STAWAG Energie GmbH
Lombardenstraße 12, 52070 Aachen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Karl Gottschalk seit 28.12.2011 | Geschäftsführer |
Frank Brösse seit 16.4.2007 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STAWAG Energie GmbHAachenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 20231. Grundlagen des Unternehmens In der STAWAG Energie GmbH (im Folgenden: STAWAG Energie) sind die regenerativen Projektierungs- und Erzeugungskapazitäten des STAWAG-Konzerns gebündelt. Hierzu ist die Gesellschaft in den Bereichen Windenergie und Photovoltaik aktiv. Die Gesellschaft bildet dabei die komplette Wertschöpfungskette von der Auswahl geeigneter Standorte über Planung, Entwicklung bis hin zu Bau und Betriebsführung ab. Die STAWAG Energie ist hundertprozentige Tochter der Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft (STAWAG). 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat ihren Bericht zur Lage des Weltklimas 2023 veröffentlicht. WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo sprach dabei mit Blick auf die sich im Bericht abzeichnende Klimakrise von der entscheidenden Herausforderung, der sich die Menschheit zu stellen habe. So wurde im abgelaufenen Jahr die Grenze jedes einzelnen Klimaindikators zum Teil erheblich überschritten. 2023 war das mit Abstand heißeste Jahr seit Beginn der Klimaaufzeichnungen. Die globale Durchschnittstemperatur lag um rund 1,45 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau. "Noch nie lagen wir - wenn auch nur vorübergehend - so nah an der unteren 1,5-Grad-Schwelle des Pariser Abkommens zum Klimawandel", so Celeste Saulo. Dabei hatte sich die Weltgemeinschaft 2015 im Pariser Klimaabkommen darauf geeinigt, den Anstieg auf 1,5 Grad Celsius bis maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Heute ist die Aufbruchstimmung dahin, das 2-Grad-Ziel nach Ansicht vieler Forscher nicht mehr zu halten. Die Gletscher haben im vergangenen Jahr mehr Eis verloren als je zuvor seit Beginn der Aufzeichnungen 1950, und in 90 Prozent der Ozeanregionen wurden 2023 Hitzewellen gemessen: Eine besondere Gefahr, da die Meere die Wärme länger speichern als die Atmosphäre. Auch der Meeresspiegel erreichte ein Rekordhoch, was sowohl den zunehmenden Wärmegehalt der Ozeane als auch das anhaltende Schmelzen von Gletschern und Inlandeis widerspiegelt. Allein die Schweizer Alpengletscher haben in den vergangenen zwei Jahren rund 10 Prozent ihres verbliebenen Volumens verloren. Im Westen Nordamerikas betrug der Massenverlust der Gletscher 2023 etwa 9 Prozent und vollzog sich damit fünfmal schneller als in den Jahren 2000 bis 2019. Die extremen Wetter- und Klimaereignisse wie Fluten, tropische Wirbelstürme, extreme Hitze und Dürren hatten im abgelaufenen Jahr auf allen bewohnten Kontinenten erhebliche sozio-ökonomische Auswirkungen: Stürme wie der Hurrikan "Otis", oder die Zyklone "Freddy" oder "Mocha" forderten zahlreiche Todesopfer. Mit 48,2 Grad Celsius wurde in Italien ein neuer Hitzerekord aufgestellt, Agadir in Marokko erreichte sogar 50,4 Grad Celsius. Wetter- und Klimagefahren verschärfen die Herausforderungen bei der Ernährungssicherheit und lösen weiterhin neue und längere Vertreibungen aus. So nennt der Bericht der WMO Zahlen, nach denen sich die Zahl der Menschen, deren Ernährungssicherheit weltweit aktuell gefährdet ist, von 149 Mio. Menschen vor der COVID-19- Pandemie auf nun 333 Mio. Menschen im Jahr 2023 mehr als verdoppelt hat. Die sich verschärfende Klimakrise macht den verstärkten Ausbau regenerativer Energiequellen und die Abkehr von fossilen Energieträgern unabdingbar. Weltweit hat sich die Kapazität erneuerbarer Energien nach Angaben der Internationalen Energieagentur IEA gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent auf insgesamt 510 GW erhöht und ist damit 2023 schneller als je zuvor in den letzten drei Jahrzehnten gewachsen. Drei Viertel des weltweiten Zubaus entfielen mit knapp 380 GW auf die Photovoltaik, der Windenergieausbau belief sich mit rund 108 GW auf einen Anteil von 21 Prozent. Dabei