Erbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Teleca Germany GmbHLiquidiert
Neumeyerstraße 50, 90411 Nürnberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ludger Kordt seit 14.2.2013 | Prokura |
Craig Turner seit 14.2.2013 | Prokura |
Luigi Sanna seit 19.3.2012 | Prokura |
Matthias Dr. Lück seit 21.2.2011 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Teleca Germany GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011der Teleca Germany GmbH1) Geschäftsverlauf und Lage der KapitalgesellschaftDie Teleca Germany GmbH konnte trotz einer einigermaßen stabilen Weltwirtschaft und einer sehr positiven Wirtschaftsentwicklung in Deutschland im Jahr 2011 den sich ab dem Jahr 2009 einstellenden Abwärtstrend nicht stoppen. Während die Telekommunikationsbranche und auch die weiteren für die Gesellschaft interessanten Unternehmensbereiche sich deutlich positiv entwickelten, ist die Teleca Germany GmbH nach wie vor ein "Opfer" ihrer nicht dem Branchenvergleich entsprechenden Kundenstruktur. Die hohe Abhängigkeit der Gesellschaft von den beiden Hauptauftraggebern Ericsson AB und Nokia, die in den Jahren bis 2008 der Gesellschaft sehr gute Umsätze und Ergebnisse bescherten, wandelt sich nach deren Wegfall als Direktkunden nun zu einem großen Nachteil. Die Teleca Germany GmbH versucht zwar schon seit dem Jahr 2009 den Abwärtstrend durch Gewinnung neuer Kunden und Erschließung neue Geschäftsfelder aufzufangen. Diese Prozesse nehmen jedoch mehr Zeit in Anspruch als ursprünglich geplant. Wie bereits in der Lageberichterstattung des Vorjahres beschrieben, wurde die Teleca Germany GmbH von den beiden Hauptauftraggebern Ericsson AB und Nokia nur noch in Form von Projektgruppen mit hinzugezogen und erhielt dafür, im Vergleich zu den Vorjahren, eine geringere Vergütung. Im Jahr 2011 kommt hinzu, dass auch diese Nachfragen immer weniger wurden. Außerdem wurde im Geschäftsjahr ein stark unterbudgetiertes Festpreisobjekt für einen koreanischen Automobilzulieferer abgeschlossen, welches die Gesellschaft viel Geld kostete. Schließlich kommt hinzu, dass die Gewinnung neuer Kunden nicht so schnell vorangetrieben werden konnte wie geplant. Das lag auch an einer sich im Geschäftsjahr einstellenden Fluktuation von einem nicht geplanten Ausmaß. Insgesamt hatte die Gesellschaft 42 Abgänge zu verzeichnen, wobei der Standort Nürnberg mit 32 Abgängen am schwersten betroffen war. Die Standorte Bochum (7) und Berlin (3) hatten weniger Abgänge zu verzeichnen, was jedoch auch durch deren geringere Größe bedingt war. Neben der Anwerbung von neuen Kunden versucht die Gesellschaft weitere Geschäftsfelder zu erschließen. Insbesondere der Automotive Bereich, sowie die Bereiche der Near Field Communication (NFC), der Web-Entwicklung, des Apple-Betriebssystems (iOS) und des Windows Phone 7 (WP7) wurden bei der Neueinstellung von Personal berücksichtigt und sollen die Gesellschaft für die Zukunft ausrichten und profitabel machen. Entgegen dem aktuellen Abwärtstrend hat die Gesellschaft einen neuen Standort in Berlin eröffnet. Die Gründe hierfür sind vor allem die Sicherung des Geschäftes mit Nokia in Berlin. Es wird erwartet, dass Nokiaaufträge zunehmend in Telecaräumlichkeiten unter Einbeziehung von Telecagesellschaften in Off-shore Standorten abzuwickeln sind, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Niederlassung hat zum Jahresende 7 Mitarbeiter. Das Geschäft in Berlin hat die Erwartungen bisher nicht