Bilfinger education GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frederik-Hubertus Karl Werner Dr. Giessing seit 21.5.2014 | Vorstandsmitglied |
Eduard Sudheimer seit 21.5.2014 | Vorstandsmitglied |
Negar Hosan-Aghaie seit 16.9.2013 | Prokura |
Antje Conrad seit 11.4.2012 | Prokura |
Hans-Gerd Bräkling seit 8.4.2010 | Prokura |
Rainer Bischoff seit 8.4.2010 | Prokura |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Alliander Netz Heinsberg AGHeinsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012 und TätigkeitsabschlussLageberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenDie Alliander Netz Heinsberg AG ist Betreiber des kommunalen Stromnetzes der Stadt Heinsberg. Des Weiteren betreibt sie die Industrienetze im Industriepark Oberbruch und Düren-Niederau auf der Grundlage eines Betriebsführungsvertrages mit der NUON Energie und Service GmbH. Außerdem obliegt ihr als Dienstleister die öffentliche Beleuchtung der Stadt Heinsberg. Die dynamische Entwicklung und Veränderung des Marktumfeldes in der Energiebranche, der intensive Wettbewerb, die steigenden Ansprüche unserer Kunden in Bezug auf Service, Produktvielfalt und Innovationen sind eine ständige Herausforderung im Tagesgeschäft der Gesellschaft. Gleichzeitig müssen die gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen erfüllt werden. Rechtliche RahmenbedingungenIm Jahr 2012 waren von der Alliander Netz Heinsberg AG zahlreiche gesetzliche Änderungen bzw. Novellierungen von Gesetzen und Verordnungen insbesondere auf dem Gebiet des Energiewirtschaftsrechts für den Energieumbau (Energiewende) umzusetzen bzw. die Voraussetzungen für deren Umsetzung in 2013 zu schaffen. Neben der Einführung einer Offshore-Haftungsumlage (Weiterleitung der Kosten für geleistete Entschädigungszahlungen an die Letztverbraucher) stehen Regelungen zur Versorgungssicherheit, Ausweitung des Einspeisemanagements bei PV-Anlagen sowie zur Nachrüstung bestehender PV-Anlagen u.a. im Vordergrund. Die neuen gesetzlichen Anforderungen wurden von der Alliander Netz Heinsberg AG in 2012 durch die Anpassung der Prozesse zum Lieferantenwechsel, der Vergütungssätze für dezentrale Einspeiser, der Einrichtung der Offshore-Haftungsumlage in das Abrechnungssystem, die halbjährlichen GPKE-/GeLi-Gas-Formatanpassungen und die Vorbereitung der Nachrüstung von PV-Anlagen fristgerecht umgesetzt bzw. werden termingemäß vorbereitet. Dabei wurden die Beschlüsse der Beschlusskammern der BNetzA, die Rechtsprechung der OLG und des BGH berücksichtigt und der Erfahrungsaustausch in Arbeitskreisen bzw. bei Fachveranstaltungen genutzt. Wesentliche Gesetze und Verordnungen für die rechtlichen Rahmenbedingungen waren und sind:
Die für die Alliander Netz Heinsberg AG als Netzbetreiber geltenden Regelungen, z.B. EnWG, ARegV und EEG, werden auch in Zukunft die wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen der Alliander Netz Heinsberg AG weiterhin maßgeblich beeinflussen und steuern. Wesentliche Ereignisse des GeschäftsjahresDie Erlösobergrenze für 2012 wurde der Regulierungsbehörde fristgerecht angezeigt und die entsprechenden Preise im Internet veröffentlicht. Das Monitoring 2012 an die Bundesnetzagentur für das Vorjahr wurde für das kommunale Stadtnetz Heinsberg zeitgerecht und vollständig übermittelt. Im Bereich der Netzwirtschaft wurden im Rahmen des Pilotprojektes "Smart-Metering" in 2012 weitere 1.393 Smart Meter eingebaut. Damit liegt die Gesamtzahl der seit 2008 eingebauten Smart-Meter-Zähler bei ca. 5.300 Stück. Im Rahmen einer sog. Standsicherheitsprüfung wurden 3.760 Anlagen der öffentlichen Beleuchtung in Heinsberg überprüft und ggf. ausgetauscht. Dies entspricht ca. 53 % der Gesamtanlagen der Straßenbeleuchtung Heinsberg. Aufgrund der weiter zunehmenden Anzahl von dezentralen Einspeisern im Netzgebiet der Alliander Netz Heinsberg AG wurde das Abrechnungssystem kVASy um ein EEG-Modul erweitert. Dies bietet den Vorteil, dass alle gültigen Vergütungskategorien über ein Template direkt in das System eingespielt werden können und den Anlagen direkt zugeordnet werden. Dadurch wurden deutliche Prozessverbesserungen in der Organisation erzielt. Im Rahmen des Industriefestes Heinsberg fand am 18.03.2012 die erste E-Rallye statt. Daran nahmen 25 Elektroautos, davon zwei der Alliander, teil. Das Ziel der E-Mobilitäts-Initiative, 12-12-12, also 12 Elektro-Autos bis Dezember 2012 auf Heinsbergs Straßen zu bringen, konnte erreicht werden. Die Netzübernahmen des Strom- und Gasnetzes in der Gemeinde Mühlenbecker Land aus dem in 2010 erlangten Konzessionsvertrag gestalten sich schwierig. Die Alliander Netz Heinsberg AG hat am 21.05.2012 beim Landgericht Potsdam Klagen auf Auskunftserteilung zu den Verteilungsanlagen der Netzdaten