Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 80235
Eingetragen
16.6.1994
Branche
Energetische Verwertung von AbfällenSonstige Verwertung von AbfällenHerstellung von Fahrrädern sowie von Behindertenfahrzeugen
Gegenstand
Die Erfassung, Aufbereitung und Vermarktung von organischen Abfällen für Kompostierungszwecke und die Vermarktung von Komposten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Buhtz
seit 7.10.2025
Prokura
Sebastian Kornisch
seit 17.4.2025
Prokura
Dominik Stehr
seit 17.4.2025
Prokura
Thomas Josef Junker
seit 17.4.2025
Geschäftsführer
Jens Siegfried Heinig
seit 10.12.2024
Geschäftsführer
Melanie Storck
seit 27.10.2020
Prokura
Axel Hoffmann
seit 1.11.2018
Prokura
Birger Gottschalk
seit 4.4.2011
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Veolia Umweltservice & Consulting GmbH
Germany
165.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BioCycling GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.688,00 6.086,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.439.079,99 1.378.243,99
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.299.243,00 1.115.052,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.445.431,00 1.275.296,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.505.468,11 13.689.222,10 4.532.272,34 6.300.664,33
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.000.000,00 0,00
18.691.910,10 8.306.950,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 129.777,64 24.015,66
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.064.041,39 5.285.209,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.212.943,89 235.443,96
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 220.168,37 (i. Vj. EUR 235.443,96) -
3. Forderungen gegen Gesellschafter 184.374,91 161.120,01
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 184.374,91 (i. Vj. EUR 161.120,01) -
4. Sonstige Vermögensgegenstände 14.669,86 25.476.030,05 52.904,03 5.734.677,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.866,35 30.472,35
25.610.674,04 5.789.165,83
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.900,10 10.521,04
44.351.484,24 14.106.637,20

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 130.000,00 120.000,00
II. Kapitalrücklage 965.623,71 299.350,52
III. Gewinnvortrag 7.700,00 7.700,00
1.103.323,71 427.050,52
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 25.442,00 2.458,40
2. Sonstige Rückstellungen 3.171.140,44 2.174.159,61
3.196.582,44 2.176.618,01
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 416.646,00 5.750,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.467.803,70 1.310.021,99
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 35.343.743,69 7.830.673,42
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 65.420,23 (i. Vj. EUR 78.084,51) -
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.608.240,51 1.932.309,36
- davon aus Lieferungen und Leistungen EUR 74.419,50 (i. Vj. EUR 22.540,00) -
5. Sonstige Verbindlichkeiten 181.688,15 377.670,18
- davon aus Steuern EUR 71.245,99 (i. Vj. EUR 56.745,44)-
40.010.122,05 11.456.424,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 33.456,04 46.543,72
44.351.484,24 14.106.637,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 32.901.440,88 23.769.646,10
2. Sonstige betriebliche Erträge 61.279,95 35.603,50
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.824.768,82 -1.401.593,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -17.820.060,44 -19.644.829,26 -13.048.213,79 -14.449.807,19
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.453.121,51 -2.583.085,01
b) Soziale Abgaben -805.646,36 -4.258.767,87 -595.613,67 -3.178.698,88
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.207.527,98 -934.281,29
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.128.983,75 -3.239.684,47
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.999,26 2.317,60
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -159.213,02 -78.228,29
- davon an verbundene Unternehmen EUR 136.493,72 (i. Vj. EUR 76.437,13) -
-davon aus Aufzinsung von Rückstellungen EUR 1.053,03 (i.Vj. EUR 0,00)-
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.552,20 10.655,20
10. Ergebnis nach Steuern 2.566.950,41 1.937.522,28
11. Sonstige Steuern -33.129,40 -27.752,92
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -2.533.821,01 -1.909.769,36
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Allgemeine Hinweise

Die BioCycling GmbH mit Sitz in Hamburg ist beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HRB 80235 im Handelsregister eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft umfasst ein Kalenderjahr.

Die C.A.R.E. Biogas GmbH mit Sitz in Schkopau wurde zum 01.01.2022 auf die BioCycling GmbH verschmolzen. Heraus resultieren wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BioCycling GmbH. Eine Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist nur bedingt möglich.

Der folgenden Tabelle sind die aus der genannten Verschmelzung übergegangenen Vermögensgegenstände und Schulden zu entnehmen.