erfüllt. Der Standort Bochum hat sich trotz des massiven Rückzugs von Nokia (die von der Gesellschaft beschäftigten Personen mit Nokia-Aufträgen haben sich zum Jahresende auf rund 30 % des Bestands von zu Beginn des Jahres verringert) durch neue Geschäftsfelder (NFC und Gebäudeautomatisierung) und auch neue Kunden behauptet. Die Kompetenzen wurden vor allem in den Bereichen Automotive, NFC, iOS und WP 7 ausgebaut. Der Standort Nürnberg hat sich am wenigsten nach Plan entwickelt. Hier ist der Rückzug traditioneller Kunden am stärksten zu spüren. Trotz verschiedener Messen hat sich die Auftragslage bis zum Jahresende nicht merklich verbessert. Ein Automotive Business Rampup ergab aufgrund des schwierigen Arbeitsmarktes nicht den gewünschten Erfolg. Die Geschäftsführung zieht die Konsequenzen aus dieser Entwicklung und wird den Standort Nürnberg Ende April 2012 schließen. Dem auch im Geschäftsjahr 2011 anhaltenden Umsatzrückgang wurde durch weitere Kosteneinsparungen in allen Bereichen entgegengewirkt. Mit dem rückläufigen Personalbestand nahmen auch die Personalkosten nochmal um rund ein Drittel ab. Dabei muss erwähnt werden, dass die Gesellschaft nicht ausschließlich Personal abgebaut hat, sondern auch gezielt für die neuen Aufgabenbereiche und Standorte neues Personal eingestellt hat. Von dem Mitarbeiterrückgang war vor allem der zur Disposition stehende Standort in Nürnberg betroffen. Auch die Kostenreduzierungen im Bereich der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden teilweise vorangetrieben, ergaben sich zum Teil aber auch aus der normalen Reduzierung der Geschäftstätigkeit. Hauptpositionen für Kostenreduzierungen sind die Kosten für die Beziehung von Leistungen von anderen Unternehmen der Teleca-Unternehmensgruppe sowie die Raumkosten, die sich mit der Verringerung des Personals ebenfalls vermindert haben. Insgesamt haben sich die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um rund 40 % vermindert. Trotz dieser schwierigen Phase, in der sich die Gesellschaft befindet, hat die Teleca Germany GmbH die ihr erteilten Aufträge unverändert zu den Vorjahren zur absoluten Zufriedenheit der Auftraggeber in sachlicher und zeitlicher Sicht erfüllt. Der Ruf der Gesellschaft ist nach wie vor tadellos. Dies bestätigt sich durch die stetige Gewinnung neuer Kunden. Darstellung der Ertragslage: Nach dem starken Umsatzrückgang im Jahr 2010, hat dieser sich im Jahr 2011 nochmals halbiert und konnte nicht annähernd stabilisiert werden. Die Teleca Germany GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von TEUR 7.249 im Vergleich zu TEUR 15.567 im Vorjahr erzielt. Dies entspricht einer nochmaligen Halbierung des Umsatzes, nachdem im Jahr 2010 bereits ein Rückgang von rund 30 % hingenommen werden musste. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit belief sich auf TEUR -4.094 (Vj. TEUR -1.475). Es ist jedoch geplant, dass das Jahr 2011 die Talsohle in der schwierigen Entwicklung der Gesellschaft darstellt. Der Rückzug der Hauptpartner begann zwar schon im Jahr 2009, die Einstellung auf diese Problematik und die Umstellung des gesamten Geschäftsbetriebs auf neue Geschäftsfelder und neue Kunden nahm eine gewisse Zeit in Anspruch. Die Jahre 2011 und 2012 sollen als Jahre der Konsolidierung, Bereinigung und Neuausrichtung dienen, bevor die Gesellschaft neu aufgestellt im Jahr 2013 wieder auf Wachstum setzt. Wie bereits erwähnt, wurde dem Umsatzrückgang durch entsprechende