Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 250807
Eingetragen
6.5.1986
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehör
Gegenstand
Handel mit neuen und gebrauchten Gegenständen aller Art, insbesondere Einkauf und Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge; Vermittlung neuer und gebrauchter Fahrzeuge; Import und Export neuer und gebrauchter Fahrzeuge; An- und Verkauf von Immobilien; Handel mit neuen und gebrauchten Luxusuhren aller Marken sowie Vermittlung von Kfz-Versicherungsverträgen; Vermittlung von Finanzierungen und Kfz Leasing; Anmietung und Weitervermietung von Gewerberäumen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Sebastian Voigt
seit 24.1.2024
Prokura
Dirk Voigt
seit 13.8.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

81827 München
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Griesheimer & Eisele GmbH

Vaterstetten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Griesheimer & Eisele GmbH, Vaterstetten-Neufarn

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.622,00 245.278,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 11.638.551,39 7.244.325,19
2. geleistete Anzahlungen 2.859.493,16 239.493,16
14.498.044,55 7.483.818,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 215.681,11 428.007,91
2. sonstige Vermögensgegenstände 354.840,41 553.988,62
570.521,52 981.996,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 256.853,28 134.252,04
15.325.419,35 8.600.066,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 257.450,31 724.643,99
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 285.771,97 314.703,76
16.186.263,63 9.884.692,67

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Kapitalrücklage 3.754,00 3.754,00
III. Verlustvortrag (-) -370.457,76 -188.084,33
IV. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag (-)) 28.931,79 -182.373,43
nicht gedeckter Fehlbetrag 285.771,97 314.703,76
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 293.922,00 292.347,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 51.908,18
3. sonstige Rückstellungen 36.060,00 0,00
329.982,00 344.255,18
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.117.363,83 3.519.992,18
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.718.056,19 1.837.044,82
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.161.029,33 562.411,28
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.858.523,68 3.619.682,46
15.854.973,03 9.539.130,74
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.308,60 1.306,75
16.186.263,63 9.884.692,67

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023

Griesheimer & Eisele GmbH, Vaterstetten-Neufahrn

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis 2.932.941,00 1.567.888,02
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 212.968,48 190.910,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 49.628,27 60.539,91
- davon für Altersversorgung Euro 25.648,80 (Vj. Euro 38.131,80)
262.596,75 251.450,85
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 98.247,80 79.823,02
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreitet 350.000,00 0,00
448.247,80 79.823,02
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.750.131,66 1.213.359,94
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 813,11 1.058,47
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 430.516,07 235.516,35
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 9.130,54 -30.487,74
8. Ergebnis nach Steuern 33.131,29 -180.715,93
9. sonstige Steuern 4.199,50 1.657,50
10. Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag (-)) 28.931,79 -182.373,43

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Griesheimer & Eisele GmbH

I. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft mit Sitz in Vaterstetten-Neufarn wird im Handelsregister beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 250807 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzes (HGB) und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung wurden größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften vereinzelt in Anspruch genommen

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet.

In Ausübung des Wahlrechts werden nicht in der Bilanz oder Gewinn- oder Verlustrechnung gemachte Angaben vereinzelt in den Anhang aufgenommen (Wahlpflichtangaben).

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände ausschließlich linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € netto wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennbeträgen unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet sind, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen trägt dem allgemeinen Kreditrisiko Rechnung.

Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Dabei wurden Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected Unit Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck, einem Rechnungszins von 1,82 % p.a. und einem Renten- und Gehaltstrend von 0% p.a. ermittelt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäfts- und Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr sind zu den jeweiligen Tageskursen zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet. Kursänderungen am Bilanzstichtag wurden unter Beachtung des Imparitätsprinzips berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurden gemäß § 256a HGB zum Devisen-Kassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungskosten Zugänge/Abgänge (./.) Anschaffungskosten
01.01.2023 2023 31.12.2023
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 481.181,66 170.591,80 651.773,46
Summe Sachanlagen 481.181,66 170.591,80 651.773,46
Summe Anlagevermögen 481.181,66 170.591,80 651.773,46
Abschreibung kumuliert 01.01.2023 Zugänge/ Abgänge (./.) 2023 Abschreibung kumuliert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 235.903,66 98.247,80 334.151,46 317.622,00 245.278,00
Summe Sachanlagen 235.903,66 98.247,80 334.151,46 317.622,00 245.278,00
Summe Anlagevermögen 235.903,66 98.247,80 334.151,46 317.622,00 245.278,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 41.430,91 € (Vorjahr: 40.618,54 €).

