MediKomp GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Hügli seit 3.2.2022 | Geschäftsführer |
Michael Vallon seit 14.3.2019 | Prokura |
Thomas Seifermann seit 1.8.2012 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 44.92% | |
Getinge Finance Holding AB | 5.08% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MAQUET GmbHRastattJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen1. Geschäftstätigkeit Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung, der Handel und der Vertrieb von medizinisch-technischen Produkten und Gerätschaften. Am Standort in Rastatt werden medizinisch-technische Produkte entwickelt, produziert und weltweit verkauft. Hauptabnehmer sind im Wesentlichen die Vertriebsgesellschaften des Getinge Konzernverbunds sowie einige wenige globale Vertriebspartner. Das Portfolio der Maquet GmbH umfasst sowohl standardisierte Produkte (z.B. Operationstische) als auch individuelle Lösungen für Kliniken. 2. Forschung und Entwicklung Ein Hauptaugenmerk der Entwicklungsabteilung lag auf den fortgesetzten Aktivitäten zu den Prouktentwicklungen des CORIN OP-Tisches und der Kohlefaserlagerfläche. Im Dezember 2023 wurde für den CORIN OP-Tisch die Lieferfreigabe erteilt, die ersten Produkte wurden bereits ausgeliefert. Ein weiterer Fokus bestand auf der Weiterentwicklung von Kooperationsprojekten mit verschiedenen Medizinproduktherstellern. Desweiteren wurden erforderliche Produktanpassungen zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit durchgeführt. Die Zahl der bei der Maquet GmbH in der Forschung und Entwicklung beschäftigten Mitarbeiter hielt sich mit 135 Personen oder 29 % aller Beschäftigten auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr (Vorjahr: 131 Personen, 28 %). Proportional zum Umsatzanstieg sind im Vergleich zum Vorjahr auch die gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung angestiegen. So lagen diese in 2023 bei 14.966 TEUR (Vorjahr: 11.936 TEUR), was einem Verhältnis von 7,2 % (Vorjahr: 7,1 %) bezogen auf den Umsatz entspricht. 3. Tochtergesellschaften Die MAQUET GmbH ist im Inland an der MediKomp GmbH, Rastatt, der Maquet Cardiopulmonary GmbH, Rastatt, sowie im Ausland an der Maquet Belgium N.V., Groot-Bijgaarden/ Belgien, zu jeweils 100 Prozent beteiligt. Darüber hinaus hält die MAQUET GmbH Minderheitsbeteiligungen an der Maquet Medical India PVT. Ltd., Mumbai/ Indien, der Getinge Deutschland GmbH, Rastatt, sowie der Getinge Infection Control S.A.S., Tournefeuille, Frankreich. B. Wirtschaftsbericht1. Entwicklung der Branche Nach der durch die Pandemie priorisierten Beschaffung von Intensivmedizingeräten, wurde im Jahr 2023 wieder vermehrt Fokus auf die Beschaffung von anderen medizintechnischen Investitionsgütern gelegt. Dies führte im Bereich der Operationstische zu einer deutlich erhöhten Nachfrage und damit einhergehenden erhöhten Stückzahlen. Der Trend zu effizienteren Abläufen in Krankenhäusern und ambulanten Versorgungszentren sowie der Fachkräftemangel werden auch weiterhin den Bedarf an Produkten und Softwarelösungen, die zur Effizienzsteigerung beitragen, steigern. 2. Geschäftsverlauf, Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse der MAQUET GmbH haben sich im Jahr 2023 um 22,9 % auf 207,5 Mio. EUR (Vorjahr: 168,9 Mio. EUR) erhöht. Der externe Umsatz beträgt in 2023 21,2 Mio. EUR und damit 10,2 % des Gesamtumsatzes. Der gesamte Auftragseingang für 2023 liegt mit 193,8 Mio. EUR um 1,5 % unter dem Vorjahreswert von 196,7 Mio. EUR. Der Anteil des externen Auftragseingangs beläuft sich auf 19,0 Mio. EUR und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahreswert nur geringfügig reduziert (Vorjahr: 19,9 Mio. EUR). Der Auftragseingang von Unternehmen des Getinge Konzernverbunds hält sich mit 174,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr auf einem ähnlichen Niveau (Vorjahr: 176,8 Mio. EUR). Der Auftragsbestand zum 31. Dezember 2023 liegt mit einem Wert von 52,1 Mio. EUR um 23,7 % unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: 68,2 Mio. EUR). Der Auftragsbestand setzt sich