und Eigentumsübertragung des Strom- bzw. des Gasverteilnetzes der Gemeinde Mühlenbecker Land gegen den Altkonzessionär E.ON edis AG, Fürstenwalde, und die EMB Energie Mark Brandenburg GmbH, eingereicht. Die Stadt Heinsberg hat die Gaskonzession für das Stadtgebiet Heinsberg neu ausgeschrieben. Die Alliander Netz Heinsberg AG hat sich am neu durchgeführten Bewerbungsverfahren um die Konzession beteiligt und am 14.12.2012 den Zuschlag erhalten. Die Laufzeit des Vertrages beträgt 20 Jahre und beginnt am 01.01.2013. Darüber hinaus hat sich die Gesellschaft in 2012 um die Vergabe weiterer Strom- und Gaskonzessionen beworben. Die Vergabeverfahren laufen noch und werden erst in 2013 oder später entschieden. Kommentierung der Ertragslage/Geschäftsentwicklung im BerichtsjahrDie Gesellschaft schloss das Jahr 2012 mit einem Jahresüberschuss von € 0,7 Mio. ab und damit leicht oberhalb des Vorjahres. Die Umsatzerlöse konnten zum Vorjahr um 3,2 Mio. € erhöht werden. Die reinen Netznutzungsentgelte (9,2 Mio. €) lagen in 2012 rd. 1,6 % unter dem Vorjahresniveau, was vorrangig auf abgrenzungstechnische Effekte zurückzuführen ist. Die Umsatzerlöse aus der EEG-Stromeinspeisung konnten nochmals deutlich aufgrund des enormen Zuwachses von EEG-Anlagen zulegen (+ 3,3 Mio. €). Positive Effekte ergaben sich aus der Auflösung der Rückstellung für Mehrerlösabschöpfung (+ 0,4 Mio. €), sowie durch die konstanten Umsätze aus der Straßenbeleuchtung und Lichtlieferung für die öffentliche Beleuchtung in Heinsberg. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von 1,6 Mio. € im Vorjahr auf 1,3 Mio. € reduziert. Dies ist hauptsächlich auf die geringeren periodenfremde Erträge (- 0,2 Mio. €) zurückzuführen. Der Materialaufwand liegt um 3,4 Mio. € über dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf den stark gestiegenen Aufwand für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien (+ 3,3 Mio. €) zurückzuführen ist. Die Personalkosten liegen mit insgesamt 1,9 Mio. € um 0,1 Mio. € über Vorjahresniveau, was an dem in 2012 durchgeführten Personalaufbau liegt. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Mio. € gesunken. Die Ursache liegt im Wesentlichen in den geringeren periodenfremden Aufwendungen (- 0,7 Mio. €). Die Steuern vom Einkommen und Ertrag liegen auf Vorjahresniveau. Aus technischer Sicht ist das abgelaufene Geschäftsjahr 2012 für das Unternehmen hervorragend verlaufen. Dies ist anhand der Kennzahl über die Versorgungssicherheit im abgelaufenen Jahr zu erkennen. Die Unterbrechungen reduzierten sich zum Vorjahr um 47,7 % auf 6,75 Minuten je angeschlossenem Letztverbraucher. Damit liegt der Wert deutlich unter dem Bundesdurchschnittswert von 2011. Laut Bundesnetzagentur ergibt sich für das Jahr 2011 eine durchschnittliche Nichtverfügbarkeit von 15,31 Minuten je Letztverbraucher. Zur Sicherstellung eines effizienten und sicheren Netzbetriebes sowie zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit im Hinblick auf die Regulierungsanforderungen, tätigte die Gesellschaft Investitionen im Geschäftsjahr 2012 in die Erhaltung und den Ausbau des Stromnetzes in Höhe von 1,2 Mio. €. Dies spiegelt die Strategie von Alliander und somit den niedrigen Wert der Versorgungsunterbrechungen wider. Die Alliander Netz Heinsberg beschäftigte zum 31.12.2012 insgesamt 34 Mitarbeiter. Zusätzlich beschäftigte die Alliander Netz Heinsberg AG zum 31.12.2012 insgesamt 6 gewerbliche Auszubildende. Kommentierung der Vermögens- und FinanzlageDie Vermögenslage ist insgesamt durch eine Erhöhung der Bilanzsumme von 23,3 Mio. € auf 24,2 Mio. EUR gekennzeichnet. Die Erhöhung ist auf der Aktivseite im Wesentlichen gekennzeichnet durch um 0,9 Mio. € gestiegene geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Bedingt durch die Abschreibungen und die Abgänge in 2012 stieg das Sachanlagevermögen jedoch nur um 0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind um 0,1 Mio. € gestiegen. Dies ist hauptsächlich auf einen Rückgang der Forderungen gegen Energielieferanten (- 0,4 Mio. €) und eine Erhöhung der aufgrund des rollierenden Abrechnungsverfahrens noch ausstehenden Abrechnung von Netznutzungsentgelten (0,5 Mio. €) zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um 0,4 Mio. € reduziert und konnten somit fast vollständig aufgelöst werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen durch die erhöhten Forderung aus Einspeisung (0,6 Mio. €) sowie durch Steuerforderungen (0,3 Mio. €) gestiegen. Die Anlagenintensität (als Verhältnis des Anlagevermögens zur Bilanzsumme) liegt mit 84,0 % um 3,1 %-Punkte leicht unter dem Vorjahresniveau (87,1 %). Das Eigenkapital hat sich von 18,8 Mio. € im Vorjahr auf 18,9 Mio. € nur unwesentlich erhöht. Dies ist zum einen auf die in 2012 erfolgte Ausschüttung des Bilanzgewinns 2011 in Höhe von 0,6 Mio. € an die Gesellschafterin Alliander AG zurückzuführen. Zum anderen hat sich der Jahresüberschuss 2012 (0,7 Mio. €) hingegen positiv auf das Eigenkapital ausgewirkt. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen insgesamt um 0,1 Mio. auf 3,4 Mio. € reduziert. Aufgrund von höheren Steuervorauszahlungen bestand zum 31. Dezember 2012 kein Rückstellungsbedarf (im Vorjahr 0,3 Mio. €). Die sonstigen Rückstellungen haben sich im Wesentlichen durch höhere Zuführungen um 0,1 Mio. € erhöht. Die Verbindlichkeiten haben sich um 1,0 Mio. € erhöht. Dies ist im Wesentlichen beeinflusst durch die hohen Investitionen, die die Gesellschaft im Geschäftsjahr getätigt hat und sich somit die Cash-Pool-Verbindlichkeiten erhöht haben. Nachfolgend werden die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren erläutert: Die Eigenkapitalrentabilität (definiert als Relation aus Jahresergebnis zum Eigenkapital zu Beginn des Geschäftsjahres) beträgt 3,8 %. Die Gesamtkapitalrentabilität (als Relation von Jahresüberschuss zu dem durchschnittlich gebundenen Gesamtkapital) ist von 2,7 % im Vorjahr auf 3,0 % gestiegen. Die Finanzmittel (als Cash-Pool-Verbindlichkeit unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen; im Vorjahr Cash-Pool-Forderung) sind zum 31. Dezember 2012 von 0,4 Mio. € Cash-Pool-Forderungen im Vorjahr auf - 0,9 Mio. € in Cash-Pool-Verbindlichkeiten umgeschlagen. Die Finanzierung der Gesellschaft ist durch den Cash-Pool-Vertrag mit der Alliander N.V., Arnheim/Niederlande, gesichert. Aus den unten angegebenen Kennzahlen lässt sich u.a. ableiten, dass die Alliander Netz Heinsberg AG jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.
Das langfristige Vermögen wird vollständig durch das langfristige Kapital gedeckt. Innovationen (Forschung und Entwicklung)Auch in den nächsten Jahren stehen die Netzbetreiber vor neuen Herausforderungen. Es gilt primär die Stromversorgung zuverlässig sicherzustellen und gleichzeitig den CO 2-Ausstoß in Verbindung mit höherer Einspeisung aus EEG- und KWK-Anlagen zu reduzieren. Alliander baut das Stromnetz von Heinsberg zum intelligenten Versorgungsnetz aus. Ziel ist es, sämtliche Strommengen aus erneuerbaren Energien und dezentralen Minikraftwerken vor Ort ins Netz einspeisen zu können. Das Projekt "Smart Metering" wurde in 2012 durch den Einbau von weiteren 1.393 Zählern erfolgreich fortgeführt. Weitere 3.000 dieser intelligenten Zähler werden voraussichtlich 2013 installiert. Die Alliander Netz Heinsberg AG unterstützt weiter die Elektromobilität und wird 2013 fünf neue Ladesäulen im Stadtgebiet Heinsberg errichten. Berichterstattung gem. § 6b Abs. 7 Satz 4 EnWGDie Sparte Elektrizitätsverteilung ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung der Umsatzerlöse um 3,2 Mio. € sowie der Materialaufwendungen um 3,5 Mio. €, was im Wesentlichen durch den starken Anstieg der dezentralen Einspeisung (+ 3,3 Mio. €) bedingt ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten um 0,4 Mio. € reduziert werden. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind um 0,4 Mio. € gestiegen. Aufgrund noch ausstehender Abrechnungen von Netznutzungsentgelten bedingt durch das rollierende Abrechnungsverfahren, sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,4 Mio. € gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind aufgrund der Forderung gegen den Übertragungsnetzbetreiber aus noch ausstehender EEG-Vergütung auf 2,0 Mio. € gestiegen. Die Passivseite ist gekennzeichnet durch eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen um 0,8 Mio. €. Die Umsatzerlöse bei den anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors liegen auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind aufgrund geringerer Dienstleistungen für Dritte (- 0,3 Mio. €) und aufgrund eines Einmaleffektes im Vorjahr (- 0,4 Mio. €) um insgesamt 0,7 Mio. € gesunken. Der Materialaufwand für bezogene Waren liegt leicht unterhalb des Vorjahres. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind um 0,5 Mio. € gestiegen, was durch die Aktivierung der Kosten für die zu übernehmenden Konzessionen bedingt ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten um 0,3 Mio. € reduziert werden. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden dem Bereich Elektrizitätsverteilung zugeordnet. Die Sonstigen Rückstellungen wurden aufgrund der Zuführung durch Prozess- und Gerichtskosten um 0,2 Mio. € erhöht. Berichterstattung über Chancen und RisikenRegulatorische Risiken Die Risikokategorie der regulatorischen Risiken umfasst grundsätzlich kartell-, patent-, bilanz- und steuerrechtliche Risiken, Genehmigungsverfahren und gesetzliche Auflagen sowie Umweltschutzbestimmungen. Aufgrund kartellrechtlicher Prüfungen und Feststellungen bestehen Preisrisiken. Die Alliander Netz Heinsberg AG ist grundsätzlich bestrebt, diesen Preisrisiken durch ausreichende Nachweisführungen und eine angemessene Preisausgestaltung entgegenzuwirken. Es bestehen Ergebnisrisiken im Zusammenhang mit der Anreizregulierung des Netzes. Trotz der Festlegung der Erlösobergrenze bestehen Erfordernisse, die genehmigten Ansätze zu verteidigen. Eine wesentliche Frage wird in diesem Zusammenhang sein, ob die entstandenen Netzkosten im Rahmen der Prüfung auf Grundlage der Jahresabschlüsse aus Sicht der Regulierungsbehörde ausreichend nachweisfähig dargelegt werden können. Die Auswirkungen der Regulierung auf die Ertragslage sollen durch Maßnahmen zur Kostensenkung und Effizienzverbesserung begrenzt werden. Bei Ablauf des vorhandenen Konzessionsvertrages Strom des Stadtgebietes Heinsberg (2016) droht die Nichtverlängerung als grundlegendes Risiko. Als Folge daraus müsste das Verteilnetz des vakanten Konzessionsgebietes dem neuen Energieversorgungsunternehmen gegen Zahlung einer wirtschaftlich angemessenen Vergütung überlassen werden. Auf der anderen Seite besteht die Chance, an Ausschreibungen von Konzessionen (zurzeit vornehmlich im Kreis Heinsberg) teilzunehmen und somit neue Konzessionen oder auslaufende Konzessionsverträge zu halten. Die Verhandlungsposition bei Konzessionsvergaben soll durch ein konsequentes Kostenmanagement gestärkt werden, um attraktive Konditionen bieten zu können. Im Rahmen der Anreizregulierung hat sich die Gesellschaft auch für die 2. Regulierungsperiode zur Teilnahme am vereinfachten Verfahren entschieden. Dies führt zu einer enormen Entlastung der Geschäftsprozesse. Die Alliander Netz Heinsberg AG hat sich auf einen reinen Netzbetrieb fokussiert. Bei den Netztätigkeiten werden moderne Steuerungs- und Regelungstechniken verwendet, um die Abläufe effizient zu gestalten. Durch die Erweiterung unserer Dienstleistungen konnte die Ertragslage des Unternehmens gefestigt werden. Die Gesellschaft legt weiterhin viel Wert auf die Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit. Die Erlösobergrenze für 2013 ist der Regulierungsbehörde angezeigt worden. Die Alliander Netz Heinsberg AG hat sich auf die Anreizregulierung eingestellt. Mit Kostensenkungsmaßnahmen sowie Effizienzverbesserungen hat sie die ertragssenkenden Maßnahmen der Regulierung zumindest teilweise kompensiert. Nach heutigen Erkenntnissen gehen wir davon aus, dass wir durch gezielte Maßnahmen weitere Absenkungen im Netzbetrieb kompensieren können, um weiterhin eine zuverlässige, effiziente und kostengünstige Stromversorgung gewährleisten zu können. Im Hinblick auf jegliche Risiken aus der Regulierung sieht sich die Gesellschaft als sehr gut aufgestellt. Personelle Risiken Der Wettbewerb um qualifiziertes Personal ist im Zuge des demografischen Wandels intensiv. Die Attraktivität der Alliander Netz Heinsberg AG soll im Rahmen der Mitarbeiterakquise durch eine leistungsorientierte Vergütung, fortschrittliche Sozialleistungen, vielseitige Perspektiven sowie attraktive Fort- und Weiterbildungsangebote hervorgehoben werden. Informationstechnische Risiken Die Geschäftsprozesse werden durch effiziente Informationsverarbeitungssysteme unterstützt, die im Wesentlichen auf marktüblichen Standards basieren. Dennoch können Risiken bei der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur und der Datensicherheit eintreten. Zur Risikosteuerung werden Maßnahmen wie regelmäßige Investitionen in Hard- und Software, hohe Sicherheitsstandards, eingeschränkte Zugangs- und Zugriffsberechtigungen sowie eine Sensibilisierung der Nutzer ergriffen. Risiken bei der Entwicklung von IT-Lösungen, die der Unterstützung der Geschäftsabläufe dienen, werden im Rahmen des Planungsprozesses und des Managements der IT-Projekte gesteuert. Sonstige Risiken Sonstige externe Risiken bestehen aus veränderten externen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Umwelteinflüsse, Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage und des Marktumfelds, Naturkatastrophen oder terroristischen Anschlägen. Beispiele für sonstige interne Risiken sind Sicherheitsrisiken und Risiken aufgrund menschlichen Versagens. Ferner sieht die Alliander Netz Heinsberg AG keine weiteren bedeutsamen Risiken, insbesondere liegen derzeit keine bestandsgefährdenden Risiken vor. Strategie und Struktur Trotz der leichten Konjunkturerholung muss sich die Gesellschaft auf Nachfrageschwankungen, wachsenden politischen Druck und gestiegene Finanzierungskosten einstellen. Das Geschäftsmodell als Netzbetreiber ist langfristig ausgerichtet. Deshalb sind neben den aktuellen Anforderungen stets die grundlegenden, langfristig