Aktiva TEUR
Immaterielle VG 0
Sachanlagen 4.689
Vorräte 91
Forderungen u. sonstige VG 652
Kasse / Banken 29
ARAP 30
Summe 5.491
Passiva TEUR
Eigenkapital 676
Steuerrückstellungen 25
Sonstige Rückstellungen 725
Verb. ggü. Kreditinstituten 595
Verbindlichkeiten LuL 1.193
Verb. ggü. verb. UN 2.224
Sonstige Verbindlichkeiten 53
5.491

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear betriebsgewöhnlich abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Seit dem Geschäftsjahr 2010 werden geringwertige Anlagegüter zeitanteilig auf Grundlage der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Anlagenklasse Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Linear 2-5 Jahre
Grundstücke, grundstücksgleiche - Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Linear 10-33 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen Linear 3-15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 3-13 Jahre

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. den am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erforderliche Wertberichtigungen, die sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko bemessen, werden berücksichtigt.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag (d. h. inklusive zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen) ausgewiesen, der unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung Jahresergebnis 2021 Eigenkapital 2021
% TEUR TEUR
Schradenbiogas GmbH & Co. KG, Sitz der Gesellschaft: Gröden 94,5 -1.259 488
Schradenbiogas Betriebsgesellschaft mbH: Gröden 100 -3 30

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 20.212 (Vj.TEUR 235). Davon stammen TEUR 220 (Vj.TEUR 235) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 19.992 (Vj.TEUR 0) aus einem Darlehen gegenüber verbunden Unternehmen. Der Zinssatz ist fest und die Laufzeit unbestimmt. Das Darlehen ist kurzfristig.

Die Forderungen gegen Gesellschafter resultieren mit TEUR 184 (Vj. TEUR 161 aus Lieferungen und Leistungen.

Eigenkapital

Das Stammkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 10 beim gezeichneten Kapital und bei der Kapitalrücklage um TEUR 666 erhöht. Die Veränderung resultiert aus der genannten Verschmelzung.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 2.922 (Vj. TEUR 2.002), für Personalkosten TEUR 209 (Vj. TEUR 172) und für Rückbauverpflichtungen TEUR 40 (Vj. TEUR 0).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel in TEUR

31.12.2022 31.12.2021
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Verbindlichkeit bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 183 234 0 417 6 0 0 6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.468 0 0 1.468 1.310 0 0 1.310
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 32.343 0 3.000 35.343 4.830 0 3.000 7.830
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.608 0 0 2.608 1.932 0 0 1.932
Sonstige Verbindlichkeiten 182 0 0 182 378 0 0 378
- ' davon aus Steuern 71 0 0 71 57 0 0 57
36.784 234 3.000 40.018 8.456 0 3.000 11.456

Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 65 (Vj. TEUR 78) aus Lieferungen und Leistungen. Zudem betreffen die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 32.278 (Vj. TEUR 4.753) sonstige Verrechnungen mit der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, (insbesondere Cash-Pooling) und in Höhe von TEUR 3.000 (Vj. TEUR 3.000) ein langfristiges Darlehen. Die Cash Pool Verbindlichkeiten belaufen sich in 2022 auf 32.270,6 TEUR. Im Jahre 2021 waren es 4.581.7 TEUR.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 23) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 2.534 (Vj. TEUR 1.910) aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und entfallen auf folgende (Teil-)Bereiche:

2022 2021
TEUR TEUR
Umsatzerlöse
Waren und Dienstleistungen:
Organische Stoffe 24.598 18.815
Kunststoffe 103 906
Strom 5.312 1.941
Abfall zur Verwertung 148 170
Behältermiete 30 44
Sonstiges 2.733 1.912
Abzgl. Skonti -23 -18
32.901 23.770

Der Umsatz der C.A.R.E Biogas GmbH, Schkopau, betrug in 2021 TEUR 4.159,5. In 2022 belief sich der Umsatz auf TEUR 4.445,9.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 36) stammen im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 6 (Vj. TEUR 7), aus den Erträgen aus Investitionszulage TEUR 13 (Vj. TEUR 13), aus übrigen periodenfremden Erträgen TEUR 16 (Vj. TEUR 12) und aus den Erträgen aus Anlagenverkäufen TEUR 1 (Vj. TEUR 0).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Periodenfremde Aufwendungen, überwiegend das Geschäftsjahr 2021 betreffend, in Höhe von TEUR 45 (Vj. TEUR 62) sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Es handelt sich hier um Strom und Wasser Jahresabrechnungen sowie Steuerbescheide aus dem Vorjahr bzw. Vorjahren.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Seit Juni 2004 gibt es zwischen der Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, Deutschland, der Gesellschaft und anderen Konzerngesellschaften eine Cashpooling-Vereinbarung mit der DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFT, Frankfurt/Main. Die Gesellschaft ist in diesem Zusammenhang eine gesamtschuldnerische Mithaftung eingegangen. Die Inanspruchnahme betrug am Stichtag EUR 0,00.

