 | Prokura |
Olaf Schreiner seit 5.7.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IGS Intermodal Container Logistics GmbHQuickborn/Krs. PinnebergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IGS Intermodal Container Logistics GmbH, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IGS Intermodal Container Logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IGS Intermodal Container Logistics GmbH vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt, sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg, den 6. September 2024 Dehmer
audit & tax GmbH
JUDr. Hans Holger Dehmer, Wirtschaftsprüfer Felix Steinmetz, Wirtschaftsprüfer Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. Bilanz zum 31. Dezember 2023IGS Intermodal Container Logistics GmbH, QuickbornAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023IGS Intermodal Container Logistics GmbH, Quickborn
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der IGS Intermodal Container Logistics GmbHAllgemeine Angaben zum Unternehmen Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH hat ihren Sitz in Quickborn. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter HR B 6992 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Finanzanlagen sind zu ihren Anschaffungskosten angesetzt. Vorräte werden zu Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten zum Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel. Angaben zum Anteilsbesitz:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von TEUR 285 (i.Vj. TEURO) enthalten. Sonstige Rückstellung Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgender Übersicht:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 45) ausgewiesen. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse betreffen potentielle zukünftige Ereignisse, deren Eintritt zu einer Verpflichtung führen würde. Zum Bilanzstichtag wurden die bestehenden Haftungsverhältnisse hinsichtlich der Risikosituation überprüft. Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH schätzt daher das Risiko einer möglichen Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Haftungsverhältnisse bestehen zum 31. Dezember 2023 aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Zusammenhang mit von Dritten an die IGS Intermodal Container Logistics GmbH und weiteren verbundenen Unternehmen gewährten Kreditlinien in Höhe von TEUR 5.500 (i. Vj. TEUR 5.000). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen resultieren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 145 p.a. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen liegen im geschäftsüblichen Rahmen. Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Geschäftsführung: Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch Herrn Olaf Schreiner, Herrn Bernd Trepte, Herrn Harald Rotter und Herrn Ronny Kehrhahn geführt. Herr Philip Schreiner ist seit dem 01.02.2024 als Geschäftsführer tätig. Der Beruf entspricht der Geschäftsführung. Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer nach §285 Nr. 9 a, b HGB mit Hinweis auf §286 Abs. 4 HGB, da nur drei Geschäftsführer eine Vergütung von der Gesellschaft bezogen haben. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen: Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der IGS Logistics Group Holding GmbH, Quickborn. Der Konzernabschluss (größter Konsolidierungskreis) wird von der obersten Konzerngesellschaft, SBK Schreiner Beteiligungs GmbH & Co. KG, Quickborn, spätestens bis zum Ablauf des folgenden Geschäftsjahres beim elektronischen Unternehmensregister offengelegt. Der Konzernabschluss für den kleinsten Konsoliderungskreis wird von der IGS Logistics Group Holding GmbH, Quickborn, aufgestellt.
Quickborn, den 28. Juni 2024 Olaf Schreiner Bernd Trepte Harald Rotter Ronny Kehrhahn Philip Schreiner Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023IGS Intermodal Container Logistics GmbH, Quickborn