aus Aufträgen von externen Kunden in Höhe von 5,6 Mio. EUR und aus Aufträgen von Getinge Konzernunternehmen in Höhe von 46,5 Mio. EUR zusammen. Das EBIT nach IFRS beträgt im Geschäftsjahr 44,2 Mio. EUR (Vorjahr: 37,2 Mio. EUR). Das EBIT nach HGB beläuft sich in 2023 auf 25,6 Mio. EUR (Vorjahr: 12,8 Mio. EUR). Der im Vorjahr getroffene Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023 wurde in Bezug auf die Umsatzerlöse deutlich übertroffen. Die Umsatzerlöse konnten entgegen der Prognose eines leichten Anstiegs im unteren einstelligen Bereich um 22,9% gesteigert werden. Was den Auftragseingang und Auftragsbestand angeht, so hat sich in beiden Fällen die Prognose eines leichten Anstiegs nicht bestätigt. Das EBIT nach IFRS wurde im Vergleich zur Vorjahresprognose (moderate Steigerung) deutlich übertroffen. Dies ist auf einen starken Umsatzanstieg und eine leicht reduzierte Wareneinsatzquote zurückzuführen. Das Working Capital nach IFRS hat sich auch wesentlich deutlicher als in der Prognose angenommen reduziert. Dies wurde hauptsächlich durch den stärkeren Abbau der vorproduzierten Produkte aus dem Vorjahr erreicht.. Der Geschäftsverlauf wird im Hinblick auf die gegebenen Marktbedingungen von der Geschäftsleitung insgesamt als gut beurteilt. 3. Beschaffung Im Beschaffungsmarkt liegt der Fokus weiterhin auf Bezugssicherheit durch Qualitätssicherungsvereinbarungen und Lieferanten-Audits. 4. Investitionen Das Investitionsvolumen lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 mit 1,4 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau von 1,6 Mio. EUR. 5. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter im Quartalsdurchschnitt betrug im Geschäftsjahr 440 Mitarbeiter (Vorjahr: 448). 6. Erklärung zur Unternehmensführung In Anlehnung an das Gesetz für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (Gesetz zur Frauenquote) hat die Geschäftsführung nach § 36 GmbHG als Zielgrößen für die Frauenquote für die ersten beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung auf 20 % festgelegt. Ein Beschluss über die Festlegung eines Zielerreichungszeitraums wurde bislang nicht gefasst. Ergänzt wurde diese Zielsetzung durch einen Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.07.2019 gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG, der eine Zielgröße für die Beteiligung von Frauen in der Geschäftsführung von 0 % vorsieht. Für den Aufsichtsrat hat die Gesellschafterversammlung gemäß § 52 Abs. 2 GmbHG eine Zielgröße von einer Person von insgesamt sechs festgelegt. Die Erreichung der Zielgröße wurde auf den 30.06.2022 festgelegt. Die Zielgröße für die Besetzung der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates sind erreicht. 7. Umweltschutz Die Verpflichtung zur Nachhaltigkeit bildet den Kernpunkt der Unternehmensphilosophie von Getinge und steht im direkten Zusammenhang mit dem Beitrag zu einer nachhaltigen Gesellschaft. Durch die Implementierung eines umfassenden Nachhaltigkeitsprogramms hat sich das Unternehmen intensiv den Bereichen Umwelt und Energie gewidmet. Getinge hat sich der "Science Based Targets Initiative" (SBTi) verpflichtet und setzt sich aktiv dafür ein, bis zum Jahr 2050 'Net Zero' zu erreichen - also in sämtlichen Bereichen CO 2 -neutral zu agieren, ohne auf Kompensationsmaßnahmen zurückzugreifen. Dieses Engagement dient dazu, das 1,5°C-Ziel des 'Paris Agreement' maßgeblich zu unterstützen. Die Bestrebungen zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks orientieren sich an den Richtlinien des GHG-Protokolls (Scope 1, 2 & 3). Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion, der Entwicklung umweltverträglicher Produkte, der Beschaffung nachhaltiger Energiequellen sowie der Förderung erneuerbarer Energien und eigener Energieerzeugungsanlagen an den verschiedenen Standorten von Getinge. Die definierten Zwischenziele bis 2050 beinhalten eine Reduktion der Scope 1 & 2 Emissionen sämtlicher Betriebsstätten um 90 %, sowie die Minderung der Emissionen in vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsketten (Scope 3) um 25 % bis 2030. Die Produktionsgesellschaften sind gemäß ISO 14001 zertifiziert, wobei zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen im Rahmen dieses Standards gesteuert werden. Besonders positiv hervorzuheben ist die Umstellung auf zertifizierten Ökostrom ab dem Jahr 2021, welcher zu 100 % regenerativ und frei von Atomstrom ist. Diese umweltfreundliche Energieversorgung erstreckt sich auf sämtliche deutsche Standorte von Getinge. Zusätzlich wird die fortlaufende Umstellung herkömmlicher Produktionsbeleuchtungen auf effiziente LED-Beleuchtung mit integrierter Steuerung vorangetrieben. Ergänzend dazu wurde in Rastatt eine erste Photovoltaik-Anlage errichtet, deren Betrieb im Jahr 2024 aufgenommen wird. 8. Sicherheit und Qualitätsmanagement Regelmäßige Schulungen und Unterweisungen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Erstellung und Pflege von Betriebsanweisungen und Sicherheitsdatenblättern sowie präventive Sicherheitsmaßnahmen haben zu einer kontinuierlichen Reduzierung von Unfällen geführt. Maquet GmbH ist nach DIN EN ISO 13485, MDSAP (Medical Device Single Audit Program) sowie nach der neuen EU Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) zertifiziert und stellt sich regelmäßigen Audits. 9. Finanzielle Leistungsindikatoren Der Jahresabschluss der Maquet GmbH basiert auf den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsrechts (HGB). Im Gegensatz dazu erfolgt die Berichterstattung an den Getinge Konzern auf Basis der International Financial Reporting Standards (IFRS). Die Steuerung des Unternehmens wird im Wesentlichen an der Entwicklung der Umsatzerlöse ebenso wie an der Entwicklung des EBIT nach IFRS, Auftragseingang, -bestand als auch an der Bilanzkennzahl Working Capital nach IFRS gemessen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen dem EBIT nach HGB und dem EBIT nach IFRS ergeben sich in den folgenden Bereichen:
10. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 28,2 Mio. EUR auf 343,4 Mio. EUR reduziert (Vorjahr: 371,6 Mio. EUR). a) auf der Aktivseite
b) auf der Passivseite
Das Working Capital nach IFRS betrug zum 31. Dezember 2023 11,7 Mio. EUR (Vorjahr: 18,4 Mio. EUR). Die Verringerung beruht größtenteils auf dem Abbau des Bestandes, welcher in 2022 zur Sicherstellung der Produktion aufgebaut wurde. Desweiteren konnten die Aufträge aus Produktionsrückständen aufgrund fehlender Komponenten abgearbeitet werden, was ebenso zu einer Reduktion des Bestandes führte. Dies war auch der Hauptgrund für die Reduktion des Working Capitals in 2023. Die Prognose für 2023 ging nur von einer minimalen Reduktion aus. Finanzlage Die Gesellschaft nimmt am Cash-Pool der Getinge-Gruppe teil. Dadurch stellt die Gesellschaft den größten Teil ihrer liquiden Mittel den Konzerngesellschaften zur Verfügung. Zum Bilanzstichtag besteht eine Forderung aus Cash-Pool in Höhe von 12,5 Mio. EUR (Vorjahr: 43,8 Mio. EUR). Die Cash Earnings-Rate (Jahresergebnis vor Ergebnisabführung zuzüglich Abschreibungen zuzüglich Zunahmen/ abzüglich Abnahme langfristiger Rückstellungen in Relation zu den Umsatzerlösen) reduzierte sich im Geschäftsjahr auf 21,4 % (Vorjahr: 50,3 %). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist gegenüber dem Vorjahr um 77,8 Mio. EUR auf 41,2 Mio. EUR gesunken (Vorjahr: 119,0 Mio. EUR). Ertragslage Der operative Umsatz (Umsatzerlöse ohne Berücksichtigung der sonstigen Umsatzerlöse) ist aufgrund einer positiven Entwicklung des Auftragseingangs in allen Produktbereichen insbesondere auch durch Auftragsrückstände aus dem Vorjahr, welche aufgrund von Materialengpässen im Jahr 2022 nicht vollständig bedient werden konnten, um 22,2% gestiegen. Die Materialaufwandsquote bezogen auf diesen Umsatz ist u.a. durch starker Reduzierung der Spot-Buys im Eletronikbereich aufgrund der stabilisierten Versorgungslage um 1,3 % auf 52,9 % gesunken. Die Personalaufwendungen erhöhten sich in Summe um 0,4 Mio. EUR. Die Aufwendungen für Altersversorgung verringerten sich um 3,7 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr, gegenläufig sind