wirkenden energiewirtschaftlichen Herausforderungen im Fokus. Da das politische Umfeld ein Schlüsselfaktor für das Geschäft ist, werden die aktuellen Entwicklungen permanent verfolgt. Mit einer angepassten Strategie, basierend auf einem effizienten und sicheren Netzbetrieb, durch Schaffung von Standards, sowie profitables Wachstum durch Akquisition weiterer Netze will die Alliander Netz Heinsberg AG die Chancen nutzen, sich weiter am Markt zu behaupten. Für uns sind folgende Faktoren von strategischer Bedeutung: Immenser Investitionsbedarf: Die Alliander Netz Heinsberg AG investiert in neue intelligente Versorgungsnetze, um die maximale Einspeisung dezentral erzeugter Energie zu ermöglichen, eine zuverlässige und wirtschaftliche Energieversorgung zu gewährleisten und Energie möglichst effizient zu nutzen. Versorgungssicherheit: Die physische Verfügbarkeit von Strom ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit für den Netzkunden. Deshalb muss es auch weiterhin primäres Ziel für die Zukunft sein, diesen Standard aufrechtzuerhalten, damit wir unseren Kunden auch weiterhin eine weitestgehend unterbrechungsfreie Versorgung gewährleisten können. Politische Eingriffe: Die politischen Eingriffe - hierzu zählen vor allem die Regulierung der Stromnetze - sehen wir einerseits als Herausforderung, andererseits als Chance an. Wettbewerb und Liberalisierung: Der Wettbewerb nimmt in allen Stufen der Wertschöpfungskette zu. Hierbei ist vor allem die Liberalisierung des Mess- und Zählwesens hervorzuheben. Wir erwarten, dass die zukünftigen Margen aufgrund von Wettbewerb, Liberalisierung und regulatorischen Eingriffen stark schwanken werden und die Preisschwankungen noch extremer werden. Die Unternehmen, die die komplette Wertschöpfungskette - von Erzeugung bis zur Lieferung an Endkunden - abdecken, haben daher aus unserer Sicht einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. Klimaschutz: Die von der Europäischen Union angestrebte Minderung der Treibhausgasemissionen für Deutschland um 37% bis 2020 (Basisjahr 1990) wird weiterhin zu einem starken Ausbau im Bereich der erneuerbaren Energien führen. Hier werden wir eine Vorbildfunktion ausüben. Wir haben uns vorgenommen, die CO 2-Emissionen weiterhin deutlich zu senken und gehen hier z.B. mit der weiteren Modernisierung der Straßenbeleuchtung sowie durch den Einsatz verlustarmer Trafostationen voran. Besondere Vorgänge nach Schluss des GeschäftsjahresEs sind keine besonderen Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten. Ausblick 2013 und 2014Die Alliander Netz Heinsberg AG ist weiter auf einem guten Weg und hält an den mittelfristigen Ergebniszielen fest. Für 2013 und 2014 wird zwar mit einem positiven Ergebnis gerechnet, das jedoch, belastet durch die Kosten der laufenden Konzessionsvergabeverfahren, deutlich geringer ausfallen wird. Die Stadt Heinsberg hat die Gaskonzession im Dezember 2012 an die Alliander Netz Heinsberg AG vergeben. Die Alliander Netz Heinsberg AG wird alle Anstrengungen unternehmen, um das Netz im Laufe des Jahres zu erwerben und zeitnah zu betreiben. In den beiden Klageverfahren mit den Altkonzessionären Mühlenbecker Land - Alliander Netz Heinsberg AG ./. E.ON edis AG und Alliander Netz Heinsberg AG ./. EMB Energie Mark Brandenburg GmbH - wird 2013 eine Entscheidung vom Landgericht Potsdam erwartet. Parallel zu den anhängigen Klageverfahren hat die Alliander Netz Heinsberg AG Verhandlungen zur Netzübernahme und zum Kaufpreis mit dem Altkonzessionären EWE und E.ON geführt. Diese Gespräche wurden 2012 nicht abgeschlossen. Im Rahmen der Fortsetzung des Projektes "Smart-Metering" erfolgt in 2013 der Einbau von weiteren ca. 3.000 Smart-Metern in ausgewählten regionalen Bereichen. Alliander wird ihre Aktivitäten im Bereich Elektromobilität weiter ausbauen. Neben der zweiten E-Rallye, die im Rahmen des Heinsberger Industriefestes im Frühjahr 2013 geplant ist, sollen fünf weitere Ladesäulen im Stadtgebiet Heinsberg errichtet werden. Bericht gemäß § 312 AktGDa die Alliander Netz Heinsberg AG ein abhängiges Unternehmen der Alliander AG ist, hat der Vorstand gemäß § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt. Im Rahmen der Prüfung des Jahresabschlusses hat der Abschlussprüfer den Bericht des Vorstandes über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) geprüft und hierüber gesondert berichtet. Danach sind gegen den Abhängigkeitsbericht der Alliander Netz Heinsberg AG keine Einwendungen zu erheben. Im Abhängigkeitsbericht wird erklärt, dass die Gesellschaft bei den im Abhängigkeitsbericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei den Rechtsgeschäften angemessene Gegenleistungen erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt wurde.
