Keramischer OFENBAU GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hildesheim HRB 2442
Vorher
Keramischer Ofenbau GmbH
Eingetragen
31.7.1996
Branche
Herstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und WarenHerstellung von Isolatoren und Isolierteilen aus KeramikHerstellung von keramischen Erzeugnissen für sonstige technische Zwecke
Gegenstand
Das Engineering, der Vertrieb und die Herstellung von Produkten aller Art für die keramische Industrie und die Bauindustrie, insbesondere die Konstruktion, Herstellung, Sanierung und der Umbau von Industrieöfen und ähnlichen Einrichtungen sowie Anlagekomponenten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jan-Niklas Neelen
seit 2.2.2026
Prokura
Marcel Nause
seit 14.2.2022
Prokura
David Mark McGuinness
seit 31.7.2018
Geschäftsführer
Anja Stephan
seit 7.11.2017
Prokura
Anne Zumhasch
seit 4.2.2014
Prokura
Thomas Alten
seit 15.12.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
800.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Keramischer OFENBAU GmbH

Hildesheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 600.272,00 650.195,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 10,00 826,00
II. Sachanlagen 600.262,00 649.369,00
B. Umlaufvermögen 5.916.949,46 4.645.284,96
I. Vorräte 603.986,83 1.353.689,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.941.313,39 1.811.565,95
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.371.649,24 1.480.029,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 61.986,23 29.211,73
Bilanzsumme, Summe Aktiva 6.579.207,69 5.324.691,69

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.990.494,61 1.633.557,72
I. gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.190.494,61 833.557,72
B. Rückstellungen 2.711.536,01 2.002.784,57
C. Verbindlichkeiten 1.877.177,07 1.688.349,40
Bilanzsumme, Summe Passiva 6.579.207,69 5.324.691,69

Anhang


Allgemeine Angaben

Aufgrund der Änderung in der Gesellschafterstruktur der Keramischer OFENBAU Holding GmbH wurde mit notarieller Urkunde UVZ 344-2023 im Juni 2023 ein neuer Gesellschaftsvertrag gefasst.

Der Jahresabschluss der Keramischer OFENBAU GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft wird beim Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Hildesheim unter der Nummer 2442 geführt. Sitz der Gesellschaft ist 31135 Hildesheim, Benzstraße 5.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Grundlagen des Jahresabschlusses

Gegenüber dem Vorjahr wurden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig ange­wendet. Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (going concern Prämisse).

Angaben zu den Posten des Jahresabschlusses

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschafts­güter wurden im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 5 Jahren und bei Ein- und Ausbauten bis zu 25 Jahren.

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte nebst der Geschäftsjahres­abschreibung je Posten der Bilanz ist aus der Entwicklung des Anlagevermögens (Brutto-Anlagespiegel) zu entnehmen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. gewichteten Durchschnittspreisen oder zum niedrigeren Stichtagskurs.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten unter Einbeziehung von Lohn und Materialeinzelkosten und Lohn- und Materialgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie angemessenen Teilen der Verwaltungsgemeinkosten als Zuschlag zu den Stundensätzen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,5 % auf die Nettoinlandsforderungen und von 3,0 % auf die Auslandsforderungen Rechnung getragen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und bestehen wie im Vorjahr gegen die Gesellschafterin.

Sämtliche Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis ein Jahr.

Barkasse und Guthaben bei Kreditinstituten bestehen in EUR und sind mit dem Nennwert bilanziert.

In den anderen Gewinnrücklagen wird die aus dem Jahresergebnis dotierte Rücklage ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und Ertrag für das Geschäftsjahr und Vorjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkannten Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Die wesent­lichen Rückstellungen betreffen Gewährleistungen, nachlaufende Kosten für abgerechnete Projekte und Personalkosten. Für drohende Nachzahlungen und Rechtstreitigkeiten im Zusammenhang mit einer Außenprüfung der Finanzbehörde besteht unverändert eine Rückstellung. Die pauschale Gewährleistungs­rückstellung wurde in Relation vom Umsatz nach Erfahrungswerten gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Von den Verbindlichkeiten gegen Kreditinstituten haben TEUR 533 (i. Vj. TEUR 698) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, da von haben TEUR 306 (i. Vj. TEUR 347) eine Restlaufzeit mehr als fünf Jahren, diese Verbindlichkeiten sind grundbuchlich besichert. Die anderen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 118,9 die Gesellschafterin und resultierten aus Verrechnungsverkehr und mit TEUR 0 Leistungs­beziehungen.

Sonstige Angaben

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Lauf­zeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs des Stichtages umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen sowie Fremdwährungs- verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Sofern Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in Berichtswährung entstehen, werden diese erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendun­gen" ausgewiesen.

Die ROCA Group S.A., Sitz in Barcelona / Spanien, erstellt einen Konzernabschluss nach IFRS für den größten Kreis von Unternehmen, in den die KOG einbezogen wird.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, bestehen für die nächsten 12 Monate in Höhe von rd. TEUR 302 aus Mietverträgen für Büroräume und Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Software­lizenzen. Die Verträge sind weitestgehend unbefristet.

Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) bestehen nicht.

Arbeitnehmer/ -innen

Im Jahresdurchschnitt wurden 49 Arbeitnehmer/ -innen beschäftigt, davon sind 28 kauf­männische und 21 technische Arbeitnehmer/ -innen.

Nachtragsbericht/ Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres

Durch den noch bestehenden langfristigen Auftragsbestand in der Unternehmensgruppe gibt es auch in 2024 eine ausreichende Auslastung. Allerdings hinterlässt die weltweite Wirtschaftslage und damit die Investitions- und Entscheidungsbereitschaft besonders in unserem Industriebereich beim Auftragseingang für Neuanlagen seit ca. 2 Jahren ihre Spuren. Das macht sich sehr stark im nachlassenden Auftragseingang für Neuanlagen bemerkbar. Eine positivere Entwicklung wird für Mitte 2025 erwartet.

Ein erhöhtes Risiko bzgl. des Bestands der Gesellschaft besteht derzeit nicht. Stärkung des Eigenkapitals bleibt vorrangiges Ziel.

Namen der Geschäftsführer und des Beirats

Mitglieder der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB:
- Herr Dipl.-Ing. (FH) Thomas Alten (Ingenieur)
- Herr David Mark McGuinness (Kaufmann)

Die Gesellschaft hat einen Beirat. Mitglieder des Beirats sind:
- Herr Dipl.-Ing. Günter Halex (Vorsitzender, Geschäftsführer Alpha Industrial Service GmbH)
- Herr Martin Heiss (Kaufmann)

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hildesheim, den 30. November 2024


gez. Thomas Alten

gez. David Mark McGuinness

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.02.2025 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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