Aufgrund des bisher zuverlässigen Überwachungssystems des Cash Pool-Führers (Veolia Umweltservice GmbH, Hamburg, Deutschland) wird das Risiko der Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung im Zusammenhang mit dem Cash Pool-Vertrag als gering eingeschätzt Die gesamte Finanzierung der Gruppe erfolgt im Wesentlichen über den Cash Pool-Führer. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, hat dieser innerhalb der Gruppe eine Vielzahl an Kontrollmechanismen eingerichtet (u. a. Vollmachtsordnung, Investment Committee, umfangreiches Reporting), aufgrund derer risikoreiche Verpflichtungen von den maßgeblichen Gremien geprüft und genehmigt werden müssen.

Ergebnisabführungsvertrag

Zwischen der Gesellschaft und der Veolia Umweltservice & Consulting GmbH, Hamburg, besteht mit Wirkung ab dem Geschäftsjahr 2012 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, hauptsächlich aus Miet- und Leasingverträgen, bestehen für 2023 in Höhe von TEUR 449, für 2024 in Höhe von TEUR 230, für 2025 und später in Höhe von TEUR 1.032.

Mitglieder der Geschäftsführung

Guido Adomßent, Rostock Geschäftsführer, bis 11.01.2023
Marco Faull, Hamburg Geschäftsführer
Christoph von Jan, Weinböhla Geschäftsführer, ab 11.01.2023

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben hinsichtlich § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Veolia Environnement S. A., Paris, Frankreich.

arbeiter.

Angestellte 16
Gewerbliche Arbeitnehmer 86
Aushilfen 1
103

Konzernverhältnisse

Die Veolia Environnement S. A., Paris, Frankreich, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die Gesellschaft ist daher von der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichts befreit.

Der Konzernabschluss wird nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und beim Greffe du Tribunal de Commerce, Paris, Frankreich, offengelegt.

 

Hamburg, den 3. Mai 2023

Marco Faull

Christoph von Jan

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Gesellschaft macht von § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch und verzichtet auf die in § 285 Nr. 9 Buchstabe a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2022 beschäftigten Mit-

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

BioCycling GmbH

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022 Zugang Verschmelzung Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.109,90 € 17.850,00 € - € - € - € 211.959,90 €
194.109,90 € 17.850,00 € - € - € - € 211.959,90 €
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.704.596,04 € 2.165.175,92 € 413.207,78 € - € - € 8.282.979,74 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.566.644,92 € 7.785.161,51 € 188.023,07 € - € 200.075,17 € 19.739.904,67 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.989.562,90 € 615.055,86 € 415.422,96 € 29.100,00 € - € 3.990.941,72 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.532.272,34 € 2.286.514,71 € 995.224,54 € 108.468,31 € - 200.075,17 € 7.505.468,11 €
24.793.076,20 € 12.851.908,00€ 2.011.878,35 € 137.568,31 € - € 39.519.294,24 €
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - € - € 5.000.000,00 € - € - € 5.000.000,00 €
- € - € 5.000.000,00 € - € - € 5.000.000,00 €
24.987.186,10 € 12.869.758,00 € 7.011.878,35 € 137.568,31 € - € 44.731.254,14 €
Abschreibungen
01.01.2022 Zugang Verschmelzung des Jahres Umbuchungen Abgänge 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 188.023,90 € 17.850,00 € 3.398,00 € - € - € 209.271,90 €
188.023,90 € 17.850,00 € 3.398,00 € - € - € 209.271,90 €
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.326.352,05 € 1.305.451,92 212.095,78 € - € - € 5.843.899,75 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.451.592,92 € 6.338.407,51 € 650.661,24 € - € - € 17.440.661,67 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.714.266,90 € 518.970,86 € 341.372,86 € - € 29.100,00 € 2.545.510,72 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - € - € - € - € - € - €
16.492.211,87 € 8.162.830,29 € 1.204.129,98 € - € 29.100,00 € 25.830.072,14 €
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - € - € - € . € - € - €
- € - € - € - € - € - €
16.680.235,77 € 8,180,680,29 € 1.207.527,98 € - € 29.100,00 € 26.039.344,04 €
Buchwerte
31.12.2022 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.688,00 € 6.086,00 €
2.688,00 € 6.086,00 €
II.Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.439.079,99 € 1.378.243,99 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.299.243,00 € 1.115.052,00 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.445.431,00 € 1.275.296,00 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.505.468,11 € 4.532.272,34 €
13.689.222,10 € 8.300.864,33 €
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.000.000,00 € - €
5.000.000,00 € - €
18.691.910,10 € 8.306,950,33 €

Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

1. Grundlagen

Die Biocycling GmbH, ein Unternehmen der Veolia-Gruppe, hat sich auf die Sammlung und Verwertung von Lebensmittelabfällen spezialisiert und ist damit kompetenter Partner für Restaurants, Lebensmitteleinzelhändler und die Lebensmittelindustrie. Aus den Abfällen werden in betriebseigenen Biogasanlagen in einem mehrstufigen Verwertungsprozess Strom und Wärme erzeugt sowie Dünger produziert.

2. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Als Teil der Veolia Umweltservice-Gruppe, einem der führenden Akteure auf dem Entsorgungsmarkt in Deutschland, profitiert die BioCycling GmbH ebenfalls von dieser Marktposition, insbesondere durch die Einbindung in das Vertriebsnetz der Gruppe.

Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2022 war insbesondere durch die folgenden Entwicklungen geprägt:

1. Akquise der Schradenbiogas GmbH & Co. KG:

Durch die Akquise der Schradenbiogas GmbH & Co. KG in 12.2022 konnte die Biocycling GmbH die eigene Marktposition signifikant stärken. Die Anzahl der eigenen Biogasanlagen wird sich nach der geplanten Verschmelzung von Schradenbiogas GmbH & Co. KG und Biocycling GmbH am 01.01.2024 von 3 Biogasanlagen auf 6 Anlagen erhöhen. Die Anzahl der eigenen LKWs wird sich von ca. 40 Stück auf ca. 90 Stück erhöhen. Damit einher geht eine Verdopplung der Mitarbeiter ab der Verschmelzung von zuvor 100 Mitarbeitern auf künftig 200 Mitarbeiter. In 2023 wird Schradenbiogas GmbH & Co. KG eine 100%ige Tochter der Biocycling GmbH sein.

2. Verschmelzung mit C.A.R.E. Biogas GmbH:

Zum 01.01.2022 wurde die C.A.R.E. Biogas GmbH auf die Biocycling GmbH verschmolzen. Der Standort wird ab 01.01.2022 als Biocycling GmbH, Betriebsstätte Schkopau, geführt.

3. Entwicklung Energiepreise:

Aufgrund der gestiegenen Dieselpreise wurde bei den meisten Kunden in Q2.2022 eine Energiekostenpauschale eingeführt. Gleichzeitig konnte die eigenerzeugte Energie zu deutlich erhöhten Preisen verkauft werden.

4. Anlagenschäden/-sanierungen:

Sowohl geplante als auch ungeplante Sanierungen führten zu erhöhten Investitionen und Ergebnisverlusten.

5. Vertrieb:

Es wurden weder signifikant neue Kunden gewonnen noch verloren. Aufgrund der erfolgreichen Akquise-Tätigkeiten in 2021 konnte die eingesammelte Menge an Behältern jedoch deutlich gesteigert werden.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens werden die Umsatzerlöse und das EBIT gemäß Management Accounting (basiert im Wesentlichen auf IFRS) herangezogen. Die Umsatzerlöse betrugen in 2022 32.901,4 TEUR (in 2021 23.769,6 TEUR). Der Anstieg resultiert überwiegend aus der Verschmelzung mit der C.A.R.E. Biogas GmbH und dem Jahreseffekt aus dem Vertrag mit einem großen Einzelhandelsunternehmen. Das EBIT gemäß Management Accounting (basiert im Wesentlichen auf den Vorschriften nach IFRS) betrug in 2022 2.605,5 TEUR (in 2021 1.641,8 TEUR). Diese Veränderungen resultieren im Wesentlichen aus verbesserter Auslastung der eigenen Logistik und der Preissteigerung am Strommarkt. Zudem konnten die Anlagen technisch durchgehend besser genutzt werden und die negativen Einflüsse der Corona-Pandemie waren im Vergleich zu 2021 etwas geringer.

