Lindner Grundstücks GmbH & Co KG
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Benjamin Strutz seit 29.1.2026 | Geschäftsführer |
Nikolaj Sterkel seit 29.1.2026 | Geschäftsführer |
Oliver Wonneberg seit 17.2.2021 | Prokura |
Michael Lindner seit 1.8.2019 | Geschäftsführer |
Claudia Mehrl seit 1.8.2019 | Prokura |
Stephan Lindner seit 1.8.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Robert Lindner GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens LINDNER steht als Marke für feines Essen und Trinken mit der Botschaft "Die feine Art Genuss zu leben". Die Robert Lindner GmbH ist seit Jahrzehnten ein Familienunternehmen. Zu den wesentlichen Geschäftsfeldern der Gesellschaft zählen Einkauf und Verkauf sowie die Herstellung von Feinkost, Back- und Konditorwaren, Catering, Verwaltung und Dienstleistung. Unser Geschäftsmodell ist nicht branchenunüblich und hat sich bisher stets bewährt. Standortveränderungen sind gegenwärtig nicht vorgesehen. II. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft entfaltet keine eigenen Forschungsaktivitäten. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin geprägt vom Nachlauf der Corona-Pandemie sowie besonders und dominierend vom Krieg in der Ukraine. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die privaten Konsumausgaben haben sich nach den Verlautbarungen des statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr reduziert. Der Umsatz im deutschen Einzelhandel mit Lebensmitteln verringerte sich um 3,9 % ggü. dem Vorjahr. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist stabil und gefestigt. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. Aufgrund der bestehenden Unternehmensstrukturen sind kurzfristige Fremdmittel ausreichend durch kurzfristiges Fremdkapital gedeckt.
b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu betrachten. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere fortgesetzte konsequente Strategie im Bereich der Unternehmensführung führte auch in diesem Geschäftsjahr wiederholt zu einer guten Entwicklung des Unternehmens. Der CashFlow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) beträgt TEUR 1.013). Die Eigenkapitalquote beträgt in Abhängigkeit von der Bilanzsumme rund 65 %. Alle finanziellen Verpflichtungen konnten aus den laufenden Geschäften beglichen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 13,2 % (Vorjahr: 10,9 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele unter Ausnutzung von Skonto (bei Vorliegen) beglichen werden. c) Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Der Umsatz ist im Berichtsjahr um 2,0 % gestiegen. Die sonstigen Aufwendungen stiegen um 17,5 %. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Rohgewinn, • Personalkosten, V. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unter den außerordentlichen Rahmenbedingungen ist unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung akzeptabel. Unsere Prognosen konnten wir natürlich nicht erreichen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr alle Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel und sonstige kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. VI. Zweigniederlassungsbericht Es bestehen keine Zweigniederlassungen. VII. Prognosebericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund des Ukraine-Krieges, der hohen Inflationsrate, dem hohen Zinsniveau, der Kaufkraftzurückhaltung im privaten Konsum und der bekannten konjunkturellen Entwicklung, ist schwierig. Die größten Herausforderungen liegen in der Erhöhung von Rohstoffpreisen, die im aktuellen Umfeld nur bedingt an die Verbraucher über Preissteigerungen realisiert werden können. Damit verbunden ist eine verhaltene Umsatzentwicklung. Des Weiteren steigen die Herausforderungen im personellen Bereich, Stichworte: Fachkräftemangel, Gehaltsentwicklung und Mitarbeiterbindung. Die Effekte der Konjunktur bzw. der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen allgemein und speziell in 2023 sind also von außerordentlichen Faktoren geprägt. Entsprechend gehen wir für das geschäftsjahr 2024 derzeit von leicht rückläufigen Umsätzen aus und einem Jahresergebnis um "Null". VIII. Chancen- und Risikobericht a) Branchenspezifische und ertragsorientierte Risiken Sollten sich Rohstoffpreise weiterhin erhöhen oder starken Schwankungen unterliegen, kann dies, wie in der Vergangenheit, die wirtschaftliche Situation unserer Gesellschaft aufgrund der für gewisse Zeitspannen festgelegten Preissituationen gegenüber einem Teil unserer Kunden negativ beeinflussen. Hieraus können erhebliche Ergebnisrisiken entstehen. Die Umsatzsituation wird von uns als relativ träge gegenüber Konjunkturschwankungen eingeschätzt. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der Kapazitätsschwankungen, die zum Teil mit Überkapazitäten in der Branche verbunden sind, zugenommen. Aufgrund unseres gefestigten Kundenstammes gehen wir davon aus, dass wir unseren Marktanteil mittelfristig halten und weiter ausdehnen können. Organisationsoptimierungen und Flexibilität innerhalb der Unternehmensgruppe sollten dazu beitragen, die branchenspezifischen Risiken zu minimieren. b) finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditätssituation unseres Unternehmens ist jederzeitige Zahlungsfähigkeit gegeben. Risiken sind insoweit nicht erkennbar. Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind nicht vorhanden. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. c) Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf zuverlässige langjährige Lieferanten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen sowohl direkt bei unseren Lieferanten in den Herkunftsländern als auch in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Dem Wettbewerb am Markt stellen wir uns mit unseren langjährigen Erfahrungen, der guten Marktpositionierung, weiteren Innovationen sowie Zuverlässigkeit und Berechenbarkeit und dem vorhandenen hohen Maß an Qualität. d) Außerordentliches Die Inflation und Auswirkungen vom Krieg in der Ukraine sind auch für unser Unternehmen extrem (Energiepreise, Rohstoff- und Einkaufspreise). Alle Erwartungen und Planungen für 2024 sind somit unter Vorbehalt und in Abhängigkeit von der dauer des Krieges und seinen allgemeinen Auswirkungen. IX. Erklärung zur Unternehmensführung i.S.d. § 289f Abs. 4 HGB Aufgrund der Anforderungen des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen strebt die Robert Lindner GmbH bei der Besetzung der Geschäftsführung und Führungspositionen unterhalb der Geschäftsführungsebene eine angemessene Vertretung von Frauen an. Die Zielgröße für den Frauenanteil in der Geschäftsführung der Robert Lindner GmbH hat die Gesellschafterversammlung für die Zeit bis zum 31.12.2028 auf 0% festgesetzt. Diese Zielgröße entspricht dem aktuellen Stand. Das Interesse an einer Diversifizierung und insbesondere einer Erhöhung des Frauenanteils in der Geschäftsführung rechtfertigt es nicht, die bestehende Bestellung des Geschäftsführers, der von den Gesellschaftern für seine Aufgaben als qualifiziert angesehen wird, zu beenden. Für die Vergrößerung der Geschäftsführung allein zum Zwecke einer Diversifizierung besteht keine unternehmerische Notwendigkeit und diese ist aus Sicht der Gesellschafter wirtschaftlich nicht vertretbar. Die Geschäftsführung der Robert Lindner GmbH hat die Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung definiert. Als Gruppe der leitenden Mitarbeiter unterhalb der Geschäftsführung werden die Bereichs-, Abteilungs- und Gruppenleiter bestimmt. Der Frauenanteil auf dieser Führungsebene betrug zum Zeitpunkt 01.01.2023 ca. 47%. Die Zielquote von mindestens 50% wurde bis 31.12.2028 festgelegt. Eine weitere Führungsebene besteht nicht. Die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung werden rechtzeitig vor dem 31.12.2028 neue Beschlüsse zur Festlegung der Zielquote des Frauenanteils fassen und regelmäßig über den Stand und die Erreichung der festgelegten Zielgrößen berichten. Ein Aufsichtsrat ist nicht bestellt. Daher ist eine Zielgröße hierfür nicht definiert. Der Entgeltbericht für die Jahre 2019 bis 2023 ist als Anlage beigefügt; er ist nicht Gegenstand der Prüfung durch den Jahresabschlussprüfer.
Berlin, 4. Juli 2024 gez. Michael Lindner, Geschäftsführer Anlage: Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit im Unternehmen für den Berichtszeitraum 01.01.2019 bis 31.12.2023 VORBEMERKUNG Nachfolgende Tabellen zeigen die Zahl der Beschäftigten und Aufteilung nach Tätigkeitsgruppen der Robert Lindner GmbH. Per 01. Januar 2020 hat die Robert Lindner GmbH den Bereich "Produktion Backwaren und Konditorei" von der Lindner Backkunst GmbH käuflich erworben und in diesem Zusammenhang 57 Beschäftigte übernommen. Aus Gründen der Vergleichbarkeit ist daher die Entwicklung der Beschäftigten in Ziffer I auf der Basis von 2020 ausgewiesen. I. STATISTISCHE ANGABEN ZU DEN BESCHÄFTIGTEN IM BERICHTSZEITRAUM Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten (Stichtag 1.1. jeden Jahres)
II. MAßNAHMEN ZUR FÖRDERUNG DER GLEICHSTELLUNG
* Personenkreis der leitenden Mitarbeiter: Bereichsleiter, Abteilungsleiter, Gruppenleiter ** Sonstige Mitarbeiter = inklusive Azubis Aus der statistischen Übersicht in der Tabelle unter Ziffer II ist erkennbar, dass der Anteil an Frauen in leitenden Funktionen des Unternehmens knapp unter 50% im Berichtszeitraum betrug. Im Rahmen der Förderung von Frauen im Unternehmen werden folgende Maßnahmen umgesetzt (wenn die Arbeitsplatzanforderungen dies hergeben): • Gleitende Arbeitszeiten • Spezielle Schichten für Mütter, die eine Betreuung der Kinder gewährleisten müssen • Zuschüsse für die Krippen- und Kindergartenbetreuung der Kinder • Möglichkeiten der Nutzung von Homeoffice • Teilzeitregelungen insbesondere von Müttern III. MAßNAHMEN ZUR HERSTELLUNG VON ENTGELTGLEICHHEIT Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Robert Lindner GmbH bestehen einheitliche Urlaubsregelungen und überwiegend einheitliche Entgeltregelungen für die jeweiligen Tätigkeiten und Funktionen mit einer Differenzierung auf Grundlage des Bildungsabschlusses und der relevanten Berufserfahrung ohne Unterscheidung nach dem Geschlecht der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Weiterführende Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Robert Lindner GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg unter HRB 208924 B eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in 12207 Berlin, Ostpreußendamm 90-92. Bei der Gesellschaft liegt eine formwechselnde Umwandlung der Robert Lindner GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin (AG Berlin-Charlottenburg, HRA 13616 B) auf Grund des Umwandlungsbeschlusses vom 30.07.2019 vor. Aufgrund des Verschmelzungsvertrages vom 08.08.2019 und der Zustimmungsbeschlüsse vom selben Tage sind die • Lindner Handels GmbH mit dem Sitz in Berlin (AG Charlottenburg HRB 130994 B) • Lindner Feinkostgeschäfte GmbH mit dem Sitz in Hamburg (AG Hamburg HRB 106053) • Lindner Feinkost GmbH mit dem Sitz in Hamburg (AG Hamburg HRB 113741) durch Übertragung ihres Vermögens unter Auflösung ohne Abwicklung als Ganzes rückwirkend zum 01.01.2019 auf die Gesellschaft verschmolzen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Es handelt sich bei der Gesellschaft um eine große Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 und 4 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (§§ 265 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt.. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 1 und 2 HGB). Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Vorräte sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Anschaffungsnebenkosten, Rabatte und Preisnachlässe werden bei der Ermittlung der Anschaffungskosten beachtet. Eventuelle Wertminderungen werden berücksichtigt (§ 253 Abs. 4 HGB). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird ggf. durch die Bildung angemessen dotierter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden ausgebucht. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden nach den Vorschriften des § 250 HGB für Aufwendungen und Erträge gebildet, die zukünftigen Abrechnungszeiträumen zuzuordnen sind. Aktive latente Steuern werden gem. § 274 HGB berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. D. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem Brutto-Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen aus laufender Verrechnung gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 276) sowie Kautionsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 7) 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Zahlungen, die Aufwand des Folgejahres darstellen. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält erhaltene Zahlungen, die Ertrag des Folgejahres darstellen. 4. Aktive latente Steuern Auf Grund von Unterschieden in der Bewertung von Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz wurden aktive latente Steuern gebildet. Die unterschiedlichen Wertansätze werden sich voraussichtlich in zukünftigen Geschäftsjahren abbauen. Der Steuersatz beträgt ca. 31%. 5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. 6. Rückstellungen
7. Verbindlichkeiten
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um laufende Verrechnungskonten. 8. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB bestehen aus Mietbürgschaften in Höhe von TEUR 804 (Vorjahr: TEUR 713). E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Allgemeine Grundsätze Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufwendungen und Erträge wurden periodengerecht zugeordnet. Das Realisationsprinzip wurde beachtet. Eine weitere Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde gem. § 285 Nr. 4 HGB nicht vorgenommen, da sich die Tätigkeitsbereiche nicht erheblich unterscheiden. Es besteht kein Auslandsgeschäft. 2. Erträge und Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von TEUR 773 Zuschüsse (Strompreisbremse) enthalten. Weitere Einzelne Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung liegen nicht vor. Einzelne Erträge und Aufwendungen von nicht untergeordneter Bedeutung, die einem anderen Jahr zuzurechnen sind, liegen nicht vor. F. Sonstige Angaben 1. sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen sind und die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind, bestehen aus Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 191 bei Laufzeiten bis 2026 sowie aus z. T. unbefristeten Mietverträgen in Höhe von TEUR 3.846 p.a.. 2. Angaben zur Arbeitnehmerzahl Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 im Jahresdurchschnitt 612 (Vorjahr: 621) Mitarbeiter im Angestelltenarbeitsverhältnis. 3. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2023 durch den Geschäftsführer Herrn Michael Lindner, Kaufmann, Berlin vertreten. Zu den Angaben der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt ca. TEUR 18,5 4a. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes sind in ihrer Gesamtheit nicht absehbar. 5. ErgebnisverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Berlin, 4. Juli 2024 gez. Michael Lindner, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Robert Lindner GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Robert Lindner GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Robert Lindner GmbH, Berlin für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerungen hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen, oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt werden. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümer ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümer resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 23. Dezember 2024 Siegel
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Michael Schürmann, Wirtschaftsprüfer gez. Carl Michael Eichler, Wirtschaftsprüfer |
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