fand der größte Ausbau in China statt. Hier wurden 2023 so viele PV-Anlagen in Betrieb genommen wie im Jahr zuvor weltweit, gleichzeitig legte der Windenergie-Ausbau in China im Vergleich zum Vorjahr um 66 Prozent zu. Auch in Deutschland konnte ein deutlicher Zubau im Bereich der erneuerbaren Energien verzeichnet werden, die installierte Anlagenleistung stieg um 17 GW auf insgesamt 170 GW. Vor allem beim Zubau im Bereich Photovoltaik konnte ein großer Schritt nach vorne gemacht werden: der Zubau der Solarleistung hat sich 2023 mit 14,1 GW im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt, davon am stärksten in Bayern mit 3,5 GW. Laut Angaben der BNetzA betrug die installierte Gesamtleistung im Bereich Photovoltaik zum Jahresende 2023 81,7 GW, was zugleich bedeutet, dass in den kommenden Jahren im Durchschnitt 19 GW pro Jahr zugebaut werden müssen, um das Ausbauziel für Solar von 215 GW im Jahr 2030 zu erreichen. Vergleichsweise bescheiden stellt sich dagegen der Zubau im Bereich Onshore-Windenergie dar. Auch wenn dieser über Vorjahresniveau liegt, konnten dennoch lediglich rund 2,9 GW Windleistung zugebaut werden. Die installierte Gesamtleistung (unter Berücksichtigung stillgelegter Anlagen) stieg auf insgesamt 60,9 GW, damit ist gut die Hälfte des Ausbauzieles 2030 in Höhe von 115 GW erreicht. Der leistungsmäßig größte Zubau (1,1 GW) wurde in Schleswig-Holstein registriert, in Bayern nahmen neue Windenenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von lediglich 0,023 GW ihren Betrieb auf. Der Zubau regenerativer Energien sowie die Abschaltung der letzten drei verbliebenen Kernkraftwerke am 15. April 2023 machen sich im Stromerzeugungsmix bemerkbar:
Insgesamt liegt die Stromeinspeisung mit 448 TWh rund 12 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Monatsmarktwerte, die im August 2022 z. B. mit 46,09 ct/kWh für Strom aus Windenergie an Land einen Höchstwert erreicht hatten, sind im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2022 erheblich gefallen und lagen für Strom aus Windenergie an Land zwischen 4,409 ct/KWh und 10,620 ct/KWh. Rund 251 TWh des in Deutschland produzierten Stroms (Vorjahr: rund 234 TWh) entstammen regenerativen Quellen, die Stromproduktion aus konventionellen Kraftwerken betrug rund 197 TWh (Vorjahr: rund 273 TWh).
Damit konnten die regenerativen Energieträger ihren Anteil am Strommix ein weiteres Mal ausbauen: Im abgelaufenen Jahr hat dieser rund 56 Prozent betragen und ist damit gegenüber dem Vorjahr um rund 10 Prozentpunkte gestiegen. In 11 von 12 Monaten wurde mehr Strom aus erneuerbaren Energien wie Wind, Wasser und Sonne als aus konventionellen Energieträgern wie Kohle, Erdgas und Kernenergie eingespeist. Erstmals hat dabei im vergangenen Jahr bei der Stromproduktion in Deutschland Windkraft die Kohle als wichtigsten Energieträger abgelöst. Mit rund 142 TWh hat die Stromeinspeisung aus Windkraft einen neuen Höchstwert erreicht. Dass die Windenergie absolut wie auch prozentual so deutlich zulegte, erklärten die Statistiker zum einen mit dem Ausbau der Erzeugungskapazitäten und dem hohen Windaufkommen, zum anderen mit dem Rückgang der Gesamtmenge des erzeugten Stroms: In energieintensiven Industriezweigen war die Nachfrage aufgrund schwacher Konjunktur geringer als im Vorjahr, zudem stieg die aus dem Ausland importierte Strommenge deutlich um rund 41 Prozent auf 69,3 TWh. An 250 Tagen des abgelaufenen Geschäftsjahres (Vorjahr: 128 Tage) lag die Stromproduktionen aus Erneuerbaren Energien über der aus konventionellen Energieträgern, an 156 Tagen (Vorjahr: 51 Tage) wurde sogar ein Anteil von über 60 Prozent der Erneuerbaren Energien am Gesamtstromverbrauch gemessen. Der Höchstwert wurde Heiligabend 2023 mit rund 83 Prozent erreicht. Die Windkraft war im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Anteil von 56,7 Prozent (Vorjahr: 53,6 Prozent) erneut größter Energieträger bei den Erneuerbaren Energien. Der Anteil der Biomasse hat sich von 16,9 Prozent im Vorjahr um 1,8 Prozentpunkte auf nunmehr 15,1 Prozent verringert, der