höhere Aufwendungen aus variabler Vergütung, Erfolgsbeteiligung, Inflationsausgleichsprämie und Dienstjubiläum von 2,8 Mio. EUR zu verzeichnen. Der Personalbestand blieb nahezu konstant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um insgesamt 6,9 Mio. EUR auf 36,4 Mio. EUR (Vorjahr: 29,5 Mio. EUR). Dies ergibt sich vor allem aus höheren Aufwendungen aus der Konzernumlage, höheren Frachtkosten aufgrund der Umstellung der Lieferbedingungen mit den internen Kunden sowie aus Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegenüber einem Konzernunternehmen. Die Erträge und Aufwendungen aus Ergebnisübernahmeverträgen mit den Tochtergesellschaften haben sich saldiert um 51,9 Mio. EUR reduziert. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 77.250 TEUR auf 42.229 TEUR vermindert. C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie Gesellschaft ist in das Risikomanagement-System der Getinge AB eingebunden. Die Risikopolitik der MAQUET GmbH ist darauf ausgerichtet, den Fortbestand des Unternehmens zu sichern und den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Alle Unternehmensentscheidungen werden mit dem Ziel getroffen, die Risikopositionen zu minimieren. Eine wesentliche Komponente hierfür ist die Konzeption und Weiterentwicklung des internen Kontrollsystems, mit dem identifizierte Risiken durch entsprechende, angemessene Kontrollmaßnahmen adressiert und die Eintrittswahrscheinlichkeit minimiert werden soll. Es umfasst Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen, die die Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sicherstellen sollen. Das Kontrollsystem orientiert sich am internationalen "COSO"-Modell. Unter den Risiken der zukünftigen Entwicklung, die in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft dargestellt sind, sind folgende besonders hervorzuheben: 1. Markt- und Konjunkturrisiken In einigen Märkten sehen wir das Risiko des Margendrucks durch preisaggressiven Wettbewerb. Wir praktizieren intensive Marktbeobachtung und sind darauf vorbereitet, durch kontinuierliche Überarbeitung unserer Produkt- und Dienstleistungspalette gegenzusteuern. Dies geschieht in regelmäßigem Austausch mit unseren Vertriebsgesellschaften und Marketingabteilungen. 2. Beschaffungsrisiken Die allgemeine Beschaffungsmarktsituation in 2024 stabilisiert sich weiter, wobei es eine Herausforderung darstellt, das Kostenniveau wieder auf ein gutes Level zu bekommen. Das "neue Normal" liegt auf einem höheren Niveau und neue Indikatoren, wie zum Beispiel die Erhöhung der Mautgebühren oder die steigenden CO 2 Abgaben, führen zu weiteren Kostensteigerungen. Die Verfügbarkeit von chemischen Erzeugnissen, wie Lacken und Kunststoffgranulaten, sowie bei Guss- und Metallteilen hat sich verbessert. Bei energieintensiven Produktionsunternehmen besteht aufgrund der internationalen Wettbewerbsfähigkeit das Risiko von Lieferstopps durch Produktionsanpassungen bei den Lieferanten. Dies führt auch zu einer sehr angespannten Preissituation am Beschaffungsmarkt. Weiterhin ist der Markt von Elektronikbauteilen sehr volatil. Dies insbesondere im Bezug auf Preis und Verfügbarkeit. Eine neue Herausforderung ist die geopolitische Lage, welche Auswirkungen auf Transportwege und Transportkosten hat. Mit der Einführung des Lieferkettensorgfaltpflichtengesetz und der Überprüfung aller Lieferanten und Unterlieferanten besteht ein zusätzliches Risiko, was zu Lieferantenwechsel und auch zu Lieferengpässen führen kann. 3. Entwicklungsrisiken Die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen auf einen voraussichtlichen Bedarf hin ist mit höheren Risiken als im bisher angestammten Geschäft verbunden. Durch klare Zielvorgaben und zeitnahe Überwachung der Entwicklung werden diese Risiken minimiert, ohne dass sie völlig ausgeschlossen werden können. 4. Währungsrisiken Grundsätzlich ist die Gesellschaft - aufgrund der weltweiten Geschäftstätigkeit - dem Währungsrisiko ausgesetzt. Etwa 51 % der Umsätze wurden in EUR fakturiert. Insbesondere dort, wo Verkäufe in US-Dollar, Britischen Pfund, Schweizer Franken und Japanischen Yen fakturiert werden, bestehen Umsatz- und Ertragsrisiken durch Kursschwankungen. 