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH bietet seit über zwanzig Jahren logistische Dienstleistungen für Überseecontainer an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei im Seehafenhinterlandverkehr auf der Straße, Schiene und Binnengewässern von und nach den norddeutschen Seehäfen, den europäischen Westhäfen (ARA Range) und zu den inländischen Wirtschaftszentren. Zu diesem Zweck betreibt die Gesellschaft ein umfangreiches Straßen- / Binnenschiff-/ Bahnverkehrsnetz für die intermodale Beförderung und den Umschlag von Überseecontainern von und nach den nordeuropäischen Seehäfen. Die Tochtergesellschaft IGS Intermodal Container Logistics B.V. in Rotterdam bildet dazu den Brückenkopf zu den Märkten in der ARA- Range, während die Beteiligungen zigsXpress GmbH und HBC Hanseatisches Bahn Contor GmbH den Netzbetrieb und die Traktion der Züge sicherstellen. Weitere Schwesterunternehmen übernehmen im Inland ab den KV- Terminals den Weitertransport und die Zwischenlagerung der Container. Hochqualifizierte und motivierte Mitarbeiter/-innen organisieren an den Standorten Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam mit Unterstützung modernster IT Technologie reibungslose und termingerechte Transportabläufe. Aus diesem Grunde wird besonderer Wert auf die Aus- und Weiterbildung sowie Betreuung der Mitarbeiter/-innen gelegt. Durch die umfangreichen Weiterbildungsprogramme und Entwicklungsmöglichkeiten wird eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung erreicht. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verfahrensentwicklung zur Verbesserung unserer logistischen Dienstleistungsprozesse. Durch einen Arbeitskreis aus Geschäftsleitung, Abteilungsleitern und erfahrenen Mitarbeitern/-innen werden neue innovative Ideen stetig weiterentwickelt. Darüber hinaus werden bestehende Prozeduren regelmäßig auf ihre Zukunftstauglichkeit überprüft. In regelmäßigen Telefon- oder Videokonferenzen erörtert der Führungskreis umsatzrelevante Vertriebsthemen mit den Mitarbeitern der dezentralen Sales-Teams sowie wöchentlich innerhalb des Führungszirkels. Des Weiteren legen wir besonderes Augenmerk auf die Digitalisierung unserer Produktionsprozesse. Für die interne Prozesssteuerung setzen wir auf komplexe Schnittstellen- und Konvertierungstechnologien, um sowohl die (Daten-)Kommunikation mit unseren Kunden und Lieferanten einerseits als auch den Informationstransfer zwischen den Gesellschaften andererseits effizient und fehlerfrei zu gewährleisten. Wirtschaftsbericht Entwicklung der Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die konjunkturelle Entwicklung war 2023 geprägt von den anhaltenden Folgen des Krieges in der Ukraine, steigenden Zinsen und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP im abgelaufenen Jahr um 0,7 Prozent höher. (Destatis, Pressemitteilung Nr. 19 vom 15.01.2024) Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH wird aufgrund ihrer strategischen Ausrichtung stark von der Entwicklung der europäischen Seehäfen, insbesondere des Hamburger Hafens, beeinflusst. Im Jahr 2023 wurden im Hamburger Hafen 114,3 Millionen Tonnen Seegüter an den Terminals geladen und gelöscht. Das ist im Vergleich zum Vorjahresergebnis ein Minus von 4,7 Prozent. Sowohl der konventionelle Stückgutumschlag, der mit 1,2 Millionen Tonnen ein Minus von 14,3 Prozent aufweist, als auch der Umschlag von Containern mit 7,7 Millionen TEU (-7,2 Prozent), trugen dazu bei. Eine positive Entwicklung konnte bei den USA-Verkehren festgestellt werden, die im Vergleich zum Vorjahr um 8 Prozent wuchsen. (Hafen Hamburg- Marketing, Pressekonferenz vom 27.02.2024) Die weltweite Konjunkturschwäche hat auch die bremischen Häfen im Jahr 2023 vor Herausforderungen gestellt. So wurde ersten Hochrechnungen zufolge an den Kajen und Terminals in Bremen und Bremerhaven im vergangenen Jahr ein seeseitiger Güterumschlag von 58,4 Millionen Tonnen (-8,6 Prozent) erzielt. Der für das Jahr 2023 prognostizierte Gesamtumschlag setzt sich zusammen aus dem Umschlag der Hafenanlagen in Bremen-Stadt mit 11,1 Millionen Tonnen (-9,7 Prozent) und Bremerhaven mit 47,3 Millionen Tonnen (-8,4 Prozent). Im Containersegment fiel der Umschlag, gemessen an der Anzahl in Standardcontainern, im Vergleich zum Jahr 2022 um 8,6 Prozent auf 4,2 Millionen TEU. (bremenports, Monatliche Schnellstatistik Dezember 2023 vom 06.03.2024) In Rotterdam, Europas größten Hafen, ging der Gesamtumschlag aufgrund anhaltender geopolitischer Unruhen, geringem Wirtschaftswachstum