Anteil der Photovoltaik sank von 23,7 Prozent im Jahr 2022 auf 22,0 Prozent im abgelaufenen Jahr. Auch die STAWAG Energie konnte die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien unter Berücksichtigung der Beteiligungsquote verglichen zum Vorjahr deutlich steigern. Einschließlich der mit Biogas betriebenen Blockheizkraftwerke der STAWAG (22,8 GWh) wurden im abgelaufenen Jahr 587 GWh erzeugt, was gegenüber dem Vorjahr mit rund 488 GWh eine Steigerung von 20,4 Prozent bedeutet. Insgesamt haben die Anlagen damit ohne Berücksichtigung der Beteiligungsquote für rund 900 GWh regenerativ erzeugten Strom produziert.
Den größten Anteil mit 87 Prozent trägt die Stromerzeugung aus Windenergie, in diesem Bereich ist eine Steigerung um 206 GWh (+35,9 Prozent) verglichen mit dem Vorjahr zu verzeichnen. Die Stromproduktion in den BHKWs der STAWAG stieg um 2,3 GWh (+11,1 Prozent), während die Stromproduktion aus Solarenergie um 7,9 GWh (-12,4 Prozent) zurückging. Auch die STAWAG Energie konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ihr Anlagenportfolio erfolgreich erweitern. Im Rahmen der Trave Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, einer Kooperation zwischen der STAWAG Energie und der Stadtwerke Lübeck Energie GmbH, gingen am Standort Gorlosen- Strassen im Landkreis Ludwigslust-Parchim in Mecklenburg-Vorpommern acht neue Windenergieanlagen mit einer Leistung von insgesamt 32,8 MW in Betrieb, an denen die STAWAG Energie einen rechnerischen Anteil von 25 Prozent hält. Im Rahmen der Kooperation ELWEA, einer 49 Prozent Beteiligung der STAWAG Energie, ging am 31. Januar 2024 eine Windenergieanlage mit einer Leistung von 5,5 MW in Betrieb, es folgten am 16. Februar und am 27. März 2024 zwei weitere Anlagen, die die STAWAG Energie in Simmerath errichtet hat und an denen die Gesellschaft 100 Prozent der Anteile hält. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr wurde mit dem Bau des Windparks Erftstadt begonnen. Hier sollen voraussichtlich ab 2025 acht Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 33 MW grünen Strom liefern. Das Gesamtinvestitionsvolumen dafür beträgt knapp 50 Mio. Euro. Neben einer gut gefüllten und fortgeschrittenen Projektpipeline zeigen auch die im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielten Genehmigungen, dass die STAWAG Energie ihr Ziel, bis 2030 unter Berücksichtigung ihrer Anteilsquote eine jährliche Produktionskapazität für 1 TWh grünen Strom zu errichten, konsequent weiterverfolgt. So wurden für den Standort Nieder-Schleidern die Genehmigung zur Errichtung von drei Windenergieanlagen des Herstellers Vestas mit einer Gesamtleistung von 16,8 MW sowie für den Standort Aldenhoven von zwei Windenergieanlagen des Herstellers GE mit einer Gesamtleistung von 10,6 MW erteilt, Bauanträge mit einer Gesamtleistung von 65,5 MW sind eingereicht. Weitere gestellte Bauanträge mit einer Leistung von 30 MW betreffen die Kooperation im Rahmen der Trave Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG, die zur Hälfte der STAWAG Energie zuzurechnen sind. Das abgeschlossene Geschäftsjahr war bislang der erfolgreichste in der regenerativen Geschichte des Unternehmens: Mit einem EBT in Höhe von 18,8 Mio. Euro erwirtschaftete die STAWAG Energie zum fünften Mal in Folge einen Jahresüberschuss oberhalb von 10 Mio. Euro erzielt. Das Ergebnis lag damit um 6,1 Mio. Euro (+48 Prozent) über Plan und wurde über den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag an die STAWAG abgeführt und leistet so einen relevanten Beitrag zum Ergebnis des Mutterunternehmens. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren
Zur internen Steuerung des Unternehmens werden die folgenden Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes und der Lage der Gesellschaft von Bedeutung sind, herangezogen:
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten Umsatzerlöse in Höhe von 5,7 Mio. Euro realisiert werden. Der Materialaufwand liegt mit 1,6 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres, die Personalaufwendungen um rund 10 Prozent (0,3 Mio. Euro) über dem Vorjahreswert. Auch die Abschreibungen liegen (ohne Berücksichtigung einer Wertberichtigung) auf Vorjahresniveau, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gegenüber dem Vorjahr leicht um 4 Prozent gestiegen sind. Mit einem um 51 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf nunmehr 23,6 Mio. Euro gestiegenen Beteiligungsertrag trugen die renditestarken Beteiligungen der STAWAG Energie wesentlich zum positiven Ergebnis der Gesellschaft bei. Trotz wieder gesunkener Marktpreise macht sich hier die Mehrproduktion im Vergleich zum Vorjahr positiv bemerkbar. Aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens wurden Erträge mit der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG (TWB) in Höhe von 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,1 Mio. Euro) erzielt. Der Rückgang resultiert aus der partiellen Tilgung der TWB gewährten Darlehen. Die Zinsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Mio. Euro (-19 Prozent) erneut gesunken.
Insgesamt konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 18,8 Mio. Euro das Ergebnis des Vorjahres nicht nur um rund 8 Prozent gesteigert werden, darüber hinaus wurde der Planansatz um 48 Prozent übertroffen. Dabei betrug die EK-Rendite hervorragende 19,5 Prozent. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist als sehr stabil zu bezeichnen. Aufgrund des Einbezugs in die Konzernfinanzierung steht der Gesellschaft grundsätzlich eine ausreichende Liquidität zur Verfügung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hinsichtlich der Vergütung des eingespeisten Stroms durch die wirtschaftlich stabil aufgestellten Netzbetreiber und Direktvermarkter sind Forderungsausfälle in der Regel nicht zu erwarten. Zum 31. Dezember 2023 verfügt die Gesellschaft über Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von insgesamt 27,3 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahresstichtag stiegen diese damit vor allem aufgrund des Cash-Poolings im Konzern um rund 10,7 Mio. Euro (64 Prozent). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,1 Mio. Euro (Vorjahr: 0,5 Mio. Euro). Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in einer Gesamthöhe von 0,6 Mio. Euro und damit rund 3,3 Mio. Euro niedriger als im Vorjahr vor allem gegen die Solar Power Turnow West I GmbH & Co. KG und die Solar Power Turnow West II GmbH & Co. KG. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind gegenüber dem Vorjahr um 42 Prozent gesunken und setzen sich im Wesentlichen aus Zinsen sowie Gewinnansprüchen zusammen. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut um 20,9 Mio. Euro (+19 Prozent) erhöht. Das Finanzanlagevermögen stieg um 11,9 Mio. Euro. Hierfür waren Investitionen in die STAWAG B.V. sowie in drei Windparkgesellschaften ursächlich. Dem Anstieg von insgesamt 14,4 Mio. Euro standen die Rückführung von Ausleihungen (-0,6 Mio. Euro) sowie die Wertberichtigung auf den Beteiligungsansatz der Trianel Windkraftwerk Borkum GmbH & Co. KG (-2,0 Mio. Euro) entgegen. Der Kassenbestand liegt wie auch in den Vorjahren aufgrund des Cash-Poolings im Konzernverbund auf niedrigem Niveau, der aktive Rechnungsabgrenzungsposten leicht über dem des Vorjahres. Auf der Kapitalseite ergeben sich die folgenden Veränderungen: Das Eigenkapital erhöhte sich durch Zuzahlungen des Gesellschafters Stadtwerke Aachen AG in die Kapitalrücklage zur Finanzierung weiterer Beteiligungen im abgelaufenen Geschäftsjahr um 11,4 Mio. Euro (+13 Prozent). Infolgedessen sank die Eigenkapitalquote von 76 Prozent im Vorjahr auf 73 Prozent zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Die Höhe der Rückstellungen liegt mit 0,9 Mio. Euro nahezu auf Vorjahresniveau; diese umfassen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen (wie im Vorjahr 0,2 Mio. Euro), Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen (wie im Vorjahr 0,3 Mio. Euro) sowie Personalrückstellungen (0,3 Mio. Euro, Vorjahr: 0,3 Mio. Euro). Aus dem Vorjahr bestehende Darlehen wurden planmäßig zurückgeführt, dadurch reduzierten sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 0,7 Mio. Euro auf 3,9 Mio. Euro zum Abschlussstichtag. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag liegen mit 0,1 Mio. Euro um 0,8 Mio. Euro unter, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, liegen auf Vorjahresniveau. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter resultieren im Wesentlichen aus Gesellschafterdarlehen in Höhe von 9,9 Mio. Euro (Vorjahr: 11,9 Mio. Euro) und der Gewinnabführung (18,8 Mio. Euro, Vorjahr: 17,5 Mio. Euro). Zusammenfassend stellt sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der STAWAG Energie als geordnet dar. Die Gesellschaft hat den im Gesellschaftsvertrag vorgegebenen Zweck "Betrieb von Anlagen zur Energieumwandlung, Halten von Beteiligungen an Anlagen zur Energieumwandlung sowie die Verwertung der in den Anlagen erzeugten Energie für den Gesellschafter" im Geschäftsjahr voll erfüllt. Die Geschäftsführung der STAWAG Energie bewertet die Gesamtentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres als positiv und sieht die Erwartungen als bestätigt an. 3. Prognosebericht Die folgenden Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufes und der Planung von Bedeutung sind, werden nachstehend für die kommenden beiden Geschäftsjahre prognostiziert. An der Entwicklung dieser Kennzahlen bemessen sich die Zukunftsaussichten.
Für die Geschäftsjahre 2024/25 plant die Gesellschaft jeweils eine Gesamtleistung von 6,8 Mio. Euro bzw. von 16,2 Mio. Euro. Ein Jahresüberschuss vor Gewinnabführung an den Gesellschafter wird in Höhe von 10,2 Mio. Euro bzw. in Höhe von 13,4 Mio. Euro erwartet. Hinsichtlich der Energieproduktion in den Anlagen der Gesellschaft und der Beteiligungen geht die Gesellschaft von einem durchschnittlichen Sonnen- bzw. Windjahr aus. Die Vergütung des eingespeisten Stroms erfolgt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, damit ist eine Mindestvergütung des eingespeisten Stromes garantiert. Kostensteigerungen sind in adäquatem Maße in den Planungen berücksichtigt. Für die kommenden Jahre verfügt die STAWAG Energie über eine schon heute gut gefüllte und weit fortgeschrittene Projektpipeline. So ist neben den bereits eingereichten Bauanträgen für das kommende Geschäftsjahr geplant, weitere fünf Bauanträge zu stellen, mit denen nach erfolgter Realisierung die installierte Anlagenbasis langfristig um rund 100 MW erweitert würde. Auf Ebene der Kooperation Trave Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG ist für das kommende Geschäftsjahr die Beantragung von Anlagen mit einer Gesamtleistung von 24 MW geplant. Der Fokus der weiteren Projektentwicklung liegt nach wie vor verstärkt darauf, neue Potenziale in der Region Aachen zu erschließen, in Kooperation mit Partnern werden dabei auch Projekte außerhalb von Nordrhein-Westfalen entwickelt. 4. Chancen-/Risikobericht Die STAWAG Energie ist in das konzernweite Risiko-Management-System der E.V.A. eingebunden. Zusätzlich werden ausgewählte Geschäftsvorgänge durch die Revision des Konzerns überprüft. Mit diesem Instrumentarium werden nach Art und Umfang Frühwarnsignale definiert und bestandsgefährdende Risiken erkannt. Als Ergebnis der Risikoinventur liegen keine den Unternehmensbestand gefährdenden Risiken vor. Der Trianel Windpark Borkum befindet sich seit über acht Jahren im Regelbetrieb. Die Leistungsfähigkeit des Windparks wird vor allem durch die technische Verfügbarkeit sowie das Windaufkommen und die daraus resultierende Stromproduktion bestimmt. Hier haben im abgeschlossenen Geschäftsjahr unerwartete Stillstände dazu geführt, dass der von der TWB- Gesellschaft für das abgelaufene Geschäftsjahr geplante Ertrag nicht erreicht wurde. Es zeigt sich im laufenden Betrieb, dass es sich bei TWB um ein technisch anspruchsvolles und mit Unsicherheiten behaftetes Projekt handelt, dessen Vergütungssatz für den eingespeisten Strom nach Auslaufen der hohen Anfangsvergütung zudem in hohem Maße von Marktgegebenheiten abhängig ist. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht hat daher die STAWAG Energie mit Blick auf die zukünftigen Erträge aus der Trianel Windpark Borkum GmbH & Co. KG den Beteiligungsansatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 2 Mio. Euro wertberichtigt. Alle technischen Anlagen der STAWAG Energie unterliegen dem allgemeinen Anlagenausfallrisiko bzw. dem Risiko unerwarteter Stillstände. Risiken über das betriebsübliche Maß hinaus sind bei den derzeit installierten Anlagen nicht erkennbar. Darüber hinaus ist die Ertragssituation in bekanntem Maße wetterabhängig. Durch den Erzeugungsmix sowie eine Diversifikation der Anlagenstandorte auch außerhalb Aachens wird diese Wetterabhängigkeit vermindert. Im Rahmen der technischen Betriebsführung überwachen wir und die von uns beauftragten Unternehmen die Anlagen mittels Fernüberwachung täglich, Wartungsintervalle erfolgen entsprechend den Vorgaben der Anlagenhersteller, sodass das Anlagenausfallrisiko minimiert wird. Im Rahmen der Planung geht die Gesellschaft von einem durchschnittlichen Produktionsjahr aus. Diese Planung bietet neben dem Risiko wetterbedingt niedrigerer Erträge zugleich die Chance, dass die Planungen in einzelnen Jahren übertroffen werden können. Die Energieproduktion der STAWAG Energie erfolgt nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und wird mit im Konzern verbundenen Unternehmen bzw. mit dem jeweiligen Netzbetreiber sowie mit Direktvermarktern abgerechnet. Mit einem Ausfall unserer Forderungen ist nicht zu rechnen. Bei den stromproduzierenden Anlagen ist der Netzbetreiber zur Abnahme des Stroms verpflichtet, der Vergütungssatz des Stromes unterliegt keinen verbrauchsabhängigen Schwankungen. Zudem besteht im Rahmen der Direktvermarktung die Chance, über der Mindestvergütung liegende Erträge zu realisieren. Preisänderungsrisiken sind wir erst ab dem Zeitpunkt ausgesetzt, ab dem die auf 20 Jahre gesetzlich geregelte Einspeisevergütung entfällt. Beschaffungsseitigen Preisänderungsrisiken sind wir im betriebsüblichen Maße ausgesetzt. Das zuvor Gesagte gilt in gleichem Maße für die Beteiligungen der STAWAG Energie. Diese sind zum überwiegenden Teil fremdfinanziert und damit grundsätzlich einem Zinsänderungsrisiko unterworfen. Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit des jeweiligen Projektes wird jedoch bereits eine Steigerung des aktuellen Zinsniveaus unterstellt, sodass der Effekt zukünftiger Zinssteigerungen in ausreichendem Maße berücksichtigt ist. Die Gesellschaft trägt das allgemeine Projektentwicklungsrisiko. Aufgrund externer Faktoren, die von der STAWAG Energie nur teilweise beeinflussbar sind, kann sich im Laufe eines Projektes herausstellen, dass dieses technisch nicht realisierbar ist bzw. eine Realisierung unwirtschaftlich sein würde und daher die Entwicklung abgebrochen werden muss. Des Weiteren können bei realisierten Projekten unerwartete behördliche Auflagen zu Ertragsverlusten führen. Behördliche Auflagen und Verzögerungen im Genehmigungsprozess können dazu führen, dass Projekte nicht im geplanten Zeitrahmen umgesetzt werden können. Daher besteht ein hohes Risiko, dass Erträge aus der Projektentwicklung erst zu einem späteren Zeitpunkt realisiert werden können. Im Bereich Windenergie setzt die STAWAG Energie vor allem auf ausgesuchte Standorte an Land. Aus der Projektentwicklung heraus werden dabei im kommenden Jahr weitere Anlagen in die Umsetzung gelangen. Die komplette Abdeckung der Wertschöpfungskette in einer Hand von der Entwicklung über die Planung, die Errichtung bis hin zur Betriebsführung ermöglicht dabei attraktive Projekte im Portfolio der STAWAG Energie. Insgesamt wird die Lage der Gesellschaft für das kommende Geschäftsjahr als positiv eingeschätzt. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023Form und Darstellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wird aufgrund der Bestimmungen des Gesellschaftervertrages nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die STAWAG Energie GmbH hat ihren Sitz in Aachen und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Aachen unter der Nummer HRB 7739 eingetragen. Die wesentlichen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Anhang gesondert erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden planmäßig linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Anlagegüter vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern im Anlagevermögen betragen für:
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 250,00 EUR werden sofort als Aufwendungen behandelt. Zugänge zu den Geringwertigen Wirtschaftsgütern im Wert zwischen 250,00 EUR und 800,00 EUR werden aktiviert und im laufenden Wirtschaftsjahr vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Das Wahlrecht für außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich nicht dauernder Wertminderung wird nicht ausgeübt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie flüssige Mittel sind zum Nennwert oder - soweit erforderlich - zum Barwert bilanziert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch angemessene Bewertungsabschläge berücksichtigt. Latente Steuern werden für zeitlich sich in Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB zulässig ist. Im Rahmen des Organschaftsverhältnisses mit der E.V.A. (Organträger) werden diese dort gebildet. Für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger kaufmännischer Vorsicht Rückstellungen gebildet worden, die mit ihren notwendigen Erfüllungsbeträgen passiviert werden. Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen werden entsprechend der Restlaufzeit des Gestattungsvertrages unter Berücksichtigung einer Preissteigerung von 1,4% und den Abzinsungszinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB angesammelt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Entwicklung des Anlagevermögens
Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens und der Abschreibungen im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagenspiegel.
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023
1) Anteile werden gehalten über die Solar
Power Turnow West | GmbH & Co. KG und Solar Power
Turnow West II GmbH & Co. KG.
(3) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Forderungen aus: Stromeinspeisung nach
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus:
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, setzen sich zusammen aus:
Die Forderungen gegen den Gesellschafter beinhalten die folgenden Inhalte:
Abweichend zum Vorjahr wurde auf eine Verrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter mit gleicher Laufzeit verzichtet Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben 4.367 TEUR (Vj.: 5.496 TEUR) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. (4) Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden im Wesentlichen vorausgezahlte Wartungsentgelte abgegrenzt. (5) Das Stammkapital wurde von der Stadtwerke Aachen AG, Aachen, (STAWAG) vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage wurde von der STAWAG im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Zuzahlung um 11.449 TEUR erhöht. (6) Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
(7) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten langfristige Darlehen zur Finanzierung von Investitionen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen hauptsächlich Fremdlieferungen und -leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen die Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen (E.V.A.) mit 15 TEUR (Vj.: 71 TEUR) sowie die WP Simmerath II mit 109 T€ (Vj.: 0) und haben jeweils eine Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus bestehen am Bilanzstichtag Erstattungsverpflichtungen gegenüber Tochtergesellschaften in Höhe von 1.922 TEUR (Vj.: 0). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter, die gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind, gliedern sich wie folgt:
Im Vorjahr wurden Forderungen in Höhe von 10.051 TEUR, im Wesentlichen aus Cash- Pooling und anrechenbaren Steuern, verrechnet. Abweichend zum Vorjahr wurde auf eine Verrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten mit gleicher Laufzeit verzichtet.
