Scooter Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ulf Schröder seit 13.8.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Moto Mobility Group BidCo B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scooter Center GmbHBergheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 20231.) Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell des Unternehmens Die Scooter-Center GmbH handelt mit Motorroller-Ersatz- und Tuningteilen für fast alle Marken. Das Angebot umfasst in der täglichen Verfügbarkeit ca. 40.000 Teile für die klassischen Schaltroller, Vespa und Lambretta, als auch Automatik Scooter. Der Vertrieb erfolgt über einen modernen, fünfsprachigen Onlineshop. Kunden sind Endverbraucher, Werkstätten und Händler auf der ganzen Welt. Eine Vielzahl der Teile werden mittlerweile unter eigenem Label, wie bgm und Moto Nostra, entwickelt, gefertigt und vertrieben. Forschung und Entwicklung Die Scooter Center GmbH entwickelt die eigenen Markenlinien bgm und Moto Nostra. Innerhalb dieser Eigenmarken werden immer wieder Artikel hinzugefügt, die nicht mehr verfügbare Ersatzteile substituieren. 2.) WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 stand unter dem Zeichen der anhaltenden Inflation bei nur moderaten Wachstumsaussichten. Hierbei spielten vor allem der anhaltende Krieg in der Ukraine als auch der seit Anfang Oktober 2023 andauernde militärische Konflikt im Nahen Osten eine zentrale Rolle. Zusätzlich erhöhten die wichtigsten Zentralbanken der Welt ihre Leitzinsen, um die Geldpolitik zu straffen. Die Auswirkungen der teureren Finanzierungsbedingungen und die weltpolitische Lage haben zu einem Vertrauensverlust der Verbraucher geführt, was sich in einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei "Hobby" Artikeln niederschlug. Geschäftsverlauf Aufgrund der Kaufzurückhaltung sowie auch einer gewissen Marktsättigung, bedingt durch die starken Corona Jahre, konnten wir unseren Rohertrag des Vorjahres nicht erreichen. Allerdings haben wir durch stringente Kostenanpassungen, insbesondere in den Personalkosten, unser Ergebnis nach Steuern um 160 Tsd. Euro auf 1,439 Mio. Euro steigern können. Dies entspricht einer Steigerung von 12,51 %. Damit konnte ein besseres Ergebnis erzielt werden, als wir prognostiziert haben. 3.) Ertrags-Finanz- und VermögenslageErtragslage Nachfolgend ist die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 dargestellt. Das Rohergebnis im Jahr 2023 (8,086 Mio. Euro) entwickelte sich gegenüber dem Jahr 2022 (8,656 Mio. Euro) mit - 0,6 Mio. Euro (-6,6 %) negativ. Ursächlich hierfür war die Kaufzurückhaltung insbesondere unserer Endkunden (B2C), die zu deutlich niedrigeren Umsätzen führten. Insbesondere das I. Quartal 2023 zeigte keinerlei "Saison". Im II. Halbjahr 2023 verbesserte sich die Situation etwas, konnte aber im Rohertrag nicht aufgefangen werden. Der Personalaufwand im Jahr 2023 beträgt 2,413 Mio. Euro (Vorjahr: 3,422 Mio. Euro) und ist damit um 1 Mio. Euro (-29,48 %) gesunken. Die Veränderung resultiert insbesondere aus einmaligen Sonderbonuszahlungen an Mitarbeiter, die 2022 stattfanden und sich 2023 in der Höhe nicht wiederholten. Ebenfalls konnten wir jedoch unser bereits im Jahr 2022 begonnenes Kostensenkungsprogramm erfolgreich fortführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 211, +6,48 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Ursächlich hierfür sind gestiegene Marketingkosten. Aufgrund der schwierigen Umsatzlage haben wir unsere Budgets für Google erhöht, um unsere Sichtbarkeit im Netz deutlich zu erhöhen. Dies war eine der Ursachen, warum im II. Halbjahr 2023 die Entwicklung sich etwas erholte. Bei den Zinserträgen (23 Tsd. Euro) handelt es sich tatsächlich um Intercompany Zinsen aufgrund Cash Pooling. Die Zinsaufwendungen im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich auf T€ 6 (Vorjahr: T€ 14). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf den niedrigeren Darlehensbestand zurückzuführen. Das verbesserte Ergebnis nach Steuern in Höhe von 1,439 Mio. Euro gegenüber 1,279 Mio. Euro im Jahr 2022 ist insbesondere auf die insgesamt gesunkenen Personalkosten sowie den Sondereffekten in den Personalkosten zurückzuführen. Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich im Jahr 2023 aufgrund der Investitionen in einen neuen Internet-Shop im Vergleich zu 2022 erhöht. Das Umlaufvermögen belief sich zum 31. Dezember 2023 auf T€ 9.469 und hat sich damit um 1,6 Mio. Euro (21,3 %) gegenüber 2022 erhöht. Die Erhöhung ist bei gleichzeitig geringerem Warenbestand (T€ -496; 8,82 %) auf die Zunahme der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (+2,2 Mio. Euro) zurückzuführen. Die liquiden Mittel veränderten sich stichtagsbedingt von T€ 453 am 31. Dezember 2022 auf T€ 378 am 31. Dezember 2023. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist durch eine positive Entwicklung des Eigenkapitals und der Eigenkapitalquote gekennzeichnet. Das Eigenkapital erhöhte sich im Geschäftsjahr von T€ 6.256 auf T€ 7.695, die Eigenkapitalquote blieb damit bei 75,9%. Die Gesellschaft bilanziert zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen in Höhe von T€ 935 (2022: T€ 797), welche im Wesentlichen für Gewerbe- und Körperschaftsteuern sowie personalbezogene Sachverhalte gebildet wurden. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 138 gestiegen. Die Erhöhung resultiert insbesondere aus gestiegenen Rückstellungen für langfristige Verpflichtungen. Gegenläufig wirkte sich der Rückgang der Rückstellungen für Gewährleistungen aus. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die Verbindlichkeiten auf T€ 1.235 (Vorjahr: T€ 1.009) und haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 um T€ 226 erhöht. Die Erhöhung resultiert stichtagsbedingt aus der Erhöhung der Lieferantenverbindlichkeiten. Finanzlage Unsere Gesellschaft finanziert sich insbesondere über den operativen Cashflow. Die Scooter Center GmbH ist in das zentrale Cash Management der Moto Mobility Gruppe B.V., Zuid-Holland/Niederlande eingebunden. Der Kassen- und Bankbestand beträgt zum Bilanzstichtag T€ 378 (2022: T€ 453). Aufgrund des positiven operativen Cashflows und der Einbindung in die Moto Mobility Gruppe sieht die Geschäftsführung kein finanzielles Risiko für die kommenden 12 Monate. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen im Wesentlichen in den Aufbau eines neuen Shops getätigt (T€ 120). Mitarbeiter Die Mitarbeiter gehören zu den wichtigsten Ressourcen, deren Fähigkeiten, Kompetenzen und Dienstleistungen im Unternehmen von höchster Priorität sind. Ziel ist es, ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen und sie in die Lage zu versetzen, sich bestmöglich zu entwickeln. Unsere Gesellschaft begleitet die Mitarbeiter daher aktiv auf ihrem beruflichen und karriereorientierten Weg und fördert ihre Entwicklung. Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte unsere Gesellschaft 51 Angestellte (Vorjahr: 52). Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss stellen für uns die bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren dar, die auch für die interne Steuerung verwendet werden. Wir nutzen derzeit keine nicht finanziellen Leistungsindikatoren. 4.) Chancen- und RisikoberichtIm Jahr 2023 kam es wiederum zu weiteren Rückgängen im Umsatz und im Rohergebnis. So lagen wir im Rohergebnis mit T€ -570 (-6,6 %) unter dem Vorjahr. Diese weiteren Rückgänge sind auf die merkbare Kaufzurückhaltung unserer Endkunden (B2C) zurückzuführen. Zusätzlich bestanden 2023 Lieferprobleme innerhalb unserer Eigenmarke moto nostra, die sich negativ auswirkten. Wir sehen durch die Einbindung in die Moto Mobility Group und deren finanzielle Stärke eine Chance für die weiterhin positive Entwicklung unserer Gesellschaft. Insbesondere sehen wir diese Chance in der höheren Marktpenetration, die dadurch entsteht, dass wir unsere Sortimente um die Sortimente unserer Schwestern erweitern konnten. Risiken sehen wir derzeit durch die Kriege in der Ukraine und Nahen Osten, die zu einer weiteren Verunsicherung der Endverbraucher führen kann. Darüber hinaus sind für uns derzeit weder entwicklungsbeeinträchtigende noch bestandsgefährdende Risiken erkennbar. 5.) PrognoseberichtDen neuesten OECD-Prognosen zufolge lag das globale BIP-Wachstum im Jahr 2023 bei 2,9 % und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit 3,3 % leicht verlangsamt. Die OECD geht davon aus, dass die Verlangsamung anhält und in Jahr 2024 auf 2,7 % stagniert. Erst ab dem Jahr 2025 wird wieder ein Wachstum von 3 % prognostiziert. Für unser Geschäft ist die positive Entwicklung des Geschäftsklimas in Europa und in Deutschland wichtig, die sich positiv auf Investitionen und Personal auswirkt. Zudem ist das Vertrauen der Verbraucher und der positive Ausblick der Verbraucher in die Zukunft wichtig für den Konsum. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen leichten Anstieg der Roherträge. Dieser Anstieg ist bereits in den ersten Monaten dieses Jahres zu verzeichnen und resultiert aus einer höheren Verfügbarkeit für unsere Fahrzeuggruppe modern Vespa. Die Lieferprobleme des letzten Jahres sind behoben. Allerdings verzeichnen wir auch Margenverluste durch Rabattaktionen, die notwendig sind, um unsere Umsätze anzukurbeln. Wir gehen daher davon aus, dass wir insgesamt ein Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2023 erzielen können.
