incadea Deutschland GmbHLiquidiert
56751 Polch, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Alois Leinauer seit 22.1.2019 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
incadea Deutschland GmbHPolchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2018AKTIVA
HRB 23825 des Amtsgerichts KoblenzAnhang für das Geschäftsjahr 20181. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 der incadea Deutschland GmbH, Polch, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 Abs. 1 und 4 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 276 und 288 Abs. 1 HGB sind teilweise in Anspruch genommen worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 wurde unter Zugrundelegung der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. Zum 01. Dezember 2018 fand ein Eigentümerwechsel statt. Die Incadea-Gruppe ist mit Verkauf an die Trapeze Software ULC mit Sitz in Mississauga, 200-5060 Spectrum Way, Mississauga, ON Canada L4W 5N5 Teil der Volaris Group geworden. Die Volaris Group wird in den Konzernabschluss der Constellation Software Inc., Toronto (Kanada), einbezogen, die ihren Konzernabschluss nach den Vorschriften der IFRS aufstellt. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Währungsumrechnung Die Fremdwährungsforderungen, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr betragen, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wenn sich hierdurch eine niedrigere Forderung ergibt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, wenn sich hierdurch eine höhere Verbindlichkeit ergibt. Aufwendungen und Erträge in fremder Währung werden zum Tageskurs am Transaktionszeitpunkt bewertet. Aktiva Der in 2014 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurden 5 Jahre festgelegt. Die übrigen entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Außerplanmäßige Abschreibungen werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen und etwaiger außerplanmäßiger Abschreibungen. Die beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens werden linear entsprechend der betrieblichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen vorliegen. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots erfolgen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 150 werden sofort als Aufwand erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis EUR 410 werden im Anlagevermögen aktiviert und sofort vollständig abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die einzubeziehenden Gemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert über dem Wert liegt, der den Vorräten am Abschlussstichtag beizulegen ist, erfolgt eine Bewertung zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken werden im Rahmen von Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die flüssigen Mittel sind zum Nominalwert am Bilanzstichtag bewertet. Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungsverpflichtungen für Geschäftsunterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Aufwendungen aus der Aufzinsung betragen TEUR 0. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bezüglich der Angaben nach § 285 Nr. 29 HGB, der Differenzen oder steuerlichen Verlustvorträge, auf denen die latenten Steuern nach § 274 HGB beruhen, macht die Gesellschaft von der Erleichterungsvorschrift nach § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch. Auf den Ansatz eines eventuellen Überhangs aktiver latenter Steuern wird verzichtet. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Der Nettobuchwert der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der Bilanz in der beigefügte Anlage zu entnehmen. Der Firmenwert wurde über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren bis auf einen Restbuchwert zum Bilanzstichtag von EUR 1,00 abgeschrieben. Vorräte Die Summe der Vorräte an unfertigen und fertigen Erzeugnissen und Waren beträgt TEUR 132 (Vj. TEUR 312). Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 14, Vj. TEUR 86) sind wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital - Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag Zum 31. Dezember 2018 ergibt sich aufgrund des Verlustvortrags aus 2017 in Höhe von TEUR 14.486 und dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres (TEUR 1.961) insgesamt ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 10.556. Die Gesellschaft ist damit bilanziell überschuldet. Zur Sicherung der Unternehmensfortführung stellte die incadea Holding GmbH, Salzburg, Österreich, am 04.06.2019 eine Patronatserklärung mit Laufzeit bis einschließlich 31.12.2020 zu Gunsten der incadea Deutschland GmbH aus. Hierin verpflichtet sich die incadea Holding GmbH. die incadea Deutschland GmbH auf deren Anforderung hin bis einschließlich 31. Dezember 2020 erforderlichenfalls so auszustatten, dass die Gesellschaft sämtlichen fälligen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann. Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten:
4. Sonstige Angaben 4.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, insbesondere für die angemieteten Bürogebäude, bestehen in folgender Höhe:
4.2. Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2018 waren im Durchschnitt 82 (Vj. 114) Angestellte beschäftigt. 4.3. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs sowie im laufenden Geschäftsjahr 2019 wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Jasmino Burkic, Geschäftsführer, Nürnberg (vom 3. März 2017 bis 25. Juni 2018) Herr Allan David Stejskal, Geschäftsführer, Fontana, USA (vom 29. November 2017 bis 29. November 2018) Frau Nicola Foley, Geschäftsführer, Guildford/Surrey, UK (vom 29. November 2017 bis 26. Juli 2018) Frau Maria Friedmann, Geschäftsführer, Atlanta, USA (vom 29. November 2017 bis 29. November 2018) Herr Peter Schneck, Geschäftsführer, Stuttgart (vom 29. November 2018 bis 22. Januar 2019) Herr Michael Kurch, Geschäftsführer, Grafschaft (seit 25. Juni 2018) Herr Werner Leinauer, Geschäftsführer, Waakirchen (seit 15. Januar 2019) 4.4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der incadea GmbH, Österreich. Sie wird zum 31. Dezember 2018 in den Konzernabschluss der Constellation Software Inc., Toronto, Kanada, der nach den Vorschriften der IFRS aufgestellt ist, einbezogen, und ist somit von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Vorgenannter Konzernabschluss stellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen dar, in den die Gesellschaft einbezogen wird und ist unter www.csisoftware.com abrufbar. 4.5. Nachtragsbericht Zum Wechsel in der Geschäftsführung im laufenden Geschäftsjahr 2019 verweisen wir auf obiges Kapitel 4.3. 4.6. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss 2018 in Höhe von TEUR 1.961 wird nach Verrechnung mit dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr als verbleibender Verlustvortrag in Höhe von TEUR 12.525 auf neue Rechnung vorgetragen.
Polch, den 12. Dezember 2019 Werner Leinauer, Geschäftsführer Michael Kurch, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2019 festgestellt. |
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