Kostenkürzungen entgegen gewirkt. Da die Gesellschaft jedoch keine unbegrenzte Variabilität in den Kostenstrukturen aufweist, waren die Einsparungen wie auch schon im Jahr 2010 nur unterproportional zum Umsatzrückgang. So wurden die Lohn- und Gehaltskosten von TEUR 9.283 auf TEUR 6.658 gesenkt. Dies entspricht einem Rückgang von 28 %. Die Personaleinsatzquote im Verhältnis zur Betriebsleistung erhöhte sich auch im Geschäftsjahr 2011 weiter auf nunmehr rund 84 %, was jedoch ein negatives Indiz darstellt. Weiteres Einsparungspotential ergab sich auch in diesem Jahr vor allem bei den Raumkosten. Hier konnten die Kosten um weitere 25 % auf TEUR 704 reduziert werden. Diese Reduzierung wird durch die Schließung des Standortes Nürnberg auch im Jahr 2012 weiter gehen. Auch die Kosten für Fremdleister innerhalb der Unternehmensgruppe wurden massiv reduziert, da der geringere Auftragsbestand überwiegend mit eigenem Personal abgewickelt werden konnten. Der Fremdleistungssektor "Unternehmensintern" wurde um rund TEUR 2.580 entlastet und war damit der mit Abstand am stärksten geminderte Bereich. Die sonstigen Kostenpositionen reduzierten sich in der Regel in dem Maß, in dem die Geschäftstätigkeit zurückging. Insgesamt lagen die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen noch bei TEUR 4.784 im Vergleich zu TEUR 8.090 im Vorjahr. Die Kosteneinsparungen beliefen sich folglich auf TEUR 3.306 oder rund 41 %. Insgesamt hat sich die Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2011 nochmal deutlich verschlechtert. Die Gesellschaft weist im Jahr 2011 einen Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme von TEUR 4.815 im Vergleich zu einem Jahresfehlbetrag von TEUR 1.442 im Vorjahr aus. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der Beschäftigten hat sich auch im Jahr 2011 vermindert. Während im Jahr 2010 durchschnittlich 126 Mitarbeiter beschäftigt waren, belief sich die Zahl der Mitarbeiter im Jahr 2011 nur noch auf durchschnittlich 86. Zum Stichtag 31. Dezember 2011 waren letztlich noch 76 Arbeitnehmer beschäftigt. Es wird darauf hingewiesen, dass die Gesellschaft mit dem Mutterunternehmen Teleca Holding GmbH einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen hat, der mit Wirkung zum 14. Dezember 2009 in das Handelsregister eingetragen wurde. Das bilanzielle Jahresergebnis beträgt somit TEUR 0. Gleichzeitig erhöhten sich die Forderungen gegen die Teleca Holding GmbH. Die Geschäfte der Gesellschaft wurden im Geschäftsjahr 2011 unverändert vom Geschäftsführer, Herrn Dr. Matthias Lück geführt. Veränderungen haben sich bis zur Erstellung des Jahresabschlusses nicht ergeben. Darstellung der Vermögenslage: Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 10.941 auf TEUR 11.214 nur unwesentlich erhöht. Das Vermögen besteht dabei zu 92 % (Vj. 84 %) aus Forderungen gegen verbundene Unternehmen, zu 5 % aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vj. 11 %) und zu 2 % aus Anlagevermögen (Vj. 2 %). Durch den Rückgang des Auftragsvolumens haben sich auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringert. Durch den Ergebnisabführungsvertrag sind aufgrund des Jahresfehlbetrags die Forderungen im Verbundbereich stark angestiegen. Diese Forderungen setzen sich aus Lieferungen und Leistungen sowie aus den Forderungen aus Verlustübernahme zusammen. Die Eigenkapitalquote liegt nach wie vor bei sehr guten 82 %, wobei die Veränderung nur auf die Veränderung der Bilanzsumme