Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 6012
Vorher
Bauer Spedition GmbH Callenberg
Eingetragen
21.7.1992
Branche
SpeditionenGüterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Betrieb einer Spedition.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tommy Bauer
seit 4.4.2022
Prokura
Carsten Winkler
seit 2.3.2017
Prokura
Tobias Barthelmess
seit 23.5.2013
Geschäftsführer
Tino Bauer
seit 16.10.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Oelsnitz
30.000 €
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bauer Spedition GmbH

Callenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

I.a. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb eines Logistik- und Speditionsunternehmens mit Sitz in Callenberg und einer Niederlassung in Chemnitz.

Das Unternehmen ist ein eigenständiges Unternehmen mit drei Gesellschaftern, die H. Ristelhueber ́s Nachfolger GmbH & Co. KG mit Sitz in Mannheim, Tino Bauer und Tommy Bauer (ab dem Jahr 2022) als Privatpersonen.

Das Unternehmen hat eine Mehrheitsbeteiligung von 90 % an der Bauer Ceska Spedice s. r. o., U Cukrovaru 6, 400 07 Ústí nad Labem/Tschechien.

Das Unternehmen ist ein breit aufgestelltes Speditions- und Logistikunternehmen, welches Dienstleistungen im Bereich Transport, Lagerung, Kommissionierung, Umschlag, Verzollung, sowie logistische Beratung auf internationaler Ebene anbietet.

Für Industrie-, Handels- und Speditionskunden werden nach wie vor effiziente Logistikdienstleistungen als Gesamtpaket aus einer Hand angeboten. Weiterhin hat sich der Bereich Kontraktlogistik gut entwickelt, sodass auch hier weitere Kunden diese spezielle Dienstleistung verstärkt nachfragen. Der Standort Chemnitz mit seinem Railport ist in der Region eine feste Drehscheibe für den Bimodalen Verkehr Straße/Schiene geworden und für Kunden mit einem hohen Anspruch auf Reduzierung von CO 2 eine echte Alternative im Bereich Transport. Das Thema CO 2 -Reduzierung hat im Jahr 2023 an Bedeutung zugenommen und wird auch in Zukunft weiterhin interessant bleiben, sodass mit einer weiteren Entwicklung zu rechnen ist.

I.b. Forschung und Entwicklung

Wie auch im Vorjahr, werden im Unternehmen aktuell keine zusätzlichen Mittel für Forschung aufgebracht. Man beteiligt sich an den kundenspezifischen Entwicklungen, indem man sich den aktuellen Anforderungen und zeitgemäßen Standards permanent anpasst und somit sich in verschiedenen Bereichen ständig weiterentwickelt. Speziell in den letzten Jahren hat die Digitalisierung in allen Bereichen eine besondere Bedeutung eingenommen, sodass auch hier mit weiteren Entwicklungsschritten zu rechnen ist. Kundenspezifische Schnittstellen und die Automatisierung von logistischen Prozessen, werden die Zukunft stärker prägen. Daran wird sich das Unternehmen auch weiterhin beteiligen. Im Bereich Fuhrpark wurde im Jahr 2023 die Verkehrswende eingeleitet. Mit neuen Antriebskonzepten wie E-Antrieb oder Wasserstoff wurden von den Anbietern die Alternativen zum bisherigen Verbrenner-Antrieb vorgestellt. Leider ist bei diesen Fahrzeugen die Serienreife noch nicht erreicht, sodass man hier auf weitere Entwicklungen wartet und dadurch vorsichtig in diesen Bereich investiert. Wir haben entsprechende Ersatzinvestitionen durchgeführt und bereits erste Schritte für die Zukunft eingeleitet. So wurde 2023 mit der Installation einer PV-Anlage begonnen, die später für die Versorgung der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge dienen soll.

II.a. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Aufgrund der stark angestiegenen Inflation war zum Jahreswechsel 2022/2023 die Unsicherheit groß und es wurde verbreitet mit einer ausgeprägten Abschwächung der weltwirtschaftlichen Aktivität gerechnet.