und hoher Inflation um 6,1 % im Vergleich zum Vorjahr zurück. Im Bereich des Containerumschlages hat sich der negative Trend aus 2022 fortgesetzt. So wurden im vergangenen Jahr 13,4 Millionen TEU umgeschlagen und damit 7 Prozent weniger als im Jahr 2022. (Port of Rotterdam, Pressemitteilung vom 20.02.2024) Darstellung des Geschäftsverlaufes Vor diesem Hintergrund musste die IGS Intermodal Container Logistics GmbH entsprechend der Prognose Rückgänge in Umsatz und Ertrag verzeichnen. Lage Die Lage des Unternehmens ist insgesamt als sehr gut zu beurteilen. a) Ertragslage Mit einem EBIT von T€ 322 hat sich die Ertragslage erwartungsgemäß entwickelt. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zwecks Finanzierung bedienen wir uns langfristiger Darlehen unserer Geschäftsbanken oder des Cash- Pools der IGS Logistics Group, welcher jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen wird. Die Bankbestände und kurzfristigen Forderungen übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten deutlich. Zur Anlagenfinanzierung hat die Gesellschaft ein Investitionsdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über eine Hausbank aufgenommen, welches die hälftige Investition deckt. Die andere Hälfte sowie weitere Investitionen wurden aus dem Cashflow getätigt. Darüber hinaus gehenden Finanzierungsbedarf decken wir aus dem Cash- Pool der IGS Logistics Group, welcher jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen wird. Das gesamte Anlagevermögen ist durch unser Eigenkapital gedeckt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (ohne verbundene Unternehmen) betrugen rund 17% (i.Vj. 21%) der Bilanzsumme. Die Fremdkapitalquote ist auf 35,5% (41,6% im Vj.) gesunken c) Vermögenslage Das Umlaufvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um gut 40% zurückgegangen. Dennoch sind die Gesamtverbindlichkeiten um mehr als das 2- fache gedeckt. Die Vermögenslage der IGS Intermodal Container Logistics GmbH ist geprägt von einer guten Eigenkapitalquote: Mit knapp 57% (i.Vj. 45%) liegt sie im Branchenvergleich weit über dem Durchschnitt. Die Gesamtentwicklung des Unternehmens wird von der Geschäftsführung positiv beurteilt. Die Vermögens -, Finanz- und Ertragslage bildet für die weitere Entwicklung der IGS Intermodal Container Logistics GmbH eine solide Grundlage. Prognosebericht Das Wachstum der deutschen Wirtschaft wurde in 2023 durch hohe Energiepreise und eine starke Inflation beeinträchtigt. Die damit zusammenhängende Investitionszurückhaltung der Unternehmen sowie das verminderte Konsumverhalten der Verbraucher verstärkten die sich hierzulande abzeichnende Rezession. Wenngleich in den meisten anderen Staaten, mit denen Deutschland maßgeblich im Warenaustausch steht, die Rezession weniger ausgeprägt ist, wirkten sich im Außenhandel die noch immer gut gefüllten Importlager vieler deutscher Unternehmen volumenmindernd auf die Einfuhren aus Übersee aus. Im Export wurden die Transportmengen durch die weltweite Wirtschaftsflaute begrenzt. Diese Aspekte trüben unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2024 deutlich ein. So lassen sich zum Zeitpunkt der Berichtserstellung kaum verlässliche Aussichten auf die Entwicklung von Umsatz und Ertrag aufstellen. Abhängig von der Dauer und Ausprägung der Rezession in Deutschland sowie auch der Entwicklung der Weltwirtschaft rechnen wir aktuell insgesamt mit einem leicht rücklaufenden Umsatz bei gleichbleibenden Ergebnis für das Geschäftsjahr 2024. Ein enges Kostenmonitoring und strikte Ausgabendisziplin werden deshalb neben verstärkten Vertriebsaktivitäten auch weiterhin unser wirtschaftliches Handeln bestimmen, um die Auswirkungen auf unser Unternehmen so gering wie möglich zu halten. Risikobericht Die IGS Intermodal Container Logistics GmbH ist im Rahmen ihres unternehmerischen Handelns stets Risiken ausgesetzt, welche sowohl das Unternehmen als auch die IGS Logistics Group negativ beeinflussen können. Diese Gefahren zu erkennen, zu bewerten und zu steuern, definieren den Aufgabenbereich unseres Risikomanagements. Hierfür werden sämtliche Prozesse regelmäßig kritisch beurteilt. Sich daraus ergebene Anpassungen an den Markt und die Optimierung logistischer