5. Risiken aus Rechtsstreitigkeiten Die Gesellschaft hat bestehenden Risiken aus Rechtsstreitigkeiten durch Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen und das Risiko durch laufende Konsultationen mit den Rechtsbeiständen der Gesellschaft bewertet. 6. Risiken aus Forderungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen fast ausschließlich gegenüber Konzernunternehmen der Getinge Gruppe. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Getinge Gruppe ist das Ausfallrisiko von untergeordneter Bedeutung. 7. Risiken aus Verlustübernahmeverpflichtungen Aufgrund der nunmehr bestehenden Ergebnisabführungsverträge mit Konzerngesellschaften existiert ein Risiko, dass die Gesellschaft zur Übernahme hoher Verluste aus diesen Gesellschaften verpflichtet ist. 8. Zusammenfassung Insgesamt ist für die MAQUET GmbH festzustellen, dass keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken bestehen. 9. Chancen Seit 2020 konnte der Umsatz der MAQUET GmbH kontinuierlich gesteigert werden. Das Jahr 2023 war speziell in der ersten Jahreshälfte von Inflation im Bereich Energie und energieintensiven Branchen geprägt, welche marktseitig nicht auf die Verkaufspreise umgelegt werden konnte. Im Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft eine Stabilisierung der Material- und Energiekosten. Hervorzuheben ist der Ende 2023 erfolgte Launch des MAQUET Corin - einem Operationstisch im Premiumsegment. Es wird erwartet, dass die MAQUET GmbH mit diesem Tisch die eigene Marktposition, insbesondere im Premiumsegment, weiter stärken wird. D. AusblickIm Jahr 2023 wurde der wesentliche Anteil der Umsätze mit Vertriebsgesellschaften des Getinge Konzernverbunds realisiert. Auch mittel- und langfristig wird erwartet, dass der Vertrieb innerhalb des Konzernverbunds der wesentliche Vertriebskanal darstellen wird. Parallel entwickelte sich der Bereich Direct Sales kontinuierlich und es wird erwartet, dass dieser Bereich das Ergebnis der Gesellschaft langfristig weiter stärkt. Der Auftragsbestand zum Jahresbeginn 2024 liegt deutlich unter dem Vorjahreswert (-23,7 %). Die Reduktion erklärt sich durch die außerordentliche Auftragssituation aus dem Jahr 2022, als aufgrund von Fehlteilen einige Aufträge nicht bedient werden konnten und in das Jahr 2023 verschoben werden mussten. Diesen Sondereffekt ausgenommen startet die Gesellschaft mit einem gutem Auftragsbestand und vollen Auftragsbüchern für das erste Quartal. Im Hinblick auf die Umsatzerlöse sowie im Auftragseingang wird mit einer Steigerung im unteren einstelligen Prozentbereich von ca. 3-5% verglichen mit 2023, gerechnet. Diese Steigerung wird im Wesentlichen im Kernsegment OP-Tische erwartet. Unverändert bleibt der Beschaffungsmarkt ein wesentlicher Fokusbereich der Gesellschaft. Im Jahr 2023 konnte die Materialversorgung stabilisiert werden, insbesondere verglichen mit den Vorjahren, welche durch Schwierigkeiten im Bereich der Materialbeschaffung geprägt waren. Die Gesellschaft geht davon aus, dass alle Kundenbedarfe bedient und somit auch der Rückstand aus dem Vorjahr vollständig abgearbeitet werden kann. Insbesondere im Bereich der Inflation von Energiekosten sowie Einkaufspreisen (insbesondere für Elektronikkomponenten und Metalle) erwartet die Gesellschaft eine Stabilisierung sowie in Teilbereichen eine erste Erholung der starken Kostensteigerungen der Vorjahre. Unterstützt wird die Erholung der Materialkosten durch fortlaufende Optimierungen des Designs (QVE) sowie Optimierungen in der Lieferkette. Auch prüft die Gesellschaft durch Investitionen in Fertigungsverfahren der Kernkompetenzen für unsere Produkte langfristige Kostensenkungspotentiale. Es wird erwartet, dass sich der Mitarbeiterstand im Verlaufe des Jahres 2024 nur geringfügig verändern wird. Zusammenfassend erwartet die Gesellschaft durch die genannten wesentlichen Effekte eine Stabilisierung des EBIT sowie des Working Capitals nach IFRS im Vergleich zum Vorjahr.