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 852.606,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 558.684,00
293.922,00

Angabe der nicht ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen

Die in der Bilanz nicht ausgewiesenen Rückstellungen für laufende Pensionen, Anwartschaften und ähnliche Verpflichtungen gliedern sich wie folgt: Herr Griesheimer 262.464,00 € und Herr Voigt 590.142,00 €.

Bei der Bewertung der Rückstellung wurde gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren von 1,82% p.a. zugrunde gelegt. Der ausschüttungsgesperrte Differenzbetrag zu einer Bewertung mit einem Zinssatz aus den letzten 7 Geschäftsjahren von 1,74% p.a. beträgt T€ 10 (§ 253 Abs. 6 HGB).

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel:

bis zu 1 Jahr T€ 1 bis 5 Jahre T€
VJ VJ
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.928.150,03 € (3.380) 189.213,80 € (140)
Erhaltene Anzahlungen 4.718.056,19 € (1.837) 0,00 € (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.161.029,33 € (562) 0,00 € (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 383.523,68 € (145) 3.475.000,00 € (3.475)
12.190.759,23 € (5.924) 3.664.213,80 € (3.615)
mehr als 5 Jahre T€
VJ
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 € (0)
Erhaltene Anzahlungen 0,00 € (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 0,00 € (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 € (0)
0,00 € (0)

Für die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten Verbindlichkeiten aus Autokauf- und Finanzierungsverträgen in Höhe von T€ 5.672 wurde jeweils ein Eigentumsvorbehalt des Fahrzeugs bis zur vollständigen Tilgung vereinbart.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€18) enthalten.

Weiterhin enthalten die sonstigen Verbindlichkeiten Gesellschafterverbindlichkeiten in Höhe von T€ 3.046 (Vorjahr T€ 3.085).

Latente Steuern

Die Gesellschaft macht vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch und verzichtet auf den Ansatz latenter Steuern, wenn es zu einem Überhang der aktiven latenten Steuern kommt.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Rohergebnis enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 11,77 € (Vorjahr: 146,30 €).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 1.897,35 € (Vorjahr: 14,69 €).

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind mit T€ 15 Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen enthalten (Vorjahr: T€ 15).

V. Sonstige Angaben

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens gehabt hätten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, in der Gesamthöhe von 9.000,00 €. Diese haben eine Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

Weiterhin bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, in der Gesamthöhe von 411.988,12 €. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Gesellschaft hat zur Sicherung fremder Verbindlichkeiten, die per 31.12.2023 auf TEUR 2.975 beziffert werden, ein Kraftfahrzeug sicherungsübereignet.

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einen Jahresüberschuss in Höhe von 28.931,79 € ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres wurden im Durchschnitt 2 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese sind der Gruppe der Angestellten zuzuordnen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Dirk Voigt ausgeübter Beruf: Kaufmann

Bezüglich der Angabe nach § 285 Abs. 1 Nr. 9 a HGB wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Vaterstetten-Neufarn, 4. Juli 2025

Dirk Voigt, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Griesheimer & Eisele GmbH

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Griesheimer & Eisele GmbH wurde am 28. Februar 1986 gegründet.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Griesheimer & Eisele GmbH liegt im Ankauf und Verkauf von neuen und gebrauchten Fahrzeugen. Weiterhin wird in geringem Umfang die Vermittlungstätigkeit von Fahrzeugen ausgeübt. Die Gesellschaft ist dabei auf Fahrzeuge der Luxusklasse spezialisiert.