Trotz diesen Bedingungen entwickelte sich dann die Weltkonjunktur doch etwas besser als angenommen, auch wenn es zu keiner nennenswerten konjunkturellen Belebung kam.

In der globalen Entwicklung konnte sich Europa leider nur schwach beweisen.

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 in einem nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken.

Einzig die chinesische Wirtschaft wird 2023 das Wachstumsziel von 5 Prozent überschreiten, allerdings liegt das Expansionsniveau im historischen Vergleich unter dem Durchschnitt.

Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) verzeichnete gemäß den vorläufigen Schätzungen des Statistischen Bundesamtes im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang um 0,3 %. Unter Berücksichtigung kalenderbereinigter Daten ergab sich eine Abnahme des BIP von 0,1 %. Diese Entwicklung markiert einen Stillstand in der wirtschaftlichen Erholung Deutschlands, die nach dem starken Rückgang im Jahr 2020 infolge der Corona-Pandemie begonnen hatte. Im Jahr 2023 überstieg das preisbereinigte BIP lediglich um 0,7% den Stand vor der Pandemie im Jahr 2019. Diese Entwicklung führte zu einer spürbaren Verlangsamung des gesamtwirtschaftlichen Fortschritts.

In einem schwierigen Umfeld zeigte sich der Arbeitsmarkt bislang trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen der Energiekrise und der hohen Inflation robust. Die Erwerbstätigkeit stieg 2023 sogar auf den bislang höchsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Die Anforderungen an die Logistik verändern sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Anhaltende Globalisierung, kürzere Produktlebenszyklen, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz (KI) und Urbanisierung sind Treiber dieser Veränderungen.

Die Branche profitiert dabei weiterhin von der steigenden Nachfrage nach Logistikdienstleistungen.

Herausforderungen bestehen insbesondere im Zusammenhang mit dem anhaltenden Margendruck, mit der demografischen Entwicklung und dem sich weiter verstärkenden Wettbewerb um Fach-, Führungs- und Nachwuchskräfte.

Große Personaldefizite gibt es in der Branche derzeit insbesondere bei Lagerarbeitern und Kraftfahrern.

Zusätzlich werden von den Logistikunternehmen im Rahmen von Outsourcingaktivitäten hohe Investitionsbereitschaft und Innovationskraft erwartet.

Wie bereits im Bericht des Vorjahres angedeutet, hat sich der Stahlmarkt komplett neu sortieren müssen. Die daraus resultierenden Herausforderungen entwickelten sich für die Logistikbranche zum Kraftakt.

Regelmäßige Verbindungen zu den betroffenen Ländern wurden neu organisiert, alternative Warenströme müssen neu aufgebaut und gesichert werden, Lagerkapazitäten sind an ihre Grenzen gestoßen, die komplette Logistik war gefordert, diese Bedingungen neu zu ordnen.

Der Kostenblock Diesel ist im Speditionsgewerbe weiterhin einer der größten Kostentreiber. Aber mittlerweile sind mit den meisten Kunden entsprechende Dieselfloater vereinbart worden, somit gibt es dafür mittlerweile wirtschaftlich vertretbare Lösungen. Unabhängig von der wirtschaftlichen positiven Entwicklung, führt der osteuropäische Wettbewerb zu starken preislichen Verzerrungen. Hier wünscht man sich gleichberechtigte Rahmenbedingungen, die zu fairem Wettbewerb führen.

II.b. Geschäftsverlauf 2023

Die Beschäftigungslage bescherte dem Unternehmen auch 2023 weitere Umsatzzuwächse, da die Nachfrage an logistischen Dienstleistungen auf hohem Niveau lag.

Die wirtschaftliche Gesamtsituation war 2023 demnach sehr positiv, sodass man mit dieser Entwicklung sehr zufrieden ist.