Das EBIT nach HGB ist das handelsrechtliche Ergebnis nach Steuern, korrigiert um Zinsen und Steuern. Der Unterschied zwischen dem EBIT nach Management Accounting (2.605,5 TEUR) und dem EBIT nach HGB (2.722,6 TEUR) beträgt -117,1 TEUR. Der Unterschied resultiert im Wesentlichen aus dem unterschiedlichen Ansatz zur Berechnung der Abschreibungen.

Das Budget für das Geschäftsjahr 2022 wies einen Umsatz von 31.725,1 TEUR und ein EBIT gemäß Management Accounting (basierend auf IFRS) von 2.612,6 TEUR aus. Der Umsatz und das EBIT weisen keine erhebliche Abweichung aus.

Die Lage der Gesellschaft ist zufriedenstellend.

Qualitätsmanagement

Das Unternehmen verfügt über ein Qualitätsmanagementkonzept und ist zertifiziert nach den DIN-Normen 9001, 50001 und seit 2022 nach 37001. Darüber hinaus ist die BioCycling GmbH Entsorgungsfachbetrieb gemäß Entsorgungsfachbetriebsverordnung. Biocycling GmbH erfüllt hiermit alle wesentlichen Voraussetzungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der Aufträge, wobei hier insbesondere auch die Bereiche der Unfallverhütung und des Umweltschutzes eine bedeutende Rolle spielen.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft

Die BioCycling GmbH hat im Geschäftsjahr 2022 einen Gewinn von 2.533,8 TEUR vor Ergebnisabführung erzielt. Im Vorjahr war es ein Gewinn in Höhe von 1.909,8 TEUR.

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft, die vollständig aus der oben beschriebenen Geschäftstätigkeit stammen, betrugen im Geschäftsjahr 2022 32.901,4 TEUR (Vorjahr 23.769,6 TEUR). Die Veränderung der Ergebnisgrößen ergibt sich aus unten aufgeführter Tabelle.

Umsatzerlöse

Waren und Dienstleistungen:

2022 2021
TEUR TEUR
Organische Stoffe 24.598 18.815
Kunststoffe 103 906
Abfall zur Verwertung 148 170
Behältermiete 30 44
Stromerlöse 5.312 1.941
Sonstiges 2.733 1.912
Korrektur
Abzügl. Skonto -23 -18
32.901 23.770

Der Umsatz der auf die Gesellschaft verschmolzenen C.A.R.E. Biogas GmbH betrug in 2021 4.159,5 TEUR. In 2022 belief sich der Umsatz auf 4.445,9 TEUR.

Der Materialaufwand hat sich erhöht (19.644,8 TEUR in 2022; 14.449,8 TEUR in 2021). Der Aufwand korrespondiert mit dem Umsatz und ist ebenfalls gestiegen.

Der Personalaufwand hat sich um 1.080,1 TEUR von 3.178,6 TEUR auf 4.258,7 TEUR erhöht. Dies resultiert aus einer jährlichen Gehaltsanpassung von 2,5 % und einem Aufbau an Personal, getrieben durch die Neukundenentwicklung und der Verschmelzung mit der C.A.R.E. Biogas GmbH.

Die Abschreibungen sind von 2021 auf 2022 um 273,2 TEUR auf 1.207,5 TEUR gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Jahr 2022 auf 5.128,9 TEUR. Die Aufwendungen haben sich maßgeblich durch Reparatur-, Projekt- und Leasingkosten um 1.889,2 TEUR erhöht. Der Wert betrug im Jahr 2021 3.239,6 TEUR.

Die Gesellschaft weist für 2022 keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag auf, da die Gesellschaft aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags seit dem 1. Januar 2012 Teil der ertragsteuerlichen und umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Veolia Umweltservice & Consulting GmbH ist. Im Jahre 2022 wird ein Gewerbesteuererstattungsbetrag von 1,5 TEUR ausgewiesen, der aus einer Akquise resultiert.