* Besicherung mehrerer Darlehen durch
Sicherungübereignung in Höhe von 2.876 TEUR
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (8) Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die Umsätze mit verbundenen Unternehmen betragen 2.724 TEUR (Vj.: 3.720 TEUR) und die periodenfremden Umsatzerlöse belaufen sich auf 15 TEUR (Vj.: 3 TEUR). (9) Die periodenfremden Erträge betragen 13 TEUR (Vj.: 224 TEUR). (10) Bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen handelt es sich hauptsächlich um Leistungen zum Anlagenbau. Der Aufwand mit verbundenen Unternehmen betrug 103 TEUR (Vj.: 34 TEUR). (11) Die Personalaufwendungen beinhalten die Vergütung von durchschnittlich 39 Angestellten (Vj.: 36), wobei hiervon 31 (Vj.: 28) Angestellte in Vollzeit beschäftigt sind und 8 Angestellte (Vj.: 8) in Teilzeit. (12) Die Abschreibungen beinhalten planmäßige Abschreibungen in Höhe von 899 TEUR (Vj.: 911 TEUR) und außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 46 TEUR (Vj.: 34 TEUR). (13) Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit 1.201 TEUR (Vj.: 1.124 TEUR) Aufwendungen aus Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen. (14) Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit 15.911 TEUR (Vj.: 10.046 TEUR) verbundene Unternehmen. (15) Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens betreffen wie im Vorjahr vollständig die TWB. (16) Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen im Wesentlichen Zinserträge aus einem Gesellschafterdarlehen. (17) Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen eine voraussichtlich dauernde Wertminderung auf die Beteiligung an der TWB. (18) Die Zinsaufwendungen betreffen mit 252 TEUR (Vj.: 313 TEUR) verbundene Unternehmen. (19) Das Jahresergebnis in Höhe von 18.841 TEUR (Vj.: 17.511 TEUR) wird aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages an die STAWAG abgeführt. Sonstige Angaben Bei den Geschäften größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG handelt es sich um:
Die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB über das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der Energieversorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen gemacht. Die STAWAG Energie GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der STAWAG. Die STAWAG Energie GmbH wird in den Konzernabschluss der E.V.A. (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die STAWAG Energie GmbH nimmt die Befreiungsmöglichkeit gemäß § 291 HGB in Anspruch. Geschäftsführer der Gesellschaft sind: Herr Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Brösse, Aachen Herr Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dirk Gottschalk, Steinhagen Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Haftungsverhältnisse Zur Absicherung der Bankverbindlichkeiten der Solar Power Turnow West I GmbH & Co. KG und der Solar Power Turnow West II GmbH & Co. KG hat die STAWAG Energie GmbH ihre Kommanditanteile zu Gunsten der finanzierenden Bank verpfändet. Die Turnow West I und Turnow West II haben bislang alle Raten fristgerecht an das Kreditinstitut zurückgezahlt, so dass davon auszugehen ist, dass beide Gesellschaften die Verpflichtung auch weiterhin vertragsgemäß erfüllen werden. Mit einer Inanspruchnahme ist folglich nicht zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Das Bestellobligo aus erteilten Aufträgen betrug zum 31. Dezember 2023 5.888 TEUR (Vj.: 21 TEUR). Verpflichtungen aus Miet- und Wartungsverträgen und sonstigen Dauerschuldverhältnissen bestehen nur in geschäftsüblichem Umfang und sind für die Beurteilung der Finanzlage insgesamt von untergeordneter Bedeutung. Nachtragsbericht Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.
Aachen, den 3. Mai 2024 STAWAG Energie GmbH Die Geschäftsführung Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtsch.-Ing. Frank Brösse Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dirk Gottschalk BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die STAWAG Energie GmbH VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STAWAG Energie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STAWAG Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Prüfungsurteil Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n. F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätssicherungsstandards: Anforderungen an die Qualitätssicherung in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben. Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.
Duisburg, den 3. Mai 2024 PKF
Fasselt
Lickfett, Wirtschaftsprüferin Pentschev, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss 2023 der STAWAG Energie GmbH, Aachen, (STAWAG Energie) wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 25. November 2024 festgestellt. Gewinnverwendung Die Bilanz weist keinen Gewinn aus, da gemäß den Bestimmungen des Gewinnabführungsvertrages zwischen der Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, Aachen, (STAWAG) - neu ab 1. Oktober 2024: STAWAG - Stadt- und Städteregionswerke Aachen AG, Aachen, (STAWAG) - und der STAWAG Energie GmbH, Aachen, der Gewinn an die STAWAG abgeführt wurde. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss in Höhe von 0 TEUR aus. |
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