Leider gab es aber auch noch große Unsicherheiten in Bezug auf den fortlaufenden Ukrainekrieg und deren Auswirkungen. Diese unkalkulierbare Situation führte zu vorsichtigem Handeln und zur Zurückhaltung bei zukunftsorientierten Investitionen. Ein entscheidendes Thema ist die Energie. Hier sind die Preise drastisch gestiegen. Der gesamte Energiemarkt ist förmlich explodiert, demzufolge sind die Preise unrealistisch stark gestiegen, was die Produktionskosten aller Unternehmen extrem verteuerte. Die Wirtschaft war gezwungen, diese Kostensteigerungen umzulegen und die Preise dementsprechend anzupassen. Die Kunden haben größtenteils dafür Verständnis gezeigt und Preisanpassungen zum gewissen Maße akzeptiert.

Mit einigen Kunden wurden neue Konzepte erarbeitet, wodurch es zu Synergien im täglichen Ablauf der logistischen Dienstleistung kam.

Die neue Logistikanlage, die im Jahr 2022 in Callenberg in Betrieb ging, wurde im betrieblichen Ablauf voll integriert, was ebenfalls zu neuen Strukturen und zur Optimierung führte. Der neue Sozial- und Bürotrakt wurde von den Mitarbeitern positiv angenommen, hier kam es zu erheblichen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen.

Leider ist der demographische Wandel nicht mehr aufzuhalten, was auch bei der Bauer Spedition GmbH zu einer weiteren generellen Verknappung des Personals führte und speziell bei Berufskraftfahrern sich so langsam zu einer Bedrohung entwickelt. Hier gibt es für das Unternehmen allerdings einen Vorteil im Geschäftsmodell, da wir mit den Railport in Chemnitz einen weiteren Verkehrsträger anbieten können. Die Verkehrsleistungen auf der Schiene wurden wie in den Vorjahren weiter ausgebaut und als feste Größe in der Region etabliert. Der Railport Chemnitz ist weiterhin ein starker Partner für den Stahlumschlag in unserer Region und speziell für die stahlverarbeitenden Produktionsbetriebe eine echte Alternative zum LKW-Verkehr. Mit diesem Standort können wir einen Beitrag zum Klimaschutz beitragen und CO 2 vermeiden.

Die sehr gute Lage im Herzen der Stadt Chemnitz erweckt bei vielen Kunden großes Interesse, sodass perspektivisch mit einer weiteren Ausdehnung der Lagerkapazität zu rechnen ist.

Die Gesamtleistung liegt mithin im Jahr 2023 mit T€ 14.191,38 bzw. T€ 412,38 über der Gesamtleistung des Vorjahres. Außerdem lagen die Aufwendungen für Material (im Wesentlichen: Fremdleistungen) mit T€ 3.056,53, T€ 377,87 über denen im Jahr 2022.

II.c. Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

Das langfristige Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.022,7 auf nunmehr T€ 10.699,9 und beträgt nun 81,8% der Bilanzsumme. Das kurzfristige Vermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und liquiden Mitteln.

Die Finanzlage der Unternehmung ist ausgeglichen. Die jederzeitige Erfüllung der fälligen Verbindlichkeiten ist gewährleistet. Die Finanzierung des Unternehmens erfolgt überwiegend aus Eigenmitteln, außer im Bereich der Investitionen in Gebäude.

Die Bilanzsumme erhöhte sich von T€ 11.927,6 im Vorjahr auf T€ 13.079,0 im Geschäftsjahr. Die Kapitalstruktur veränderte sich zuungunsten des langfristigen Kapitals. Dieses beträgt nunmehr 76,2% des Gesamtkapitals (i. V. 77,2%). Unter Einbeziehung des Jahresüberschusses ergibt sich im Jahr 2023 ein Eigenkapital (EK) in Höhe von T€ 4.203,5. Absolut stieg das Eigenkapital im Vergleich zum Vorjahr um T€ 286,0. Relativ sinkt die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr vom 32,8% auf 32,1%, was im Wesentlichen auf die Finanzierung der Investitionen in die Lagerflächen und das Bürogebäude im Jahr 2023 zurückzuführen ist.

Der Cashflow im engeren Sinne beläuft sich auf T€ 1.690,6, der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf T€ 2.316,8.

Investitionen ins Anlagevermögen beliefen sich auf T€ 2.153,9. Die Investitionen setzen sich im Wesentlichen aus den Investitionen in die Erweiterung der Lagerflächen und Büroräume und Investitionen in den Fuhrpark zusammen.