Zum 31. Dezember 2022 betrug die Bilanzsumme 44.351,4 TEUR (Vorjahr 14.106,6 TEUR), wobei hiervon auf das Anlagevermögen 18.691,9 TEUR (Vorjahr 8.306,9 TEUR) und auf das Umlaufvermögen 25.610,7 TEUR (Vorjahr 5.789,2 TEUR) entfallen. Die Veränderung des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Kauf von Anteilen sowie aus Investitionen in Sachanlagen, die aber aufgrund des Projektstandes noch nicht in Gänze aktiviert wurden. Das Sachanlagevermögen der C.A.R.E. Biogas GmbH betrug zum 31.12.2021 4.689 TEUR. Die Veränderung des Umlaufvermögens resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb eines Darlehens an die Schradenbiogas GmbH & Co. KG in Höhe von 19.992,8 TEUR.

Der Jahresgewinn wurde auf Basis des Ergebnisabführungsvertrags von der Veolia Umweltservice & Consulting GmbH übernommen. Die Eigenkapitalquote beträgt rund 2,5 %.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.019,9 TEUR auf 3.196,5 TEUR gestiegen. Die Differenzen resultieren überwiegend aus der Neukundenakquise und höheren Lagerbeständen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen in 2022 1.467,8 TEUR und in 2021 1.310,0 TEUR. Die Summe an Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhte sich um 28.188,4 TEUR von 9.762,9 TEUR auf 37.951,3 TEUR. Die Differenz resultiert hauptsächlich aus den getätigten Investitionen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Cash-Pool Verbindlichkeiten.

Die Finanzkraft der BioCycling GmbH ist gerade auch vor dem Hintergrund der Einbindung in die Veolia-Gruppe (Cash Management, zentrales Forderungsmanagement etc.) stabil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war und ist zu jedem Zeitpunkt uneingeschränkt gegeben.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose- und Chancenbericht

Hinsichtlich des Russland-Ukraine-Krieges und der gegen Russland verhängten Sanktionen wird mit langfristigen Auswirkungen für die Weltwirtschaft gerechnet. Aussagen zur zeitlichen Erstreckung der Krise sind jedoch aktuell kaum möglich. Neben den Risiken aufgrund von steigenden Energiekosten, sehen wir zudem Risiken im Bereich der globalen Lieferketten. Unmittelbare Risiken bestehen jedoch nicht, da die Gesellschaft weder in der Ukraine noch in Russland tätig ist. Die mittelbaren Risiken und Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aktuell nicht quantifizierbar.

Insgesamt wird davon ausgegangen, dass sich die Ergebnislage 2023 deutlich verbessern wird. Die erwartete Verbesserung der Ergebnislage erfolgt insbesondere durch die Fertigstellung langfristiger Projekte und der Energiepreisentwicklung.

Mittelfristig wird erwartet, dass die Biocycling GmbH vom nun beschleunigten Energiewandel profitiert. Zudem bieten sich noch Potenziale bei der Nutzung der Energie:

Chance hoch: Kauf Biomethanaufbereitung in Geislingen (Schraden) von EnBW: Zwei Verhandlungstermine haben bereits stattgefunden. Voraussichtlich wird in KW42 ein verbessertes Angebot von Biocycling GmbH vorgelegt.

Chance mittel: Installation Biomethanaufbereitung in Schkopau und Bardowick:

Projektstart in Schkopau bereits erfolgt. Abschluss des Projekts bis Ende 2025, da zum 31.12.2023 die Anlage aus dem EEG fällt.

In Bardowick soll das Projekt bis Ende 2027 abgeschlossen werden, da die Anlage dann aus dem EEG fällt.

Installation CO 2 -Verflüssigung an allen Standorten mit Biomethanaufbereitung: Die Installation erfolgt parallel zur Installation der Biomethanaufbereitung (erster Standort Schkopau). Biomethanaufbereitung und CO 2 -Verflüssigung vom gleichen Hersteller.

Wärmenutzung in Rhade: Aktuell warten wir auf ein Angebot zu einer Anlage zur Trocknung von Eisenschlamm.

Umstellung von Diesel LKWs auf Gas LKWs: Bislang wurden sieben LKWs gekauft und sieben weitere sind bestellt.

Komprimierung von Biomethan und Betankung der eigenen LKWs: Aktuell werden Angebote von Tankstellen (zunächst in Bardowick) eingeholt. Wann die Produktion von eigenem CNG starten kann, hängt von den CAPEX Budgets der kommenden Jahre ab.