zurückzuführen ist. Durch den Ergebnisabführungsvertrag werden sich betragsmäßig keine Veränderungen im Eigenkapital mehr ergeben, es sei denn, es werden grundsätzliche Veränderungen an der Eigenkapitalstruktur vorgenommen. Darstellung der Finanzlage: Die Teleca Germany GmbH ist in das Cash-Pooling der Teleca Gruppe einbezogen. Es ist davon auszugehen, dass die erforderliche Liquidität durch die Cash-Pool Führerin auch weiterhin der Teleca Germany GmbH zur Verfügung gestellt wird. Der Liquiditätsbedarf wurde in 2011 größtenteils aus dem Cash-Pool und zu einem geringeren Teil aus laufender Geschäftstätigkeit erbracht. Es bleibt zu erwähnen, dass die Gesellschaft zu jedem Zeitpunkt im Jahr 2011 fähig war, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der halbierte Umsatz lässt bei nur teilweise variablen Kosten den Jahresverlust vor Ergebnisübernahme deutlich ansteigen. Trotzdem blieb die Eigenkapitalquote unverändert wegen der Verlustübernahme durch die Teleca Holding GmbH und da der weitere Liquiditätsbedarf über das Cash-Pooling abgedeckt wird. 2) Restrukturierung/NachtragsberichtIm Dezember 2011 wurde von der Geschäftsleitung beschlossen, den Standort Nürnberg bis Ende April des Jahres 2012 zu schließen. Dies betrifft die Bereiche lokales Delivery und lokaler Support (Finanzwesen, Administration, IT). Im Dezember wurden deshalb Verhandlungen mit dem Betriebsrat aufgenommen. 3) Voraussichtliche Entwicklung der Kapitalgesellschaft/PrognoseberichtTrotz guter wirtschaftlicher Entwicklung, vor allem in Deutschland, konnte die Gesellschaft die negative Entwicklung nicht, wie ursprünglich geplant, aufhalten und wenden. Die Planvorgaben für das Jahr 2011 wurden leider verfehlt und der Umsatz musste eine nochmalige Halbierung hinnehmen. Die Aussage aus dem Vorjahreslagebericht, dass die Talsohle erreicht ist und für das Jahr 2011 eine Umsatzsteigerung angestrebt wird, hat sich leider nicht erfüllt. Die Konsolidierung und Neuausrichtung konnte nicht in der geplanten Geschwindigkeit umgesetzt werden. Auch die sich fortsetzende Fluktuation war in dem Ausmaß nicht geplant. Allerdings hat die Gesellschaft diesen Umstand genutzt und das neue Personal sofort passend für die neuen Geschäftsfelder und Standorte ausgesucht. Das Kerngeschäft hat unter dem weiteren Abbau der Beauftragung von Seiten Nokia und Ericsson im Jahr 2011 stärker gelitten, als ursprünglich zu erwarten war. Die Gesellschaft ist jedoch trotz der genannten Rückschläge auf dem richtigen Weg, die Trendwende zu schaffen. Dies begründet sich durch die laufende Akquirierung neuer Kunden, die Neuausrichtung des Geschäfts auf die genannten Geschäftsfelder. Das Ziel für das Jahr 2012 ist mit der deutlich geringeren Mitarbeiteranzahl eine Umsatzplanzahl von TEUR 5.300 zu erreichen. Da sich der Umsatz im Laufe des Jahres 2011 negativ entwickelt hat, wird erwartet, dass 2012 den endgültigen Tiefpunkt darstellen wird. Um bei geringerem Umsatz in die schwarzen Zahlen zu kommen, bleibt die Gesellschaft auf der Kostenbremse und versucht dabei, sich nicht "zu Tode zu sparen" sondern gezielt Kosten abzubauen und gleichzeitig in die Kernkompetenzen weiter zu investieren. Ein wichtiger Bestandteil des Kostenreduzierungsprogramms ist die Schließung des Standortes Nürnberg bis Ende April 2012. Hierfür wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 700 gebildet. Weiterhin sollen die Fremdleistungen sowohl von der Unternehmensgruppe wie auch extern