Wie vorstehend genannt werden große Teile der Erweiterung der Lagerflächen und Büroräume fremdfinanziert. Die Investitionen in den Fuhrpark wurden im Wesentlichen aus dem eigenen Cashflow finanziert.

Die Ertragslage ist gut und im Branchenvergleich auf einem durchschnittlichen Niveau. Mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 573,1 wurde eine Umsatzrendite von ca. 4,1% erzielt, was durchaus als branchenüblich bezeichnet werden kann.

Die Gesamtleistung erhöhte sich im Verhältnis zum vergangenen Geschäftsjahr um ca. 2,99%. Der Materialaufwand unter Einbeziehung der bezogenen Leistungen sank von T€ 3.434,4 im Vorjahr auf T€ 3.056,5 im Geschäftsjahr. Der Trend der Personalkostensteigerungen hat sich auch 2023 weiter fortgesetzt. Dies ist auf eine höhere Anzahl an Mitarbeitern, gesteigertes Lohnniveau, sowie auch im Verhältnis höhere administrative Leistungen zurückzuführen. Im weiteren Verlauf ist mit weiter steigenden Personalkosten zu rechnen, aufgrund von zunehmendem Wettbewerb um qualifiziertes Personal (Berufskraftfahrer).

II.d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Bauer Spedition GmbH hat weiterhin alle Voraussetzungen, erfolgreich am Markt ihre speditionellen Dienstleistungen anzubieten, sowie ihre attraktiven Kunden mit zukunftsorientierten Lösungen zu versorgen und dadurch eine noch stärkere Bindung aufzubauen. Die Bereitschaft, auch in Zukunft in effizienzsteigernden Maßnahmen und Projekte zu investieren ist ungebrochen und daher der Erfolgsgarant für eine positive Entwicklung.

Die verwendeten Leistungsindikatoren, zur Orientierung des operativen Geschäfts aus finanzieller Sicht, sind hauptsächlich der Jahresüberschuss, der Cashflow, die GK-Rendite, monatliche betriebswirtschaftliche Auswertungen sowie die Investitionen.

III. Prognosebericht

Die nächsten Jahre werden für alle Branchen zur Herausforderung. Getrieben von steigenden Personalkosten, Fachkräftemangel, externen Kosten, Bürokratie, sowie die Verdoppelung der Maut ab 2024 werden speziell den Speditionsmarkt stark beeinflussen.

Je nachdem wie sich der gesamte Wirtschaftsraum und die weltpolitische Lage entwickelt, erwarten wir für das Jahr 2024 aller Voraussicht nach einen Rückgang beim operativen Ergebnis. Der globale Weltmarkt muss sich den zukünftigen Herausforderungen stellen und sich neu orientieren. Der anhaltente Ukraine-Krieg belastet auch weiterhin die Lieferketten, dazu kommen weltweite Wahlen, die einen starken Einfluss auf die Wirtschaft haben. Als mittelständiges Unternehmen können wir nur in Nischen agieren und uns auf bestimmte Dienstleistungen spezialisieren. Unsere betriebsinternen Rahmenbedingungen sind gut aufgestellt, sodass wir schnell und unkompliziert auf bestimmte Ereignisse reagieren können. Ein ganz entscheidender Faktor wird das Personal sein, besonders im ländlichen Raum ist die Flexibilität der Mitarbeiter sehr entscheidend. Ein besonderes Augenmerk liegt bei der Auslastung des eigenen Fuhrparks, hier muss in Zukunft extrem auf Wirtschaftlichkeit geachtet werden.

Allgemein bleibt es abzuwarten, wie sich die Warenströme weltweit in Zukunft verändern und wie unsere Politik darauf reagiert. Die politischen Klimaziele fordern zusätzlich nach großen Investitionen, die allein durch das erwirtschaftete Betriebsergebnis nur schwer zu realisieren sind.

Es kommen große Herausforderungen auf uns zu, um den Wandel in der Gesellschaft zu vollziehen.