Die Gesellschaft ist ausschließlich am Standort Vatterstetten-Neufahrn tätig.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaft und Branche

Im Jahr 2023 war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Preis- und kalenderbereinigt stagnierte das Wirtschaftswachstum in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr. 1

1 siehe Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt Nr. 173 vom 30. April 2024

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld in 2023 trotz jüngster Rückgänge bei den nach wie vor hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen aufgrund der ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen, sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland ins Stocken. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. 2

2 siehe Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt Nr. 019 vom 15. Januar 2024

Die deutsche Kraftfahrzeugbranche entwickelte sich in 2023 weiterhin positiv. In diesem Jahr wurden in Deutschland 3,5 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um ca. 7,3% entspricht. 3

3 Siehe Pressemitteilung vom Statistischen Bundesamt: Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen in Deutschland, korrigierte Fassung vom 12.06.2024 (www.destatis.de)

Auch der weltweite Markt für Luxusautos ist in 2023 weiter gewachsen Data Bridge Market Research analysiert, dass der Luxusautomarkt im Zeitraum 2023 bis 2030 eine durchschnittliche jährlichen Wachstumsrate von 9 % aufweisen wird. 4

4 Siehe Data Bridge Market Research: Weltweiter Markt für Luxusautos - Branchentrends und Prognose bis 2030, Mai 2023

Insofern stellt sich die wirtschaftliche Lage in der Kfz-Branche insgesamt und im Bereich Luxusfahrzeuge positiv dar.

II. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Griesheimer & Eisele GmbH im Geschäftsjahr war gekennzeichnet von leicht rückläufigen Umsatzerlösen bei einem deutlich gestiegenen Rohergebnis.

Durch die Spezialisierung auf den Verkauf von Fahrzeugen der Luxusklasse, konnte unsere Gesellschaft wieder einige hochpreisige Fahrzeuge verkaufen.

Durch die Konzentration auf wenige hochpreisige Absatzgeschäfte, war die Gesellschaft weniger von Material- und Lieferengpässen sowie dem Fachkräftemangel betroffen als der Automobilhandel generell.

III. Ertragslage

Der Umsatz liegt in 2023 weiterhin auf einem hohen Niveau, wenn auch mit 4,9 %.leicht rückläufig.

Ab 2020 hat die Gesellschaft die Geschäftsstrategie vom Verkauf von Fahrzeugen des mittelpreisigen Segments auf die Fahrzeuge der Luxusklasse verlagert. Dies führte zu einem starken Anstieg der Umsatzerlöse im Jahr 2022 (+61,1 % im Vergleich zum Vorjahr) und einem seitdem deutlich höheren Umsatzniveau.

Aufgrund des überproportional zum Umsatz gesunkenen Materialaufwands hat sich das Rohergebnis um TEUR 1.365 bzw. 87,1 % gegenüber dem Vorjahr deutlich auf TEUR 2.933 erhöht.

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 11 bzw. 4,4 % leicht gestiegen. Dabei war die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 537 war insbesondere auf gestiegene Leasingaufwendungen zurückzuführen.

Das negative Finanzergebnis hat sich aufgrund der erhöhten Finanzierungskosten durch den Anstieg sowohl der Zinssätze als auch des Finanzierungsvolumens gegenüber dem Vorjahr um TEUR 195 verschlechtert.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr ergibt sich ein Ergebnis vor Ertragssteuern von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR -213).

Nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ergibt sich in 2023 ein Jahresüberschuss von TEUR 29 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag von TEUR 182).

IV. Finanzlage

Die Finanzierung erfolgte im Berichtsjahr in nicht unerheblichem Maß über Gesellschafterdarlehen. Zum Bilanzstichtag betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern TEUR 3.046. Die Gesellschaft hat mit dem Gesellschafter eine Rangrücktrittsvereinbarung über den Teilbetrag von TEUR 315 geschlossen.

Weiterhin erfolgt die Finanzierung der Fahrzeugkäufe häufig über Bankdarlehen. Bis zur vollständigen Tilgung ist mit der Bank Eigentumsvorbehalt des jeweiligen Fahrzeugs vereinbart. .

V. Vermögenslage

Die Aktivseite der Bilanz bestand zum Bilanzstichtag insbesondere aus den Vorräten in Höhe von TEUR 14.498 (89,6 % der Bilanzsumme), den Forderungen aus und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 571 (3,5 % der Bilanzsumme) und den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 257 (1,6 % der Bilanzsumme).