weiter auf ein Minimum zurückgefahren werden. Sämtliche Leistungen sollen zunächst ausschließlich von internen Ressourcen erbracht werden. Fremdleistungen sollen erst in Anspruch genommen werden, wenn die eigenen Kräfte nicht mehr ausreichen oder an die Grenze ihrer Kompetenz stoßen. Insgesamt hat sich die Situation der Gesellschaft im Jahr 2011 zwar nochmals verschlechtert, die Geschäftsführung ist jedoch überzeugt davon, auf dem richtigen Weg zu sein und die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet zu haben, damit die Gesellschaft in absehbarer Zeit wieder schwarze Zahlen schreiben kann. 4) Hinweise auf Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklung/RisikoberichtEntgegen den Erwartungen hatte die Gesellschaft auch im Jahr 2011 mit starker Fluktuation zu kämpfen. In diesem Zusammenhang verließ auch viel Kompetenz die Gesellschaft. Im Gegensatz zu den Vorjahren hat die Geschäftsführung jedoch mit entsprechenden zielgerichteten Einstellungen reagiert und es damit geschafft, die verlorenen Kompetenzen im Sinne der Zukunftsausrichtung der Gesellschaft wieder an teilweise anderer Stelle und mit anderen Mitarbeitern zurück zu holen. Das Risiko einer ausbleibenden Nachfrage war im Jahr 2011 ein Thema. Dieses sollte jedoch durch die laufende Akquise der Standorte im Jahr 2012 Schritt für Schritt keines mehr sein. Die allgemeine Wirtschaftlage in Deutschland ist nach wie vor gut. Außerdem scheint die Begehung von neuen Geschäftsfeldern durch die Gesellschaft mehr Chancen als Risiken zu bergen. Insbesondere in den Bereichen Automotive, NFC, iOS und WP7 ist die Gesellschaft bereits sehr aktiv, um in der Zukunft eine bedeutende Rolle bei Auftragsvergaben zu spielen. Dies wird verstärkt durch die Tatsache, dass der Teleca-Konzern als Ganzes ein Global Player ist und bei Bedarf die Tochtergesellschaft in Deutschland mit Man-Power und Dienstleistungen unterstützen kann. Das Risiko ist im Vergleich hierzu eher als gering einzustufen. Zwar können bei ausbleibendem Erfolg entstandene Kosten kaum wieder amortisiert werden; die Chancen auf einen dauerhaften Erfolg sind jedoch als höher einzustufen. Mit Forderungsausfällen von größerer Bedeutung wird, auch aufgrund der Erfahrungswerte aus den vergangenen Jahren, auch für die kommenden Jahre nicht gerechnet. Rechnungen werden ausschließlich in Euro fakturiert, so dass keine Währungsrisiken bestehen. Mit Rechtsstreitigkeiten von erheblicher Höhe wird nicht gerechnet. Es besteht zum Bilanzstichtag ein erheblicher Forderungsbetrag gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Werthaltigkeit dieser Forderung hängt letztlich von der Bonität der Symphony Teleca AB ab. Die Geschäftsführung der Teleca Germany GmbH geht aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse der Teleca AB von der Werthaltigkeit dieser Forderung aus. Die Teleca Germany GmbH hat nach wie vor einen sehr guten Ruf im Telekommunikationsmarkt. Neben der Konsolidierung der bisherigen Geschäftsbeziehungen zu Ericsson AB und der Nokia GmbH wird die Zukunftschance der Gesellschaft insbesondere in den genannten neuen Geschäftsfeldern und einer Diversifizierung im Angebots- wie im Kundenbereich gesehen. 5) Forschung und EntwicklungIm Geschäftsjahr 2011 wurden im Bereich der Forschung und Entwicklung keine nennenswerten Aktivitäten entwickelt. 6) ZweigniederlassungenDie Gesellschaft unterhielt im Geschäftsjahr 2011 jeweils eine Zweigniederlassung in Bochum und in Berlin.