Heinsberg, den 10. Mai 2013 Jakob Wöllenweber, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine GrundsätzeDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 der Alliander Netz Heinsberg AG, Heinsberg, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Eröffnungsbilanzwerte zum 1. Januar 2012 wurden ordnungsgemäß aus dem Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2011 übernommen. Nach den Größenmerkmalen des § 267 Absatz 2 HGB würden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten, aber aufgrund der entsprechenden Bestimmung in der Satzung werden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften angewendet. Soweit nachfolgend nicht ausdrücklich eingeschränkt, wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze beachtet:
Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Anwendung des § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten der Fertigung auch angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Die geleisteten Anzahlungen des Anlagevermögens werden mit dem Nennwert angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Neuzugänge wurden pro rata temporis nach Anlagegruppen abgeschrieben. Bis zum Geschäftsjahr 2010 wurden Anlagegüter, deren Anschaffungswerte über 150,00 Euro lagen und den Betrag von 1.000 Euro nicht überschritten haben, vereinfachend in einem Sammelkonto zusammengefasst und über 5 Jahre linear abgeschrieben. Seit 2011 werden auch geringwertige Vermögensgegenstände über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen einer außerplanmäßigen Abschreibung unterworfen. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem ihnen beizulegenden niedrigeren Wert bewertet. In den Vorräten werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten oder mit Hilfe zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren bewertet. Den Risiken aufgrund langer Lagerdauer, Sachmängeln und Schwund wird durch angemessene Abwertungen nach Einzelbewertungsgrundsätzen Rechnung getragen. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Zweifelhafte Forderungen werden durch Absetzung von Einzelwertberichtigungen mit ihrem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Im Bereich der Umsatzerlöse und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden branchenübliche Verbrauchsabgrenzungen vorgenommen, die sich aus dem zeitlichen Unterschied zwischen Verbrauch zum Jahresende und dem letzten Ablesezeitpunkt ergeben. Zur Ermittlung des noch nicht abgelesenen Verbrauchs wurde mit Hilfe des Abrechnungsprogramms kVASy der Wert der geschätzten, aber noch nicht abgelesenen Energiemenge (Strom) ermittelt. Im Zusammenhang mit Rückdeckungsversicherungen bestehende Aktivwerte bei der Württembergischen Lebensversicherung sind mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Deckungskapital angesetzt. Dabei wird in den Fällen kongruent rückgedeckter Pensionsrückstellungen die Pensionsrückstellung an die Höhe des Deckungskapitals angepasst. Sofern es sich dabei um Zweckvermögen zur Absicherung von Pensionsverpflichtungen handelt, erfolgt die Saldierung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Zweckvermögens mit der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen angesetzt, soweit sie Aufwendungen für das folgende Geschäftsjahr darstellen. Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen decken alle Verpflichtungen, ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme ab. Sie sind mit Beträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem notwendigen Erfüllungsbetrag entsprechen. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den handelsrechtlichen Be-stimmungen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected Unit Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 5,05 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Gehaltstrend, basierend auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit, von 2,75%, eine Rentendynamik von 2,00 % sowie eine Kündigungsrate von 1,00 % - 3,00 % unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Bewertung von Jubiläums- und Sterbegeldrückstellungen wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach der Projected Unit Credit Methode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck durchgeführt. Die Rückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat November 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 5,05 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurde ein Gehaltstrend, basierend auf Erfahrungswerten aus der Vergangenheit, von 2,75% und eine Fluktuation von 1,00 % - 3,00 % unterstellt. Unter den sonstigen Rückstellungen wird im Rahmen der Rückstellung für das Regulierungskonto die Differenz zwischen den zulässigen und den tatsächlich erzielten Erlösen aus Netznutzungsentgelten ausgewiesen. Aufgrund der Systemstabilitätsverordnung wurde für den Anteil der künftigen Nachrüstverpflichtungen, die über die künftigen Netzentgelte erstattet werden sollen, eine Rückstellung gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen wurden in 2012, ungeachtet von Saldierungsmöglichkeiten unter den Voraussetzungen gleichen Gläubigers, gleicher Art der Leistung und gleicher Laufzeit, getrennt ausgewiesen. Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. C. Erläuterungen zur BilanzAktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Baukosten- und Hausanschlusskostenzuschüsse in Höhe von T€ 10.122 wurden aktivisch von den Anschaffungs-/Herstellungs-kosten der technischen Anlagen und Maschinen abgesetzt und entsprechend über die Nutzungsdauer der dazugehörigen Anlagegegenstände verteilt. In 2012 erfolgten Auflösungen in Höhe von T€ 478. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1) betreffen Forderungen gegen die Gesellschafterin Alliander AG. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren (T€ 747), Steuerforderungen (T€ 318) und Forderungen aus Einspeisung (T€ 845). Die kongruent rückgedeckten Pensionsrückstellungenen aus Versorgungszusagen wurden in Höhe des Deckungskapitals angesetzt. Das Deckungskapital beträgt zum 31.12.2012 T€ 76 (Zeitwert). Die Anschaffungskosten des Deckungskapitals betragen T€ 63. Da es sich bei dem Deckungsvermögen um Vermögensgegenstände handelt, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden diese mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen saldiert. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand. Latente Steuern Aus den Bewertungsunterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz beim Anlagevermögens in Höhe von T€ 643, der Sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 76, der Rückstellung für Pensionen in Höhe von T€ 132 und der sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 2.050 ergeben sich insgesamt aktive latente Steuern in Höhe von T€ 855, die mit einem Prozentsatz von 29,48 % berechnet wurden. Die aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts nicht angesetzt. Passiva Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 10.000.000,00. Es ist eingeteilt in 199.000 Namensaktien und 1.000 Vorzugsaktien mit einem Nennwert von jeweils EUR 50,00. Die Kapitalrücklage betrifft Zuzahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Die Gewinnrücklagen i.H.v. T€ 1.050 teilen sich auf in die gesetzliche Rücklage (T€ 154; Vorjahr T€ 118) und die anderen Gewinnrücklagen (T€ 896; unverändert zum Vorjahr). Die anderen Gewinnrücklagen resultieren aus der BilMoG-Umstellung der langfristigen Rückstellung für die Mehrerlösabschöpfung. Aus dem Jahresüberschuss 2012 wurden T€ 36 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen sind für mittelbare Pensionsverpflichtungen gebildet worden. Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 513. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 321) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Das Deckungsvermögen besteht aus dem Kassenvermögen der Jordan-Vits-Stiftung. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen (T€ 10) werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Alle übrigen Aufwendungen aus der Dotierung der Pensionsverpflichtungen werden dem Personalaufwand zugeordnet. Das Deckungsvermögen der verrechneten Vermögensgegenstände wurde wie in den Vorjahren mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die ausstehenden Rechnungen für die Netznutzung, Stromzukauf, Jahresabschlusskosten sowie im Personalbereich für noch nicht genommenen Urlaub, Jubiläumszuwendungen und Bonusvergütungen. Ferner ist eine langfristige Rückstellung für die Mehrerlösabschöpfung in Höhe von T€ 2.034 aufgrund eines BGH-Urteils gebildet worden. In Zusammenhang mit der Verpflichtung aus der Systemstabilitätsverordnung wurde eine Rückstellung in Höhe von T€ 153 gebildet. Aufgrund zu viel vereinnahmter Netzentgelte wurde in Zusammenhang mit dem Regulierungskonto eine Rückstellung i.H.v. T€ 143 gebildet. Rückstellungspflichtige Jubiläumsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 42. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 862) betreffen Cashpoolverbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Alliander AG. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wird im Wesentlichen ein Darlehen der EGH Entwicklungsgesellschaft Heinsberg mbH in Höhe von T€ 720 ausgewiesen, wovon T€ 193 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren haben und T€ 413 eine Restlaufzeit zwischen ein und vier Jahren haben. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Umsätze werden ausschließlich im Inland getätigt. Die Umsatzerlöse beinhalten periodenfremde Erlöse aus Netznutzungsentgelten in Höhe von T€ 302 sowie aus EEG-Vergütung in Höhe von T€ 638. Die Materialaufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen aus EEG-Vergütung in Höhe von T€ 638. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen Erträge beinhalten hierbei Erträge aus Betriebsführungsverträgen und aus sonstigen Leistungen aus Kundenaufträgen. Abschreibungen Die Abschreibungen 2012 setzen sich wie folgt zusammen
Sonstige betriebliche Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden u.a. Konzessionsabgaben mit T€ 1.558, Serviceentgelte mit T€ 899, T€ 599 für EDV-Kosten sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit dem Regulierungskonto mit T€ 128 sowie Aufwendungen für Verpflichtungen aus der Systemstabilitätsverordnung mit T€ 153 ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 181 sind unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Steuern von Einkommen und Ertrag Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten komplett das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. E. Sonstige AngabenAngaben zum Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) Durch die Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes vom 28.12.2012 fallen nun auch Unternehmen, die mittelbar oder unmittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringen, unter die Regelungen des § 6b EnWG. Daher ist die Alliander Netz Heinsberg AG verpflichtet, neben dem Jahresabschluss einen Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Die Bilanzen und die Gewinn- und Verlustrechnungen (Tätigkeitsabschlüsse) der Tätigkeitsbereiche:
sind als eigene Bestandteile diesem Jahresabschluss beigefügt. Im Berichtsjahr wurden folgende Geschäfte gem. § 6b Abs. 2 EnWG, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen getätigt.
Anzahl der Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB
Die Angabe für 2011 wurde hinsichtlich der Auszubildenen korrigiert. Haftungsverhältnisse Am Bilanzstichtag bestanden keine der in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB
Honorare und Dienstleistungen der Abschlussprüfer gemäß § 285 Nr. 17 HGB Das für den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2012 als Aufwand erfasste Gesamthonorar beträgt T€ 42 für Abschlussprüfungsleistungen und T€ 2 für sonstige Leistungen. Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr wurden keine Bezüge an die Organe der Gesellschaft bezahlt. Vorstand Zum Bilanzstichtag war Herr Jakob Wöllenweber, Betriebswirt, Gangelt, Vorstand der Gesellschaft. Aufsichtsrat Mark van Lieshout, Finanzdirektor, Blaricum / Niederlande (Vorsitzender) Pallas Agterberg, Strategiedirektorin, Overdinkel / Niederlande (stellv. Vorsitzende) Bernard Albert Harmen Smeitink, Corporate Devisie Controller, Hummelo / Niederlande Aktionäre Zum Bilanzstichtag war die Alliander AG, Berlin, alleiniger Aktionär der Gesellschaft. Konsolidierungskreis Der kleinste Konsolidierungskreis ist die Alliander AG, Berlin. Der größte Konsolidierungskreis ist die Alliander N.V., Amsterdam, Niederlande. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Alliander AG, Berlin, (kleinster Konsolidierungskreis) sowie in den Konzernabschluss der Alliander N.V., Amsterdam, Niederlande, (größter Konsolidierungskries) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind an den Sitzen der Gesellschaften einzusehen.