Unter Berücksichtigung der im Prognosebericht geschilderten Faktoren wird für das Geschäftsjahr 2023 mit Umsatzerlösen in Höhe von 35.040,7 TEUR und einem EBIT gemäß Management Accounting in Höhe von 4.711,5 TEUR geplant. Auf Basis der Erfahrung des abgeschlossenen Geschäftsjahres 2022 wird die Differenz zwischen dem EBITDA gemäß Management Accounting und dem EBITDA nach HGB gleichbleibend erwartet.

Risikobericht

a) Wirtschaftliche Risiken

Bestandsgefährdende Risiken bestehen unter Berücksichtigung des im Geschäftsjahr 2012 mit der Muttergesellschaft geschlossenen Ergebnisabführungsvertrags nicht. Eine Kündigung des Vertrags lag im Berichtszeitraum nicht vor.

Das größte Risiko ist der Ausfall von Biogasanlagen. Auch umfangreiche Vorsorgemaßnahmen und die Einhaltung von Wartungsplänen können nicht mit Sicherheit Schäden verhindern. Dieses Risiko wird als mittel eingestuft.

Die Ausbringung von Gärsubstrat aus Biogasanlagen in die Landwirtschaft könnte langfristig aufgrund von zu hohen Störstoffanteilen durch den Gesetzgeber eingeschränkt werden, sodass eine Nachbehandlung erforderlich ist. Die Kosten für diese Nachbehandlung würden alle Marktteilnehmer belasten. Dieses Risiko wird als gering bis mittel eingestuft.

b) Generelles Risikomanagement

Entsprechend den gruppenweit angewendeten Prinzipien einer frühzeitigen und systematischen Identifikation von Risiken in allen Bereichen der Geschäftstätigkeit ordnet die Veolia Umweltservice GmbH als Holdinggesellschaft die Verantwortung für das Management von Risiken den jeweiligen Funktionsbereichen, in Person des jeweiligen Fachverantwortlichen, zu. Dieses gilt auch für die BioCycling GmbH.

Zielsetzung ist dabei, die Möglichkeiten zur Vermeidung von Risiken im Vorfeld weitgehend auszuschöpfen sowie geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zeitnah einleiten zu können und negative Auswirkungen somit zu minimieren.

Die Fachverantwortlichen der BioCycling GmbH sind innerhalb ihres Verantwortungsbereiches für die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken verantwortlich.

In Abstimmung mit dem Controlling werden Risikopositionen in der BioCycling GmbH regelmäßig in das unterjährige Berichtswesen eingearbeitet und entsprechend ihrer Werthaltigkeit in den Führungsgremien behandelt.

Die interne Revision prüft die Einhaltung von Richtlinien, Vollmachtsordnungen, Prozess-Effektivität sowie die ordnungsmäßige Bearbeitung von Sachverhalten. Sie prüft die Funktionsfähigkeit und Effektivität und empfiehlt Ansätze zur Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems. Die interne Revision berichtet direkt an den Vorsitzenden der Gruppengeschäftsführung.

c) Finanzielle Risiken

Zu den finanziellen Risiken gehören das Ausfall- und Liquiditätsrisiko:

Das Ausfallrisiko auf Forderungen besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der Forderungen gegen den jeweiligen Geschäftspartner. Wir gehen davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko abgedeckt ist. Ferner werden Ausfallrisiken durch eine permanente Debitorenüberwachung weiter minimiert. Ein erhöhtes Ausfallrisiko durch die Coronavirus-Pandemie wird dennoch aufgrund von erwarteten Insolvenzen insbesondere in der Hotellerie und dem Gastgewerbe erwartet. Insgesamt wird dieses Risiko als mittel eingestuft.

Die Liquiditätsversorgung der Gesellschaft findet im Rahmen des Cash Pools durch die Veolia Umweltservice GmbH statt. Daher wird dieses Risiko als gering eingestuft.

 

Hamburg, 3. Mai 2023

Christoph von Jan

Marco Faull

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BioCycling GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BioCycling GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BioCycling GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen.unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da do- lose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 13. Dezember 2023

KPMG AGWirtschaftsprüfungsgesellschaft

Helge Timm, Wirtschaftsprüfer

Kristina Grothge, Wirtschaftsprüferin

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