IV. Chancen & Risikobericht

Die Bauer Spedition GmbH ist ein regional tätiges Speditions- und Logistikunternehmen mit dem eindeutigen Schwerpunkt für Verkehr auf der Straße und auf der Schiene. Durch die örtlichen Gegebenheiten, wie Lagerinfrastruktur, sowie durch den modernen Fuhrpark sind wir in der Lage, unsere Dienstleistungen zukunftsorientiert und verbindlich anzubieten. Wir sind bestrebt, kurz- und mittelfristig auf andere Antriebsarten im Bereich Fuhrpark auszuweichen und dadurch den CO 2 -Anteil weiter zu senken. Wir werden auch in Zukunft neue Strategien entwickeln und uns den Kundenanforderungen anpassen, was zu Veränderungen in der bisherigen gesamten Supply Chain führen wird. Als Unternehmen müssen wir diesen Paradigmenwechsel mitbegleiten und in diesen Leistungssegmenten weiter wachsen.

Alles entscheidend ist das Thema Personal, hiervon ist die gesamte Branche betroffen, besonders bei den Berufskraftfahrern. Finanzielle Mehrbelastungen durch zunehmende Bürokratie verursachen unnötigen Aufwand, der sinnvoller verwendet werden könnte. Ein weiterer Kostenfaktor sind die unnötigen Stillstandszeiten durch Stau und Baustellen in unserer Infrastruktur. Hier ist eine bessere Effizienz wünschenswert, damit wir kostenseitig effektiver produzieren können.

Der Umgang mit Energieressourcen wird uns moralisch und kostenseitig beeinflussen und eine bedeutende Rolle einnehmen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Welt- als auch die Binnenkonjunktur auf die globalen Veränderungen einstellt.

V. Gesamtaussage

Das Unternehmen befindet sich in einem wirtschaftlich guten Umfeld und es bestehen gute Aussichten, die Geschäfte auf dem vorhandenen Portfolio auszubauen. Das Unternehmen ist eingebettet in einer Unternehmensgruppe mit H. Ristelhueber ́s Nachfolger GmbH & Co. KG und Bauer česká spedice s .r. o.. Aus dieser Struktur heraus bestehen positive Querverbindungen, die die Geschäfte gegenseitig befruchten.

 

Callenberg, den 25.10.2024

Bauer Spedition GmbH

gez. Tino Bauer

gez. Tobias Bartelmess

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.677.846,87 9.658.164,51
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.451,00 2.243,00
II. Sachanlagen 10.666.242,25 9.645.767,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.956.382,25 6.160.608,25
2. technische Anlagen und Maschinen 477.579,00 507.208,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.232.281,00 1.751.077,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.226.874,64
III. Finanzanlagen 10.153,62 10.153,62
1. Beteiligungen 10.153,62 10.153,62
B. Umlaufvermögen 2.357.613,34 2.233.332,42
I. Vorräte 62.422,00 64.102,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.625.832,14 1.958.702,37
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.864,27 40.278,93
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.617.967,87 1.918.423,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 669.359,20 210.528,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.506,28 36.118,78
Summe Aktiva 13.078.966,49 11.927.615,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.203.454,64 3.917.487,93
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 3.530.358,99 3.476.305,67
III. Jahresüberschuss 573.095,65 341.182,26
B. Rückstellungen 413.844,60 316.432,07
C. Verbindlichkeiten 8.461.667,25 7.693.695,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.371.642,31 5.759.670,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 71.224,56 65.716,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.018.800,38 1.868.308,59
Summe Passiva 13.078.966,49 11.927.615,71

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 11.134.850,43 10.344.579,71
2. Personalaufwand 4.193.510,78 3.694.663,66
a) Löhne und Gehälter 3.360.506,53 3.005.268,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 833.004,25 689.394,81
davon für Altersversorgung 12.407,88 16.951,31
3. Abschreibungen 1.131.025,65 1.016.935,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.131.025,65 1.016.935,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.853.980,74 5.031.234,16
5. Erträge aus Beteiligungen 29.211,00 14.481,00
davon aus verbundenen Unternehmen 29.211,00 14.481,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.558,76 5.362,34
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 174.899,76 84.391,50
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 240.510,53 143.561,89
9. Ergebnis nach Steuern 634.692,73 393.636,40
10. sonstige Steuern 61.597,08 52.454,14
11. Jahresüberschuss 573.095,65 341.182,26

Anhang des Jahresabschlusses 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Bauer Spedition GmbH hat ihren Sitz in 09337 Callenberg und ist unter HRB 6012 im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz eingetragen. Sie erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des GmbH - Gesetzes aufgestellt. Ausweis und Bewertung erfolgen entsprechend den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den handelsrechtlichen Bestimmungen.

Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir wie folgt:

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Es kam lediglich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die Zugänge des Geschäftsjahres 2023 werden generell linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauerschätzungen orientieren sich dabei grundsätzlich an den in den steuerlichen AfA - Tabellen aufgeführten Nutzungsdauern, da diese den Nutzenverbrauch bzw. den Wertverzehr der Anlagen im Allgemeinen zutreffend abbilden.

Die Herstellungskosten sind zum handelsrechtlichen Mindestansatz unter Einbeziehung aller aktivierungspflichtigen Beträge ermittelt worden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht eingerechnet.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit den zuletzt angefallenen Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgte unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurden in angemessener Höhe, Pauschalwertberichtigungen auf den nicht einzelwertberichtigten Netto - Forderungsbestand gebildet.

Im Hinblick auf eine periodengerechte Abgrenzung der Aufwendungen wurden gemäß § 250 HGB entsprechende Rechnungsabgrenzungsposten gebildet.

Passivposten

Das im Handelsregister unverändert mit € 100.000,00 ausgewiesene Stammkapital (= gezeichnetes Kapital) wird zum Nominalbetrag bilanziert.

Die Berechnung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Verwendung der Sterbetafel 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

Zum 31.12.2023 ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% (i. V. 1,78%) zur Anwendung gelangt. Bei dem Zinssatz handelt es sich aus Vereinfachungsgründen um den nach der Rückabzinsungsverordnung von der Deutschen Bundesbank für eine Laufzeit von 15 Jahren zum 31.12.2023 angegebenen Zinssatz.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 2.604,00 (i.V. T€ 11,3). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Bewertung der Verpflichtungen wird mit dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwert nach dem modifizierten Teilwertverfahren vorgenommen. Eine jährliche Rentenanpassung ist nicht zu berücksichtigen.

Die Verpflichtung aus der Pensionszusage ist teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (verpfändet). Sie wurden nach den Bestimmungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet.

Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 3.186,00 (i.V. T€ 3,1) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angemessen. Die Bewertung erfolgt nach § 253 HGB zu den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. In den Bewertungsansatz wurden nur die Aufwendungen und Erträge einbezogen, die in künftigen Geschäftsjahren anfallen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält Valutaforderungen und -verbindlichkeiten. Diese sind gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen Posten sind grundsätzlich zum Wechselkurs per Entstehungstag bewertet worden.

Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen keine vor.

C. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ergibt sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel.

Es liegt eine Beteiligung in Höhe von 90% am Stammkapital der Bauer Ceska Spedice s. r. o., Karla Capka 211/1, 40591 Decin/Tschechien, vor (Stammkapital: CZK 200.000,00, Eigenkapital 2023: CZK 25.160.000,00, Jahresüberschuss 2023: CZK 6.362.000,00).

Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 22.125,83 (i.V. T€ 19,1) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen keine.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi - permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Die Aktivierung der latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Das im Handelsregister eingetragene Eigenkapital (= gezeichnetes Kapital) beträgt unverändert € 100.000,00.

Zum Ende des Geschäftsjahrs bestehen gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt € 2.604,00 (i.V. T€ 11,3). Diese Beträge entfallen in voller Höhe auf den Differenzbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre zum 31.12.2023 und der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre zum 31.12.2023.