Rastatt, den 29. Mai 2024 Sebastian Hügli BILANZ ZUM 31. Dezember 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. VorbemerkungDie MAQUET GmbH, mit Sitz in Rastatt, ist unter HRB 715072 im Handelsregister Mannheim eingetragen. II. ALLGEMEINE ANGABENDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die MAQUET GmbH ist zum Bilanzstichtag eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gemäß § 252 Abs. 1 Satz 6 HGB beibehalten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert zum Vorjahr maßgebend.
IV. ANGABEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
V. SONSTIGE ANGABEN
Rastatt, den 29. Mai 2024 Sebastian Hügli Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MAQUET GmbH, Rastatt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MAQUET GmbH, Rastatt, - bestehend aus der Bilanz zum Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAQUET GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 29. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Agnieszka Kruppa, Wirtschaftsprüferin Bericht des Aufsichtsratesan die Gesellschafterversammlung der MAQUET GmbHDie MAQUET GmbH hat einen nach den Vorschriften des Drittelbeteiligungsgesetzes (DrittelbG) zusammengesetzten Aufsichtsrat. Zusammensetzung Der Aufsichtsrat der MAQUET GmbH setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Rechenschaftsbericht Der Rechenschaftsbericht umfasst den Zeitraum Januar bis Dezember 2023. In dieser Zeit hat der Aufsichtsrat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben durchgeführt. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und deren Geschäftsführung kontinuierlich überwacht und sich dabei von deren Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit überzeugt. Die Geschäftsführung ist ihren Informationspflichten nachgekommen und hat den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend in schriftlicher bzw. mündlicher Form über die für das Unternehmen relevanten Vorkommnisse und Maßnahmen unterrichtet. Der Aufsichtsrat kam am 25.06.2023 zu einer ordentlichen Sitzung zusammen. Der Bericht der Geschäftsführung, des Wirtschaftsprüfers und des Aufsichtsrates wurden besprochen. Wobei der Bericht des Aufsichtsrates von den Mitgliedern des Aufsichtsrates einstimmig gebilligt worden ist. Der Aufsichtsrat hat auch der Gesellschafterversammlung vorgeschlagen, den Jahresabschluss zu genehmigen, sowie die Empfehlung als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH, Niederlassung Düsseldorf, zu beauftragen. Weitere Sitzungen des Aufsichtsrates hat es 2023 nicht gegeben. Allerdings stand der Aufsichtsrat stets in regelmäßigem Kontakt mit der Geschäftsführung und informierte sich über wesentliche Entwicklungen. Ausschüsse hat der Aufsichtsrat auf Grund seiner Größe von 6 Mitgliedern nicht gebildet. Anhaltspunkte für Interessenkonflikte von Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über welche die Gesellschafterversammlung informiert werden soll, sind nicht aufgetreten. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die Geschäftsführung die Geschäfte ordnungsgemäß führt und alle notwendigen Maßnahmen rechtzeitig und ordnungsgemäß vorgenommen hat. Der Aufsichtsrat ist von der Rechtmäßigkeit der Unternehmensführung durch die Geschäftsführung überzeugt. Prüfung des Jahresabschlusses Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft GmbH, Georg-Glock-Straße 22, 40474 Düsseldorf, hat den von der Geschäftsführung nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und den Lagebericht der MAQUET GmbH geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Der Jahresabschluss der MAQUET GmbH zum 31. Dezember 2023, sowie der Lagebericht der MAQUET GmbH für das Geschäftsjahr 2023, sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers haben dem Aufsichtsrat zur Prüfung vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat die ihm nach § 170 Abs. 1 und 2 AktG vorgelegten Unterlagen sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers eigenständig geprüft und sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 gebilligt. Mit dem Lagebericht der Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023 erklärt sich der Aufsichtsrat einverstanden. Veränderungen laufenden Geschäftsjahr 2024 Am 2.4.2024 hat der Aufsichtsratsvorsitzende sein Amt als Aufsichtsrat der Maquet GmbH niedergelegt. Mit Gesellschafterversammlung vom 2.4.2024 wurde Herr Stéphane Le Roy zum Aufsichtsrat der Gesellschaft bestellt. Mit Beschlussfassung des Aufsichtsrates im Umlaufverfahren wurde Herr Stéphane Le Roy einstimmig zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt.
Rastatt, den 20. Juni 2024 Der Aufsichtsrat Stéphane Le Roy, Aufsichtsratsvorsitzender Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 20.06.2024 festgestellt. |
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