Nürnberg, 3. Februar 2012 Teleca Germany GmbH Die Geschäftsführung Dr. Matthias Lück Bilanz zum 31. Dezember 2011der Teleca Germany GmbHAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2011der Teleca Germany GmbH
Anhang für das Geschäftsjahr 2011der Teleca Germany GmbHI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Teleca Germany GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB), des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) und des deutschen GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 HGB. Gegenüber dem Vorjahr blieben die für den Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze unverändert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Stichtag für die Aufstellung des Jahresabschlusses ist der 31. Dezember 2011. Der Jahresabschluss der Teleca Germany GmbH wurde in Euro gebucht und erstellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie erworbenen Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und nutzungsbedingt planmäßig linear abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwischen drei und zehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden im Zugangsjahr in einem Sammelposten erfasst und gemäß den steuerlichen Vorschriften über fünf Jahre abgeschrieben. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Es wurde eine Einzelbewertung der Forderungen durchgeführt, so dass keine Pauschalwertberichtigungen mehr vorzunehmen waren. Zweifelhafte Forderungen wurden entsprechend einzelwertberichtigt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Fremdwährungsforderungen wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Liquiden Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen liegen, werden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bilanziert. III. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist in dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.307 (Vj. TEUR 9.212). Gegen die Gesellschafterin Teleca Holding GmbH, Nürnberg, bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 7.900 (Vj. TEUR 3.081), die in der Position Verbundene Unternehmen ausgewiesen werden. Eigenkapital Das zum 31. Dezember 2011 voll eingezahlte Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 25.000,00. Mit Wirkung zum 14. Dezember 2009 wurde mit der Gesellschafterin Teleca Holding GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf Urlaub/Überstunden in Höhe von TEUR 362 (Vj. TEUR 790), auf ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 31 (Vj. TEUR 155), auf Restrukturierung in Höhe von TEUR 700 (Vj. TEUR 0), sowie auf eine Rückbauverpflichtung über TEUR 180 (Vj. TEUR 235). Verbindlichkeiten Über Restlaufzeiten und Besicherung zum Bilanzstichtag informiert der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel:
Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 397 (Vj. TEUR 83). Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Teleca Holding GmbH, Nürnberg, bestehen zum Bilanzstichtag keine. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDer außerordentliche Aufwand in Höhe von TEUR 700 wurde für die Restrukturierungskosten in Hinblick auf die Standortauflösung Nürnberg gebildet. Aus Währungsumrechnung entstanden Währungsgewinne in Höhe von TEUR 21 und Verluste in Höhe von TEUR 36. V. HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestanden zum Ende des Geschäftsjahres nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 631. VI. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten ArbeitnehmerIm Durchschnitt des Berichtsjahres wurden 86 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 126 Mitarbeiter). VII. Wesentliche nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommene GeschäfteEs erfolgen keine wesentlichen, nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommenen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen, die nicht in einen Konzernabschluss einbezogen werden und nicht mittel- oder unmittelbar in 100%igen Anteilsbesitz stehen. VIII. GesellschaftsorganeZum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr bestellt:
Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Mit Wirkung zum 21. Februar 2011 wurde
zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. IX. MutterunternehmenDas Mutterunternehmen ist die Teleca Holding GmbH, München. Die Teleca Germany GmbH, Nürnberg, wird in den Konzernabschluss der Teleca AB, Malmö, Schweden, einbezogen. Der Konzernabschluss ist unter www.bolagsverket.se/foretagsfakta erhältlich.
Nürnberg, 3. Februar 2012 Teleca Germany GmbH Die Geschäftsführung: gez. Dr. Matthias Lück Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2011
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Teleca Germany GmbH, Nürnberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Teleca Germany GmbH, Nürnberg, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen der Geschäftsführung im Lagebericht hin. Dort wird unter Punkt 1 ausgeführt, dass die Gesellschaft in den Cash-Pool der Teleca-Unternehmensgruppe einbezogen ist und damit die Aufrechterhaltung der Liquidität von der Liquidität der Teleca-Unternehmensgruppe, hierbei insbesondere der Symphony Teleca AB, Malmö, Schweden, abhängt.
Nürnberg, 6. Februar 2013 Deloitte
& Touche GmbH
Thiermann, Wirtschaftsprüfer Kiefer, Wirtschaftsprüfer |
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