Als Aufwand aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen wird ein Betrag von € 3.186,00 (i.V. T€ 3,1) in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Die Verpflichtungen aus der Pensionszusage sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Es handelt sich um Rückdeckungsversicherungen. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (verpfändet). Sie wurden mit den Zeitwerten von € 122.828,40 (i.V. T€ 113,7) nach den Bestimmungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Zeitwert gemäß Mitteilung der Lebensversicherungsgesellschaft bilanziert. Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherung entsprechen den Anschaffungskosten. Der Saldo aus verrechneten Erträgen (€ 0,00, i.V. T€ 0,5) und Aufwendungen (€ 3.616,87 i.V. T€ 3,1) beträgt € 3.616,87 (i.V. T€ 2,6).

Die bilanzierten Pensionsrückstellungen stellen sich wie folgt dar:

beizulegender Zeitwert der verpfändeten Vermögensgegenstände 122.828,40
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -186.788,00
Bilanzwert der Pensionsrückstellungen -63.959,60

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von € 676.151,71 (i.V. T€ 534,2) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 5.695.490,60 (i.V. T€ 5.225,5), von denen € 3.533.781,64 (i.V. T€ 3.402,5) eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren haben.

Im Übrigen haben sämtliche Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von € 5.695.490,60.

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen in Höhe von mtl. EUR 5.218,68 pro Monat (i.V. T€ 12.6).

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von € 102.268,00 (i.V. T€ 45,5). Diese sind in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.

Haftungsverhältnisse bestanden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 (wie zum Vorjahresstichtag) keine.

Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Sie enthält periodenfremde Erträge von nicht untergeordneter Bedeutung in Höhe von € 65.726,65 (i.V. 65,1). Periodenfremde Aufwendungen bestehen lediglich von untergeordneter Bedeutung (i.V. untergeordnet).

Die Erträge aus Beteiligungen stellen vollumfänglich Erträge aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen dar (i .V. € 14,5).

E. Sonstige Angaben

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Tino Bauer, Speditionskaufmann

Tobias Bartelmeß, Master of Arts M.A.

Die Gesellschaft hat nach § 286 Abs. 4 HGB zulässigerweise auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 a und b HGB verzichtet.

Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtszeitraum durchschnittlich 102,5 (i. V. 95,0) Mitarbeiter beschäftigt.

Bezüglich der Veröffentlichung des Abschlussprüferhonorars wird die Erleichterungsvorschrift gem. § 288 Abs. S. 1 HGB in Anspruch genommen und somit nicht publiziert.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung:

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 573.095,65 zusammen mit dem vorhandenen Gewinnvortrag von € 3.530.358,99 auf Rechnung des neuen Geschäftsjahres vorzutragen.

 

Callenberg, den 25.10.2024

Bauer Spedition GmbH

gez. Tino Bauer

gez. Tobias Bartelmeß

Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel

historische Anschaffungs-und Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82.784,92 0,00 0,00 0,00 82.784,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.907.688,05 2.059.428,18 9.967.116,23
2. technische Anlagen und Maschinen 606.681,91 606.681,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.300.729,84 1.313.947,82 460.443,52 7.423,65 7.161.657,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.226.874,64 839.977,19 0,00 -2.066.851,83 0,00
16.041.974,44 2.153.925,01 460.443,52 0,00 17.735.455,93
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.153,62 0,00 0,00 0,00 10.153,62
23.656.624,57 1.444.457,47 913.020,90 0,00 24.188.061,14
Abschreibungen
01.01.2023
Zugang
Abgang
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.541,42 792,00 0,00 81.333,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.747.079,80 263.654,18 2.010.733,98
2. technische Anlagen und Maschinen 99.473,91 29.629,00 129.102,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.549.652,84 836.950,47 457.226,52 4.929.376,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
6.396.206,55 1.130.233,65 457.226,52 7.069.213,68
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
6.476.747,97 1.131.025,65 457.226,52 7.150.547,10
Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.451,50 2.243,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 7.956.382,25 6.160.608,25
2. technische Anlagen und Maschinen 477.579,00 507.208,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.232.281,00 1.751.077,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.226.874,64
10.666.242,25 9.645.767,89
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 10.153,62 10.153,62
10.667.693,75 9.648.011,39

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Hinweis nach § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB:In dem vorstehenden Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Bauer Spedition GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bauer Spedition GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bauer Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Lauchringen, den 25.10.2024

Treuhand Hochrhein Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Schmidle, Wirtschaftsprüfer

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