Dienstleistungsprozesse sind unerlässlich. Risikomanagementsystem Risikomanagement ist als fortwährende Aufgabe ein Bestandteil und eine wichtige Voraussetzung solider Unternehmensführung. Mit Hilfe eines installierten internen Überwachungssystems auf Konzernebene können Entwicklungen, die eine Gefahr für den Fortbestand des IGS-Konzerns und/ oder seiner Tochtergesellschaften darstellen, frühzeitig erkannt und ihnen gegengesteuert werden. Branchenspezifische Risiken Die Transportbranche ist mittelständischegeprägt und von intensivem Wettbewerb gekennzeichnet. Da reine Transportleistungen sehr homogen sind, konkurrieren Anbieter in erster Linie über den Preis. Der Preisdruck in diesem Geschäft ist daher entsprechend hoch und die Margen niedrig. Ein steigender Preisdruck - sei es durch erhöhte Energie -, Maut- oder Personalkosten - steigert für viele Unternehmen, die reine Transportleistungen anbieten, die Insolvenzgefahr. Das Dienstleistungsangebot unseres Konzerns umfasst jedoch mehr als den alleinigen Warentransport von A nach B, sondern bietet umfassende Komplettlösungen, Kontraktlogistik und sogenannte Mehrwertdienste. Mehrwertdienste gewinnen zunehmend an Bedeutung. Gerade bei Anbietern von einfachen logistischen Dienstleistungen bieten maßgeschneiderte Mehrwertdienste, insbesondere unter Einsatz EDV- gestützter Prozesssteuerung, die Möglichkeit, sich am Markt individuell zu positionieren und sich von Wettbewerbern abzusetzen. Während reine Frachtführer wegen der Austauschbarkeit ihrer Leistung einem preisaggressiven Wettbewerb ausgesetzt sind, bieten Systemlogistiker umfassende und vor allem unterscheidbare Leistungspakete an. Dies erlaubt ihnen, über ihr Produkt statt über den Preis zu konkurrieren und höhere Margen zu erzielen. Sollte sich die Nachfrage nach unseren Mehrwertdiensten und Speditionsdienstleistungen abweichend von unserer Planung entwickeln, könnte dies zu entsprechenden Abweichungen unserer prognostizierten Ergebnis- und Umsatzziele führen. Darüber hinaus ist die IGS Intermodal Container Logistics GmbH als multimodaler Logistikdienstleister eng mit den weltweiten Lieferketten verbunden. Störungen dieser durch staatlichen Einfluss in Übersee können nur bedingt mit Gegenmaßnahmen kompensiert werden. Deshalb sind die genaue Beobachtung der Märkte und eine entsprechende Kapazitätsanpassung das gebotene Mittel, auf diese Einflüsse zu reagieren. Finanzrisiken Der IGS-Konzern und seine Tochterunternehmen finanzieren sich nur in geringem Maße über Fremdkapital bei regionalen und überregionalen Geschäftsbanken, mit denen eine langjährige Geschäftsbeziehung besteht. Den weit größeren Anteil finanziert die Gesellschaft aus dem Free Cash- Flow oder über das konzerninterne Finanzmanagement. Trotz hervorragender Eigenkapitalquote und komfortabler Liquiditätsausstattung steht das Liquiditätsmanagement im Fokus unseres internen Überwachungssystems. Zur Reduzierung des Risikos möglicher Liquiditätsengpässe wird unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Fälligkeiten der Finanzverbindlichkeiten sowie des erwarteten Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ein fortlaufende Liquiditätsplanung erstellt. Um einem immer bestehenden Insolvenzrisiko auf Kundenseite zu begegnen, haben wir auf die Kreditprüfung und das Forderungsmanagement ein verstärktes Gewicht gelegt. Dadurch können wir rechtzeitig gegensteuern, um größeren Zahlungsausfällen entgegenzuwirken. Mögliche Zahlungsausfälle bei Kunden können trotzdem eintreten und einen negativen Einfluss auf das Ergebnis und die Liquidität haben und somit das Erreichen unserer Ziele verhindern. Entwicklungs- und bestandsgefährdende Risiken Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts sind uns weder für das Jahr 2023 noch für das Jahr 2024 entwicklungs- und bestandsgefährdende Risiken bekannt. Besondere wirtschaftliche und rechtliche Risiken über den Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hinaus oder die den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sind uns nicht bekannt.
Quickborn, den 28. Juni 2024 Olaf Schreiner Bernd Trepte Harald Rotter Ronny Kehrhahn Philip Schreiner |
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