Bergheim, den 26. Juni 2024 Ulf Schröder Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231.) Allgemeine AngabenDie Scooter Center GmbH ist unter: Amtsgericht Köln HRB 41436 im Handelsregister eingetragen. Der Jahresabschluss der Scooter Center GmbH mit Sitz in Bergheim wurde unter Anwendung der Vorschriften nach § 242 ff. HGB und den für Kapitalgesellschaften ergänzenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB in Verbindung mit den Vorschriften für Gesellschaften mit beschränkter Haftung, in der am Abschlussstichtag gültigen Fassung, erstellt. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Der Jahresabschluss vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslager der Gesellschaft (§ 264 Abs. 2 Satz 2 HGB). 2.) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden richten sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden entsprechend den Konzernrichtlinien in 2023 wie in 2022 fortgesetzt. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Abschreibungen auf Sachanlagen werden planmäßig und linear nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauern vorgenommen. Im Fall einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots bei den Sachanlagen erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Selbständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden bei Anschaffung- oder Herstellungskosten bis zu EUR 250 sofort aufwandswirksam erfasst. Für Zugänge, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als EUR 250, jedoch nicht mehr als EUR 800 betragen, erfolgt eine Aktivierung und vollständige Abschreibung im Zugangsjahr. Die Nutzungsdauern richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und beträgt für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zum gleitenden Durchschnitt der Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Der Bewertung der Waren liegen der gleitende Durchschnitt der Anschaffungskosten bzw. die niedrigeren Einstandspreise am Bilanzstichtag zugrunde. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennbetrag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Es bestanden keine erkennbaren Risiken, die Einzelwert-berichtigungen notwendig machten. Für mögliche Kosten- und Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gebildet. Fremdwährungsforderungen werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies nur, falls die Umrechnung einen niedrigeren Betrag ergibt. Der Kassenbestand und die Bankguthaben sind mit dem Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. In den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und unter Einbeziehung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst. Die Bildung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Lieferverpflichtungen erfolgt auf Vollkosten-Basis. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalles bewertet und zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gilt dies nur, falls die Umrechnung einen höheren Betrag ergibt. 3.) Erläuterung zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem Anlagenspiegel, der dem Jahresabschluss als Anlage beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben bis auf den nachfolgenden Betrag - wie am Bilanzstichtag des Vorjahres - jeweils eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 37) enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2023 unverändert gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres EUR 25.000 Die Moto Mobility Group Germany GmbH (formals: Bodywork Bidco Germany GmbH), Jena, ist die alleinige Gesellschafterin der Scooter Center GmbH, Bergheim. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellung für Urlaub und Überstunden (T€ 73; Vorjahr: T€ 74). Alle sonstigen Rückstellungen haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr. Verpflichtungen für ein Lebensarbeitszeitkonto, die mit einer Rückdeckungsversicherung saldierte wurden (T€ 279; Vorjahr: T€ 182) haben einen Saldo von T€ 0. Das Wertguthaben wurde saldiert, da es dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung dieser Verbindlichkeiten dient. Der Vorjahresbetrag wurde aufgrund besserer Erkenntnis entsprechend angepasst. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der unbesicherten Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Aufstellung:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 21 (Vorjahr: T€ 26) enthalten. Des Weiteren haben wir eine Rückstellung, die nicht mehr notwendig war, aufgelöst. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen beläuft sich auf T€ 92 (Vorjahr: T€ 57) Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 51) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beziehen sich ausschließlich auf das Geschäftsjahr 2022. 4.) Sonstige AngabenSonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat als sonstige finanzielle Verpflichtung im Wesentlichen einen Mietvertrag über die Betriebsimmobilie abgeschlossen. Die finanziellen Verpflichtungen hieraus betragen für die nächsten 4 Jahre T€ 1.011. Darüber hinaus bestehen keinen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen. Zusätzlich bestehen unwesentliche Leasingverträge für Firmen PKW sowie IT-Equipment. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigt im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 51 Angestellte (Vorjahr: 52 Angestellte). Organe der Gesellschaft Die Geschäftsführung bestand aus Ulf Schröder, Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Herr Schröder übte seine Tätigkeit als Geschäftsführung im Geschäftsjahr hauptberuflich aus. Gesellschafter und Konzernzugehörigkeit Alleiniger Gesellschafter der Scooter Center GmbH ist die Moto Mobility Group Germany GmbH, Jena. Die Scooter Center GmbH, Bergheim, wird in den Konzernabschluss der Moto Mobility Group B.V., Zuid-Holland/Niederlande einbezogen. Diese Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konzernkreis auf. Der offen gelegte Konzernabschuss ist unter der Registernummer 80878660 der Handelskammer Amsterdam erhältlich. Nachtragsbericht Es liegen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung vor, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss (T€1.439) zusammen mit dem Gewinnvortrag von T€ 6.231 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bergheim, den 26. Juni 2024 Ulf Schröder Geschäftsführer Entwicklung und Zusammensetzung des Anlagevermögens
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Scooter Center GmbH, Bergheim Prüfungsurtei le Wir haben den Jahresabschluss der Scooter Center GmbH, Bergheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Scooter Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. G rundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 24. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Gereon Reiff, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 8. November 2024 festgestellt. |
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