Bei letztgenannter Bilanzposition handelt es sich dabei insbesondere um Leasingsonderzahlungen, die über die Laufzeit der Verträge aufgelöst werden.

Das Anlagevermögen hat einen Anteil von unter 2,0 % an der Bilanzsumme.

Zum Bilanzstichtag bestanden Rückstellungen in Höhe von TEUR 330 (2,0 % der Bilanzsumme), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 6.117 (37,8 % der Bilanzsumme), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen von TEUR 4.718 (29,2 % der Bilanzsumme), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.161 (7,2 % der Bilanzsumme) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.859 (23,8 % der Bilanzsumme). Letztgenannte Verbindlichkeiten bestehen mit TEUR 3.046 gegenüber dem Alleingesellschafter.

Das Eigenkapital war zum Bilanzstichtag mit TEUR 286 negativ.

Eigenkapital und Gesellschafterverbindlichkeiten haben zusammen einen Anteil von 17,1% an der Bilanzsumme.

VI. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis.

VII. Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sowohl das Rohergebnis mit TEUR 2.933 sehr zufriedenstellend und über den Erwartungen lag. Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft war im Berichtsjahr insgesamt ausgesprochen positiv.

VIII. Ausblick auf 2024

Im Jahr 2024 war weiterhin eine große, wenn auch rückläufige Nachfrage nach Luxusfahrzeugen bei der Gesellschaft zu verzeichnen.

Dabei ist von einem Umsatzrückgang in 2024 verglichen mit dem korrespondierenden Vorjahreszeitraum im unteren zweistelligen Prozentbereich auszugehen. Beim Rohergebnis wird ebenfalls ein Rückgang in 2024 erwartet. Für 2025 erwarten wir wiederum weiterhin eine gute Nachfrage nach Luxusfahrzeugen und ein konstantes Rohergebnis.

Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten weltweiten konjunkturellen Entwicklung erscheint sehr schwierig.

Unvorhersehbare, nicht vom Unternehmen beeinflussbare Entwicklungen und Risiken erschweren jede Prognose.

IX. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikokennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren mehrere Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Die für die Griesheimer & Eisele GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Externe Faktoren, die die Konjunktur beeinflussen, werden jedoch immer schwerer planbar und gewinnen an Einfluss.

Die künftige Unternehmensentwicklung hängt im besonderen Maße davon ab, adäquate Produkte zu erwerben zu können.

Risiken bestehen insbesondere in sinkender Nachfrage aufgrund von steigenden Finanzierungskosten.

Chancen der zukünftigen Entwicklung bestehen insbesondere in den langjährigen, guten Kontakten zu einschlägigen Händlern und Sammlern von Luxusfahrzeugen.

Die aktuelle Immobilien- und Baukrise, verursacht durch stark gestiegene Zinsen und fallende Immobilienpreise, insbesondere bei Gewerbeimmobilien birgt Chancen und Risken zugleich.

Zum einen kommen, verursacht durch Insolvenzen großer Projektentwickler einige Supersportwagen aus Sammlungen auf den Markt, welche zu attraktiven Preisen erworben werden können, zum anderen besteht die Gefahr, dass durch das größere Angebot die in den letzten Jahren zu beobachtenden, extremen Preissteigerungen für diese Fahrzeuge stagnieren könnten.

Dies erfordert eine noch genauere Beobachtung des Marktes.

Trotz des Risikos der steigenden Einkaufspreise erzielt unsere Gesellschaft mit den Fahrzeugen der Luxusklasse in der Regel konstante und somit auch planbare Margen.

Bestandsgefährdende, wirtschaftliche und rechtliche Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

X. Risikomanagement und Risikokategorien der Finanzinstrumente

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement sowie ein effizientes Mahnwesen

 

Vatterstetten-Neufahrn, 4. Juli 2025

Griesheimer & Eisele GmbH

Dirk Voigt, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Griesheimer & Eisele GmbH, Vaterstetten-Neufahrn

VERMERK ÜBER DIE PRUFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Griesheimer & Eisele GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Griesheimer & Eisele GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 04.07.2025

Akanthus GmbH
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Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin

Bianca Baumgärtner-Baedeker, Wirtschaftsprüferin

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