Heinsberg, den 10. Mai 2013 Jakob Wöllenweber, Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens
SpartenbilanzAktiva
Sparten-Gewinn- und Verlustrechnung
Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeiten "Elektrizitätsverteilung" und "andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors"A. Allgemeine GrundsätzeDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 der Alliander Netz Heinsberg AG, Heinsberg, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt. Die Bilanz wurde nach dem allgemeinen Gliederungsschema des § 266 HGB aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Anwendung des § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze für die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung und andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors entsprechen den für den Jahresabschluss der Gesellschaft angewandten Methoden. Daher verweisen wir auf unsere Ausführungen im Anhang des Jahresabschlusses. C. Erläuterungen zur BilanzAktiva Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Ver mögensgegenstände Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Passiva Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitätsverteilung und andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors. Verbindlichkeiten Unter den sonstigen Verbindlichkeiten wird im Wesentlichen ein Darlehen der EGH Entwicklungsgesellschaft Heinsberg mbH in Höhe von T€ 720 für den Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung ausgewiesen, wovon T€ 193 eine Restlaufzeit von über 5 Jahren haben. Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. D. Angaben über die Zuordnungsregeln gemäß § 6b Abs. 3 Satz 7 EnWgIn unserer internen Rechnungslegung führen wir im Rahmen der internen Kostenstellenrechnung jeweils getrennte Konten für die nachfolgenden Tätigkeiten: Elektrizitätsverteilung und andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors. Bei der Aufstellung der Bilanz wurden die Vermögensgegenstände und Schulden nach Möglichkeit direkt zugeordnet. Dies trifft für das Anlagevermögen sowie für die Vorräte, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen, das Kassenvermögen und die sonstigen Rückstellungen zu. Die Rückstellung für Pensionen wurde über einen Personalschlüssel und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen über einen Ertragsschlüssel zugeordnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden entweder direkt zugeordnet oder über einen kombinierten Schlüssel aus Personal und Jahresergebnis. Für das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklagen wurde das Anlagevermögen aus dem Jahr 2008 als Verteilschlüssel verwendet. Die wesentlichen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden aus der Kostenstellenrechnung direkt zugeordnet. Entwicklung des Anlagevermögens 2012 der Sparte "Elektrizitätsverteilung"
Entwicklung des Anlagevermögens 2012 der Sparte "andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors"
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alliander Netz Heinsberg AG, Heinsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Köln, den 17. Mai 2013 PricewaterhouseCoopers
Thomas Husemeyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Markus Flender, Wirtschaftsprüfer Protokoll der Hauptversammlung vom 03. Juni 2013der Alliander Netz Heinsberg AGTOP 3 - Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresergebnisses Entsprechend dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat beschließt die Hauptversammlung einstimmig, den Jahresüberschuss zum 31.12.2012 in Höhe von 681.540,25 € auszuschütten.
Heinsberg, 03.06.2013 Mark van Lieshout, Vorsitzender des Aufsichtsrates und Vorsitzender der Hauptversammlung Loek Muijtjens, Sekretär Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2012Der Aufsichtsrat hat während des Geschäftsjahres die Aufgaben wahrgenommen, die ihm nach Gesetz und Satzung obliegen. Er ist vom Vorstand sowohl schriftlich als auch mündlich regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Lage der Gesellschaft, relevante Geschäftsvorfälle und die Entwicklung des Unternehmens informiert worden. Es fand eine kontinuierliche Beratung des Vorstandes durch den Aufsichtsrat statt. Sitzungen und Schwerpunkte der BeratungenIn seinen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat mit dem Vorstand beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft anhand der Berichte des Vorstandes überwacht. Besondere Tätigkeitsschwerpunkte der Gesellschaft im Berichtsjahr waren die fristgerechte Anzeige der Erlösobergrenze für das Jahr 2012 bei der Regulierungsbehörde, die Verhandlungen mit den Altkonzessionären bezüglich der Netzübernahmen der im Geschäftsjahr 2010 erlangten Konzessionsverträge im Mühlenbecker Land sowie der Erhalt der Gaskonzession für das Stadtgebiet Heinsberg. Prüfung des JahresabschlussesDurch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juni 2012 wurde die PricewaterhouseCoopers AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Konrad-Adenauer-Ufer 11, 50668 Köln zum Abschlussprüfer bestellt. Der Bericht des Abschlussprüfers zum Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 vom 08. Mai 2013 wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrates durch den Vorstand ausgehändigt. Der Abschlussprüfer hat den Jahresabschluss mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Das Ergebnis der Jahresabschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen und seinerseits den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung wurden keine Einwendungen erhoben. Dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinns schloss sich der Aufsichtsrat an. Den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 hat der Aufsichtsrat gebilligt und damit festgestellt. Der nach § 312 AktG vom Vorstand aufzustellende Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen liegt vor. Er wurde vom Abschlussprüfer ebenfalls geprüft und mit folgendem Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Nach eigener Prüfung stimmt der Aufsichtsrat dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu und bestätigt, dass gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen keine Einwände zu erheben sind. Besetzung von Aufsichtsrat und VorstandIm Geschäftsjahr 2012 blieb die Besetzung des Aufsichtsrats und des Vorstands gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Arnheim, 3. Juni 2013 Mark van Lieshout, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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